Geschäftsbericht der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG

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1 Geschäftsbericht der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG 011

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3 Inhalt Vorwort Vorstand RLB Tirol AG 04 Übersicht Vorstand und Aufsichtsrat 06 Vorwort des Aufsichtsratsvorsitzenden 07 Die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG 08 Die MitarbeiterInnen 10 Die Raiffeisen-Bankengruppe Tirol 12 Die Raiffeisen Bankengruppe Österreich 14 Raiffeisen unterstützt seit 125 Jahren zuverlässig den regionalen Wirtschaftskreislauf. Interview mit Dr. Hannes Schmid, Vorstandssprecher der RLB Tirol AG, und Dir. Josef Graber, Vorsitzender des Aufsichtsrates der RLB Tirol AG 16 Lagebericht Jahre Raiffeisen in Österreich: Auf einem soliden Fundament. Ein Bericht von Prof. Kurt Ceipek, Herausgeber der Raiffeisenzeitung 30 Jahresabschluss 33 Bankstellen 50

4 4 Vorwort Vorstand RLB Tirol AG MMag. Reinhard Mayr Vorstandsdirektor Dr. Hannes Schmid Vorstandssprecher Mag. Gobert Sternbach Vorstandsdirektor

5 Vorwort Vorstand RLB Tirol AG 5 Vorwort Vorstand RLB Tirol AG Sehr geehrte Damen und Herren, wir blicken auf ein bewegendes Jahr 2011 zurück. Die politischen Umbrüche in einigen nordafrikanischen Staaten, die Naturkatastrophe in Japan und die anschließende nukleare Verstrahlung, die Angst vor Staatspleiten in Europa und auch der Streit über die Schuldenobergrenze in Amerika führten zu starken Schwankungen an den Finanzmärkten. Vor allem die europäische Schuldenkrise erreichte ab dem Sommer durch die Entwicklungen in Griechenland, Spanien und Italien sowie Anzeichen einer Rezession beunruhigende Dimensionen. Die Situation konnte durch umfassende Ankäufe von italienischen und spanischen Anleihen durch die Europäische Zentralbank allmählich stabilisiert werden. In Österreich und auch in Tirol hat sich die Wirtschaft sehr positiv entwickelt und konnte stark wachsen. Das war vor allem durch die engen Verflechtungen mit dem Wirtschaftsmotor Deutschland möglich. Dieses positive wirtschaftliche Umfeld in Tirol war mit ein Grund, warum sich die Raiffeisen- Landesbank Tirol AG im Jahr 2011 sehr gut entwickeln konnte. Trotz intensiven Wettbewerbs und teilweise neuen Rahmenbedingungen ist es uns gelungen, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 24,2 Mio. Euro zu steigern. Das zeigt, wie groß das Vertrauen der Kunden in die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG ist, und bestätigt unseren Weg der konsequenten KundInnenorientierung sowie des risikoorientierten Wachstums. Das gute Ergebnis dient vor allem der Stärkung unseres Eigenkapitals. Mit einer Eigenmittelquote von über 11 Prozent sind wir schon heute für die sich aus Basel III ergebenden Vorgaben gerüstet. Gemeinsam mit den Tiroler Raiffeisenbanken ist es uns wieder gelungen, unsere führende Marktposition in Tirol weiter auszubauen. In dieser erprobten Partnerschaft sind wir die mit Abstand größte und leistungsfähigste Bankengruppe des Landes. Die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG und die 81 autonomen Raiffeisenbanken sichern mit mehr als 262 Bankstellen flächendeckend die finanzielle Nahversorgung der heimischen Bevölkerung und Wirtschaft. Darüber hinaus sind wir mit über Arbeitsplätzen einer der größten und attraktivsten Arbeitgeber Tirols. Wir bedanken uns bei unseren Kunden, Partnern, Eigentümern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Jahr Dr. Hannes Schmid Vorstandssprecher MMag. Reinhard Mayr Vorstandsdirektor Mag. Gobert Sternbach Vorstandsdirektor

6 6 Übersicht Vorstand und Aufsichtsrat Übersicht Vorstand und Aufsichtsrat Vorstand der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG Dr. Hannes Schmid Vorstandssprecher Mag. Gobert Sternbach Vorstandsdirektor MMag. Reinhard Mayr Vorstandsdirektor Dr. Hans Unterdorfer Vorstandsdirektor (bis ) Aufsichtsrat der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG Josef Graber Vorsitzender Direktor der Raiffeisen Regionalbank Hall in Tirol Peter-Roman Bachler Vorsitzender-Stellvertreter Direktor der Raiffeisenbank Kitzbühel Josef Chodakowsky Direktor der Raiffeisenbank St. Anton am Arlberg Martin Lorenz Geschäftsführer der Bergbahnen Silvretta Galtür Meinhard Mayr Direktor der Raiffeisen-Bezirkskasse Schwaz Mag. Gallus Reinstadler Direktor der Raiffeisenbank Pitztal Johannes Gomig, MBA Vorsitzender-Stellvertreter Direktor der Raiffeisenbank Reutte Berthold Blassnig Direktor der Raiffeisenbank Defereggental Dr. Anna Hosp Angestellte, Gernot Langes-Swarovski & CO Andreas Mantl Direktor der Raiffeisenbank Wipptal Dr. Michael Misslinger Direktor der Raiffeisenbank Wörgl Kufstein Johann Thaler Bürgermeister von Reith i. Alpbachtal Vom Betriebsrat entsandt Doris Bergmann, Innsbruck Mag. Wolfgang Kunz, Rum Erika Zingerle, Innsbruck Mag. Heinz Hofer, Lienz Rudolf Staffler, Tristach Dr. Markus Zorn, Rum Staatskommissäre Hofrat Dr. Michael Manhard Bundesministerium für Finanzen, Wien AD Andreas Umlauf Bundesministerium für Finanzen, Wien

7 Vorwort des Aufsichtsratsvorsitzenden 7 Vorwort des Aufsichtsratsvorsitzenden Die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG kann auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurückblicken und einen sehr zufrieden stellenden Jahresabschluss präsentieren. Die Betriebserträge wurden erhöht, die Betriebsaufwände auf dem Niveau des Vorjahres gehalten und die Risikovorsorge reduziert. Das führte in Summe zu einer deutlichen Steigerung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Diese erfreuliche Entwicklung ist für mich ein deutlicher Ausdruck für die große Zufriedenheit der Kunden mit den ausgezeichneten Dienstleistungen, die erbracht wurden. Für die Tiroler Raiffeisenbanken ist die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG nicht nur ihr Spitzeninstitut, sondern auch Themenführer und verlässlicher Kooperationspartner. Das ist gerade in einem stürmischen Umfeld, in dem sich die Rahmenbedingungen ständig ändern und immer neue Vorschriften erlassen werden, enorm wichtig. Es gibt der gesamten Gruppe Sicherheit und die nötige Stabilität. Die Raiffeisen-Bankengruppe Tirol ist die größte und leistungsstärkste Bankengruppe des Landes. Fast die Hälfte aller Tirolerinnen und Tiroler vertraut auf die Qualität der Beratung und Finanzdienstleistungen von Raiffeisen. Auch für die heimische Wirtschaft ist Raiffeisen der verlässliche und kompetente Partner. Gemeinsam fördern wir den Tiroler Wirtschaftsraum und schaffen den nötigen finanziellen Gesamtrahmen, um Ideen erfolgreich umzusetzen. Die Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat gestaltete sich im Jahr 2011 sehr konstruktiv. Auch das hat wesentlich zur positiven Entwicklung der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG und der gesamten Raiffeisen-Bankengruppe Tirol beigetragen. Ich möchte mich deshalb bei dem gesamten Vorstand, den Führungskräften, Funktionären und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr herzlich für dieses produktive Miteinander und die große Einsatzbereitschaft im vergangenen Jahr bedanken. Dir. Josef Graber Vorsitzender des Aufsichtsrates

