-Hygiene SPAM und Viren in den Briefkästen

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1 -Hygiene - Spam und Viren in den Briefkästen -Hygiene SPAM und Viren in den Briefkästen Gliederung - Mailservice Historische Entwicklung - Unsere Strategie - exim, sophie, spamd -Probleme - Neueste Arbeiten, Ausblick 1

2 - Historische Entwicklung Eine kleine Statistik: Monat Juni Jahr (ges.) (12GB) (161GB) (29GB) (302GB) (30GB) (388GB) (48GB) ca. 10 Jahre Zentraler Mailservice : rechnerunabhängige -Adressen zentrale Accountverwaltung : Oracle-Datenbank zentrale Kontrolle Ein-/Ausgang der s einfache Form von Mail-Listen (ca. 350 Listen) 2

3 2000 Übergang zu exim Vielfalt neuer Möglichkeiten für Mailservice-Management 2001 Es wird kritischer Werbe- s nehmen zu, Viren werden über s verteilt, Mailserver werden massiv von auswärtigen Rechnern bombardiert Erste Versuche der Reaktion: Nutzung von RBL-Servern, um erfasste Sünder zu blocken 2002 sophie startet durch Viren- Hochzeiten : > Viren- s/Tag 2003 spamassassin Subject: *****SPAM***** 3

4 - Unsere Strategie exim, sophie, spamd exim exim erlaubt effiziente, verständliche Konfigurierung acl s zur Steuerung der Sicherheitsstrategien: Sender-/Empfängerkontrolle (Host, Adresse, Relaying, Header, RBL, eigene Sperrlisten, Whitelists, auch für Viren-/Spamkontrolle) sophie nutzt Sophos-Bibliothek (Daemon schneller als sophos-kommando sweep) Virenbehaftete Post wird nicht zugestellt. Software wird ½-stündlich aktualisiert. spamd spamassassin arbeitet auch als Daemon, prüft an Hand vielfältiger Regeln s mit Spam-Niveau => 5 werden markiert: Subject: *****SPAM*****... Signierte s können auf Antrag bereits auf dem Server gelöscht werden. 4

5 Neu bei uns im Einsatz: Stop adressmanipulation: Mailer, die sich beim HELO mit Domainnamen melden, die wir verwalten, werden abgewiesen, wenn sie nicht aus unserem Netz kommen. Stop access from dynamic_addressed_hosts: Mailer, die von dynamisch adressierten Rechnern kommen, werden abgewiesen (sollen über ihre Provider senden). Nicht im Einsatz: Greylisting: (wird zum Beispiel an der TU Chemnitz genutzt) Mailserver, die senden, werden in Datenbank verwaltet, wenn sie bekannt sind beim 1.Mal temporär abgewiesen. Normale Mailserver senden dann entsprechend ihrem Queue -Verhalten nach einer Wartezeit nochmals. Dann wird dieser Server als seriös anerkannt, der Server eingetragen, die angenommen,... Mailroboter:... sind zu 99% keine echten Mailserver... (können aber sicher lernen, bzw. das erforderliche Verhalten emulieren) 5

6 -Probleme sophie nicht unfehlbar Sicherheitslücke: Neue Viren haben immer Vorlaufzeit... Probleme bei (bewusst(?)) fehlerhaft verpackten Attachments, z.bsp. multipart- Archiven: kann von sophie manchmal nicht gescannt werden... Post wird zugestellt... ca pro Tag... Virus möglich (Wir planen Hinweis- an Empfänger oder Subject-Signierung analog spamd) spamd lässt zuviel durch Aktuelle Version zunehmend treffunsicher... Neue Version 3 soll besser sein...wird vielleicht schon nächste Woche eingeführt. Erweiterung durch eigenen Regelsatz soll spamassassin weiter verbessern. Performance Performance durch Sicherheitsstrategien und erhöhtes Aufkommen unter Druck : s zugestellt (1,9GB) s abgewiesen 6

7 Wie sicher sind dezentrale Mailserver der Uni? - Neueste Arbeiten, Ausblick SPF smtp policy framework Basiert auf DNS-Einträgen, die sicherstellen, dass s bestimmter Domains nur über bestimmte Server gesendet werden. SPF sichert uns besser ab, kann aber nur effizient wirken, wenn es sich global durchsetzt. Sie können keine Post mehr von unseren Uni-Adressen bekommen, wenn sie nicht von unseren Rechnern kommen. Ihre Adresse würde nicht mehr (außerhalb der Uni) missbraucht werden (Ziel-MTA müsste dann aber auch SPF nutzen) Voraussetzung: Server müssen das Senden per Authentication und SSL implementieren Problematisch (noch): Forwarding... wird aber daran gearbeitet...den Hackern, Spammern wird schon was einfallen... 7

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