Entwurf Spezifikationen Generelle Entwässerungsplanung (GEP) Minimum

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1 Zentralstrasse 28 CH-6002 Luzern T F RDP-9038 Luzern, den 24. April 2009 Entwurf Spezifikationen Generelle Entwässerungsplanung (GEP) Minimum Kurzbeschrieb Die Richtlinien der VSA-DSS zur Datenstrukturierung in der Siedlungsentwässerung decken neben dem Leitungskataster und den Werkinformationen Abwasser den gesamten Bereich der Generellen Entwässerungsplanung (GEP) ab. Mit den vorliegenden Richtlinien werden Minimalanforderungen an die Daten, Organisationsformen und Entscheidungsgrundlagen für die Datenerfassung und den Datenaustausch festgehalten. Mitglieder Projektgruppen Burckhardt Stefan, Software, Informations-Management, Beratung (SJiB), Zürich Caluori Pascal, Abteilung Abwasser und Risiko Luzern (uwe) Gusset Matthias, Kost u. Partner AG Sursee Flückiger Markus, Holinger AG Bern Heini Andi, Heini u. Partner AG Ruswil Ottiger Alex, Bucher + Partner AG Sursee Roos Marius, Ammann Ingenieure Hochdorf Städler Fredy, Raumdatenpool Kanton Luzern Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 1 von 22

2 Datenorganisation GEP Arbeitspapier Stand Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Der Generelle Entwässerungsplan (GEP) Das Datenmanagement im GEP Vielfalt an Datenbeständen und Akteuren Datenqualität Begriffsdefinition Massnahmen zur Verbesserung der Datenqualität Methoden zur Datenorganisation Bestandteile Datenumfang Qualitätsanforderungen Wechsel von LK / WI zu GEP Handlungsspielräume Gemeinden Ingenieurbüros / Datenerfasser Zuständigkeiten Aufteilung in Teilbereiche und Zuständigkeiten Räumliche Aufteilung Aufteilung via Attribute Steuerung Datenupload Geodatenserver Vergabe von eindeutigen Objektschlüsseln Nachführungsabläufe Meldewesen Nachführungsprozess Anhang 1: Reduzierter Datenkatalog und Infoobjekte Anhang 2: Reduzierter Datenkatalog mit Datenherr Anhang 3: Daten zu den Informationsobjekten Anhang 4: Entscheidungsmatrix Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 2 von 22

3 Einleitung Mit der Erarbeitung der Grundlagen Während Jahrzehnten war das Generelle Kanalisationsprojekt (GKP) das gültige Planungsmittel, um die Entwässerung eines Gebietes bautechnisch umzusetzen; es bestand im Wesentlichen aus dem so genannten GKPPlan, einem technischen Bericht und allenfalls einer hydraulischen Berechnung. Ziel war die möglichst schnelle Ableitung des anfallenden Abwassers. Mitte der 80er-Jahre hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Wasserhaushalt eines Gebietes umfassender betrachtet werden muss: der Abwasseranfall wird genauer untersucht, Möglichkeiten der Versickerung/ Retention werden erfasst, der Vorfluter muss einbezogen werden usw. Das eher statische GPK wurde zum Generellen Entwässerungsplan (GEP) erweitert, der als rollendes Planungsinstrument für Gemeinden, Abwasserverbände und Kantone ständig nachgeführt wird und ein Hilfsmittel in der täglichen Arbeit sein soll. In einem weiteren Schritt sind die Gemeindegrenzen, die bis anhin oft als Planungsperimeter für den GEP verwendet wurden, durch entwässerungstechnisch definierte Einheiten abgelöst worden. Nicht mehr der GEP einer Gemeinde, sondern der Regionale Entwässerungsplan (REP) auf der Basis eines begrenzten, hydrologisch zusammenhängenden Gebietes dient als Grundlage. Es geht vor allem um die Fixierung gemeinsamer Grundannahmen und die Bereinigung der Schnittstellen an den Gemeindegrenzen. Eine gute Ausgangslage besteht bereits im Rahmen von vielfach gemeindeübergreifend arbeitenden ARA-Zweckverbänden. Zudem werden die Bereiche Landwirtschaft, Landschaftsplanung, Grundwasser, Hochwasserschutz, Freizeitnutzung und Wasserkraft mit einbezogen. 1.1 Der Generelle Entwässerungsplan (GEP) Es ist sehr wichtig, bereits die GEP-Definition als eigenständiges Projekt zu betrachten, das von Fachleuten begleitet wird. Der eigentliche GEP besteht im Wesentlichen aus drei Teilen: Projektgrundlagen In einem ersten Schritt sind alle vorhandenen Unterlagen zusammenzutragen und zu sichten. Im GEP Handbuch des VSA sind diverse nützliche Checklisten enthalten. In jedem Fall sollten aktuelle Werkinformationen Abwasser vorliegen. Meist noch mit Hilfe von zusätzlichen Erhebungen werden dann sechs Zustandsberichte (ZB) erstellt: ZB Gewässer: Zustandsbeurteilung, Hochwasserereignisse, Einleitstellen, Nutzung usw. ZB Fremdwasser: Anfall aus Brunnen, undichten Kanälen, Drainagen usw., ARA- Zufluss/Wasserabgabe ZB Kanalisation: Baulicher und hydraulischer Zustand der Entwässerungsanlagen ZB Versickerung: Bestehende Versickerungsanlagen, Versickerungspotenziale ZB Einzugsgebiet: Beschreibung der Oberfläche des Einzugsgebietes: Befestigungsgrad usw. ZB Gefahren: Gefahrenbereiche, z. B. Industrie, Tankanlagen, Gefahrenstoffe Entwässerungskonzept Für die nun auszuführenden Berechnungen sind Annahmen zum Abwasseranfall zu treffen. Hier sind zum Teil auch politische Entscheide notwendig, unter anderem bei der Festlegung der akzeptierten Hochwasserhäufigkeit und -intensität. Als Erstes wird der Ist- Zustand des gesamten hydraulischen Systems durchgerechnet und überprüft. Problemzonen werden analysiert und die vorhandenen Reserven beziffert. Die Auswirkungen der zukünftigen Entwicklung des Siedlungsgebietes werden untersucht. Vorprojekt Ziel ist es, gesicherte Grundlagen für die Investitionsplanung und die Gebührenpolitik zu erlangen. Dies geschieht mit einem Vorprojekt, welches die sich aus den obigen Analysen ableitenden baulichen und organisatorischen Massnahmen enthält. Das können Sanierungen von bestehenden Leitungen sein, Eingriffe am Vorfluter oder Veränderungen in der Steuerung des Abflusses. Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 3 von 22

