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2 Inhaltsverzeichnis 1 Projektkurzbeschreibung Das Projektteam Die Schulärztinnen & Schulärzte des bm:bwk Allgemeines Vorstellung der teilnehmenden Schulärztinnen Die Interpädagogica 2004 in Graz Die Projektdurchführung Das Projektziel Die Vorbereitung Der Messestand ergonomics girls Kontakte & Interesse Anerkennung Persönliche Eindrücke der Maturantinnen Interessante Links Anhang...25 Seite 2

3 1 Projektkurzbeschreibung Projekttitel Gesunder Arbeitsplatz Schule Ergonomischer Bildschirmarbeitsplatz, speziell in Notebookklassen Interpädagogica Graz, November 2004 Auftraggeber Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst Für die Schulärztinnen und Schulärzte Österreichs Dr. Lilly Damm (Koordinatorin für schulärztliche Angelegenheiten) HAK Oberpullendorf - 5CK: Teilnehmerinnen Jaqueline Thiess (Gruppensprecherin) Martina Fischer Nicole Kollerits Tatjana Kröpfl Elisabeth Steiner (bei Interpädagogica nicht anwesend) Projektleitung & Koordination FOL Angela Pekovics, MAS MSc (Fachbereich Multimedia und Projektkoordinatorin) Projekt Fachbereich Marketing & Matura Mag. Brigitte Aufner (Fachbereich Marketing) Externe Berater Dr. Lilly Damm - Koordinatorin für schulärztliche Angelegenheiten Franz Stifter - Konsulent Blaguss Touristik Marketing & Transporte Ing. Robert Preßlmayer AUVA Ergonomie-Vortrag Kooperationspartner Blaguss Touristik Seite 3

4 Gestaltung des Messestandes für die Schulärztinnen und Schulärzte Österreichs des bm:bwk im Rahmen der Interpädagogica Graz zum Thema Gesunder Arbeitsplatz Schule und Präsentationen der verschiedensten Projekte mit PowerPoint. Projektziel Die Maturantinnen zeigen als ergonomics girls im Rahmen der Messe Entspannungs- und Lockerungsübungen für die Augen sowie für Rücken- und Nackenmuskulatur. Weitergabe von Informationen in Form einer Checkliste für Besucher/innen sowie Aussteller/innen der Interpädagogica zum Thema Ergonomischer Bildschirmarbeitsplatz. Dokumentation & Präsentation Präsentation und Dokumentation des Messeauftritts der Schulärztinnen und Schulärzte des bm:bwk bei der Interpädagogica Graz 2004 in Form einer Dokumentationsmappe sowie in digitaler Form auf CD (inklusive aller Fotos). Seite 4

5 2 Das Projektteam Von links nach rechts: Elisabeth Steiner, Tatjana Kröpfl, Nicole Kollerits, Martina Fischer, Jaqueline Thiess (Gruppensprecherin) Von links: FOL Angela Pekovics, MAS MSc Mag. Brigitte Aufner Links: Konsulent Franz Stifter Externer Marketing-Berater der Projektgruppe und Sponsor Rechts: Dr. Lilly Damm Koordinatorin für schulärztliche Angelegenheiten & Auftraggeberin Seite 5

6 3 Die Schulärztinnen & Schulärzte des bm:bwk Allgemeines Schulärzte und Schulärztinnen Österreichs sind in Pflichtschulen (Volks- und Hauptschulen), Allgemeinbildenden höheren Schulen, Berufsbildenden höheren Schulen und in Privatschulen tätig. Verpflichtende Voraussetzungen für die Tätigkeit als Schulärztin bzw. als Schularzt sind eine abgeschlossene Ausbildung zum Arzt bzw. zur Ärztin für Allgemeinmedizin oder eine abgeschlossene Ausbildung zum Facharzt/zur Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde. Nicht verpflichtende, aber empfehlenswerte Voraussetzungen sind Fortbildungsdiplome der Österreichischen Ärztekammer, zum Beispiel das Schularzt -Diplom oder die Diplome für psychosoziale Medizin, Ernährungsmedizin, Arbeitsmedizin oder Sportmedizin usw. Zu den Zielen schulärztlicher Tätigkeit zählen: Einsatz für gesundheitliche Anliegen der Schüler/innen Förderung der persönlichen Entwicklung der Schüler/innen aus medizinischer Sicht durch Schaffung und Festigung ihres Gesundheitsbewusstseins Vermittlung von (sozial)medizinischen Hilfen für Schüler/innen und deren Koordination im Bedarfsfall Seite 6

