Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE(Health, Safety, Environment)- Kennzahlenerhebung.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE(Health, Safety, Environment)- Kennzahlenerhebung."

Transkript

1 Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE(Health, Safety, Environment)- Kennzahlenerhebung.

2 Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen der HSE(Health, Safety, Environment)-Kennzahlenerhebung Reporting-Prinzipien Auswahl der Kennzahlen Bilanzierungsgrenze Management der Datenqualität 4 2 Umweltkennzahlen Reporting-Standard Datenerfassungssystem Bilanzierungsgrenze Erhebungszeitraum Berichterstattung Veröffentlichte Umweltkennzahlen 7 3 Sicherheitskennzahlen Reporting-Standard Datenerfassungssystem Bilanzierungsgrenze Erhebungszeitraum Berichterstattung Veröffentlichte Sicherheitskennzahlen 16 Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE-Kennzahlenerhebung. Seite 2 von 17

3 1 Grundlagen der HSE(Health, Safety, Environment)-Kennzahlenerhebung Um die ökologischen und sozialen Wirkungen unserer unternehmerischen Tätigkeit zu verbessern, müssen wir sie zuerst messen. Deshalb erheben und bewerten wir nichtfinanzielle Kennzahlen und berichten sie jährlich. Die von uns definierten Prinzipien und Regeln zur Erhebung unserer Kennzahlen ermöglichen uns die Berichterstattung konsistenter und vergleichbarer Daten. Die Erfassung und Bewertung von nichtfinanziellen Kennzahlen ist die Basis, auch die ökologischen und sozialen Wirkungen unserer unternehmerischen Tätigkeit zu erfassen. Es ist unser Ziel, unsere Leistungen im nachhaltigen und verantwortlichen Wirtschaften auf dieser Grundlage kontinuierlich zu verbessern. Mit Hilfe dieser Kennzahlen planen und steuern wir unsere CR-Maßnahmen systematisch und sorgen gleichzeitig für eine zielgerichtete und präzise Information unserer Stakeholder. Im vorliegenden Bericht beschreiben wir unsere Prinzipien, Prozesse und Regeln zur Erhebung der von uns veröffentlichten HSE(Health, Safety, Environment Gesundheit, Sicherheit, Umwelt)-Kennzahlen. Damit werden wir dem Anspruch einer transparenten Berichterstattung gerecht und unterstützen unsere externen Stakeholder bei der Einschätzung unserer Nachhaltigkeitsleistungen. 1.1 Reporting-Prinzipien Um unsere Nachhaltigkeitsleistungen eindeutig bewerten zu können sowie den Ansprüchen unserer externen Stakeholder gerecht zu werden, stellen wir bestimmte allgemeine Anforderungen an unsere CR-Indikatoren. Die folgenden Kriterien leiten uns bei der Auswahl, Erhebung, Bewertung und Kommunikation unserer Kennzahlen: Relevanz. Wir möchten mit unseren Kennzahlen alle unsere wesentlichen ökologischen, sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeitsaspekte abdecken, um zielgerichtet unsere Nachhaltigkeitsleistungen zu steuern sowie unsere externen Stakeholder bei der Einschätzung der Leistungen der Linde Group wirksam zu unterstützen. Vergleichbarkeit. Unsere Kennzahlen beruhen auf einheitlichen Definitionen und Kriterien. Sie werden so ausgewählt und dargestellt, dass Veränderungen im Laufe der Zeit erkannt werden können und der Vergleich mit anderen Organisationen unterstützt wird. Aktualität. Unsere Kennzahlen werden regelmäßig erhoben und aktualisiert. Eine Veröffentlichung der Kennzahlen findet jährlich statt. Klarheit. Unsere Kennzahlen werden in klarer und verständlicher Form publiziert. Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE-Kennzahlenerhebung. Seite 3 von 17

4 1.2 Auswahl der Kennzahlen Bei der Auswahl der Kennzahlen orientieren wir uns an internationalen Empfehlungen, wie beispielsweise den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI), des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) oder der Initiative Responsible Care (RC). Unternehmensspezifische Aspekte konkretisieren und ergänzen die Bandbreite der erhobenen Kennzahlen. Als Grundlage für die systematische Auswahl und Entwicklung unserer CR-Indikatoren dient uns eine umfassende Wesentlichkeitsanalyse. Mit ihrer Hilfe legen wir die relevanten Kennzahlen, die die Leistungen unseres Unternehmens im ökologischen und sozialen Bereich eindeutig beschreiben, fest. Hierbei haben wir die Bedeutung, die unsere Stakeholder den Zahlen beimessen, der Bedeutung für die nachhaltige Unternehmensführung gegenübergestellt. Als besonders wesentlich werden jene Nachhaltigkeitsherausforderungen betrachtet, deren Bedeutung sowohl für die Stakeholder als auch für Linde als hoch eingestuft wird (vgl. Wir werden diese Wesentlichkeitsanalyse regelmäßig überprüfen und unser Kennzahlensystem entsprechend aktualisieren. 1.3 Bilanzierungsgrenze Basierend auf unserer Geschäftsstruktur beziehen sich unsere CR-Kennzahlen auf die drei Divisionen Gases und Engineering (Kerndivisionen) sowie Gist (Logistikdienstleistungen, siehe In die Datenerfassung beziehen wir alle relevanten Gesellschaften weltweit ein, die zum Konsolidierungskreis des Konzernabschlusses gehören. Die Werte werden, unabhängig vom Linde Anteil dieser Gesellschaften, zu 100 Prozent konsolidiert und rückwirkend um nicht fortgeführte Aktivitäten bereinigt. 1.4 Management der Datenqualität Linde verpflichtet sich durch seine SHEQ-Policy (SHEQ: Safety, Health, Environment, Quality Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz, Qualität) ausdrücklich zur regelmäßigen Erhebung und Berichterstattung wesentlicher Kennzahlen. In unserer SHEQ-Policy heißt es: Wir werden unsere Verantwortung für unsere Leistungen zeigen, indem wir regelmäßig messen, bewerten und berichten. Um dies zu erfüllen, haben wir umfassende Prozesse zur Kennzahlenerhebung aufgesetzt. Unsere Divisionen bzw. Regional Business Units verantworten die regelmäßige HSE-Kennzahlenerfassung und stellen die Einhaltung folgender Mindestanforderungen sicher: die Anwendung der Definitionen und die Einhaltung der konzernweiten Standards zur Kennzahlenerhebung. die Festlegung von Verantwortlichkeiten und Prozessen für die Datenerhebung. die systematische Überprüfung und Validierung der Kennzahlen. die kontinuierliche Verbesserung des Erhebungsprozesses und der Datenqualität. Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE-Kennzahlenerhebung. Seite 4 von 17

5 2 Umweltkennzahlen Unser Umweltkennzahlensystem unterstützt uns nicht nur dabei, den Informationsanforderungen unserer Stakeholder gerecht zu werden. Es bietet uns auch die Grundlage für die interne Steuerung und Verbesserung unserer ökologischen Wirkungen. Konsistente Umweltkennzahlen sind für uns ein notwendiger Schritt, um mittelfristig, wie geplant, quantitative Umweltziele für den Konzern festzulegen. Linde verpflichtet sich ausdrücklich, die Erhebung der konzernweiten Umweltkennzahlen kontinuierlich zu verbessern. Seit dem Zusammenschluss mit dem britischen Gaseunternehmen BOC im Jahr 2006 haben wir die Datenerfassung durch eine Reihe von Maßnahmen weiter vorangetrieben: Wesentliche Fortschritte waren dabei die Vereinheitlichung und Präzisierung von Definitionen, die Erstellung und Kommunikation von internen Richtlinien für die Umweltdatenerfassung sowie die konzernweite Einführung eines einheitlichen webbasierten Datenerfassungssystems. 2.1 Reporting-Standard Die Umweltkennzahlen werden gemäß einer internen Richtlinie ( IMS GROUP Environmental Data Reporting and Validation Processes ) erhoben, geprüft, freigegeben und berichtet. Diese Richtlinie legt unsere Prinzipien und Regeln für eine konsistente und glaubwürdige Kennzahlenberichterstattung fest: Sie beschreibt die Prozessschritte zur Erhebung und Überprüfung der Daten, legt die Verantwortlichkeiten fest und benennt für jeden einzelnen Parameter konzernweite Definitionen, Erhebungsmethoden und Anforderungen an die Datenvalidierung. Dieser Reporting-Standard ist für alle konsolidierten Gesellschaften der Linde Group bindend und wird über das konzernweite Intranet bereitgestellt. 2.2 Datenerfassungssystem Die Linde Group nutzt für die Erhebung der Umweltkennzahlen ein webbasiertes Datenerfassungssystem, das im Jahr 2008 im gesamten Konzern eingeführt wurde. Unsere Umweltdaten werden jährlich an den einzelnen Standorten ermittelt, in das System eingegeben und auf verschiedenen Organisationsebenen überprüft und freigegeben. Hierfür sind spezielle Datenmanager benannt worden, die für die Dateneingabe und -validierung verantwortlich sind. Plausibilitätsprüfungen, Cross-Checks der Daten sowie Validierungsreports garantieren eine hohe Datenqualität. Mit der Einführung dieses Systems konnten wir die Datenerfassung wesentlich verbessern: Informationen können nun zeitnah der gesamten Organisation zur Verfügung gestellt werden, die Abläufe der Datenerfassung sind effizienter, die Koordination und Kommunikation einfacher und die Prozesse weitaus weniger fehleranfällig. Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE-Kennzahlenerhebung. Seite 5 von 17

6 2.3 Bilanzierungsgrenze Unsere Umweltkennzahlen beziehen sich auf alle relevanten Gesellschaften weltweit, über die Linde operative Kontrolle besitzt und die zum Konsolidierungskreis des Konzernabschlusses gehören. Von der Berichterstattung ausgeschlossen werden Umweltkennzahlen von: Veräußerungen und Akquisitionen, die innerhalb des Berichtsjahres stattfinden. Die Umweltkennzahlen von neuen Unternehmensakquisitionen werden nach dem ersten vollen Jahr der Konsolidierung berichtet. Joint Ventures. kleineren Vertriebsstandorten (z. B. Gas and More Shops) oder Büroräumen mit weniger als fünf Mitarbeitern 1. Baustellen, an denen wir Industrie-Anlagen für Kunden errichten. 2.4 Erhebungszeitraum Unsere Umweltkennzahlen werden auf Konzernebene jährlich erhoben. Sie beziehen sich auf das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. 2.5 Berichterstattung Die von uns veröffentlichten Umweltkennzahlen zeigen Tendenzen der Entwicklung unserer konzernweiten Umweltleistungen und -belastungen auf. Bei der Interpretation dieser Kennzahlen im Zeitreihenvergleich ist zu beachten, dass die Linde Group durch den Zusammenschluss mit BOC im Jahr 2006 deutlich gewachsen ist. Da Emissionen und Ressourcenverbrauch in einem direkten Zusammenhang mit der Produktion stehen, kam es seit der Übernahme zu einem Anstieg unserer absoluten Umweltkennzahlen. In der Berichterstattung konzentrieren wir uns auf die Darstellung absoluter Kennzahlen. Angesichts unserer breiten und heterogenen Produktpalette ist die Darstellung konzernweiter relativer Kennzahlen, die sich auf Produkteinheiten beziehen, derzeit wenig aussagekräftig. Wir prüfen jedoch regelmäßig, welche relativen Kennzahlen auf Konzernebene eine transparente und aussagekräftige Berichterstattung unterstützen. Um den unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen unserer Divisionen Rechnung zu tragen, weisen wir je nach Relevanz die Kennzahlen der Divisionen Gases und Engineering getrennt aus. Innerhalb der Gases Division berichten wir, sofern aussagekräftig, unsere Kennzahlen zusätzlich nach den vier operativen Segmenten Westeuropa, Amerika, Asien & Osteuropa sowie Südpazifik & Afrika. 1 Der auch im Folgenden benutzte Begriff Mitarbeiter meint gleichermaßen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE-Kennzahlenerhebung. Seite 6 von 17

