Einfache, wirtschaftliche Hochverfügbarkeit x10sure

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1 White Paper Einfache, wirtschaftliche Hochverfügbarkeit x10sure Executive Summary 02 Voraussetzungen 02 Funktionsweise 03 Technische Einordnung im Vergleich 03 SANBoot 04 Integration von Lösungskomponenten mit x10sure 05 Server- und Server-Management 05 Speicher, Speicher-Management und -Management 06 System-Architektur 06 Server-Management 08 s und Speicher 09 FibreCAT SX80 09 FibreCAT CX 11 Installation und Konfiguration 12 Administration 13 Zusammenfassung 15 Weitere Informationen 15 Begriffserklärungen 16

2 Seite 2 White Paper Stand: März 2007 x10sure Technical Executive Summary x10sure ist eine Hochverfügbarkeitslösung, konzipiert für die IT von kleinen und mittelgroßen Unternehmen. Dort sorgt x10sure bei niedrigen Investitionskosten für die notwendige Kontinuität des Geschäftsbetriebs. x10sure überwacht rund um die Uhr Standard- und Blade Server, auf welchen Windows-Anwendungen betrieben werden. Zum Betrieb von x10sure muss keine weitere Modifikation an den Anwendungen vorgenommen werden. Im Fehlerfall eines Systems veranlasst x10sure automatisch und für den Anwender transparent den Neustart des jeweiligen Dienstes auf einem Ersatz-Server. Dem Administrator steht ein leicht verständliches GUI zur Verfügung, um den Server-Status zu beobachten und die Server zu verwalten. x10sure ist jedoch als automatischer Troubleshooter konzipiert, der keine weiteren Operator-Eingriffe benötigt. Somit wird eine einfache, transparente System- und Anwendungsverfügbarkeit für kleine und mittlere Unternehmen realisiert, die bislang erst in der Enterprise-Klasse verfügbar war. Voraussetzungen Als Leser sollten Sie mit folgenden Systemfunktionen und -komponenten vertraut sein: Microsoft Windows Server 2003 Betriebssystem PRIMERGY Server SAN-Speichereinheiten Standard-Netzwerkdienste Das reibungslose Funktionieren von x10sure ist an wenige Voraussetzungen geknüpft: Alle Produktiv-Server müssen in der Lage sein, die s anderer Produktiv-Server zu booten. Die x10sure-software verwaltet die Verbindung zwischen einem physischen Server und einem Betriebssystem-.

3 White Paper Stand: März 2007 x10sure Technical Seite 3 Funktionsweise Die x10sure-software wird im gleichen Netzwerk wie die Produktiv-Server und Ersatz-Server, die hochverfügbar gehalten werden sollen, installiert. Für jede Produktivanwendung und das dazugehörige Betriebssystem wird ein bootfähiges auf der SAN-Einheit abgelegt, die mit der Server-Farm verbunden ist. Bei Ausfall eines Produktiv-Servers startet x10sure automatisch den Ersatz-Server mit dem des betroffenen Produktiv-Servers. Die Überwachung der Server-Farm wird mittels Echo- oder Ping-Services realisiert. Stellt x10sure den Ausfall eines Produktiv-Servers fest, kommt der Prozess zur Wiederherstellung der Verfügbarkeit in Gang: Der fehlerhafte Server wird abgeschaltet, damit Datenverfälschung und Datenverlust vermieden werden. Die Logical Unit Number (LUN) des ausgefallenen Server-s wird dem Ersatz-Server zugewiesen. x10sure startet das identische auf dem Ersatz-Server. Auf dem Ersatz-Server läuft nun die Anwendung mit dem des ausgefallenen Produktiv-Servers. Technische Einordnung im Vergleich Die x10sure-lösung überwacht Server und Windows-Betriebssysteme nach dem N:1- Konzept. Dieses Konzept funktioniert für alle Microsoft-Anwendungen (auch nicht clusterfähige) und Eigenentwicklungen. Microsoft Cluster arbeitet nach einem 1:1-Konzept. Es überwacht Windows und kann die Ausfallsicherung für clusterfähige Anwendungen übernehmen. Die Vor- und Nachteile der beiden Konzepte sind nachfolgend aufgeführt: x10sure HA Microsoft Cluster A A B B C C D D N:1-Server-Redundanz (weniger Hardware und Lizenzen) Anwendungsunabhängigkeit einfacher Betrieb Ausfallsicherung in Minuten signifikante Skalierbarkeit zentrale Verwaltung von s 1:1-Server-Redundanz Anwendungen müssen clusterfähig sein (sind die meisten nicht) komplexer Betrieb Ausfallsicherung in Sekunden beschränkter Konfigurationsumfang Server-abhängige Verwaltung von s