4 Kosten Je nach Grösse und speziellen Bedingungen in einer Gemeinde, nach Umfang der bereits vorhandenen Daten, Bearbeitungstiefe usw., können die Kosten für einen GEP stark differieren. Die folgenden Zahlen, aus verschieden ausgeführten Beispielen ermittelte Durchschnittswerte, dienen nur als ganz grobe Anhaltspunkte: Projektgrundlagen: ca. Fr. 90. /Einwohner Entwässerungskonzept: ca. Fr. 10. /Einwohner Vorprojekt: ca. Fr. 20. /Einwohner 1.2 Das Datenmanagement im GEP Die Datensammlungen zur Siedlungsentwässerung und damit auch zum GEP entstehen an vielen verschiedenen Stellen (Gemeindeverwaltungen, Ingenieurbüros, Gemeindegeometer, Umweltstellen, Planungsbüros usw.). Die dabei zugrunde liegenden Datenstrukturen orientieren sich in erster Linie an den gängigen Problemstellungen der jeweiligen Fachdisziplin und entstehen auch oft als Ad-hoc-Lösungen der bearbeitenden Personen. Das bedeutet nun aber, dass sich Daten unterschiedlicher Herkunft nur schlecht zusammenführen lassen. Ebenso ist der Austauch von Daten zwischen den Planenden und der Verwaltung nur mit grossem Aufwand möglich. Darüber hinaus wird die Kommunikation dadurch erschwert, dass Bezeichnungen nicht einheitlich verwendet werden. Zum Beispiel werden selbst für den GEP ganz zentrale Begriffe unterschiedlich verwendet. Eine Haltung kann den hydraulisch homogenen Teil eines Kanals, die bauliche Verbindung zwischen zwei Schächten oder einen zusammenhängenden Teil des Kanalnetzes mit baulich gleichen Merkmalen bezeichnen. Dadurch entstehende Missverständnisse erschweren den im GEP eigentlich gewünschten interdisziplinären Ansatz. Aus diesen Gründen haben die Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag), der Verband Schweizerischer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA) und das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (Buwal) eine Richtlinie ausgearbeitet, die VSA- Datenstruktur Siedlungsentwässerung (VSA-DSS). Diese definiert eine Datenstruktur, die als Dreh- und Angelpunkt wirken soll, an dem sich Fachleute bei der Organisation und dem Austausch von Informationen orientieren können (Bild 1). 1.3 Vielfalt an Datenbeständen und Akteuren In vielen Gemeinden im Kanton Luzern liegen die Daten des Leitungskatasters (alle Medien) und/oder die gesamten Werkinformationen Abwasser in irgendeiner Form (analog, digital) und in ganz verschiedenen Erfassungssystemen vor (Berichte in Papierform, Berichte digital, Tabellenkalkulation, Datenbanken, CAD, GIS, Pläne,...). Dabei zeigt sich, dass eine Vielzahl an unterschiedlichen Software-Werkzeugen verwendet wurde um diese zu erfassen und zu verwalten. Je nach Zeitpunkt der Datenerfassung wurde der Schwerpunkt bei der Erfassung des Kanalnetzes noch im Sinne des GKP s vorgenommen oder schon im Hinblick auf einen umfassenden GEP. Je nach Hintergrund der beauftragten Firma (Vermessungsbüro, GEP-Ingenieur, Kantonales Amt, Fachspezialist,...) und prioritärer Darstellungsform wurde der Schwerpunkt auf die reine Darstellung gelegt (Leitungskataster), wurden nur Sachdaten erfasst (z.b. ökomorphologische Klassifizierung) oder auch schon versucht die einzelnen Objekte wie Kanäle, Schächte oder Gewässerabschnitte als Objekte mit verschiedenen Eigenschaften zu erfassen, die sowohl für die Plandarstellung, aber ebenso gut auch für die Unterhaltsplanung, hydraulische Berechnung oder Kosten- und Investionsplanung verwendet werden können. Im Gegensatz zur Vermessung (Geometerkreise) ist im Bereich Generelle Entwässerungsplanung keine einheitliche Organisationsstruktur vorhanden, die die Zuständigkeiten für die Datenerfassung und nachführung regelt. Die Datenvielfalt ist auch vielschichtiger und die Anzahl beteiligter Akteure sowol bei der Erfassung, der Nachführung aber auch bei der Nutzung der Daten ist massiv grösser. Bei der Generellen Entwässerungsplanung werden sowohl bestehende Datensätze als Hintergrundinformation (z.b. Vermessung, Raumplanung, Gewässer) verwendet als auch bestehende Datensätze ergänzt (z.b. Kanalnetz) als auch ganz neu erfasst. Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 4 von 22

5 Das vorliegende Arbeitspapier versucht Wege aufzuzeigen wie Gemeinden, Ingenieurbüros, der Kanton und die Verbände eine Datenorganisation für den Bereich GEP aufbauen können. Dabei sollen verschiedenen Organisationsformen zur Auswahl gestellt und Möglichkeiten und Werkzeuge zur Umsetzung vorgestellt werden. Im Sinne von Best practise werden auch Empfehlungen vorgegeben oder sogar verbindliche Vorgaben vorgegeben. 2. Datenqualität Bevor auf einzelne Schritte eingegangen wird ein paar grundsätzliche Überlegungen zu Daten und Datenqualität. Gerade bei der Zusammenführung und Nutzung von verschiedenen Datenbeständen aus unterschiedlichen Quellen ist es wichtig, sich diesen Aspekt zu berücksichtigen. Die Gewichtung verschiebt sich mit der Zusammenführung und Nutzung durch ganz verschiedene Akteure und schafft Widersprüche. Es ist hilfreich, wenn diese transparent gemacht werden können um zu einer für alle Beteiligten optimalen Lösung zu finden. 2.1 Begriffsdefinition Datenqualität ist definiert als die Eignung, festgelegte und vorausgesetzte Anforderungen zu erfüllen. Ob Qualität gegeben ist, hängt also nicht vom Niveau der Qualitätsanforderung ab. Qualität ist sowohl bei geringem Niveau als auch bei hohem Niveau gegeben, wenn Qualitätsanforderungen und realisierte Beschaffenheit übereinstimmen. Erreicht die realisierte Beschaffenheit die Qualitätsanforderungen nicht, liegt ein Qualitätsmangel vor. Für die Realisierung der Qualitätsanforderungen für Daten ist es damit von entscheidender Bedeutung, dass die Qualitätsanforderungen festgelegt werden und deren Einhaltung durch geeignete Massnahmen gewährleistet wird. Datenqualität ist eine relative Grösse und kann je nach Benutzer und Kontext unterschiedlich beurteilt werden. Eine mögliche Gliederung der Qualitätsattribute von Daten ist in der folgenden Abbildung dargestellt Datenqualität ist, wenn Daten zugänglich interpretierbar brauchbar glaubwürdig verfügba r semantisc h syntaktisch relevan t zeitgerecht aktuel l vollständig konsisten t richtig / genau Datenverfügbarkeit : Bei Bedarf sollen die gewünschten Daten herangezogen werden können ( Zugriff, Nutzungsrecht). Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 5 von 22

