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1 Inhalt 1 Fairer Handel zur Einführung Fairer Handel Erste Skizze einer Solidaritätsbewegung Entwicklung und Selbstverständnis Christliche und kirchliche Verwurzelung Das entwicklungspolitische und ökonomische Konzept im Überblick Grundsätze des Fairen Handels Leistungen und Grenzen Forschungslage, praktisch-theologischer Ansatz und der Aufriss der Arbeit Praktische Theologie im Kontext der vorliegenden Studie Über den Status quo hinaus: die Utopie einer fair(er)en Zukunft Entstehung und Entwicklung in Gegensätzen. Geschichte der Fair-Handels-Bewegung in Deutschland Entstehungskontext und Gründungsphase der Aktion Dritte- Welt-Handel Kontext Dritte-Welt-Bewegung Zwischen integrierter und kritischer Aktion Anfänge der Aktion Dritte-Welt-Handel Die Initiative zur Aktion Dritte-Welt-Handel und erste konzeptionelle Festlegungen Die Entstehung pädagogischer und wirtschaftlicher Strukturen Der verworrene Weg zur Gründung des A3WH e.v. und der GEPA (Vor)Geschichte der Gründung der Importorganisation El Puente Die Entstehung der Weltläden und Gründung ihrer Dachorganisation Die Rolle des Vereins: pädagogischer Arm oder zentrale Leitungsinstanz? Die Vereinsauflösung als Konflikt zwischen integrierter und kritischer Aktion Aktionskampagnen mit politischen Waren Aktion Indio-Kaffee Aktion Aluschok

2 Simba- und Singa-Teeaktion Aktion Jute statt Plastik Weitere produktbezogene Aktionen Von der pädagogischen Aktion zum Alternativen Handel Anders leben rückt Verkauf der Waren in den Vordergrund Alternativer Handel entwickelt weitere Wirtschaftsstrukturen Kriterien für den Umgang mit den Projektpartnern Uneinigkeit über das Verhältnis von Verkauf und Bildungsarbeit Auseinandersetzungen um die richtige Solidarität am Beispiel Kaffee Die Kontroverse um das Fedecocagua-Projekt in Guatemala Kontroverse um die richtige Solidarität mittels Nicaragua-Kaffee Eine Alternative zur Alternative: Die Gründung der Mitka Die Kaffeekampagne Gegen die Macht der Kaffeekonzerne Bananen: Beispiel für Kampagnenarbeit im Fairen Handel Erste Aktionen mit Bananen Aufbau der AG Nicaragua-Bananen und des fairen Bananenhandels Schwierigkeiten nach dem Machtwechsel in Nicaragua Die eigentliche Bananenkampagne Faire Bananen im Supermarkt Das Projekt Handelsausweitung entzweit die Bewegung Handelsausdehnung als Versuch betriebswirtschaftlicher Stabilisierung bei El Puente Handelsausdehnung als Antwort auf die Anfragen der Produzenten bei GEPA Dezentrale Alternativlösungen bei Weltläden und anderen Importeuren Von der Kampagne Sauberer Kaffee zum TransFair-Siegel Kontroverse Debatte über das holländische Vorbild Sauberer Kaffee Die Tübinger Supermarktaktion bei Gottlieb Das Konzept der Kaffee-Kampagne und Beginn der AG Kleinbauernkaffee Die Würzburger Kupsch-Aktion Konzeptionelle Vertiefung der Planungen Die Kaffeeinititative eine Zerreißprobe innerhalb der AG3WL Erfolgreicher Start: Großes Medienecho mit kritischen Zwischentönen

