Inhaltsverzeichnis: Die AGEZ OÖ-Mitglieder: Impressum:

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Inhaltsverzeichnis: Die AGEZ OÖ-Mitglieder: Impressum:"

Transkript

1 Aktionswochen zur Förderung des FAIREN HANDELS Oktober und November 2001 Handout

2 Inhaltsverzeichnis: Die AGEZ OÖ-Mitglieder... 2 Impressum... 2 Aktionswochen Oktober/November Checkliste für die Beteiligung an der Aktion Gemeinderat... 5 Organisatorisches... 5 Einkaufen mit sozialer Verantwortung Entscheidung für gerechtere Handelsbeziehungen... 7 TRANSFAIR: Garantie für Fairen Handel... 7 Zum Beispiel Kaffee... 9 Aktivitäten Basismaterial zu TransFair Adressen Entwurf für Resolution im Gemeinderat Musterbrief an BürgermeisterIn/Fraktionsobleute Die AGEZ OÖ-Mitglieder: INITIATIVE DRITTE WELT BRAUNAU ARBEITSGEMEINSCHAFT WELTLÄDEN OÖ EINE WELT KREIS ZELL/PRAM NICARAGUA KOMITEE WELS VABIKU LINZ (PROJEKT WELTUMSPANNEND ARBEITEN DES ÖGB OÖ) SELBSTBESTEUERUNGSGRUPPE SUBEN SÜDWIND ENTWICKLUNGSPOLITIK OÖ WEKEF/WELTHAUS DER DIÖZESE LINZ (DREIKÖNIGSAKTION/KATH. JUNG- SCHAR, AKTION SEI SO FREI /KATH. MÄNNERBEWEGUNG, FAMILIENFAST- TAG/KATH. FRAUENBEWEGUNG, AKTION TEILEN/KATH. JUGEND, CARITAS, MIVA, ACTION 365, MISSIO, SOLIFONDS/KATH. ARBEITNEHMERINNENBEWEGUNG, MISSIO- NIERENDE ORDEN, ÖED-RÜCKKEHRERINNEN, DIÖZESE LINZ) DIE AGEZ OÖ IST WIEDERUM EINGEBUNDEN IN DAS NETZ DER AGEZ ÖSTERREICH Impressum: AGEZ OÖ c/o WEKEF/Welthaus; Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz; 0732/7610/3271; f. d. Inhalt verantwortlich: Alfred Mayr, Geschäftsführer WEKEF/WELTHAUS Fotos: TRANSFAIR SEITE 2

3 Fairer Handel auf Erfolgskurs im Land Aktionswochen Oktober/November 2001 Mit den Aktionswochen Fair Handeln im Oktober und November will die AGEZ OÖ (Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit Oberösterreich) Politik, Regierung und Gesellschaft auf die positiven Auswirkungen des Fairen Handels erneut aufmerksam machen und damit die Verwendung fair gehandelter Produkte steigern. Fairer Handel mit den Ländern des Südens umfasst mittlerweile viele Produktbereiche: Nahrungs- und Genussmittel, Handwerk, Möbel,.. Aktivitäten zur Förderung des Fairen Handels können und sollen verschiedenste Produktbereiche bewerben und deren Umsatz erhöhen, denn das bedeutet konkrete Lebensveränderung für die Menschen im Süden. Einen Schwerpunkt haben wir in diesem Handout auf die Darstellung des TRANSFAIR- Gütesiegels gesetzt. Nicht in allen Gemeinden sind Weltläden als Fachgeschäfte des Fairen Handels vorhanden. Produkte mit dem TRANSFAIR Siegel sind mittlerweile in zahlreichen Geschäften und Supermärkten eingeführt. Ziel ist damit neue KundInnen- Kreise zu erreichen. Zum wirklichen Erfolg können die Aktionswochen aber erst dann werden wenn sich viele lokale Initiativen daran beteiligen. So hoffen wir auch auf Ihre Unterstützung! Alfred Mayr (WEKEF/WELTHAUS) im Auftrag der AGEZ OÖ SEITE 3

4 Folgende Aktionen sind geplant: Aktion Landtag In Gesprächen mit den im oö. Landtag vertretenen Parteien konnte die AGEZ OÖ erreichen das in der Landtagssitzung am 4. Oktober eine Resolution zur Förderung des Fairen Handels in OÖ verabschiedet wird - in Anlehnung an den Entschließungsantrag des Nationalrates. Nach bisherigen Vorgesprächen mit den Klubobmännern könnte dies einstimmig erfolgen. Landeshauptmann Pühringer (persönlich dem Fairen Handel sehr positiv gegenüber eingestellt) wird anschließend prüfen lassen, in welchen Einrichtungen des Landes die Verwendung fair gehandelter Produkte möglich ist. Aktion Gemeinderat Parallel zur Aktion im Landtag sollen Resolutionen zur Förderung des Fairen Handels auch auf der der Gemeindeebene verabschiedet werden (Berücksichtigung im Beschaffungswesen der Gemeinde ). Als Initiatoren dafür sind engagierte lokale Gruppen/Initiativen notwendig, die versuchen einen entsprechenden Beschluss im Gemeinderat zu erwirken. Daran können auch Sie sich mit Ihre Gruppe oder Initiative beteiligen! Nebenbei ist dies eine wirksame Möglichkeit auch als Gruppe/Initiative aufzutreten. Was noch geplant ist Medial präsent zu sein, ist auch für den Fairen Handel wichtig. Im Rahmen einer Pressekonferenz werden die "Aktionswochen Fair Handeln" vorgestellt. Ein Präsentationsfolder bietet eine bundeslandweite Übersicht über Aktivitäten, Orte und Beteiligungen von Gruppen und Initiativen, die sich bei den Aktionswochen engagieren. Natürlich ist es äußerst begrüßenswert, wenn zusätzlich zur Aktion Gemeinderat weitere lokale Aktionen in Pfarren, Gemeinden... durchgeführt werden (z.b. Verkostungen, Plakatwandgestaltungen, Fair-Kochabende...) Ebenfalls im Herbst wird TRANSFAIR Österreich mit einer großangelegten Marketingkampagne starten. Die jeweils aktuellen Aktivitäten sind auf der Aktionshomepage zu finden. Weiters gibt es Veranstaltungen bzw. Projekte zum Thema der einzelnen AGEZ OÖ Organisationen; siehe Aktionshomepage Nicht vergessen: Sie müssen nicht alles alleine machen. Für die Bildungsarbeit (Schule, Erwachsenenbildung) stehen Ihnen zahlreiche Unterlagen und Materialien zur Verfügung: (siehe Adressen im Anhang) Was jetzt zu tun ist... Rufen Sie uns an, mailen Sie uns,.. und teilen Sie uns Ihre konkreten Vorhaben in Ihrer Gemeinde mit (Beteiligung Aktion Gemeinderat, diverse Aktionen - Termin, Ort,..) In einem Präsentationsfolder sollen die zahlreichen Beteiligungen aufgezeigt werden. Kontakt: Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit Oberöstereich AGEZ c/o WEKEF/WELTHAUS, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz; 0732/7610/3271, Fax DW 3279 SEITE 4

5 Checkliste für die Beteiligung an der Aktion Gemeinderat 1. Wo gibt es fair gehandelte Produkte in der Gemeinde bzw. in der Umgebung (Weltladen, Einzelhandel... ) Kontakt aufnehmen; Bezugsmöglichkeiten mit Adressen sammeln; siehe auch beigelegte Einkaufsliste 2. Bei Klimabündnisgemeinden: bei Bedarf Kontakt mit Klimabündnis Oberösterreich herstellen; gerade Gemeinden im Klimabündnis sollten offene Ohren für das Anliegen haben. Klimabündnis-Oberösterreich, Bismarckstraße 16, 4020 Linz Tel.: 0732/772652, FAX: 0732/ , 3. Gesprächstermin mit BürgermeisterIn, Fraktionsobleute; gibt es Verbündete im Gemeinderat? (event. Nationalratsabgeordnete? Beschluss im Nationalrat wurde einstimmig mit den Stimmen aller Parteien verabschiedet) 4. Offizieller Brief an Gemeinde mit Beilage Beschlussvorschlag, Einkaufsführer TRANSFAIR (Prospekt Weltladen soweit ein Laden in der Nähe existiert) Strategie mehrerer Schritte: Die Resolutionen sind eher etwas weit formuliert; manchen mag dies vielleicht etwas zuwenig konkret erscheinen. Unserer Meinung nach ist es aber wichtig vorerst einmal die Resolution durchzubringen ; in einem weiteren Schritt kann dann auf die Umsetzung gedrängt werden. Organisatorisches: Auskunft: Gemeindespezifische/Rechtliche Fragen : Hans Außerhuber/ Initiative Dritte Welt Braunau; oder Tel Organisatorische Fragen: AGEZ OÖ c/o WEKEF/Welthaus der Diözese Linz; 0732/6710/3271; Beispiele für eine Berücksichtigung im Beschaffungswesen der Gemeinde Verwendung von Kaffee, Tee, Kakao, Orangensaft in Gemeindeeinrichtungen ( Schulküche,...); als Geschenke an MitarbeiterInnen; Holzspiele der Fa. CONA für Kindergärten;... Welche Produkte letztendlich Berücksichtigung finden ist im jeweiligen Fall vor Ort zu klären. AktionsHomepage Übersicht über beteiligte Gruppen/Organisationen und deren Aktivitäten Diverses Material (Briefvorlagen, Resolution Nationalrat,... zum downloaden Zu besuchen ab Mitte September! SEITE 5

6 Referenten und Referentinnen HANDOUT AKTIONSWOCHEN FAIR HANDELN 2001 Für die Gemeinde: Zur detaillierten Beratung der Gemeinde (Produkte, Bezugsquellen,...) stellen wir gerne den Kontakt zu AnsprechparterInnen her. Auch die MitarbeiterInnen der Weltläden freuen sich über Anfragen. Die Basisinformation und grundlegende Überzeugungsarbeit muss aber direkt vor Ort von Ihrer Gruppe/Initiative geleistet werden. Für Ihre Gruppe/Initiative: Falls die zur Verfügung stehenden Informationen (Handout) nicht ausreichen, besteht die Möglichkeit eine/n Referent/in über die AGEZ OÖ einzuladen. Dies ist aber erst mit Oktober möglich (Kosten maximal ös 1000,-- Honorar, Fahrkosten). SEITE 6

7 Einkaufen mit sozialer Verantwortung Entscheidung für gerechtere Handelsbeziehungen In den Ländern der sogenannten Dritten Welt haben Millionen Menschen aufgrund einer ungerechten Wirtschafts- und Handelsordnung nicht einmal das Allernötigste zum Leben. Trotz verschiedenster Aktivitäten fühlen wir uns oft ohnmächtig und immer wieder stellt sich die Frage: Was können wir hier tun, um die Lebensbedingungen im Süden zu verbessern? Wie können wir uns für soziale Gerechtigkeit konkret einsetzen? Die Finanzierung von sinnvollen Projekten, wie sie durch verschiedenste Aktivitäten wie z.b. Sternsingeraktion, Fastenaktion usw. ermöglicht werden, sind konkrete Formen des Engagements. Eine weitere wirkungsvolle Antwort auf die Frage: Was können wir hier tun? bietet TRANSFAIR, das Gütesiegel für Fairen Handel und der Faire Handel insgesamt. Durch den Fairen Handel erhalten immer mehr Menschen im Süden gerechte Preise für ihre Produkte und gerechte Löhne für ihre Arbeit. Denn Hauptursache für die schwierigen Lebensbedingungen sind die langfristig sinkenden Preise für Kaffee, Tee, Kakao usw. Das soziale Gütesiegel von TRANSFAIR ermöglicht jeder/m einzelnen Konsumentin/en durch eine bewusste Kaufentscheidung für Produkte aus Fairem Handel einen konkreten Beitrag zur positiven Veränderung zu leisten. In diesem System respektieren wir das Recht auf gerechte Löhne und Preise und damit auf selbstbestimmte Veränderung. TRANSFAIR: Garantie für Fairen Handel Hintergründe Argumente TRANSFAIR Österreich wurde 1993 als Verein zur Förderung des Fairen Handels mit den Ländern des Südens gegründet. Mittlerweile wird TRANSFAIR von 29 Organisationen aus dem Bereich Kirche, Entwicklungspolitik, Soziales, Bildung und Umwelt getragen. TRANSFAIR vergibt ein Gütesiegel, das fair gehandelte Produkte kennzeichnet. Seit über 20 Jahren wird der Faire Handel durch Importorganisationen wie die EZA 3. Welt GmbH und die Weltläden -Fachgeschäfte des Fairen Handels, CONA Gerechter Nord Süd Handel und weitere Importorganisationen verwirklicht. Das Netz des Alternativhandels wird verstärkt durch unzählige Aktivitäten einzelner Pfarren und Gruppen. Durch die Vergabe eines Gütesiegels bringt TRANSFAIR fair gehandelte Produkte auch in Supermärkte, Geschäfte und Gastronomie. Schon zehn Personen etwa, die z.b. auf fair gehandelten Kaffee umsteigen, ermöglichen einer weiteren Kaffeebauernfamilie eine menschenwürdige Existenzgrundlage. Somit ist der kont i- nuierliche Genuss von hochwertigen Produkten mit dem TRANSFAIR-Siegel ein wirkungsvo l- ler und direkter Beitrag zu einer gerechteren Welt. SEITE 7

