Leitfaden Gläubiger INSOLVENZANTRAG ABLAUF WWW-ADRESSEN. Stand:

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1 Stand: Leitfaden Gläubiger Mit diesem Leitfaden erhalten Sie viele wesentliche Informationen und Tipps rund um Ihre Stellung als Insolvenzgläubiger in einem Insolvenzverfahren. Zwar hat Ihr Schuldner Insolvenz anmelden müssen, jedoch bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass Ihre Forderung komplett verloren ist. Regelmäßig bemühen sich alle Verfahrensbeteiligten (Verwalter, Gericht, Schuldner) intensiv um eine optimale, effiziente und professionelle Abwicklung des Insolvenzverfahrens. Dieses Dossier zeigt Ihnen den Ablauf des Verfahrens auf und nennt dessen wesentlichen Eckpunkte. INSOLVENZANTRAG ABLAUF Insolvenzantrag... 1 Vorläufiges Verfahren... 2 Mit dem Antrag bei Gericht wird ein Insolvenzeröffnungsverfahren durch den Schuldner oder einen Gläubiger z.b. einen Sozialversicherungsträger (Krankenkasse) eingeleitet. Gegenstand des Insolvenzantrags ist das Vermögen des Schuldners. Das Vermögen eines Unternehmens umfasst in der Regel alle beweglichen und unbeweglichen Gegenstände sowie immaterielle Werte. Dies sind in der Regel: Immobilien, Grund und Boden, Maschinen, Transportmittel, Sachgüter (z.b. Büroeinrichtungen, Rohstoffe, Handelsware), Forderungen, Wertpapiere, Anlagevermögen, Bankguthaben, Kassenbestände aber auch: Patente, Markenschutzrechte, Konzessionen, ggfs. der originäre Geschäftswert des Unternehmens, wie z.b. ein Markenname. Eröffnung... 7 Forderungsanmeldung... 7 Berichtstermin Schlusstermin WWW-ADRESSEN Ratgeber.de 1

2 Das Eröffnungsverfahren Im Eröffnungsverfahren wird geprüft, ob ein Insolvenzgrund vorliegt. Insolvenzgründe sind Drohende oder eingetretene Zahlungsunfähigkeit Überschuldung Bis zur Entscheidung über Eröffnung oder Abweisung des Insolvenzantrags ist die Insolvenzmasse (das Vermögen) vor Zugriffen durch die Gläubiger geschützt. Um sich einen Überblick über die Vermögensmasse des Schuldners zu verschaffen, kann das Insolvenzgericht einen Sachverständigen oder den bestellten vorläufigen Insolvenzverwalter mit der Erstellung eines Massegutachtens beauftragen. Der Schuldner bzw. dessen Vertretungsorgane (z.b. Geschäftsführung) bleibt im Amt, die Befugnisse des Insolvenzverwalters ( stark, schwach ) ergeben sich verfahrensbezogen aus dem gerichtlichen Bestellungsbeschluss. Sie können den Bestellungsbeschluss in den öffentlichen Insolvenzbekanntmachungen einsehen. So gehen Sie vor: Rufen Sie im Internet die kostenlose Seite chungen.de der Justizbehörden auf. Wählen Sie links Bekanntmachungen suchen aus Markieren Sie Detailsuche. Geben Sie das Bundesland, den Gerichtsort und den Schuldnernamen/ Firmennamen ein. Starten Sie die Suche. Es dauert etwas, bis die Trefferliste erscheint. Das vorläufige Insolvenzverfahren Im vorläufigen Verfahren, d.h. in der Zeit zwischen Stellung des Insolvenzantrags und der Eröffnung/Abweisung des Verfahrens, kann der Insolvenzverwalter zwei unterschiedliche Positionen einnehmen. Man spricht von einem schwachen oder starken Verwalter. Die Stellung des Insolvenzverwalters wird vom zuständigen Gericht individuell für jeden Insolvenzantrag festgestellt. Sie können den Beschluss in den öffentlichen Insolvenzbekanntmachungen