Steuer Ratgeber. Veranlagungszeitraum

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1 Steuer Ratgeber Veranlagungszeitraum 2014

2 Copyright 2014 Buhl Data Service GmbH Alle Rechte vorbehalten. Die Reproduk on oder Modifika on, ganz oder teilweise, ist ohne schri liche Genehmigung der Buhl Data Service GmbH untersagt. Redak onsschluss: Entwicklung & Redak on Buhl Tax Service GmbH Steubenstraße Mannheim Wich ge Hinweise Die im Buch genannten So ware- und Hardware-Bezeichnungen sowie die Markennamen der jeweiligen Firmen unterliegen im Allgemeinen warenzeichen-, marken- oder patentrechtlichem Schutz. Die im Handbuch veröffentlichten Informa onen, Daten und Prognosen wurden von Fachleuten mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch können weder die Buhl Data Service GmbH noch deren Lieferanten für den Inhalt des Handbuchs eine Gewährleistung, Ha ung oder eine sons ge juris sche Verantwortung übernehmen. Steuer pps im Handbuch ersetzen nicht die fachliche Beratung im Einzelfall. 2

3 Liebe Leserin, lieber Leser. Ja, das Steuerrecht in Deutschland ist wirklich kompliziert. Jedes Jahr ja, sogar jeden Monat werden Gesetze überarbeitet, kommen Neuregelungen hinzu. Es gibt ständig neue Urteile, es werden neue Anwendungserlasse veröffentlicht. Häufig wird aber auch übertrieben: So hält sich die Anekdote, dass über 60 Prozent der weltweiten Steuerliteratur auf Deutsch geschrieben seien. Allerdings weiß niemand genau, wie viel Steuerliteratur es tatsächlich gibt. Der Finanzforscher Albert Rädler hat diese Frage sehr pragma sch erforscht: Mit dem Maßband in der Bibliothek des Amsterdamer Interna onal Bureau of Fiscal Documenta on (IBFD), einer der umfassendsten Sammlungen von Steuerliteratur weltweit. Dort maß er aus, wie viele der insgesamt Regalmeter auf Bücher und Zeitschri en en allen, die sich mit dem deutschen Steuerrecht beschä igen. Sein Ergebnis: Es waren nur etwa 200 Meter, also ungefähr 10 Prozent. Forscher Albert Rädler spekuliert daher über einen gewissen deutschen Steuermasochismus : Womöglich haben die Deutschen ganz einfach eine Vorliebe dafür, sich über alles, was mit dem Finanzamt zu tun hat, übermäßig schwarz zu ärgern. Jürgen Brandt, Präsident der Deutschen Finanzgerichtstags, hat eine ausgewogenere Sicht auf die Dinge : Ich glaube nicht, dass sich das Steuerrecht für O o Normalverbraucher komplizierter darstellt als andere Lebensbereiche, in denen Formulare ausgefüllt und Ansprüche begründet werden müssen., so Brandt vor einigen Jahren im Interview mit dem SteuerSparMagazin. Damit Sie die vielen steuerlichen Änderungen nicht selbst im Blick behalten müssen, aktualisieren wir unseren Steuerratgeber jedes Jahr für Sie. So sind Sie stets auf dem aktuellen Stand der Gesetzgebung und Rechtsprechung. Mit vielen Tipps zum Nachschlagen versorgt Sie der Ratgeber mit Anregungen und Hintergrundwissen zum Steuern sparen. So kommen Sie einfach mit mehr Wissen zu mehr Geld. In diesem Sinne: Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Steuererklärung 2014! Ihr Redak onsteam vom Steuerratgeber

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5 Inhaltsverzeichnis 1. Neuerungen für die Steuererklärung Änderungen für alle Steuerzahler Änderungen für Steuerzahler mit Kindern Änderungen für Arbeitnehmer Änderungen für Kapitalanleger Änderungen für Selbstständige Änderungen für Rentner und Pensionäre Einkommensteuererklärung Pflicht oder Kür Veranlagungsarten Vordrucke und Belege Besteuerungsverfahren Ermi lung der Steuer Einkommensteuer Kirchensteuer Solidaritätszuschlag Steuerliche Berücksich gung von Kindern Überblick über kinderbezogene Steuervergüns gungen Voraussetzungen für die KInderberücksich gung Kindergeld Kinder- und Erziehungsfreibetrag Ausbildungsfreibetrag Entlastungsbetrag für Alleinerziehende Kinderbetreuungskosten Schulgeld Einkün e aus nichtselbstständiger Arbeit Besteuerungsverfahren Einnahmen Ausgaben