4 Seite 4 White Paper Stand: März 2007 x10sure Technical SANBoot SAN HB Fibre Channel Switch Server A HB Server B A B C D Mit SANBoot werden die s, die x10sure für den Wiederherstellungsprozess benötigt, bereitgestellt und verwaltet. Zunächst erstellt der Administrator die s und speichert diese auf die SAN-Einheit. SANBoot ist in der Lage, diese s auf der zentralen, von den Servern unabhängigen Speichereinheit abzulegen und zu verwalten. Dieses Konzept funktioniert ohne den Einsatz lokaler Boot-Laufwerke auf dem jeweiligen Produktiv-Server. Nachfolgend werden die Schritte Installation, Konfiguration und Betrieb kurz dargestellt: Der Host-based Adapter (HBA) jedes Servers ist über ein Fibre Channel Switch mit dem SAN-Subsystem verbunden. Die Boot LUN ist im HBA-Bios konfiguriert. Die LUNs werden den Servern mittels LUN Masking unter Verwendung von WWNN-/ WWPN-Nummern zugeordnet. Der Boot -Prozess des Servers findet die entsprechende LUN im HBA-Bios des SAN und nutzt diese als Boot Device. Anschließend initialisiert sich das x10sure Controlcenter automatisch. Wenn x10sure zum ersten Mal den Startprozess durchführt, findet jeder Server das ihm zugewiesene Boot LUN im SAN, das er dann zum Remote Boot verwendet. Entdeckt x10sure einen Produktiv-Server-Ausfall, werden das Dateisystem und die Daten-LUNs des ausgefallenen Servers (Betriebssystem, Middleware, Applikationen und Daten), die auf dem externen Speichersystem gespeichert sind, dem Ersatz-Server zugewiesen.

5 White Paper Stand: März 2007 x10sure Technical Seite 5 Integration von Lösungskomponenten mit x10sure Server und Server-Management Die PRIMERGY ServerView Suite unterstützt die Konfiguration, Installation, Bereitstellung und Administration von PRIMERGY Servern. ServerView lässt sich im Rahmen einer x10sure-lösung einsetzen, um erweiterte Installationsoptionen zu nutzen (siehe s und Speicher). Konkret unterstützen ServerStart und RemoteDeploy aus der ServerView Suite die Erstellung bootfähiger Server-s, die x10sure zum Starten von Servern nutzt. Der Anwender kann ServerStart zur Konfiguration und Installation der s des Windows-Betriebssystems einsetzen. Um die Erstellung der s abzuschließen, installiert er anschließend die Anwendung. Ist x10sure in Betrieb, kann ServerView in Verbindung mit x10sure ebenso für die Überwachung und Analyse des Server-Zustands eingesetzt werden wie für das Asset Management, die Analyse der Server-Leistung und die Durchführung von Server-Updates. x10sure Ping and SNMP Monitoring Mgmt. Blade Start/Stop x10sure SNMP Start/Stop x10sure Mgmt. Blade Production Spare ServerView ServerStart Remote Deploy User Applications WIN OS Applications Fibre Channel Switch User Creates Boot s Automatic CLI LUN Mapping SX80 Interface Contr. A Contr. B Assign LUN; store Boot s Boot s LUN Das PRIMERGY BX Blade-System bietet Anwendern eine leistungsstarke Server-Konsolidierungslösung. In einer Lösung mit x10sure verwaltet das PRIMERGY BX Blade Server Management die gesamte Systemumgebung der Blades. Im Rahmen der x10sure-installation kann der Administrator die zentrale Administration des PRIMERGY Blade-Systems nutzen, um sämtliche Blades für das Hochverfügbarkeitsmanagement von x10sure vorzubereiten und zu registrieren. Ist die x10sure-software installiert und in Betrieb, werden die Server mit ICMP-Echo/TCP-Echo und SNMP überwacht. Bei Ausfall eines Blades meldet x10sure dies über SNMP an das Management Blade und kontrolliert mit Start-/Stopp- Kommandos das Abschalten defekter Systeme und das Starten von Ersatzsystemen. In der nächsten Version, die auch PRIMERGY RX-Server unterstützt, wird x10sure neben SNMP auch die Management-Schnittstelle IPMI nutzen.