einsehen. Die Stellung des Verwalters Die Bestellung eines schwachen Insolvenzverwalters lautet sinngemäß:..ist die vorläufige Verwaltung des Vermögens der Antragstellerin angeordnet worden. Verfügungen der Antragstellerin sind nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam. Dies bedeutet, dass das Unternehmen zunächst unter der gleichen Geschäftsführung weiter geführt wird. Allerdings bedürfen rechtsverbindliche Geschäfte (z.b. Lieferverträge, Kaufverträge, Personalverträge) der Zustimmung des Insolvenzverwalters. Ohne Zustimmung des Insolvenzverwalters abgeschlossene Verträge sind nichtig. Wählen Sie per Doppelklick das zutreffende Verfahren aus. Dem Insolvenzverwalter kommt als schwacher Verwalter hauptsächlich Kontrollfunktion zu, bis über die Eröffnung des Verfahrens entschieden ist. 2

3 Der Bestellungstext eines starken Insolvenzverwalters: Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt XY bestellt. ; die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das schuldnerische Vermögen einschließlich des Rechts zum Einzug von Bankguthaben und anderen Forderungen geht damit auf den vorläufigen Insolvenzverwalter über. Die Schuldner des Schuldners werden aufgefordert, nur noch unter Beachtung dieser Anordnung zu leisten ( 23 Abs.1 Satz 3 InsO). Hier ist der Insolvenzverwalter zur Fortführung des schuldnerischen Unternehmens bis zur Entscheidung über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens bestellt. Diese Entscheidung erfolgt regelmäßig um eine massive Verminderung des Vermögens zu vermeiden. Der Insolvenzverwalter tritt damit an die Stelle der bisherigen Geschäftsführung, die keinerlei Verbindlichkeiten oder Verträge mehr für das Unternehmen eingehen darf. WAS GESCHIEHT BIS ZUR ERÖFF- NUNG? Der vorläufige Insolvenzverwalter prüft zunächst, ob das insolvente Unternehmen fortgeführt werden kann. Dies erfolgt in einer umfassenden Unternehmensumfeld- und detaillierten Unternehmensanalyse. Auf Basis der hierbei erlangten Informationen hinsichtlich der Krisenursachen und Lagebeurteilung wird das künftige Leitbild des sanierten Unternehmens erstellt und finanz- und leistungswirtschaftliche Maßnahmen festgelegt, mittels derer es erreicht werden soll. Die Durchführung der festgelegten Maßnahmen wird im Falle der Fortführung durch ein effizientes Controlling eng überwacht. Die Entscheidung über Fortführung oder Liquidation des Unternehmens liegt jedoch bei der Gläubigerversammlung. Nach der Eröffnung Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird aus jedem vorläufigen Insolvenzverwalter ein starker Insolvenzverwalter, auf den die alleinige Verfügungsgewalt über die Geschäfte des insolventen Unternehmens übergeht. 3

4 BEGRIFFE Ihre Handlungsmöglichkeiten Verzugszinsen Verzugszinsen haben einige Besonderheiten: Diese können unabhängig von einem konkreten Schaden des Gläubigers angesetzt werden. Sie werden tageweise berechnet, dürfen erst nach Fälligkeit der Rechnung berechnet werden, und sind für Verbraucher und Kaufleute verschieden: Der Gesamtverzugszins beträgt bei Privatpersonen für das Jahr derzeit 6,62 % (5 % Verzugszins + 1,62 % Basiszinssatz, Stand ), und 9,62 %( 8 % Verzugszins + 1,62 % Basiszinssatz) bei Geschäftskunden; jeweils berechnet auf