6 Interpretierbarkeit : Die Semantik (die Bedeutung) und die Syntaktik (die Struktur) der Daten müssen klar festgelegt werden. Relevanz : Die Daten entsprechen den Anforderungen der Aufgaben, für deren Bearbeitung sie verwendet werden (z.b. Detaillierungsgrad). Konsistenz : Es bestehen keine Widersprüche zwischen mehrfach geführten Daten und abgeleiteten Daten (z.b. Auswertungen, Aggregation) Vollständigkeit : Die erforderlichen Daten sind vollständig erfasst und gepflegt. Es sollen keine Datenlücken bestehen. Richtigkeit / Genauigkeit : Die Daten bilden die reale Welt so ab, wie sie ist. Die Daten sollen so genau sein, wie dies für die Aufgabendurchführung notwendig und unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit möglich ist. 2.2 Massnahmen zur Verbesserung der Datenqualität Datenverfügbarkeit : Bei Bedarf sollen die gewünschten Daten herangezogen werden können ( Zugriff, Nutzungsrecht). Mit der Gründung des Raumdatenpools im Kanton Luzern wurde eine organisatorische Basis gelegt und eine Infrastruktur geschaffen, um die Datenverfügbarkeit zu erhöhen. Mit der Abmachung, dass Gemeinden und Kanton sich gegenseitig den Zugriff auf Daten gewähren wurden administrative Hürden gesenkt. Mit dem Aufbau eines Geodatenservers (geoshop, Basisviewer, Expertenviewer) wird die technische Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Dank dem Zugriff via breit verfügbaren Webbrowser ohne Zusatzinstallationen ist eine hohe Verfügbarkeit geschaffen worden. Mit der Vergabe von Nutzungsrechte wird sichergestellt, dass trotz der hohen und einfachen Verfügbarkeit die Sicherheitsaspekte gewährleistet sind. Interpretierbarkeit : Die Semantik (die Bedeutung) und die Syntaktik (die Struktur) der Daten müssen klar festgelegt werden. Werden Daten von mehreren Personen bearbeitet und genutzt ist es notwendig sich Gedanken über die Semantik und die Syntaktik der Daten zu machen. Der Verband Schweizer Abwasserund Gewässerschutzfachleute (VSA) stellt mit seinem Glossar (http://www.vsa.ch/glossar) ein Hilfsmittel zur Verfügung, welches die Begriffsdefinitionen im Bereich Abwasser und GEP vereinheitlicht. Werden Daten ausgetauscht und von verschiedenen Personen genutzt ist sicherzustellen, dass sie diese gleich interpretieren. Ebenso sollen Daten die neu erfasst werden gleich von der Realität ins Modell umgesetzt werden. Dazu stehen als weiteres Hilfsmittel, die Attributierungshandbücher ( zur Vefügung. Weiter bieten die Modellbeschreibungen oft auch eine weitergehende Definition der Begriffe an. Dies ist ein Punkt der sicher noch ausgebaut und verbessert werden kann. Insbesondere bei ad-hoc erstellten Datenmodellen oder Datensammlungen, die im Rahmen einzelner Projekt erstellt wurden fehlt eine ausführliche Semantik, ist unvollständig oder nur im Kopf der Beteiligten verfügbar. Sollen Daten erfasst und ausgetauscht werden, so müssen sie in eine Struktur gebracht werden. Dies geschieht zwangsläufig, ob man sich dessen nun bewusst ist oder nicht. In einem vielschichtigen Umfeld wie der Generellen Entwässerungsplanung ist es wichtig, diesem Aspekt sehr früh Rechnung zu tragen. Beim Datenaustausch ist man früher oder später gezwungen, Daten von der einen in eine andere Struktur überzuführen. Dies bringt jedesmal einen zusätzlichen Aufwand. Einigt man sich frühzeitig auf gemeinsame Datenstrukturen und austauschfromate, Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 6 von 22

7 dann kann man die Anzahl der benötigten Schnittstellen massiv reduzieren und unerwartete Hürden frühzeitig erkennen oder sogar vermeiden. Im Rahmen diverser Arbeitsgruppen des raumdatenpools werden zur Zeit die verbindlichen Datenmodelle für den Datenaustausch festgelegt. Im Bereich Abwasser und GEP stützt sich der raumdatenpool auf die Standardmodelle des SIA (SIA405 Leitungskataster) und VSA (Datenstruktur Siedlungsentwässerung (VSA-DSS)) und spezifiziert noch offene Punkte. Diese werden laufend aktualisiert unter Relevanz : Die Daten entsprechen den Anforderungen der Aufgaben, für deren Bearbeitung sie verwendet werden (z.b. Detaillierungsgrad). Im Bereich GEP ist dies vielleicht der heikelste Punkt und auch eine Frage, die nicht für alle Beteiligten einheitlich beantwortet werden kann. Der Generelle Entwässerungsplan ist ein Werkzeug, welcher ganz verschiedene Informationen und Personen miteinander in Beziehung bringt. Jeder bringt ein Puzzleteil ins Gesamtbild hinein. Oft geschieht es jedoch, dass sich die einzelnen Personen nicht so ganz bewusst sind, wie dann das Gesamtbild aussieht. Der Vermessungszeichnerlehrling, welcher mithilft die Schachtdeckel aufzunehmen hat oft keine Ahnung davon, was für Probleme der Hydrauliker lösen muss. Oder der Biologin, welche die Ökomorphologie im Gewässer beurteilt, ist es egal, ob das Überlaufbauwerk auf statisch korrekt dimensioniert ist. Und doch zeigt sich gerade im GEP, dass viele Informationen nicht nur von einer Person genutzt und ausgewertet werden, sondern von ganz verschiedenen und unter einer ganz anderen Optik. Den Sachbearbeiter im kantonalen Umweltamt interessiert es nicht, ob im Kontrollschacht A eine Leiter installiert ist, die Kanalreinigungsequippe ist aber froh, wenn sie weiss, dass die Leiter defekt ist und noch nicht repariert ist und sie eine eigene mitführen müssen. Im Bereich GEP Daten haben wir über die verschiedenen Zustandsbericht hinweg eine Vielfalt an Anforderungen von detailliert bis ganz generell. Das Datenmodell VSA-DSS stellt ein umfassendes Modell dar, welches eine Vielzahl an Daten und Aspekten abbildet. Insgesamt sind 84 Klassen verfügbar mit je einer Vielzahl an Attributen. Bei der Datenerfassung und dem Datenaustausch ist es nun wichtig, jeweils vorgängig zu entscheiden, welche der verfügbaren Kästchen (wenn wir das mit einem grossen Gestell vergleichen) wirklich gefüllt werden sollen und welche nicht. Und auch festzulegen, wer für welches Kästchen zuständig ist. Da die Generelle Entwässerungsplanung vielschichtig und Themenübergreifend ist kann man die einzelnen Themen auch nicht einfach so einer Stelle zuordnen. Dieses Arbeitspapier soll aber Hilfen bieten, dass Gemeinden diese Frage verbindlich regeln können (siehe Kapitel 3). Konsistenz : Es bestehen keine Widersprüche zwischen mehrfach geführten Daten und abgeleiteten Daten (z.b. Auswertungen, Aggregation) Mit der Zusammenführung verschiedener Datenbestände auf dem Geodatenserver des raumdatenpools wird man vermehrt erkennen, wo sich Widersprüche zwischen mehrfach geführten und abgeleiteten Daten ergeben. Dies soll als Chance genutzt werden um Zuständigkeiten zu klären und Berührungspunkte oder Schnittstellen zu bereinigen. Im Bereich GEP werden das u.a. folgende Punkte sein: Übergang von den Gemeindekanälen in den Verbandskanal, Vorflutereinläufe und Bezug zum Gewässernetz, Leitungskataster Werkinformationen GEP-Daten (Kanalnetzsimulation), Kanalnetz Einzugsgebiete, Zonen (Bauzonen, Gewässerschutzzonen,...), Administrative Daten (Eigentümer, Betreiber), Steuerungskabel und Schutzrohre, Übergang zwischen verschiedenen Medien (Wasser / Abwasser / Elektrisch /...), Übersichtsdarstellungen Detaildarstellungen,... Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 7 von 22