7 2.6 Veröffentlichte Umweltkennzahlen Für die bessere Einordnung der von uns veröffentlichten Umweltkennzahlen geben wir im Folgenden, sofern relevant, Auskunft über die Bedeutung der Kennzahlen für Linde, die zugrundeliegenden Definitionen und die Berechnungsmethodiken. Berichtete Kennzahlen Managementsysteme Prozentsatz der nach DIN ISO 9001 zertifizierten Standorte Prozentsatz der nach DIN ISO zertifizierten Standorte Prozentsatz der nach OHSAS oder SCC zertifizierten Standorte Berichtet wird die Anzahl der Standorte, die weltweit nach international gültigen Normen zu Umwelt-, Qualitäts- sowie Gesundheits- und Sicherheitsmanagement zertifiziert werden. Hierbei konzentrieren wir uns auf die folgenden Normen: Die Normenreihe ISO 9001 der International Standardization Organisation (ISO) ist eine international anerkannte Referenz für ein Qualitätsmanagement und ist insbesondere in unserer Gases Division Basis für ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem. ISO bezeichnet die international anerkannte Norm für ein Umweltmanagementsystem. Dieses muss eine betriebliche Umweltpolitik, Umweltziele und ein Umweltprogramm festlegen sowie den Aufbau eines entsprechenden Managementsystems umfassen. OHSAS (OHSAS: Occupational Health and Safety Assessments Series) ist der Standard für ein Sicherheitsmanagementsystem, das unter anderem der Senkung der Unfallzahlen durch die Systematisierung aller arbeitssicherheits- und gesundheitsschutzrelevanten Tätigkeiten dient, aber auch der Rechtssicherheit durch konsequente Einhaltung aller relevanten Vorschriften. Safety Certification Contractors (SCC) ist ein internationaler Standard für Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltmanagement für technische Dienstleister, die in den Betriebsstätten des Auftraggebers tätig werden. Darin sind die Anforderungen an Unterauftragnehmer einheitlich festgelegt worden. Audits und Schulungen Anteil der Standorte, an denen Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz-Audits durchgeführt werden Anteil der Standorte, an denen Umweltschutz-Audits durchgeführt werden Mitarbeiter, die an HSE- Schulungen teilgenommen haben Ein Audit ist eine geplante, regelmäßig durchgeführte und systematische Überprüfung des Arbeitsplatzes, der Prozesse, der Ausrüstung bzw. der Anlagen des Betriebs. Zweck ist, die Einhaltung der Anforderungen des Managementsystems, der Branchen- und Unternehmensstandards sowie der nationalen Gesetzgebung zu gewährleisten. Für unsere Berichterstattung erheben wir sowohl die internen als auch die externen Audits, die auf unseren Betriebsstandorten durchgeführt werden. Ein externes Audit wird durch externe Dritte durchgeführt (z. B. Umweltgutachter, Zertifizierer, Lieferant), interne Audits hingegen von Linde Mitarbeitern. Kombinierte Audits, wie etwa Arbeitssicherheits- und Umweltschutz-Audits, werden getrennt als jeweils ein eigenes Audit berücksichtigt. Audits zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz werden hingegen zusammen erfasst. Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE-Kennzahlenerhebung. Seite 7 von 17

8 Berichtete Kennzahlen Die Kennzahl HSE-Trainings bezieht sich auf alle dokumentierten Weiterbildungsprogramme zu Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltaspekten, an denen Linde Mitarbeiter nachweislich teilgenommen haben. Umweltrelevante Vorfälle Anzahl der umweltrelevanten Vorfälle Höhe der Umweltstrafzahlungen und Mahngebühren Energieverbrauch Verbrauch an Erdgas Verbrauch an Strom Verbrauch an weiteren Energiequellen (Heizöl, thermische Energie, Raffinerieund Synthesegase, Butan und Propan) Unter umweltrelevante Vorfälle beziehen wir alle umweltbezogene Beschwerden (z. B. behördlich erfasste Anzeigen zu Lärmbelästigung) sowie meldepflichtigen Umweltereignisse (z. B. Verstöße gegen geltendes Umweltrecht) mit ein, die eine negative Auswirkung auf die natürliche Umwelt haben und an eine öffentliche Behörde berichtet werden. Ebenso erheben wir die damit zusammenhängenden Umweltstrafzahlungen und Mahngebühren, die an eine öffentliche Stelle entrichtet wurden. Einen besonderen Schwerpunkt legen wir auf die regelmäßige Erhebung unseres Energieeinsatzes, denn die Herstellung von Industriegasen ist äußerst energieintensiv. Der Gesamtenergieeinsatz des Linde Konzerns bezieht sich auf die Summe des Zukaufs von Strom, Erdgas, thermischer Energie und weiteren Energiequellen. In der Berichterstattung konzentrieren wir uns auf diejenigen Energieträger, die insgesamt über 95 Prozent unseres Gesamtenergieeinsatzes ausmachen also auf die Energieträger Strom, Erdgas, Heizöl, thermische Energie, Raffinerie- und Synthesegase sowie Butan und Propan. Strom und Erdgas sind dabei die am häufigsten eingesetzten Energieträger sie werden insbesondere für den Betrieb unserer Luftzerlegungs- und HyCO-Anlagen benötigt (siehe anlagenspezifische Kennzahlen). Um eine doppelte Bilanzierung zu vermeiden, bezieht sich der Stromverbrauch lediglich auf den von uns eingekauften Strom: Der Energieverbrauch, der durch die eigene Stromherstellung entsteht, ist durch die Berichterstattung der Primärenergiearten abgedeckt. Der Anteil an selbst generiertem Strom beläuft sich bei Linde auf unter ein Prozent. Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE-Kennzahlenerhebung. Seite 8 von 17

9 Berichtete Kennzahlen Direkte und indirekte Treibhausgasemissionen Direkte CO 2 -Emissionen Indirekte CO 2 Emissionen Direkte Treibhausgasemissionen Die Methodik zur Berechnung der direkten und indirekten Treibhausgasemissionen orientiert sich an dem Greenhouse Gas Protocol A Corporate Accounting and Reporting Standard (im Folgenden GHG-Protokoll), das vom World Resources Institute (WRI) in Zusammenarbeit mit dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) herausgegeben wurde. Da Kohlendioxid (CO 2 ) mit weit über 90 Prozent das von uns meistemittierte Treibhausgas ist, liegt unser Hauptaugenmerk auf der Erfassung der indirekten und der direkten CO 2 -Emissionen. Seit 2007 erfassen wir an allen Standorten mit gesetzlicher Berichtspflicht zudem die weiteren im Kyoto-Protokoll genannten Treibhausgase Methan (CH 4 ), Distickstoffoxid (Lachgas, N 2 O), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC), teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (HFC) und Schwefelhexafluorid (SF 6 ). Die Summe der von uns emittierten Treibhausgase weisen wir in CO 2 -Äquivalenten aus. CO 2 -Äquivalente sind eine Maßeinheit für die Klimawirksamkeit der verschiedenen Treibhausgase, verglichen mit der Referenzgröße CO 2. Die Umrechnung der Emissionsmenge in Treibhausgasäquivalente erfolgt anhand der Umrechnungsfaktoren des GHG-Protokolls. Unsere Berechnungen sind konsistent mit den Hauptquellen, die in Scope 1, Scope 2 und Scope 3 des GHG-Protokolls genannt werden. Der operationelle Rahmen umfasst alle direkten CO 2 -Emissionen aus stationären Quellen (Scope 1) wie beispielsweise Verbrennungsprozesse in unseren HyCO-Anlagen. Die indirekten CO 2 - Emissionen sind Emissionen aus der Erzeugung des eingekauften Stroms sowie aus Fernwärme (Scope 2). Als indirekte Emissionen, die unter Scope 3 genannt werden, bilanzieren wir konzernweit die Emissionen der Transportflotte unserer Kontraktoren. Direkte CO 2 -Emissionen Hierbei handelt es sich um das am Standort direkt emittierte CO 2 aus der Verbrennung von fossilen Energieträgern für die Herstellung von Wasserstoff, Kohlenmonoxid oder Kohlendioxid, Leckagen bei der Produktion oder beim Abfüllen unserer Produkte und eigener Strom- oder Wärmeproduktion. Die direkten Emissionen aus dem Einsatz von Brenn- und Rohstoffen (Erdgas, Propan, Butan, Naphtha, Methanol, LPG, CNG, LNG, Kohle, Heizöl und weitere Brennstoffe wie Raffinerieabgase) werden mit lokalen heizwertbezogenen Emissionsfaktoren (unterer Heizwert) berechnet. Sofern lokale Heizwerte von unseren Energieanbietern nicht zur Verfügung stehen, werden die CO 2 -Emissionen mit festen Faktoren der Defra berechnet ( 2009 Guidelines to Defra/DECC s GHG Conversion Factors for Company Reporting ). In Anlehnung an das GHG-Protokoll werden Emissionen, die aus der Verwendung von Biokraftstoffen entstehen, mit dem Wert 0 berücksichtigt. Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE-Kennzahlenerhebung. Seite 9 von 17

10 Berichtete Kennzahlen Indirekte CO 2 -Emissionen Die indirekten CO 2 -Emissionen umfassen Kohlendioxid, das bei der Erzeugung fremdbezogener Energie (Elektrizität, Fernwärme, Dampf) entsteht und nicht an Linde Standorten ausgestoßen wird. Um die Gesamtmenge der indirekten CO 2 -Emissionen zu erhalten, werden auf lokaler Ebene die Energiemengen mit den spezifischen Emissionsfaktoren der Energieart multipliziert und anschließend aufsummiert. Sollten die spezifischen Emissionsfaktoren der Energielieferanten nicht zur Verfügung stehen, werden die länderspezifischen Emissionsfaktoren der International Energy Agency zur Berechnung herangezogen (WBCSD, 2006). Unter Scope 3 werden alle indirekten Emissionen verstanden, die Konsequenz unserer Tätigkeiten sind, aber nicht an eigenen oder kontrollierten Quellen anfallen. Als Scope 3 Emissionen fallen bei Linde im Wesentlichen transportbedingte Emissionen der Transportflotte unserer Kontraktoren an, die wir anhand der gefahrenen Kilometer berechnen. Die Emissionen, die durch Dienstreisen unserer Mitarbeiter verursacht werden, können wir derzeit noch nicht konzernweit bilanzieren. Luftemissionen Leichtflüchtige organische Verbindungen Ammoniak Kohlenstoffmonoxid Stickoxide Schwefeloxide Im Rahmen unserer Produktionsprozesse entstehen Luftemissionen von anorganischen Gasen wie Kohlenstoffmonoxid (CO), Schwefeloxiden (SO X ), Stickoxiden (NO X ), Ammoniak (NH 3 ) und leichtflüchtigen organischen Verbindungen (VOC): VOC (Volatile Organic Compounds) ist die englische Bezeichnung für flüchtige organische Luftschadstoffe. Sie wirken vor allem als so genannte Vorläufersubstanzen bei der Bildung von bodennahem Ozon. VOC-Emissionen werden bei Linde beispielsweise bei der Acetylenproduktion oder beim Lackieren und Reinigen von Metallen wie beispielsweise Gasflaschen, Speichertanks oder Anlagenteilen freigesetzt. In unseren Luftzerlegungs-Anlagen werden VOCs als Kühl- und Lösemittel eingesetzt. Emissionen von CO, NO X und SO X treten vorwiegend bei Verbrennungsvorgängen in unseren HyCO-Anlagen auf. NH 3 kann bei der Produktion von Lachgas oder Acetylen entweichen. Die von uns berichteten Werte beziehen sich auf alle Standorte, die aufgrund gesetzlicher Regulierungen verpflichtet sind, diese Luftemissionen zu berichten. Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE-Kennzahlenerhebung. Seite 10 von 17