den Brutto-Rechnungsbetrag. Haben Sie bei Vertragsabschluss Sicherungsrechte (z.b. einfachen oder verlängerten Eigentumsvorbehalt) mit dem Schuldner vereinbart, weisen Sie den Insolvenzverwalter umgehend und ausdrücklich darauf hin. Sicherungsrechte: Absonderung Schlagen Sie eine Verwertungsmöglichkeit vor Der Insolvenzverwalter wird ihnen gemäß 168 InsO eine Mitteilung zum beabsichtigten Verkauf der abgesonderten Gegenstände übermitteln. Sie können dann innerhalb einer Woche eine gewinnbringendere Verwertungsmöglichkeit vorschlagen. Der Insolvenzverwalter ist auch zum Einzug der Forderungen gegenüber den Kunden des Schuldners gesetzlich berechtigt und wird einen Kostenbeitrag vom Erlös abziehen. Dieser beträgt per Gesetz pauschalierte vier Prozent Feststellungsbeitrag und fünf Prozent Verwertungsbeitrag, sofern keine höheren Kosten entstanden sind. Verzugszinsen können Sie z.b. hier Tag genau berechnen: verzugszinsenrechner.php Verwertung durch den Gläubiger Der Insolvenzverwalter kann Ihnen auch die Verwertung des Absonderungsgegenstandes überlassen. Soweit die Herausgabe nach der Insolvenzeröffnung stattfindet, fällt aber dennoch ein Kostenbeitrag für die Feststellung an (4 % vom Bruttowert). Wird die Sache bereits vor der Eröffnung herausgegeben fällt kein Verwertungsbeitrag an. 4

5 Sicherungsrechte: Absonderung Wo befindet sich der Absonderungsgegenstand? Haben Sie keine Kenntnis vom Umfang oder dem Verbleib des besicherten Guts/der Forderungen, so gibt Ihnen der Verwalter sicher Auskunft. Gegebenenfalls verweist der Insolvenzverwalter aber auch auf eine eigene Prüfung vor Ort/in den Büchern. In diesen Fällen hat es sich in der Praxis als nützlich erwiesen, sachkundige Mitarbeiter des Schuldnerunternehmens (gegen einen Obolus) zur Suche hinzu zu ziehen. Ein Absonderungsrecht ergibt sich grundsätzlich auch aus dem in der Zwangsvollstreckung erworbenen Recht, sofern nicht die Rückschlagsperre wirkt. Sicherungsrechte: Aussonderung Gegenstände herausverlangen Als aussonderungsberechtigter Gläubiger können Sie den von Ihnen besicherten Gegenstand vom Insolvenzverwalter herausverlangen. Erledigen Sie dies rechtzeitig, damit der Insolvenzverwalter nicht versehentlich Ihren Gegenstand weiterveräußert. Dies betrifft das Eigentum und meist einfache Eigentumsvorbehaltsrechte von Lieferanten oder Miet- und Leasingverträge. Der Insolvenzverwalter prüft Ihre Ansprüche und veranlasst die Freigabe aus dem Insolvenzbeschlag. Sie können dann nach Absprache Ihre Gegenstände abholen. Vorzeitige Herausgabe besicherter Ware Während der vorläufigen Insolvenz besteht in der Regel kein Anspruch auf Aussonderung, es sei denn, es handelt sich um verderbliche Ware, oder sonstige zwingende Gründe für eine vorzeitige Freigabe liegen vor. 5

6 Ihr Sicherungsrecht Kennzeichnen und sichern Sie Ihre Ware Eventuell können Sie nach Rücksprache mit dem Insolvenzverwalter Ihre Gegenstände kennzeichnen und separat lagern, damit eine Verwechslung mit dem Insolvenzbeschlag vermieden wird. Verwertung oder Rückgabe der Ware? Ob nach Überprüfung der von Ihnen gelieferten Gegenstände eine Vereinbarung über die weitere Verwertung erfolgt, oder ein Verwertungsverbot ausgesprochen wird, regeln Sie individuell mit dem Insolvenzverwalter. Werden