7 Die Aufgaben des Schularztes bzw. der Schulärztin: Die Beurteilung der Schulreife für bestimmte Schulstufen und Schultypen, die Untersuchung aller zu betreuenden Schüler/innen innerhalb eines Schuljahres die kontinuierliche Betreuung der Schüler/innen, Untersuchungen nach dem Suchtmittelgesetz, Impfungen und Impfberatungen, die Beurteilung von Leistungsrückständen aus gesundheitlichen Gründen, das schulärztliche Zeugnis bei (Teil-)Befreiung von Pflichtgegenständen, die Untersuchung vor schulischen Veranstaltungen bestimmter Art und Dauer, das Angebot der Hilfestellung und Beratung von Lehrer/innen und Eltern in Gesundheitsfragen und in Fragen der Schulgesundheitspflege, die Beratung des Schulleiters bezüglich Hygienezustand und ergonomische Ausstattung der Schülerarbeitsplätze und bzw. der Aufenthaltsräume die Beratung des Schulgemeinschaftsausschusses in Bezug auf Schulgesundheitspflege Erste-Hilfe-Leistungen und Überprüfung der Erste-Hilfe-Einrichtungen, Einbindung in die Gesundheitserziehung der Schüler/innen und eine sanitäre Aufsicht, die Überprüfung der Arbeitsplätze der Schüler/innen, die Dokumentation der bisher genannten Aufgaben, die Erstellung eines Jahresberichtes Nicht zu den Aufgaben der Schulärztinnen und Schulärzte zählt die medizinische Behandlung von Schüler/innen im Krankheitsfall. (Ausnahme: Erste Hilfe) Sehr wohl aber sind Krankheitssymptome und Fehlentwicklungen dem Schüler/der Schülerin bzw. den Eltern aufzuzeigen. Die Krankenbehandlung der Kinder und Jugendlichen obliegt dem Hausarzt / der Hausärztin oder dem Facharzt / der Fachärztin. Seite 7

8 3.1 Vorstellung der teilnehmenden Schulärztinnen Auf der Interpädagogica waren am Messestand auch die Schulärztinnen und Schulärzte Österreichs mit drei Projekten vertreten. Diese werden nun kurz vorgestellt: (Die Plakate der Schulärztinnen mit der genauen Personen und Projektbeschreibung finden sich im Anhang) Projekt 1: Schulärztinnen am BG/BRG Baden, Biondekgasse Dr. Müller Dr. Glazer Wohlfühlen am Arbeitsplatz Schule IST-Analyse Ziel = Erstellen eines Projektkonzeptes speziell für die Schule, um in den nächsten Jahren die Themen SUCHT, SOZIALES LERNEN und VANDALISMUS zu bearbeiten. Seite 8

9 Projekt 2: Dr. Eva Ulrike Schröder Schulärztin an der HLA in Baden Detaillierte Projektbeschreibung unter Projekt 3: Dr. Margit Saßhofer Schulärztin am BRG 21, Wien, Franklinstraße Projekt: Bewegte Pause Übungen für die Bildschirmpause Seite 9