8 Vollständigkeit : Die erforderlichen Daten sind vollständig erfasst und gepflegt. Es sollen keine Datenlücken bestehen. Die gemeinsame Darstellung in verschiedenen Sichten (Views) wird sehr einfach und rasch eine Überblick über die Vollständigkeit ergeben. Mit der visuellen Darstellung ist es auch sehr gut und einfach möglich, diese Lücken aufzuzeigen und Entscheidungsträger dafür zu sensibilisieren und zu motivieren, die notwendigen Mittel für deren Bereinigung zur Verfügung zu stellen. Richtigkeit / Genauigkeit : Die Daten bilden die reale Welt so ab, wie sie ist. Die Daten sollen so genau sein, wie dies für die Aufgabendurchführung notwendig und unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit möglich ist. Folgende Grafik zeigt einen Aspekt zwischen detailliert und generalisiert. Die Gemeinden und Betreiber brauchen im Bereich Kanalnetz sehr detailliert Daten, die auch den Unterhalt beinhalten. Schon auf der Verbandsstufe wird allenfalls nicht mehr dieselbe Detaillierungsstufe benötigt, dafür werden zusätzliche Informationen über Beckenvolumen, Steuerungselemente, aggregierte Daten über Einzugsgebietsflächen etc. notwendig. Die kantonale Umweltaufsichtsbehörde hat dann wieder etwas andere Schwerpunkte. Und auf Stufe Bund reichen einige Kennzahlen. Ziel sollte es sein, das Datenmodell so zu gestalten, dass alle Bedürfnisse gedeckt werden können. Für die Datenprüfung stehen verschiedenen Mittel zur Verfügung: Die Kontrolle, ob die Daten dem vorgegebenen Modell entsprechen (Semantik, Wertebereiche) ist bei Datenaustausch via INTERLIS mit dem INTERLIS-Checker, der gratis zur Verfügung steht gegeben. Beim Upload auf den geoshop wird dieser Check auch standardmässig schon durchgeführt. Bezüglich Datenumfang müssen weitergehende Prüfmechanismen gemäss erarbeiteten Vorgaben (Minimalanforderungen) noch implementiert werden. Weitergehende Prüfungen über die Richtigkeit können nur von mit den örtlichen Gegebenheiten vertrauten Personen und je nach Thematik ausgewiesenen Fachspezialisten (z.b. Hydrauliker) durchgeführt werden. Die Visualisierung der Daten hilft in vielen Fällen, um z.b. grobe Fehler zu entdecken (Beispiel Längenprofil). Weitergehende Werkzeuge zur Netzverfolgung sollen z.b. im Expertenviewer zur Verfügung gestellt werden. Diese könnten dann auch bei der Nutzung der Daten z.b. durch die Feuerwehr ebenso gebraucht werden (wo muss die Ölsperre errichtet werden?). Bund Kanton Verband Gemeinde Betreiber Detailliert Generalisiert 3. Methoden zur Datenorganisation Die Schwergewichte des kommunalen Datenmanagements verlagern sich heute immer mehr vom Aufbau von Werkinformationssystemen zur Pflege und Werterhaltung der mit grossen Investitionen zusammengeführten Daten... Dort wo wichtige Daten zum Einsatz kommen, von denen erwartet wird, dass sie jederzeit in ausreichender Qualität vorhanden sind, ist eine laufende Nachführung unerlässlich. Ihre Umsetzung ist aber kein einfaches Vorhaben. Vorausgesetzt werden einerseits die detaillierte Dokumentation aller Aktivitäten und Ereignisse, die zu Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 8 von 22

9 Veränderungen der verwalteten Infrastrukturdaten führen, und andererseits funktionierende Datenflüsse zwischen den beteiligten Stellen. Die Menge der Daten, die Vielfalt und die Komplexität der stattfindenden Aktivitäten sowie die grosse Zahl der beteiligten Stellen erschweren diese Aufgaben zusätzlich. Dies zwingt die zuständigen Nachführungsstellen in den Gemeinden, sich mit organisatorischen Fragen auseinanderzusetzen. [1] Eine Sensibilisierungsmatrix soll Gemeinden helfen, die relevanten Punkte zu erfassen und so Handlungsspielraum, Qualitätsanforderungen und Datenumfang festzulegen. 3.1 Bestandteile Innerhalb der Organisationseinheit, in der die Datenorganisation und Nachführung geregelt werden soll ist zuerst eine Auslegeordnung durchzuführen über die Bestandteile. Konkret ist die Frage zu beantworten, welche Pläne, Register, Listen, Dokumente, Produkte und Daten überhaupt erfasst und bearbeitet werden oder wurden. Konkrete Beispiele im Umfeld der Generellen Entwässerungsplanung (GEP): Leitungskastaster (alle Medien, allenfalls verschiedene Medienproduzenten) Werkinformationen (Abwasser, Wasser, Gas, Elektrizität, Telekommunikation, Kabelkommunikation, Fernwärme, weitere) Generelle Entwässerungsplanung (7 Zustandsberichte mit verschiedenen Bestandteilen, siehe Abb. XX) Amtliche Vermessung Bauzonen / Grundwasserschutzzone, Grundwasserschutzbereiche, Grundwasserschutzareale Grundwasserleiter Gewässer Abwasserreinigungsanlagen etc. Es wird empfohlen die Bestandteile im Detail aufzulisten und mit Beispielen zu dokumentieren. Mögliche Bestandteile finden sich auch auf TO DO: In der Arbeitsgruppe eine Liste möglichen Bestandteilen zusammenstellen? ID Name Beschreibung Art Übersichtsplan Plan mit Gemeindegrenzen, Plan (Visualisierung) Anschlussgrad / Gemeindegrenzen Bevölkerung Kanalnetzstruktur Übersichtsplan mit Angabe des Kanalnetzes und der Schächte Plan (Visualisierung) 2.004d Baulicher Zustand Kanalisation 2.004e Prioritäten für Kanalsanierungen Plan mit Einteilung der Kanäle in Zustandsstufen Plan mit Prioritäten der Schadensbehebung 2.004f Eigentumsverhältnisse Plan mit den Eigentumsverhältnissen Plan (Visualisierung) Bericht Plan (Visualisierung) Bericht Plan (Visualisierung) Bericht 2.004h Rohrmaterial Plan mit Rohrmaterial der Kanälen Plan (Visualisierung) Bericht Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 9 von 22