6 6. Einkün e aus Kapitalvermögen Ablauf des Besteuerungsverfahrens Einnahmen Einkün e aus Renten Einnahmen Werbungskosten Einkün e aus Vermietung und Verpachtung Einnahmen Werbungskosten Einkün e aus selbstständiger Tä gkeit Arten selbstständiger Tä gkeiten Gewinnermi lung Betriebsausgaben Betriebseinnahmen Veräußerungs- und Aufgabegewinne Umsatzsteuer Gewerbesteur Inves onszulage Übrige Einkün e Erhaltene Unterhaltsleistungen Private Veräußerungsgeschä e Einkün e aus sons gen Leistungen Abgeordnetenbezüge Sonderausgaben Überblick Vorsorgeaufwendungen Kapitallebensversicherungen Riester-Rente Kirchensteuer und Kirchgelder Spenden und Mitgliedsbeiträge Unterhaltsleistungen Versorgungsleistungen, Renten und dauernde Lasten Berufsausbildung

7 12. Verlustverrechnung Überblick Verlustausgleich im selben Jahr Verlustabzug in anderen Jahren Sonderregelungen für bes mmte Einkün e Außergewöhnliche Belastungen Überblick Allgemeine außergewöhnliche Belastungen Besondere außergewöhnliche Belastungen Steuerermäßigungen Überblick Steuerermäßigung für Haushaltshilfen und Handwerkerarbeiten Steuerermäßigung für Parteispenden Anrechnung der Gewerbesteuer Steuerermäßigung bei Belastung mit Erbscha steuer Steuerermäßigung für ausländische Einkün e Selbst genutzte Immobilien Förderungsmöglichkeiten Wohn-Riester Ausländische Einkün e Was sind ausländische Einkün e? Freistellungsmethode Anrechnungsmethode Abzugsmethode Berücksich gung im Rahmen der Abgeltungsteuer Berücksich gung im Falle der Güns gerprüfung S chwortverzeichnis Steuertabellen Einkommensteuer-Grundtarif 2014 für Alleinstehende mit Beispielswerten Einkommensteuer-Spli ngtarif 2014 für Ehe- und Lebenspartner mit Beispielswerten

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9 Änderungen für alle Steuerzahler 1. NEUERUNGEN FÜR DIE STEUERERKLÄRUNG Änderungen für alle Steuerzahler Steuerfreier Grundfreibetrag ges egen... 9 Finanzamt stellt vorausgefüllte Steuererklärung bereit... 9 Höherer Abzug für Altersvorsorgeaufwendungen... 9 Öffentliche Aufwandsentschädigungen nicht immer steuerfrei Unfallentschädigungen auch für Berufssoldaten und Bufdis steuerfrei Sonderausgaben-Pauschbetrag gilt auch für Versorgungsausgleich Verbesserungen bei der Rürup-Rente Eingetragene Lebenspartner den Ehepartnern gleichgestellt Zuständigkeitswechsel für die Kfz-Steuer Steuerfreier Grundfreibetrag ges egen Der Grundfreibetrag, bis zu dem Ihr Einkommen steuerfrei bleibt, ist von bisher Euro auf Euro ges egen. Für zusammen veranlagte Ehe- oder Lebenspartner gilt der doppelte Betrag. Auf Euro wurde auch der Höchstbetrag für den Abzug von Unterhaltsleistungen als außergewöhnliche Belastungen und die von Alters- oder Pflegeheimkosten abzuziehende Haushaltsersparnis angehoben Finanzamt stellt vorausgefüllte Steuererklärung bereit Seit März 2014 ist es möglich, über das Internet bes mmte beim Finanzamt gespeicherte persönliche Daten (z.b. Name, Anschri, Religion, die Lohnsteuerbescheinigungsdaten des Arbeitgebers und die Beiträge zur privaten Krankenversicherung) einzusehen und in die eigene Steuererklärung einzuspielen. Das ist die sogenannte vorausgefüllte Steuererklärung (VaSt) Höherer Abzug für Altersvorsorgeaufwendungen Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, zu berufsständischen Versorgungswerken, zu landwirtscha lichen Alterskassen und zu Rürup-Renten sind mit einem bes mmten Anteil als Sonderausgaben abziehbar. Dieser Anteil steigt jährlich um 2%-Punkte und beträgt 2014 nun 78 %. 9