8 8 Die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG Die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG Die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG ist das Spitzeninstitut der Raiffeisen-Bankengruppe Tirol (RBGT). Neben ihrer strategischen Vorreiterrolle für die RBGT ist sie selbst am Markt vertreten und betreibt 17 Bankstellen. Gleichzeitig nimmt sie für die Tiroler Raiffeisenbanken zahlreiche Serviceaufgaben wahr (z. B. EDV, Produktentwicklung). Wie jede Tiroler Raiffeisenbank steht auch die RLB Tirol AG für Sicherheit, Nähe, Vertrauen und Gemeinschaft. Die RLB Tirol AG wurde im Jahre 1895 als Raiffeisen-Zentralkasse Tirol gegründet. Sie steht heute zu mehr als 99 Prozent im Besitz der Tiroler Raiffeisenbanken und repräsentiert die größte und leistungsfähigste Bankengruppe des Landes. Der Kundenanteil der RBGT beträgt fast 50 Prozent. Beispiele: Rotes Kreuz, Caritas, Tiroler Hospizbewegung, Partnerschaft mit der Universität Innsbruck, RLB Kunstbrücke mit drei Ausstellungen jährlich, der mit Euro dotierte RLB Kunstpreis, welcher alle zwei Jahre vergeben wird, New Orleans Festival, Fußballvereine u. v. m. Umfassendes Betreuungsangebot Auf Grund ihrer hohen Fachkompetenz sind die Beraterinnen und Berater in der Lage, ihre Kunden umfassend in allen Geldangelegenheiten zu betreuen. Anders als eine internationale Großbank ist sie vor Ort in der Region tätig. Sie bietet innovative Produktlösungen, die dem jeweiligen Bedarf der Privat- und Firmenkunden entsprechen. Dafür nutzt die Bank auch das Netzwerk der Spezialunternehmen (z. B. Raiffeisen Versicherung, Raiffeisen Bausparkasse, Raiffeisen- Leasing). Mit der Gründung der modernen Abwicklungs- und Dienstleistungs Ges.m.b.H. (RAD) wurden Produktivität und Effizienz von Abwicklungs-, Service- und Supportdienstleistungen für die Tiroler Raiffeisenbanken langfristig sichergestellt. Innovativ: Raiffeisen-Tirol Regional-Anleihe Ein Beispiel für ein innovatives Angebot, das den Wünschen und Bedürfnissen der Tirolerinnen und Tiroler nach einer ertragreichen und sicheren Form der Geldanlage entgegenkommt, ist die Raiffeisen-Tirol Regional-Anleihe. Diese Anleihe steht für Regionalität und Verbundenheit mit dem Land und den Menschen. Die Raiffeisen-Tirol Regional-Anleihe investiert direkt in die Tiroler Regionen. Die veranlagten Gelder werden vor Ort eingesetzt bzw. direkt in Tirol verwendet, beispielsweise für die Schaffung von Wohnraum oder öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen. Wenn ein Unternehmen auch in der Zukunft Erfolg haben will, muss es diese aktiv gestalten und strategisch planen. Aus diesem Grund erarbeitet die RLB Tirol AG gemeinsam mit den Tiroler Raiffeisenbanken die künftige strategische Grundausrichtung. Als Themenführerin koordiniert sie die landes- und bundesweite Gremienarbeit. Wichtiger Förderer Neben ihrer Aufgabe als wichtiger Nahversorger in allen Bereichen moderner, kundenorientierter Bank-Dienstleistungen fördert die RLB Tirol AG in ihrem Marktgebiet traditionell den Sozialbereich sowie Bildung, Kultur und Sport. Ausgezeichneter Arbeitgeber Die RLB Tirol AG bietet rund 500 Mitarbeitern einen attraktiven, krisensicheren Arbeitsplatz und zählt damit zu den wichtigsten Arbeitgebern in der Region. RLB-Mitarbeiter bleiben überdurchschnittlich lange im Unternehmen. Ihr Know-how, ihre Kompetenz und die persönliche Einsatzbereitschaft tragen zum nachhaltigen Unternehmenserfolg bei. Der Geschäftsleitung liegen das Wohl und die Gesundheit der Mitarbeiter am Herzen. Umfangreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden ebenso gerne genutzt wie das attraktive Angebot des internen Gesundheitsprogramms RLB Vital. Mehrfach ausgezeichnet Zum ersten Mal wurden durch den TÜV AUSTRIA Service- und Beratungsqualität eines Kreditinstituts mit einem Zertifikat ausgezeichnet. Dabei wurden Raiffeisenbanken beim fairen Credit getestet. Besonderes Augenmerk lag auf Flexibilität während der Laufzeit sowie Preis- und Kostentransparenz. Auch die Raiffeisen- Landesbank Tirol AG wurde mit dem entsprechenden Zertifikat prämiert. Das Europäische Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) verlieh der RLB als erster Bank Westösterreichs das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung. Besonders hervorgehoben wurde bei der Vergabe das betriebliche Gesundheitsmanagement RLB Vital. Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend würdigte die RLB Tirol AG als attraktiven Arbeitgeber, der den Mitarbeitern Möglichkeiten bietet, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Die Bank wurde im Berichtsjahr mit dem Zertifikat Audit berufundfamilie ausgezeichnet. Das Land Tirol schrieb im Vorjahr den Wettbewerb Familienfreundlichstes Unternehmen 2011/12 aus. Die RLB Tirol AG nahm erfolgreich daran teil und erhielt die entsprechende Ehrenurkunde.

9 Die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG 9 Wichtige Beteiligungen der RLB Tirol AG Raiffeisen Zentralbank Österreich AG AlpenBank AG Raiffeisen Bausparkasse RACON West Software GmbH LOGIS IT Service GmbH Raiffeisen Capital Management Raiffeisen Bau Tirol Raiffeisen Wohnbaubank AQUA DOME Tirol Therme Längenfeld Raiffeisen & Steinmayr Tirol Consult PayLife Bank Raiffeisen-Leasing GmbH Unser Lagerhaus Warenbeteiligungs-GmbH