Aussonderungsgegenstände z.b. aus einem entfernten Lager bereit gestellt, so geht dies zu Lasten der Insolvenzmasse. Der Gläubiger muss dies nicht bezahlen. Gegenseitige Forderungen: Was können Sie aufrechnen! Haben Sie ebenfalls Forderungen gegenüber dem Schuldner, dann möchten Sie gegebenenfalls aufrechnen. Beachten Sie aber: Aufrechenbar sind nur die Forderungen, die im selben Zeitraum (vor/ nach der Insolvenzeröffnung) entstanden sind. Stehen sich Forderungen von Schuldner und Gläubiger z. B. aus dem Zeitraum vor Insolvenzeröffnung gegenüber, so sind diese aufrechenbar es sei denn, die Aufrechnung ist vertraglich ausgeschlossen oder der Forderungen nicht gleichartig. 6 Beispiel: Sie haben vor der Insolvenzeröffnung eine Ware an den späteren Schuldner im Wert von 1.000,00 Euro geliefert, die noch nicht bezahlt ist. Im Gegenzug ist auch eine Dienstleistung des Schuldners gegen Sie in Höhe von 800,00 Euro geleistet worden. Die Forderungen sind gleichartig. Wenn jede Leistung für sich betrachtet würde, dann müssten Sie jetzt 800,00 Euro an den Insolvenzverwalter bezahlen und bekämen eine Quote auch die Insolvenzforderung (z. B. 5 % Quote von 1.000,00 Euro = 50,00 Euro). Wenn Sie aber die Aufrechnung erklären, dann bleibt nur eine Insolvenzforderung

7 Eröffnung Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch das Gericht endet das Amt des vorläufigen Insolvenzverwalters. An seine Stelle tritt der gerichtlich bestellte Insolvenzverwalter. In der Regel ist dies dieselbe Person. Der Schuldner muss nun die Verfügungsbefugnis über sein Vermögen komplett an den Insolvenzverwalter abgeben. Gericht und Insolvenzverwalter legen Daten für den Berichts- und Prüftermin und die Anmeldefrist der Insolvenzforderungen fest. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens tritt grundsätzlich ein allgemeines Verbot der Zwangsvollstreckung ein. Rückwirkend sind Zwangsvollstreckungsmaßnahmen der Insolvenzgläubiger unwirksam, wenn diese im letzten Monat vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens erfolgten; daher wird dies als "Rückschlagsperre" bezeichnet. Rechtsstreitigkeiten über das zur Insolvenzmasse gehörende Vermögen werden mit der Eröffnung unterbrochen. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens tritt grundsätzlich ein allgemeines Verbot der Zwangsvollstreckung ein. Rückwirkend sind Zwangsvollstreckungsmaßnahmen der Insolvenzgläubiger unwirksam, wenn diese im letzten Monat vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens erfolgten; daher wird dies als "Rückschlagsperre" bezeichnet. Die Rückschlagsperre kann auch Sie betreffen, wenn Sie im letzten Monat vor dem Insolvenzantrag oder nach der Verfahrenseröffnung durch Zwangsvollstreckung eine Sicherheit erlangt haben. Die Rückschlagsperre bewirkt, dass Sie diese Sicherheit automatisch verlieren. Danach werden beispielsweise Pfändungspfandrechte oder Zwangshypotheken unwirksam. Die Rückschlagsperre greift nicht mehr, wenn die Verwertung der erlangten Sicherheit zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung vollständig abgeschlossen ist. Forderungsanmeldung Sie können ihre Forderungsanmeldung im Insolvenz-Ratgeber online erstellen. Aus rechtlichen Gründen müssen Sie diese ausdrucken und zusammen mit den