10 Neuerungen für die Steuererklärung Öffentliche Aufwandsentschädigungen nicht immer steuerfrei Aufwandsentschädigungen im öffentlichen Dienst, die von einer Bundes- oder Landeskasse ausgezahlt werden, sind unter bes mmten Voraussetzungen nach 3 Nr. 12 Satz 1 EStG steuerfrei. Durch eine Gesetzesänderung wurde einschränkend geregelt, dass die Steuerfreiheit ab 2014 nur gilt, wenn die Aufwandsentschädigung mit Höhe und Empfänger als eigener Titel in einem Haushaltsplan ausdrücklich ausgewiesen ist Unfallentschädigungen auch für Berufssoldaten und Bufdis steuerfrei Die Steuerfreiheit von Entschädigungen aus öffentlichen Mi eln gemäß 3 Nr. 6 EStG, die versorgungshalber wegen eines Dienstunfalls gezahlt werden, gilt ab 2014 auch für Unfallschäden bei Ableistung des freiwilligen Wehrdienstes oder des Bundesfreiwilligendienstes Sonderausgaben-Pauschbetrag gilt auch für Versorgungsausgleich Der Sonderausgaben-Pauschbetrag beträgt nur 36 Euro für Einzelveranlagte bzw. 72 Euro für Zusammenveranlagte. Er wird vom Finanzamt angesetzt, wenn außer Vorsorgeaufwendungen keine weiteren Sonderausgaben geltend gemacht werden, die höher als der Pauschbetrag sind (z.b. Kirchensteuerzahlungen). Ab 2014 gilt, dass der Pauschbetrag auch dann verbraucht ist, wenn Ausgleichszahlungen im Rahmen eines Versorgungsausgleichs gemäß 10 Abs. 1 Nr. 1b EStG als Sonderausgaben abgesetzt werden Verbesserungen bei der Rürup-Rente Ab 2014 kann ein Rürup-Renten-Vertrag (Basis-Renten-Vertrag) auch nur zur Absicherung gegen eine Berufsunfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit bis zum 67. Lebensjahr dienen. Voraussetzung für die steuerliche Förderung ist aber, dass bei Eintri der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit eine lebenslange Leibrente vertraglich zugesagt wird Eingetragene Lebenspartner den Ehepartnern gleichgestellt Nachdem eingetragene Lebenspartnerscha en (gleichgeschlechtlich) bereits den Spli ngtarif für Ehepartner nach dem Einkommensteuergesetz erhalten, ist diese Art des Zusammenlebens nun auch im übrigen Steuerrecht der Ehe gleichgestellt worden. Das betri alle sons gen Steuergesetze wie die Abgabenordnung, das Grunderwerbsteuergesetz, das Erbscha - und Schenkungsteuergesetz usw. Eingetragene Lebenspartner zählen nun zum Beispiel auch zu den Angehörigen gemäß 15 Abgabenordnung. 10

11 Änderungen für alle Steuerzahler Zuständigkeitswechsel für die Kfz-Steuer Bisher waren die Finanzämter für die Festsetzung der Kra fahrzeugsteuer zuständig, seit dem sind es die Hauptzollämter. Die von den Finanzämtern bereits erteilten Kfz-Steuerbescheide haben aber weiterhin Bestand. 11

12 Neuerungen für die Steuererklärung Änderungen für Steuerzahler mit Kindern Übertragung des Kinderfreibetrages präziser geregelt Kindergeldanspruch auch bei Ableistung des EU-Programms Erasmus Übertragung des Kinderfreibetrages präziser geregelt Betreut bei getrennt lebenden Eltern z.b. die Mu er ihr Kind, muss der Vater Unterhalt zahlen. Tut er das nicht, kann die Mu er sich in der Steuererklärung den halben Kinderfreibetrag des Vaters übertragen lassen. Voraussetzung dafür ist u.a., dass die Mu er keine Unterhaltsleistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz erhält ( 32 Abs. 6 Satz 7 EStG). Dieser Satz 7 wurde nun nachgebessert und die bisherige Formulierung Eine Übertragung scheidet für Zeiträume aus, in denen Unterhaltsleistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz gezahlt werden geändert in...für die Unterhaltsleistungen... Werden nämlich solche Leistungen für mehrere Monate auf einmal gezahlt, soll für diese Monate die Übertragung des Freibetrags ausgeschlossen sein und nicht nur für den Monat der Zahlung Kindergeldanspruch auch bei Ableistung des EU-Programms Erasmus+ Die Eltern volljähriger Kinder haben Anspruch auf Kindergeld, wenn ihr Kind einen der in 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2d EStG aufgezählten Freiwilligendienste ableistet. Das gilt ab 2014 auch für das neue EU- Programm Erasmus plus für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. 12