6 Seite 6 White Paper Stand: März 2007 x10sure Technical Speicher, Speicher-Management und -Management Die PRIMERGY SAN-Speichersubsysteme FibreCAT SX80 und CX sind leistungsstarke Lösungen für die Datenspeicher-Konsolidierung und das Datenmanagement. Innerhalb einer x10sure-lösung übernehmen die SX80- und CX-Modelle das Boot -Management, das ferngesteuerte Starten von plattenlosen Servern und die Server-unabhängige Wiederherstellung ausgefallener Server. Um LUNs für die s der Produktiv-Server zu bilden und um die s mit diesen LUNs auf der SAN-Speichereinheit abzulegen, stehen dem Administrator für die FibreCat CX und die Navisphere-Speicher-Management-Software das Nav-CLI sowie für SX80 das SX-CLI zur Verfügung. Im Betrieb verwendet x10sure dieselben CLIs für die jeweiligen Speichersubsysteme, um das LUN Mapping vorzunehmen, wenn ein Ersatz-Server für einen ausgefallenen einspringt und vom originalen Produktiv- gestartet wird. System-Architektur x10sure ist ein RPM-Anwendungspaket, das als Anwendungsserver, unabhängig von den Windows-Servern, transparent installiert und betrieben wird. x10sure ist in der ersten Version für PRIMERGY Server und SAN Fibre Channel-Speichersysteme von Fujitsu Siemens Computers zertifiziert. Users Spare SAN x10sure LAN x10sure Administration A B C D

7 White Paper Stand: März 2007 x10sure Technical Seite 7 Die x10sure-software wird mit einer einfachen Methode installiert: Das rbconf-installationstool von x10sure installiert die Software in einer einzigen Sitzung und erfordert lediglich die Beantwortung einiger weniger Parameter und Fragen. Nach der Installation wird mit dem Configuration Wizard x10sure konfiguriert. Dieser Wizard ist in XML geschrieben. Damit sind einige wichtige Vorteile verbunden: Die x10sure-software kann ohne spezielle Kenntnisse innerhalb sehr kurzer Zeit konfiguriert werden. Es gibt keine x10sure-agenten oder sonstige Software auf den zu verwaltenden Servern. Durch den Einsatz von x10sure werden keine Windows-Konfigurationen modifiziert. Die laufende x10sure-administration erfolgt automatisch: Der Status kann über einen Java-basierten GUI eingesehen werden. Die Wiederherstellung wird automatisch erledigt. Seltene Maßnahmen wie das Versetzen von Servern in den manuellen Modus, das Wiederherstellen von Servern, Aufrüstungen oder das Hinzufügen weiterer Server werden ebenfalls mit Hilfe des GUI oder CLI durchgeführt. Der Zugriff auf das GUI der x10sure-software erfolgt über Standard-http-Kommandos. Sobald x10sure installiert ist, ist das GUI verfügbar. Die x10sure-software überwacht die verwalteten Produktiv- und Ersatz-Server über Standard-TCP/IP-Ethernet-Verbindungen zu den Servern im Netzwerk. x10sure nutzt das LUN-Konzept für eine unabhängige Remote Boot-Verbindung zwischen den vom Anwender erstellten und im SAN gespeicherten Windows Boot s. Im Rahmen des Konfigurationsvorgangs wird für jeden Server ein erstes Betriebs- auf einer separaten LUN konfiguriert. Ist eine Wiederherstellung notwendig, werden diese Informationen dem Ersatz-Server neu zugewiesen. Monitor/Detect Storage (Boot s, Applications and Data) x10sure Application Server and Spare A B C D Remap Spare Reboot