10 2.004j Funktion hydraulisch Art des Kanals hinsichtlich Bedeutung im Entwässerungssystems 2.004k Übersichtsplan Hauptkanalnetz mit Abwasserbauwerken 2.004l Jahr der letzten oder nächsten geplanten Kanalreinigung 2.004m Jahr der letzten oder nächsten geplanten Kanalinspektion Übersichtsplan Hauptkanalnetz mit Bezeichnung der Abwasserbauwerke Kanalreinigung pro Haltung Kanalinspektion pro Haltung 2.004s Alterstruktur Kanäle Plan mit Einteilung der Kanäle in Stufen nach Baujahr 2.004t Gefällsverhältnisse Plan mit Einteilung der Kanäle in Gefällsstufen Übersichtsplan der Entlastungsbauwerke mit Angabe der Einleitstellen Bauwerke mit hydraulischen Einbauten Plan (Visualisierung) Plan (Visualisierung) Plan (Visualisierung) Bericht Plan (Visualisierung) Bericht Plan (Visualisierung) Bericht Statistik Plan (Visualisierung) Bericht Statistik - Plan (Visualisierung) z.b. Pumpe, Trennbauwerk, Drossel,... Tabelle 1: 14 Informationsobjekte (Auswahl Rontal) Weitere Darstellungsformen Siehe Anhang, Katalog der Informationsobjekte Plan (Visualisierung) 3.2 Datenumfang Für jeden Bestandteil ist zu ermitteln, welche Daten es braucht, um diesen Bestandteil zu erzeugen oder darzustellen. Dies ergibt den konkreten Datenumfang. Dieser ist allenfalls auch abhängig von Qualitätsanforderungen. Der Abwasserverband Altenrhein hat gute Vorarbeit geleistet und aufgezeigt, für welche Zustandsberichte welche Daten benötigt werden, wenn man vorgängig Mindestanforderungen GEP festgelegt hat. Dies ergibt einen guten ersten Anhaltspunkt, wo Daten gemeinsam genutzt werden und wo sich Bereich klar abgrenzen lassen. Seit der ersten Publikation der Datenstruktur Siedlungsentwäserung entstanden für verschiedene angrenzende Fachbereiche eigene Datenmodelle. Im Kanton Luzern sind eigene Datenmodelle für folgende VSA-DSS Klassen publiziert worden: Daten-ID 1110 ZGRKTLU0_PY Dateninhalt Zonenplan, Grundnutzung Datenbeschrieb Kommunale Zonenpläne, Grundnutzung (siehe Richtlinien zur Erstellung digitaler Zonenpläne Version 1.7) Daten-ID 275 GWSKTLU0_PY Dateninhalt Gewässerschutz Datenbeschrieb Besonders gefährdete Gewässerschutzbereiche: Grundwasserschutzzonen, Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 10 von 22

11 Gewässerschutzbereiche, Grundwasserschutzareale Daten-ID 281 GEWKTLU0_LI Dateninhalt Datenbeschrieb Fliessgewässer (LK25) - Strukturiertes Gewässernetz Fliessgewässernetz auf der Grundlage der Landeskarte 1:25'000, Ergänzungen aus dem UP 1:10'000 Dateninhalt Betriebe mit wassergefährdenden Stoffen (Datenbank uwe) Alle anderen Klassen sind bisher nirgends zentral vorhanden. Im Rahmen der Zusammenführung der Daten auf dem Geodatenserver ist Kapitel 3.1. zu berücksichtigen. Ebenso bei der Organisation der Nachführung. 3.3 Qualitätsanforderungen Für jeden Bestandteil ist zu definieren, welche Qualitätsanforderungen an Daten notwendig sind. Für einen Übersichtsplan aller Abwasserbauwerke gelten andere Anforderungen als an die Werkinformationen. Bei ersterem reicht die Lage des Bauwerks auf vielleicht einige Meter aus, bei den Werkinformatioenn will man die Lage des Deckels auf eine Schaufelbreite genau oder genauer. Ein grosser Einfluss spielt auch die Wahl der Modellumsetzung: Wird die Realität in ein Pickellochmodell umgesetzt, wird die Lage des Deckels separat zum Mittelpunkt des Bauwerkes auch erfasst und welche Anforderungen an die Abbildung der Topologie und Hydraulik werden gestellt? Ebenso wichtig ist die Bestimmung des Nachführungsrhythmus für jeden Bestandteil. Dies beeinflusst die Datenorganisation in entscheidender Weise, da bei kurzen Zeiträumen sehr viel mehr Mutationen anfallen als bei langen Zeiträumen. Und beeinflusst, wie weit Prozesse zur Nachführung automatisiert werden sollen oder auch manuell vorgenommen werden können. Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 11 von 22

12 Zustandsberichte benötigte Daten siehe Altenrhein Wechsel von LK / WI zu GEP Wichtig bei der Diskussion zur Datenorganisation ist es zu realisieren, dass im Bereich Kanalnetz je nach Gemeinde und bisheriger Nutzung der Kanalnetzdaten der notwendige Detaillierungsgrad steigt. Das heisst, dass bestehende LK-Daten ergänzt werden müssen (Detaillierung, Topologie). Hier sind die Voraussetzungen je nach Gemeinde sehr unterschiedlich. Leitungskataster: Informationen zur Darstellung der Leitung / Schächte und der davon belegten Fläche (allenfalls heute auch Raum). Definition gemäss SIA 405 Merkblatt 2015 Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 12 von 22

13 Werkinformationen: Detaillierte Informationen zu Schächten und Leitungen inkl. Informationen zu Material, FunktionHierarchisch, Eigentümer etc. Definition gemäss SIA 405 Merkblatt Zusätzliche Unterscheidung von Minimalanforderungen WI. Generelle Entwässerungsplanung: Erweiterung der WI Informationen um Baulicher Unterhalt, Topologie und weitere hydraulische Informationen. Für den Zustandsbericht Kanalisation neu auch die Möglichkeit Daten zur Optischen Inspektion mit der Erweiterung VSA-KEK abzubilden. LK WI GEP Einfach komplex 3.4 Handlungsspielräume Gemeinden Gemeinden verfügen über unterschiedliche Handlungsspielräume. Grössere Gemeinden mit einer ausgeprägten funktionalen Ausdifferenzierung ihrer Verwaltung verfügen über einen deutlich grösseren Handlungsspielraum als kleinere Gemeinden, bei welchen von wenigen Personen mehrere Aufgaben gleichzeitig wahrgenommen werden müssen. Für eine erfolgreiche Datenorganisation ist es wichtig, die personellen und finanziellen Ressourcen vorzusehen, die zur Erfüllung der festgelegten Qualitätsanforderungen erforderlich sind Ingenieurbüros / Datenerfasser Bei der GEP-Bearbeitung ist zu klären, ob die bestehenden Erfassungssysteme des oder der Ingenieurbüros in der Lage sind, die zusätzlichen GEP-Daten (einerseits im Subsystem Kanalnetz und andererseits für den gesamten GEP) zu erfassen und zu verwalten oder ob Daten mit einem zweiten System ausgetauscht und abgeglichen werden müssen. Hier gibt es drei mögliche Varianten: a) bisheriges System bietet die Möglichkeiten, auch die Daten des GEP mitzuverwalten b) bisheriges System bietet keine Möglichkeiten die zusätzlichen Daten zu verwalten: b1) Datenexport in ein neues System, welches Gesamtanforderungen erfüllt b2 )Parallele Datenhaltung mit Abgleich der Datenbestände zwischen den beiden Systemen Damit dies funktioniert muss folgendes geregelt werden: - Wer darf welche Daten (Attribute) ändern / löschen / erstellen? - Wie wird sichergestellt, dass beim Abgleich neue / gelöschte / bestehende / veränderte Objekte erkannt werden - Was geschieht in diesen Fällen? Die Frage muss sowohl innerhalb des Subsystemes Kanalnetz als auch für die gesamte VSA-DSS geregelt werden. Für Daten des Subsystems Kanalnetzes Fall b1 zu empfehlen, für zusätzliche Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 13 von 22