13 Änderungen für Arbeitnehmer 1.3 Änderungen für Arbeitnehmer Erste Tä gkeitsstä e sta regelmäßiger Arbeitsstä e Geänderte Reisekostenpauschalen Geänderte Verpflegungspauschalen Mahlzeitengestellung durch den Arbeitgeber steuerfrei Übernachtungskosten bei doppelter Haushaltsführung begrenzt Anforderungen an doppelte Haushaltsführung verschär Neue Pauschalen für berufliche Auslandsreisen Umzugskostenpauschalen angehoben Keine Steuererklärungspflicht bei niedrigem Arbeitslohn Verbesserungen beim Wohn-Riester Erste Tä gkeitsstä e sta regelmäßiger Arbeitsstä e Millionen von Arbeitnehmern fahren täglich von ihrer Wohnung zum Arbeitsplatz. Seit 2014 heißt dieser Arbeitsplatz im Einkommensteuerrecht nicht mehr regelmäßige Arbeitsstä e, sondern erste Tä gkeitsstä e. Das bedeutet, dass nur die Fahrten zur ersten Tä gkeitsstä e mit der niedrigen En ernungspauschale abgegolten sind und alle Fahrten zu einer zweiten, dri en usw. Tä gkeitsstä e steuerlich güns ger vom Finanzamt als Auswärtstä gkeit zu behandeln sind. Erstmals wurden gesetzlich Kriterien dafür festgelegt, wann eine Tä gkeitsstä e die erste ist ( 9 Abs. 4 EStG). Der bisherige Begriff der regelmäßigen Arbeitsstä e war nämlich gesetzlich nicht näher bes mmt, weshalb der Bundesfinanzhof zum Leidwesen der Finanzverwaltung hier zugunsten der Steuerzahler urteilen konnte, wie er wollte Geänderte Reisekostenpauschalen Die Reisekostenpauschale für Fahrten mit dem Pkw im Rahmen einer beruflichen Auswärtstä gkeit bleibt mit 0,30 Euro pro zurückgelegten Kilometer gleich. Dagegen wurden die Pauschalen für Fahrten mit anderen motorbetriebenen Fahrzeugen wie Motorrad oder Moped zusammengefasst und einheitlich auf 0,20 Euro festgesetzt. Die Pauschale für Fahradfahrer wurde gestrichen, ebenso die Mitnahmepauschale von bisher 0,02 Euro pro mitgenommenen Arbeitskollegen Geänderte Verpflegungspauschalen Die gesetzlichen Verpflegungspauschbeträge bei Auswärtstä gkeit und doppelter Haushaltsführung im Inland wurden von bisher drei auf nunmehr zwei verringert ( 9 Abs. 4a Satz 3, 12 EStG). Ab 2014 gibt es nun pro Tag 24 Euro bei ganztägiger beruflicher Abwesenheit von der Wohnung (also 24 Stunden) und 12 Euro bei beruflicher Abwesenheit von unter 24 Stunden, aber mehr als 8 Stunden. Für An- und Abreisetage werden 12 Euro unabhängig von der Abwesenheitsdauer gewährt. Für Dienstreisen ins Ausland wurden die Pauschbeträge ebenfalls entsprechend angepasst. 13

14 Neuerungen für die Steuererklärung Mahlzeitengestellung durch den Arbeitgeber steuerfrei Gewährt der Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung ein Dri er (z.b. das Tagungshotel) seinem Arbeitnehmer bei einer Auswärtstä gkeit kostenlos eine Mahlzeit, wird diese nicht mehr mit dem Sachbezugswert als Arbeitslohn versteuert, wenn der Arbeitnehmer Anspruch auf einen Verpflegungspauschbetrag hat ( 8 Abs. 2 Satz 9 EStG). Dafür ist aber der Pauschbetrag für ein Frühstück um 4,80 Euro sowie für ein Mi ag- und Abendessen um jeweils 9,60 Euro zu mindern Übernachtungskosten bei doppelter Haushaltsführung begrenzt Die Kosten einer Zweitunterkun am inländischen Arbeitsort sind ab 2014 auf monatlich Euro begrenzt absetzbar ( 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Satz 4 EStG). Damit ist die bisher vorzunehmende Prüfung, ob die Kosten der Zweitwohnung diejenigen einer durchschni lichen 60 qm großen Wohnung übersteigen, hinfällig. Wird der Höchstbetrag von Euro in einem Monat nicht voll ausgeschöp, kann der ungenutzte Teil in anderen Monaten des gleichen Kalenderjahres genutzt werden, in denen die Wohnungskosten z.b. wegen Renovierung über dem Höchstbetrag liegen Anforderungen an doppelte Haushaltsführung verschär Damit die Kosten eines doppelten Haushalts am Arbeitsort steuerlich anerkannt werden, muss am Heimatort ein eigener Hausstand unterhalten werden. Dafür ist ab 2014 eine angemessene finanzielle Beteiligung an den Kosten der Lebensführung erforderlich sowie eine Wohnung und kein Zimmer Neue Pauschalen für berufliche Auslandsreisen Für Dienstreisen ins Ausland kann der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern die Übernachtungskosten in Höhe des länderspezifischen Übernachtungspauschbetrags steuerfrei ersta en. Für den als Werbungskosten absetzbaren Verpflegungsmehraufwand im Ausland gibt es ebenfalls länderspezifische Pauschbeträge. Das Bundesfinanzministerium hat beide Pauschbeträge für einige Länder zum angehoben Umzugskostenpauschalen angehoben Wird ein beruflicher Umzug ab dem beendet, gewährt das Finanzamt höhere Beträge für einen erforderlichen Nachhilfeunterricht des Kindes und für die Pauschale zur Abgeltung der sons gen Umzugskosten Keine Steuererklärungspflicht bei niedrigem Arbeitslohn Hat das Finanzamt einen Lohnsteuerfreibetrag berücksich gt, ist grundsätzlich eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Das gilt aber nicht für Arbeitnehmer mit niedrigem Gehalt ohne zusätzliche steuerpflich ge Einkün e. Die Grenze für den insgesamt erzielten Jahres-Bru oarbeitslohn beläu sich 2014 für einzeln Veranlagte auf Euro und für zusammen Veranlagte auf Euro. 14