8 Auswirkungen im Süden Überlebenssicherung für Kleinbauern und ihre Familien Förderung der Eigenversorgung Durch faire Preise können Kleinbauern, auch auf kleinen Anbauflächen mit 2-3 ha ihr Überleben sichern. Die TRANSFAIR-Richtlinien fördern Mischanbau und somit den Anbau von Grundnahrungsmitteln für den Bedarf ihrer Familien und den lokalen Markt. Aufgrund der garantierten Mindestpreise sind die Bauern nicht gezwungen den Ertrag für Exportproduktewegen der immer niedrigeren Weltmarktpreise - unendlich zu steigern. Sinnvoll abgestimmter Mischanbau bedeutet auch einen geringeren Bedarf an Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmitteln. Als Düngemittel werden beispielsweise die Schalen der Kaffeekirschen bevorzugt verwendet. Umweltverträglich oder umweltschädlich Kaffee ist nach Erdöl der zweitwichtigste Exportrohstoff auf dem Weltmarkt. Der größte Teil des Kaffeeanbaus findet auf riesigen Plantagen statt. TRANSFAIR-Kaffee stammt ausschließlich aus Kleinbauernkooperativen. Im Vergleich zum Plantagenanbau (erhöhte Krankheitsanfälligkeit und Schädlingsbefall der Pflanzen) ist der Einsatz chemischer Hilfsmittel, zur Sicherung der Ernte, sehr gering. Oft werden im Plantagenanbau Erkrankungen der Haut und Atemwege durch Chemieeinsatz berichtet. Die Kleinbauern haben kein Interesse mit teurer Chemie ihr eigenes Grundwasser zu verseuchen. Der Plantagenanbau, also die Auswirkungen des Anbaus in Monokulturen und gleichzeitig die Abholzung des Regenwaldes, ist in vielerlei Hinsicht ökologisch äußerst bedenklich. Biolandbau Realität oder Vision? Viele Kleinbauern im Fairen Handel praktizieren eine naturnahe Anbauweise, trotzdem leisten sich nur wenige den Aufwand der Biozertifizierung. Denn diese Investition lohnt sich nur, wenn ihre Erzeugnisse auch als Bio vermarktet werden können. Wir wissen, das auch in Österreich nur ein Teil der Bioprodukte (z.b. nur ein Teil der Biomilch) als solche auf den Markt kommt. Viele engagierte Bauern wissen zwar um ihren wichtigen ökologischen Beitrag und sind stolz auf ihre geschmackvollen Qualitätsprodukte, trotzdem lohnt sich oft ihr Mehreinsatz an finanziellen Mitteln und Arbeitszeit nicht, da es an Absatzmöglichkeiten mangelt. Und das, obwohl Österreich EU-weit als Vorzeigebeispiel für den Biolandbau gilt. Politisch Handeln Höhere Preise für Bioprodukte spielen beim Absatz natürlich eine bedeutende Rolle. Bei einer langfristigen und ganzheitlichen Betrachtungsweise und der Berechnung der Gesamtkosten inklusive Folgekosten (siehe z.b. BSE-Skandal) stellt sich die Frage, ob Bioprodukte nicht insgesamt günstiger sind. Politische Rahmenbedingungen auch bei uns, die nicht nur industriellen Großflächenanbau fördern (z.b. EU-Agrarsubventionspolitik) sind somit gefragt. Jeder von uns kann einen Beitrag zu einer gesünderen Umwelt leisten, auch kleine Schritte können große Veränderungen bewirken. Existenzsicherung als Voraussetzung Kostendeckende Mindestpreise und gesicherter Absatz, den letztlich nur die bewussten VerbraucherInnen von TRANSFAIR-Produkten garantieren können, sind für die wirtschaftlich schwachen KleinproduzentInnen eine essentielle Voraussetzung, um die Umstellung auf Bioanbau überhaupt in Angriff zu nehmen. Die Südprodukte mit Biozertifikat, die bei uns erhältlich sind, stammen daher nahezu alle von Partnergruppen des Fairen Handels. Mit rund fünfzig Prozent ist der Anteil der biozertifizierten Produkte mit TRANSFAIR-Gütesiegel sehr hoch. Im Fairen Handel wird kontrollierter biologischer Anbau mit einem Biozuschlag belohnt. SEITE 8

9 Eindämmung der Landflucht Die gezielte Förderung von Kleinbauernfamilien hat eine weitere bedeutende Dimension. Durch die Mehreinnahmen bewirkt der Faire Handel, dass die Familien ihr Stück Land weiter bewirtschaften können und nicht gezwungen sind, aufgrund der Dumpingpreise am Weltmarkt, in die Slums der Städte abzuwandern. Statt einer ausweglosen Situation führen sie ein würdevolles Leben, eingebunden in ein soziales Netz. Somit bleiben kleinflächige Stukturen, die landwirtschaftlich genutzt werden, erhalten und helfen, den Trend zu den umweltgefährdenden Monokulturen zu stoppen. Lebenswerte Zukunft Die Bauern in den Kooperativen handeln unabhängig und selbsttätig, gemeinsam entwickeln sie Verbesserungen in nachhaltigem Anbau und schonender Weiterverarbeitung und setzen sie um. Die Kleinbauern erhalten ihr Land als gesunde Lebensgrundlage, wirtschaften im Einklang mit der Natur und gestalten damit eine lebenswerte Zukunft für sich, ihre Kinder und für uns. (Weitere Informationen zu den ökologischen Rahmenbedingungen dieses Gütesiegels, finden Sie in der Broschüre Genuss im Einklang mit der Natur ) Was ist der Unterschied zu normalen Produkten? Durch den Kauf dieser Produkte werden die Lebensbedingungen der Menschen auf anderen Kontinenten wie Afrika, Asien oder Lateinamerika tatsächlich verbessert. Das Gütesiegel garantiert angemessene, existenzsichernde Preise, langfristige Abnahme und faire Löhne und Arbeitsbedingungen. Bei Produkten im normalen Handel sind diese Voraussetzungen leider nicht gegeben. Zum Beispiel Kaffee Ein Mindestpreis sichert die Existenz... Bei TRANSFAIR-Kaffee bedeutet das, dass für einen Sack Rohkaffee ein Mindestpreis bezahlt wird. Im normalen Handel ist das anders: Der Kaffeeweltmarktpreis wird an der Warenbörse notiert und ist damit nicht an die Produktionskosten gebunden. So können die Kaffeebauern sehr oft von ihrem Ertrag nicht leben, sie verlieren ihr Land und wandern in die Städte und Slums ab.... somit können sich die Familien Notwendiges leisten. SEITE 9

10 Bei einem garantierten Mindestpreis können sich die ProduzentInnen notwendige Ausgaben leisten. Lebensmittel, das Schulgeld für die Kinder, medizinische Versorgung usw., denn in diesen Ländern gibt es keine soziale Absicherung in Form einer Krankenversicherung. Ebenso wenig ist der Schulbesuch selbstverständlich.... und der naturnahe Anbau wird gefördert. Durch angemessene Erträge bleiben die Bauern auf ihrem Stück Land, bauen wieder Nahrungsmittel für den Eigenbedarf an (das wird oft vernachlässigt, um möglichst viel Ertrag bei Kaffee zu haben), und fördern durch diesen Mischanbau umweltverträgliche Anbaumethoden. Da der Anbau nicht auf Riesenplantagen in Monokultur erfolgt, können Pestizide vermieden und natürlicher Dünger bevorzugt werden.... die Zusammenarbeit macht sie unabhängig. Durch den Zusammenschluss in den Kooperativen können die Kaffeebauern zum Beispiel das Schälen der Kaffeekirschen, die Trocknung, den Transport usw. gemeinsam finanzieren und organisieren. Dadurch werden sie unabhängig. Kaffeeanbau braucht viele Arbeitsschritte bis zur Ernte... Kaffeeanbau ist vielleicht am ehesten mit Weinanbau bei uns zu vergleichen. In den Kleinbauernkooperativen, den Partnern des Fairen Handels, wird sehr viel in die Qualität investiert. Anders als beim Wein ist das Pflücken der Kaffeekirschen nicht nur Handarbeit, sondern dauert einige Monate, da nicht alle gleichzeitig reif werden. Videos und Dias zum Kaffeeanbau im Süden sind sehr eindrucksvoll und zeigen die vielfältigen Arbeitsschritte. Das macht auch verständlich, dass im Allgemeinen der Kaffee bei uns viel zu billig auf den Markt kommt. Was ist der Unterschied zwischen EZA und TRANSFAIR? TRANSFAIR vergibt ein Gütesiegel und handelt selbst nicht mit Produkten. Die EZA 3. Welt importiert die Rohstoffe und sorgt für die Weiterverarbeitung. Bestimmte Produkte der EZA (Kaffee, Tee, Schokoladeprodukte und Orangensaft) tragen das TRANSFAIR-Gütesiegel. In den Weltläden, den Fachgeschäften des Fairen Handels, werden verschiedenste fair gehandelte Produkte verkauft, auch von anderen kleineren Organisationen wie CONA, Eine Welt Handel, usw. Kaffee Organico z.b. wird von der EZA importiert, von einer Partnerfirma geröstet und schließlich im Weltladen, von Aktionsgruppen und mittlerweile auch in einigen anderen Fachgeschäften und Supermärkten verkauft. Die Verpackung trägt das Gütesiegel von TRANSFAIR. Daran können KonsumentInnen im Kaffeeregal neben vielen anderen Produkten erkennen, dass dieser Kaffee fair gehandelt ist. Wie ist die Verbindung von EZA und TRANSFAIR? EZA-Produkte wie Kaffee, Tee, Schokoladeprodukte und Orangensaft tragen das TRANSFAIR- Gütesiegel. Jede Firma, deren Produkte das Gütesiegel tragen, muss mit TRANSFAIR einen Lizenzvertrag abschließen, also auch die EZA. SEITE 10