11 Berichtete Kennzahlen Abfallmanagement Bei Linde fallen insbesondere die folgenden Abfälle an: Nicht gefährliche Abfälle Gefährliche Abfälle Stoffe zur Verwertung Abfälle zur Verbrennung Abfälle zur Deponie Öl und ölhaltiges Material von den Kompressoren unserer Anlagen oder durch die Reinigung der Öl-Wasser-Separatoren. Lacke und Chemikalien. metallhaltiger Abfall, beispielsweise aus dem Komponentenbau. Nicht in den Abfallzahlen bilanziert ist die Menge an Kalkschlamm. Kalkschlamm entsteht als Nebenprodukt bei der Acetylenproduktion und wird ohne weitere Aufbereitung oder Reinigung in anderen Industrien weitergenutzt. Da über 75 Prozent des Kalkschlamms wiederverwendet werden, kategorisieren wir Kalkschlamm nicht als Abfall. Geschlossene Produktkreisläufe wie dieser tragen erheblich dazu bei, die Material- und Ressourceneffizienz zu steigern und das Abfallaufkommen zu reduzieren. Nicht gefährliche Abfälle: bezeichnet im Allgemeinen Abfälle, die geringes Gefährdungspotential für Mensch und Umwelt aufweisen. Gefährliche Abfälle: bezeichnet im Allgemeinen Abfälle, die ein hohes Gefährdungspotential für Mensch und Umwelt aufweisen und besonders behandelt werden müssen. Die Unterscheidung in gefährlichen oder nicht gefährlichen Abfall erfolgt nach der jeweiligen länderspezifischen gesetzlichen Klassifizierung. Stoffe zur Verwertung: bezeichnet im Allgemeinen Abfälle, deren enthaltene Rohstoffe ganz oder teilweise zurückgewonnen oder bei denen die Eigenschaften des Abfalls genutzt werden. Mit dem Recyclingprozess ist eine physische Änderung des Materials verbunden. Abfälle zur Verbrennung: wird im Allgemeinen definiert als Abfälle, die unter hohen Temperaturen in Müllverbrennungs-Anlagen verbrannt und ggf. thermisch verwertet werden. Abfälle zur Deponie: sind im Allgemeinen Abfälle, die auf einer Deponie langfristig abgelagert werden. Mögliche Schwankungen der Entsorgungsmethoden im Jahresvergleich sind vor dem Hintergrund von Zwischenlagerungen an den Standorten zu erklären. Die Entsorgung der Abfälle erfolgt nicht immer im Jahr der Entstehung, sondern im Zuge einer effizienten betrieblichen Abfalllogistik. Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE-Kennzahlenerhebung. Seite 11 von 17

12 Berichtete Kennzahlen Wassermanagement Gesamtwasserbedarf Verbrauch an Trinkwasser Verbrauch an Prozesswasser Abwasservolumen Als Gesamtwasserbedarf definieren wir den Verbrauch an Prozess- und an Trinkwasser sowie die Verwendung von Durchlaufkühlwasser. Der weitaus größte Teil des von uns genutzten Wassers wird als Durchlaufkühlwasser für die Kühlung unserer Anlagen verwendet. Das Durchlaufkühlwasser wird Gewässern entnommen und lediglich um einige wenige Grad erwärmt, ehe es wieder, ohne mit Produkten in Berührung gekommen zu sein, in die Gewässer zurückgeleitet wird unter Beachtung einer ökologisch unbedenklichen Höchsttemperatur. Der Wasserverbrauch bezieht sich auf das Prozess- und Trinkwasser, das an Linde Standorten verwendet wird. Trinkwasser umfasst fremdbezogenes Wasser oder Wasser aus Eigenförderung, das den behördlichen Vorgaben entsprechend als Trinkwasser deklariert ist. Prozesswasser beschreibt Wasser, das aufgrund der Eigenschaften ausschließlich für industrielle Prozesse in der Produktion eingesetzt wird und keine Trinkqualität besitzt. Zum Abwasser zählen wir durch die Nutzung verunreinigtes Wasser, das mit Chemikalien in Kontakt kam und beispielsweise als Prozesswasser, Kühlwasser, Kesselspeisewasser oder Sanitärwasser genutzt wurde. Ausgeschlossen ist nicht kontaminiertes Abwasser wie beispielsweise Durchlaufkühlwasser. Das Abwasser wird, sofern erforderlich, entweder direkt über eigene Klär-Anlagen gereinigt oder an kommunale oder industrielle Systeme zur Reinigung abgegeben. Unter anderem durch Verdunstung entspricht der Wasser-Input nicht dem Abwasser gesamt. Wasseremissionen Chemischer Sauerstoffbedarf Biochemischer Sauerstoffbedarf Stickstoffe Phosphate Schwermetalle Emissionen in das Wasser entstehen bei Linde hauptsächlich durch die Aufbereitung des Kühlwassers. Kühlwasser, das in einem Kreislaufsystem genutzt wird, beinhaltet üblicherweise chemische Reinigungsmittel zur Verhinderung von Korrosion, biologischem Wachstum oder Ablagerungen. Die wichtigsten Parameter zur Erfassung der von uns verursachten Gewässerbelastung sind die eingeleiteten Mengen an Phosphor, Stickstoff, Schwermetallen und organischen Verbindungen. Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) ist ein Maß für die Summe aller organischen Verbindungen im Wasser, einschließlich der schwer abbaubaren. Der CSB gibt an, wie viel Sauerstoff zur vollständigen Oxidation der im Wasser enthaltenen organischen Stoffe benötigt wird, und ist ein Parameter zur Quantifizierung der Belastung von Abwasser mit organischen Stoffen. Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB) ist ein Maß für die Menge biologisch abbaubarer Verschmutzungen im Wasser. Der BSB gibt die Menge an Sauerstoff an, die von Bakterien zum Abbau der im Wasser vorhandenen organischen Stoffe unter bestimmten Bedingungen benötigt wird. Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE-Kennzahlenerhebung. Seite 12 von 17

13 Berichtete Kennzahlen Stickstoff und Phosphate spielen als Begrenzungsfaktor für Bakterien und als Korrosionsschutz in den Anlagen eine wichtige Rolle. Schwermetalle sind Metalle mit einer relativ hohen Dichte, die bei geringer Konzentration eine toxische Wirkung für Mensch und Umwelt aufweisen. Schwermetalle sind beispielsweise in der Schutzbildung der Wasserrohre enthalten und können durch Korrosion freigesetzt werden. Außerdem können sie in Lacken oder Rostschutzmitteln vorkommen. Die von uns berichteten Wasseremissionen beziehen sich auf alle Standorte, die aufgrund gesetzlicher Regulierungen verpflichtet sind, diese zu berichten. Materialverbrauch Materialverbrauch Verbrauch an Verpackungsmaterial Mit dem Indikator Materialverbrauch geben wir Auskunft über die Menge der von uns eingesetzten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Hierunter fallen beispielsweise Metalle, die im Rahmen des Komponentenbaus benötigt werden, Kalziumcarbid für die Acetylenproduktion, Ammoniumnitrat für die Produktion von Distickstoffoxid (Lachgas, N 2 O) sowie Kühlmittel und weitere Chemikalien. Zudem fallen bei Linde verschiedene Verpackungsmaterialien an, die Umweltaspekte wie Abfall und die Nutzung von Rohstoffen in den Vordergrund rücken. Den Begriff Verpackung fassen wir weit und beziehen alle Materialarten ein, die dazu dienen, während der gesamten Prozesskette unsere Produkte zu schützen, zu transportieren, aufzubewahren oder zu gestalten. In Anlehnung an bestehende Branchenstandards werden Gaszylinder nicht als Verpackungsmaterial definiert. Die Gaszylinder werden nach Gebrauch wiederverwendet und erneut befüllt. Durchschnittlich wird bei Linde ein typischer Zylinder rund dreieinhalb Mal im Jahr wiederverwendet und hat eine Lebensdauer von ca. 20 Jahren. Anlagenspezifische Umweltkennzahlen Stromverbrauch Luftzerlegungs-Anlagen Wasserverbrauch Luftzerlegungs-Anlagen Indirekte CO 2 -Emissionen Luftzerlegungs-Anlagen Erdgasverbrauch HyCO-Anlagen Direkte CO 2 -Emissionen HyCO-Anlagen Die anlagenspezifischen Umweltkennzahlen sind die wesentlichen Größen zur Messung unserer ökologischen Leistungsfähigkeit denn die von uns betriebenen Luftzerlegungs- und HyCO-Anlagen erfordern im Verhältnis den größten Ressourceneinsatz. Luftzerlegungs-Anlagen trennen Luft in deren Hauptbestandteile Stickstoff (ca. 78 Prozent), Sauerstoff (ca. 21 Prozent), Argon (0,9 Prozent) und weitere Edelgase. Da in der Produktionskette keine Verbrennungsprozesse stattfinden, werden direktes Kohlendioxid, Schwefeloxide, Stickoxide oder weitere Schadstoffe nicht ausgestoßen. Der Betrieb von Luftzerlegungs-Anlagen erfordert jedoch große Mengen an Wasser (rund 60 Prozent des gesamten Wasserverbrauchs) und an Elektrizität (rund 80 Prozent des gesamten Stromverbrauchs). Wegen des hohen Stromverbrauchs sind diese Anlagen die wesentliche Quelle unserer indirekten CO 2 -Emissionen. Der angegebene Stromverbrauch der Luftzerlegungs-Anlagen bezieht sich auf den eingekauften Strom. Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE-Kennzahlenerhebung. Seite 13 von 17