15 Änderungen für Arbeitnehmer Verbesserungen beim Wohn-Riester Bei der Riester-Förderung für Eigenheimbesitzer darf ab 2014 in der Ansparphase jederzeit aus dem Wohnförderkonto angespartes Kapital entnommen werden, um eine bestehende Finanzierung einer selbst genutzten Immobilie abzulösen. Ferner darf ab 2014 das Riester-Kapital auch für einen barrierebesei genden Umbau der eigenen Wohnung bei Behinderung eingesetzt werden. 15

16 Neuerungen für die Steuererklärung Änderungen für Kapitalanleger Steuerfreier Härteausgleich für Kapitaleinkün e abgescha Fifo-Methode gilt auch für private Devisengeschä e Grenze für Nichtveranlagungsbescheinigung ges egen Steuerfreier Härteausgleich für Kapitaleinkün e abgescha Nicht lohnsteuerpflich ge Nebeneinkün e sind bis 410 Euro steuerfrei. Liegen sie darüber, übersteigen aber 820 Euro nicht, werden sie nur ermäßigt besteuert. Das ist der sogenannte Härteausgleich. Zu den so begüns gten Einkün en zählen ab 2014 aufgrund einer Gesetzesänderung die der Abgeltungsteuer unterliegenden Kapitaleinkün e nicht mehr. Daher kann der Härteausgleich nicht mehr genutzt werden, wenn die Kapitaleinkün e über die Güns gerprüfung im Steuerbescheid nach dem Grund- bzw. Spli ngtarif sta mit dem Abgeltungsteuersatz von 25 % versteuert werden Fifo-Methode gilt auch für private Devisengeschä e Aufgrund einer Gesetzesänderung gilt ab 2014 die Fifo-Methode auch für private Veräußerungsgeschä e mit Fremdwährungen gemäß 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG und nicht mehr die Durchschni smethode. Wurde also die gleiche Auslandswährung bei demselben Kredi ns tut zu unterschiedlichen Zeitpunkten und unterschiedlichen Wechselkursen gekau und wieder verkau, gelten die zuerst gekau en Devisen als zuerst verkau. Geschah das innerhalb eines Jahres, ist der Gewinn steuerpflich- g und der Verlust steuerlich berücksich gungsfähig Grenze für Nichtveranlagungsbescheinigung ges egen Den Abzug von Abgeltungsteuer auf Ihre Kapitalerträge durch die Bank können Sie vermeiden, wenn Sie Ihrer Bank eine Nichtveranlagungsbescheinigung des Finanzamts vorlegen. Wegen der Anhebung des Grundfreibetrags ist die Obergrenze für die steuerfrei erzielbaren Kapitalerträge im Jahr 2014 etwas ges egen. 16