11 Pioniere des Fairen Handels waren die Importorganisation EZA und die Weltläden, die seit den 70er-Jahren das Netz des Alternativhandels aufgebaut haben. Zum weiteren Ausbau wurde 1993 die Siegelinitiative TRANSFAIR gegründet. Welche Produkte tragen das Gütesiegel? Seit der Einführung des Gütesiegels gibt es gemeinsame, internationale Kriterien für bestimmte Produkte. In Österreich sind derzeit Kaffee, Schwarz- und Grüntee, Schokoladeprodukte und Orangensaft mit Gütesiegel auf dem Markt. Bei Schokoladeprodukten geht es um den Anteil an Kakao und Zuckerrohr, für diese Komponenten gibt es TRANSFAIR-Kriterien. Als nächstes werden Bananen mit TRANSFAIR-Gütesiegel folgen. Da sich die Produkte in Anbau und Verarbeitung sehr unterscheiden, müssen die Kriterien den jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden. Warum tragen nicht alle Produkte im Weltladen das Gütesiegel? Im Weltladen sind alle Produkte fair gehandelt. Dennoch tragen nicht alle das Gütesiegel, denn die Produktpalette geht weit über die derzeit besiegelten Produkte hinaus (andere Lebensmittel, Gewürze, Textilien, Lederwaren, Holzwaren usw.). Derzeit gibt es nur Kaffee, Tee, Schokoladeprodukte und Orangensaft mit TRANSFAIR-Gütesiegel, für all die anderen Produkte der EZA 3. Welt odercona gilt, dass sie nach ähnlichen Gesichtspunkten wie den TRANSFAIR-Kriterien gehandelt werden. Was ist der Vorteil des Gütesiegels? Durch die verbindlichen Richtlinien können auch kommerzielle Firmen fair gehandelte Produkte anbieten. Kaffee beispielsweise ist das meistgetrunkene Getränk in Österreich. Wenn also verschiedene Röster fair gehandelten Kaffee anbieten, können sich immer mehr Menschen für TRANSFAIR entscheiden, sogar ohne ihre Lieblingsmarke zu wechseln. Für die KonsumentInnen macht das Gütesiegel fair gehandelte Produkte erkennbar. So können diese auch außerhalb der Weltläden im Supermarktregal und vielen anderen Fachgeschäften angeboten werden. Ziel von TRANSFAIR ist, mehr KonsumentInnen die Chance zu eröffnen sich für fair gehandelte Produkte zu entscheiden, indem die Verfügbarkeit möglichst flächendeckend gegeben ist. Es zeigt sich, dass dort wo die Produkte bekannt sind, die Umsätze sowohl im Supermarkt als auch im Weltläden steigen! Das bedeutet, das jede Initiative, die den Genuss dieser Produkte fördert, auch langfristig einen positiven Beitrag leistet. Wer ist noch Lizenznehmer von TRANSFAIR? Nach der EZA 3. Welt (nicht gewinnorientiert) war die erste kommerzielle Firma, die fair gehandelten Kaffee anbot, die Fa. Hornig, Kaffeerösterei in Graz. Zwei weitere Firmen sind Neuteboom und Idee-Kaffee aus Holland und Deutschland, deren Produkte v.a. in den Supermärkten zu finden sind. Meinl hat einen Lizenzvertrag unterzeichnet, führt aber derzeit kein Produkt mit Gütesiegel, weiters bietet die österreichische Rösterei Zumtobel in Vorarlberg eine Sorte TRANSFAIR -Kaffee an. Die Fa. Drie Mollen (Niederlande und Deutschland) hat Pedro Kaffee in ihrem Sortiment. Diese Firmen bieten TRANSFAIR-Kaffee neben anderen nicht fair gehandelten Produkten an. Bei Tee sind es die Firmen EZA, Hornig, Teekanne und Drie Mollen. Bei Schokolade sind derzeit EZA, Gepa (deutsche Schwesterorganisation der EZA) und de Fries (Hersteller von Schokoladehohlfiguren) Lizenzpartner. Bei Orangensaft ist es derzeit ausschließlich die EZA Lizenzpartnerin. SEITE 11

12 Bananen gibt es bereits in der Schweiz und Deutschland. Leider konnte bis jetzt noch keine Handelskette in Österreich zur Verkauf von TRANSFAIR-Bananen gewonnen werden. Der Zeitpunkt wann die Verhandlungen zu einem positiven Abschluss kommen ist noch nicht definitiv. Gibt es TRANSFAIR nur in Österreich? TRANSFAIR gibt es nicht nur in Österreich, sondern in weiteren 16 Ländern unter z.t. anderen Namen. Beispiele sind TRANSFAIR Deutschland, TRANSFAIR Italien od. Max Havelaar Schweiz und Holland. Diese Organisationen sind international vernetzt und arbeiten im Dachverband FLO- International, dem Zusammenschluss von 17 FairTrade- Organisationen zusammen. Die Betreuung, Begleitung und Kontrolle der Produzentengruppen gehören zum Aufgabenbereich von FLO. Derzeit gibt es Bestrebungen, die aus historischen Gründen noch verschiedenen Gütesiegel zu vereinheitlichen. Das bedeutet, dass in absehbarer Zeit das TRANSFAIR-Gütesiegel in der jetzigen Form verändert wird. Das hätte nicht nur Vorteile der Vermarktung in den verschiedenen Ländern, sondern würde die Logistik und damit auch die Kosten für die ProduzentInnen vermindern, derzeit müssen die Bananen je nach Zielland mit unterschiedlichen Gütesiegeln gekennzeichnet werden. Wie funktioniert die Kontrolle? Die Partnerfirmen von TRANSFAIR, wie z.b. die Kaffeerösterei Hornig od. Zumtobel, schließen mit TRANSFAIR einen Lizenzvertrag ab. Damit ist Einhaltung bestimmter Bedingungen verbunden, welche von TRANSFAIR regelmäßig kontrolliert werden. Um die Kontrollfunktion von TRANSFAIR sicherzustellen, wird eine geringe Lizenzgebühr eingehoben. Diese tragen die KonsumentInnen, bei 250 g Kaffee z.b. 72 Groschen. Ein Teil dieser Einnahmen geht an FLO, wo die Kontrolle auf ProduzentInnenseite durchgeführt wird. SEITE 12 Zum Beispiel Hornig... Die Fa. Hornig kann, wenn sie einen Lizenzvertrag unterzeichnet hat, nur bei einer im ProduzentInnenen-Register stehenden Organisation Kaffee einkaufen; entweder über einen vertraglich eingebundenen Importeur oder direkt. Damit ist gewährleistet, dass TRANSFAIR bzw. FLO International weiß, welche Menge von welcher Produzentenorganisation gekauft wurde. Auch die Einhaltung des TRANSFAIR- Preissystems kann so überprüft werden. Zur Auswahl stehen 181 Kooperativen in Zentral- und Südamerika, Asien und Afrika. Hier in Österreich übernimmt TRANSFAIR die Kontrolle der Fa. Hornig. TRANS- FAIR nimmt Einsicht in die Aufzeichnungen um sicherzustellen, dass nur so viel Kaffee mit Gütesiegel vermarktet wird, wie tatsächlich eingekauft wurde. Natürlich ist es auch im Interesse von Hornig hier richtige Daten zu liefern, denn es geht darum, das gute Image und die Glaubwürdigkeit gegenüber den KonsumentInnen zu bewahren. Hornig hat sich ja selbst entschieden, TRANSFAIR- Kaffee und -Tee anzubieten. Die Kontrolle der ProduzentInnen, auch sie müssen bestimmte Bedingungen erfüllen, geschieht auf Ebene des Dachverbandes. Eine Kooperative kommt nur ins Register, wenn von vornherein bestimmte Voraussetzungen gegeben sind.

13 Laufend wird dann überprüft ob diese Bedingungen beibehalten und Verbesserungen getroffen werden. Die ProduzentInnen haben natürlich großes Interesse, weiterhin für den Fairen Handel zu liefern. Wieviel Kaffee wird in Österreich mit dem Gütesiegel verkauft? Derzeit liegt der Marktanteil bei Kaffee noch unter 1 %. Laut einer Studie liegt der Bekanntsheitsgrad von TRANSFAIR bei an die 30 %. Allerdings kaufen on den Leuten die TRANSFAIR kennen, nur wenige die Produkte und dann nur gelegentlich. Das Kernpotential wird laut einer AC Nielsen Studie, 1999, mit 32 % angesehen. Es bleibt also noch viel zu tun, um die Bekanntheit von TRANSFAIR und die Kaufbereitschaft für TRANSFAIR-Produkte zu erhöhen. Der weltweite Umsatz des Fairen Handels wurde 1994 auf 4 Milliarden ös geschätzt. Nach einem Bericht der ICDA erfasste der weltweite Faire Handel im Jahr 1994 direkt Familien und damit 5 Millionen zuvor wirtschaftlich und sozial benachteiligte Menschen im Süden. Wie finanziert sich TRANSFAIR? TRANSFAIR Österreich bekommt für die verkauften Produkte eine geringe Lizenzgebühr, das ist üblich bei der Vergabe von Gütesiegeln. Die Mitgliedsorganisationen leisten einen jährlichen Beitrag, weiters gibt auch zusätzliche Förderungen für Bildungs- und Marketingprojekte um mehr Marktanteile zu erreichen (ÖEZA, EU, Träger, Sponsoring). Wie ist der Preis von TRANSFAIR-Produkten? Der Preis von TRANSFAIR-Produkten ist von verschiedenen Faktoren abhängig und wird von den jeweiligen Anbietern selbst gestaltet. TRANSFAIR nimmt darauf keinen Einfluß, TRANS- FAIR bestimmt nur, wie viel die ProduzentInnen erhalten. Oft sind die Produkte nicht in gleichem Ausmaß teurer, wie sich der Anteil erhöht, den die ProduzentInnen erhalten, da die Rohstoffe direkt eingekauft werden. Zum Beispiel TRANSFAIR-Kaffee... TRANSFAIR-Produkte sind meistens wenig teurer als vergleichbare, qualitativ ebenso hochwertige (Marken-)Produkte. Der Preisunterschied hängt mit dem Weltmarktpreis zusammen, bei einem Tiefstand (wie derzeit) wird der Unterschied am deutlichsten, da bei TRANSFAIR-Produkten ja ein Mindestpreis bezahlt wird. TRANSFAIR-Kaffee ist teurer als Produkte minderer Qualität, da TRANSFAIR- Produkte durchwegs sehr hohe Qualität haben. Man kann davon ausgehen, dass das Preis-Leistungsverhältnis in jedem Fall stimmt. Der Kaffeeanteil bekannter Marken (Eduscho-Tchibo, Jacobs, Meinl... ) ist in Österreich sehr hoch. Ein weiterer Faktor, der den Preis beeinflusst, ist die Biozertifizierung. Einige TRANSFAIR-Produkte haben zusätzlich zum sozialen Gütesiegel ein biologisches Zertifikat. Wie auch bei heimischen biologischen Produkten ist damit ein höherer Preis verbunden, da diese Zertifizierung gegenüber den ProduzentInnen mit SEITE 13

14 einem Bioaufschlag honoriert wird und auch die Zertifizierungskosten von den ProduzentInnen getragen werden (z.b. Kaffee Organico). Die Kaffeepreise schwanken insgesamt sehr. Langfristig gesehen gehen sie kontinuierlich abwärts od. zumindest gleichbleibend, während alles andere kontinuierlich teurer wird. Wenn der Weltmarktpreis tief ist, überschlagen sich die Konzerne mit Billigangeboten und versuchen gleichzeitig Marktanteile zurückzugewinnen. Im Vergleich dazu erscheinen TRANSFAIR-Produkte teuer. Bei hohen Weltmarktpreisen ist der Unterschied nicht so gravierend. Bei Niedrigstpreisen ist augenscheinlich, dass für die ProduzentInnen wenig übrigbleibt, wenn man weiß, wie viel Mehrwertsteuer, Handelsspanne, Verpackung, Werbung, Röstung und Transport ausmacht. Zum Beispiel Schokolade... Bei Schokolade wirkt der Preisunterschied auf den ersten Blick größer als bei Kaffee. Warum kostet eine 100 g Tafel von EZA 3. Welt ös 22,--? Man müsste TRANSFAIR-Schokolade am ehesten mit anderen hochpreisigen Schokoladen (z.b. Lindt) vergleichen, wenn man die hohe Qualität wie z.b. den hohen Kakaoanteil usw. beachtet. Solche Schokoladen zu 100g kosten im Supermarkt auch um die 19,- ös. Und von diesem Endpreis geht klarerweise ein äußerst geringer Anteil an die ProduzentInnen. Der hohe Kakaoanteil (ohne Zugabe von Lezithin ist der Kakaoanteil höher), hat Auswirkungen auf den Preis. Der Zuckeranteil der fair gehandelten Schokolade besteht aus Rohrzucker aus dem Süden. Durch den Verzicht auf Ersatzstoffe (5% sind seit kurzem in der EU erlaubt) ist auch die Verarbeitung viel aufwendiger. Die Auswirkungen des EU-Beschlusses bzgl. der 5% Ersatzstoffe sind für die ProduzentInnen im Süden fatal. Bei den Bio-Mascao-Schokoladen sind alle Zutaten aus biologischem Anbau, also sowohl die Zutaten aus dem Süden als auch jene aus dem Norden. Die Schokolade wird in der Schweiz zubereitet. Gibt es einen Kaffee, der mir schmeckt, auch mit TRANSFAIR-Gütesiegel? Die Produktpalette von Kaffee mit TRANSFAIR-Gütesiegel ist bereits sehr groß derzeit sind mehr als10 verschiedene Sorten in Österreich auf dem Markt. Es gibt sortenreine und gemischte Kaffees, gemahlenen Kaffee und ganze Bohne, entkoffeinierten Kaffee, Espresso, Cappuccino und Löskaffee - jeweils in unterschiedlichen Verpackungsgrößen. SEITE 14

