Dies ist der Grund fü r leicht entstehende Knochenbrü che. der Wirbelkörper der Unterarmknochen (Elle und Speiche) der Rippen des Oberschenkelhalses

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1 Dies ist der Grund fü r leicht entstehende Knochenbrü che der Wirbelkörper der Unterarmknochen (Elle und Speiche) der Rippen des Oberschenkelhalses Definition Au fgrund des bekannten Zusammenhanges zwischen dem Mangel an Sexualhormonen nach den Wechseljahren und der Entstehung dieser Form Die der Osteoporose sind (Knochenschwund) die wichtigsten Maß ist eine nahmen Erkrankung zur Vorbeugung des gesamten solcher Skeletts, charakterisiert durch eine Verringerung der Knochenmasse und Verschlechterung der Gewebsstruktur. Der Knochen verliert an Stabilität und Elastizität. Infolgedessen nimmt die Brü chigkeit des Knochens zu. In gleichem Maße steigt das Risiko, schon ohne entsprechenden Sturz o.a. einen Knochenbruch zu erleiden. Die verstärkte Brü chigkeit kann zu einem langsamen, kaum bemerkten, "Zusammensintern" des Knochens fuhren. Im Bereich der Wirbelkörper kann sich dadurch ein sogenannter "Witwenbuckel" ausbilden, und die Körpergröße nimmt ab. Formen der Osteoporose Primäre Osteoporose vom Typ l Von dieser Art der Osteoporose sind ü berwiegend Frauen im Alter von 50 bis 70 Jahren betroffen. Als Hauptursache wird ein Mangel des weiblichen Geschlechtshormons Ö strogen angenommen. Dieser Mangel wird durch die Hormonumstellung während der Wechseljahre ausgelöst. Daher nennt man diese Form der Osteoporose auch POSTMENOPAUSALE OSTEOPOROSE. Durch den Mangel an Sexualhormonen wird das Gleichgewicht zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau gestört. Dadurch kommt es zum Verlust an Knochenmasse: Die Knochen werden brüchig! Geschädigt ist zunächst vor allem die schwammartige Struktur - die Spongiosa. Dies ist der Grund fü r leicht entstehende Knochenbrü che der Wirbelkörper der Unterarmknochen (Elle und Speiche) der Rippen des Oberschenkelhalses Aufgrund des bekannten Zusammenhanges zwischen dem Mangel an Sexualhormonen nach den Wechseljahren und der Entstehung dieser Form der Osteoporose sind die wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung solcher Knochenbrü che: Hormonersatzpräparate ausgewogene kalziumreiche Ernährung (und/ oder Ospur Ca 500/1000 mg Brausetabletten) ausreichende Bewegung

2 Primäre Osteoporose vom Typ II Diese Art der Osteoporose betrifft gleichermaßen Frauen und Männer im Alter von ü ber 70 Jahren. Bei dieser Form der Osteoporose ist neben der schwammartigen Innenstruktur - die Spongiosa - vermehrt auch die massive Knochensubstanz - die Kompakta - betroffen. Daher kommt es hier vorwiegend zu Brü chen der Röhrenknochen. Betroffen sind vor allem: Oberschenkelknochen Unterarmknochen Die Hauptursachen der Osteoporose Typ II sind: der natü rliche Alterungsprozeß des Knochens (daher nennt man sie auch senile Osteoporose) ein Mangel an Kalzium und Vitamin D Bewegungsmangel Gegen den natü rlichen Alterungsprozeß der Knochen kann man wenig tun. Jedoch kann ein Mangel an Kalzium und Vitamin D durch eine ausgewogene Ernährung bzw. Einnahme entsprechender Medikamente behoben werden. Achten Sie aber auch darauf, daß Sie Ihre Knochen genü gend bewegen: z.b. regelmäßige Spaziergänge. Sekundäre Osteoporose Diese Art der Osteoporose betrifft gleichermaßen Frauen und Männer und entsteht auf dem Boden einer anderen Grundkrankheit. Nur 5 Prozent aller Osteoporosen sind SEKUNDÄ RE OSTEOPOROSEN. Verschiedene Krankheiten können die Ursache einer sekundären Osteoporose sein, so z.b.: Ü berfunktion der Nebennierenrinde bestimmte hormonproduzierende Tumoren bestmimte Medikamente, die ü ber einen langen Zeitraum eingenommen werden Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, die mit einer Nahrungsmittelfehlaufhahme einhergehen Schilddrü senü berfunktion übermäßiger Konsum von Alkohol, Zigaretten oder Kaffee lange Bettlägerigkeit und viele andere mehr Die Folgen sind die gleichen wie bei der primären Osteoporose: Es kommt zu häufigen Knochenbrü chen an verschiedenen Knochen.