10 4 Die Interpädagogica 2004 in Graz Die Fachmesse für Lehrmittel, Kindergärten, Fitness- und Sportanlagen fand heuer in Graz statt. Die 148 Aussteller, darunter auch 33 aus dem Ausland, machten die Interpädagogica zu einer regelrechten Bildungsplattform. Bei dieser Messe handelt es sich um eine Wandermesse, die abwechselnd Wien, Salzburg, Graz und Linz als Veranstaltungsort hat. Die Interpädagogica bietet ein umfangreiches Fachprogramm. Es werden zahlreiche Projekte, Vorträge und Programme vorgestellt, zb vom Landesschulrat für die Steiermark in Kooperation mit der Wirtschaft und Schule und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Schule. Auch die AUVA stellt zahlreiche Tipps für mehr Sicherheit in der Schule vor. Weiters präsentieren verschiedene Büromöbelhersteller, wie zb Blaha Büromöbel oder Leitner ergo-möbel, ihre Neuheiten bei Schul- und Büromöbeln für einen ergonomischen Arbeitsplatz. Die Interpädagogica umfasst zahlreiche Produktgruppen: Lehr-, Lern- und Arbeitsmittel Ausstattung und Einrichtung von Schulen, Bildungsstätten, Versuchs- und Forschungsanstalten Audiovisuelle und elektronische Medien EDV im Unterricht und in der Schulverwaltung Generelle Information über das Bildungsangebot. Die Besucherzielgruppen dieser Fachmesse sind: Ausbilder, Lehrer, Leiter, Trainer und Verwalter von Schulen und Bildungsstätten, universitäre Ausbildungseinrichtungen, Jugendorganisationen, Kongress- und Seminarzentren, Gemeindeverwaltungen und Schulbehörden, Eltern und Schülervertreter sowie Interessenten für Schul- und Bildungswesen. Der Veranstalter dieser interessanten Messe ist Reed Messe Salzburg GmbH. Die Interpädagogica belegte die gesamte Stadthalle und Foyers des Messe Centers Graz. Das sind rund m² belegte Netto-Ausstellfläche. Im Obergeschoss der Stadthalle wurden rund 50 aufschlussreiche und kompetente Vorträge gehalten. Seite 10

11 Mit rund 9000 Besuchern war die diesjährige Interpädagogica wieder ein voller Erfolg. Neun von zehn Befragten, das sind 91,4 %, zeigten sich laut einer Umfrage, die während der Messe vom Linzer Market-Institut durchgeführt wurde, generell sehr zufrieden oder zumindest zufrieden. Die größten Besucherkontingente waren Hauptschullehrer/innen mit 37,4 % und Volksschullehrer/innen mit 18,7 %, gefolgt von den Sparten AHS, PÄDAK sowie Erwachsenenbildung und Kindergärten. Das Interesse der Messebesucherinnen und -besucher galt vor allem den Bereichen Lehrund Lernbehelfe, Neue Medien und den Verlagsprodukten. 5 Die Projektdurchführung Die Koordinatorin der Schulärztinnen und Schulärzte Österreichs, Frau Dr. Lilly Damm, nahm bereits Ende April 2004 mit der Multimedia-Professorin Angela Pekovics, MAS MSc Kontakt auf. Dr. Damm war sehr begeistert von der Masterthese Ergonomie in Notebook-Klassen Medienpädagogik als Ort des therapeutischen Diskurses, die Frau Pekovics im Rahmen des Studiums Medienpädagogik an der Donauuniversität Krems im Jahre 2002 geschrieben hat. Inhalt dieser Abschlussarbeit war eine große Umfrage in Österreichs Notebook-Schulen, in der die Arbeitsplatzsituation am Laptop erfasst wurde. Die Ergebnisse waren erwartungsgemäß nicht besonders gut. Da es keine vergleichbaren Studien in Schulen mit diesen ergonomischen Grundlagen gibt, wandte sich die für die Schulärztinnen und Schulärzte verantwortliche Ärztin, Frau Dr. Damm an die Textverarbeitungslehrerin, die in ihrem Unterricht schon seit Jahren Ergonomie lebt und auch in der Schule (HAK & HAS Oberpullendorf) umsetzt. Da die Schulärztinnen und Schulärzte das Schuljahr 2004/05 das Ergonomie-Thema zum Schwerpunkt nehmen wollten, kam es zum Beginn einer intensiven Zusammenarbeit. Bereits beim ersten Gespräch wurde das Ziel des gemeinsamen Projektes, bei dem das bm:bwk mit Dr. Damm als Projektauftraggeber fungierte, konkretisiert. 5.1 Das Projektziel Das Ziel des Projektes war die Gestaltung eines Messestandes zum Thema Gesunder Arbeitsplatz Schule, die Animation der Messebesucher/innen zu Übungen bzw. die Information über Ergonomie durch die ergonomics girls sowie das Verteilen einer Checkliste mit Tipps für die ergonomische Arbeitsgestaltung zuhause bzw. am Arbeitsplatz. Seite 11