14 Daten im Gesamtumfang VSA-DSS kann auch mit Variante b2 gearbeitet werden, da sich dann Teilbereiche viel besser abgrenzen lassen. 3.5 Zuständigkeiten Sind die Punkte Bestandteile, Datenumfang, Qualitätsanforderungen und die Handlungsspielräume geklärt, müssen noch die Zuständigkeiten geklärt werden. Daten sollten in der geforderten Qualität möglichst nur einmal erfasst werden. Hier wird sich schnell zeigen, dass sich der Datenumfang einzelner Bestandteile überlappt. Die Zuständigkeiten für die Daten können also nicht über die Zuständigkeiten für die Bestandteile (Nachführungsverantwortung) alleine gelöst werden, sonst werden Daten doppelt oder sogar mehrfach erfasst und verwaltet. Ein Darstellung in folgender Form ist hilfreich, um diese Verknüpfungen aufzuzeigen. Abb. XX Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 14 von 22

15 3.5.1 Aufteilung in Teilbereiche und Zuständigkeiten Innerhalb der Datenstruktur Siedlungswasserwirtschaft gibt es Klassen und Teilbereich, die sich gut abgrenzen lassen und die Zuständigkeit klar geregelt werden kann. Dies ist insbesondere bei Hintergrundinformationen der Fall. Die Aufteilung ist aber auch abhängig von der Projektorganisation innerhalb des GEP. Wieviele Büros teilen sich die Arbeit der Erfassung der Projektgrundlagen und die Erstellung der Zustandsberichte? Wer hat bis dato den Leitungskastaster erfasst, wer die Werkinformationen? Räumliche Aufteilung Für die Abgrenzung der Zuständigkeiten in der Amtlichen Vermessung verwendet man die räumliche Aufteilung. Jeder Geometer ist für ein Gebiet verantwortlich. Dies kann man im Bereich GEP auch machen, hat damit aber noch nicht alle Optionen erfasst. Einerseits halten sich Kanalsysteme nicht an Gemeindegrenzen, andererseits gibt es bei den Kanälen und Schächten verschiedenen Eigentümer und damit verschiedenen Verantwortungen und Zuständigkeiten bei der Definition von einzelnen Attributen. Darum ist eine zusätzliche Aufteilung via Attribute notwendig Aufteilung via Attribute Folgende Attribute stehen zur Verfügung: Abwasserbauwerk.Eigentuemer: Rechtlicher Eigentümer eines Bauwerkes. Abwasserbauwerk.Betreiber: Diejenige Organisation, die das Abwassersysstem betreibt. Bei privanten Liegenschaftsentwäserungen ist das oft die Gemeinde. Oder der Verband betreibt Sonderbauwerke der Gemeinden. Klasse Organisation mit Subklassen: Zur Spezifizierung der Eigentümer und Betreiber. Kanal.FunktionHierarchisch: Art des Kanals hinsichtlich Bedeutung im Entwässerungssystem (hydraulische Relevanz, primäre sekundäre Abwasserleitungen) *.MD_Datenherr: Dieses Attribut, welches in jeder Klasse erscheint, ist ein Metaattribut, welches Zusatz-Informationen zum Datensatz abspeichert; in diesem Fall den Datenherr, also diejenige Person oder Stelle, die berechtigt ist, diesen Datensatz zu löschen, zu ändern, zu verwalten. Dieses Attribut geht über die VSA-DSS Richtlinie hinaus und soll aufmerksam machen, dass bei der Verwaltung die Zuordnung von Verantwortung zu einzelnen Daten äusserst wichtig ist. Normalerweise beauftragt eine Gemeinde ein Ingenieurbüro mit der Erfassung des Gemeindenetzes. Dies sind alle Abwasserbauwerke, die als Eigentümer die Gemeinde X haben. Zusätzlich wird neben den Sammel- und Hauptsammelkanälen aber auch noch die Liegenschaftsentwässerung erfasst. Hier gibt es eine Vielzahl an privaten Eigentümern. Es ist also nicht möglich via Abwasserbauwerk.Eigentuemer = Gemeinde X zu selektieren. Zusätzlich ist noch das Attribut MD_Datenherr notwendig. Hier werden die verschiedenen Datenherren angegeben. Das sind sicher alle Gemeinden und alle Verbände. Dazu im Kanton Luzern auch die Dienststelle Verkehr und Infrastruktur (vif). Letztere verwaltet die Informationen zu den Kantonsstrassen. Abklärungen über Zuständigkeiten zwischen den Gemeinden und vif sind im Gange. Zusätzlich werden aufgrund von sogenannten Rollen noch definiert, welche Sachdaten innerhalb einzelner Klassen bearbeitet werden können. Dies trifft insbesondere auf das Subsystem Kanalnetz zu, wo Daten des gleichen Datenherrn von allenfalls unterschiedlichen Rolleninhabern bearbeitet werden. Folgende Rollen sind vorgegeben: Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 15 von 22