3 2.9. Profilierung und Professionalisierung der Weltläden Auf dem Weg zu einer Profilierungskampagne Profilierungskampagne und gesellschaftspolitische Positionierung der Aktion Dritte-Welt-Handel Neuorientierung über das Profil der AG3WL Die Strukturreform: AG3WL + rsk = Weltladen-Dachverband Einheitliches Erscheinungsbild, Konvention der Weltläden und Beurteilung der Importeure Neue Impulse in der Öffentlichkeitsarbeit: Die Kampagnen Made in Dignity und Land Macht Satt Die GEPA-Krise schafft neue Strukturen und neue Verwerfungen In der Dynamik der Handelsausweitung ein Schritt zu weit gegangen GEPA in der Krise und im neuerlichen Konflikt mit den Weltläden Verselbständigung des Fair Trade e.v. bis zur Unterbrechung der Geschäftstätigkeit Zwang zur Konzertierung : neue Zusammenarbeit der deutschen Fair-Handels-Akteure Gemeinsames Auftreten bei Kirchentagen Kooperationsverträge statt Gesellschafterstatus: Weltladen- Dachverband und Importorganisationen Faire Woche erstmalig bewegungsübergreifende Öffentlichkeitsarbeit Auf dem Weg zum organisierten Netzwerk: Forum Fairer Handel Zwischen Discount und Lifestyle der Markt entdeckt den Fairen Handel Die Fair-Handels-Bewegung in europäischen Nachbarländern Resümee: Fairer Handel als Neue Soziale Bewegung Gruppen und Geschäfte vor Ort. Engagement in Weltläden und kirchlichen Aktionsgruppen Weltläden: Fachgeschäfte und Bildungsorte des Fairen Handels Selbstverständnis von Weltläden und ihre Arbeitsweise? Professionalisierungsbestrebungen als Motivationsfaktor?

4 3.2. Kirchliche Aktionsgruppen: Mobile und stationäre Fair-Handels-Präsenz Verbreitung des Fairen Handels in der kirchengemeindlichen Eine-Welt-Arbeit Aktionsformen des Fairen Handels im kirchengemeindlichen Milieu Empirische Daten zum Milieu christlicher Eine-Welt-Arbeit Zum Selbstverständnis des ehrenamtlichen Engagements im Fairen Handel Thematisch sind schon sehr viele Parallelen da, nicht? Zwischen Gemeindenähe und Randständigkeit Das ist halt christliches Bewusstsein irgendwie... Unklarheit religiöser Deutekategorien Verkaufen ist nicht alles Balance zwischen Bildungsauftrag und Warenverkauf Eure Almosen könnt Ihr behalten! Die ambivalente Rolle von Spenden und Projektarbeit Positionen und Produkte. Das Engagement kirchlicher Akteure im Fairen Handel Fairer Handel in synodalen Dokumenten der Kirchen in Deutschland Die Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland in Würzburg ( ) Das Reich Gottes ist nicht indifferent gegenüber den Welthandelspreisen Die Anliegen aus den Ländern des Südens und der Beschluss Entwicklung und Frieden Die Aktion Dritte-Welt-Handel im Hintergrund des Würzburger Synodenbeschlusses Dokumente synodalen Charakters aus den katholischen Diözesen Deutschlands Diözesansynode Rottenburg-Stuttgart 1985/ Diözesansynode Hildesheim 1989/ Prozess Weggemeinschaft im Bistum Aachen Freiburger Diözesanforum 1991/ Pastoraler Dialog im Bistum Würzburg Diözesanforum Regensburg 1994/ Diözesanforum Münster 1996/ Bamberger Pastoralgespräch Diözesanes Pastoralforum im Erzbistum Berlin Pastorales Zukunftsgespräch im Bistum Osnabrück