12 5.2 Die Vorbereitung Gleich zu Schulbeginn begannen die Überlegungen für die Gestaltung des Messestandes. Gemeinsam mit den Projektprofessorinnen und dem externen Marketing-Berater Franz Stifter (Konsulent Blaguss Touristik), den die Maturaprojektgruppe zu Rate gezogen hatte, wurden die voraussichtlichen Kosten für die Verwirklichung der Ideen berechnet. Um mehr Aufmerksamkeit bei den Besucher/innen zu erregen, sollten die ergonomics girls in gelben T-Shirts mit schwarzem Aufdruck bei der Messe präsent sein. Die Größe der Plakate und Fotos musste auf die vorhandene Messefläche abgestimmt werden, Entwürfe wurden gemacht und Fotos ausgesucht bzw. erst neu gemacht. Nach der Planungsphase erfolgte die Umsetzung. Der optimale ergonomische Bildschirmarbeitsplatz wurde mit Stoffmalfarben auf ein grobes weißes Leinen gemalt. Diese kreative Idee sah sehr gut aus und wurde auch von vielen der Messestandbesucherinnen und besucher als positiv und kreativ empfunden. Gleichzeitig wurden zahlreiche Plakate vorbereitet, wie zb die Lebensläufe und Projekte der Schulärztinnen sowie Ergebnisse der Umfragen, die dann in einer Druckerei auf A3-Format ausgedruckt wurden. Die T-Shirts wurden auf der Vorderseite mit den Logos des bm:bwk, der Schulärztinnen und Schulärzte sowie der HAK & HAS Oberpullendorf bedruckt. Auf der Rückseite gab es jeweils immer andere Motive der ergonomics comics, die bereits in einem Vorjahresprojekt von der Maturantin (Petra Gradwohl) entwickelt wurden. Diese ergonomics comics waren auch auf dem Mousepad sowie auf dem Bildschirmschoner des Laptops zu finden. Mit dieser Idee, gesunde Übungen zur Entspannung während der Bildschirmarbeit als Bildschirmschoner laufen zu lassen, konnten übrigens die Multimedia-Lehrerin Angela Pekovics und ihre Schülerin Petra Gradwohl bei der Jugendwelterfindermesse EUREKA 2002 weltweit den dritten Platz belegen. Sie ließen sich ihre Idee marken- bzw. musterschützen. An weiteren Arbeiten gab es noch die Präsentationen der verschiedenen Projekte der Schulärztinnen sowie die Laptop-Umfrage in PowerPoint als Endlosschlaufe vorzubereiten. Auch die diversesten Pfeile und Buchstaben für die Standgestaltung mussten ausgedruckt und ausgeschnitten werden. Seite 12

13 5.3 Der Messestand Der Messestand der Schulärztinnen Österreichs hatte eine Größe von 2 x 3 m. Fünf Info- Blöcke standen für die Dekoration zur Verfügung. Nr. 10: Messestand der Schulärztinnen und Schulärzte Gesamtplan des Messebereiches für das bm:bwk Seite 13

