Der Linux Einstieg Tommy Hartmann

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1 Der Linux Einstieg Tommy Hartmann / 33

2 Inhaltsverzeichnis 1 Kurze Einführung 2 Grundlagen 3 Distributionen 4 Desktop / Fenstermanager 5 Weitere Informationen / Hilfe 2 / 33

3 Kapitel 1 Kurze Einführung Kurze Einführung 3 / 33

4 Was ist Linux? freies Multiplatform-Mehrbenutzer-Betriebssystem Unix-ähnliches Betriebssystem mit freier Lizens Linux-Kernel (Torvalds) & GNU-Betriebssoftware (Stallman) = GNU/Linux Kernel? Software zur Kommunikation von Hardware und Programmen Maskottchen: Pinguin Tux ( Was nicht fliegen kann, kann auch nicht abstürzen. ) Kurze Einführung 4 / 33

5 Geschichte (1) Kurze Einführung Abbildung 1: Aufbau Linux(Quelle: de.wikipedia.org) 5 / 33

6 Warum Linux? Sicherheit Stabilität kaum Viren Treiber Kostenlos freie Software Paketmanager 1-Klick-Update schnelle Hilfe Vielseitig Plattformen... Quelle: Kurze Einführung 6 / 33

7 Nachteile Windowssoftware DirectX-Spiele Treiber Einarbeitungszeit Quelle: Kurze Einführung 7 / 33

8 Kapitel 2 Grundlagen Grundlagen 8 / 33

9 Aufbau Grundlagen 9 / 33

10 Dateisysteme Datenorganisation auf Datenträgern Journaling: Protokollieren d. Schreibvorgänge vor der Durchführung (verhindert Datenverlust) verwendbare Dateisysteme: Name Informationen Betriebssysteme Rechte Journ. Ext2 früherer Standard Linux, BSD, (Win) Ja Nein Ext3 aktueller Standard Linux, BSD, (Win) Ja Ja Ext4 neu, einige Verbesserungen Linux, BSD Ja Ja Btrfs Oracle, noch in d. Entwickl. Linux Ja Ja ReiserFS schnelle, häufig verwendet Linux, BSD, (Win) Ja (Ja) XFS meist im Serverbetrieb Linux, BSD, Unix Ja Ja Fat16/32 Microsoft, keine Linux Inst. Linux, BSD, Win, Mac Nein Nein NTFS Microsoft, Win Standard Linux, BSD, Win, Mac (Ja) (Ja) ZFS Solaris Standard Solaris, BSD, (Linux) Ja Ja Softlinks/symbolische Links: Referenzen auf Dateien oder Verzeichnisse (ähnlich HTML-Links) Grundlagen 10 / 33

11 Dateisystem Struktur $ ls / bin Systemprogramme mnt gemountete Geräte boot Bootloader opt zusätzl. Software dev Gerätefiles proc Kernel-/Prozessinfos etc Konfigurationen sbin Systemprogramme lib Biblotheken tmp temp. Verzeichnis home User-Verzeichnisse usr Unix System Resources media gemountete Geräte var veränderbare Daten Grundlagen 11 / 33

12 Partitionierung Systempartition (Root) Notwendig! Einhängepkt: / Größe: 3GB -10GB (Abh. von installierten Programmen) Home Partition (Empfohlen) Daten der Nutzer (Eigene Dateien) Einhängepkt: /home Größe: 2GB -?? (Abh. von Nutzerzahl,... ) Swap Partition Notwendig! Auslagerungsdatei/-partition Einhängepkt: [swap] Größe: 2 * RAM, aber max. 2GB Software Partition (Optional) spez. Software (od. Daten) für alle Betriebsysteme Einhängepkt: /opt Grundlagen 12 / 33