5 Synode und Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland Die EKD-Denkschrift EKD-Synode Die EKD-Denkschrift EKD-Synode Die EKD-Denkschrift Synoden der Evangelischen Landeskirchen in Deutschland Die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen Landeskirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche Bayern Evangelisch-Lutherische Landessynode Mecklenburgs Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland Die Rolle von Welthandelsfragen und Fairem Handel in den synodalen Dokumenten im Überblick Fair-Handels-Produkte von Verbänden, Diözesen und Hilfswerken Projekte katholischer Jugend- und Erwachsenenverbände Kolping-Kaffee Tatico mild LamuLamu-Textilien der Katholischen Landjugend KDFB-Kaffee kfd-kaffee kfd-grüntee im Diözesanverband Aachen Schokoriegel Fairetta black n white im BDKJ Limburg Schokoriegel in der Erzdiözese München und Freising Partnerschaftskaffees von Diözesen und ihren Kooperationspartnern Amistad-Kaffee in Aachen Würzburger Partnerkaffee Projekte von kirchlichen Hilfswerken CaféPlus von Brot für die Welt Misereor unterstützt Café Orgánico Schutzengel-Produkte: Missio Weitere Einzelinitiativen Projekte außerhalb der Kirchen: Faire Stadt-, Regional-, Verbands- und Pressekaffees faire Stadt- und Regionalkaffees LBV-Kaffee tazpresso Schalke-Kaffee Kirchliche Fair-Handels-Produkte und ihre Rolle in der Fair- Handels-Bewegung im Überblick Resümee: Fairer Handel als erklärte und praktizierte Weltverantwortung in den Kirchen

6 5 Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, Ordnungs- und Solidaritätsethik. Deutungsparadigmen des Fairen Handels Fairer Handel zwischen Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Impulse aus Sozialphilosophie und Theologie Gerechtigkeit als Interpretationshorizont des Fairen Handels Grundbegriffe und Dimensionen von Gerechtigkeit Gerechtigkeit als Fairness nach John Rawls Gerechtigkeit als Chance zur Verwirklichung guten Lebens nach Amartya Sen und Martha Nussbaum Fairer Handel im Horizont des Gerechtigkeitsparadigmas Barmherzigkeit und Compassion als Interpretationshorizont des Fairen Handels Biblische und theologiegeschichtliche Aspekte der Barmherzigkeit Compassion als Weltprogramm des Christentums nach Johann B. Metz Das Barmherzigkeitsprinzip als Bedingung wahren Menschseins nach Jon Sobrino Fairer Handel im Horizont des Barmherzigkeitsparadigmas Fairer Handel zwischen Ordnungs- und Solidaritätsethik Impulse aus der kirchlichen Soziallehre Die Ordnungsethik der katholischen Soziallehre als Interpretationshorizont des Fairen Handels: Gerechte Wirtschaftsordnung und faire Handelsbedingungen Die Lehre vom gerechten Lohn und fairen Preis Internationale Preispolitik und die Forderung nach partnerschaftlicher Zusammenarbeit Koalitionsrecht: Förderung von Vereinigungen und genossenschaftlichem Zusammenschluß Fairer Handel im Zusammenhang der Ordnungsethik der katholischen Soziallehre Die Solidaritätsethik der Konzilstheologie als Interpretationshorizont des Fairen Handels: Verpflichtung zu Solidarität und Parteilichkeit Solidarität und Barmherzigkeit als christliche Grundeinstellung (nach Gaudium et spes) Die Solidaritätsverpflichtung der Christen und Kirchen nach Johannes Paul II Liebe statt Gerechtigkeit Entpolitisierungstendenzen in der sozial-caritativen Lehre Benedikts XVI Fairer Handel im Zusammenhang der Solidaritätsethik der Konzilstheologie