10 10 MitarbeiterInnen Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Manuela ABFALTER, Iris AIGNER, Pauline AIGNER, Luca ALLETTO, Walter ALTSTAETTER, Karin Brigitte AMMER, Hubert AMON, Christian ANDREATTA, Reinhard ANGERMANN, Sabine ARL, Patricia ASSMAIR, Eva ASTL, Roland AUER, Sibylle AUER, Cornelia AUER, Bernhard AUGSCHOELL, Marina BABIC, Hildegard BACHMAIR, Stefanie BALLWEBER, Hubert BARBIST, Heinz BAUMANN, Gerald BEER, Petra BENEDIKTER, Maximilian BERGHAMMER, Doris BERGMANN, Elisabeth BERNHARDT, Verena BERNLOCHNER, Christian BEVELANDER, Markus BLASSNIG, Claudia BLIEM, Gerhard BLOEB, Stefan BODNER, Susann BOEKDRUKKER, Josef BRANDAUER, Eva Maria BRASCH- LER, Christian BRAUNEGGER, Vanessa BRENNER, Barbara BRIDA, Richard BRUGGER, Birgit BRUNNER, Karl BRUNNER, Guenther CHRONST, Gerhard CRAMER, Carolin CZERMAK, Martin DANLER, Andreas DEGENHART, Agnes DEISER, Andreas DIERIGL, Arno DRAXL, Verena DRESEN, Michaela DUCANOVIC, Elisabeth DUENSER, Markus DUFTNER, Peter DULLNIG, Claudia DULLNIG, Judith EBNER, Peter ECKERT, Andreas EGGER, Oliver EGGER, Nicole EGGER, Denise EGGER, Herbert EICHHORN, Irene EISENBEUTL, Christina ELLER, Thomas ELZENBAUMER, Christian ENGL, Elisabeth ENGL, Ilse ERLACHER, Martin EXENBERGER, Genovefa FALKNER, Sabine FALSCHLUNGER, Daniel FASCHING, Petra FEICHTNER, Meinhard FIDLER, Stephanie FILL, Johann FINK, Helga FINNER, Roland FRIESS, Thomas FRISCHAUF, Ludwig FROECH, Elke FUERHOLZER, Manuela FUNK, Daniela GABMAIR, Joerg GAMROTH, Wilfried GANDER, Alfons GANEIDER, Manfred GAPP, Birgit GASSER, Viktoria GASSER, Roland GASSER BERGER, Markus GATT, Walter GAUGG, Johannes GEILER, Manuela GEILER, Petra GEISSLER, Eleonore GERBER-EICHHORN, Claudia GINER, Hermann GIRSTMAIR, Michael GLANZ, Marina GLATZL, Stefan GOGL, Peter GOLLER, Martin GOREIS, Helga GRABNER, Dagmar GRANZER, Erich GRISSMANN, Klaus Michael GROSSGUT, Franz GRUBER, Evi GRUBER, Andrea GRUBER, Christina GRUBER, Manuela GRUBER, Angela GRUENBACHER, Christian GSCHLIESSER, Julia GSCHWENTNER, Desiree GSPAN, Gerhard GSTREIN, Bernhard GSTREIN, Michael GUNDRUM, Christof GURGISSER, Siegmund GUTTERNIG, Christa HABERKORN, Michael HAGER, Michaela HAIDLER, Elisabeth HAIRER, Gabriele HANDL, Martin HAPP, Susanne HAUN, Elisabeth HAUSER, Florian HAUSER, Julia HEEL, Sandra HEIDEGGER, Martin HEIDEGGER, Alexander HEINDL, Alexander HEISS, Albert HELL, Helene HELLRIGL, Eric HENSEN, Heidi HINTNER, Christian HIRNER, Erwin HOEGER, Klaus HOERTNAGL, Christian HOERTNAGL, Victoria HOERTNAGL, Heinz-Johann HOFER, Christine HOFER, Martina HOFER, Gregor HOHENAUER, Stefanie HOLBACH, Hans HOLZKNECHT, Dagmar HOLZMANN, Dietmar HOSP, Astrid HOY, Petra HUBER, Albert HUEBER, Helmut HUPFAUF, Gerhard HUPFAUF, Lukas HUTER, Elisabeth IGHODARO, Eva JAEKEL, Joachim JAMNIG, Ingrid JANICKI, Christine JANTSCHER, Maria JEITLER, Monika JENEWEIN, Johann JUNGMANN, Sylvia KAINZ, Daniel KALDINAZZI, Johannes KAMPFER, Markus KAPFERER, Barbara KAPPACHER, Simone KASTL, Margarita KATSCHNIG, Werner KERBER, Regina KIRCHMAIR, Angelika KIRCHMAIR, Heidi KIRSCHNER, Andreas KLAUNZER, Johannes KLAUNZER, Ludwig Josef KLEINDL, Roger KLIMEK, Klaus KLINGENSCHMID, Karin KLINGENSCHMID, Jasmin KLINGENSCHMID, Christian KLOCKER, Katrin KLOTZ, Michael KLUCKNER, Natalie KLUCKNER, Sandra KNAUS, Mario KOFLER, Robin KOFLER, Peter KOFLER, Werner KOLB, Gabriele KOLLREIDER, Claudia KONRAD-HUBER, Nebojsa KOSTIC, Juergen KRABACHER, Franz KRANEWITTER, Eva KRAPF, Sandra KRIEGL, Peter KRITZINGER, Waltraud KROELL, Birgit KRUG, Karoline KUEN, Reinhard KUGLER, Melek KULOGLU, Wolfgang KUNZ, Sandy KUSS, Julia LACHBERGER, Bernhard LADNER, Klaus LAMPRECHT, Catrin LAMPRECHT, Stefan LANG, Sandra LARCH, Brigitte LARCHER, Karin LARCHER, Sandra LARCHER, Bettina LAX, Dominik LEBEDA, Martin LECHNER, Manuela LECHNER, Christoph LEIMGRUBER, Andreas LEITINGER, Helga LEITNER, Tamara LENER, Christiane LEUPRECHT, Renate LEZUO, Gottfried LIRK, Nina LOEFFLER, Thomas LOTRITSCH, Verena LUNG, Konstantin LUTZ, Peter MACHAT, Claudia MADL-SCARTEZZINI, Martina MAIACHER, Dorothea MAIR, Kurt MAIR, Gregor MARGREITER, Norbert MARGREITER, Christine MARKSTEINER, Anton MARKT, Josef MARTINER, Ingrid MASSANI, Martin MAURER, Karlheinz MAYR, Reinhard MAYR, Josef MAYR, Helmut MAYR, Christoph MAYR, Christoph MAYR, Renate MEDINA-HOFER, Margit METZLER, Carola MIGLAR, Manfred MIGLAR, Daniel MIKULA, Monika MIMM, Bernhard MITTERMAIR, Manfred MLADEK, Stefan MOLL, Hubert MONAI, Markus MOR, Eva MRAK,