16 ABW Kataster: Für die Erstellung und Nachführung des Abwasserkatasters beauftragtes Ingenieurbüro. GEP Ingenieur: Für die Erstellung und Nachführung des GEP beauftragtes Ingenieurbüro. Falls nicht alle Grundlagendaten und Zustandsberichte vom gleichen Büro erfasst und bearbeitet werden ist hier weiter zu unterteilen. Organisation: Vor allem für die Erfassung der Daten in der Klasse Organisation. Den Namen einer Organisation bestimmt die Organisation selber. Weitere Rollen nach Bedarf Dies ergibt dann eine Matrix, wo die Zuständigkeiten auf die effektiven Büros verteilt werden. Dies soll sowohl für die Ersterfassung als auch anschliesesnd für die Nachführung geregelt werden. Rolle ABW Kataster GEP Ingenieur Organisation... MD_Datenherr Gemeinde A Ingenieurbüro A Ingenieurbüro A Ingenieurbüro A Gemeinde B Ingenieurbüro B Ingenieurbüro C Ingenieurbüro A Verband A Ingenieurbüro B Ingenieurbüro C Ingenieurbüro C Fachspezialist D Kantonale Stelle Kantonale Stelle - raumdatenpool Z Z... Beispiele: In der Gemeinde A führt das Ingenieurbüro A sowohl den Leitungskataster (Abwasser) der Gemeinde als auch den gesamten GEP. In der Gemeinde B führt Ingenieurbüro B den Leitungskataster (Abwasser), die restlichen Daten für den GEP werden aber vom Ingenieurbüro C erfasst.... Die Kantonale Stelle Z (z.b. vif) führt den Leitungskataster (Abwasser) für die Kantonsstrassen selbständig. Die Schächte und Kanäle werden dann alle mit Eigentuemer = Dienstelle Verkehr und Infrastruktur (vif) attributiert, ebenso das Attribut Datenherr. FunktionHierarchisch ist dann jeweils Strassenentwaesserung. Kriterien für die Definition von sinnvollen Eigentümern und Betreibern in der Klasse Organisation finden sich auch unter -> Eigentümer / Betreiber. Die schon bekannten Organisationen im Kanton Luzern sollten sinnvollerweise auch vom Raumdatenpool vorgegeben und als Transferdatensatz verfügbar gemacht werden. Es ist ja nicht sinnvoll, wenn in jedem Erfassungssystem z.b. die Gemeinde X als seperater Datensatz mit eigener OBJ_ID erfasst werden. Entwurf für Datensatz: luzern_organisation_sia.itf Steuerung Datenupload Geodatenserver Die obenstehende Matrix zusammen mit der Matrix Attribute Rollen kann dann auch genutzt werden zur Steuerung des Datenuploads auf den Geodatenserver. Wenn User Ingenieurbüro A in einem gültigen Modell Transferdaten der Gemeinde A als gemeindea_dss.itf hinaufspielt dann werden nur diejenigen Daten berücksichtigt, wo MD_Datenherr = Gemeinde A ist und nur diejenigen Attribute berücksichtig, die der Rolle ABW Kataster zugeordnet sind Vergabe von eindeutigen Objektschlüsseln Werden Daten aus verschiedenen Erfassungssystemen zusammengeführt müssen die einzelnen Objekte unterscheidbar sein. Abwasserbauwerk.Bezeichnung reicht dazu nicht aus, da dies die Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 16 von 22

17 Bezeichnung auf dem Plan ist. Verwenden zwei Gemeinden dasselbe Nummerierungssystem, dann ist dies nicht mehr eindeutig. Es kann nicht sichergestellt werden, dass dem nicht so ist. Darum wurde in den Datenmodellen SIA405 Abwasser und VSA-DSS für jede Klasse das Attribut OBJ_ID eingeführt, welches es erlaubt auf dem Datentransfer permanente und weltweit eindeutige Objektidentifikatoren auszutauschen und diese auch ins Zielsystem mitzugeben oder beim Rückimport von Daten für die Synchronisation (neu, vorhanden, verändert) zu verwenden. Es gelten auch hier die Vorgaben aus RDP_9037 Leitungskataster, Werkinformation Abwasser zur Definition von OBJ_ID s. 3.6 Nachführungsabläufe Dies führt dazu, dass auch Nachführungsabläufe für die einzelnen Bestandteile und Informationssysteme festgelegt werden müssen. Für verschiedene Ereignisse und Aktivitäten (z.b. Bauprojekt, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten, Ausserbetriebsetzung von Anlagen, zeitlich festgelegte Nachführungen, etc.), welche die verwalteten Infrastrukturanlagen verändern, solle abgeklärt werden, welche Daten nachzuführen sind, wer den Meldedienst sicherstellt und welche Massnahmen konkret zu treffen sind. Die Festlegung von Nachführungsabläufen ist nur möglich, wenn genügend Wissen zu den einzelnen Prozessen und Aktivitäten vorhanden ist. Falls dieses Wissen nicht verfügbar ist, muss es mit geeigneten Massnahmen (z.b. Prozessanalyse) erarbeitet werden [1] Nachführungsabläufe in Gemeinden sind grundsätzlich ähnlich, aber werden nicht überall im gleichen zeitlichen Rahmen umgesetzt. Da zusätzlich die einzelnen Gemeinden ihre Daten unterschiedlich verwalten, müssen für jede Gemeinde massgeschneiderte Nachführungsabläufe definiert werden. Die fehlende Übersich über sachlogische und zeitliche Abfolge von Aktivitäten sowie die dabei erzeugten und benutzten Daten erschweren die Festlegung. Zum Zusammentragen dieses Wissens hat sich die Durchführung von Workshops bewährt, an denen die massgeblichen Wissensträger der Gemeindeverwaltung teilnehmen. [1] Konkret kann dort zum Beispiel evaluiert werden, welche Auswirkungen der Bau eines Hausanschlusses auf verschiedenen Bestandteile hat. Oder welche Unterlagen der planende Architekt braucht, um den korrekten Anschluss ans Kanalnetz zu projektieren (was ist überhaupt erlaubt?). Oder welche Änderungen an den Werkinformationen anzubringen sind nach einem geflickten Rohrbruch. Dies ergibt eine Liste mit folgenden Punkten: Auslöser Betroffene Bestandteile Ausgelöste Mutationen Neubau, Ausbau und Umbau von Gebäuden Kataster der Liegenschaftsentwässerung - Entwässerungsflächen - Fremdwasserquellen - Private Schächte - Private Leitungen - Gebäudenutzung Kanalisationskataster... Versickerungskataster... Wartungs- und Kontrollplan... - Neu angeschlossene Flächen erfassen, Änderungen an bestehenden Flächen erfassen - Neue Fremdwasserquellen erfassen - Neue Schächte erfassen - Neue Leitungen erfassen - Nutzungsart(en) der Gebäude erfassen Abb. X: Beispiel für die Definition eines Nachführungsablaufes. Die Erarbeitung von Auslöser und betroffenen Bestandteilen ist pro Gemeinde individuell vorzunehmen. Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 17 von 22

18 3.7 Meldewesen Die Organisation des Meldewesens ist ebenfalls eine gemeindespezifische Aktivität. Folgende Grundsätze sollen dabei berücksichtigt werden: Die Aktivitäten oder Ereignisse in einer Gemeinde, die zur Produktion neuer Daten oder zur Veränderung bestehender Daten führen, sind systematisch an die Nachführungsstellen anhand geregelter Meldedienste zu melden. Ein Meldedienst regelt die Meldepflicht privater und öffentlicher Stellen (z.b. Bauinspektorat, Baukoordination, Strassenunterhalt, Kanalunterhalt,...), die auf dem Gemeindegebiet an den verschiedenen Aktivitäten beteiligt sind. Die Meldepflicht ist den betroffenen Stellen klar kommuniziert. Diese wissen genau, wann welche Daten mit welchen Anforderungen zu melden sind. Datenherr Setzt Anforderungen Datenproduzent 1 Nachführungsstelle 1 Datenproduzent 2 Koordinationsstelle Nachführungsstelle 2 Datenproduzent 3 Nachführungsstelle 3 Abb. X: Die Koordinationsstelle übernimmt eine zentrale Rolle für die Datennachführung 3.8 Nachführungsprozess Wenn die zentralen Aktivitäten für die laufende Datennachführung identifiziert sind und die Auswirkungen auf die einzelnen Bestandteile bekannt sind, dann kann der Nachführungsprozess nachher in der Praxis umgesetzt werden. Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 18 von 22