8 Seite 8 White Paper Stand: März 2007 x10sure Technical Server-Management x10sure hält alle überwachten Server hochverfügbar. Die zu verwaltenden Server werden von dem Administrator nach dem Erststart der Software registriert. x10sure erfasst die Software jedes Boot s und beginnt die Server neu zu starten. Sind die verwalteten Server bereits online, beginnt x10sure die Überwachung. Im Falle eines folgenden Neustarts wird der Vorgang wiederholt. Bei einem Ausfall wird der betroffene physische Server gewechselt, das Boot bleibt identisch. Je nach Konfiguration werden ausgefallene Server entweder als nicht verfügbar oder als neu gestartet gekennzeichnet. Die Wiederherstellung der Originalkonfiguration kann manuell vorgenommen werden, wenn der ursprüngliche Server nicht defekt ist und wieder online gehen kann. Die x10sure-software führt eine Datenbank mit allen verfügbaren Produktiv- und Ersatz- Servern sowie aller s. Für das Booten des s auf einem Server werden entsprechend den LUN-Zuweisungen auf der SAN-Einheit Betriebs-s erstellt. Diese werden in einer Tabelle mit eindeutiger LUN und HBA-Adapter-Nummer (WWN) referenziert. Während des Erststarts findet der Server über den WWN/LUN-Index sein Boot und fährt hoch. Zur Ausfallsicherung nimmt x10sure ein LUN-Mapping vor. Ist der defekte Server heruntergefahren, werden die WWNs des ausgefallenen Servers und des Ersatz- Servers durch x10sure ausgetauscht, sodass über die LUN nun anstelle des defekten Servers der Ersatz-Server referenziert ist. Dementsprechend nutzt der Ersatz-Server beim Hochfahren das des defekten Servers. Es ist möglich, auf einem Ersatz-Server eine Anwendung niedriger Priorität laufen zu lassen bei Ausfall eines produktiven Servers wird diese jedoch automatisch heruntergefahren. Wird ein Produktiv-Server aufgerüstet oder gewechselt, bleibt die LUN-Zuweisung bestehen. Beim Wechsel eines Windows-Betriebssystem-s ist eine Neuzuweisung erforderlich.

9 White Paper Stand: März 2007 x10sure Technical Seite 9 s und Speicher Bevor x10sure in Betrieb geht, müssen die s des Windows-Betriebssystems und jeder Anwendung für jeden Server erstellt und im LUN eines SAN-Speichersystems gespeichert werden. Die Erstellung der s erfolgt nach dem Setup der Server und Speichersysteme und deren Einbindung in das Netzwerk. In der ersten Version werden zwei Möglichkeiten für die Erstellung von s unterstützt: Lokale Installation über CD-ROM mit ServerStart aus der ServerView Suite Ferninstallation mit ServerStart und/oder RemoteDeploy aus der ServerView Suite Bei lokaler Installation wird die ServerStart-Software von Fujitsu Siemens Computers auf einem Referenzserver genutzt, um das Windows-Betriebssystem für den ersten Server einzurichten. Mit ServerStart wird auf der SAN-Einheit, die für alle Server im Netzwerk erreichbar ist, ein Betriebssystem- erstellt. Ist das Betriebssystem eingerichtet, kann die gewünschte Anwendung installiert und ein vollständiges, bootfähiges Server- erstellt werden. Diese Schritte sind für die s aller Produktiv-Server durchzuführen. Bei Ferninstallation wird die ServerStart- und RemoteDeploy-Software von Fujitsu Siemens Computers auf einem Referenz-Server und einem separat installierten Deployment-Server eingesetzt. Mit ServerStart oder RemoteDeploy wird ein Betriebssystem- und Anwendungs- für einen Server erstellt. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis alle notwendigen s erzeugt sind. Das Ergebnis ist in etwa das gleiche wie bei lokaler Installation, außer dass die s mit einem dedizierten Deployment-Server erstellt werden. Das s Repository für die Weiterverteilung kann hierbei wahlweise auf dem Deployment- Server oder direkt im SAN organisiert werden. Dank RemoteDeploy können neue Server in nur wenigen Schritten kurzfristig in die produktive Umgebung eingebunden werden. FibreCAT SX80 Die Konfiguration und Installation eines SX80 SAN-Speichersubsystems ist eine Möglichkeit, um die Daten und Boot s der produktiven Server zu speichern. Nachfolgende Grafik zeigt drei Konfigurationsbeispiele für SX80 mit unterschiedlicher Redundanz. Zusätzlich zum Grad der Hardware-Redundanz kann der Admininistrator DuplexDataManager von Fujitsu Siemens Computers einsetzen. Die Software-Lösung für PRIMERGY-Server ermöglicht ihm zusätzlich Datenspiegelung und die Ausfallsicherung des Netzwerks durch redundante Auslegung. DuplexDataManager bietet zwei Komponenten: DuplexWrite spiegelt Daten auf ein anderes (Remote-)Speichersubsystem, während MultiPath die redundanten Datenpfade zum Subsystem absichert.