14 Aufbau des Messestandes Mittwoch, 10. Nov Aufbau des Messestandes Mittwoch, 10. Nov Auf der linken Seite begann der Messestand gleich mit der Darstellung des optimalen ergonomischen Bildschirmarbeitsplatzes, der, wie bereits erwähnt, auf Leinen gemalt wurde. Darüber befanden sich Ausschnitte aus dem Gesundheitserlass sowie aus dem Lehrplan für Textverarbeitung, die auf die Gestaltung eines gesunden Arbeitsplatzes hinwiesen. Unter der Zeichnung wurden zahlreiche Zeitungsartikel über erfolgreiche Ergonomie- Projekte an der HAK Oberpullendorf angebracht. So sieht also ein optimaler ergonomischer Bildschirmarbeitsplatz aus! Arbeitstisch und sessel, Bildschirm und Beleuchtung die Problembereiche! Mousepad und Bildschirmschoner ergonomics comics gehören dazu. Und als echten Arbeitsplatz gab es auf einem Laptop-Tisch der Fa. Blaha ein Notebook mit dem Bildschirmschoner ergonomics comics und dem Mousepad. Infomaterial sowie die Checklisten lagen zur freien Entnahme auf. Seite 14

15 In diesem Bereich wurde die Umfrage von Angela Pekovics, MAS MSc zur Problematik der Ergonomie in Laptop-Klassen Österreichs dargestellt. (Masterthese 2002) Eingegangen wurde speziell auf die Problembereiche Bildschirmaufstellung und Sehabstand, Arbeitssessel, Information über Ergonomie, Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz und Pausen für Übungen zur Entspannung. Bei all diesen Fragen waren die Ergebnisse nicht zufrieden stellend und würden möglichst rascher Maßnahmen bedürfen, damit es in Zukunft nicht zu schweren gesundheitliche Schäden kommt. Nähere Informationen zu den Ergebnissen im Anhang der Dokumentation! Fachvortrag über Ergonomie in Laptop-Klassen Bei einem Fachvortrag von Angela Pekovics zum Thema Ergonomie in Laptop-Klassen am Stand der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) machten viele interessierte Messebesucher/innen auch die Übungen zur Lockerung und Entspannung begeistert mit. Seite 15

16 Im nächsten Info-Block des Messestandes wurde über die Aufgaben und Tätigkeiten der Schulärztinnen und Schulärzte Österreichs informiert. Es gab Informationen über die beruflichen Voraussetzungen für den Beruf einer Schulärztin/eines Schularztes. Weiters wurden die Aufgaben und die Ziele schulärztlicher Tätigkeit vorgestellt. Für die drei Projekte der am Projekt beteiligten Schulärztinnen wurde eine eigene Infowand zur Verfügung gestellt. Nähere Informationen dazu in Punkt 3. Informationen am Stand der Schulärztinnen und Schulärzte Die Koordinatorin für schulärztliche Angelegenheiten im Bildungsministerium, Frau Dr. Lilly Damm, zeigte sich sehr erfreut über die Arbeit der Projektgruppe und über das Interesse der Messebesucher/innen am Stand der Schulärztinnen/Schulärzte. Schließlich waren die österreichischen Schulärzte zum ersten Mal bei einer Interpädagogica mit einem Messestand vertreten! Das Interesse an der Arbeit und an den Projekten war sehr groß. Seite 16

17 Auf der nächsten Schautafel wurden die erfolgreichen Projekte einiger Schulärztinnen vorgestellt: Rückenfit der Kinderhit (Dr. Eva Schröder) Wohlfühlen am Arbeitsplatz Schule (Dr. Judith Glazer, Dr. Hermine Müller) Bewegte Pause (Dr. Margit Saßhofer) Details siehe im Anhang bzw. unter Punkt 3.2. Die Schulärztinnen & ihre Projekte Alle vier Schulärztinnen waren an verschiedenen Tagen auf dem Messestand und informierten die Messebesucher/innen über die Aufgaben der Schulärztinnen und Schulärzte sowie ganz speziell über die von ihnen initiierten Projekte in ihren Schulen in Wien und Baden. Auf dem PC liefen im Endloslauf die Präsentationen aller Projekte. Seite 17