11 MitarbeiterInnen 11 Michael MUEHLBACHER, Werner MUELLER, Hubert MUESSIGGANG, Angelika MUESSIGGANG, Doris MURR, Patrik MUXEL, Susanne NAGELE, Julia NAGL, Josef NAGL, Jasmine NEUHAUSER, Birgit NEUNER, Alexander NEUNER, Otto NEUNER, Julia NEURAUTER, Barbara NEURAUTER, Franziska NIESCHER, Walter NITZLNADER, Ruth NOCKER-LEDERER, Bernd NOEHRER, Barbara OBERDANNER, Helmut OBERERLACHER, Frank OBERHAUSER, Stefan OBERHOFER, Georg OBERMUELLER, Guenter OBERZAUCHER, Christian OBEX, Monika OETTL, Monika ORTNER, Michaela ORTNER, Christoph ORTNER, Michaela OSS, Karin OSTERMANN, Marie-Theres PANCHERI, Konrad PARDELLER, Christina PARTL, Thomas PATSCH, Marina PEDRINI, Julia PENZ, Christian PENZ, Cornelia PERKOUNIGG, Romina PEROTTI, Sabine PFERSCHI, Martina PFLEGER, Monika PFURTSCHELLER, Birgit PFURTSCHELLER, Marcus PICHLER, Eugenio PIGNATTI, Arlette PILS, Gabriele PINGGERA, Verena PITTL, Josef PITTRACHER, Karoline PLANK, Markus PLATTNER, Nicole PLATTNER, Alexandra PLUNGER, Christine POCK, Eveline POLIN, Martin PRANTER, Christian PRUGGER, Monika PUCHER, Nicole PUCKL, Gertraud PUELACHER, Dietmar PUTSCHNER, Andreas RAASS, Isa RABL, Bettina RAGGL, Angela RAGGL, Michael RAGGL, Sarah RAINER WIESER, Dieter RASPOTNIK, Christiane RECHEIS, Wolfgang REDL, Marco REGENSBURGER, Karoline REIDER, Petra REISTER-WALL- NOEFER, Fraenk REITER, Gabriella REUTER, Christina RHOMBERG, Petra RIEDL, Brigitte RIETH, Silvia RIETZLER, Katrin RIHA, Christa ROESNER, Gerhard ROSENDORFER, Marion ROSINA, Christine ROTTENSTEINER, Monika RUDISCH, Helmuth RUECH, Markus RUECH, Thomas RUETZ, Bibiane RUETZ, Stefan RUF, Klaus SAIGER, Manfred SAILER, Patricia SANTA, Alexander SANTER, Thomas SATTLEG- GER, Thomas SAURER, Clemens SAURER, Roman SAUTNER, Sylvia SCHAMBERGER, Sandra SCHANDL, Werner SCHARF, Stefan SCHARF, Sandra SCHELLHORN, Matthias SCHIESTL, Monika SCHLATTER, Renate SCHLEICH, Markus SCHLENCK, Claudia SCHLITT- LER, Ferdinand SCHMID, Michael SCHMID, Hannes SCHMID, Harald SCHMIDER, Karin SCHNAUFERT, Thomas SCHNEEBERGER, Brigitte SCHNEIDER, Marlies SCHNELL, Richard SCHNELLER, Daniel SCHNIEDERS, Romed SCHOEPF, Marina SCHRANZ, Hannes SCHREINER, Maria SCHWAIGER, Lisa SCHWARZL, Markus SCHWINGHAMMER, Wolfgang SCHWITZER, Hubert SEDLMAYR, Andrea SEEHAUSER, Petra SEELAUS, Sophia SEEWALD, Christian SEISER, Peter SENFTER, Rudolf SENN, Kerstin SIEBENHUENER, Caecilia SILGENER, Alexander SMITH, Emanuel SORAPERRA-AUGUSZTINYI, Renate SPARBER, Soeren SPECHT, Christoph SPOECK, Petra SPOERR, Armin SPRENGER, Markus STABENTHEINER, Rudolf STAFFLER, Carmen STANGLECHNER, Martin STECHER, Gebhard STEINACHER, Claudia STEINER, Christian STEINER, Patrick STEINKELLNER, Michael STEINLECHNER, Elisabeth STEINRINGER, Gobert STERNBACH, Nicole STOISER, Melitta STOLZ, Johannes STOTTER, Patrick STRASSER, Bernadette STRICKNER, Inge STROBL, Doris STROBL, Karin STROBL, Christa STROBL, Elke STROBL, Elisabeth Charlotte STUBLER, Barbara TAUTSCHER, Peter TAUTSCHER, Johanna TEMPELE, Johann THALER, Patrizia THALER, Birgit THALER, Jacqueline THALER, Helmut THEYER, Sandra THOENY, Andrea TOLL, Markus TOLLINGER, Herwig TRAUNER, Christoph TRAUNFELLNER, Dietmar TRIENDL, Othmar TRIENDL, Katrin TROYER- SOCHER, Christina TSCHAPELLER, Notburga TSCHUGG, Simone UNGERANK, Brigitte UNSINN, Michael UNTERASSINGER, Johannes UNTERLUGGAUER, Thomas UNTERPERTINGER, Gerald UNTERRAINER, Margreth UNTERWEGER, Marleen VAN BARMEN T LOO, Andrea VERDROSS, Olivia VESELY, Benjamin VOGLER, Alfred VOLDERAUER, Veronika VOLDERAUER, Sylvia VOTAVA, Kerstin WALKER, Christine WALLNOEFER, Stephan WALSER, Sonja Fernanda WANKMUELLER, Thomas WASS, Sabine WASS, Philipp WEBER, Thomas WEIDINGER, Michael WEISS, Sonja WEITZER, Christine WEIXLER, Evelin WENDE, Wolfgang WENINGER, Detlev WENKO, Manuela WENTZ, Ramona WERTH, Daniel WHITE, Markus WIDMANN, Ulrike WIDMOSER, Johannes WIESER, Harald WIESER, Melanie WILD, Urban WINDBICHLER, Regina WINKLER, Andrea WITTING, Thomas WOEBER, Maria WOLF, Martina WOMBACHER, Andreas WOPFNER, Claudia WOTZEL, Maria WURZER, Hubert WURZER, Hannes ZACCHIA, Patrick ZANGERL, Andrea ZANKL, Elfriede ZECHNER, Petra ZEILLINGER, Aegidius ZETTINIG, Werner ZIMA, Stefan ZIMMER, Renate ZIMMERMANN, Gabriele ZIMMERMANN, Erika ZINGERLE, Sabine ZOEHRER, Christian ZOLLER, Markus ZORN, Markus ZWIEFELHOFER

12 12 Die Raiffeisen-Bankengruppe Tirol Die Raiffeisen-Bankengruppe Tirol Viele Menschen machen sich angesichts der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung Sorgen. Gerade deshalb gewinnt das lokale Umfeld an Bedeutung. Denn funktionierende regionale Strukturen geben Halt und Sicherheit. Das ist ein Grund, warum jede zweite Tirolerin bzw. jeder zweite Tiroler beim Thema Finanzen Raiffeisen vertraut. Bei der Jugend ist dieser Anteil sogar noch höher: Zwei von drei Jugendlichen zwischen 10 und 27 Jahren sind Mitglieder des Raiffeisen Club Tirol. Das Vertrauen in Raiffeisen lässt sich in Zahlen ausdrücken: Mit einem Kundenanteil von 47 Prozent ist Raiffeisen die klare Nummer eins im Land. Die aggregierte Bilanzsumme der RBGT betrug zum Stichtag ,8 Mrd. Euro. Im Vorjahr verwalteten die Tiroler Raiffeisenbanken Ersteinlagen, bestehend aus Sicht-, Termin- und Spareinlagen, in der Höhe von 8,5 Mrd. Euro. Dass es bei Raiffeisen keine Kreditklemme gibt, zeigt das Plus von 1,9 Prozent bei Ausleihungen an Privat- und Firmenkunden. Seit über 125 Jahren sind die Raiffeisenwerte Sicherheit, Nähe, Vertrauen und Gemeinschaft eine solide Grundlage der Geschäftstätigkeit. Die Tiroler Raiffeisenbanken stehen für nachhaltiges, verantwortungsbewusstes Wirtschaften. Sie achten darauf, dass Wirtschaftskraft und Wertschöpfung in der Region verbleiben und damit den Menschen vor Ort zugutekommen. Anvertraute Gelder werden in der Region veranlagt und z. B. als Kredite für den Bau eines Hauses, den Kauf einer Wohnung oder Sanierungsmaßnahmen vergeben. Mit 262 Bankstellen in Tirol stellen die 81 selbstständigen Raiffeisenbanken und die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG die Nahversorgung der Bevölkerung und Wirtschaft mit umfassenden Bankangeboten sicher. Entscheidungen fallen autonom vor Ort ohne Umwege. Gleichzeitig nutzt jede Raiffeisenbank im Dienst an ihren Kunden das weltweite Netz der Raiffeisen-Bankengruppe. Mit attraktiven, krisensicheren Arbeitsplätzen zählt Raiffeisen zu den größten Arbeitgebern unseres Landes. Als Betriebe, die Lehrlinge ausbilden, schaffen die Tiroler Raiffeisenbanken Jugendarbeitsplätze. Angeboten werden die Lehre zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann. Vier von fünf Tiroler Banklehrlingen werden von Raiffeisen ausgebildet. Die Raiffeisenbanken sind ein wichtiger Auftraggeber für die Wirtschaft z. B. bei Umbauten und Neubauten: Aufträge werden an heimische bzw. regionale Unternehmen vergeben. Das sichert Arbeitsplätze und fördert die lokale Wirtschaft auch dann, wenn billigere Angebote vorliegen. MÜNCHEN 90 KM OBERAU ZÜRICH 240 KM MAILAND 360 KM