14 Berichtete Kennzahlen Die Methodik zur Berechnung der indirekten CO 2 -Emissionen wird im Abschnitt CO 2 -Emissionen beschrieben. Der Wasserverbrauch der Luftzerlegungs-Anlagen bezieht sich auf das verbrauchte Trink- und Prozesswasser und berücksichtigt nicht das Durchlaufkühlwasser. HyCO-Anlagen bezeichnen unterschiedliche Anlagentypen zur Produktion von Wasserstoff, Kohlenmonoxid und Synthesegas aus kohlenstoffhaltigen Energieträgern. Die üblichen Verfahren der Wasserstoffproduktion sind die Dampfreformierung aus Erdgas und die partielle Oxidation von schweren Kohlenwasserstoffen. Der Verbrauch an Erdgas durch die HyCO-Anlagen bildet den wesentlichen Anteil unseres gesamten Erdgasverbrauchs. Mit der Synthese von Wasserstoff sind direkte CO 2 -Emissionen verbunden, die sich aus dem Einsatz des Brennstoffes zur Erzeugung der Reaktionstemperatur ergeben. Die Methodik zur Berechnung der direkten CO 2 -Emissionen wird im Abschnitt CO 2 -Emissionen beschrieben. Da der Anteil des Strom- und Wasserverbrauchs von HyCO-Anlagen gegenüber den Luftzerlegungs-Anlagen als gering einzustufen ist, wird dieser Verbrauch nicht separat ausgewiesen. Transportlogistik Anzahl der gefahrenen km der Tanktransportflotte Anzahl gefahrener km der Zylindertransportflotte Unsere Gaseprodukte werden entweder direkt vor Ort beim Kunden (On-site) hergestellt oder in Tanks oder Flaschen an unsere Kunden geliefert. Um die Effizienz unserer Transportflotte zu messen, erheben wir regelmäßig die gefahrenen Transportkilometer per Lkw und Pkw. In der Berichterstattung der gefahrenen Transportkilometer ist sowohl die Transportflotte der Linde Group als auch die unserer Kontraktoren, die für uns Transporte übernehmen, enthalten. Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE-Kennzahlenerhebung. Seite 14 von 17

15 3 Sicherheitskennzahlen Sichere Arbeitsbedingungen weltweit sind die Grundvoraussetzung unseres täglichen Handelns. Unsere Kennzahlen zur Arbeitssicherheit liefern uns dabei wesentliche Ansatzpunkte für unsere umfassende Sicherheitsstrategie und unser konzernweites Arbeitssicherheitsmanagement. Um unsere SHEQ-Vision Wir, The Linde Group, möchten weder Menschen noch der Umwelt Schaden zufügen, haben wir ein umfassendes Sicherheitsmanagementsystem konzernweit eingeführt. Basis hierfür ist die regelmäßige konzernweite Erhebung und Berichterstattung wesentlicher Sicherheitskennzahlen. 3.1 Reporting-Standard Die Kennzahlen zur Arbeitssicherheit werden gemäß internen Richtlinien erhoben, geprüft, freigegeben und berichtet. Diese Standards legen die Definitionen unserer Kennzahlen fest und beschreiben die Anforderungen und die Vorgehensweise einer konzernweit konsistenten Datenerhebung. Die Richtlinien beziehen sich auf die gesamte Linde Group und werden über das Intranet bereitgestellt. 3.2 Datenerfassungssystem Die Linde Group nutzt für die Erhebung der Sicherheitskennzahlen verschiedene Managementsysteme, u. a. ein webbasiertes Unfallreportingsystem, das seit Anfang 2009 schrittweise im gesamten Konzern eingeführt wird. Die Daten werden auf Ebene der Landesgesellschaften in das System eingegeben und auf verschiedenen Organisationsebenen überprüft und freigegeben. In diesem System werden wichtige Informationen über erfolgte Unfälle und Schadensfälle festgehalten. Neben den Unfallursachen werden die Abhilfemaßnahmen beschrieben, die eine Wiederholung der Schadensereignisse so weit wie möglich ausschließen und neuen Unfällen vorbeugen sollen. Durch die weltweite Vernetzung und die schnelle Verfügbarkeit dieser Informationen findet ein intensiver und transparenter Wissenstransfer standortübergreifend statt. 3.3 Bilanzierungsgrenze Unsere Arbeitssicherheitskennzahlen beziehen sich auf alle relevanten Gesellschaften weltweit, über die Linde operative Kontrolle besitzt und die zum Konsolidierungskreis des Konzernabschlusses gehören. Die Unfallstatistiken für die folgenden Bereiche werden bei der Erhebung separat ausgewiesen: Kontraktoren, die auf unseren Betriebsgeländen arbeiten. Joint Ventures. neue Unternehmensakquisitionen. Die Kennzahlen werden ab dem ersten Quartal der Konsolidierung erhoben und nach dem ersten vollen Jahr der Konsolidierung in der Gesamtstatistik berichtet. Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE-Kennzahlenerhebung. Seite 15 von 17

16 3.4 Erhebungszeitraum Unsere Kennzahlen zur Arbeitssicherheit werden auf Konzernebene vierteljährlich erhoben. 3.5 Berichterstattung Die externe Berichterstattung unserer Arbeitssicherheitskennzahlen findet jährlich statt. Die berichteten Kennzahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Um den unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen unserer Divisionen Rechnung zu tragen, weisen wir je nach Relevanz die Kennzahlen der Divisionen Gases und Engineering getrennt aus. Innerhalb der Gases Division berichten wir, sofern aussagekräftig, unsere Kennzahlen zusätzlich nach den vier operativen Segmenten Westeuropa, Amerika, Asien & Osteuropa sowie Südpazifik & Afrika. 3.6 Veröffentlichte Sicherheitskennzahlen Im Folgenden geben wir Auskunft über die zugrundeliegenden Definitionen und Berechnungsmethodiken unserer Arbeitssicherheitskennzahlen. Berichtete Kennzahlen Anzahl der Arbeitsunfälle Die Kennzahl LTIR (Lost Time Injury Rate) beschreibt die Anzahl der Arbeitsunfälle je 1 Mio. Arbeitsstunden mit mindestens einem Ausfalltag je 1 Mio. Arbeitsstunden. (Lost Time Injury Rate, LTIR) Ein Arbeitsunfall ist ein berufsbezogener Unfall, der sich auf Grund oder infolge der Beschäftigung am Arbeitsplatz, im Betrieb oder auf Dienstwegen ereignet und eine medizinische Behandlung notwendig macht. Todesfälle werden mitberücksichtigt. Unfälle, die sich auf dem Weg von der oder zur Arbeit ereignen, werden nicht berücksichtigt. Die Arbeitsstunden beziehen sich auf im Berichtsjahr tatsächlich geleistete Arbeitsstunden und beziehen bezahlte Überstunden sowie Weiterbildungsmaßnahmen mit ein. Nicht inbegriffen sind Krankheitstage und unbezahlte Überstunden. Die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden stammt in der Regel aus den Erfassungssystemen der lokalen HR-Abteilungen. Sollten keine Zeiterfassungssysteme zur Verfügung stehen, werden die Arbeitsstunden gemäß einer festgelegten Berechnungsformel kalkuliert. Die LTIR unserer Kontraktoren weisen wir separat aus. Die Arbeitsstunden der Kontraktoren beziehen sich auf die bezahlten Arbeitsstunden, die der Kontraktor für Linde geleistet hat. Bei der Interpretation dieser Kennzahl ist zu beachten, dass die berichteten Kennzahlen mit Unsicherheiten behaftet sind, da wir als Auftraggeber auf eine gute und zuverlässige Kennzahlenberichterstattung der Kontraktoren angewiesen sind. Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE-Kennzahlenerhebung. Seite 16 von 17

17 Berichtete Kennzahlen Anzahl unfallbedingter Arbeitsausfalltage Anzahl der Arbeitsunfälle mit mindestens einem Ausfalltag Anzahl der Arbeitsausfalltage je 1 Mio. Arbeitsstunden Anzahl tödlicher Arbeitsunfälle Anzugeben sind alle Tage, an denen der Mitarbeiter infolge eines Arbeitsunfalls vorübergehend nicht an seinem Arbeitsplatz war. Der Unfalltag selbst wird bei der Berechnung der Ausfallzeit nicht mitgerechnet und auch nicht der Tag der Rückkehr zur Arbeit. Berücksichtigt werden alle Arbeitsunfälle, die zu einem Arbeitsausfall von mindestens einem ganzen Arbeitstag führen und im Regelfall von einem Arzt als Arbeitsunfähigkeit bescheinigt werden. Der Unfalltag selbst wird nicht mitgerechnet. Dieser Indikator bezieht sich auf die Schwere der im Berichtsjahr erfolgten Unfälle. Hierfür wird die Summe der ausgefallenen Arbeitstage ins Verhältnis zu den geleisteten Arbeitsstunden gesetzt. Einbezogen werden alle Arbeitsunfälle am Arbeitsplatz, im Betrieb oder auf Dienstwegen sowie Berufskrankheiten mit Todesfolge. Wegeunfälle, d. h. tödliche Unfälle, die sich auf dem Weg von der oder zur Arbeit ereignen, werden nicht berücksichtigt. Arbeitsunfälle mit Todesfolge unserer Kontraktoren werden separat ausgewiesen. Transportsicherheit Anzahl schwerer Transportereignisse mit Lastkraftfahrzeugen Anzahl schwerer Transportereignisse mit Personenkraftfahrzeugen Da viele unserer Gase nicht vor Ort beim Kunden (On-site) hergestellt, sondern per Lkw oder Pkw transportiert werden, spielt die Transportsicherheit in unserem Geschäft eine wichtige Rolle. Berichtet werden schwere Verkehrsereignisse mit motorisierten Fahrzeugen (Sach- oder Personenschäden), die unter die von Linde definierten Kategorien Level 1 oder Level 2 fallen. Unter Level 1 werden schwere Ereignisse definiert, wie beispielsweise Unfälle mit Todesfolge, Emissionen in die Umwelt, die über den gesetzlichen Grenzwerten liegen, oder Ereignisse, die Kosten über einer bestimmten Höhe verursachen (z. B. Sanierungskosten über EUR bei Ereignissen mit Lkws). Level 2 sind ernsthafte Ereignisse, wie beispielsweise transportbedingte Unfälle, die zu einem Ausfalltag führen, meldepflichtige Emissionen in die Umwelt oder auch Ereignisse, die festgesetzte Kosten ab einer bestimmten Höhe verursachen. Verkehrsereignisse, die als Level 3 oder Level 4 eingestuft werden, werden nicht extern berichtet. Diese Kennzahl bezieht sowohl die Linde-eigene Transportflotte als auch die unserer Kontraktoren mit ein. Durchschnittliche Anzahl krankheitsbedingter Fehltage je Mitarbeiter Die Anzahl krankheitsbedingter Fehltage gibt Auskunft über die Gesundheitssituation bei Linde. Ein Fehltag ist definiert, wenn der Mitarbeiter mindestens die Hälfte der vertraglich vereinbarten Tagesarbeitsstunden aufgrund Krankheit abwesend ist. Ist ein Mitarbeiter weniger als die Hälfte der vertraglich fixierten Tagesarbeitsstunden abwesend, wird ein halber Fehltag berichtet. Diese Kennzahl wird mit Hilfe der Reportingsysteme der Fachabteilung HR erhoben. Corporate Responsibility Accounting. Grundlagen der HSE-Kennzahlenerhebung. Seite 17 von 17

Corporate Carbon Footprint 2011. WM-Logistik GmbH & Co. KG. Juli 2012. climatepartner.com Athens Milan Munich San Francisco Vienna