3 Risikofaktoren Die wesentlichen Risikofaktoren einer Osteoporose sind: 1. Familiäre Belastung 2. Eintritt der Wechseljahre bei Frauen (insbesondere nach Unterleibsoperationen in jüngeren Jahren) 3. Mangel an Kalzium und Vitamin D (Ernährung) 4. Bewegungsmangel 5. Übermäßiger Nikotin- und Alkoholkonsum 6. Hoher und regelmäßiger Gebrauch bestimmter Medikamente (z.b. Kortison, Heparin) Beschwerden und Zeichen bei der Osteoporose Wirklich typische Osteoporosebeschwerden gibt es nicht. Die Osteoporose ist eine schleichende Erkrankung. Daher kommt es erst im fortgeschrittenen Stadium zu Beschwerden. Da die ersten Zeichen häufig uncharakteristische Schmerzen des Bewegungsapparates sind, bringt der Patient diese oft nicht mit der ursprünglichen Erkrankung in Verbindung. Alle Beschwerden einer Osteoporose sind im Prinzip die Folgen von Brüchen, die bereits stattgefunden haben. Diese Knochenbrüche werden nicht unbedingt immer vom Patienten als solche erkannt, da sie oft wenig dramatisch und ohne erkennbare äußere Ursache (wie z.b. ein Sturz) ablaufen. Solche Brüche sind z.b. kleinste Brüche in den Wirbelkörpern, die besonders zu Beginn einer Osteoporose stattfinden können. Folgende Beschwerden und Zeichen sind typisch: Knochenbrüche an Armen, Beinen und Wirbelkörpern aus nichtigem Anlaß (z.b. Stolpern über eine Teppichkante oder ruckartige Bewegungen). akute plötzliche Schmerzen, z.b. Rückenschmerzen durch das akute Bruchgeschehen Muskelverspannungen z.b. durch Fehlstellung der Wirbelsäule Ausbildung eines Rückenbuckels

4 Der wichtigste Knochenbaustein Kalzium Eine Osteoporose entsteht durch das Ungleichgewicht zwischen Knochenabbau und -anbau. Ist es einmal zur manifesten Erkrankung gekommen, so ist in den meisten Fällen nur über eine Behandlung mit Medikamenten eine Besserung zu erreichen. Dabei gilt es, entweder den weiteren Knochenabbau zu bremsen oder den Knochenanbau zu fördern. Betont werden muß, daß jeder Einsatz von Medikamenten durch ausreichende Bewegung unterstützt werden sollte. Erst dadurch wird der Knochen maximal zur Substanzvermehrung veranlaßt. Kalzium dient zur Mineralisierung des Knochens Kalzium ist der Grundpfeiler jeder medikamentösen Osteoporose- Behandlung. Es ist absolut notwendig für die sogenannte Mineralisation des Knochens. Ein vorhandener Kalziummangel wird ausgeglichen, und gleichzeitig bewirkt die Einlagerung in die Knochengrundsubstanz eine Stabilisierung der sonst relativ weichen Kollagenbestandteile. Kalzium ist als Brausetablette, wasserlösliches Granulat, Tablette oder Trinkampulle verfügbar. Wir empfehlen Ospur Ca 500 /1000 mg Brausetabletten. Die empfohlene Tagesdosis beim Erwachsenen beträgt 1000 bis 1500 Milligramm. Tatsächlich nehmen wir mit der Nahrung nur etwa 600 Milligramm pro Tag auf.

5 Wieviel Kalzium brauchen Sie täglich? Altersgruppe (mg / Tag) Optimale Kalziumzufuhr Säuglinge Geburt bis 6 Monate Monate bis l Jahr 600 Kinder l bis 5 Jahre bis 10 Jahre Jugendliche und junge Erwachsene 11 bis 24 Jahre Männer 25 bis 65 Jahre 1000 über 65 Jahre 1500 Frauen 25 bis 50 Jahre 1000 Schwangere und Stillende über 50 Jahre 1500 über 65 Jahre 1500 Quelle: Empfehlungen des National Institutes of Health zur optimalen Calciumversorgung (1994). Bei gleichzeitiger Einnahme von Flour-, Magnesium-, Eisen-, Teracyclin- (Antibiotikum) und Estramustinpräparaten (Zytostatikum) sollte mindestens ein Abstand von 2 Stunden eingehalten werden, da ansonsten die Wirksamkeit dieser Mittel beinflußt werden kann.

6 Verlust an Körpergröße bis zu 30 cm Atembeschwerden durch eingeschränkte Lungenausdehnung Verdauungsbeschwerden durch Einengung des Darmes Hexenschußartige Beschwerden durch Druck auf Nerven, Empfindungsstörungen der Haut (sehr selten) Häufig kommen die Patienten mit chronischen und wiederholt auftretenden Rückenschmerzen zu ihrem Hausarzt. Dieser findet dann durch eine Röntgenuntersuchung einen unerwarteten oder älteren Knochenbruch.

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