7 Die Widerstandsethik der Ökumenischen Bewegung und des Protestantismus als Interpretationshorizont des Fairen Handels: Das Fernziel der solidarischen Wirtschaftsordnung Dokumente und Diskussionsanstöße in der Ökumenischen Bewegung 1968 bis Der Lutherische Aufruf zur Beteiligung an der Verwandlung der wirtschaftlichen Globalisierung Der Brief der Soesterberg-Konsultation zu einer Wirtschaft im Dienst des Lebens Die Vision einer Alternativen Globalisierung des Ökumenischen Rats der Kirchen Fairer Handel im Kontext der visionären Widerstandsethik der ökumenischen Bewegung Resümee: Fairer Handel als Modell der Weltverantwortung In der Schnittmenge von Ordnungs- und Solidaritätsethik Eine theoretische Standortbestimmung Fairer Handel in bipolaren Deutungsparadigmen Ein Fazit in Thesen Modellhaftigkeit angesichts des Ernstfalls Globalisierung Gnade und Reich Gottes. Religiöse Motivhorizonte christlichen Fair-Handels-Engagements Reich-Gottes-Praxis: biblisch-theologischer Handlungsrahmen christlicher Weltgestaltung Reich Gottes Jesu Praxis zugunsten einer anderen, besseren Welt Reich Gottes Handlungsgrund christlichen Engagements im Kontext der Globalisierung Gnadentheologie: systematisch-theologischer Rahmendiskurs für Gottes Weltgestaltung mit den Menschen Gottes Gnade wirksam und erfahrbar in menschlichem Handeln Gottes Gnade aktuell und konkret in Gerechtigkeit und Solidarität Von der Gnade des Fairen Handels angesichts der Globalisierung: Vorgeschmack des Reiches Gottes? Der Faire Handel als Senfkorn dem Reich Gottes ähnlich Produktverkauf als Zeichenhandlung Informations- und Bewusstseinsbildungsarbeit als Reich-Gottes- Zeugnis Anwaltschaftliches Handeln als Prophetie Grundsätze und Kriterien des Fairen Handels als Strukturen der Gnade

8 Wirkungen des Fairen Handels als Werk der Gnade Das Gnadengeschehen im eigenen Engagement entdecken Fairer Handel: Modell christlicher Weltverantwortung aus dem Glauben an das Reich Gottes und seine Gnade Fairer Handel mit Perspektiven Zukunftsszenario: Als Bewegung den Wandel von der Nischenexistenz zur Marktbranche meistern Ambivalenz einer Überwindung der Nischenexistenz Fairer Handel als Marktbranche? Neue Aufgaben für das Ehrenamt im Fairen Handel? Engagementfelder in einer veränderten bewegungsgetragenen Einzelhandelsstruktur? Notwendiges Alleinstellungsmerkmal von Aktionsgruppen innerhalb der Fair-Handels-Branche Zukunftsszenario: Als Bildungsbewegung den Fairen Handel verbreiten und Welthandel mitgestalten Anforderungen an Materialien und Strukturen für Bildungsarbeit im Kontext einer Handelsbewegung Zielgruppenorientierung der Bildungsarbeit: die junge Generation Bewusstseinsbildung: Von individueller Ansprache zu gemeinschaftlichem Handeln Öffentlichkeitswirksame Kampagnenarbeit zur Sensibilisierung der Bevölkerung FairÄnderung des Welthandels durch anwaltschaftliche Lobbyarbeit Zukunftsszenario: Als Kirchen den Fairen Handel und seine Anliegen mittragen Profilierung des Engagements von Fair-Handels-Gruppen im Gemeindeleben Kirchliche Gemeinden und Einrichtungen und ihr Beschaffungswesen Kirchliche Unternehmensbeteiligungen im Fairen Handel: kirchenrechtliche Möglichkeiten Wertorientierter Unterricht dank Fairem Handel in (kirchlichen) Schulen Bildungshäuser als Orte der Bewusstseinsbildung und fairen Hauswirtschaft Bistümer und Landeskirchen als Vorbilder?

9 Kirchliche Verbände: Vorreiter des Fairen Handels mit spezifischen Profilen Ein Plädoyer: Fairen Handel als Modell christlicher Weltverantwortung ernst nehmen Nachwort & Dank Literatur- und Abkürzungsverzeichnis a) Periodika der Fair-Handels-Bewegung b) Dokumente, Einzelartikel und Monographien c) Abkürzungen und Erläuterung der Akteure im Fairen Handel

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