Unser Projekt in China Heim für Kinder und Jugendliche in Shitan Unterstützung von Lehrlingen im Heim

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1 Unser Projekt in China Heim für Kinder und Jugendliche in Shitan Unterstützung von Lehrlingen im Heim

2 1 Porträts des Heimleiters / Projektverantwortlichen Der Heimleiter und Schweizer Salesianer Don Bosco Missionar, P. Thomas Kemmler SDB, wurde 1972 im Kanton Bern geboren. Nach Abschluss der Volksschulen, Gymnasium und Rekrutenschule trat er 1992 ins Noviziat der Deutschen Provinz ein. Nach Abschluss der Studien Theologie und Sozialpädagogik erhielt er im Jahr 2002 die Priesterweihe. Im Jahre 2003 fand der Flug nach Asien statt. Bis ein Zuwanderer in einem neuen Land Anerkennung findet und arbeiten kann, muss er als einer von Ihnen anerkannt werden. Deshalb galt die erste Zeit dem Kennenlernen der Sprache und der Kultur. Das Ganze wurde vertieft durch arbeiten in einem von Salesianern Don Bosco s geführten Ausbildungszentrum für Jugendliche, sowie Abschluss eines Universitätsstudium mit dem Fach die Verschiedenen Erziehungsmethoden. Seit 4 Jahren ist er Verantwortlicher des Jugendheimes mit über 80 Jugendlichen im Alter von 6 bis 16 Jahren.

3 2 Philosoph Don Bosco s Der italienische Priester Johannes Bosco gehört zu den Pädagogen und Priestern, die mit ihrem ganzen Lebenseinsatz junge Menschen begleitet haben. Jugendlichen eine Heimat zu geben, Ausbildungsplätze zu finden, die Freizeit mit ihnen zu teilen und in den grossen und kleinen Sorgen auf dem Weg zum Erwachsensein einfach da zu sein, das war Don Boscos Programm. (Leben, Glauben, Glück, Liebe, Vertrauen) Jeder einzelne junge Mensch war für ihn wichtig, weil Gott ihn liebt. Don Bosco wollte, dass alle jungen Menschen erfasst werden. Aus diesem Grunde sandte Don Bosco die ersten Missionare bereits 1875 nach Argentinien aus. Heute sind die Salesianer auf allen Erdteilen und in über 130 Ländern präsent. Don Bosco mit Jugendlichen.

4 3 Kinderheim P. Nicosia hatte bei seinen Besuchen in den entlegenen, von der Aussenwelt oft abgeschnittenen Dörfern für Hanson-Patienten festgestellt, dass eine Menge gesunder Kinder die Nachkommen der Hanson Patienten in diesen Dörfern leben. Diese Kinder hatten in der Regel keinen Zugang zu öffentlichen Schulen, und die erzieherischen, sozialen und hygienischen Bedingungen in diesen Dörfern boten wenig Raum für eine gesunde Lebensentwicklung. Um die Kinder vor einer drohenden Ansteckung der Krankheit zu schützen, Zukunftsperspektiven zu eröffnen und den wirtschaftlichen wie auch den erzieherischen Bedürfnissen der Familien entgegen zu kommen, hatte P. Nicosia 1995 ein Heim gegründet. Aufgeteilt in acht familienähnliche Gruppen werden hier seither jährlich 80 Kinder und Jugendliche beherbergt. Wenige Jahre später wurde auch eine Berufsschule errichtet, um den älter werdenden Jugendlichen eine Berufsausbildung zu gewähren und ihnen den Einstieg ins selbstständige Sozialleben vorzubereiten. Aufgrund politischer Veränderungen musste die Berufsschule vor einigen Jahren den Lehrbetrieb einstellen. Dies hatte zur Folge, dass den Jugendlichen des Heimes keine Lehrausbildung mehr vermittelt werden konnte. Angesichts dieser Problematik hat das Heim begonnen, seinen Erziehungsauftrag auszudehnen und mehreren Jugendlichen einen längeren Aufenthalt gewährt. Zurzeit leben 18 BerufsschülerInnen über das Wochenende und den Ferien im Hause.