13 Bibliotheken Sammlung von mehrfach verwendeten Programmteilen, Sammlung von Funktionalitäten Programme benutzen Biblotheken Abhängigkeiten namen lib name version, bsp.: libpng2, libssh-3 zentraler Ort: \lib, \lib64 lib*-dev, für Entwickler, zum Kompilieren Grundlagen 13 / 33

14 X-Window System Standardbaukasten & (Netzwerk-)Protokolle für grafische Benutzeroberflächen verwaltet&steuert Ein- und Ausgabegeräte keine direkte Benutzerschittstelle freie Implementierung: XFree86, X.Org Grafiksystem auf den Fenstermanager aufbaut unabhängig vom Betriebsystem versch. Fenstermanager gleichzeitig nutzen Grundlagen 14 / 33

15 Bootloader Mehrere Betriebsysteme und Kernel auf einem PC (Multiboot) Bios läd Code im Master Boot Record der Festplatte, MBC (max. 512/446 Byte) MBC = Sprung zum Bootloader (nächsten Sektoren) Linux/Ubuntu Grub Bootloader /boot/grub/* Windows C : \boot.ini Alternativen: LILO, ISOLinux, SyMon Chainload: Sprung zu einem anderen Bootloader Grundlagen 15 / 33

16 Kapitel 3 Distributionen Distributionen 16 / 33

17 Distribution? Zusammenstellung Linux-Kernel & Grundsoftware Für versch. Verwendungszwecke Software: Bootmanager, Paketverwaltung, Fenstermanager, Anwendungsprogramme Live-Systeme vieler Distributionen Bekannteste: Debian, Fedora, OpenSuse, Ubuntu, Mandriva, Knoppix,... (Distrowatch.com) Distributionen 17 / 33

18 Unterschiede Umfang, Aktualität der Software Installations- und Konfigurationswerkzeuge Konfiguration des Dekstops Hardware-Erkennung und -Konfiguration Paketsystem: Verwaltung der Software (DEB, RPM, TGZ,...) Zielplattform / Art d. Nutzung Wartung, (Sicherheits-)Updates Dokumentation / Support Lizens / kommerzielle Software Distributionen 18 / 33

19 Ubuntu Abstammung: Debian Entwickler: Ubuntu Foundation, Canonical Group Ltd (London, UK) Nutzungsvarianten: Dekstop, Server, Mobil/Netbooks, Tablets, Cloud... Lizens: CC-BY-SA, verschiedene Desktopumgebungen: GNOME, KDE, XFCE, LXDE Besonderheiten: große Community, Einstiegsfreundlich, Aktuell Aktuelle Version: Maverick Meerkat ( ) Paketmanager: APT (DEB) Webseite(n): (dt. Community) Distributionen 19 / 33

20 OpenSuse Abstammung: Suse (Enterprise) Linux Slackware Entwickler: Novell (Nürnberg) Nutzungsvarianten: Dekstop, Server Lizens: GPL und andere Lizenzen Desktopumgebungen: KDE, GNOME Besonderheiten: YAST-Systemverwaltung, Microsoft Kooperation, Windows Migration Aktuelle Version: Teal ( ) Paketmanager: Zypper (RPM) Webseite: Distributionen 20 / 33

21 Fedora Abstammung: Red Hat Linux (Redhat) Entwickler: Fedora Foundation, Redhat (Raleigh, USA) Nutzungsvarianten: Dekstop, Server Lizens: GPL und andere Lizenzen Desktopumgebungen: GNOME, KDE Besonderheit: keine proprietäre oder patentbehaftete Software Aktuelle Version: 14 - Laughlin ( ) Paketmanager: YUM (RPM) Webseite: Distributionen 21 / 33

22 Linux Mint Abstammung: Ubuntu Debian Entwickler: Linux Mint Community Nutzungsvarianten: Desktop Lizens: GPL und andere Lizenzen Desktopumgebungen: GNOME, KDE, Fluxbox, LXDE, Xfce Besonderheit: enthält zusätzliche proprietäre Programme, Codecs und Plugins. Aktuelle Version: 10 - Julia (Nov. 2010) Paketmanager: APT (DEB) Webseite(n): (dt. Community) Distributionen 22 / 33