15 So sollte es jedenfalls möglich sein, einen Kaffee zu finden, der einerseits schmeckt und andererseits auch entsprechend handhabbar ist. Ausprobieren ist also bestimmt von Erfolg gekrönt. TRANSFAIR-Kaffees schmecken nicht anders als normale Markenkaffees, nur der Handelsweg ist ein anderer. Jeder Kaffee, den wir hier trinken, kommt aus der sogenannten 3. Welt. Der Geschmack von Kaffee hängt von verschiedenen Faktoren ab, vom Ro h- stoff (z.b. Arabica- oder Robusta-Sorten), Land und Klima, von der Mischung, der Röstung (verschiedene Röstereien haben spezielle Röst- Verfahren), aber auch von der Intensität der Röstung und schließlich von der Zubereitung und Dosierung. Ob also ein Kaffee z.b. stark oder mild schmeckt, hängt keinesfalls von dem TRANSFAIR-Siegel ab. Wie ist die Qualität von TRANSFAIR- Produkten? Die Qualität von TRANSFAIR-Produkten ist immer sehr hoch. Die ProduzentInnen von TRANSFAIR- Produkten werden auch bei der Qualitätskontrolle und Weiterbildung unterstützt. Gleichzeitig müssen sie ganz bestimmte Bedingungen von Anfang an erfüllen. Kaffee aus Kleinbauernanbau ist qualitativ weltweit am höchsten angesiedelt und mit dem Anbau in Plantagen nicht zu vergleichen. Im Hochland werden eher Arabica-Sorten angebaut, für diese ist der Weltmarktpreis grundsätzlich viel höher als für Robustas. Der Anteil an Arabicas ist im Fairen Handel sehr hoch. Es ist natürlich im Interesse der ProduzentInnen, gute Qualität zu liefern und damit langfristig an TRANSFAIR-lizenzierte Unternehmen verkaufen zu können. Aber oft führt auch schon die (traditionelle) Einstellung der ProduzentInnen (z.b. keine Ausbeutung der Erde sondern Leben im Einklang mit dieser) zu sehr guter Qualität. Teilweise wird organischer Anbau gar nicht international zertifiziert, da die Nachfrage in Europa nach biologisch angebautem Kaffee nicht so groß ist. Man kann sich also darauf verlassen, Qualitätsprodukte mit Ursprungsgarantie zu kaufen, wenn man zu einem TRANSFAIR-Produkt greift. Wo kann man TRANSFAIR-Produkte beziehen? Man kann TRANSFAIR-Produkte in verschiedenen Supermarktketten kaufen, in allen Weltläden, in verschiedenen Drogerien und Reformhäusern, Naturkostläden, Bioläden, anderen Fach- od. Feinkostgeschäften, im Versand und in C&C-Märkten. Den aktuellen Stand, welche Produkte in welchen Geschäften erhältlich sind, entnimmt man am besten dem TRANSFAIR- Einkaufsführer. SEITE 15

16 Aktivitäten Wo gibt es fair gehandelte Produkte im Umkreis zu kaufen? Welche Geschäfte gibt es in Ihrer Nähe oder sind leicht erreichbar? Vergleichen Sie diese Geschäfte mit dem Einkaufsführer von TRANSFAIR (im Anhang)? Gibt es Übereinstimmungen, gibt es bei Ihnen eine Filiale einer Geschäftskette, die laut Liste TRANSFAIR-Produkte führen? Gibt es evt. Geschäfte laut Einkaufsführer bei denen die Produkte laut Liste nicht vorhanden sind? Wenn Sie noch andere Leute kennen, die Interesse an diesen Produkten haben, bitten sie den Filialleiter die Produkte ins Sortiment aufzunehmen (das ist leicht möglich) Gibt es vielleicht einen Weltladen (Fachgeschäfte des Fairen Handels) in Ihrer Nähe od. regelmäßige Pfarrmärkte? Ansonsten können Sie die Produkte auch direkt bei der EZA bestellen (siehe Adressen). Oder gibt es ein anderes Fachgeschäfte z.b. einen Bio- od. Naturkostladen, Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Bäckereien usw. die bereits die Produkte führen od. die bereit sind, sie bei entsprechendem Absatz aufzunehmen? Stellen Sie diese herausgefundenen Informationen möglichst anschaulich auch anderen zur Verfügung (Packungen ausstellen, Verkostung, Angabe wo erhältlich usw.) Suchen Sie sich Partnerinnen und Partner mit denen Sie gemeinsam tätig werden! Mit welchen Gruppen oder Personen könnten Sie zusammenarbeiten? Z.B. Arbeitskreis Weltkirche, Arbeitskreis Schöpfung, Frauen-, Männer-, Familienrunden, Jugend- od. Kindergruppen, Gemeindemitglieder... Suchen Sie auch Kooperationen, die ein größeres Umfeld mit einschließen. Z.B. Kooperationen mit Leuten, die für Umweltaktivitäten offen sind, mit Kulturinitiativen, mit Biobauern und -bäuerinnen, mit Bauern und Bäuerinnen, die ihre Produkte direkt vermarkten, mit bildungspolitischen AkteurInnen, mit Engagierten für ArbeitnehmerInneninteressen, usw. Verwendung fair gehandelter Produkte Zu einer guten Informationsarbeit gehört selbstverständlich das positive Beispiel in der Praxis. Darum ist es wichtig, mit gutem Beispiel voranzugehen und fair gehandelte Produkte verwenden: zu Hause, am Arbeitsplatz, im Gemeindeamt, bei Veranstaltungen, bei Besprechungen, im Pfarrkaffee usw.. Es gibt auch Betriebskantinen, Cafés od. andere Gastronomiebetriebe, die TRANSFAIR-Produkte verwenden (z.b. Umweltzeichen für Tourismusbetriebe, Grüne Haube) Wenige Leute greifen in einem Regal zu einem Produkt, das sie vorher noch niemals gekostet haben, außer es hat einen Schleuderpreis, oder das Produkte hat mit großen Werbemittel ein perfektes Image aufgebaut. Beides trifft für TRANSFAIR-Produkte kaum zu. Also laden Sie dazu ein, diese Produkte zu genießen und kennen zu lernen. SEITE 16

17 Verkostung fair gehandelter Produkte Tipps: Wenn Sie allerdings eine Verkostung machen wollen, bevor Sie TRANSFAIR Kaffee zur Verwendung einführen wollen, schenken Sie höchstens zwei verschiedene TRANS- FAIR-Kaffeesorten aus. So können Sie beurteilen, welcher besser ankommt und können diesen bei zukünftigen Aktivitäten verwenden. Besonders wichtig ist die Zubereitung, Sie können auch denselben Kaffee stärker oder schwächer aufbrühen, denn davon hängt am ehesten ab, ob einem ein Kaffee schmeckt oder nicht. Bitte vergleichen Sie nicht TRANSFAIR-Kaffee mit konventionellem Kaffee, denn die Art der Handelsbeziehung hat keinen Einfluss auf den Geschmack. TRANSFAIR-Kaffee kommt aus den gleichen Anbauländern wie konventioneller Kaffee, und wird auch in verschiedenen Röstereien geröstet. Geschmacksunterschiede haben verschiedenste Ursachen, die aber von der Sorte und Zubereitung abhängen und nicht vom Fairen Handel. Bitte bedenken Sie, es gibt immer unterschiedliche Meinungen zum Geschmack eines Kaffees, das ist bei jedem Kaffee so. Bei einem handelsüblichen Kaffee wird meistens nicht so viel auf die Mitbestimmung bei der Auswahl geachtet. Bei einem Umstieg auf ein TRANSFAIR-Produkt ist ausschlaggebend, dass er den meisten gleich gut schmeckt, wie der, der früher verwendet wurde. Am besten nehmen Sie einen, von dem Sie wissen, dass er beliebt ist und den Sie selber auch schon getrunken haben. Gehen Sie davon aus, dass fair gehandelte Produkte nicht anders schmecken als Produkte ohne Sozialgütesiegel. Oftmals wurde eine Veränderung vorgenommen und erst nach einiger Zeit darauf hingewiesen, dass es sich um TRANSFAIR-Kaffee handelt. Das hat sich bei großen Vorurteilen mancher Leute als sinnvoll herausgestellt. Verwenden Sie bitte Produkte, die dann auch regelmäßig verfügbar sind, entweder weil sie in der Nähe eingekauft werden können od. zugestellt werden. Informationstisch/Informationswand Zum Thema Fairer Handel können Sie auch einen Informationstisch und eine Infowand gestalten. Legen Sie Unterlagen auf, gestalten Sie einen Tisch mit Produkten, informieren Sie über Einkaufsmöglichkeiten und Preise. Verkosten Sie die Produkte, verkaufen Sie Produkte aus dem Weltladen od. EZA 3. Welt (als Hilfestellung bestellen Sie den Aktionsgruppenratgeber der EZA). Verwenden Sie zur optischen Unterstützung Plakate. (Achten Sie darauf, dass der Tisch von erfahrenen Personen betreut wird, sodass Fragen sachkundig beantwortet werden können siehe Argumente.) Faires Frühstück... Unter dem Motto Ein faires Morgen für alle gibt es ausführliche Aktionsvorschläge der EZA 3. Welt. Hier wird vorgeschlagen, ein gemeinsames Frühstück ob mit Freunden oder in Form einer Veranstaltung zu organisieren. Es kann natürlich auch ein Brunch oder eine Jause sein. Bei dieser Form kann man sehr gut Getränke wie Kaffee, Tee, Kakao od. Orangensaft aus Fairem Handel genießen, allerdings sollten auch die heimischen Produkte (wenn möglich bio) mit Bedacht ausgewählt werden, Milchprodukte, Marmeladen und Säfte aus der Region. Hier kann sehr schön der Genuss der Qualitätsprodukte mit der Beschäftigung, woher diese Produkte kommen verbunden werden. SEITE 17