5 Herkunft der Jugendlichen.

6 Innenhof des Jugendheims.

7 4 Berufsschüler Die Berufsschüler sind in der Regel SchülerInnern, die ihre Kindheit im Kinderheim der Salesianer verbracht haben. Diese Jugendlichen sind nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit (Abschluss der 9. Klasse) entweder aus erzieherischen (persönlich Reife, familiäres Umfeld) oder rein praktischen Gründen (keine angemessene Schule) nicht in der Lage, eine Berufsausbildung zu erwerben. Um diesen Jugendlichen zu helfen und sie beim Einstieg in die Arbeitswelt und Selbstständigkeit zu begleiten, wurden vor vier Jahren freistehende Räume im Kinderheim zweckmässig eingerichtet, so dass ein Teil der Schulabgänger für die Berufsausbildungszeit weiterhin im Heim wohnen und erzogen werden können. Die Berufsschüler besuchen dann öffentliche Berufsschulen in der Umgebung. Von Freitagabend bis Sonntagabend kehren sie ins Kinderheim zurück. Aufgeteilt in zwei Wohngruppen (Buben/ Mädchen) und von den Erziehern des Heims unterstützt, können sie eine stufenweise Eingliederung ins Gesellschaftsleben vollziehen. Die Angliederung an das Heim garantiert ein gesundes soziales Umfeld und reiche Möglichkeiten der Persönlichkeitsentfaltung. Entsprechende Lern- und Freizeitangebote, aber auch die regelmässige Verpflichtungen zu Hausarbeiten und die Übertragung von Verantwortung in der Betreuung Heimbewohner nach der Diplomübergabe. und Erziehung der jüngeren Alters Genossen, fördern und garantieren die Entwicklung und Reifung der jungen Menschen. Alle BerufsschülerInnen verpflichten sich zudem, jährlich an mindestens einem Arbeitslager teilzunehmen, d.h. in den Dörfern der Hanson-Patienten Freiwilligendienste zu verrichten. Dadurch soll der Solidaritätssinn mit den Armen gestärkt werden, und die jungen Menschen lernen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, sowie die Dankbarkeit für die selbst empfangene Hilfe zu erlernen.

8 Im Schuljahr hatten 20 BerufsschülerInnen, wovon ab Februar 7 Auszubildende (5 Buben, 2 Mädchen) das Abschlusspraktikum in den wirtschaftlichen Unternehmen machten, und im Juli das Heim mit erfolgreichem Berufsabschluss verlassen haben. Zwei dieser Abschlussschüler werden nach einem Zwischenjahr, in dem sie etwas Berufserfahrung erwerben wollen, nächstes Jahr an der Fachhochschule weiterstudieren, während alle andern bereits eine Arbeitsstelle gefunden haben. Die zwei Schülerinnen, die letztes Jahr einen Schulwechsel vorgenommen haben, haben sich am neuen Ort gut zurechtgefunden. Die Lehrer sind mit dem allgemeinen Verhalten und den schulischen Leistungen dieser beiden sehr zufrieden. Ein Mädchen, das Gastronomie studiert, hat im Frühling ein Zwischenpraktikum absolviert, und ist zu unserer grossen Überraschung und Freude persönlich viel reifer und emotional ausgeglichener geworden. Auch hat sie ein Ziel für ihr Leben gewonnen und macht sich Gedanken über ein Studium an der Fachhochschule die Fähigkeiten dazu hätte sie! Für das Schuljahr wurden 5 Neuaufnahmen, 3 Mädchen für die Berufe Krankenschwester, Buchhaltung, Design, sowie 2 Buben für die Berufe Automechanik und Elektroniker vorgenommen. Auf der allgemein erzieherischen Ebene werden den Berufsschüler Sinn für Initiative und Selbstverantwortung gefördert, sowie die Verbindung zur Arbeitswelt und dem Gesellschaftsleben verstärkt.

9 Berufsschüler bei Haus- und Umgebungsarbeiten im Jugendhaus.

10 Freiwilligenarbeit in den Ferien Mädchen bei der Feldarbeit, Knaben beim Strassenbau.

11 5 Kosten für einen Berufsschüler Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Die Kosten für einen Berufsschüler betragen ca. CHF pro Jahr und lassen sich wie folgt aufteilen: Schuldgeld (inkl. Unterkunft): CHF , Essenskosten: CHF 650.-, Fahrkosten : CHF Wiederkehrende Jahreskosten für 20 Berufsschüler ca. CHF Berufsschüler helfen mit bei der Freizeitgestaltung für die kleinen Mitbewohner.

N T E R N A T W O H N A N G E B O T L A N D E N H O F Z E N T R U M S C H W E I Z E R I S C H E S C H U L E S C H W E R H Ö R I G E 5 0 3 5

N T E R N A T W O H N A N G E B O T L A N D E N H O F Z E N T R U M S C H W E I Z E R I S C H E S C H U L E S C H W E R H Ö R I G E 5 0 3 5 I N T E R N A T W O H N A N G E B O T L A N D E N H O F Z E N T R U M S C H W E I Z E R I S C H E S C H U L E S C H W E R H Ö R I G E 5 0 3 5 U N T E R E N T F E L D E N W O H N A N G E B O T Zum Internat

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