19 Datenproduzenten Koordinationsstelle Meldung neuer Daten Überprüfung / Qualitätskontrolle Meldung Eröffnung Nachführungs dossier Zuteilung Mutationen Schliessung Nachführungsdossier Nachführungsstellen Ausführung Mutation Abb. X: Der Prozess der laufenden Nachführung Die Mutationen müssen nicht alle laufend durchgeführt werden, sondern können auch terminiert erfolgen (z.b. zwei Nachführungstermine pro Jahr). Ebenfalls möglich ist die temporäre Verschiebung der Bearbeitung einzelner Mutationen z.b. aufgrund fehlender Informationen. In diesem Fall werden dem Nachführungsdossier die entsprechenden Pendenzen zugeordnet (jeweils zeitlich auch wieder terminiert). Wenn alle Mutationen eines Nachführungsdossiers abgeschlossen sind wird auch das Dossier geschlossen und archiviert. Die genaue Definition der Abwicklung der einzelnen Nachführungsdossiers ergibt mehr Transparenz für die Gemeinden. Wenn der Arbeitsfluss bekannt ist, gewährleistet die Registrierung des aktuellen Standes des Nachführungsdossiers einen genauen Überblick. Das hilft auch, ein internes Kontrollsystem aufzubauen welches dann folgende Auskünfte geben kann: 1. Übersicht über alle laufenden Nachführungsdossiers und ihren aktuellen Bearbeitungsstand (Meldung, Qualitätskontrolle, Datum Eröffnung, Bearbeitungsstand, Termine) 2. Übersicht über den Nachführungsstand aller verwalteten Daten. Für alle Nachführungsbestandteile wird eine Übersicht der laufenden und abgeschlossenen Dossiers erstellt, die sie betreffen. 3. Übersicht über alle terminierten und nicht abgeschlossenen Aufgaben. Die einzelnen Bearbeitungstermine und festgelegten Fristen werden angezeigt. Optimal ist die EDV unterstützte Abwicklung. Stefano Gianella beschreibt in [1] im Detail, welche Architektur solch ein Werkzeug braucht. Ein erster Schritt ist schon gemacht, wenn die Nachführungsabläufe definiert sind und die Nachführungsstellen bestimmt sind. Dann kann auch das einfache System mit einem Ordner, wo laufend alle Meldungen neuer Daten eingeheftet werden als Start dienen. Im minimalen Nachführungsrhythmus werden die Meldungen verteilt und Termine für deren Bearbeitung gesetzt. Und eine einfache Exceldatei mit dem Status über die Pendenzen geführt. Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 19 von 22

20 Begriffserklärungen GIS-Dienstleister GIS-Dienstleister sind private Büros (z. B. Gemeindeingenieure, Planungs- oder Geometerbüros), welche im Auftrag der Gemeinde räumliche Daten erfassen und verwalten. GIS-Koordinator / GIS-Koordination Unter GIS-Koordinator oder GIS-Koordination versteht man eine Stelle oder Funktion, welche den Nutzen für die Gemeinde durch die Einhaltung der Normen und Standards gewährleistet. Diese Aufgabe kann durch die Gemeinde, durch ein privates Büro (GIS-Dienstleister) oder durch den Kanton ausgeführt werden. Die GIS-Koordination bildet das Bindeglied zwischen der Gemeinde und den GIS-Dienstleistern. INTERLIS (aus FAQ INTERLIS ist ein Beschreibungs- und Transfermechanismus für Geodaten (daher "The GeoLanguage"). Mit dieser einheitlichen Sprache können Fachleute ihre Datenmodelle präzise modellieren und daraus Softwareapplikationen und Schnittstellendienste ableiten. Die Grundidee von INTERLIS besteht darin, dass ein digitaler Austausch von strukturierten Informationen nur möglich ist, wenn die am Austausch beteiligten Stellen eine genaue und einheitliche Vorstellung über die Art der auszutauschenden Daten haben. INTERLIS befasst sich deshalb sowohl mit der systemneutralen, konzeptionellen Beschreibung von Geodatenstrukturen als auch mit der Festlegung des Austauschformates. Vordefiniert ist zurzeit das systemneutrale INTERLIS- Dateitransferformat (ITF, Version 1) und INTERLIS 2/XML (Version 2). INTERLIS 1 wurde 1993 in der Gesetzgebung über die amtliche Vermessung vorgeschrieben und wird seit 1998 von der Schweizer Normen-Vereinigung (www.snv.ch) als Norm SN herausgegeben. Im September 2003 wird INTERLIS 2 - nach mehrjähriger Entwicklung und Tests - offiziell als Norm SN publiziert. INTERLIS 2 enthält wichtige, von den Benutzern geforderte Erweiterungen, wie z.b. Datenreplikation (Synchronisation, sog. inkrementelle Nachlieferung), volle Kompatibilität zu UML-Strukturdiagrammen, XML und ISO sowie Möglichkeiten zur Grafikdefinitionen. Mit diesem modell-basierten Ansatz lässt sich auch die Prüfung und Archivierung von Geodaten automatisieren (vgl. Anforderungen von SN ). Die meisten auf dem (Schweizer) Markt erhältlichen Geoinformationssysteme unterstützen diesen Standard und es gibt mittlerweile über hundert Projekte - darunter Richtlinien verschiedenster Fachverbände - in denen INTERLIS mit Erfolg eingesetzt wird (Stand Ende 1999). Leitungskataster (aus SIA S.8) Gibt Auskunft über alle Medien in einem geografischen Gebiet. Dazu sind bestimmte relevante Werkleitungsdaten von verschiedenen Medien miteinander in Beziehung zu bringen. Darunter versteht man ebenfalls die Instanz oder Behörde, welche die Leitungsdaten für ein bestimmtes Gebiet registriert. Leitungskatasterplan (aus SIA S.8, ergänzt) Kurz auch Leitungskataster. Geografische, lagerichtige Darstellung von Leitungen aller Medien. Werkinformationen (aus SIA S.9) Werk- oder Netzinformationen umfassen raumbezogene geometrische Informationen (Leitungen, Knoten, Bauwerke, evtl. Einmessungen), deren Beziehungen untereinander (TopologieI und zugehörige administrative Informationen. Werkleitungsdaten (aus SIA S.9) Gesamtheit aller Daten eines Mediums in einem geografischen Versorgungs- oder Entsorgungsgebiet Werkleitungsplan (aus SIA S.9) Grafische, lagerichtige Darstellung der Werkleitungen eines Versorgungsbereichs oder eines Werks, welche die für die Planung, den Bau, den Betrieb und den Unterhalt wichtigen Daten Raumdatenpool Kanton Luzern / Stefan Jürg Burckhardt (SJiB), Zürich Seite 20 von 22

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