13 Die Raiffeisen-Bankengruppe Tirol 13 Raiffeisen ist die Bank der Tirolerinnen und Tiroler Anders als anonyme Großbanken, die irgendwo ihren Hauptsitz haben, ist Raiffeisen vor Ort präsent. Die lokale Verankerung zeigt sich auch darin, dass die Tiroler Raiffeisenbanken als Genossenschaftsbanken im Besitz ihrer Mitglieder, Tirolerinnen und Tiroler, stehen. Der genossenschaftliche Fördergedanke ist in der gesamten Raiffeisen-Bankengruppe tief verwurzelt und heute so aktuell wie damals, als die ersten Raiffeisenbanken in Tirol gegründet wurden. Deshalb fördern die Tiroler Raiffeisenbanken aus ihren erwirtschafteten Gewinnen traditionell soziale Belange, Bildungseinrichtungen sowie die heimischen Kultur- und Sportvereine. Allein in den letzten vier Jahren wurden den Vereinen, Verbänden und Institutionen mehr als 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit dem Raiffeisen Club Tirol begleitet Raiffeisen junge Leute in ihrer finanziellen Entwicklung und bietet ihnen mit der Raiffeisen Club-Karte attraktive Ermäßigungen bei den besten Konzerten und hunderten Kooperationspartnern in Tirol. Raiffeisen-Tirol Regional-Anleihe Regional-Anleihe: Tirol im Mittelpunkt Die Verbundenheit mit der Tiroler Bevölkerung ist für die Tiroler Raiffeisenbanken Ausdruck einer praktisch gelebten Denkhaltung. Das zeigen auch innovative Produkte wie zum Beispiel die Raiffeisen-Tirol Regional-Anleihe. Diese ist ein Angebot, das von Tirolern für Tiroler gemacht wurde und das Thema Regionalität verkörpert. Jeder Euro, den man in diese Anleihe investiert, wird in Tirol eingesetzt und für Tirol verwendet z. B. für eine neue Produktionshalle eines Tiroler Unternehmens, ein neues Mehrfamilienhaus oder einen neuen Kindergarten.

14 14 Die Raiffeisen Bankengruppe Österreich Die Raiffeisen Bankengruppe Österreich Die Raiffeisen Bankengruppe Österreich ist die mit Abstand größte und leistungsfähigste Bankengruppe Österreichs. Sie ist dreistufig aufgebaut. Die 513 selbstständigen und lokal tätigen Raiffeisenbanken bilden mit ihren Bankstellen die erste Stufe. Gleichzeitig sind sie Eigentümer der Raiffeisen-Landesbanken ihres Bundeslandes. Die acht Raiffeisen-Landesbanken stellen die zweite Stufe dar. Sie übernehmen den Liquiditätsausgleich und weitere zentrale Dienstleistungen für die Raiffeisenbanken ihres Wirkungsbereichs und agieren darüber hinaus als selbstständige Universalbanken. Sie halten rund 89 Prozent der RZB-Stammaktien. Die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) ist das Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe und bildet die dritte Stufe. Struktur der RZB-Gruppe Die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) ist das Kernunternehmen der RZB-Gruppe. Die 1927 gegründete RZB ist Österreichs drittgrößte Bank und das Spitzeninstitut der österreichischen Raiffeisen Bankengruppe (RBG), der nach Bilanzsumme größten Bankengruppe des Landes. Die RBG repräsentiert etwa ein Viertel des heimischen Bankenmarktes, verfügt mit mehr als selbstständigen Banken und Filialen über das dichteste Bankstellennetz des Landes und beschäftigt mehr als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In ihrer heutigen Form entstand die Raiffeisen Zentralbank im Oktober Wesentliche Teile des operativen Geschäfts der Raiffeisen Zentralbank vor allem das Firmenkundengeschäft, die Produktbereiche und das Investmentbanking wurden abgespalten und mit der Raiffeisen International verschmolzen. Daraus ist die nunmehrige Raiffeisen Bank International AG hervorgegangen. Raiffeisen in Zentral- und Osteuropa Die RZB ist über ihre Beteiligung Raiffeisen Bank International AG (RBI), an der sie 78,5 Prozent hält, eine der führenden Kommerzbanken in Österreich und Universalbank in Zentral- und Osteuropa (CEE). Die RBI betrachtet Österreich und CEE als ihren Heimmarkt. Sie ist in CEE seit knapp 25 Jahren tätig und gilt daher als Vorreiter in der Region. Heute verfügt die RBI in 17 CEE-Märkten über ein engmaschiges Netzwerk an Tochterbanken, Leasinggesellschaften und zahlreichen spezialisierten Finanzdienstleistungsunternehmen. Als Universalbank zählt sie in 13 Ländern der Region zu den Top- 5-Bankinstituten und nimmt auch in Russland eine starke Position ein. Unterstützt wird diese Rolle durch die Marke Raiffeisen, die zu den bekanntesten Marken der Region zählt. Die Märkte in CEE zeichnen sich nach wie vor durch ein im Vergleich zu Westeuropa höheres Wirtschaftswachstum aus. Die RBI profitiert von diesem nachhaltigen Wachstum ebenso wie vom Geschäftspotenzial aufgrund des Aufholbedarfs der Region bei Bankdienstleistungen. Ende 2011 betreuten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in CEE etwa 13,8 Millionen Kunden in rund Geschäftsstellen. Der geschäftliche Schwerpunkt der RBI liegt neben dem aus Wien betreuten lokalen und internationalen Großkundengeschäft ganz klar auf den Ländern Zentral- und Osteuropas, einer Region, die in den letzten Jahren vor allem medial sehr kritisch hinsichtlich des vermeintlichen Kreditrisikos für die dort involvierten Auslandsbanken betrachtet wird. Übersehen wird dabei in aller Regel, dass die Region keineswegs eine homogene wirtschaftliche Einheit darstellt. Die einzelnen Länder sind in ihrem Entwicklungsstand, Potenzial und Risiko ähnlich unterschiedlich wie in anderen Wachstumsregionen. Aus dieser Unterschiedlichkeit heraus ergeben sich einerseits verschieden ausgeprägte individuelle Chancen-Risiko- Profile, andererseits ein Risikoausgleich über die Region insgesamt. Für die RBI, als eine der wenigen internationalen Banken mit einer Präsenz in praktisch allen Märkten Zentral- und Osteuropas, ergibt sich aus dieser Diversifikation nach Märkten eine natürliche Reduktion des mit dem Bankgeschäft definitionsgemäß verbundenen Risikos: Ertragreiche Märkte bzw. Banken kompensieren eventuelle Rückschläge, wie sie zurzeit in Ungarn erfolgen. Die starke Konstante des Österreichgeschäfts trägt noch zusätzlich zu dieser Risikostreuung bei. Nischen-Player auf internationalen Märkten In den internationalen Märkten außerhalb von CEE tritt die RBI als Nischen-Player auf und bietet im Wege ihrer Repräsentanzen und Filialen ein speziell auf die jeweiligen Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnittenes Produktsortiment an. Mit Filialen in Singapur, Beijing und Xiamen sowie Repräsentanzen in Harbin, Hongkong, Zhuhai, Seoul, Mumbai und Ho Chi Minh City ist die RBI die österreichische Bank mit der stärksten Präsenz in Asien. Über Geschäftsstellen in New York und London, eine Bank in Malta sowie Vertretungen in Brüssel, Frankfurt am Main, Paris, Madrid, Mailand, Stockholm, Chicago und Houston ist die RBI auch in internationalen Finanzzentren gut positioniert. Sie unterstreicht damit ihre Funktion als Ost-West-Drehscheibe.