17 Änderungen für Selbstständige 1.5 Änderungen für Selbstständige Erneute Umkehr bei der Umkehrung der Umsatzsteuerschuldnerscha Änderungen bei der Vorsteuerberich gung Keine Sollbesteuerung auf Sicherheitseinbehalt im Baubereich Keine Istbesteuerung für freiwillig bilanzierende Freiberufler mehr Erneute Umkehr bei der Umkehrung der Umsatzsteuerschuldnerscha Normalerweise schuldet derjenige dem Finanzamt die Umsatzsteuer, der eine Leistung ausführt und die Rechnung dafür mit Umsatzsteuer ausweist. Doch gesetzlich ist vor allem im Baubereich in bes mmten Fällen die Steuerschuldnerscha umgekehrt. Das bedeutet, dass der Kunde als Auftraggeber die Abführung der Umsatzsteuer an das Finanzamt schuldet und nicht der Au ragnehmer ( 13b UStG). Nach einem neuen BFH-Urteil kommt es bis zum nur noch dann zu einer Umkehrung der Steuerschuldnerscha, wenn der Leistungsempfänger die an ihn erbrachte Bauleistung seinerseits zur Erbringung einer derar gen Bauleistung verwendet. Ab wurde jedoch in 13b Abs. 5 UStG weitgehend die frühere Rechtslage wieder hergestellt und damit der BFH-Rechtsprechung der Boden entzogen. Nun gilt, dass der Leistungsempfänger - und nicht wie normal der Leistende - Steuerschuldner ist, wenn er nachhal g insbesondere Bauleistungen oder Gebäudereinigungsleistungen erbringt. Das ist erfüllt, wenn die Leistungen mindestens 10 % des Gesamtumsatzes betragen. Für Bauträger gilt dies nicht, da diese keine Bauleistungen erbringen Änderungen bei der Vorsteuerberich gung Müssen Unternehmer infolge einer Vorsteuerberich gung nach 15a UStG Vorsteuer an das Finanzamt zurückzahlen, können sie diese nur noch dann als Betriebsausgabe absetzen, wenn der umsatzsteuerfreie Umsatz betrieblich und nicht privat veranlasst ist. Anderenfalls erhöhen die zurückzuzahlenden Vorsteuern nur die abzuschreibenden Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Wirtscha sguts. Diese Neuregelung gilt für nach dem erfolgte Umsätze ( 9b Abs. 2, 52 Abs. 23f. EStG) Keine Sollbesteuerung auf Sicherheitseinbehalt im Baubereich Für Bau- und Handwerksbetriebe gibt es eine erfreuliche Entscheidung des Bundesfinanzhofs. Demnach muss die Umsatzsteuer auf einen Sicherheitseinbehalt des Kunden wegen möglicher Baumängel nicht schon bei Rechnungsausstellung (Sollbesteuerung), sondern erst dann an das Finanzamt abgeführt werden, wenn der Kunde den einbehaltenen Betrag überwiesen hat (BFH vom , V R 31/12, BFH/NV 2014 S. 465). 17

18 Neuerungen für die Steuererklärung Keine Istbesteuerung für freiwillig bilanzierende Freiberufler mehr Bisher konnten Freiberufler unabhängig von der Umsatzhöhe bei der Umsatzsteuer die vorteilha e Istbesteuerung wählen. Hier muss die Umsatzsteuer erst ans Finanzamt überwiesen werden, wenn der Kunde die Rechnung bezahlt hat. Nach einem neuen BMF-Schreiben vom (BStBl I 2013 S. 964) ist das ab 2014 für freiwillig bilanzierende Freiberufler mit einem Umsatz von über Euro nicht mehr möglich. 18

19 Änderungen für Rentner und Pensionäre 1.6 Änderungen für Rentner und Pensionäre Steuerpflich ger Anteil der Rente steigt weiter Versorgungsfreibetrag für Neupensionäre sinkt Geringerer Lohnsteuerabzug bei Abfindung Steuerpflich ger Anteil der Rente steigt weiter Der steuerpflich ge Anteil einer gesetzlichen Altersrente steigt Jahr für Jahr für Neurentner um 2%-Punkte. Er beträgt somit für Rentner, die erstmals im Jahr 2014 eine gesetzliche Altersrente oder eine vergleichbare Rente beziehen, 68 %. Steuerfrei bleiben damit nur noch 32 % des Rentenbetrages. Für Altrentner ändert sich dagegen nichts Versorgungsfreibetrag für Neupensionäre sinkt Beamten- und Betriebspensionen sind als Einkün e aus nichtselbstständiger Arbeit voll steuerpflich g. Allerdings gibt es einen steuerfreien Versorgungsfreibetrag samt Zuschlag, der jedes Jahr für neu in den Ruhestand gehende Pensionäre sinkt. Beginnt die Versorgung im Jahr 2014, beträgt der Versorgungsfreibetrag nur noch 25,6 % der Beamtenpension oder Betriebsrente, höchstens Euro. Der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag sinkt auf 576 Euro. Die Summe aus beiden beträgt damit maximal Euro Geringerer Lohnsteuerabzug bei Abfindung Haben Sie 2014 außerordentliche Einkün e erhalten, etwa eine Abfindung oder eine Vergütung für mehrere Jahre, dann musste der Arbeitgeber beim Lohnsteuerabzug nach der Fün elregelung erstmals auch den Versorgungsfreibetrag und den Altersentlastungsbetrag berücksich gen. Ist das bei Pensionären und Betriebsrentnern, die auf diese Freibeträge Anspruch haben, aber nicht erfolgt, muss der zu hohe Lohnsteuerabzug wie bisher über die Steuererklärung korrigiert werden. 19