Corporate Carbon Footprint 2011. WM-Logistik GmbH & Co. KG. Juli 2012. climatepartner.com Athens Milan Munich San Francisco Vienna WM-Logistik GmbH & Co. KG Juli 2012 climatepartner.com Athens Milan Munich San Francisco Vienna Inhalt 1 Einleitung... 3 2 Methodik... 3 2.1 Grundlagen der Bilanzierung... 3 2.2 Vorgehensweise... 3 2.2.1

Mehr

Energie- und CO 2 -Bilanz der Firma Quality First Software GmbH im Jahr 2009

Energie- und CO 2 -Bilanz der Firma Quality First Software GmbH im Jahr 2009 Energie- und CO 2 -Bilanz der Firma Quality First Software GmbH im Jahr 2009 Quality First Software GmbH Tulpenstraße 41 82538 Geretsried Energy Consulting Allgäu GmbH Matthias Voigtmann Heisinger Straße

Mehr

HeidelbergCement Nachhaltigkeitsprogramm 2020

HeidelbergCement Nachhaltigkeitsprogramm 2020 HeidelbergCement Nachhaltigkeitsprogramm 2020 1 Liebe Leserinnen und Leser, HeidelbergCement hat hinsichtlich Nachhaltigkeit bereits beachtliche Fortschritte zu verzeichnen, insbesondere bei der Reduktion

Mehr

Berechnung der Nachhaltigen Leistungsfähigkeit - Schritt für Schritt -

Berechnung der Nachhaltigen Leistungsfähigkeit - Schritt für Schritt - Berechnung der Nachhaltigen Leistungsfähigkeit - Schritt für Schritt - 1. Vorbereitung der Bewertung 2. Gezielte Datensuche 3. Berechnung des Nachhaltigkeitwertes 4. Einbeziehung der Unternehmensgröße

Mehr

Umweltmanagement für die öffentliche Verwaltung

Umweltmanagement für die öffentliche Verwaltung BREMISCHE BÜRGERSCHAFT Drucksache 18/862 Landtag 18. Wahlperiode 16.04.2013 Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Umweltmanagement für die öffentliche Verwaltung

Mehr

Ergebnisse. Verteilung der CO 2 e-emissionen nach Emissionsquellen (%) Gesamte CO 2 e-emissionen. CO 2 e(t) Anteil (%) Emissionsquelle.

Ergebnisse. Verteilung der CO 2 e-emissionen nach Emissionsquellen (%) Gesamte CO 2 e-emissionen. CO 2 e(t) Anteil (%) Emissionsquelle. CO 2 Bericht 2013 ... Ergebnisse Gesamte CO 2 e-emissionen CO 2 e(t) Anteil (%) Scope 1 Heizung Unternehmensfuhrpark Zwischensumme 2,87 3,68 27,48 35,19 30,35 38,87 Scope 2 Strom (100% Ökostrom) Zwischensumme

Mehr

METRO GROUP Umweltkennzahlen

METRO GROUP Umweltkennzahlen S. 1 METRO GROUP Umweltkennzahlen Berichtszeitraum In 2013 hat die METRO GROUP ihr Geschäftsjahr nach neun Monaten zum 30. September beendet. Grund dafür ist die Umstellung des Geschäftsjahres vom Kalenderjahr

Mehr

Lieferanten einbeziehen. Strategie. Produktion

Lieferanten einbeziehen. Strategie. Produktion Mit arbeiter und GeseLLSchaft Sicherheit und U m w e l t s c h u t z Chancen- und risikobericht 88 Sicherheit Und U M W e lt s c h u t z zum Thema Arbeitserlaubnis für Arbeiten mit erhöhtem Gefahrenpotenzial

Mehr

Wichtige Stationen auf dem Weg zu zertifizierbaren Umweltmanagementsystem- Modellen

Wichtige Stationen auf dem Weg zu zertifizierbaren Umweltmanagementsystem- Modellen Wichtige Stationen auf dem Weg zu zertifizierbaren Umweltmanagementsystem- Modellen ab 1975 Compliance-Öko-Audits in den USA 1989 ICC-Leitfaden Umweltschutz-Audits 1990 Beginn der Entwicklung eines EG-weiten

Mehr

Von der Vision zur Strategie Nachhaltigkeit bei Henkel. Uwe Bergmann 16. Januar 2013

Von der Vision zur Strategie Nachhaltigkeit bei Henkel. Uwe Bergmann 16. Januar 2013 Von der Vision zur Strategie Nachhaltigkeit bei Henkel Uwe Bergmann 16. Januar 2013 1 Nachhaltigkeit bei Henkel Langjähriges Engagement 21 Jahre Nachhaltigkeitsberichterstattung 2 Einer von fünf Unternehmenswerten

Mehr

Begleitende Erläuterungen zu den Informationen veröffentlicht im Nachhaltigkeitskapitel des Geschäftsberichts 2014 der Infineon Technologies AG

Begleitende Erläuterungen zu den Informationen veröffentlicht im Nachhaltigkeitskapitel des Geschäftsberichts 2014 der Infineon Technologies AG Begleitende Erläuterungen zu den Informationen veröffentlicht im Nachhaltigkeitskapitel des Geschäftsberichts 2014 der Infineon Technologies AG Diese begleitenden Erläuterungen beziehen sich auf die Angaben

Mehr

CO 2 und Speisenherstellung. CO 2 - Bilanz. aus dem Blickwinkel Ernährung

CO 2 und Speisenherstellung. CO 2 - Bilanz. aus dem Blickwinkel Ernährung CO 2 und Speisenherstellung CO 2 - Bilanz aus dem Blickwinkel Ernährung Was ist CO 2? CO 2 = Kohlendioxid CO 2 ist ein Gas aus Kohlenstoff und Sauerstoff und ist natürlicher Bestandteil der Luft. Bestandteile

Mehr

Siemens Transformers Managementpolitik. Qualität, Umweltschutz, Arbeitsschutz. www.siemens.com/energy

Siemens Transformers Managementpolitik. Qualität, Umweltschutz, Arbeitsschutz. www.siemens.com/energy Siemens Transformers Managementpolitik Qualität, Umweltschutz, Arbeitsschutz www.siemens.com/energy Kundennutzen durch Qualität und Kompetenz Transformers QUALITÄTS MANAGEMENT POLITIK Ziel der SIEMENS

Mehr

Corporate Carbon Footprint Bericht

Corporate Carbon Footprint Bericht Corporate Carbon Footprint Bericht Bericht erstellt durch: Heinrich Böning h.boening@waskoenig.de Corporate Carbon Footprint Bericht Seite 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 3 2 Firmenbeschreibung...

Mehr

CCF.NRW. Corporate Carbon Footprint für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Ein Pilotprojekt der EnergieAgentur.NRW

CCF.NRW. Corporate Carbon Footprint für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Ein Pilotprojekt der EnergieAgentur.NRW CCF.NRW in Nordrhein-Westfalen Ein Pilotprojekt der EnergieAgentur.NRW Folie 1 Wachsende Anforderungen für Unternehmen im Klimaschutz Folie 2 Internationale Entwicklungen vergleichbare Steuererleichterungen

Mehr

Energieversorgungsunternehmen

Energieversorgungsunternehmen Energieversorgungsunternehmen Zu den umweltberichterstattenden Energieversorgungsunternehmen gehören unter anderem: Bewag AG EnBW Energie Baden-Württemberg (ehemals Energieversorgung Schwaben) 1 HEW Hamburgische

Mehr

Was bringen die bekannten Managementsysteme um eine höhere Ressourceneffizienz zu erzielen?

Was bringen die bekannten Managementsysteme um eine höhere Ressourceneffizienz zu erzielen? Was bringen die bekannten Managementsysteme um eine höhere Ressourceneffizienz zu erzielen? Danuta Krystkiewicz 6.5.2014 Inhalt 1. Zertifizierungen: Pro und Kontra 2. Kostenaspekte / Organisation / Dokumentation

Mehr

Papyrus-Prinzipien zur Umweltverantwortung des Unternehmens

Papyrus-Prinzipien zur Umweltverantwortung des Unternehmens Papyrus-Prinzipien zur Umweltverantwortung des Unternehmens Unsere Umweltrichtlinien verstehen wir als Basis, um die negativen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit unseres Unternehmens auf die Umwelt zu

Mehr

Arbeitsschutz-Partnerfirmen-Management

Arbeitsschutz-Partnerfirmen-Management Arbeitsschutz-Partnerfirmen-Management von RWE anerkannte Arbeitsschutz- Management-Systeme (AMS) RWE, CoE Safety 01.06.2015 SEITE 1 Arbeitsschutz-Management-Systeme (AMS) 1. Ziele und Nutzen AMS 2. Aufwand

Mehr

Ökobilanz Brillengläser

Ökobilanz Brillengläser CARBOTECH AG / EULERSTRASSE 68 / CH-4051 BASEL T +41 61 206 95 25 / F +41 61 206 95 26 Kurzbericht Ökobilanz Brillengläser Ökologischer Vergleich von mineralischen und organischen Brillengläsern AdvancedLCAcompare

Mehr

Umwelt- und Energiemanagement Synergieeffekte von EMAS III und ISO 16001 Birkenfeld, 27. April 2010

Umwelt- und Energiemanagement Synergieeffekte von EMAS III und ISO 16001 Birkenfeld, 27. April 2010 Umwelt- und Energiemanagement Synergieeffekte von EMAS III und ISO 16001 Birkenfeld, 27. April 2010 1 Inhalt 1. Allgemeines über Managementsysteme 2. Wesentliche Elemente von Managementsystemen 3. Bewertung

Mehr

Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungsbeurteilung Dienstleistungsbeschreibung www.ecoprotec.de Inhaltsverzeichnis Inhalt Seite Einleitung Leistungsschritte zur Durchführung der Grundleistungen während der Planung Grundleistungen während der Durchführung

Mehr

Woher stammt die Definition von Nachhaltigkeit? Wie wird Nachhaltigkeit definiert? Welche beiden Aspekte prägen die Definition von Nachhaltigkeit?

Woher stammt die Definition von Nachhaltigkeit? Wie wird Nachhaltigkeit definiert? Welche beiden Aspekte prägen die Definition von Nachhaltigkeit? Wie wird Nachhaltigkeit definiert? Woher stammt die Definition von Nachhaltigkeit? Nachhaltigkeit bedeutet, den Bedürfnissen der heutigen Generation zu entsprechen, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen

Mehr

Corporate Carbon Footprint der Aktivitäten der Hackl Container Abfallbehandlungs-GmbH

Corporate Carbon Footprint der Aktivitäten der Hackl Container Abfallbehandlungs-GmbH Corporate Carbon Footprint der Aktivitäten der Hackl Container Abfallbehandlungs-GmbH Roland Fehringer 21. November 2011 denkstatt GmbH Hietzinger Hauptstraße 28 A-1130 Wien Austria T (+43)1 786 89 00

Mehr

Inhalt 1. Einführung... 2 2. Grundemissionen... 2 3. Wohnen... 2 4. Auto... 2 5. ÖPNV/Bahn... 3 6. Fliegen... 3 7. Konsum... 4 8. Einfache Bilanz...

Inhalt 1. Einführung... 2 2. Grundemissionen... 2 3. Wohnen... 2 4. Auto... 2 5. ÖPNV/Bahn... 3 6. Fliegen... 3 7. Konsum... 4 8. Einfache Bilanz... CO 2 -EMISSIONSRECHNER DOKUMENTATION September 2010 Inhalt 1. Einführung... 2 2. Grundemissionen... 2 3. Wohnen... 2 4. Auto... 2 5. ÖPNV/Bahn... 3 6. Fliegen... 3 7. Konsum... 4 8. Einfache Bilanz...