10 Seite 10 White Paper Stand: März 2007 x10sure Technical Vorteile von DuplexWrite: Physische Spiegelung von Platten/RAID-Platten in Speichereinheiten Wiederholung des Speichervorgangs im Fehlerfall, bevor das System offline gesetzt wird Online-Wiederherstellung, sobald das zweite Speichersystem wieder verfügbar ist (Redundanz der Daten) Vorteile von MultiPath: Automatische Fehlererkennung und Wiederherstellung Lastverteilung Fehlertolerant gegenüber Controller-Fehler HBA-Fehler SAN-/-Path-Fehler Single Controller Dual Controller Redundant Path Server Spare Server Spare Server Spare HBA 1 HBA 1 HBA 1 HBA 1 HBA 1 HBA 2 HBA 1 HBA 2 Fibre Channel Switch Fibre Channel Switch FC Switch 1 FC Switch 2 Contr. A Contr. A Contr. B Contr. A Contr. B LUN LUN LUN

11 White Paper Stand: März 2007 x10sure Technical Seite 11 FibreCAT CX Die Konfiguration und Installation eines FibreCAT CX SAN-Speichersubsystems ist eine andere Möglichkeit zur Speicherung der Daten und der Boot s der produktiven Server. Nachfolgende Grafik veranschaulicht zwei mögliche CX300-Konfigurationen mit unterschiedlichem Grad an Redundanz. Zusätzlich zu einer hohen Hardware-Redundanz können Anwender in einer FibreCAT CX- Speicheranordnung Navisphere, Mirrorview und PowerPath von EMC für Speicher- Management, Datenspiegelung und die Ausfallsicherung des Netzwerks durch dessen redundante Auslegung einsetzen. Funktionen des Navisphere-Speicher-Managements: Ermittlung Konfiguration Überwachung LUN-Provisioning Leistungsanalyse Aktueller Speicherstatus Funktionen von Mirrorview: Synchrone und asynchrone Datenspiegelung Simultane Spiegelung Konsolidierte Verarbeitung Funktionen von PowerPath: Verteilung der I/O-Arbeitslast über verschiedene Kanäle Intelligente Lastverteilung gewährleistet optimale Nutzung der vorhandenen Kanäle Automatische Umschaltung auf einen anderen Kanal im Fehlerfall garantiert unterbrechungsfreien Informationsfluss Standard Configuration Redundant Path Server Spare Server Spare HBA 1 HBA 1 HBA 1 HBA 2 HBA 1 HBA 2 FC Switch FC Switch 1 FC Switch 2 SPA SPB SPA SPB LUN LUN

12 Seite 12 White Paper Stand: März 2007 x10sure Technical Installation und Konfiguration Für Installation, Konfiguration und den Betrieb sind einige Hardware- und Software- Komponenten notwendig. Diese werden in den technischen Unterlagen zu x10sure, SitePrep und im Manual beschrieben. Einzelheiten und Verfahren werden hier nicht nochmals dargestellt. Nachfolgende Kurzfassung skizziert die wichtigsten Schritte: Die Server für Produktion und Ausfallsicherung werden identifziert, konfiguriert, installiert und in Produktiv- und Ersatz-Server gruppiert. Typisch bei Einsatz von x10sure ist die Konfiguration von Produktiv- und Ersatz-Servern im Verhältnis n:1, um die Investitionen in redundante Server zu reduzieren. Zur Installation und Konfiguration der x10sure-software für die Verwaltung der Produktivund Ersatz-Server ist ein zusätzlicher, dedizierter Server notwendig. In der ersten Version ist zudem der Einsatz eines Speichersystems von Fujitsu Siemens Computers Voraussetzung. Die FC-Speichersysteme FibreCAT SX80 und CX sind hierfür zertifiziert. Die Speichersysteme bieten zentralen Datenzugriff für alle Server. Sie stellen ein allgemein zugängliches Boot Repository zur Verfügung, das die Abhängigkeit der Server von der Betriebsumgebung beseitigt und via SANBoot von x10sure genutzt wird. Schließlich sind zusätzliche Komponenten und Lizenzen für die Erstellung von s, Kommunikations- und Fibre Channel-Speichernetzwerken sowie gegebenenfalls anderer benötigter Funktionen erforderlich. Hardware- und Software-Komponenten werden zusammengestellt und installiert. Die Netzwerk-IP-Adressen und Switches für die Serverund Speicherkommunikation werden installiert und konfiguriert. Die x10sure-software wird auf einem dedizierten Server installiert. x10sure bietet ein GUI und einen Wizard für Installation und Konfiguration, welche den Administrator durch den Installations- und Konfigurationsprozess leiten. Viele Schritte sind hierbei automatisiert, sodass nur wenige Parameter und Bezeichnungen einzugeben sind. Nachfolgende Beispiel- Bildschirmmasken verdeutlichen dies: Wizard Configuration GUI

