Realtimeanforderungen / Umsetzungen und Erfahrungen im ÖPNV. Volker Sparmann & Michael N. Wahlster

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1 Realtimeanforderungen / Umsetzungen und Erfahrungen im ÖPNV 1 Volker Sparmann & Michael N. Wahlster

2 Realtimeanforderungen / Umsetzungen und Erfahrungen im ÖPNV Themen des Vortrags Motivation Anforderungen Ist-Daten-Management Realtime-Daten in der Fahrplanauskunft Realtime-Daten für mobile Dienste Realtime-Daten für das Qualitätsmanagement des RMV Fazit 2

3 Ca. 50 % der Besucher von RMV.DE sind max. eine Stunde vor Fahrtbeginn auf dem System (Stand November 2006 bei ca. 2 Millionen Gesamtanfragen) Entspricht ca. 4 Mio. Fahrplanauskünften im Monat 3

4 Ca. 50 % der Besucher von RMV.DE sind maximal eine Stunde vor Fahrtbeginn auf dem System (Stand August 2007) Erkenntnis: Der Fahrgast sucht zeitnah aktuelle Fahrplanauskünfte Der Realtime-Auskunft stationär und mobil kommt damit eine immer zentralere Bedeutung zu. Dieser Entwicklung müssen wir Rechnung tragen! 4 Entspricht ca. 6 Mio. Fahrplanauskünften im Monat August 2008 ca. 8 Mio.

5 Anforderungen an unser Auskunftssystem Integrationsfähigkeit der verfügbaren Ist-Daten (verbundweit) Der Betreiber muss in der Lage sein, Ist-Daten zu liefern. Es stellt sich damit für die Zukunft die Frage der Umsetzung für max. 90 unterschiedliche Lösungen im Verbundgebiet. detaillierte Spezifikation von RBL-Systemen für jede Ausschreibung? ein RBL für alle? ein RMV-Standard-RBL und Systemwettbewerb?... 5

6 Strategie keine direkte Hardware-/Software-Definition sondern die Forderung der Ist-Datenlieferung ist anzustreben lediglich Festlegung des Interfaces für Realtime-Daten (Anlage 17) in den Verkehrsverträgen (Basis ist der Standard VDV 454 bzw. UIC) Die Leittechnik ist damit Sache des Verkehrsunternehmens. Anschlusssicherung wie im Rodgau möglich damit steht informieren vor disponieren. Die Informationen sind aus der Fahrplanauskunft abrufbar für Internet-, Mobil-Nutzer, Anzeigentafeln,

7 Ist-Datenmanagement im RMV Standardlösung RBL - Zentrale der Verkehrsunternehmen z.b. GSM Dynamische Fahrgastinformation Abfahrtspläne in rmv.de Ist - Daten VDV 454 Anzeigetafeln / FIS Pünktlichkeitsdaten Qdaba (Qualitätsmanagement) Soll - Daten IVU.pool (RMV-Fahrplan) HAFAS XML HAFAS Realtime-Manager 7

8 EVU oder Sonderweg DB AG z. B. die Umsetzung mit der DBAG Ist-Daten Pflege durch Betriebsmanagement Prognoseverfahren manuelle Pflege Verkehrssituation Abfahrtspläne auf rmv.de Schnittstellen UIC-Broker Anzeigetafeln / FIS HAFAS XML Zuglenkrechner der DB AG Soll-Daten IVU.pool (Fahrplan) Transform HAFAS Zukünftig: Manuelle Pflege über HIM / HER 8

9 Ist-Daten der DB AG Die DB AG liefert Ist-Daten für den Bereich der Niederlassung Mitte. Genutzt werden Daten von allen Zügen, die im RMV beginnen, enden oder ihn durchqueren. 9

10 10 Aushangfahrplan

11 Prognose von Verspätungen Informationen zur Route im Internet Prognosewerte (modifizierbar) Dynamische Fahrgastinformationsanlagen 11

12 Durchgängige Realtime-Auskunft mit redaktionellen Verkehrshinweisen redaktionelle Verkehrshinweise 12

13 Durchgängige Realtime-Auskunft mit Verspätung in Übersicht und Detailansicht Fahrplanabweichung (aus RBL, automatisiert) 13

14 frühere Ankunft Alternative Fahrtmöglichkeiten spätere Abfahrt 14

15 15 Mobile Dienste (z. B. RMV2go)

16 16 Mobile Verbindungsauskunft

17 17 Mobile Verbindungsauskunft

18 18 Mobile Verbindungsauskunft

19 19 Qualitätsmanagement

20 RBL-Echtzeitdaten für das Qualitätsmanagement Einsatz im Linienverkehr zur Fahrtverlaufsanalyse und Pünktlichkeitsmessung 20 20

21 Zielstellung des Systems RBL-System zur Datenversorgung Fahrzeugtyp- und herstellerunabhängig aufgebautes System Integration in vorhandenem Fahrzeugbestand durch Nachrüstung. Automatisierte GPS-gestützte Erfassung der Pünktlichkeitsdaten im Fahrzeug sowie Meldung der Betriebsbereitschaft und Codiermöglichkeiten (Verspätungsursache) bei Verspätungen (> 3 Min.) durch den Fahrer. Übertragung der GPS-Ortungsdaten in ein zentrales Echtzeitsystem über eine GSM/GPRS-Verbindung. Nutzung im Qualitätsmanagement Bereitstellung von Analysefunktionen für das Vertragscontrolling im Qualitätsmessverfahren. Möglichkeit eines SOLL-IST-Vergleichs aller Fahrten

22 Integration ins Qualitätsmessverfahren Das RBL-System als Datenlieferant Automatischer SOLL-IST- Vergleich zwischen Fahrplan und GPS-Messung an jeder Haltestelle (Trennung nach Ankunft und Abfahrt) und Aufzeichnung der Kilometerleistung Anzeige der Betriebsbereitschaft Anzeige und Änderung von Verspätungsursachen 22 22

23 Integration ins Qualitätsmessverfahren Fahrtverlaufs-Visualisierung und -Analyse Vollaufzeichnung aller Fahrten Visualisierung der Fahrwege Fahrtverlaufsanalyse auf Basis des hinterlegten Fahrplans 23 23

24 24 Fazit

25 Realtime-Auskünfte Fazit Die Nachfrage der Fahrgäste nach Echtzeit-Informationen steigt kontinuierlich. Über 60 % der Verkehre im RMV sind bereits integriert. Die Integration der Daten schreitet in großen Schritten voran. Die Verkehrsserviceverträge sehen Ist-Daten als Leistungselement vor. Es ist ein besonders Ist-Daten-Management notwendig. Nötig sind hierfür auch tagesaktuelle Soll-Daten. Realtime-Daten sind auch eine wesentliche Basis für das Qualitätsmanagement von Verkehrsleistungen (Fahrplan Soll-Ist-Vergleich) 25

26 26 Vielen Dank

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