Mehr

Entsprechenserklärung: Berichtsjahr Berichtsstandard Kontakt

Entsprechenserklärung: Berichtsjahr Berichtsstandard Kontakt Entsprechenserklärung: Berichtsjahr Berichtsstandard Kontakt Strategische Analyse 1. Das Unternehmen legt offen, wie es für seine wesentlichen Aktivitäten die Chancen und Risiken im Hinblick auf eine nachhaltige

Mehr

Emissionsfaktoren für Strom, Fernwärme und Kraftstoffe. Dokument zur Beantwortung häufig gestellter Fragen (FAQ)

Emissionsfaktoren für Strom, Fernwärme und Kraftstoffe. Dokument zur Beantwortung häufig gestellter Fragen (FAQ) Emissionsfaktoren für Strom, Fernwärme und Kraftstoffe Dokument zur Beantwortung häufig gestellter Fragen (FAQ) E M I S S I O N S F A K T O R E N F Ü R S T R O M, F E R N W Ä R M E U N D K R A F T S T

Mehr

In Scope I wird zwischen drei möglichen Zertifikaten unterschieden:

In Scope I wird zwischen drei möglichen Zertifikaten unterschieden: Beitrag SCC-Regelwerk aktueller Stand Allgemeines Das SCC Regelwerk, Version 2006, wird derzeit überarbeitet. Das revidierte SCC-Regelwerk wird nicht als Gesamtregelwerk veröffentlicht, vielmehr wird eine

Mehr

Nationale Auszeichnung EMAS-Umweltmanagement 2016

Nationale Auszeichnung EMAS-Umweltmanagement 2016 Die Auszeichnung Nationale Auszeichnung EMAS-Umweltmanagement 2016 Der Bundesumweltministerium und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e.v. suchen das EMAS-Umweltmanagement 2016. Ausgezeichnet

Mehr

Bilanzierungsstandards für Carbon Footprints

Bilanzierungsstandards für Carbon Footprints Bilanzierungsstandards für Carbon Footprints CO 2 -Emissionen, Carbon Footprint & Klimaschutz im Unternehmen Wiesbaden, 25. April 2012 Wieso sollte sich mein Unternehmen mit dem Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Mehr

Qualitätsmanagement - Umweltmanagement - Arbeitssicherheit - TQM

Qualitätsmanagement - Umweltmanagement - Arbeitssicherheit - TQM Qualitätsmanagement - Umweltmanagement - Arbeitssicherheit - TQM Besteht bei Ihnen ein Bewusstsein für Die hohe Bedeutung der Prozessbeherrschung? Die laufende Verbesserung Ihrer Kernprozesse? Die Kompatibilität

Mehr

Energie-und Treibhausgasbilanzierung für Unternehmen leicht gemacht

Energie-und Treibhausgasbilanzierung für Unternehmen leicht gemacht Software Energie-und Treibhausgasbilanzierung für Unternehmen leicht gemacht Zürich, 13. August 2010 ECOSPEED AG, Gerechtigkeitsgasse 20, CH-8002 Zürich, T +41-44-493-93-00, F +41-44-493-93-09 www.ecospeed.ch,

Mehr

fairport STR Management und Controlling der Nachhaltigkeit am Flughafen Stuttgart

fairport STR Management und Controlling der Nachhaltigkeit am Flughafen Stuttgart 1. Gutenberg Symposium Wissenschaft trifft Wirtschaft Ökologie und Wirtschaft 20. November 2013 in Mainz Prof. Georg Fundel Flughafen Stuttgart GmbH www.flughafen-stuttgart.de fairport STR Management und

Mehr

EMAS EMAS EMAS EMAS EMAS EMAS. Ingenieurbüro Mayr GmbH. Kurzinformation vom. www.umweltberatungen.de. Eco-Management and Audit Scheme

EMAS EMAS EMAS EMAS EMAS EMAS. Ingenieurbüro Mayr GmbH. Kurzinformation vom. www.umweltberatungen.de. Eco-Management and Audit Scheme Kurzinformation vom Ingenieurbüro Mayr GmbH www.umweltberatungen.de EMAS Eco-Management and Audit Scheme EMAS EMAS EMAS EMAS EMAS Schritte zur Umsetzung der EMAS-Verordnung Seite 1 von 9 Schritte zur Umsetzung

Mehr

DIN EN ISO 50001 Was erwarten die Zertifizierer?

DIN EN ISO 50001 Was erwarten die Zertifizierer? Zertifizierung DIN EN ISO 50001 Was erwarten die Zertifizierer? TÜV NORD Energiemanagement-Tag Zerifizierung 13. September 2012, Museum für Energiegeschichte (Hannover) Zur Person Lars Kirchner, Dipl.-Umweltwiss.

Mehr

2.6 Umweltaudits / Umweltmanagement-Review

2.6 Umweltaudits / Umweltmanagement-Review Umwelthandbuch der Universität Bremen Seite 1 von 6 2.6 Umweltaudits / Umweltmanagement-Review 2.6.1 Ziel / Zweck Mit regelmäßig stattfindenden Umweltaudits werden die von der Universität Bremen verursachten

Mehr

ZDH-ZERT GmbH. Grundlagen zum Umweltmanagementsystem DIN EN ISO 14001. Begutachtungspartner für Handwerk und Mittelstand

ZDH-ZERT GmbH. Grundlagen zum Umweltmanagementsystem DIN EN ISO 14001. Begutachtungspartner für Handwerk und Mittelstand ZDH-ZERT GmbH Begutachtungspartner für Handwerk und Mittelstand Grundlagen zum Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001 Nutzen von Umweltmanagementsystemen Verbesserte Organisation des betrieblichen

Mehr

Auf einen Blick 2016

Auf einen Blick 2016 Auf einen Blick 2016 Vallourec ist ein Marktführer für rohrbasierte Premiumlösungen für die Energiemärkte und weitere anspruchsvolle industrielle Anwendungen. Innovative Rohre, Rohrverbindungen und Services

Mehr

Compliance. Grundsätze guter Unternehmensführung der Servicegesellschaft mbh für Mitglieder der IG Metall

Compliance. Grundsätze guter Unternehmensführung der Servicegesellschaft mbh für Mitglieder der IG Metall Compliance Grundsätze guter Unternehmensführung der Servicegesellschaft mbh für Mitglieder der IG Metall Inhaltsverzeichnis WAS BEDEUTET COMPLIANCE FÜR UNS? 2 UNSERE UNTERNEHMENSSTRATEGIE 2 WERTE UND PERSÖNLICHE

Mehr

Monitoring. Treibhausgasinventur in einem Industrieunternehmen CARBON MANAGEMENT SERVICE BAU UND BETRIEB SÜDDEUTSCHLAND

Monitoring. Treibhausgasinventur in einem Industrieunternehmen CARBON MANAGEMENT SERVICE BAU UND BETRIEB SÜDDEUTSCHLAND Monitoring Treibhausgasinventur in einem Industrieunternehmen Warum eine Treibhausgasinventur durchführen? Wie funktioniert eine Treibhausgasinventur? Wie können Treibhausgasemissionen ermittelt werden?

Mehr

Für eine nachhaltige Zukunft

Für eine nachhaltige Zukunft Für eine nachhaltige Zukunft Corporate Responsibility Übersicht 2014 Wir sind stolz auf die Rolle, die wir im weltweiten Finanzsystem spielen und wir haben uns dazu verpflichtet, unsere Geschäfte so verantwortungsvoll

Mehr

Emissionsbericht 2010

Emissionsbericht 2010 , Hannover Januar 2011 climatepartner.com Athens Milan Munich San Francisco Vienna Seite 1 von 10 Inhalt 1 Einleitung... 3 2 Emissionsbilanzierung und Dokumentation... 3 2.1 Grundlagen der Bilanzierung...

Mehr

Tübingen Berlin Köln Zagreb Fort Collins. Tübingen Berlin Köln Zagreb Fort Collins. ISO 9001 / Glossar

Tübingen Berlin Köln Zagreb Fort Collins. Tübingen Berlin Köln Zagreb Fort Collins. ISO 9001 / Glossar Audit Überprüfung, ob alle Forderungen der zu prüfenden Norm tatsächlich erfüllt werden und ob die ergriffenen Maßnahmen wirksam sind. Siehe auch Verfahrensaudit, Internes Audit und Zertifizierungsaudit.

Mehr

11 UMWELT(BETRIEBS)-

11 UMWELT(BETRIEBS)- Seite 1 von 5 1 ZIEL UND ZWECK DER UMWELT(BETRIEBS)PRÜFUNG Ziel und Zweck dieses Kapitels ist es, Methodik und Umfang der Umweltbetriebsprüfung und der internen Audits festzulegen, den derzeitigen Stand

Mehr

Qualitätsmanagement in Gesundheitstelematik und Telemedizin: Sind ISO 9001 basierte Managementsysteme geeignet?

Qualitätsmanagement in Gesundheitstelematik und Telemedizin: Sind ISO 9001 basierte Managementsysteme geeignet? DGG e.v. PRE-WORKSHOP TELEMED BERLIN 2009 Qualitätsmanagement in Gesundheitstelematik und Telemedizin: Sind ISO 9001 basierte Managementsysteme geeignet? Dr. med. Markus Lindlar Deutsches Zentrum für Luft-

Mehr

ippl uality anagement begrüßt Sie herzlich zum heutigen Informationsabend 14.09.09 Qualitätsmanagement ISO 9001 1

ippl uality anagement begrüßt Sie herzlich zum heutigen Informationsabend 14.09.09 Qualitätsmanagement ISO 9001 1 begrüßt Sie herzlich zum heutigen Informationsabend Qualitätsmanagement ISO 9001 1 Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein! (Philip Rosenthal) Qualitätsmanagement ISO 9001 2 QUALITÄT und

Mehr

Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements

Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements Inhalt 1: Revision als Manager von Risiken geht das? 2 : Was macht die Revision zu einem Risikomanager im Unternehmen 3 : Herausforderungen

Mehr

Energie- und CO 2 -Bilanz von HTC im Vergleich zu konventionellen Verfahren der Klärschlammbehandlung

Energie- und CO 2 -Bilanz von HTC im Vergleich zu konventionellen Verfahren der Klärschlammbehandlung Energie- und CO 2 -Bilanz von HTC im Vergleich zu konventionellen Verfahren der Klärschlammbehandlung IFAT 2014, Veranstaltung des Bundesverbands HTC Boris Lesjean, Christian Remy, Jonas Warneke (Kompetenzzentrum

Mehr

Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern

Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern Deutsche Übersetzung. Im Zweifelsfall gilt das englische Original Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern Ausgabe 2012 Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft

Mehr

Arbeitsschutztag 1999. Eckpunkte für die Entwicklung und Bewertung. von AMS-Konzepten. Bundesarbeitsblatt 2/99 Seite 43 bis 46

Arbeitsschutztag 1999. Eckpunkte für die Entwicklung und Bewertung. von AMS-Konzepten. Bundesarbeitsblatt 2/99 Seite 43 bis 46 Eckpunkte für die Entwicklung und Bewertung von AMS-Konzepten Bundesarbeitsblatt 2/99 Seite 43 bis 46 Arbeitsschutzpolitik und Strategie - Grundsatzerklärung des Arbeitgebers zum Stellenwert der Sicherheit

Mehr

Lieferantenentwicklungsbogen

Lieferantenentwicklungsbogen Lieferantenentwicklungsbogen Für die Firma GBM, als einen führenden Anbieter im Bereich hochqualitativer, technischer Kunststoffteile, ist es ein erklärtes Unternehmensziel, die ständig steigenden Anforderungen

Mehr

PARNDORF DESIGNER OUTLET Arbeits- und Gesundheitsschutz-Strategie Verbesserung des Kundenerlebnisses. Version 3 2012-2013

PARNDORF DESIGNER OUTLET Arbeits- und Gesundheitsschutz-Strategie Verbesserung des Kundenerlebnisses. Version 3 2012-2013 PARNDORF DESIGNER OUTLET Arbeits- und Gesundheitsschutz-Strategie Verbesserung des Kundenerlebnisses Version 3 2012-2013 Erklärung des Vorstands Die Herausforderung ist es, eine langfristige und nachhaltige

Mehr

Umweltbericht 2014. Unternehmensbeschreibung. Unsere Umweltpolitik

Umweltbericht 2014. Unternehmensbeschreibung. Unsere Umweltpolitik Unternehmensbeschreibung Der Betrieb in Polling ist Teil der Oberland Werkstätten GmbH. Das Unternehmen betreibt 4 Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Die zentralen Aufgabenbereiche von WfbM sind

Mehr

DOCUMENT CONSULTING WIR STELLEN UNS DER VERANTWORTUNG FÜR DIE UMWELT.