18 5 Uhr Tee/Kaffee Möglichst viele Familien laden zum selben Zeitpunkt ihre Angehörigen bzw. Freunde zu einer Runde Kaffee oder Tee aus fairem Handel ein. Dabei kann das Thema Fairer Handel idealthematisiert werden. Auch die Schokoladen schmecken sehr köstlich und können dazu gereicht werden, oder Sie bereiten einen Kuchen, bei dem Sie Kakao und Schokolade mit TRANSFAIR-Siegel verwenden. Plakatwand Wer kennt sie nicht - diese großen Plakatwände neben den Straßen? Diese Wände kann man anmieten, oder selber konstruieren und auf kreative Art und Weise gestalten. Solch eine Plakatwand neben der Straße fällt mit Garantie auf. Je nach Standort und Mietdauer kostet dies ca. 4500,--/Monat; Kontaktadresse siehe Plakatwand. Diaprojektion auf Hauswand Eine kleine selbsterstellte Diareihe (mit Dias von fair gehandelten Produkten, dem Geschäft aus dem Ort, Fotos vom Anbau..) wird an eine Hauswand in der Gemeinde ab Einbruch der Dunkelheit, immer wiederkehrend, projiziert. Mitarbeiterinnen-Geschenke Für Ehrenamtliche/Hauptamtliche in der Gemeinde/Pfarre (Geburtstag, Weihnachten, Danksagung Geschenkskorb, TRANSFAIR Kochbuch) Gemeindeblatt, regionale Medien, Pfarrblätter Artikeldienst Artikeldienst von Homepage des WEKEF/Welthaus laden; gute Möglichkeit mit örtlichen Redakteuren und Journalisten oder mit der Pfarrblattredaktion ins Gespräch zu kommen Patenschaft Eine Idee für die Selbstbesteuerungsgruppe. Wenn ca. zehn Personen auf fair gehandelten Kaffee umsteigen, sichern sie einer Kleinbauernfamilie das Durchkommen. Per Vertrag verpflichten sich...personen/haushalte in der Pfarre/Gemeinde... Weltspartag Immer mehr Banken gehen dazu über, Kaffee und Getränke für die Besucher am Weltspartag anzubieten; warum nicht da auf fair gehandelte Produkte aus dem Süden und auf Produkte aus der Region zurückgreifen. Straßentheater Als Provokation, zur Anregung,...z.B. Kaffeebohnen-Thriller; die Theatergruppe Vogelweide Spots (Wels) steht gerne zur Verfügung (0732/781009) Schuhputzaktion Schule, Prominente putzen Passanten die Schuhe; Schuhputz ist in Ländern Lateinamerikas typische Kinderarbeit. Fairer Handel verbessert das Einkommen und die Lebensbedingungen von Erwachsenen und reduziert damit Kinderarbeit. Verleih Schuhputzkästen: WEKEF/Welthaus (siehe Adressen) Free Cards Ab Mitte Oktober stehen Gratis Postkarten mit verschiedenen Motiven zum Fairen Handel zur Verfügung. Einfach zum verschicken an Freunde,... Erhältlich bei: Weltumspannend Arbeiten; siehe Adressen im Anhang SEITE 18

19 Basismaterial zu TransFair Zum Überblick über die Materialien (Produkte-Folder, Plakatserie, Aufkleber, Luftballons, usw. ) zu TRANSFAIR bestellen Sie bitte die Materialliste 2001 von TRANSFAIR oder besuchen Sie die homepage: (online Bestellung) Weiters stehen Ihnen Videos, Diareihen, Materialhefte,.. zum Einsatz in Schule und Erwachsenenbildung als Verleihmaterial zur Verfügung bei: Initiative Braunau, WEKEF/WELTHAUS, Südwind OÖ, Weltumspannend arbeiten (siehe Adressen) AktionsWochen Homepage Zu besuchen ab Mitte September! SEITE 19

20 Adressen: TRANSFAIR Österreich 01/ , Fax: 01/ Wien, Wipplingerstr. 32 WEKEF/WELTHAUS der Diözese Linz Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz Tel: 0732/7610/3271; Fax: Dw Südwind Agentur OÖ Bismarkstraße Linz 0732/ Weltumspannend Arbeiten Wienerstraße Linz 0732/ Initiative Dritte Welt Informationsbüro IIB Krankenhausgasse Braunau Tel/Fax07722/66470 Weltläden in Oberösterreich siehe Einkaufsführer im Anhang EZA - Entwicklungszusammenarbeit mit der Dritten Welt GesmbH Importorganisation für Fairen Handel Handwerksartikel und Lebensmittel aus Afrika, Asien und Lateinamerika CONA Gerechter Nord-Süd-Handel Importorganisation für Fairen Handel Holzwaren, Lederwaren, Schmuck aus Nicaragua, El Salvador u. Chile 5101 Bergheim bei Salzburg Plainbachstr. 8, Tel: 0662/ Fax: 0662/ Ried im Traunkreis Voitsdorf 55 Tel: 07588/6137 Fax: 07588/ SEITE 20

Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun?

Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun? Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun? Was ist Fairer Handel? Was ist Fairer Handel? Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz

Mehr

:WAS IST EIGENTLICH FAIR AM FAIREN HANDEL?

:WAS IST EIGENTLICH FAIR AM FAIREN HANDEL? :WAS IST EIGENTLICH FAIR AM FAIREN HANDEL? Garantierter Mindestpreis + Fairtrade-Aufschlag = Verkaufspreis für den Erzeuger Der garantierte Mindestpreis deckt die Produktionskosten und Löhne der Erzeuger.

Mehr

6-10 KONSUM FAIRTRADE SACH INFORMATION ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT ALS VORREITER GERECHTE ENTLOHNUNG - FAIRER HANDEL LOG NIEDERÖSTERREICH

6-10 KONSUM FAIRTRADE SACH INFORMATION ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT ALS VORREITER GERECHTE ENTLOHNUNG - FAIRER HANDEL LOG NIEDERÖSTERREICH SACH INFORMATION Üblicherweise werden die Welthandelspreise vom Norden bestimmt, während im Süden Kinderarbeit, Gifteinsatz und soziale Rechtlosigkeit das Los vieler Ernte- und FabrikarbeiterInnen sind.

Mehr

Fairer Handel am Beispiel Kaffee. TransFair e.v. 2012

Fairer Handel am Beispiel Kaffee. TransFair e.v. 2012 Fairer Handel am Beispiel Kaffee TransFair e.v. 2012 1,4 Mrd. Menschen leben von weniger als 1,25 $ pro Tag FAIRTRADE - bietet einen Ausweg aus der Armut! Fairtrade - Vision Eine Welt, in der alle Bauernfamilien

Mehr

Unsere Gruppe beim Aufbauen der Schokoladentafeln und der Schokoriegel

Unsere Gruppe beim Aufbauen der Schokoladentafeln und der Schokoriegel Unser Marktstand Unsere Gruppe hat am Mittwoch, 27.9, in der 2. Aktionswoche der fairen Wochen, den Stand auf den Marktplatz zum Zentrum für Umwelt und Mobilität aufgebaut und dekoriert. Wir dekorierten

Mehr

Mit Verantwortung genießen: BIO VITALKAFFEE VITA1001

Mit Verantwortung genießen: BIO VITALKAFFEE VITA1001 Pressetext: 01.10.2014 Mit Verantwortung genießen: BIO VITALKAFFEE VITA1001 Zum Tag des Kaffees: Verzaubernder Duft und vitale Genuss-Magie Es ist ein altes, fast magisches Ritual, das sich jeden Morgen

Mehr

Eine Präsentation von FAIRTRADE Österreich FAIRTRADE IST WIRKUNGSVOLLE ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT

Eine Präsentation von FAIRTRADE Österreich FAIRTRADE IST WIRKUNGSVOLLE ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT Eine Präsentation von FAIRTRADE Österreich 2,7 Mrd. Menschen leben max 2$ pro Tag Quelle: www.worldmapper.org Ziel und Vision von FAIRTRADE Ziel von FAIRTRADE ist es, Armut zu bekämpfen durch Handel. Ein

Mehr

Machen Sie den Unterschied. Fairtrade zeichnet Ihre Produkte aus mit höchstem Anspruch an soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit.

Machen Sie den Unterschied. Fairtrade zeichnet Ihre Produkte aus mit höchstem Anspruch an soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Machen Sie den Unterschied. Fairtrade zeichnet Ihre Produkte aus mit höchstem Anspruch an soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Wer wir sind und was wir tun. Fairtrade verbindet Produzenten und Konsumenten

Mehr

Bei Produkten, bei denen physische Rückverfolgbarkeit nicht garantiert werden kann, wird dies auf der Verpackung transparent kommuniziert:

Bei Produkten, bei denen physische Rückverfolgbarkeit nicht garantiert werden kann, wird dies auf der Verpackung transparent kommuniziert: Fragen und Antworten zum Thema Rückverfolgbarkeit bei Fairtrade MHCH/ März 2011 Was bedeutet das Fairtrade-Label auf einem Produkt? Wenn ein Produkt das Fairtrade-Label trägt, bedeutet dies, dass dieses

Mehr

Fairtrade-Standards Entwicklung, Inhalte & Kosten

Fairtrade-Standards Entwicklung, Inhalte & Kosten Statement Fairtrade-Standard-Erstellung Stand: Juni 2013 Fairtrade-Standards Entwicklung, Inhalte & Kosten Was ist ein Standard? Ganz allgemein ist ein Standard ein öffentlich zugängliches technisches

Mehr

Begleitmaterial Fairer Handel

Begleitmaterial Fairer Handel Begleitmaterial Fairer Handel Folie 1: :Was ist eigentlich fair am Fairen Handel? Der Faire Handel schafft Bedingungen für ein menschenwürdiges Leben in der Dritten Welt. Denn auf dem Weltmarkt sind Kleinbauern

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Landesrat Rudi Anschober am 14. Mai 2014 zum Thema Erstmals in Oberösterreich: Der direkte Wegweiser für Konsument/innen zu ökologischen Produkten und Produzenten:

Mehr

Fragebogen zum Fairen Handel in Kiel

Fragebogen zum Fairen Handel in Kiel Juli 2014 Fragebogen zum Fairen Handel in Kiel Zielgruppe: Institutionen und Vereine Seit September 2013 ist Kiel Fairtrade-Town! Auch die Landeshauptstadt Kiel beteiligt sich an der Kampagne Fairtrade-Towns

Mehr

Sie genießen Ihren Kaffee, wir erledigen den Rest. GÜNSTIG HOCHWERTIG FLEXIBEL SIMPEL F Ü R DA S B Ü R O BEQUEM ERREICHBAR

Sie genießen Ihren Kaffee, wir erledigen den Rest. GÜNSTIG HOCHWERTIG FLEXIBEL SIMPEL F Ü R DA S B Ü R O BEQUEM ERREICHBAR FÜR DAS BÜRO Sie genießen Ihren Kaffee, wir erledigen den Rest. Manche Leute sagen, ein Arbeitstag ohne Kaffee ist schlimmer als ein Papierstau im Drucker. Wir meinen: Das stimmt. Deswegen bieten wir unseren

Mehr

Orangen Fairtrade Texte und Arbeitsblätter

Orangen Fairtrade Texte und Arbeitsblätter 1/5 Aufgabe: Für Fortgeschrittene: Text studieren, Vortrag erstellen! Orangensaft Für viele Menschen gehört ein Glas Orangensaft zu einem reichhaltigen Frühstück. Die Orangensäfte werden meist aus Konzentrat

Mehr

Bio-Paranuss- und Bio- Sesamöl

Bio-Paranuss- und Bio- Sesamöl Bio-Paranuss- und Bio- Sesamöl Partner- und Produktinfos EZA Fairer Handel GmbH; bc & gh April 2008 CANDELA - Einflussbereich Madre de Dios / Peru in der Amazonasregion im Südosten des Landes CANDELA -

Mehr

Die Rolle des Regenwaldschutzes im Wachstumsmarkt Fairtrade

Die Rolle des Regenwaldschutzes im Wachstumsmarkt Fairtrade Consulting Consulting in in the the World World of of FAIRTRADE FAIRTRADE Die Rolle des Regenwaldschutzes im Wachstumsmarkt Fairtrade Dorothee Jung, Consultant, i.a. The Fairtrade Consulting Cooperative

Mehr

Faire Osterstraße. Fairer Wind in Hamburgs Straßen:

Faire Osterstraße. Fairer Wind in Hamburgs Straßen: Fairer Wind in Hamburgs Straßen: Faire Osterstraße Schokokränzchen, Cocktailabend, Rosenverteilung, Kinoabend, Verkostungen und fair gehandelte Mode. Die Aktionen vom 14.09.-28.09.2012 im Rahmen der Fairen