15 Die Raiffeisen Bankengruppe Österreich 15 Corporate Responsibility der RZB Die RZB übernimmt als Unterzeichnerin des UN Global Compact Verantwortung für Menschen, Gesellschaft und Umwelt. Sie berichtet über ihre Corporate-Responsibility-Aktivitäten in einem eigenen Bericht und orientiert sich dabei an den international anerkannten Standards der Global-Reporting-Initiative. Sicherheit durch die Raiffeisen Einlagensicherung Die Raiffeisen Bankengruppe steht für die Sicherheit der anvertrauten Kundengelder. Die gesetzliche Einlagensicherung sichert Sparguthaben derzeit in einer Höhe von bis zu EUR , ab. Raiffeisen hat in diesem Zusammenhang ein zusätzliches Sicherheitsnetz geknüpft, dessen Ausmaß weit über die gesetzlichen Vorschriften und Erfordernisse hinausgeht: Raiffeisen-Einlagen sind durch die Raiffeisen-Kundengarantiegemeinschaft Österreich abgesichert. Mit der Raiffeisen-Kundengarantiegemeinschaft Österreich (RKÖ) war die Raiffeisen Bankengruppe Vorreiter bei der Einlagensicherheit. Diese Gemeinschaft aus teilnehmenden Raiffeisenbanken und Raiffeisenlandesbanken, der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) und der Raiffeisen Bank International AG (RBI) garantiert bis zur Höhe der gemeinsamen wirtschaftlichen Tragfähigkeit der teilnehmenden Banken alle Kundeneinlagen und Wertpapieremissionen von teilnehmenden Banken, unabhängig von der Höhe. Die Kundengarantiegemeinschaft ist zweistufig aufgebaut, einerseits in der Raiffeisen-Kundengarantiegemeinschaft Tirol auf Landesebene und andererseits in der Raiffeisen Kundengarantiegemeinschaft Österreich (RKÖ) auf Bundesebene. Sie gewährleistet somit über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus Sicherheit für die Kunden bzw. in Ergänzung zur österreichischen gesetzlichen Einlagensicherung für bis zu 100 Prozent der Kundeneinlagen. Das Markenzeichen der Raiffeisen Bankengruppe, das Giebelkreuz, steht damit für die Sicherheit der anvertrauten Gelder, für die Nähe zu den Menschen und deren Vertrauen in Raiffeisen. In der über 125-jährigen Geschichte der Raiffeisen Bankengruppe in Österreich hat noch nie ein Kunde einen einzigen Cent seiner Spar- oder Giroeinlagen bei Raiffeisen verloren. Struktur der Raiffeisen Bankengruppe 1,7 Millionen Mitglieder 513 Raiffeisenbanken 8 Raiffeisen-Landeszentralen und sonstige Aktionäre Beteiligungen an österreichischen Finanzinstituten Raiffeisen Capital Management, UNIQA, Notartreuhandbank, card complete, PayLife, HOBEX, Valida, Raiffeisen Leasing, Raiffeisen Informatik, Raiffeisen Bausparkasse, Raiffeisen Factor Bank, Raiffeisen evolution, OeKB, Raiffeisen Wohnbaubank Spezial-Abwicklungsgesellschaften Beteiligungen Raiffeisen Centrobank, Kathrein & Co, F. J. Elsner & Co, Raiffeisen Malta Bank, Raiffeisen Property Holding, Raiffeisen Investment, CEESEG AG (Wiener Börse), Raiffeisen Leasing International, Zuno Bank 21,5 % Streubesitz Netzwerk in CEE 15 Netzwerkbanken mit mehr als 15 Millionen Kunden Ausländische Niederlassungen und Beteiligungen

16 16 Interview Dr. Hannes Schmid und Dir. Josef Graber Weil man sich kennt. Raiffeisen unterstützt zuverlässig den regionalen Wirtschaftskreislauf seit 125 Jahren. Wir kennen die Kunden beim Namen und sie kennen uns, erklären der Sprecher des Vorstandes, Dr. Hannes Schmid, und der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dir. Josef Graber, im Interview. Raiffeisen ist vor Ort, auch in Krisenzeiten hielten die Tiroler Raiffeisenbanken den regionalen Wirtschaftskreislauf aufrecht. Jetzt blickt man neuen Herausforderungen entgegen. Jeder zweite Tiroler, jede zweite Tirolerin ist Raiffeisenkunde worauf führen Sie das zurück? Dr. Schmid: Wir sind die Bank vor Ort und in der Region. Wir kennen die Kunden beim Namen und die Kunden kennen uns. Wir sind mit den örtlichen Strukturen gewachsen, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohnen und arbeiten dort, man ist gemeinsam aufgewachsen und die Kinder gehen in die gleiche Schule. Und so sind auch die Beziehungen zu den Kunden gewachsene Strukturen. Das ist die menschliche Komponente bei Raiffeisen die Gemeinsamkeit. Dir. Graber: Wir können schnell und direkt auf den individuellen Bedarf unserer Kunden eingehen. Vor Ort bedeutet auch, dass man dort selbst entscheidet und nicht in einer Zentrale in Wien oder im Ausland. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen leben in den Orten und zwar nicht nur als Bankbetreuer... Wir haben zum Beispiel erhoben, dass sich die Tiroler Raiffeisenmitarbeiter in Stunden jährlich für die Allgemeinheit ehrenamtlich in Vereinen engagieren. Basel III und die Erfüllung der Auflagen, wie zum Beispiel eine erhöhte Eigenkapitalquote was bedeutet dies für die RLB? Welche direkten Auswirkungen kann das für Ihre Kunden haben? Dr. Schmid: Die Erhöhung der Eigenkapitalquote werden unsere Kunden im Grunde nicht zu spüren bekommen, weil wir diese Erfordernisse bereits jetzt erfüllen. Die gewachsenen Strukturen von Raiffeisen bieten Sicherheit und Nachhaltigkeit. Raiffeisen und seine Kunden waren und sind ein wichtiger Teil der Wirtschaftskraft Tirols. Wir sind Teil des regionalen Wirtschaftskreislaufs, das ist die Basis für den Erfolg: Die Einlagen bleiben in der Region und werden dort wieder investiert, z. B. in die heimische Wirtschaft, in den Wohnbau, in energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen und vieles weitere mehr. Dir. Graber: Das Risiko ist für Raiffeisenkunden ein geringes. Wir haben unsere regionalen Raiffeisenbanken und die Raiffeisen-Landesbank. Gemeinsam können wir dadurch Größenordnungen und Auflagen meistern, die für Regionalbanken alleine schwierig sind.

