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1 Deutscher Sparkassen- und Giroverband electronic cash im Umfeld von SEPA ZKA-Informationsveranstaltung Strategien für den kartengestützten Zahlungsverkehr der Zukunft, Berlin, Wolfgang Adamiok, Direktor Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Berlin

2 Das Umfeld geschäftspolitischpolitische geschäfts- Einstufung Einstufung electronic electronic cash cash Regulation Regulation Seite 2

3 Das Umfeld geschäftspolitische geschäftspolitische Einstufung Einstufung electronic cash electronic cash Regulation Regulation national Bargeld ELV Kreditkarten Maestro/V-Pay weitere SEPA-Verfahren??? international Bargeld Kreditkarten Maestro/V-Pay vorhandene nationale Verfahren Seite 3

4 Das Umfeld geschäftspolitische geschäftspolitische Einstufung Einstufung Regulation electronic cash electronic cash Regulation Regulation Kosten Investitionen Regelbetrieb (Processing, Risikokosten, etc.) Erlöse Kundenentgelte umsatzbez. Händlerentgelte Europa EU-Verordnung 2560/2001 PSD SEPA Cards Framework Entscheidung der Generaldirektion Wettbewerb zu MasterCard??? national Vertragsgestaltung diverse Rechtsnormen Rechtsprechungen.. kulturelle Einflüsse Seite 4

5 Das Umfeld geschäftspolitische Einstufung Zahlungsverkehrsmedium Identifikationsmedium (KAD, KAB, etc.) Kundenbindungsinstrument geschäftspolitische geschäftspolitische Einstufung Einstufung electronic cash electronic cash Regulation Regulation Medium zur Angebotsdifferenzierung Seite 5

6 Eckpunkte - SEPA for Cards 2004 Our objective is to turn the Euro area into an area where shareholders can use any card at any terminal (whether POS or ATM) or remotely to pay at least under the same conditions as they can today, at national level, with national cards. This is what we call the "SEPA for cards" concept. The fees for the cardholder are already addressed by the EC Regulation 2560/2001 in the sense that no price difference should exist anymore between national and cross border payments for cards. Gertrude Tumpel-Gugerell, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, im Rahmen einer Rede auf der EFMA Cards and Payments Conference am 21 September 2004 in Paris Seite 6

7 Eckpunkte - SEPA for Cards heute, we need to create more Europe-wide payment schemes. There must be more competition between card networks.this means that different national networks must be able to speak to each other Neelie Kroes, European Commissioner for Competition Policy, 12th April 2006 the Eurosystem is concerned about the emergence of a situation whereby the two international card schemes would progressively become the only providers of card payment services.. National card schemes generally offer efficient and inexpensive card payment services in the national markets. A SEPA for cards could capitalise on this.. The Eurosystem s view of a SEPA for cards, Report, ECB, November 2006.,European retailers are hugely concerned that the project will lead to.the emergence of new monopolies, as the banks are replacing efficient and cheap debit card systems by the expensive.. Presse-Release, EuroCommerce, 24. April 2007 Seite 7

8 Allerdings: EAPS vs. European Scheme a challenge The Eurosystem is of the opinion that there is a genuine need for at least one additional European debit card scheme, which could be used mainly in the Euro area countries. Such a scheme would stimulate competition and would ensure the close involvement of European banks in the governance of the scheme. Single Euro Payments Area (SEPA): From Concept to Reality, 5th Progress Report, Eurosystem / ECB, July 2007 Seite 8

9 Das electronic cash-system kann daher als eine Leitmarke für die zukünftigen POS-Systeme in Europa esehen werden Gestaltung der Entgeltstrukturen Im Vergleich zu den Interchange-Modellen anderer Debitkarten- Bezahlverfahren erfüllt das electronic cash-händlerentgelt die von der Europäischen Kommission geforderte Kostentransparenz. SEPA-Tauglichkeit Am 20. September 2005 hat die deutsche Kreditwirtschaft bekannt gegeben, dass die electronic cash-strukturen die Anforderungen an ein SEPA-konformes Bezahlverfahren bereits erfüllen. Wettbewerbsfähigkeit electronic cash besteht in Deutschland erfolgreich im Wettbewerb zu kostenlosen Bezahlverfahren des Handels (z. B. ELV). Über das Festhalten an electronic cash als SEPA-konformes Debitkarten-Bezahlverfahren in Europa besteht Einigkeit im ZKA. Seite 9

10 Fast vergessen? Der Kunde Seite 10

11 Für Karteninhaber zählen vor allem die Möglichkeiten zur Debitkartennutzung im Inland Grenzüberschreitende Transaktionen stellen nur einen kleinen Anteil der Transaktionen dar! Inland: ca. 98 % Ausland: 1 2 % Quelle: DSGV Seite 11

12 Kartenzahlung im SEPA-Umfeld: Kundenbedürfnisse entscheiden über den Karteneinsatz Zahlungsgewohnheiten im Inland bestimmen auch Erwartungen an Zahlverfahren im Ausland bisher nur 1 % - 2 % grenzüberschreitende Debitkartentransaktionen! Welche Karte braucht der Kunde? Debitkarte mit nur electronic cash? Debitkarte mit Co-branding? Debitkarte mit EAPS-Zahlungssystem(en)? Kreditkarte zusätzlich zur Debitkarte? Kreditwirtschaft unterstützt breite Vielfalt an Zahlungssystemen, die der Handel seinen Kunden anbieten kann Seite 12

13 electronic cash ist Zahlverfahren Nr. 1 in Deutschland: 2006 erstmals deutlich vor ELV Tendenz steigend! Marktanteile 2003* Marktanteile 2006* Prognose 2010 Kreditkarte 5,0% electronic cash 13,9% Kreditkarte 10,0% Bargeld 62,4% POZ 1,7% ELV 12,5% Handelskarte 1,0% Sonst ige 3,5% Bargeld 50,0% ELV 10,0% electronic cash 30,0% * EH-Umsatz i.e.s. (exkl. KfZ, Mineralöl, Apotheken, Versandhandel) Quelle: EHI; S-CARD Service Seite 13

14 electronic cash ist Zahlverfahren Nr. 1 in Deutschland: deutlich vor ELV Tendenz steigend! Marktanteil 20 % electronic cash +21 % 15 % 10 % ELV -4,6 % 5 % Creditcard +/-0 % 0 % Merchantcards +/-0 % POZ -26,1 % Rückgang des Barzahlungsanteils um 10 % in den letzten 5 Jahren Seite 14

15 Ein klares Statement zum electronic cash-system electronic cash läuft effizient und ohne Interchangegebühren, bei vergleichsweise geringen Fixkosten für die Händler. (Xavier Durieu, EuroCommerce) Seite 15

16 Und weiter? technische Neuerungen dürfen kein Selbstzweck sein Aber: der hohe Sicherheitsstandard des electronic cash-systems muss weiterentwickelt werden; Kartenzahlungen werden sicherer durch einheitliche Technologien Chip auf Karte, PIN-Autorisierung, MM-Merkmal moderne EMV-fähige Hybrid-Terminals Nur eine kontinuierliche Weiterentwicklung bietet ausreichend Schutz vor Missbrauch und Betrug am POS Daher: Die Notwendigkeit von Modifikationen wird auch in Zukunft bestehen Seite 16

17 Deutscher Sparkassen- und Giroverband Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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