Mehr

Geschäfte Cafés Gaststätten FAIRFÜHRER JENA. Fair Einkaufen und Genießen in Jena

Geschäfte Cafés Gaststätten FAIRFÜHRER JENA. Fair Einkaufen und Genießen in Jena 0 Geschäfte Cafés Gaststätten FAIRFÜHRER JENA Fair Einkaufen und Genießen in Jena Vorwort Fairer Handel Was ist das? Fair Einkaufen heißt verantwortungsvoll einkaufen. Viele Menschen setzen sich bewusst

Mehr

Schorndorf ist Fairtrade-Stadt

Schorndorf ist Fairtrade-Stadt Schorndorf ist Fairtrade-Stadt Fairer Handel was ist das? Fairer Handel (englisch Fair Trade) ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im

Mehr

natürlich für uns macht glücklich.

natürlich für uns macht glücklich. natürlich für uns macht glücklich. Guten Tag! Wir dürfen uns kurz vorstellen: Zum Glück gibt es: natürlich für uns ist eine über 300 Produkte umfassende Biomarke, die schlichtweg Sie, die Natur und unsere

Mehr

Bewusst wählen. Genuss aus der Region. Ökologischer Anbau Regionale Herkunft Fairer Handel

Bewusst wählen. Genuss aus der Region. Ökologischer Anbau Regionale Herkunft Fairer Handel Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz Bewusst wählen Genuss aus der Region Ökologischer Anbau Regionale Herkunft Fairer Handel Was bedeutet für den Lebensmitteleinkauf? Ökologisch

Mehr

Nachhaltigkeit und Konsum: die FairTrade-Bewegung

Nachhaltigkeit und Konsum: die FairTrade-Bewegung Nachhaltigkeit und Konsum: die FairTrade-Bewegung Bettina von Reden 2009 verzeichnet einen traurigen Rekord erstmalig hungern weltweit über eine Milliarde Menschen. Ursache der Ernährungskrise sind vor

Mehr

Mengenausgleich GEPA und Fairtrade International

Mengenausgleich GEPA und Fairtrade International Mengenausgleich und Die fairen Plus-Punkte der Die steht als Marke für die Verbindung von 100 Prozent fairer Qualität mit hoher Produktqualität. Zusätzlich lassen wir unsere Lebensmittel-Produkte extern

Mehr

FAIRTRADE Gemeinsam für eine bessere Zukunft

FAIRTRADE Gemeinsam für eine bessere Zukunft FAIRTRADE Gemeinsam für eine bessere Zukunft Eine Präsentation von FAIRTRADE-Österreich Fairtrade 2012 Inhalt 01 Mission und Vision von FAIRTRADE 02 Das Internationale Netzwerk 03 FAIRTRADE-Produzentenorganisationen

Mehr

Die 7 wichtigsten Fragen zu Fairtrade Max Havelaar

Die 7 wichtigsten Fragen zu Fairtrade Max Havelaar Die 7 wichtigsten Fragen zu Fairtrade Max Havelaar WOFÜR STEHT MAX HAVELAAR? Die Geschichte der Max Havelaar-Stiftung (Schweiz) beginnt 1991/92 mit der Kampagne sauberer Kaffee der sechs grossen Schweizer

Mehr

Weniger Fleisch. Dafür besseres. Aus der Nähe und zur richtigen Zeit. Für Gerechtigkeit sorgen. Besser Bio.

Weniger Fleisch. Dafür besseres. Aus der Nähe und zur richtigen Zeit. Für Gerechtigkeit sorgen. Besser Bio. Weniger Fleisch. Dafür besseres. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sagt: Gesund sind rund 15 Kilo Fleisch im Jahr. Deutschland liegt bei 90 Kilo. Massenhaft billiges Fleisch ist ohne Tierquälerei

Mehr

So können Sie Ihre Gäste. fair verw hnen. Fair trade in der Gastronomie keine Kunst.

So können Sie Ihre Gäste. fair verw hnen. Fair trade in der Gastronomie keine Kunst. So können Sie Ihre Gäste fair verw hnen. Fair trade in der Gastronomie keine Kunst. Fair Trade: Genuss mit gutem Gewissen. Regional einkaufen. Fair und weltweit. Gäste interessieren sich dafür, wo ihr

Mehr

Mit zwei Armen und vielen Händen - Wie fördert die evangelische Kirche den Fairen Handel?

Mit zwei Armen und vielen Händen - Wie fördert die evangelische Kirche den Fairen Handel? Mit zwei Armen und vielen Händen - Wie fördert die evangelische Kirche den Fairen Handel? Mit zwei Armen Die evangelischen Landeskirchen und die großen Freikirchen sehen ihr Engagement für den Fairen Handel

Mehr

Kleine Siegel- und Markenkunde des Fairen Handels

Kleine Siegel- und Markenkunde des Fairen Handels Kleine Siegel- und Markenkunde des Fairen Handels Der Faire Handel boomt. Aus einer Solidaritätsinitiative weniger Menschen ist eine gut organisierte und vernetzte, weltumspannende Bewegung geworden. Gleichzeitig

Mehr

Fairer Handel Weg i n in die die Nachhaltigkeit oder Sackgasse? Sackgasse?

Fairer Handel Weg i n in die die Nachhaltigkeit oder Sackgasse? Sackgasse? Fairer Handel Weg in die Nachhaltigkeit oder Sackgasse? Geert van Dok Caritas Schweiz, Fachstelle Entwicklungspolitik Präsident Max Havelaar Stiftung Forum Kirche und Wirtschaft Kloster Kappel, 9. November

Mehr

Textil Standards und Informationen

Textil Standards und Informationen Textil Standards und Informationen Warum Bio-Baumwolle Im Gegensatz zu konventioneller Baumwolle wird hier auf Pestizide, Gentechnik und chemische Düngemittel verzichtet. Letztere werden mit organischen

Mehr

Fair Trade. Ein (un )eigennütziges Unternehmenskonzept? 20. September 2011. Volkmar Lübke, Vorstand TransFair e.v. IHK Berlin

Fair Trade. Ein (un )eigennütziges Unternehmenskonzept? 20. September 2011. Volkmar Lübke, Vorstand TransFair e.v. IHK Berlin Fair Trade Ein (un )eigennütziges Unternehmenskonzept? 20. September 2011 Volkmar Lübke, Vorstand TransFair e.v. IHK Berlin Agenda 1. Was wir wollen 2. Wer wir sind 3. Was wir bieten 4. Was wir erreicht

Mehr

Bewerbungsbogen Grüne Pyramide Umwelt & Faire Welt

Bewerbungsbogen Grüne Pyramide Umwelt & Faire Welt Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, wir haben uns bemüht, den Bewerbungsbogen so knapp wie möglich zu gestalten. Um die unterschiedlichen Voraussetzungen an Karlsruher Schulen

Mehr

WEGWEISER FÜR INTERESSIERTE UNTERNEHMEN

WEGWEISER FÜR INTERESSIERTE UNTERNEHMEN WEGWEISER FÜR INTERESSIERTE UNTERNEHMEN Inhalt WER MACHT WAS. FAIRTRADE PRODUZENTENORGANISATIONEN TRADER UND LIZENZPARTNER 2 WIE FUNKTIONIERT DAS FAIRTRADE-SYSTEM 3 VERTRÄGE UND KOSTEN 6 IHRE ANSPRECHPARTNER

Mehr

Fairtrade-Stadt Mayen. Vortrag von Jasmin Franz im Seniorenbeirat am 14.03.2013

Fairtrade-Stadt Mayen. Vortrag von Jasmin Franz im Seniorenbeirat am 14.03.2013 Fairtrade-Stadt Mayen Vortrag von Jasmin Franz im Seniorenbeirat am 14.03.2013 Gliederung Fairtrade-Stadt - Was bedeutet das? Ursprung in Mayen Kriterien einer Fairtrade-Stadt Auszeichnung der Stadt Mayen

Mehr

Positionierungs-Chance Regionalität

Positionierungs-Chance Regionalität Modul 1: Positionierung Kapitel 8 Positionierungs-Chance Regionalität Dr. Andrea Grimm Dr. Astin Malschinger INHALT MODUL 1 POSITIONIERUNG Kapitel 8: Positionierungs-Chance Regionalität AutorIn: Dr. Andrea

Mehr

Daten und Fakten zu sozialer und ökologischer Bekleidung

Daten und Fakten zu sozialer und ökologischer Bekleidung Daten und Fakten zu sozialer und ökologischer Bekleidung Übersicht 1. Ökologische Problematiken bei der konventionellen Produktion 2. Soziale Problematiken bei der konventionellen Produktion 3. Fakten

Mehr

Kapitalmarktforum 2014 Fairtrade in der Praxis - Wer sind die Gewinner? Vortrag von Dr. Richard Böger am 6. November 2014

Kapitalmarktforum 2014 Fairtrade in der Praxis - Wer sind die Gewinner? Vortrag von Dr. Richard Böger am 6. November 2014 Kapitalmarktforum 2014 Fairtrade in der Praxis - Wer sind die Gewinner? Vortrag von Dr. Richard Böger am 6. November 2014 Agenda Was bedeutet Fairtrade? Fairtrade Bananen aus Kolumbien 2 Zentrale Frage:

Mehr

Wie finde ich ehrliche Lebensmittel?

Wie finde ich ehrliche Lebensmittel? Wie finde ich ehrliche Lebensmittel? Lebensmitteleinkauf Schau genau! Wo Österreich drauf steht muss Österreich drinnen sein! Die Herkunft der Lebensmittel und deren Rohstoffe hat klar, ehrlich und unmissverständlich

Mehr

Fairer vs. Alternativer Handel Wo ist der Unterschied?

Fairer vs. Alternativer Handel Wo ist der Unterschied? Fairer vs. Alternativer Handel Wo ist der Unterschied? Kontakt: Liberación Karlsruhe e.v. Steinstr. 23, 76133 Karlsruhe info@cafe-liberacion.de www.cafe-liberacion.de Inhalt Machtverhältnisse zwischen

Mehr

Labels, Siegel, Warenzeichen: Ein Überblick

Labels, Siegel, Warenzeichen: Ein Überblick Labels, Siegel, Warenzeichen: Ein Überblick Verschiedene Arten von Warenzeichen eroberten in den letzten Jahren den M arkt. Bei schätzungsweise 1000verschiedenen Zeichen, die mittlerweile existieren, fällt

Mehr

Aktuell 43. Was bedeutet Fairer Handel wirklich? Aktuelle Entwicklungen und Siegel im Fairen Handel verstehen

Aktuell 43. Was bedeutet Fairer Handel wirklich? Aktuelle Entwicklungen und Siegel im Fairen Handel verstehen Aktuell 43 Was bedeutet Fairer Handel wirklich? Aktuelle Entwicklungen und Siegel im Fairen Handel verstehen Kaffee, Blumen, Bananen, Orangensaft und mehr der Faire Handel in Deutschland boomt. Damit wächst

Mehr

Lokale Agenda 21 und der Faire Handel in Bonn. Bonn, Juni 2011 Inês Ulbrich 1

Lokale Agenda 21 und der Faire Handel in Bonn. Bonn, Juni 2011 Inês Ulbrich 1 Bonn, Juni 2011 Inês Ulbrich 1 Vortrag im Rahmen der Oxford-Woche des Stadtbezirkes Bonn 3. Juni 2011 Inês Ulbrich Dezernat Umwelt, Gesundheit und Recht der Bundesstadt Bonn Bonn, Juni 2011 Inês Ulbrich

Mehr

FairTrade. Würdest du nicht auch lieber von deiner täglichen Arbeit leben können, angewiesen zu sein? just-people.net. Zu Kurseinheit 4: Ich

FairTrade. Würdest du nicht auch lieber von deiner täglichen Arbeit leben können, angewiesen zu sein? just-people.net. Zu Kurseinheit 4: Ich Infos zu diesem Vertiefungsartikel Dieser Artikel wurde im Rahmen der ersten Auflage von Just People? (Micha-Initiative, StopArmut 2015, Leipzig/Zürich) im Jahr 2010 verfasst. Zu jeder Kurseinheit von

Mehr

Kleine Siegelkunde ~ >- -;:;- c:: t? 'tl ~ -.~~ /,., c (..