17 Interview Dr. Hannes Schmid und Dir. Josef Graber 17 Das bedeutet, dass der Kunde diese Auflagen nicht spüren wird. Wir arbeiten nach dem Grundprinzip der Subsidiarität. Die Bestimmungen von Basel III treffen alle Banken, auch jene, die sich nichts zuschulden kommen ließen. Wie sehen Sie das als Regionalbank? Dir. Graber: In der Krise 2008 war Raiffeisen Stabilitätsfaktor der Tiroler Wirtschaft. Dadurch konnte die regionale Wirtschaft diese Krise ohne Schaden durchtauchen. Zum einen hatten wir Spareinlagen, zum anderen vergaben wir Kredite an Tiroler Unternehmen. Raiffeisen hat eben nicht spekuliert, nicht in ausländische Institutionen investiert, sondern sichere Veranlagungen im Land getätigt. Und doch treffen uns diese Auflagen nun hart und vor allem: unverschuldet. Wir werden für diese neuen Auflagen einen Anstieg an Personalkosten zu leisten haben. Und eines ist für mich ganz klar: Alles, was jetzt eingeführt wird, kann auch in Zukunft solche Malheure nicht verhindern, war es doch menschliches, nicht systemisches Versagen, das zur Krise geführt hatte. Dr. Schmid: Ich kann zwar nachvollziehen, dass der Gesetzgeber Handlungsbedarf gesehen hat. Aber leider wird nicht zwischen internationalen Investmentbanken und regionalen Banken, wie wir es sind, unterschieden. Dabei sind es doch ausschließlich die Regionalbanken, die einen regionalen Wirtschaftskreislauf in Schwung halten können. In der Öffentlichkeit wird unsere traditionelle Zuverlässigkeit ebenso wenig dargestellt wie die Tatsache, dass wir die eigentliche Stütze der Wirtschaft sind. Für uns gelten aber die gleichen Vorschriften wie für globale Banken. Wir bei Raiffeisen in Tirol hatten noch nie Staatshilfe nötig, weil wir eben nachhaltig und verantwortungsbewusst wirtschaften. Und das Topinstitut, die Raiffeisen-Landesbank, kann auch heuer wieder einen nachhaltigen Gewinn ausweisen. Fakt ist: Wir kommen wohlgemerkt unschuldig trotzdem zum Handkuss! Wir sind der Stabilitätsfaktor der regionalen Tiroler Wirtschaft. Dr. Hannes Schmid, Vorstandssprecher der RLB Tirol Welche Formen der Geldanlage sehen Sie im Sinne der Raiffeisen-Werte sicher-nachhaltig als die sinnvollsten an? Dir. Graber: Geldanlagen sind je nach Persönlichkeit individuell mit ebensolcher Beratung zu tätigen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen die Kunden, deren Risikobereitschaft und Vermögenspotenziale für Veranlagungen, deren Wünsche und Ziele. Dr. Schmid: Die Wahl der Veranlagung richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen. Die Menschen vertrauen uns in der Beratung immer mehr. Im letzten Jahr hatten wir einen Einlagenzuwachs von 2,1 Prozent. Denn Einlagen bei Raiffeisen sind sicher! Zwei große Finanzkrisen haben weder uns noch unseren Kunden irgendwelche Schwierigkeiten bereitet. Weil wir für Sicherheit in allen Geldangelegenheiten stehen. Worauf führen Sie den immensen Erfolg der Raiffeisen- Tirol Regional-Anleihe zurück? Dr. Schmid: Dieses Angebot haben wir für diejenigen Kunden konzipiert, die Geld nicht in risikoorientierten Produkten, sondern auch quasi zweckgebunden für Tirol anlegen möchten. Das ist bei den Tirolern sehr gut angekommen. Fakt ist: Nicht nur die Konditionen allein beeinflussen die Entscheidungen der Kunden, sondern auch das Wissen darum, was mit dem Geld geschieht. Das ist ein starkes Argument für die Regional-Anleihe, denn die investierten Gelder werden ausschließlich in Tirol verwendet! Auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen zu 100 Prozent hinter diesem Angebot. Unsere Bewertungsprinzipien Fairness und Klarheit, Transparenz und Ethik kommen in diesem Produkt zur Geltung. Und das wird honoriert! Dir. Graber: Für die regionalen Banken besteht der Vorteil darin, dass wir marktgerecht reagieren, dem Kunden damit auch etwas im mittelfristigen Bereich und dadurch auch bessere Konditionen bieten können. Thema Sparen: Ist Sparen generell noch in? Dir. Josef Graber Dr. Schmid: Ja! Die klare Transparenz und der starke Sicherheitsgedanke beim Raiffeisen-Sparbuch entsprechen den Wünschen der Menschen nach Überschaubarkeit gerade bei der Fülle an Finanzprodukten, die angeboten werden. In Tirol hat Sparen traditionell einen ganz besonderen Stellenwert. Die Menschen legen ihr Geld gerne aufs Sparbuch. Aktien und Investitionen auf dem Kapitalmarkt ergänzen die Veranlagung. Dir. Graber: Sparen zählt in Tirol zu den traditionellen Werten.

18 18 Interview Dr. Hannes Schmid und Dir. Josef Graber Dr. Hannes Schmid unterstützen Vereine und Initiativen und damit die Entwicklung der Orte. Wir mussten nach den Krisen unser Marketingbudget nicht kürzen und haben keine Zahlungen eingestellt. Das ist ein weiteres Raiffeisen-Versprechen: die Nachhaltigkeit. Allerdings bedeutet dies nicht, dass das Sponsoring immer gleich bleibt. Die Summe von fünf Millionen Euro ja, aber die Verteilung wird jedes Jahr neu entschieden. Dr. Schmid: Wir sind da, wo sich die Tiroler in ihrer Freizeit wohlfühlen, z. B. beim Sport, oder dort, wo sie uns brauchen, etwa im Sozialbereich. Wir engagieren uns auch traditionell für die Jugend. Wir unterstützen individuell bzw. dort, wo unser Sponsoring Nutzen stiftet. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Ein Beispiel ist die langjährige Förderung von jungen Klettersportathleten. Klettern ist DER Trend beim Nachwuchssport. Klettern und Berge sind eben aus Tirol nicht wegzudenken. Das alles gehört zu unserer starken Marke und zeigt, wofür wir stehen. Thema Zukunft: Wie sehen Sie Ihre soziale Verantwortung in Bezug auf die Mitarbeiter und Kunden? Noch dazu ist es auch so, dass man ein Sparbuch angreifen kann, da hat man etwas in der Hand. Ergänzend möchte ich festhalten, dass der Bereich des Online-Sparens bei Raiffeisen einen Boom erlebt. Kunden nutzen die Gelegenheit, von zuhause aus zu sparen. Raiffeisen ist auch Nummer eins im Firmenkundenbereich. Wie hat sich die Zusammenarbeit mit der Tiroler Wirtschaft entwickelt? Rechnen Sie mit einer Kreditklemme? Dr. Schmid: Die KMU-Betriebe Tirols sind traditionell mit Raiffeisen wie mit einer Nabelschnur verbunden. Vor dem Hintergrund der Krise haben sich die regionalen Tiroler Unternehmen wieder auf ihre Finanzdienstleister vor Ort zurückbesonnen. Waren es früher mehr die Konditionen, so ist es heute auch die partnerschaftliche Beziehung, die für Kontinuität in der Geschäftsbeziehung zu Raiffeisen sorgt. Wir hatten keine Kreditklemme bei Raiffeisen und werden auch zukünftig Kredite an unsere Kunden wie bisher vergeben! Dir. Graber: Das Vertrauen der Tiroler Wirtschaft in unsere Raiffeisenbanken kommt nicht von ungefähr: Wir sind mit unserer gesamten Kompetenz vor Ort nicht als Filialisten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können die Lage persönlich einschätzen und schnell entscheiden. Das Raiffeisen-Konzept mit den eigenständigen Regionalbanken hebt uns vom Mitbewerb ab. Mit einer Kreditklemme rechnen wir bei Raiffeisen auch in Zukunft nicht. Die Liquidität ist ein hohes Gut und bei Raiffeisen auf jeden Fall gesichert. Das belegen auch die Wachstumszahlen im aktuellen Geschäftsergebnis. Thema Engagement: Die RLB ist Förderer und Unterstützer von Kultur, Sport, Bildung, Sozialem und regionalen Projekten. Warum dieses große Engagement, wird dies so bleiben? Dir. Graber: Mit fünf Millionen Euro jährlich läuft ein großer Teil der regionalen Sponsortätigkeit über die Tiroler Raiffeisenbanken. Wir Dr. Schmid: Unsere Rolle als einer der größten privaten Arbeitgeber Tirols mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist eine verantwortungsvolle Aufgabe für alle unsere Geschäftsleiter. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen das Klima bei Raiffeisen, das Arbeiten in der Gemeinschaft und die Vernetzung vor Ort. Wir sind eine der wenigen Banken, deren Mitarbeiterzahl noch immer ansteigt. Zudem glauben wir auch an die Jugend: Wir haben eine Lehrlingsoffensive gestartet, 80 Prozent der Bankenlehrlinge in Tirol sind heute bei Raiffeisen beschäftigt. Dir. Graber: 82 Raiffeisenbanken in ganz Tirol sind gute Arbeitgeber vor Ort. Wir sehen uns hier auch als Nahversorger wir investieren vor Ort, bieten Arbeit und steigern somit die Wertschöpfung. Gleichzeitig beauftragen wir im Falle von baulichen Sanierungen oder Neubauten etwa immer Firmen aus der Region, damit das Geld auch dort bleibt. Übrigens: Das Lehrlingsprojekt ist ein erfolgreiches Projekt von Dr. Schmid. Hier möchte ich erwähnen, dass wir zur Lehrlingsausbildung auch die Möglichkeit Lehre mit Matura anbieten. Im Augenblick ist die Eurokrise in aller Munde und die Situation am Finanzmarkt angespannt. Glauben Sie an den Fortbestand des Euros, der derzeit oft diskutiert wird? Dr. Schmid: Ja, ganz sicher! Was wir im Moment haben, ist keine Eurokrise. Es ist eine Krise der Staaten und der Politik. Ich empfinde es als halbherzig, die Währungsunion nur über den Euro zu definieren. Die Wirtschaft Europas ist abgesehen von vielleicht ein paar südlichen Ländern wettbewerbsfähig! Ohne Gemeinsamkeit in der europäischen Politik gibt es allerdings auch keine Wirtschaftsunion. Wenn man sich einigt, dann zählt Europa und mit ihm der Euro zu den drei stärksten Wirtschaftsmächten in der Welt. Dir. Graber: Wir haben in erster Linie eine Krise der Politik, welche durch eine negative Berichterstattung in den Medien noch weiter verschärft wird. Wir haben aber keine Wirtschaftskrise! Oder warum sonst weisen z. B. die Autokonzerne sagenhafte Gewinnzahlen aus? Die Zahlen den Euro betreffend werden immer negativer berichtet, als sie tatsächlich sind. Wir müssen uns einfach einmal überlegen, wer 2008 die Krise ausgelöst hat: nicht Europa, sondern die USA. Ich glaube an Europa und bin auf jeden Fall ein Eurobefürworter. Der Euro hat Bestand! 2 L

