Wahrnehmung und Wirkungen von politischen Meinungsumfragen

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1 Wahrnehmung und Wirkungen von politischen Meinungsumfragen Eine Analyse am Beispiel der Bundestagwahl 2005 Berlin, 20. Juli 2006 Thorsten Faas, Rüdiger Schmitt-Beck Institut für Politikwissenschaft Universität Duisburg-Essen Internet: Jahrestagung des DVPW-Arbeitskreises Wahlen und politische Einstellungen in Berlin, 19./20. Juli 2006

2 I Einleitung II Daten III Wahrnehmung IV Wirkungen

3 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung EINLEITUNG Umfragen gewinnen in Wahlkämpfen zunehmend an Bedeutung, stehen aber auch zunehmend in der Kritik 2 42 veröffentlichte Umfragen in den letzten sieben Wochen vor der Wahl - nur IfD, Forsa, FGW, Infratest dimap, Emnid Umfragen dominieren die Themenagenda Wer hat Umfragen wahrgenommen? Haben Umfragen eigenständige Wirkungen?

4 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung WAHRNEHMUNG VON UMFRAGEN 3 Mit der gestiegenen Zahl an Umfragen und der umfangreicheren Berichterstattung darüber hat die Wahrnehmung von Umfragen kontinuierlich zugenommen (Lupri 1969, Brettschneider 1991, 2000) Dennoch keine flächendeckende Verbreitung, systematische Zuwendungsmuster bekannt: Der typische Umfragenutzer ist männlich, hoch gebildet... politisch involviert... FDP-Anhänger (?)

5 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung WAHRNEHMUNG VON UMFRAGEN: ZIEL 4 Fortschreibung der Ergebnisse für die Bundestagswahl 2005 Integration neuer Variablen Mediennutzung Instrumentelle Zuwendung Wahlbezogene Aspekte

6 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung WIRKUNGEN VON UMFRAGEN 5 Umfragezahlen? Wahlausgang Wahrnehmung von Umfragen Wahlverhalten Erwartungen an den Ausgang Präferenzen (in Anlehnung an Schoen 2002)

7 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung WIRKUNGEN VON UMFRAGEN 6 Umfragezahlen? Wahlausgang Erwartungen an den Ausgang Wahrnehmung von Umfragen Wahlverhalten

8 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung WIRKUNG AUF ERWARTUNGEN Umfragen liefern wertvolle Informationen für Erwartungsbildung aber keineswegs exklusive: Reputation der Parteien ( burden of the past ) Wishful Thinking Informationen aus Medien und Netzwerken Welche Erwartungen sind maßgeblich? Koalitionserwartungen Erwartungen hinsichtlich des Einzugs kleiner Parteien

9 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung WIRKUNG AUF WAHLVERHALTEN Wahlbeteiligung oder Parteiwahl? 8 Bandwagon- oder Underdog-Effekt? Level oder Trend? Kognitiv oder affektiv?

10 I Einleitung II Daten III Wahrnehmung IV Wirkungen

11 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung DATEN: ROLLING CROSS-SECTION STUDIE 10 Wahl 2005 N = Vorwahl-RCS Nachwahl- Welle N=2.420 August September October

12 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung DATEN: INTERVIEWS PRO TAG Mittelwert: 87 N= Day 1 Day 2 Day 3 Day 4 Day 5 Day 6 Day 7 Day 8 Day 9 Day 10 Day 11 Day 12 Day 13 Day 14 Day 15 Day 16 Day 17 Day 18 Day 19 Day 20 Day 21 Day 22 Day 23 Day 24 Day 25 Day 26 Day 27 Day 28 Day 29 Day 30 Day 31 Day 32 Day 33 Day 34 Day 35 Day 36 Day 37 Day 38 Day 39 Day 40 Day 41 Number of Interviews

13 I Einleitung II Daten III Wahrnehmung IV Wirkungen

14 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung ERGEBNISSE: WAHRNEHMUNG 13 Wahrnehmung von Umfrageergebnissen nie selten gelegentl. regelm. 13aug aug aug sep sep sep2005 Datum Tagesmittelwerte Geglättete Kurve