20 Neuerungen für die Steuererklärung

21 Pflicht oder Kür 2. EINKOMMENSTEUERERKLÄRUNG 2.1 Pflicht oder Kür Überblick Wer muss eine Steuererklärung abgeben? Wann ist Kirchensteuer auf Kapitalerträge festzusetzen? Wer sollte freiwillig eine Steuererklärung abgeben? Welche Abgabefristen sind zu beachten? Wo ist die Steuererklärung abzugeben? Sank onen bei Nichtabgabe einer Steuererklärung Überblick Wer zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet ist, hat keine Wahl. Er muss der läs gen Pflicht nachkommen. Für alle anderen Bürger gilt: Fast immer lohnt es sich, freiwillig eine Steuererklärung abzugeben. Es winkt eine Ersta ung zu viel bezahlter Steuern Wer muss eine Steuererklärung abgeben? Zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung ist jeder verpflichtet, der vom Finanzamt hierzu aufgefordert wird. Sendet das Finanzamt Ihnen also die Steuer-Formulare zu, sind Sie verpflichtet, die Erklärung abzugeben. Darüber hinaus gibt es noch weitere Gründe für eine Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung (Pflichtveranlagung). Dabei ist zu unterscheiden zwischen Arbeitnehmern einerseits und Personen, die im Veranlagungszeitraum keinen Arbeitslohn bezogen haben (also beispielsweise Gewerbetreibende, Freiberufler und Rentner) andererseits. Arbeitnehmer Bei Arbeitnehmern ist die Einkommensteuer grundsätzlich durch den Lohnsteuerabzug abgegolten. In bes mmten Fällen ist die Durchführung einer Einkommensteuer-Veranlagung aber zwingend vorgeschrieben ( 46 EStG). Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn bes mmte steuerfreie, aber dem Progressionsvorbehalt unterliegende Lohnersatzleistungen (z.b. Arbeitslosengeld I) von mehr als 410 Euro im betreffenden Jahr bezogen worden sind; ein Arbeitnehmer gleichzei g Arbeitslohn von mehreren Arbeitgebern bezogen hat (als Arbeitslohn in diesem Sinne gelten auch Versorgungsbezüge aus früheren Dienstverhältnissen); beide Ehepartner/eingetragene Lebenspartner Arbeitslohn bezogen haben und einer von ihnen für das Kalenderjahr oder einen Teil des Kalenderjahres nach der Steuerklasse V oder VI besteuert worden ist oder beide die Steuerklassen-Kombina on IV/IV mit Faktor gewählt haben; 21

22 Einkommensteuererklärung vom Finanzamt ein Lohnsteuerfreibetrag eingetragen worden ist (Ausnahmen: Behinderten- Pauschbetrag, Freibeträge für Kinder). Die Veranlagungspflicht en ällt aber, wenn der im Kalenderjahr 2014 insgesamt erzielte Arbeitslohn Euro bzw. bei zusammen veranlagten Partnern Euro nicht übersteigt und keine weiteren steuerpflich gen Einkün e vorliegen; beide Elternteile eine Au eilung des einem Kind zustehenden Pauschbetrags für Behinderte oder Hinterbliebene in einem anderen Verhältnis als je zur Häl e beantragen; einer der Ehe-/Lebenspartner die Einzelveranlagung beantragt; beim Lohnsteuerabzug durch den Arbeitgeber Entschädigungen oder Arbeitslohn für mehrere Jahre ermäßigt besteuert worden sind (Anwendung der Fün elregelung); eine Urlaubsvergütung aus der Lohnausgleichskasse der Bauwirtscha gezahlt wurde; die Ehe des Arbeitnehmers im Veranlagungszeitraum durch Tod, Scheidung oder Au ebung aufgelöst worden ist und er oder sein Ehega e der aufgelösten Ehe im Veranlagungszeitraum wieder geheiratet hat (das gilt für eine eingetragene Lebenspartnerscha entsprechend); die Summe der Einkün e, die nicht dem Lohnsteuerabzug unterlegen haben (zum Beispiel freiberufliche oder gewerbliche Einkün e, Renteneinkün e), mehr als 410 Euro beträgt (Härteausgleich). Bei der Ermi lung der 410-Euro-Grenze sind Kapitalerträge nicht zu berücksich gen, soweit sie der Abgeltungsteuer unterlegen haben; bei einem Arbeitgeberwechsel der neue Arbeitgeber einen sons gen Bezug zahlt, z.b. Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld, und ihm die Lohnsteuerbescheinigung aus dem früheren Arbeitsverhältnis nicht vorliegt; die beim Lohnsteuerabzug berücksich gte Mindestvorsorgepauschale zu hoch war, weil der vom Arbeitgeber angesetzte Teilbetrag für die Kranken- und Pflegeversicherung höher war als die tatsächlich von Ihnen zur Basisabsicherung geleisteten Versicherungsbeiträge. In diesem Fall en ällt jedoch die Veranlagungspflicht für Arbeitnehmer mit einem jährlichen Bru oarbeitslohn 2014 bis Euro bei Einzelveranlagung bzw. bis Euro gemeinsamer Arbeitslohn bei zusammen veranlagten Ehe-/Lebenspartnern. Diese Aufzählung nennt die wich gsten Fallgruppen. Der vollständige aktuelle Katalog der sogenannten Pflichtveranlagungsfälle für Arbeitnehmer ergibt sich aus 46 Abs. 2 Nr. 1 7 EStG. Personen, die keinen Arbeitslohn bezogen haben Alle Personen, die keinen Arbeitslohn bezogen haben, werden grundsätzlich mit ihren anderen steuerpflich gen Einkün en zur Einkommensteuer veranlagt. Sie müssen eine Steuererklärung abgeben, wenn bei zusammen veranlagten Ehega en/eingetragenen Lebenspartnern der Gesamtbetrag der Einkün e mehr als den doppelten Grundfreibetrag (ab 2014: Euro) beträgt oder bei anderen Personen, zum Beispiel Ledigen oder Verwitweten, der Gesamtbetrag der Einkün e den Grundfreibetrag (ab 2014: 8.354) übersteigt oder wenn zum Ende des Vorjahres ein verbleibender Verlustvortrag festgestellt wurde. 22