Belegkopien (Urteile in der Regel im Original, kopieren Sie diese vorher für Ihre Unterlagen) dem Insolvenzverwalter zusenden. Ist Ihre Forderung aus den Unterlagen des Schuldners ersichtlich, so erhalten Sie vom Insolvenzverwalter mit der "Aufforderung zu Forderungsanmeldung" auch den GIS (Gläubiger-Informations-System)- Zugang mit PIN. So können Sie Ihre Forderung anmelden (auch hier muss die Anmeldung aus rechtlichen Gründen ausgedruckt und mit den Belegen an den Insolvenzverwalter geschickt werden). Ebenso können Sie sich über GIS jederzeit online über den Stand des Insolvenzverfahrens und Ihrer Forderungsanmeldung informieren. 7 7

8 Tips zur Forderungsanmeldung Umgehen Sie Stolperfallen und vermeiden Sie typische Fehler Melden Sie die Forderung erst nach der Eröffnung des Verfahrens an Erst wenn das Verfahren eröffnet wurde, kann Ihre Forderung in der Gläubigertabelle aufgenommen werden. Normalerweise erhalten Sie vom Insolvenzverwalter nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens Post mit dem Hinweis, dass Sie jetzt die Forderung anmelden können. Sollte dem Insolvenzverwalter Ihr Anspruch nicht bekannt sein, können Sie den Status des Verfahrens auch über und den entsprechenden Beschluss im Insolvenzverfahren herausfinden. Haben Sie Geduld Nach dem Einreichen der Forderungsanmeldung wird Ihre Forderung zunächst in die Tabelle eingetragen. Zu einem späteren Termin, dem Prüfungstermin, wird Ihre Forderung dahingehend untersucht, ob Sie wirklich besteht. Ist dies der Fall können Sie unter Umständen am Ende des Insolvenzverfahrens mit einer Ausschüttung rechnen. Achten Sie auf fristgerechte Forderungsanmeldung - spätere Forderungsanmeldungen verursachen Ihnen zusätzliche Kosten für den extra Prüfungstermin, der vielleicht fällig wird. Achten Sie auf die gesetzte Anmeldefrist. Geben Sie den Betrag und den Grund an - Der Sachverhalt, der die Forderung begründet (z.b. Warenlieferung, Kaufvertrag, Lohn, Miete, Darlehen, Schadensersatz), soll für den Insolvenzverwalter nachvollziehbar sein. Der Betrag ist in Euro anzugeben. Verzugszinsen berechnen Sie Tag genau bis zum Eröffnungstermin (Datum des Eröffnungsbeschlusses) - Geben Sie den von Ihnen mit dem Schuldner vereinbarten Zinssatz und den Zinszeitraum an. Legen Sie der Forderungsanmeldung Dokumente in Kopie bei, aus denen sich Ihr Anspruch ergibt (Rechnungen, Verträge, Urkunden). Lediglich Titel (also Urteile oder gerichtliche Beschlüsse) müssten Sie im Original vorlegen. Berücksichtigen Sie bei der Forderungsanmeldung eine Warenrücknahme, die Sie wegen Insolvenzgefahr (wie vertraglich vereinbart) ausgeführt haben. Haben Sie Sicherheitsrechte mit dem Schuldner vereinbart? Informieren Sie den Insolvenzverwalter umgehend und umfassend über bestehende Aus- und Absonderungsrechte. Erst dann kann der Insolvenzverwalter Ihnen Ihr Eigentum wieder beschaffen. Die Kosten, die Ihnen im Rahmen der Forderungsanmeldung entstanden sind, dürfen in der Forderungsanmeldung nicht aufgeführt werden. Unterschreiben Sie die Forderungsanmeldung an allen dafür vorgesehenen Stellen. Erteilen Sie eine Vollmacht, wenn Sie sich von einem Anwalt vertreten lassen. 8