DOCUMENT CONSULTING WIR STELLEN UNS DER VERANTWORTUNG FÜR DIE UMWELT. DOCUMENT CONSULTING WIR STELLEN UNS DER VERANTWORTUNG FÜR DIE UMWELT. UMWELT UNSER ANSPRUCH IST HOCH VOR ALLEM AN UNS SELBST. Die Umwelt in ihrem natürlichen Gleichgewicht zu unterstützen und vor negativen

Mehr

Vereinfachte Umwelterklärung Werk Düsseldorf

Vereinfachte Umwelterklärung Werk Düsseldorf Düsseldorf USB Seite 1 von 2 Vereinfachte Umwelterklärung Zur Umwelt-Startseite Umweltschutzbeauftragter der DaimlerChrysler AG Theo Bergmann DaimlerChrysler AG, Rather Straße 51 40476 Düsseldorf Tel.

Mehr

Nachhaltigkeit bei Georg Fischer Cleantech-Tag / 20. Aug. 2009 Workshop Ecodesign

Nachhaltigkeit bei Georg Fischer Cleantech-Tag / 20. Aug. 2009 Workshop Ecodesign Nachhaltigkeit bei Georg Fischer Cleantech-Tag / 20. Aug. 2009 Workshop Ecodesign Stefan Erzinger Corporate Sustainability Nachhaltigkeit Drei Säulen 2 Inhalt 1 2 3 Georg Fischer Nachhaltigkeit im Unternehmen

Mehr

Was ist SCC? - Nutzen für KMU -

Was ist SCC? - Nutzen für KMU - Was ist SCC? - Nutzen für KMU - Dr. Hans-Peter Schneider; ÖHMI EuroCert e.v. Magdeburg Gliederung: 1 Einführung 1.1 ÖHMI EuroCert e.v. 1.2 SCC - Worum geht es? 2 SGU - Managementsystem 3 SCC - Zertifizierungsverfahren

Mehr

Treibhausgas-Ausstoß einheitlich berechnen in Transport und Logistik Claudia Grabenstedt, Ludwigsburg, 17.04.2012

Treibhausgas-Ausstoß einheitlich berechnen in Transport und Logistik Claudia Grabenstedt, Ludwigsburg, 17.04.2012 Treibhausgas-Ausstoß einheitlich berechnen in Transport und Logistik Claudia Grabenstedt, Ludwigsburg, 17.04.2012 Agenda Kurzpräsentation DEKRA Warum CO 2 Bilanzierung in der Logistik Normen zur Treibhausgasbilanzierung

Mehr

Fact Sheet. Sustainable Textile Production (STeP)

Fact Sheet. Sustainable Textile Production (STeP) Fact Sheet Sustainable Textile Production (STeP) Sustainable Textile Production (STeP) ist das neue OEKO-TEX Zertifizierungssystem für Marken, Handelsunternehmen und Hersteller der textilen Kette, die

Mehr

FORTSCHRITTE. Position. zur Unterstützung von Menschenrechten verabschiedet, Konzernrichtlinien auf Berücksichtigung von Menschenrechten überprüft

FORTSCHRITTE. Position. zur Unterstützung von Menschenrechten verabschiedet, Konzernrichtlinien auf Berücksichtigung von Menschenrechten überprüft CHANCEN & RISIKEN FORTSCHRITTE 100% der Länder in denen aktiv ist, im Fokus für neuen Lieferantenkodex; externe Analyse zu Risiken in der Lieferkette durchgeführt 42.500 Schulungen zum Verhaltenskodex

Mehr

SHEQ-Managementpolitik

SHEQ-Managementpolitik Die HOYER-Gruppe hat sich für die Einhaltung des SHEQ-Systems höchste Standards gesetzt und es sich zur Aufgabe gemacht, im gesamten Unternehmen ein starkes Sicherheitsbewusstsein zu schaffen. Ziel ist

Mehr

Auditprogramm für die Zertifizierung. von Qualitätsmanagementsystemen. in Apotheken

Auditprogramm für die Zertifizierung. von Qualitätsmanagementsystemen. in Apotheken Auditprogramm für die Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen in Apotheken der Apothekerkammer Berlin 1 Allgemeines 2 Ziele 3 Umfang 4 Kriterien 5 Verantwortlichkeiten 6 Ressourcen 7 Auditverfahren

Mehr

Für Lieferanten mit zertifiziertem Qualitätsmanagement

Für Lieferanten mit zertifiziertem Qualitätsmanagement Für Lieferanten mit zertifiziertem Qualitätsmanagement Bitte füllen Sie diesen Fragebogen nur aus, wenn Ihr Unternehmen über ein zertifiziertes Qualitätsmanagement verfügt. Lieferant/Dienstleister der

Mehr

Konzernrichtlinie Arbeits- und Gesundheitsschutz Umwelt- und Klimaschutz

Konzernrichtlinie Arbeits- und Gesundheitsschutz Umwelt- und Klimaschutz Konzernrichtlinie Arbeits- und Gesundheitsschutz Umwelt- und Klimaschutz Herausgeber AGUS Center / Konzernentwicklung Ansprechpartner Herr Dr. Polanz / Frau Dr. Bardelmeier Geltungsbereich HOCHTIEF-Konzern

Mehr

Thesenpapier zu Qualitätskriterien für den Gesundheits- und Umweltschutz

Thesenpapier zu Qualitätskriterien für den Gesundheits- und Umweltschutz Thesenpapier zu Qualitätskriterien für den Gesundheits- und Umweltschutz (zur Vorbereitung des Begleitkreistreffens am 30. April 2009) 1.1 Intention von Qualitätskriterien Qualitätskriterien sollen helfen,

Mehr

Landeshauptstadt Magdeburg (Verwaltung)

Landeshauptstadt Magdeburg (Verwaltung) Landeshauptstadt Magdeburg (Verwaltung) Bericht des Bereiches 01.91 -Arbeitssicherheit- über den Stand des Unfallgeschehens Gesamt (Kernbereich, Eigenbetriebe) 2014 2 Inhaltsverzeichnis 1. Meldepflichtige

Mehr

Transparenz mit System Qualität im IT-Management sichert wichtige Ressourcen und schafft Vertrauen

Transparenz mit System Qualität im IT-Management sichert wichtige Ressourcen und schafft Vertrauen IT-DIENST- LEISTUNGEN Transparenz mit System Qualität im IT-Management sichert wichtige Ressourcen und schafft Vertrauen TÜV SÜD Management Service GmbH IT-Prozesse bilden heute die Grundlage für Geschäftsprozesse.

Mehr

Produktinformation zum Thema Sicherheits Certifikat Contraktoren (SCC)

Produktinformation zum Thema Sicherheits Certifikat Contraktoren (SCC) Produktinformation zum Thema Sicherheits Certifikat Contraktoren (SCC) Technische Dienstleistungen, z. B. bei Neuoder Umbauten, Wartungs- oder Instandhaltungsmaßnahmen und Servicetätigkeiten, werden häufig

Mehr

Energieeffizienz und CO 2 -arme Produktion

Energieeffizienz und CO 2 -arme Produktion Daimler Nachhaltigkeitsbericht 2014 Energieeffizienz und CO2-arme Produktion 99 Energieeffizienz und CO 2 -arme Produktion Zielsetzung. Konzernweit wollen wir die produktionsbedingten CO 2 -Emissionen

Mehr

Kriterien der EU für die umweltorientierte öffentliche Beschaffung von Strom

Kriterien der EU für die umweltorientierte öffentliche Beschaffung von Strom Kriterien der EU für die umweltorientierte öffentliche Beschaffung von Strom Die umweltorientierte öffentliche Beschaffung (Green Public Procurement, GPP) ist ein freiwilliges Instrument. Im vorliegenden

Mehr

Empfehlungen, Handlungsoptionen und Zeitplanung für die Anwendung und Umsetzung der DIN EN ISO 14001:2015

Empfehlungen, Handlungsoptionen und Zeitplanung für die Anwendung und Umsetzung der DIN EN ISO 14001:2015 Empfehlungen, Handlungsoptionen und Zeitplanung für die Anwendung und Umsetzung der DIN EN ISO 14001:2015 Referent: Marc Herberg BSU Weyland, Bönisch & Partner GmbH & Co. KG Hammerweg 7 51776 Engelskirchen

Mehr

SICHERHEIT UND UMWELTSCHUTZ

SICHERHEIT UND UMWELTSCHUTZ UMWELT GRI G4-2 G4-14 G4-EN2 G4-EN24 G4-EN29 G4-EN31 G4-LA6 G4-LA7 G4-LA9 G4-SO1 G4-SO2 G4-PR1 GLOBAL COMPACT. Abgedeckte Prinzipien. 1 2 7 8 SICHERHEIT UND Transport Sicherheitskultur Umweltschutz FORTSCHRITT

Mehr

G4 FIRST MOVER EINE UNTERSUCHUNG DER EURO STOXX 50 UND DAX 30 BERICHTE 2013*

G4 FIRST MOVER EINE UNTERSUCHUNG DER EURO STOXX 50 UND DAX 30 BERICHTE 2013* G4 FIRST MOVER EINE UNTERSUCHUNG DER EURO STOXX 50 UND DAX 30 BERICHTE 2013* * Zum Stichtag 30.04.2014 EXECUTIVE SUMMARY G4 UNTERSUCHUNG DER EURO STOXX 50 UND DAX 30 BERICHTE 2013 *! Erst sechs der 66

Mehr

Managementsystems (IMS) (Schwerpunkte der DQS-Auditierung) DQS GmbH DQS GmbH

Managementsystems (IMS) (Schwerpunkte der DQS-Auditierung) DQS GmbH DQS GmbH Dokumentation eines integrierten Managementsystems (IMS) (Schwerpunkte der DQS-Auditierung) DQS Forum 4. November 2010, Dortmund Umfang der Dokumentation ISO 14001: "Das übergeordnete Ziel dieser Inter-