19 011 agebericht

20 20 Lagebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2011 Kapitalmärkte Schon das erste Halbjahr 2011 war an den Finanzmärkten turbulent: Die politischen Umbrüche in einigen nordafrikanischen Staaten und der damit einhergehende Ölpreisanstieg, vor allem aber die Naturkatastrophe in Japan und die anschließende nukleare Verstrahlung, sorgten zwischenzeitig für enorme Kursausschläge. Mit alldem wurden die Finanzmärkte letztendlich fertig: Einige Aktienmärkte notierten im Juli bereits wieder in der Nähe ihrer Jahreshöchststände oder sogar deutlich fester als zu Jahresbeginn. Weitaus substanzieller setzte den Kapitalmärkten dagegen das neuerliche Aufflammen der Schuldenkrise zu vor allem, als Ende Juli/Anfang August auch noch die USA davon erfasst wurden: Zuerst nährte ein Streit über die Anhebung der US-Verschuldungsobergrenze die Angst vor einem technischen Zahlungsausfall der USA, kurz danach senkte die Ratingagentur S&P die Bestnote AAA für die USA auf AA+. Anleihen / Aktien Die europäische Schuldenkrise erreichte im August ebenfalls eine neue Dimension. Erstmals kletterten die von Investoren geforderten Anleiherenditen auch großer Euroländer (Italien und Spanien) auf ein derart hohes Niveau, dass deren langfristige Finanzierungsfähigkeit gefährdet ist. Andererseits kam es zu einer dramatischen Flucht der Anleger in sichere Häfen wie deutsche Bundesanleihen. So erreichten diese bei 10-jähriger Laufzeit mit einer Rendite von 1,7 Prozent ein absolutes Tief. Die Situation konnte erst mit massiven Ankäufen von italienischen und spanischen Staatsanleihen seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) allmählich stabilisiert werden. An den Aktienmärkten führte die eskalierende Angst vor Staatspleiten und einer damit einhergehenden schweren Rezession zu heftigen Marktbewegungen. Der DAX verlor vom Juli-Hoch bis zum September-Tief gut ein Drittel seines Werts. Vor diesem Hintergrund jagte in Europa ein Regierungsgipfel den nächsten. Ende Oktober wurden eine Umschuldung Griechenlands (-50 Prozent Kursabschlag für Anleihen im Besitz von Finanzinstituten), ein vergrößerter Schutzschirm für Euroländer mit Finanzierungsproblemen sowie eine vorbeugende Erhöhung der Eigenkapitalanforderungen für große europäische Banken ab 2012 beschlossen. Begleitet wurde der Einbruch an den Finanzmärkten im Sommer durch die Angst vor einer neuerlichen Rezession der US-Wirtschaft: Nachdem die Wirtschaftsleistung im ersten Halbjahr nur rund 1 Prozent zulegen konnte, befürchteten viele ein noch tieferes Abtauchen im zweiten Halbjahr. Seit Anfang Oktober besserten sich die US-Daten jedoch deutlich. Das BIP-Wachstum für das dritte Quartal von 2,5 Prozent überraschte. Zusammen mit der Hoffnung auf Fortschritte in der Bewältigung der Schuldenkrise hat dies wesentlich zur Erholung an den Finanzmärkten bis Ende Oktober beigetragen. Währung Auch währungsseitig hat die Schuldenkrise dem Euro zugesetzt vorrangig gegenüber dem Schweizer Franken: Kapitalzuflüsse aus der Eurozone brachten den Euro-Franken-Kurs kurzfristig auf ein historisches Tief von annähernd 1,00. Die Verwerfungen, die der Franken-Höhenflug in der Schweizer Wirtschaft auslöste, zwangen allerdings die Schweizer Nationalbank (SNB) letztendlich zu Interventionen. So legte sie eine Untergrenze von 1,20 Franken zum Euro fest. Damit gelang es der SNB schließlich, die Spekulation gegen den Euro einzudämmen. Gold Gold hingegen wurde einmal mehr seinem Ruf als Fluchtwährung in schweren Zeiten gerecht. Es erreichte in der allgemeinen Verunsicherung im August mit USD/Unze ein neues Rekordhoch. In Euro gerechnet wurde der Höchststand im September mit Euro pro Unze erzielt. Dieser Trend wurde durch Käufe von Zentralbanken, insbesondere aus China, und die niedrigen Realzinsen unterstützt. Zinsseitig erhielten die Kapitalmärkte Ende des Jahres von Seiten der EZB Unterstützung. Aufgrund der stark nachlassenden Konjunkturdynamik in Europa senkte diese den Leitzins im November und Dezember jeweils um 0,25 Prozent auf das Rekordtief von 1 Prozent.

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