9 Sie sollten beachten: Musterschreiben Wenn keine elektronische Forderungsanmeldung möglich ist. Verwenden Sie die Anschrift der Kanzlei und nicht die des schuldnerischen Unternehmens Herrn Rechtsanwalt Musterverwalter als Insolvenzverwalter im Verfahren Musterverfahren Musterstraße Musterhausen Musterstadt, Benennen Sie nach Möglichkeit das Aktenzeichen und das Verfahren sowie Ihr Anliegen Insolvenzverfahren der Musterunternehmen GmbH Aktenzeichen IN Geltendmachung von Absonderungsrechten Sehr geehrter Herr Musterverwalter, Beschreiben Sie so genau wie möglich und ergänzen Sie Typenbezeichnung, Seriennummer etc. sowie den Rechtsgrund z.b. erweiterter Eigentumsvorbehalt / verlängerter Eigentumsvorbehalt / Sicherungsübereignung / Globalzession / Einzelabtretung / Zurückbehaltungsrecht / Pfandrecht / Hypotheken / Grundschulden in diesem Insolvenzverfahren mache ich an folgendem Gegenstand/Gegenständen: Mustergegenstand aus folgendem Rechtsgrund Absonderungsansprüche geltend: Ausgewählter Rechtsgrund Die erforderlichen Urkunden sind dem Schreiben beigefügt. Bitte informieren Sie mich über den Zustand meiner/ meines Mustergegenstands. Gerne komme ich auch zu einem Besichtigungstermin vor Ort. Hierfür schlage ich den folgenden Termin vor: Ferner interessiert mich der Bestand meiner Forderung. Gegebenenfalls bitte ich Sie, mir am o.g. Termin Einsichtnahme in die Bücher und Geschäftspapiere zu gewähren. Daneben melde ich hiermit meine Forderungen für den Ausfall zur Insolvenztabelle an: Tipp: Nutzen Sie hier unseren kostenlosen Zinsrechner auf Hauptforderung: ,00 Zinsen *: ,00 Kosten:... 50,00 Summe der angemeldeten Beträge: ,00 Zinsen und Kosten dürfen nur bis zum Tag der Verfahrenseröffnung geltend gemacht werden. Den jeweils gültigen Zinssatz finden Sie auf *Diese ergeben sich aus dem Zinssatz von XX % vom xx.xx.xxxx bis xx.xx.xxxx. Mit freundlichen Grüßen Fügen Sie einen Vertrag bei, aus dem sich das Sicherungsrecht ergibt Unterschrift Anlagen 9

10 Die Anfechtung Mit der Anfechtung durch den Insolvenzverwalter wird das Ziel verfolgt, Handlungen und Rechtsgeschäfte im Vorfeld der Insolvenz rückgängig zu machen. Die Anfechtung zielt auf die Erhöhung der Insolvenzmasse. Anfechtbar sind: Zahlungen auf fällige Schulden innerhalb der letzten drei Monate vor dem Eröffnungsantrag oder nach dem Eröffnungsantrag, wenn dem Schuldner und dem Gläubiger die Zahlungsunfähigkeit bekannt war (kongruente Deckung) Zahlungen auf nicht fällige, d.h. der Gläubiger hat keinen Anspruch auf die Sicherung oder Befriedigung der Schulden, kurz vor der Insolvenz (inkongruente Deckung). Hier ist jede Handlung anfechtbar, die nicht länger als 1 Monat vor Antragstellung vorgenommen wurde, unabhängig von der Kenntnis des Gläubigers. Sind Sie selbst mit einer Anfechtung konfrontiert, so werden Klagen gegen Anfechtung und Rückschlagsperre in der Regel von Ihrer bestehenden Rechtsschutzversicherung abgedeckt. Bei Handlungen, die länger als 1 Monat, aber nicht länger als 3 Monate vor Antragstellung getätigt wurden, muss entweder die Zahlungsunfähigkeit des Schuldners vorgelegen haben dann unabhängig von der Kenntnis des Gläubigers oder der Gläubiger muss die Zahlungsunfähigkeit gekannt haben. Sicherheiten- Bestellung innerhalb der letzten Monate bei Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit durch Schuldner und