23 Kapitel 4 Desktop / Fenstermanager Desktop / Fenstermanager 23 / 33

24 Virtueller Desktop Benutzeroberfläche besteht aus mehreren Bildschirmen Anordung: über-/unter-,nebeneinander Jede Bildschirm kann eigenen Desktop besitzen Verwaltung durch Fenstermanager Anzahl: unbegrenzt, aber abh. vom Fenstermanager Desktop / Fenstermanager 24 / 33

25 KDE - Kool Desktop Environment Entwickler KDE e.v. Seit Oktober 1996 (Matthias Ettrich) Orientierung an Unix-Desktop CDE Ähnelt mittlerweile stark Windows-Bedienkonzept Biblothek: QT (Nokia) C++ KDE Programme beginnen meist mit K... Bsp.: KOffice, K3B, Kontact, KMail, Kopete Aktuelle Version: Desktop / Fenstermanager 25 / 33

26 GNOME ehem. GNU Network Object Model Environment Teil des GNU-Projektes / GPL, LPGL Größter Teil d. Entwickler v. Redhat 1997 von Miguel de Icaza ins Leben gerufen als Antwort auf KDE, da QT damals keine freie Biblothek war Biblothek: GTK+ - Gimp Toolkit C (Sprachanbindungen: C++,C#/Mono, Python, Perl,... ) Aktuelle Version: 2.32, letzte 2.x Version Neues Bedienkonzept in 3.x Gnome-Shell Desktop / Fenstermanager 26 / 33

27 Andere Desktop Environments Xfce: leichtgewichtig, basiert auf GTK+ LXDE: leichtgewichtig, basiert auf GTK+ twm: minimal Umgebung, in X enthalten, Xlib OpenBox: leichtgewichtiger Fenstermanager ohne Programme, Tastatur-Konzept Desktop / Fenstermanager 27 / 33

28 Tastenkombinationen X - Window / Allgemein strg+alt+backspace: X - Neustart alt+print+k: X - Neustart strg+alt+(f1-f6): System-Konsolen strg+alt+f7: X / Desktop Mittlere Maustaste: Markierten Text Einfügen KDE und GNOME Alt+Tab: Fenster wechseln Alt+F4: Fenster/Programm Schließen Alt+F1: Menü Alt+F2: Programm starten / Suche Desktop / Fenstermanager 28 / 33

29 Tastenkombinationen II KDE Strg+Tab: Virtuellen Desktop wechseln Strg+(F1-F12): Virtueler Desktop Nr. X Strg+Alt+Esc: Programm gewaltsam beenden Strg+Alt+Entf: KDE beenden GNOME Strg+Alt+Tab: Fokus zw. Panel und Desktop wechseln Strg+Alt+Pfeiltasten: Wechsel d. Virtuellen Desktops Desktop / Fenstermanager 29 / 33

30 Kapitel 5 Weitere Informationen / Hilfe Weitere Informationen / Hilfe 30 / 33

31 Hilfe Seiten/Wikis der Distributionen (z.b.: ubuntuusers.de) wiki.linuxquestions.org... Linux User Groups / zlug Sprechstunde Montags 17-18Uhr HS-Gebäude Tivoli Mailingliste: Stammtisch: meist zweiter Freitag im Monat IRC: #zlug im IRCnet Wiki: Weitere Informationen / Hilfe 31 / 33

32 Empfehlenswerte Literatur Michel Kofler, Jürgen Plate: Linux für dein Studium Michel Kofler: Linux 2010 Div. Autoren: Linux in a Nutshell (O Reilly ) Marcus Fischer: Ubuntu GNU/Linux (Galileo Openbooks) Weitere Informationen / Hilfe 32 / 33

33 Fragen?? Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

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