Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden- Württemberg -Integrationsamt-

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1 Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden- Württemberg --

2 - Integrationsvereinbarung - - Prävention - Betriebliches Eingliederungsmanagement

3 Die Aufgaben des es Erhebung und Verwendung der Ausgleichsabgabe Begleitende Hilfe im Arbeitsleben Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen und Gleichgestellte

4 Dezernat III Integration Hauptsitz: Karlsruhe Standorte in Stuttgart und in Freiburg 31 Grundsatz, Erhebung der Ausgleichsabgabe, Schulung (KA) 32 Schwerbehindertenrecht, Kündigungsschutz (KA) 33 Schwerbehindertenrecht, Kündigungsschutz (S) 34 Koordinierung der Integrationsfachdienste (KA) 35 Beschäftigung, Integrationsfirmen (S) RBF Regionalbüro Freiburg

5 Keine krankheitsbedingte Kündigung ohne BEM???

6 Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) Prävention bei Schwierigkeiten BEM im Rahmen der Prävention bei Arbeitsunfähigkeit - Mitarbeiter gesund und arbeitsfähig halten - Arbeitsplatzsicherung

7 Prävention bei Schwierigkeiten Arbeitsverhältnis mit Schwierigkeiten - personenbedingt - verhaltensbedingt - betriebsbedingt Arbeitgeber schaltet ein Beteiligte 1. SBV 2. BR 3. IFD Ziel - Beseitigung der Schwierigkeiten - dauerhafte Sicherung des Arbeitsverhältnisses

8 Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) Betriebliches Eingliederungsmanagement umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, Beschäftigte mit gesundheitlichen Problemen oder Behinderung dauerhaft an einem geeigneten Arbeitsplatz einzusetzen.

9 (BEM) Nutzen für den Betrieb Kosten von Arbeitsunfähigkeit Wirtschaftlicher Einsatz von Personalressourcen Demographische Entwicklung der Mitarbeiterstruktur Prämien oder Bonus zur Einführung eines BEM von Reha-Träger

10 Verfahren des BEM Erfassung der Ausgangssituation - Qualifikation, Fähigkeiten - Zielvorstellungen Umsetzung der Integrationsschritte Arbeitsplatzausstattung Medizinische Reha Abschluss einer Betriebsvereinbarung / Integrationsvereinbarung

11 Diskutierte Fragen des BEM Zielgruppe des Betrieblichen Eingliederungsmanagements Auch nichtbehinderte Beschäftigte? Mitbestimmungsfragen Zusammenhang zwischen Prävention und Kündigungsschutz

12 BEM - Prävention bei Arbeitsunfähigkeit Betroffener 6 Wochen AU oder wiederholt AU Innerhalb eines Jahres Arbeitgeber klärt mit Zustimmung und Beteiligung des Betroffenen/ Datenschutz weitere Beteiligte SBV BR Arzt Ziel - Beseitigung der Schwierigkeiten - dauerhafte Sicherung des Arbeitsverhältnisses Gem. Servicestelle / IFD Arbeitgeber zieht hinzu

13 Externe Kooperationspartner Integrations- Integrationsfachdienst Fachdienst Krankenkassen Berufsgenossenschaften Rentenversicherungsträger Agentur für Arbeit Gemeinsame Reha-Kliniken Servicestellen Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation Hausarzt (Lotse des Verfahrens)

14 BEM in einer Integrationsvereinbarung? Ziel: Verbesserung der Beschäftigungssituation von Schwerbehinderten im Betrieb / in der Dienststelle Beteiligte: Arbeitgeber mit Schwerbehindertenvertretung (Initiativrecht) Betriebsrat / Personalrat Beauftragter des Arbeitgebers kann eingeladen werden

15 Umsetzung/ Zeitraum Arbeitsplatzgestaltung Gestaltung Arbeitsumfeld Integrationsvereinbarung BEM? Konkrete Vereinbarungen Personalplanung Arbeitsorganisation Controlling Qualifizierung Arbeitszeit

16 Leistungen des es Beteiligung des es im Rahmen des BEM Übersicht Zusammenarbeit / Partner Voraussetzungen

17 Begleitende Hilfe als Persönliche Hilfen Sachbearbeiter Fachdienste -Technischer Beratungsdienst - Integrationsfachdienst - Fachdienst für Hörbehinderte Seminare und Infoveranstaltungen Finanzielle Hilfen Arbeitgeber Arbeitnehmer

18 Ziele der begleitenden Hilfe Sicherung von Arbeitsplätzen Neuschaffung von Arbeitsplätzen Behinderungsgerechte Arbeitsplätze Behinderungsgerechtes Umfeld Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit Verbesserung der Wettbewerbsbedingungen

19 Leistungen an Arbeitgeber Leistungen zur Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen für schwerbehinderte Menschen Leistungen zur behinderungsgerechten Einrichtung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen für schwerbehinderte Menschen Leistungen bei außergewöhnlichen Belastungen

20 Schaffung eines neuen Arbeitsplatzes Investitionsförderung Einstellung ohne Beschäftigungspflicht / über die Pflicht hinaus wenn der Einzustellende über 12 Monate arbeitslos war... auch bei Umsetzungen, wenn dadurch eine Kündigung vermieden werden kann Einstellung einer schwerbehinderten Frau... Zuschuss oder/und Darlehen, i. d. R. wird Beteiligung des Arbeitgebers erwartet

21 Behinderungsgerechte Gestaltung eines Arbeitsplatzes Ausstattung von Arbeitsplätzen mit technischen Arbeitshilfen Einrichtung der Arbeitsstätte Zuschuss oder/und Darlehen

22 Leistungen an Arbeitgeber zur Abgeltung von außergewöhnlichen Belastungen Minderleistung Arbeitsergebnis liegt quantitativ unter der Leistung eines Nichtbehinderten Betreuungsaufwand allgemeine oder persönliche Hilfestellung durch Betreuungskraft z.b. Kollege

23 Leistungen an Arbeitgeber zur Abgeltung von außergewöhnlichen Belastungen Voraussetzungen keine Abhilfe durch organisatorische oder technische Maßnahmen tarifliche oder ortsübliche Entlohnung Leistungen können kumulativ gewährt werden (bis max. 50% Bruttoentgelt)

24 Kriterien für die Leistungshöhe Höhe der erforderlichen Aufwendungen Finanzsituation des Betriebes Erfüllungsquote Schwerbehinderte Menschen Gleichgestellte behinderte Menschen Mehrfachanrechnungen Neueinstellungen Soziale Maßnahmen/Berufliche Förderung Aufträge an Werkstätten und Integrationsprojekte Kündigungsanträge

25 Leistungen an Arbeitnehmer Technische Arbeitshilfen Hilfen zur Teilnahme an Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung beruflicher Kenntnisse und Fertigkeiten Übernahme der Kosten einer notwendigen Arbeitsassistenz Hilfen zum erreichen des Arbeitsplatzes Hilfen zur wirtschaftlichen Selbständigkeit Wohnungshilfe

26 Technische Arbeitshilfen Beschaffung, Wartung, Instandsetzung und Ausbildung im Gebrauch Ersatzbeschaffung und Anpassung an die technische Weiterentwicklung Zuschuss

27 Weitere Informationen unter und

28 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg

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