Gläubiger. Unentgeltliche Leistungen in einem Zeitrahmen von 4 Jahren vor der Insolvenz, ausgenommen hiervon sind gebräuchliche Geschenke geringen Werts. Bargeschäfte (Ware gegen Geld) sind nicht anfechtbar. ABWEISUNG DES VERFAHRENS Ihre Handlungsmöglichkeiten Wird die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zurückgewiesen, so werden alle Sicherungsmaßnahmen aufgehoben. Das Amt des vorläufigen Insolvenzverwalters endet Abwicklung schwebender Geschäfte Dem Insolvenzverwalter wird in der InsO das Recht eingeräumt bereits begonnene Geschäfte abzuwickeln. Sie dient dem Schutz der Gläubigerinteressen, und um eine vorzeitige Zerschlagung des Schuldnerunternehmens zu verhindern oder seine Fortführung sicherzustellen. Für solche Geschäfte gelten folgende Regeln: 10 HANDLUNGSMÖGLICHKEIT Zwangsvollstreckungsmaßnahmen können wieder durchgeführt, ruhende Prozesse wieder aufgenommen werden. Sind die Leistungen von keiner Seite vollständig erbracht worden, hat der Insolvenzverwalter grundsätzlich ein Wahlrecht. Den Zeitpunkt der Wahlrechtsausübung kann der Insolvenzverwalter frei wählen. Sie können Ihn als Gläubiger aber dazu auffordern, das Wahlrecht auszuüben. Er kann von Ihnen Vertragspartner Erfüllung verlangen oder die Erfüllung ablehnen. Entscheidet sich der Verwalter für die Erfüllung des Vertrages werden die Gegenleistungsansprüche des Vertragspartners zu Masseverbindlichkeiten, der Gläubiger also Massengläubiger. Entscheidet er sich dagegen, so ist ein Schadensersatzanspruch lediglich eine quotal zu befriedigende Insolvenzforderung.

11 Berichts und Prüftermin Dieser Termin findet etwa acht bis zehn Wochen nach Eröffnung des Verfahrens statt. Der Termin findet vor dem Insolvenzgericht statt. Im Berichtstermin erörtert der Insolvenzverwalter die wirtschaftliche Lage des Schuldners und deren Urschen. Weiterer Punkt ist der Bericht zur Möglichkeit einer Betriebsfortführung oder eines Insolvenzplans. Die Gläubigerversammlung entscheidet anschließend über Fortführung oder Stilllegung des Unternehmens. Der Prüftermin ist eine dem Berichtstermin folgende Gläubigerversammlung. Hier werden die zur Tabelle angemeldeten Forderungen nach Betrag und Rang geprüft. Bestreiten weder Insolvenzverwalter, Schuldner noch ein Gläubiger eine angemeldete Forderung, wird diese zur Insolvenztabelle festgestellt. Die Feststellung entspricht einem Titel. Jede festgestellte Forderung nimmt an der Verteilung der Insolvenzmasse durch den Insolvenzverwalter teil Ihre Handlungsmöglichkeiten Die Gläubigerversammlung kann bei Bedarf den Insolvenzverwalter mit der Erstellung eines Insolvenzplanes beauftragen, oder die Eigenverwaltung des Schuldners im Insolvenzverfahren beschließen. Bei großen Verfahren wird ggfs. ein Gläubigerausschuss gebildet. Erscheinen Ihnen angemeldete Forderungen ganz oder teilweise ungerechtfertigt, können Sie dies auf der Gläubigerversammlung vortragen. Wird Ihre Forderung im Prüfungstermin bestritten, so bleibt Ihnen nur noch der Klageweg. Prüfen Sie genau, ob die zu erwartende Quote und die Kosten des Rechtsstreits für Sie rechnen. 11