18 Prospekte und Folder zur freien Entnahme! Auf dem noch vorhandenen Platz präsentierte sich die Bundeshandelsakademie & Bundeshandelsschule Oberpullendorf mit Fotos aus dem ergonomischen Schulablauf. In dieser Schule wird seit 1997 ständig in die ergonomische Einrichtung der Klassenräume, der Computersäle und der Laptop-Klassen investiert. Ständige Informationen der Schüler/innen durch die Textverarbeitungslehrerinnen erhöhen das Wissen um Ergonomie und steigern die Eigenverantwortung der Jugendlichen für ihre Gesundheit. Seite 18

19 Der Messestand Gesunder Arbeitsplatz Schule der Schulärztinnen und Schulärzte Österreichs des bm:bwk ist fertig! Informationen am Messestand Ergonomische Sitzhaltungen werden von Messebesuchern gleich vor Ort ausprobiert. Auch Besprechungen zum Messeverlauf werden ergonomisch geführt. Seite 19

20 5.4 ergonomics girls Mit selbst gestalteten gelben T-Shirts und Kappen machten die ergonomics girls die Messe unsicher. Schon aus großer Entfernung fielen die zufällig im Ministeriums-Gelb gekleideten jungen Damen dem Messepublikum auf. Auf der Vorderseite der T-Shirts waren Logos von der BHAK & BHAS Oberpullendorf, von den Schulärztinnen und Schulärzten Österreichs und vom Ministerium (bm:bwk) zu sehen. Die Rückseite war mit verschiedenen ergonomics comics und mit der Aufschrift ergonomics girls bedruckt. Seite 20

21 5.5 Kontakte & Interesse ergonomics girls Letzte Instruktionen, Austeilen der Namenskärtchen und dann geht s an die Arbeit. Ständig waren die ergonomics girls unterwegs und animierten sowohl Besucherinnen und Besucher als auch Ausstellerinnen und Aussteller zu Entspannungsübungen, um dadurch nach zu langem Arbeiten am Computer gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Die Tipps wurden von den meisten Menschen dankbar angenommen und auch gleich ausprobiert. Zusätzlich wurden Checklisten zum Überprüfen des Bildschirmarbeitsplatzes zuhause und auch am Arbeitsplatz ausgeteilt. Diese Checkliste wurde bei einem Vorjahresprojekt der HAK Oberpullendorf gemeinsam mit der AUVA erarbeitet und in 18 mittelburgenländischen Betrieben als Umfrage durchgeführt. ( Fragen wurden dabei ausgewertet!) Auf der Checkliste finden sich nicht nur die Fragen nach der momentanen IST-Situation, sondern gleichzeitig auch Tipps und Informationen für die optimale Gestaltung des PC-Arbeitsplatzes. Die ergonomics girls-maturantinnen machten große Erfahrungen im sozialen und zwischenmenschlichen Bereich. Anfangs kostete es sie große Überwindung, einfach so auf die Leute zuzugehen und sie anzusprechen. Aber nach einigen Anlaufschwierigkeiten legte sich die Nervosität und es machte den Mädchen richtig Spaß. In den drei Messetagen kam es zu ca. 300 Kontaktaufnahmen, wobei der Donnerstag der schwächste Messetag und der Samstag der intensivste Messetag war. Die Interessen der Messebesucher waren ziemlich unterschiedlich. Manchen Menschen reagierten sehr abweisend und ließen sich nicht über Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz aufklären. Obwohl diese sehr unfreundlich waren, ließen sich die ergonomics girls nicht gleich aus der Bahn werfen und gingen weiterhin motiviert auf die Messebesucher/innen zu. Seite 21