23 Pflicht oder Kür Wich g: Auch wenn Sie wegen Überschreitens der oben genannten Einkun sgrenze eine Steuererklärung abgeben müssen, ergibt sich nicht automa sch eine Steuerschuld. Von dem Gesamtbetrag der Einkün e können nämlich noch weitere Beträge, wie Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen, abgezogen werden. Bei der Ermi lung des Gesamtbetrags der Einkün e sind Kapitalerträge nicht zu berücksich gen, soweit sie dem abgeltenden 25%igen Kapitalertragsteuerabzug (Abgeltungsteuer) unterlegen haben. Renteneinkün e sind nicht in tatsächlicher Höhe einzubeziehen, sondern nur in Höhe des steuerpflich gen Anteils abzüglich der Werbungskosten. Viele Rentner ohne zusätzliche Einkün e müssen daher tatsächlich keine Steuererklärung abgeben, obwohl Renten grundsätzlich steuerpflich g sind. Beispiel: Wenn Sie seit 2005 eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen und bei Renten eintri 65 Jahre alt waren, müssten Sie 2014 bei Einzelveranlagung eine Rente von mehr als Euro beziehen, um zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet zu sein ( Euro Rente x 50 % Besteuerungsanteil, abzgl. Werbungskosten-Pauschbetrag von 102 Euro und Sonderausgaben-Pauschbetrag von 36 Euro = Euro, was dem steuerfreien Grundfreibetrag beim Grundtarif entspricht). Nach der Vergabe der Steueriden fika onsnummer sollten Rentner auf jeden Fall ihre Abgabepflicht prüfen. Da die Rentenversicherungsträger seit Oktober 2009 automa sch die Renten der Finanzverwaltung auf elektronischem Wege mi eilen, nimmt die Finanzverwaltung Abgleiche vor. Rentner, die vom Finanzamt die Steuervordrucke erhalten und unter der Einkün egrenze liegen, sollten mit ihrem Finanzamt klären, ob nicht zukün ig auf die Abgabe der Einkommensteuererklärung verzichtet werden kann. Erben müssen ebenfalls aufpassen: Hä e der Erblasser (also der Verstorbene) aufgrund der erzielten Einkün e eine Steuererklärung abgeben müssen, sind die Erben verpflichtet, eine Erklärung für den Erblasser einzureichen. In dieser Erklärung sind alle Einkün e anzugeben, die vom Erblasser bis zu dem Todestag erzielt wurden und steuerpflich g waren. Nach dem Todestag erzielte Einkün e sind von den Erben in ihrer eigenen Steuererklärung anzugeben. Mehrere Erben müssen gemeinsam einen Bevollmäch gten bestellen, der die steuerliche Abwicklung vornimmt. Unabhängig von einem vorhandenen Bevollmäch gten ist die Erklärung von allen Erben eigenhändig zu unterschreiben. Bis zum Todestag entstandene Steuerschulden des Verstorbenen sind beim Erben als Nachlassverbindlichkeit bei der Erbscha steuer abzuziehen (BFH vom , II R 15/11, BFH/NV 2012 S. 1783). 23

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