13 White Paper Stand: März 2007 x10sure Technical Seite 13 Ist dieser Prozess durchlaufen, sind die Server und Speicher im Netzwerk registriert. Produktive Anwendungsdaten werden generiert und gespeichert. Notwendige Daten-LUNs und Datenträger werden erstellt. Betriebssysteme und Applikationen für die Produktion werden installiert und s für das Remote-Booten angelegt. Diese werden auf einer SAN-Speichereinheit mit separaten LUNs abgelegt. Für das automatische Hochfahren und die Neuzuordnung im Fehlerfall verlinkt x10sure diese s mit den jeweiligen Servern. Administration Status der Knoten Der Status eines Knotens kann stark variieren. Ist ein Server online, befindet er sich im normalen Status. Er kann allerdings auch offline oder auf manuell gestellt, heruntergefahren oder ausgeschaltet sein, er kann abgestürzt sein, sich im Übergang oder in Warteposition befinden, gerade hochfahren oder einen unbekannten Status einnehmen. Welchen Status ein Server gerade hat, wird farblich differenziert im GUI unter states gezeigt. Der Status ändert sich zwangsläufig, wenn ein Knoten abstürzt. In diesem Fall geht er in den Status crashed über. Er kann sich automatisch wieder ändern, wenn der Knoten wiederhergestellt und hochgefahren wird. Der Status kann zudem gezielt auf manual mode geändert werden, was für Wartungen, beim Ausschalten, um Strom zu sparen oder beim Austausch von Servern sinnvoll ist. Letztlich kann der Status auch unbekannt oder unbestimmt sein. Ändern lässt sich der Status manuell über das GUI und über vorbereitete CLI-basierte Kommandos.

14 Seite 14 White Paper Stand: März 2007 x10sure Technical Online/Offline Online signalisiert, dass ein Server funktionsfähig in einer x10sure-installation läuft. Offline zeigt an, dass der Server nicht einsatzbereit ist dies ist allerdings nicht gleichbedeutend damit, dass er auf manuell geschaltet bzw. abgestürzt ist oder sich in einem anderen Status befindet. Manual Mode Für die Durchführung von Wartungen kann der Administrator den Server in den manuellen Modus versetzen. Der Server wird damit aus der Hochverfügbarkeitsüberwachung genommen, aber nicht aus dem Anwendungsbetrieb. Die Kommandos für das Herausnehmen und Wiedereinfügen eines Servers können mit dem GUI oder CLI gegeben werden. Crashed State Dieser Status signalisiert, dass ein Server sich nicht wiederherstellen lässt und der Anwender eingreifen muss. Failure Recovery Manchmal kann während der Wiederherstellung ein Fehler auftreten, sodass die Wiederherstellung erst möglich ist, nachdem der Fehler behoben wurde. Mit anderen Worten: Die Wiederherstellung schlägt fehl und der Server bleibt im crashed -Status hängen. In diesem Fall kann beispielsweise eine Reparatur der neu zuzuweisenden Datenträger notwendig sein, bevor für den Server dieser Status wieder entfernt werden kann. Power on/off Ist der Server im manuellen Modus, kann er aus- oder eingeschaltet werden. Dies kann zeitweilig sinnvoll sein, um Strom zu sparen, oder dann, wenn der Server ersetzt werden soll. Server Replacements/Additions Soll ein Knoten ausgetauscht oder ein neuer Server hinzugefügt werden, müssen die zuvor beschriebenen Anforderungen für Konfiguration, Installation und Erstellung/Änderung des s erfüllt werden, bevor man den neuen Server online stellt. Updates Sowohl der x10sure-anwendungsserver wie auch die Produktiv-Server können Updates auf die aktuellen Software-Versionen erfordern. Dies lässt sich mit den hier beschriebenen Administrationsmöglichkeiten bewerkstelligen.