Mehr

Vom Energiemanagement zur ISO-Zertifizierung Vortrag zur GLT-Anwendertagung 2012

Vom Energiemanagement zur ISO-Zertifizierung Vortrag zur GLT-Anwendertagung 2012 Vom Energiemanagement zur ISO-Zertifizierung Vortrag zur GLT-Anwendertagung 2012 Nicole Seibold Seit 2010 Sachbearbeiterin im technischen Facility Management am Flughafen Stuttgart mit Schwerpunkt Abrechnung

Mehr

EMASeasy- Unser Weg zum Umweltmanagement

EMASeasy- Unser Weg zum Umweltmanagement EMASeasy- Unser Weg zum Umweltmanagement Kerstin Kräusche Umweltmanagement Fachhochschule Eberswalde Fachhochschule Eberswalde Alter Standort neue Wege Eberswalde Berlin Die grünste Hochschule (aus dem

Mehr

Auf einen Blick Nachhaltigkeit bei The Coca-Cola Company weltweit

Auf einen Blick Nachhaltigkeit bei The Coca-Cola Company weltweit Kontakt: Stefanie Effner Pressestelle T +49(0) 30 22 606 9800 F +49(0) 30 22 606 9110 presse@coca-cola-gmbh.de www.coca-cola-deutschland.de Auf einen Blick Nachhaltigkeit bei The Coca-Cola Company weltweit

Mehr

Nachhaltigkeitsanforderungen der BMW Group an Lieferanten und Geschäftspartner

Nachhaltigkeitsanforderungen der BMW Group an Lieferanten und Geschäftspartner Nachhaltigkeitsanforderungen der BMW Group an Lieferanten und Geschäftspartner Unterlagen für Lieferanten und Geschäftspartner Inhalte 1. Einführung 2. Nachhaltigkeitsfragebogen 3. Fragebogen in der Lieferantenauswahl

Mehr

Engagiert, Natürlich. Consulting

Engagiert, Natürlich. Consulting Engagiert, Natürlich. Consulting -Management Wasser-Management Engagiert, Natürlich. Risiken erkennen, Chancen nutzen Klimawandel und der Ausstoß von Treibhausgasen stellen Ihr Unternehmen vor neue Herausforderungen.

Mehr

Corporate Responsibility 2011

Corporate Responsibility 2011 www.pwc.de/verantwortung Corporate Responsibility 2011 Ziele und Kennzahlen Umwelt Einführung Im Rahmen unseres Stakeholderdialogs definieren wir in regelmäßigen Abständen Ziele, die wir im Sinne einer

Mehr

Verfahrensanweisung Umgang mit Beschwerden.doc INHALT

Verfahrensanweisung Umgang mit Beschwerden.doc INHALT INHALT 1 Zweck und Anwendungsbereich 2 2 Begriffe / Definitionen 2 2.1 Definitionen 2 3 Zuständigkeiten 2 4 Verfahrensbeschreibung 3 4.1 Schematische Darstellung Fehler! Textmarke nicht definiert. 4.2

Mehr

Ökobilanzen. Ökobilanzen wurden seit den 70er Jahren als Instrument eines Öko-Controlling diskutiert.

Ökobilanzen. Ökobilanzen wurden seit den 70er Jahren als Instrument eines Öko-Controlling diskutiert. Ökobilanzen Ökobilanzen wurden seit den 70er Jahren als Instrument eines Öko-Controlling diskutiert. Verwirrung, weil Vergleichbarkeit nicht gegeben: Keine Standards zu Untersuchungsobjekten, Bewertungsmethoden,

Mehr

FUR UNSERE UMWELT, FUR UNSERE ZUKUNFT THINK GREEN! @ GKN BONN

FUR UNSERE UMWELT, FUR UNSERE ZUKUNFT THINK GREEN! @ GKN BONN FUR UNSERE UMWELT, FUR UNSERE ZUKUNFT THINK GREEN! @ GKN BONN TM PULVERMETALLURGIE - EINE GRUNE TECHNOLOGIE 330 Millionen Präzisionsbauteile aus Metallpulver verlassen jährlich unser Unternehmen. Sie finden

Mehr

dnwe Jahrestagung 2008 CSR Reichweiten der Verantwortung CSR in der Supply Chain

dnwe Jahrestagung 2008 CSR Reichweiten der Verantwortung CSR in der Supply Chain dnwe Jahrestagung 2008 CSR Reichweiten der Verantwortung CSR in der Supply Chain Monika Kraus-Wildegger 04.04.2008 1 CSR in der Supply Chain. Unternehmensrisiken der Zukunft Regulatorische Vorgaben und

Mehr

Managementhandbuch der Tintschl Communications AG

Managementhandbuch der Tintschl Communications AG Managementhandbuch der Tintschl Communications AG Version 3.1 13.02.2013 Verbindlichkeit Dieses Managementhandbuch beschreibt das Qualitätsmanagementsystem der Tintschl Communications AG. Zusammen mit

Mehr

Die DQS Benchmarking Initiative

Die DQS Benchmarking Initiative Die DQS Benchmarking Initiative ein weiterer Schritt zur Wertschöpfung durch Audits Seite 1 / ÂT 2008 Warum? Kunden erwarten innovative Zertifizierungsdienstleistungen mit Wertschöpfung! Die DQS bietet

Mehr

EU-Verordnung Nr. 1907/2006 (REACH)

EU-Verordnung Nr. 1907/2006 (REACH) Was bedeutet REACH? REACH ist die EG-Verordnung Nr. 1907/2006 zur Registration, Evaluation, Authorization and Restriction of CHemicals (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien). Mit dieser

Mehr

Übungsaufgaben zum Lerntransfer. Ökologiemanagement

Übungsaufgaben zum Lerntransfer. Ökologiemanagement Übungsaufgaben zum Lerntransfer Ökologiemanagement 1. Erläutern Sie Aufgaben und Ziele einer nachhaltigen umweltorientierten Ökologiepolitik. Aufgabe: Durch wirtschaftliches Handeln entstehenden Schaden

Mehr

Forderungen ISO 14001 und BS OHSAS 18001. Einführen, Verwirklichen, Aufrechterhalten

Forderungen ISO 14001 und BS OHSAS 18001. Einführen, Verwirklichen, Aufrechterhalten Forderungen ISO 14001 und BS OHSAS 18001 Einführen, Verwirklichen, Aufrechterhalten Plan-Do-Check-Act nach ISO 14001 4.1 Allgemeines 4.2 Umweltpolitik 4.3 Planung 4.3.1 Umweltaspekte 4.3.2 Rechtliche Verpflichtungen

Mehr

Verhaltenskodex für Lieferanten Holcim Gruppe (Italien) AG Zentraler Einkauf und Nachhaltige Entwicklung

Verhaltenskodex für Lieferanten Holcim Gruppe (Italien) AG Zentraler Einkauf und Nachhaltige Entwicklung Strength. Performance. Passion. Verhaltenskodex für Lieferanten Holcim Gruppe (Italien) AG Zentraler Einkauf und Nachhaltige Entwicklung Inhalt 1. Vorwort zur nachhaltigen Beschaffung bei Holcim 3 2. Unsere

Mehr

Übungsbeispiele für die mündliche Prüfung

Übungsbeispiele für die mündliche Prüfung Übungsbeispiele für die mündliche Prüfung Nr. Frage: 71-02m Welche Verantwortung und Befugnis hat der Beauftragte der Leitung? 5.5.2 Leitungsmitglied; sicherstellen, dass die für das Qualitätsmanagementsystem

Mehr

Einführung des Umweltmanagement-Systems ISO 14001 (UMS)

Einführung des Umweltmanagement-Systems ISO 14001 (UMS) Einführung des Umweltmanagement-Systems ISO 14001 (UMS) Die Umwelt-Risikoanalyse mithilfe des Umwelt-Tools zeigt die Prioritäten für den Aufbau und Betrieb eines Umweltmanagement-Systems auf. Die Chancen

Mehr

Audits und Assessments als Mittel zur Risk Mitigation in der Aviatik. Helmut Gottschalk. AeroEx 2012 1

Audits und Assessments als Mittel zur Risk Mitigation in der Aviatik. Helmut Gottschalk. AeroEx 2012 1 1 Audits und Assessments als Mittel zur Risk Mitigation in der Aviatik Helmut Gottschalk AeroEx 2012 1 Agenda Definitionen Assessments in der Aviatik Audits in der Aviatik Interne Audits im Risk Management

Mehr

Corporate Responsibility 2012

Corporate Responsibility 2012 www.pwc.de/verantwortung Corporate Responsibility 2012 Ziele und Kennzahlen Einführung Im Rahmen unseres Stakeholderdialogs definieren wir in regelmäßigen Abständen Ziele, die wir im Sinne einer nachhaltigen

Mehr

Einführung von Umweltmanagementsystemen (unter Berücksichtigung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes) DQS GmbH DQS GmbH

Einführung von Umweltmanagementsystemen (unter Berücksichtigung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes) DQS GmbH DQS GmbH Einführung von Umweltmanagementsystemen (unter Berücksichtigung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes) Umwelt-Managementsysteme DIN EN ISO 14001:2009 ISO 14001:2004/Cor 1:2009 EMAS III: Verordnung (EG)

Mehr

UBP = Umweltbelastungspunkte in Mio. UBP nach der Schweizer Ökobilanzmethode der ökologischen Knappheit (aktualisierte Version 2013)

UBP = Umweltbelastungspunkte in Mio. UBP nach der Schweizer Ökobilanzmethode der ökologischen Knappheit (aktualisierte Version 2013) Kennzahlen Umwelt Umweltbelastung Umweltbelastung 014 UBP 015 UBP Strom 4 6 101 508 1,7 Brennstoffe 8 04 115 94 1 41,6 Treibstoffe 10 074 18 944 88,0 Entsorgung 1 96 18 18,0 Lösungsmittel 74 1 49 10, Wasser

Mehr

Nachhaltigkeits-/ Umweltberichte

Nachhaltigkeits-/ Umweltberichte Nachhaltigkeits-/ Umweltberichte Berichterstattungen Nachhaltigkeitsbericht Corporate Social Responsibility Bericht (CSR) Bericht mit Sozialem Schwerpunkt Umweltbericht mit Erweiterung zu Nachhaltigkeit

Mehr

Pictet-Ethos (CH) Swiss Sustainable Equities

Pictet-Ethos (CH) Swiss Sustainable Equities Pictet-Ethos (CH) Swiss Sustainable Equities Nachhaltigkeitsprofil Stand: August 2012 1 : Der Fonds wurde vom Beirat Nachhaltigkeit geprüft und erfüllt die Anforderungen zum Erhalt des Prädikats «Nachhaltigkeit

Mehr

Herzlich willkommen in Perlen! Unser Umweltmanagement

Herzlich willkommen in Perlen! Unser Umweltmanagement Herzlich willkommen in Perlen! Unser Umweltmanagement Unser Umweltmanagement «Als Schweizer Papierproduzent mit hohem Verantwortungsbewusstsein stehen wir für ein aktives Umweltmanagement ein.» WELCHE

Mehr