12 Ihre Organisation Die Masseverwertung Daten halbjährlich prüfen Da sich Insolvenzverfahren bis zur Auszahlung der Quote und dem Schlusstermin über Jahre hinziehen können, ist es sinnvoll, sich eine Wiedervorlage in halbjährlichem Intervall zu legen. Der schnellste und einfachste Weg ist die Nutzung elektronischer Anmeldesysteme, wie etwa dem Gläubiger-Informations-Systems, dass Ihnen viele Insolvenzverwalter zur Selbstauskunft anbieten. Nachdem Sie Ihre Forderung beim Insolvenzverwalter zur Insolvenztabelle angemeldet haben, erhalten Sie in der Regel ein Schreiben mit einem PIN. Über diesen PIN erhalten Sie die Sachstands- Information zu Ihrer jeweiligen Forderung. IMPRESSUM Verantwortlich für den Inhalt STP Portal GmbH Lorenzstraße Karlsruhe (0721) Inhalte sind konform zu den Anforderungen nach: In der Regel beginnt der Insolvenzverwalter umgehend nach dem Berichtsund Prüfungstermin mit der Verwertung der Insolvenzmasse. Dazu werden Erlöse aus der Unternehmensfortführung, Kassenbestände und Bankguthaben der Insolvenzmasse zugeführt, Anlage- und Umlaufvermögen versteigert, Die Anfechtung bestimmter Rechtsgeschäfte im Vorfeld der Insolvenz kann die Insolvenzmasse durch Rückfluss von Geldern oder Gegenständen mehren. Schlusstermin / Aufhebung Ist die Verwertung der Insolvenzmasse beendet, erstellt der Insolvenzverwalter eine Schlussrechnung. Das Insolvenzgericht bestimmt daraufhin den Schlusstermin zur Schlussverteilung der Insolvenzmasse. In dieser letzten Gläubigerversammlung erfolgen die - Erörterung der Schlussrechnung des Insolvenzverwalters, - Abnahme oder Erhebung von Einwendungen gegen das Schlussverzeichnis - Entscheidung über nicht verwertbare Gegenstände der Insolvenzmasse. Die Summe der Forderungen und der zur Verteilung stehende Betrag aus der Insolvenzmasse werden veröffentlicht. Es werden zunächst die Kosten des Verfahrens beglichen. Danach werden noch offene Masseverbindlichkeiten beglichen (in der Regel werden die Masseverbindlichkeiten bereits im Laufe des Verfahrens gezahlt, es sei denn, dass eine Masseunzulänglichkeit eintritt). Der verbleibende Betrag wird schließlich quotal unter den Insolvenzgläubigern verteilt. Nach der Schlussverteilung endet das Insolvenzverfahren durch einen im Internet bekannt gemachten Aufhebungsbeschluss. Die Gläubiger erhalten vollstreckbare Ausfertigungen des Auszuges aus der Insolvenztabelle. Juristische Personen und Personengesellschaften werden im Handelsregister gelöscht

13 Insolvenzverwalter Ottmar Hermann beschäftigt sich intensiv mit der Sanierung, Restrukturierung und Abwicklung von Unternehmen und Konzernen. Bereits seit 1986 wird er zum Insolvenzverwalter bestellt. Ottmar Hermann hat umfassende Erfahrung bei der Abwicklung von Insolvenzverfahren jeder Größenordnung. Aufgrund seiner langjährigen Praxis genießt er auch das Vertrauen zahlreicher Mandanten aus allen Unternehmens- und Bankbereichen. Insbesondere bei komplexen Sanierungsberatungen wird er als kompetenter Berater geschätzt Kontaktdaten Das erfahrene Team aus Rechtsanwälten und Steuerberatern besteht aus insgesamt 32 Berufsträgern und beschäftigt sich langjährig mit Sanierungen, Restrukturierungen und Insolvenzverfahren. Den aktuellen Sachstand zu Ihrer Insolvenzgeldforderung erhalten Sie über unseren Gläubiger-Service (GIS) Kanzlei HERMANN Bleichstraße Frankfurt am Main Tel.: +49 (0) Fax.: +49 (0)

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