Auslandspraktikum in Plymouth Ein Monat voller neuer Erfahrungen

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1 Persönliche und freiwillige Angaben: Name / Vorname / Alter Wattig, Florian 22 Jahre Ausbildungsberuf / Ausbildungsjahr / Unternehmen Kaufmann für Speditions- und Logistikdienstleistungen mit Schwerpunkt Logistikassistent Ausbildungsjahr: 3 Unternehmen: Spedition Benzinger Zeitraum / Ort / Organisation Zeitraum: Vom bis in Plymouth. Organisation: Programm für lebenslanges Lernen Leonardo Da Vinci Mobilität Go for Europe Auslandspraktikum in Plymouth Ein Monat voller neuer Erfahrungen 1. Motivation zum Praktikum Meine Motivation war, erste Eindrücke in der Internationalen Arbeitswelt zu sammeln, die Lebenskultur in England kennenzulernen und natürlich mein Englisch zu verbessern. 2. Vorbereitung des Auslandspraktikums Vorbereitet wurden wir anhand eines Vorbereitungsseminar der IHK Konstanz 3. Aufenthalt im Gastland Sprachschule, Gastfamilie, Unternehmen Am starteten wir vom Stuttgarter Flughafen in unser 1-monatiges Praktikum nach Plymouth. Wir waren insgesamt 19 Personen von ganz unterschiedlichen Betrieben und Ausbildungszweigen, das Praktikum beinhaltete eine Woche Sprachkurs und 3 Wochen Praktikum in einem Betrieb, gewohnt haben wir in Gastfamilien. Je näher wir unserem Zielort kamen, stieg in jedem einzelnen die Anspannung, denn jeder stellte sich die gleichen Fragen:

2 Wo werde ich wohnen? Werden Sie mich mögen? Sind Sie nett? Wo werde ich arbeiten? Für fast alle von uns war das eine komplett neue Erfahrung bei einer Gastfamilie zu wohnen, allein schon die Tatsache ein Monat im Ausland zu sein war für viele etwas ganz neues. Wir landeten pünktlich am größten Flughafen Europas und begaben uns auf die große Reise zum Busterminal wo der Bus nach Plymouth schon auf uns wartete. Nach einer 5-stündigen Busfahrt hatten wir unser Ziel erreicht, jetzt überwiegte die Anspannung der Müdigkeit die in jedem einzelnen vorher zu sehen war. Nachdem wir alle ausgestiegen waren, war es soweit: Wir wurden den Gasteltern zugeteilt. Meine Gasteltern, Helen und Brad, haben mich sehr nett aufgenommen, ich hatte ein eigenes Zimmer mit genügend Platz um meine ganzen Sachen verstauen zu können. Bis auf die letzten 2 Wochen war ich der einzige Praktikant bei meiner Gastfamilie, daher hat es mir an nichts gefehlt. Ich bekam jeden Abend ein Abendessen serviert obwohl ich sagen muss, dass das Essen in England sehr gewöhnungsbedürftig war und ich mich in dem Monat nie richtig an das Englische Essen gewöhnen konnte. Mir ist gleich aufgefallen, dass der Lebensstandard in England ein komplett anderer ist wie in Deutschland. Die Freundlichkeit wird in England sehr groß geschrieben, wie zum Beispiel in Bussen, dort ist es eine Normalität sich bevor man aus dem Bus steigt bei Fahrer zu bedanken, solch eine Höflichkeit findet man in Deutschland sehr selten. Es lassen sich auch keinerlei Verschmierungen oder ähnliches an Bussen oder an Wänden finden, wie es bei uns in den Großstädten der Fall ist. Am Montag begann unser einwöchiger Sprachkurs bei der Meridian School of English, im gleichen Gebäude befindet sich auch die Partnerorganisation "Tellus Group" die das ganze organisatorische für uns in England übernommen hat. Der Sprachkurs startete mit einem Einstufungstest, bei dem ermittelt wurde in welche Leistungsstufe man eingeteilt wird in unserem Falle waren es, A2, B1 und B1+. Der einwöchige Unterricht war eine Auffrischung unserer Kenntnisse, d.h. Grammatik, "Fit für den Job", Bestellung in einem Restaurant aufgeben etc. Am Mittag hatten wir die Gelegenheit uns ein wenig in Plymouth umzusehen. Von der 2. bis zur 4 Woche habe ich bei : "hmv" gearbeitet, hmv ist mit dem Media Markt oder dem Saturn bei uns in Deutschland zu vergleichen. Mein erster Eindruck war, dass die Firmen in England einen großen Wert auf "security and safety" legen, auf Grund dessen musste ich zuerst einen Fragekatalog ausfüllen bei dem mein Wissen über Erste Hilfe und Handlungen in Gefahrenfällen abgefragt wurde. Da ich zurzeit eine Ausbildung als Kaufmann für Speditions- und Logistikdienstleistungen absolviere hatte ich die Möglichkeit im Lager mit zu Arbeiten. Meine Aufgaben bestanden darin, die Neu angekommene Ware versandbereit zu machen, d.h. auspacken, auf Schäden kontrollieren, Diebstahlschutz anbringen. Das Arbeitsklima etwas lockerer als in Deutschland. In England ist es üblich, dass man sich mit dem Vornamen anspricht, das ist bei uns mit der "Du-Form" zu vergleichen und macht, meiner Meinung nach, das ganze Arbeitsklima ein wenig persönlicher und angenehmer.

3 Samstags wurden über die Tellus Group Ausfahrten organisiert. Am 1. Samstag besichtigten wir das "Tintagel" in Cornwall, welches eine beeindruckende Landschaft bietete. Am 2. Samstag ging es nach Exeter. Exeter war die nächste größere Stadt bei der wir die Kathedrale besichtigen konnten. Der dritte und letzte Samstag verschlug uns zum Eden Projekt, es war ein künstlich angelegter Tropischer Garten und auf jedenfall ein Besuch wert. 4. Zufriedenheit mit dem Auslandspraktikum Ich bin zufrieden mit dem Auslandspraktikum, es wurde alles perfekt organisiert und bei Fragen wurde versucht und schnell zu helfen und egal welche Probleme wir hatten, sei es in der Gastfamilie oder im Betrieb hatte die dortige Organisation immer ein Ohr für uns. 5. Persönlicher Mehrgewinn Neue Erfahrungen und Eindrücke. 6. Resümee und abschließende Tipps Ich konnte mein Englisch durch den 1-monatigen Aufenthalt im Plymouth sehr verbessern außerdem habe ich sehr viele neue Erfahrungen über die Lebenskultur und das Arbeitsleben erfahren können, ich kann diesen Aufenthalt nur jedem empfehlen es ist der beste Weg um seine ersten Schritte in der internationalen Arbeitswelt zu gehen.

4 7. Eindrücke in Bilder Das Tintagel Die Praktikanten am Stuttgarter Flughafen Florian Wattig vor seinem Arbeitsplatz

5 The Hoe

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