Kleine Siegelkunde ~ >- -;:;- c:: t? 'tl ~ -.~~ /,., c (.. Kleine Siegelkunde & ~ ~ --,EL PU ENTE ~...,........,,.,... {. ~ >- -;:;- c:: t? 'tl ~ -.~~ /,., c (.. Siegel... Firmenname... Firmenlogo... Marke... im Fairen Handel. Wer soll sich da noch auskennen?

Mehr

Claudia Brück, TransFair e.v. NABU-Workshop: Baumwollanbau Transgen, Transfair oder konventionell?

Claudia Brück, TransFair e.v. NABU-Workshop: Baumwollanbau Transgen, Transfair oder konventionell? Fair gehandelte Baumwolle Claudia Brück, TransFair e.v. NABU-Workshop: Baumwollanbau Transgen, Transfair oder konventionell? 09.02.2009, 02 2009 Berlin Fairtrade-Ziele Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen

Mehr

Richtlinien regional & fair Für Verarbeiter, Handel und Gastronomie

Richtlinien regional & fair Für Verarbeiter, Handel und Gastronomie Richtlinien Für Verarbeiter, Handel und Gastronomie 1. Allgemeines und Grundlagen... 3 2. Erzeugung und Verarbeitung... 3 3. Rohstoffbezug... 3 4. Hotel und Gastronomie... 3 4.1 Beherbergung und Bewirtung...

Mehr

FAIRTRADE Österreich wirkt. Seit 20 Jahren.

FAIRTRADE Österreich wirkt. Seit 20 Jahren. FAIRTRADE Österreich wirkt. Seit 20 Jahren. Wirkung in den Entwicklungsländern FAIRTRADE bedeutet stabile Preise für Rohstoffe wie z.b. Kakao, Kaffee oder Reis, die die Kosten einer nachhaltigen Produktion

Mehr

Fairtrade- Info 2015. Gemeinsam den Fairen Handel verbessern

Fairtrade- Info 2015. Gemeinsam den Fairen Handel verbessern Käufer hat diese Art einer Beziehung mit seinen Lieferanten, das ist ein innovatives Modell. Dank der MITKA konnte sich unsere Kooperative in der Vergangenheit schon besser entwickeln. Die Handelsbeziehung

Mehr

Gemeinsam für die Region

Gemeinsam für die Region Gemeinsam für die Region Aus Liebe zur Region Was ist biofair und regional? Das Label biofair und regional kennzeichnet biologische Lebensmittel, die unter fairen Bedingungen in der Region erzeugt, verarbeitet

Mehr

Hamburg kocht fair! Hamburg kocht fair!

Hamburg kocht fair! Hamburg kocht fair! Aktivitäten von hamburgmal fair zum Einsatz von Produkten aus dem Fairen Handel in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung 1 Vorbemerkung: Grundsätzlich sollte bei Nahrungsmitteln immer auf die Kriterien

Mehr

unser FAIRständnis Beiträge von Schülerinnen und Schülern zum Fairtrade-Tag des Landes Steiermark Graz, 5.10.2009

unser FAIRständnis Beiträge von Schülerinnen und Schülern zum Fairtrade-Tag des Landes Steiermark Graz, 5.10.2009 unser FAIRständnis Beiträge von Schülerinnen und Schülern zum Fairtrade-Tag des Landes Steiermark Graz, 5.10.2009 Fairtrade als Erlebnis Um die 1000 Schülerinnen und Schüler haben am 5. Oktober 2009 das

Mehr

Foto: TransFair e.v. Nachhaltiges und faires Catering. Handreichung BioRegionalFair

Foto: TransFair e.v. Nachhaltiges und faires Catering. Handreichung BioRegionalFair Foto: TransFair e.v. Nachhaltiges und faires Catering Handreichung für Nachhaltiges und faires Catering Sie planen das Catering auf einer Veranstaltung? Dann planen Sie nachhaltig: Regional, saisonal,

Mehr

Zukunft gestalten, statt Zukunft verwalten, und bitte nicht global und lokal denken, aber fatal handeln!

Zukunft gestalten, statt Zukunft verwalten, und bitte nicht global und lokal denken, aber fatal handeln! Ingolstadt: Fairtrade-Town 04.02.2014 Sehr geehrter Herr OB Dr. Lehmann, My Fair Ladies & Gentlemen, Es ist für mich eine große Freude, hier in dieser familienfreundlichen Stadt mit hoher Lebensqualität

Mehr

Die Welt verstehen und gestalten

Die Welt verstehen und gestalten Die Welt verstehen und gestalten Information zum Partnerschaftsprojektefonds Die Weisheit wohnt nicht nur in einem Haus! (afrikanisches Sprichwort) Welche Projekte werden gefördert? Kleine Entwicklungsprojekte,

Mehr

Fairtrade und Bio. Statement Fairtrade und Bio

Fairtrade und Bio. Statement Fairtrade und Bio Statement Fairtrade und Bio Stand: Februar 2015 Fairtrade und Bio Zu Beginn des Fairen Handels spielten ökologische Kriterien eine untergeordnete Rolle. Der Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der ökonomischen

Mehr

Herzlich Willkommen bei Fairtrade!

Herzlich Willkommen bei Fairtrade! Herzlich Willkommen bei Fairtrade! Wir begrüßen sense-organics als Lizenznehmer bei Fairtrade und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ihrem Hause. Bitte lesen Sie sich die folgenden Informationen

Mehr

Essen, 14. März 2015 Claudia Brück, stellvertr. Geschäftsführerin / Leitung Kommunikation, Politik und Kampagnen FAIRTRADE. Unsere Herausforderungen

Essen, 14. März 2015 Claudia Brück, stellvertr. Geschäftsführerin / Leitung Kommunikation, Politik und Kampagnen FAIRTRADE. Unsere Herausforderungen Essen, 14. März 2015 Claudia Brück, stellvertr. Geschäftsführerin / Leitung Kommunikation, Politik und Kampagnen FAIRTRADE Unsere Herausforderungen Darum geht es heute: Über Fairtrade Fairtrade in den

Mehr

Der Lieferservice für Naturkost und Bio-Produkte!

Der Lieferservice für Naturkost und Bio-Produkte! Der Lieferservice für Naturkost und Bio-Produkte! Wilhelm Busch Am Besten Sie überzeugen sich selbst, und bestellen einfach eine Probekiste. Unverbindlich und ohne Abo-Verpflichtung! 05101.916307 www.gemuesekiste.com

Mehr

UNSERE AUFGABE. Finanzmittel für die ökologischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse unserer Gesellschaft entwickeln.

UNSERE AUFGABE. Finanzmittel für die ökologischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse unserer Gesellschaft entwickeln. UNSERE AUFGABE Finanzmittel für die ökologischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse unserer Gesellschaft entwickeln. UNSERE MOTIVATION Einen Beitrag leisten für mehr Gerechtigkeit, sozialer Sicherheit,

Mehr

Materialien, Unterrichtsideen und ReferentInnen zum Fairen Handel für Schulen

Materialien, Unterrichtsideen und ReferentInnen zum Fairen Handel für Schulen Materialien, Unterrichtsideen und ReferentInnen zum Fairen Handel für Schulen Wer? Was? Wo? Quellen Konditionen Kontakt TransFair e.v. Informationsmaterialien http://www.fairtradedeutschland.de/top/materialien/

Mehr

Fairtrade. Eine Befragung der Dialego AG, Juni 2012

Fairtrade. Eine Befragung der Dialego AG, Juni 2012 Fairtrade Eine Befragung der Dialego AG, Juni 2012 Zusammenfassung Fairtrade erfreut sich inzwischen außerordentlicher Bekanntheit. Drei Viertel der Verbraucher (74 Prozent) haben schon einmal etwas über

Mehr

FAIRTRADE-Zertifizierungssystem im Detail

FAIRTRADE-Zertifizierungssystem im Detail FAIRTRADE-Zertifizierungssystem im Detail 1997 schlossen sich 14 nationale Siegelinitiativen (Labelling Initiatives), darunter FAIRTRADE Österreich, zusammen, um alle ihre auf die Produzenten ausgerichteten

Mehr

1. Einführung Fairtrade. 2. Planspiel KiK. 3. Faire Kleidung

1. Einführung Fairtrade. 2. Planspiel KiK. 3. Faire Kleidung 1. Einführung Fairtrade Die erste Einheit diente dazu, allgemein in das Thema einzuführen, die Teilnehmenden dafür zu öffnen und ein Verständnis für die Strukturen des Welthandels zu ermöglichen. 1. Plenum:

Mehr

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Sinn fürs Geschäft

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Sinn fürs Geschäft X1/3X Text: GLS Bank: Was unterscheidet die GLS Bank von anderen Banken? Die GLS Bank investiert ausschließlich in ökologische und soziale Projekte und Unternehmen. Wir finanzieren keine Unternehmen, die

Mehr

Öko -Textilien in der Produktdatenbank der Initiative Bewusst kaufen. DI in Nicole Kajtna, ÖGUT

Öko -Textilien in der Produktdatenbank der Initiative Bewusst kaufen. DI in Nicole Kajtna, ÖGUT Öko -Textilien in der Produktdatenbank der Initiative Bewusst kaufen DI in Nicole Kajtna, ÖGUT - Überblick Initiative Bewusst kaufen Leitlinien für Heim-/Textilien im Rahmen der Initiative Bewusst kaufen

Mehr

Richtig gutes essen. für kleine Feste und grosse Events

Richtig gutes essen. für kleine Feste und grosse Events Richtig gutes essen für kleine Feste und grosse Events einfach Auswählen www.vivaclara.de Genuss mit Full-Service Fair, Freundlich, Gut Erstklassiger Service, Kompetenz und Zuverlässigkeit, eine reichhaltige

Mehr

FAIRTRADE. Wirkt und bewegt. Eine Präsentation vontransfair e.v., 2012

FAIRTRADE. Wirkt und bewegt. Eine Präsentation vontransfair e.v., 2012 FAIRTRADE Wirkt und bewegt. Eine Präsentation vontransfair e.v., 2012 Was ist Fairtrade? Fairtrade ist ein internationales ethisches Zertifizierungssystem mit dem Ziel, die Situation benachteiligter Produzentenfamilien

Mehr

Nutzung der Marke Natürlich Niederrhein zur Vermarktung regionaler Produkte

Nutzung der Marke Natürlich Niederrhein zur Vermarktung regionaler Produkte Nutzung der Marke Natürlich Niederrhein zur Vermarktung regionaler Produkte Dr. Anke Schirocki Stellvertretende Geschäftsführerin Mitgliederversammlung Agrobusiness Niederrhein, 08.12.2011 DLG Studie September

Mehr

Wärme für Ihr Zuhause.