15 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung ERGEBNISSE: WAHRNEHMUNG 14 Variable Beta Geschlecht: männlich 0,051 Alter 0,069 Wahlkampfinteresse 0,104 Politisches Selbstbewusstsein 0,124 Lesen einer Regionalzeitung 0,088 Sehen von öffentlich-rechtlichen Nachrichten 0,102 Nutzung politischer Internetangebote 0,068 Sichere Wahlbeteiligung, sichere Wahlabsicht 0,063 Parteiidentifikation: FDP 0,046 Aufmerksamkeit für den Wahlkampf (Nachwahl) 0,155 N = 2162, R 2 = 0,204; gezeigt nur signifikante Effekte Sig. ** ** *** *** *** *** *** * * ***

16 I Einleitung II Daten III Wahrnehmung IV Wirkungen

17 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung ERWARTUNGEN KLEINE PARTEIEN 16 Sicherheit des Einzugs aug aug sep sep sep2005 Datum

18 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung ERWARTUNGEN LINKSPARTEI 17 Jüngster Umfragewert (Prozent) Sicherheit des Einzugs 12aug aug sep sep sep2005 Datum

19 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung ERWARTUNGEN: GROSSE KOALITION 18 Jüngster Umfragewert (Prozent) Erwartete Koalition (Anteil) 12aug aug sep sep sep2005 Datum

20 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung ERWARTUNGEN SCHWARZ-GELBE KOALITION 19 Jüngster Umfragewert (Prozent) Erwartete Koalition (Anteil) 12aug aug sep sep sep2005 Datum

21 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung ERWARTUNGEN SCHWARZ-GELBE KOALITION 20 Variable b Sig. Wkt Umfragewert schwarz-gelb (Lag 2) 0,13 ** 0,12 Umfragewert * regelmäßiger Umfragekonsum 0,16 * 0,14 Wahrnehmung von Umfragen 0,17 *** 0,12 Präferenz schwarz-gelbe Koalition 1,05 *** 0,25 Umfragewert aktuell 0,07 N = 3228, Pseudo-R 2 = 0,08 Als zusätzliche Kontrollvariablen im Modell: Alter, Geschlecht, Bildung, Wahlkampfinteresse

22 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung ENTWICKLUNG DER WAHLABSICHTEN 21 Anteil (Prozent) aug aug sep sep sep2005 Datum

23 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung ENTWICKLUNG DER WAHLABSICHTEN 22 Anteil (Prozent) aug aug sep sep sep2005 Datum

24 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung ENTWICKLUNG DER WAHLABSICHTEN Haben sich veröffentliche Umfragewerte im Aggregat auf die Entwicklung der Wahlabsichten ausgewirkt? 23 Haben sich veröffentliche Umfragewerte intraindividuell auf Wechsel der Wahlabsicht ausgewirkt?

25 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung ENTWICKLUNG DER SPD-WAHLABSICHTEN 24 Anteil (Prozent) aug aug aug sep sep sep2005 Datum

26 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung ENTWICKLUNG DER SPD-WAHLABSICHTEN 25 Querschnitt Variable b Sig. Wkt Umfragewert SPD (Lag 2) 0,10 ** 0,08 Umfragewert * regelmäßiger Umfragekonsum 0,08 (0,06) Wahrnehmung von Umfragen 0,05 (0,02) PI SPD 0,59 *** 0,51 Kandidatenbewertung Schröder 0,35 *** 0,31 Issuebewertung SPD 2,59 *** 0,40 N = 2968, Pseudo-R 2 = 0,47

27 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung ENTWICKLUNG DER SPD-WAHLABSICHTEN 26 Panel Variable b Sig. Wkt Differenz Umfragewerte SPD (Lag 2) 0,05 (0,08) Differenz Umfragewerte * regelmäßiger Umfragekonsum 0,14 * 0,20 Wahrnehmung von Umfragen -0,06 (-0,04) PI SPD 0,13 ** 0,27 Kandidatenbewertung Schröder 0,08 ** 0,31 Issuebewertung SPD 0,88 *** 0,36 N = 1949, Pseudo-R 2 = 0,31 Für andere Parteien KEINE signifikanten Effekte.

28 I. Einleitung II. Daten III. Wahrnehmung FAZIT 27 Selektive Zuwendung zu Umfragen, kaum instrumentelle Nutzung Umfragen wirken auf Erwartungen, aber auch auf das Wahlverhalten: 2005 profitierte die SPD Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Kontakt:

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