15 White Paper Stand: März 2007 x10sure Technical Seite 15 Zusammenfassung Dieses Papier bietet eine technische Beschreibung der x10sure-lösung. Leser, die mit Servern, SAN-Speichern, Netzwerken, dem Windows-Betriebssystem, IT-Betriebsumgebungen und Hochverfügbarkeit vertraut sind, erfahren, wie x10sure arbeitet. Sie lernen zudem die technischen Produktkomponenten kennen und erhalten einen kurzen Überblick über Installation, Konfiguration und Administration. Einzelheiten zur Installation, Konfiguration und Arbeitsweise des Produkts erhalten Sie mit den technischen x10sure-publikationen Standortvorbereitung und Bedienungsanleitung. Weitere Informationen Gerne erläutern wir Ihnen persönlich, wie Ihr Unternehmen von x10sure profitieren kann. Kontaktieren Sie uns: René Hübel

16 Seite 16 White Paper Stand: März 2007 x10sure Technical Begriffserklärungen High Availability (HA) Bezieht sich auf die kontinuierliche automatische Überwachung und Wiederherstellung von Windows s auf einem freien Windows-basierten Server im Falle eines Fehlers. ISS Industrie-Standard-Server sind generell mit x86-/x64-cpu-architekturen von Intel, AMD etc. ausgestattet. IPMI Intelligent Management Platform Interface ist eine Server-basierte Management-Schnittstelle für die plattformübergreifende Verwaltung. Ein Industrie-Standard definiert eine standardisierte, abstrahierte, Nachrichten-basierte Schnittstelle zu einer intelligenten Plattform-Management-Hardware. Legt standardisierte Aufzeichnungen fest zur Beschreibung von Plattform-Management-Geräten und deren Leistungsmerkmalen. Produktions-Server (node) In x10sure betreiben diese Windows-Server die Kundenanwendungen. Failover-Server (node) In x10sure sind diese Windows-Server dazu vorgesehen, produktive Server im Falle eines Fehlers zu ersetzen. Windows In x10sure sind diese Windows-Server dazu vorgesehen, produktive Server im Falle eines Fehlers zu ersetzen. Storage Device Bezeichnet eine Speichereinheit im Storage Area Network (SAN), auf dem die Windows Boot s gespeichert sind. Daten werden gemeinsam mit den Windows-Applikationen ebenfalls im SAN gespeichert. LUN Bezeichnung für einen Storage Container, der sich typischerweise auf einem SAN- oder NAS-Speichergerät befindet. Boot LUN Bezeichnung für einen Storage Container, der ein Betriebssystem- enthält. SANBoot Eine Technik für das Hochfahren eines Betriebssystem-s, das sich auf einem SAN-Speichergerät befindet. Automation Wurde x10sure gestartet, kann die Software Windows-Server hochfahren, wiederherstellen und automatisch ohne Operator-Eingriffe hochverfügbar halten. Mit anderen Worten: Der Operator muss nicht ständig für Überwachung, Wiederherstellung und Neustart da sein. GUI Graphically-oriented User Interface FC Fibre Channel HBA Host Bus Adapter WWNN World Wide Name Number WWPN World Wide Port Number Alle Rechte vorbehalten, insbesondere für Patente, Gebrauchsmuster und Geschmacksmuster. Liefermöglichkeiten und technische Änderungen vorbehalten. Die in diesem Dokument wiedergegebenen Bezeichnungen können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für eigene Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann. Copyright Fujitsu Siemens Computers, 03/2007 Herausgeber: Fujitsu Siemens Computers Corporate Marketing Kontakt: Internet: Bestellnummer: DE

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