Wärme für Ihr Zuhause. Wärme für Ihr Zuhause. Wir haben die Energie, die Sie brauchen! Kompetenz und Vielfalt zählen Seit über 30 Jahren vertreiben wir ausschließlich Markenprodukte rund um die Energie. Unser Qualitätsanspruch

Mehr

Schwerin wird Fair-Trade-Stadt machen Sie mit! Projektangebote dazu finden Sie bei uns. Eine Welt in der Schule

Schwerin wird Fair-Trade-Stadt machen Sie mit! Projektangebote dazu finden Sie bei uns. Eine Welt in der Schule Schwerin wird Fair-Trade-Stadt machen Sie mit! Projektangebote dazu finden Sie bei uns Eine Welt in der Schule Gut-Sauber-Fair Inhalt Projektangebote: Angebote für die Grundschule: Angebote für 5. und

Mehr

www.jugendhandeltfair.de

www.jugendhandeltfair.de Modul 2 Baustein 4: Durchblick in der Siegelvielfalt (2) Verschiedene Zeichen, verschiedene Kriterien: Der Unterschied zwischen dem Fairtrade-Siegel und der GEPA Methode: PODIUMSDISKUSSION In der Podiumsdiskussion

Mehr

Fairtrade-Code. Richtlinien zur Teilnahme am Fairtrade-Code und zur Kennzeichnung auf Produkten

Fairtrade-Code. Richtlinien zur Teilnahme am Fairtrade-Code und zur Kennzeichnung auf Produkten Fairtrade-Code Richtlinien zur Teilnahme am Fairtrade-Code und zur Kennzeichnung auf Produkten INHALT A B C Informationen zum Fairtrade-Code 1. Was ist der Fairtrade-Code und was ist er nicht 2. Integration

Mehr

Bewusst kaufen besser leben

Bewusst kaufen besser leben Bewusst kaufen besser leben www.nachhaltigewochen.at 15. 09. 2004-15. 10. 2004 Die Aktion Nachhaltig handeln in den Nachhaltigen Wochen 15. September 2004 bis 15. Oktober 2004 Nachhaltig handeln heißt,

Mehr

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden.

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden. Welternährung Datenbasis: 1.007 Befragte Erhebungszeitraum: 11. bis 15. August 2014 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: K+S Aktiengesellschaft Angenommen, sie hätten eine Milliarde

Mehr

Die Fair Trade Idee. fairer Handel mit der dritten. Welt. Das Fair Trade Konzept. Welche Marketingkonzeption. versucht die Organisation TRANS

Die Fair Trade Idee. fairer Handel mit der dritten. Welt. Das Fair Trade Konzept. Welche Marketingkonzeption. versucht die Organisation TRANS Die Fair Trade Idee fairer Handel mit der dritten Welt Verkauf und Verwendung von Produkten aus Kleinbauern- Kooperativen oder aus Plantagen die den Arbeitern selbst gehören Fixe vom Weltmarkt unabhängige

Mehr

Fairer Handel am Beispiel Kaffee

Fairer Handel am Beispiel Kaffee Fairer Handel am Beispiel Kaffee 1.Kaffee Anbau, Handel und Konsum 1.1 Anbau Kaffee ist einer der wichtigsten Exportrohstoffe weltweit. Aufgrund klimatischer Anforderungen wird er größtenteils in den regenreichen

Mehr

Fotos Textilien Drucksachen Geschenke. Kategorien Anbieter Besonderheiten Versand Preis/Leistung Bewertung. diedruckerei.de

Fotos Textilien Drucksachen Geschenke. Kategorien Anbieter Besonderheiten Versand Preis/Leistung Bewertung. diedruckerei.de Fotos Textilien Drucksachen Geschenke Kategorien Anbieter Besonderheiten Versand Preis/Leistung Bewertung Zum Testsieger Versandkosten inklusive Gratis 6-7 Tage Zum Preistipp http://www.jetzt-bedrucken.de/images/anbieter/flyerheaven-de_150.jpg

Mehr

Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette des Handels

Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette des Handels Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette des Handels Der Beitrag von Nachhaltigen Textilien am Beispiel von Cotton made in Africa Alexander Bartelt Abteilungsgleiter Klimaschutz und Nachhaltige Produkte

Mehr

Bringen Sie FAIRTRADE in Ihre Gemeinde! Aktionsleitfaden

Bringen Sie FAIRTRADE in Ihre Gemeinde! Aktionsleitfaden Bringen Sie FAIRTRADE in Ihre Gemeinde! Aktionsleitfaden Inhalt Einleitung 3 Vorwort 4 5 ZIELE einer FAIRTRADE-GEMEINDE 5 SCHRITT FÜR SCHRITT ZUR FAIRTRADE-GEMEINDE 12 Kontaktadressen 14 VORGABEN FÜR ZIEL

Mehr

Nachhaltige Beschaffung Bedeutung, Umsetzung, Impulse aus Europa

Nachhaltige Beschaffung Bedeutung, Umsetzung, Impulse aus Europa Nachhaltige Beschaffung Bedeutung, Umsetzung, Impulse aus Europa Das Europäische Jahr für Entwicklung in Schleswig-Holstein 28.04.2015, Kiel Markus Schwarz Fachpromotor für nachhaltige Beschaffung und

Mehr

Fair Trade im Kontext der Globalisierung

Fair Trade im Kontext der Globalisierung Fair Trade im Kontext der Globalisierung Technische Universität Kaiserslautern Vortrag im Rahmen des artec Kolloquium im WS 2008/2009 07. Januar 2009 1 1. Einleitung - Der internationale Handel ist ein

Mehr

Nachhaltigkeitskriterien für. Messestand-Betreiber

Nachhaltigkeitskriterien für. Messestand-Betreiber Nachhaltigkeitskriterien für Messestand-Betreiber Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 2 Einleitung... 3 Marketing und Kommunikation... 3 Einkauf und Verwendung von Ressourcen... 4 Mobilität und Transport...

Mehr

1. Handel im Wandel: Nachhaltiges Wirtschaften in einer globalisierten Welt

1. Handel im Wandel: Nachhaltiges Wirtschaften in einer globalisierten Welt 1. Handel im Wandel: Nachhaltiges Wirtschaften in einer globalisierten Welt Bildungsprojekt für 6 bis 12-jährige Kinder im Spielhaus boomerang in München-Moosach In dem Projekt zu nachhaltigem Wirtschaften

Mehr

FAIRTRADE. Wirkt und bewegt. Eine Präsentation vontransfair e.v., 2013

FAIRTRADE. Wirkt und bewegt. Eine Präsentation vontransfair e.v., 2013 FAIRTRADE Wirkt und bewegt. Eine Präsentation vontransfair e.v., 2013 Was ist Fairtrade? Fairtrade ist ein internationales ethisches Zertifizierungssystem mit dem Ziel, die Situation benachteiligter Produzentenfamilien

Mehr

Umweltprobleme in den nächsten 5 bis 10 Jahren in Österreich

Umweltprobleme in den nächsten 5 bis 10 Jahren in Österreich Chart Umweltprobleme in den nächsten bis Jahren in Österreich Kein Klimaproblem durch die Landwirtschaft. Folgende Umwelt-Probleme kommen in den nächsten Jahren auf uns zu - Luftverschmutzung in Städten/Feinstaubbelastung

Mehr

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut Kurzbericht 2009 Sparkasse Landshut Geschäftsentwicklung 2009. Wir ziehen Bilanz. Globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise: das beherrschende Thema 2009. Ihre Auswirkungen führten dazu, dass erstmalig

Mehr

Zum Inhalt. Impressum KAFFEE MIT FAIRNESS UND GENUSS

Zum Inhalt. Impressum KAFFEE MIT FAIRNESS UND GENUSS Zum Inhalt 3 Zur Einstimmung 4-7 Der Faire Handel Ein Prinzip mit vielen Facetten 8-9 Ein Blick nach Süden: Die Produzenten 10 Kaffeeweltmarkt 11 Ein Blick auf uns: Die Konsumenten 12 Infos/Adressen Impressum

Mehr

EINKAUFSPOLITIK PALMÖL

EINKAUFSPOLITIK PALMÖL EINKAUFSPOLITIK PALMÖL INHALT Grundsatz...2 1. Begriffsbestimmungen...2 1.1. Palmöl/Palmkernöl...2 1.2. Palm(kern)ölfraktionen...3 1.3. Verarbeitete / Veredelte Produkte auf Palm(kern)ölbasis...3 1.4.

Mehr

Auswertung des Fragebogens Das Internationale Engagement der KAB

Auswertung des Fragebogens Das Internationale Engagement der KAB Auswertung des Fragebogens Das Internationale Engagement der KAB Zeitraum Februar 2005 - Mai 2006 Unter den Leitgedanken Die Eine Welt Teilhabe und beteiligen Menschen beteiligen- Gerechtigkeit schaffen

Mehr

Einkaufs- und Ernährungsverhalten

Einkaufs- und Ernährungsverhalten Einkaufs- und Ernährungsverhalten in Deutschland TNS-Emnid-Umfrage des BMEL Das BMEL hat in einer aktuellen Studie TNS Emnid beauftragt, das Einkaufs- und Ernährungsverhalten in Deutschland zu untersuchen.

Mehr

Projekte zum Internationalen Marketing

Projekte zum Internationalen Marketing Projekte zum Internationalen Marketing Bachelorstudiengang Internationale Betriebswirtschaftslehre Dr. Gerald Reckert Literatur zur Vertiefung der Themen und zur Strukturierung des Vorgehens» Zentes, J.,

Mehr

Babyfood-Pionier Holle wird 80 Jahre alt

Babyfood-Pionier Holle wird 80 Jahre alt Fans von biologischer Kindernahrung in Demeter-Qualität bis nach China Babyfood-Pionier Holle wird 80 Jahre alt Eine der ältesten Kindernahrungsfirmen in Europa feiert Geburtstag. Vor 80 Jahren wurde das

Mehr

Kurz-Fassung vom Prüf-Bericht Oö. Chancen-Gleichheits-Gesetz Wohnen. in Leicht Lesen. LRH-100000-20/x-2015-SPI

Kurz-Fassung vom Prüf-Bericht Oö. Chancen-Gleichheits-Gesetz Wohnen. in Leicht Lesen. LRH-100000-20/x-2015-SPI Kurz-Fassung vom Prüf-Bericht Oö. Chancen-Gleichheits-Gesetz Wohnen in Leicht Lesen LRH-100000-20/x-2015-SPI Kurzfassung vom Prüf-Bericht über die Leistung Wohnen nach dem Oö. Chancen-Gleichheits-Gesetz

Mehr

Biolebensmittel regional, Klimagesund, identifizierbar?

Biolebensmittel regional, Klimagesund, identifizierbar? Kommunikation regionaler Bioprodukte: Statement Biolebensmittel regional, Klimagesund, identifizierbar? Qualität auf der ganzen Linie Premiumlebensmittel mit Mehrwert für Natur und Region 6. Oktober 2009

Mehr

Wir sind die Partei DIE LINKE. Das wollen wir mit unserer politischen Arbeit. geschrieben in Leichter Sprache

Wir sind die Partei DIE LINKE. Das wollen wir mit unserer politischen Arbeit. geschrieben in Leichter Sprache Wir sind die Partei DIE LINKE Das wollen wir mit unserer politischen Arbeit geschrieben in Leichter Sprache 1 Herausgeber: Bundes-Geschäfts-Führung von der Partei DIE LINKE Kleine Alexanderstraße 28 10178

Mehr

Weltgebetstag 2014 aus Ägypten - Wasserströme in der Wüste

Weltgebetstag 2014 aus Ägypten - Wasserströme in der Wüste Öffnungszeiten Mo - Fr. 10.00-18.00 Uhr Sa. 10.00-14.00 Uhr Tel. 040-42 90 40 56 Newsletter Nr. 1 2.03.2014 Sehr geehrte Damen und Herren, zum 1. Mal erscheint heute unser Newsletter und wir freuen uns,

Mehr

STECKBRIEF FAIRTRADE Österreich - Verein zur Förderung des gerechten Handels mit den Ländern des Südens

STECKBRIEF FAIRTRADE Österreich - Verein zur Förderung des gerechten Handels mit den Ländern des Südens STECKBRIEF FAIRTRADE Österreich - Verein zur Förderung des gerechten Handels mit den Ländern des Südens Organisationsform Gründung Vorstand Geschäftsführung und Beschäftigte Ziel Geschäftstätigkeit Finanzierung

Mehr

Internationale Kakao-Einkaufspolitik

Internationale Kakao-Einkaufspolitik Internationale Kakao-Einkaufspolitik Stand: Juli 2015 Unser Anspruch Die Unternehmensgruppe ALDI Nord (im Folgenden: ALDI Nord ) handelt einfach, verantwortungsbewusst und verlässlich. Traditionelle Kaufmannswerte

Mehr