22 Viele Menschen waren wiederum ausgesprochen freundlich. Sie interessierten sich für Ergonomie, stellten viele Fragen und besuchten auf Anweisung der Animateurinnen auch den Stand der Schulärztinnen Österreichs im Trakt des Ministeriums. Die Nachfrage nach Mousepads und Bildschirmschonern war sehr groß und dementsprechend enttäuscht waren die Interessent/innen, als sie erfuhren, dass diese Produkte auch auf dem Messestand der Schulärztinnen und Schulärzte nicht zum Kauf angeboten wurden. Und auch die Checklisten waren sehr gefragt: Von 500 gedruckten Exemplaren wurden 480 Stück ausgeteilt! 5.6 Anerkennung Hohe Vertreter/innen des Ministeriums waren vom Messestand der Schulärztinnen und Schulärzte und von der Mitarbeit der Maturaprojektgruppe der HAK Oberpullendorf sehr angetan: Generalsekretär Hermann Helm 3. v. li; Sektionschefin Mag. Heidrun Strohmeyer 1. Reihe Mitte; dahinter Sektionschef Theo Siegl; re daneben LSR-Präsident Stmk. HR Dr. Horst Lattinger; Landesschularzt Stmk. Dr. Franz Buchbauer 2. v. re; Koordinatorin für schulärztliche Angelegenheiten Dr. Lilly Damm re außen Seite 22

23 Auch die Fachinspektorin für Sprachen, Frau Mag. Dr. Ingeborg Kanz, besuchte in Vertretung des Landesschulinspektors des Burgenlandes die Maturaprojektgruppe der HAK Oberpullendorf. Sie war von der Arbeit der Maturantinnen sehr beeindruckt. 6 Persönliche Eindrücke der Maturantinnen Im Großen und Ganzen war die Messe ein tolles Erlebnis. Einmal so richtig dabei zu sein, am Stand zu stehen, den Besucher/innen unser Wissen zu überbringen: Das war eine neue Erfahrung für uns alle. Das ständige Herumgehen in der großen Halle als ergonomics girls war ziemlich anstrengend. Auch fiel es uns manchmal, besonders am ersten Tag, nicht leicht, auf die Menschen zuzugehen und sie einfach anzusprechen. Da doch manche Menschen sehr unfreundlich waren und unmögliche Bemerkungen machten, waren wir manchmal demotiviert und als Reaktion darauf etwas wählerisch bei der Auswahl der Besucher. Wir sprachen dann einfach nur noch solche Menschen an, von denen wir dachten, dass sie uns zuhören würden. Wir machten viele neue Erfahrungen, vor allem im Umgang mit Menschen. Und doch war die Interpädagogica, trotz dieser für uns gänzlich neuen Erfahrung des Abgewiesen-Werdens, ein interessantes Ereignis, das uns viel für unseren weiteren Umgang mit Menschen im Berufsleben bringen wird. Was wir auf der Messe gelernt haben, ist, dass wir sicherlich in Zukunft nicht mehr unfreundliche Bemerkungen machen und nicht einfach weitergehen werden, wenn uns jemand anspricht und uns informieren will. Wir wissen jetzt, wie demotiviert man durch solche Ablehnungen werden kann. Aber wir haben den Rat unserer Lehrerinnen angenommen und versucht, es nicht allzu persönlich zu nehmen! Wir waren sehr beeindruckt von Frau Dr. Damm, unserer Auftraggeberin, unserer eigentlichen Chefin, die überaus freundlich und nett zu uns war. Die einzelnen Schulärztinnen waren ebenfalls ausgesprochen freundlich zu uns und behandelten uns wie Partner bei einem gemeinsamen Projekt. Auch unserem Marketingberater, Herrn Franz Stifter und natürlich unseren Professorinnen Frau Angela Pekovics und Frau Brigitte Aufner möchten wir ein großes Danke dafür sagen, dass sie uns dieses Projekt ermöglicht haben. Danke für die gute Teamarbeit! Seite 23

24 7 Interessante Links Seite 24

25 8 Anhang Plakate & Projekte der Schulärztinnen Diagramme der Notebook-Klassen-Umfrage (Angela Pekovics, MAS MSc) Checkliste Fragebogen Ergonomischer Bildschirmarbeitsplatz Fragebogen Ergonomie in Notebook-Klassen Folder Presseberichte Seite 25

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