Integration betriebswirtschaftlicher Anforderungen in den Forschungsprozess

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1 Integration betriebswirtschaftlicher Anforderungen in den Forschungsprozess, Lehrstuhl für Marketing

2 Auslegung Zuschnittgenerierung Zuschnitt Lagenaufbau Heißpressen QAW / MELATO Qualitätssicherung Integration von betriebswirtschaftlichen Anforderungen Folie 2

3 01 Bedeutung betriebswirtschaftlicher Sichtweisen Marktorientierte Technologieentwicklung Frühzeitiges Ausrichten an den Anforderungen der Verwender % Anteil 100% 67% 94% Technologie 33% 13% 6% Prototyp Produkt Erfolg Quelle: IAI 2008 Folie 3

4 02 Marktorientierung Integrationsstufen Die Interessenten gewinnen. Öffentlichkeitsarbeit Den Markt im Auge behalten. Marktbarometer Die wirtschaftlichen Rahmendaten aufzeichnen. Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen Mit den Interessenten zusammen optimieren. Anwenderstudien Verwertung unterstützen Folie 4

5 03 Öffentlichkeitsarbeit Modularer Messestand Leinwand: Auf große Entfernung Interesse wecken Display: Detailinformationen geben Banner: Stichpunkte liefern Theken: Diskussionen stützen Folie 5

6 04 Marktbarometer Half way to success is anticipating (Charles Westinghouse) Indikatoren Boom Depression Indikatoren Kurzfristige, mittelfristige und langfristige Indikatoren und Trends regelmäßig aufarbeiten Folie 6

7 04 Marktbarometer Rohstoffpreise GFPP Energiepreisentwicklung Branchenentwicklung Automobilbau Branchenentwicklung Aluminium Entwicklungstrends Umformtechnik Entwicklungstrends Automobilbau CO 2 -Emissionen Folie 7

8 05 Betrachtungen zur Wirtschaftlichkeit Kostenarten Ausgangsmaterial (HGTT) Hilfs- und Betriebsstoffe Energie Raum Herstellkosten (prozessrelevante Kosten, direkt auf Anwendung im Markt anwendbar) Prämisse: vergleichbare Kosten ermitteln Betriebsnotwendiges Personal Investitionen und Abschreibungen Entwicklungspersonal Vertriebs- und Verwaltungskosten des Projekts Projektspezifische Kosten (einem Forschungsprojekt zuzurechnende Kosten, nicht auf den Markt anwendbar) Prämisse: Kosten eines Technologietransfers Folie 8

9 05 Betrachtungen zur Wirtschaftlichkeit Herausforderung Welche Investitionsgegenstände besitzt ein Unternehmen bereits, welches den Prozess umsetzen will? Fall 1: Bestehende Fertigung (alle wesentlichen Prozesskomponenten vorhanden, Umbau) Fall 2: Teilweise andere Komponenten (teilweise Neuanschaffung) Fall 3: 1:1 Übernahme (aller Prozesskomponenten des Projekts) nur Herstellkosten Herstellkosten und teilweise neue oder andere Investitionsgegenstände Herstellkosten und alle im Projekt vorgesehenen Investitionsgegenstände Folie 9

10 06 Ermitteln der Präferenzen in der Wirtschaft Welche Prozessparameter und Prozesskomponenten wünscht der Interessent? Stückzahl der Bauteile (1.000, 2.000, 5.000, , , etc.) Zielproduktionsdauer (10 min., 20 min., etc.) Qualitätssicherung (keine, prozessbegleitend, nur Fertigteil) Automatisierungsgrad (Voll-, Teilautomatisierung) Ausstattung mit Prozesskomponenten (vollständig vorhanden, teilweise abweichend, 1:1) Herausforderung Bei Fragen nach der Wichtigkeit dieser Prozessparameter könnten die Befragten dazu neigen, alles als wichtig zu erachten (sog. Anspruchsinflation). Folie 10

11 06 Ermitteln der Präferenzen in der Wirtschaft Wie viel Aufmerksamkeit ist welchen Merkmalen der Prozessoptimierung ist zu schenken? Rangfolge der Merkmale anhand ihrer relativen Wichtigkeit (in %) Zielproduktionsdauer Qualitätssicherung 29% 27% 100% Ausstattung Automatisierung 12% 20% 76% Bauteilstückzahl 12% Wichtigkeit Die Top 3 Merkmale machen 76% der Gesamtwichtigkeit aus Werttreiber Optimierung des Prozesses anhand dieser Werttreiber Folie 11

12 07 Integration von Wirtschaftlichkeit und Marktpräferenzen Individuell bestimmbare Erfahrungswerte für Interessenten Kostenart Bestehende Fertigung Teilweise andere Komponenten 1:1 Übernahme Investitionen* , , ,00 Personal , , ,00 Raum 600, , ,00 Energie , , ,00 Vorläufige Berechnung Material , , ,00 AFA 1.500, , ,00 Gesamt , , ,00 Annahmen: Kosten pro Jahr bei Stück pro Jahr; * fixe Investitionen für diese Produktionsmenge Folie 12

13 07 Integration von Wirtschaftlichkeit und Marktpräferenzen 73% 34% 100% Bestehende Fertigung Teilweise andere Komponenten Vorläufige Berechnung :1 Übernahme Folie 13

14 07 Fazit der Integration Nutzen Wirtschaftlichkeit Variable Kostendokumentation für verschiedene Szenarien Ganzheitliche Optimierung des Prozesses hinsichtlich der Marktanforderungen Erfahrungswerte für die Kostendimensionen eines Transfers in die Wirtschaft Marktpräferenzen Relevante Prozessparameter und -anforderungen To Do: Wirtschaftlichkeit vervollständigen Befragung zu den Präferenzen durchführen Wirtschaftlichkeit und Marktpräferenzen integrieren Folie 14

15 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Folie 15

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