Intrusion Defense Firewall 1.1 für OfficeScan Client/Server Edition Administratorhandbuch

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1 Intrusion Defense Firewall 1.1 für OfficeScan Client/Server Edition Administratorhandbuch

2 Trend Micro Incorporated behält sich das Recht vor, Änderungen an diesem Dokument und den hierin beschriebenen Produkten ohne Vorankündigung vorzunehmen. Lesen Sie vor der Installation und Verwendung der Software die Readme-Datei, die Anmerkungen zu dieser Version und die neueste Version der entsprechenden Benutzerdokumentation. Sie finden diese Dokumente auf der Trend Micro Website unter: Trend Micro, das Trend Micro T-Ball-Logo, OfficeScan, Intrusion Defense Firewall, Control Server Plug-in, Damage Cleanup Services, eserver Plug-in, InterScan, Network VirusWall, ScanMail, ServerProtect und TrendLabs sind Marken oder eingetragene Marken von Trend Micro, Incorporated. Alle anderen Firmen- oder Produktnamen können Marken ihrer jeweiligen Eigentümer sein. Copyright 2008 Trend Micro Incorporated. Alle Rechte vorbehalten. Dokumentennummer: OSEM83465/71122 Datum der Veröffentlichung: April 2008

3 Inhaltsverzeichnis Überblick über die Benutzer-oberfläche des Server-Plug-ins...1 Bild-für-Bild-Anleitung zur Benutzeroberfläche des Intrusion Defense Firewall Server-Plug-ins 3 Dashboard...4 Alarme...6 Firewall-Ereignisse...7 IPS-Ereignisse...9 Systemereignisse Berichte Computer...13 Sicherheitsprofile Firewall-Regeln Stateful-Konfigurationen IPS-Filter Anwendungstypen IP-Listen MAC-Listen Portlisten Zeitpläne Alarmkonfiguration Zeitgesteuerte Tasks Einstellungen Updates Produktlizenz Wie geht das Das Dashboard anpassen Sicherheitsupdates übernehmen Alarme konfigurieren Benachrichtigungen einrichten Backup und Wiederherstellung der Intrusion Defense Firewall SSL-Datenfluss filtern Effizienz bei der Protokollierung maximieren Kommunikation zwischen dem Server-Plug-in und dem Client-Plug-in konfigurieren Benachrichtungen konfigurieren Port-Scan-Einstellungen konfigurieren Virtuelle Maschinen schützen Syslog Integration einrichten Das Intrusion Defense Firewall Server-Plug-in deinstallieren Ein Client-Plug-in manuell auf einem Computer deaktivieren Ein Client-Plug-in manuell von einem Computer deinstallieren Verwaltete Computer auf einen neuen Intrusion Defense Firewall Server migrieren Einen einzelnen verwalteten Computer auf einen neuen Intrusion Defense Firewall Server migrieren.. 95 Referenz...96 Über Firewall-Regeln Vererbung und Aufhebungen Die Bypass-Regel Neue Firewall-Regeln erstellen und übernehmen Reihenfolge der Firewall-Regeln Reihenfolge der Paketverarbeitung Erforderliche Ports Firewall-Ereignisse IPS-Ereignisse Client-Plug-in-Ereignisse Systemereignisse Fehlerbehebung Allgemeine Fehlerbehebung Fehlerbehebung: Installation des Client-Plug-ins Fehlerbehebung: Entfernung des Client-Plug-ins Fehlerbehebung: Kommunikation des Client-Plug-ins Fehlerbehebung: Trend Micro Control Manager Fehlerbehebung: Installation des Server-Plug-ins

4 Überblick über die Benutzeroberfläche des Server-Plug-ins Navigationsbereich Der Nagivationsbereich enthält das auf einer Baumstruktur basierende Navigationssystem. Die Elemente der Intrusion Defense Firewall sind wie folgt angeordnet: Dashboard: bietet eine kurze Übersicht über den Status des Server-Plug-ins. Überwachung: o Alarme: Eine Zusammenfassung aktueller Warnungen und Alarmmeldungen bei kritischen System- oder Sicherheitsereignissen. o Firewall-Ereignisse: Protokolle über sicherheitsrelevante Firewall-Aktivität. o IPS-Ereignisse: Protokolle über sicherheitsrelevante IPS-Aktivität. o Berichte: Ein Berichtgenerator zur Erstellung von Übersichten über Systemstatus und Aktivitäten. Systemereignisse: Eine Zusammenfassung systemrelevanter Ereignisse. o Computer: Eine Liste der über OfficeScan synchronisierten Computer und deren Status. Sicherheitsprofile: Eine Liste definierter Sicherheitsprofile. Firewall-Regeln: Hier definieren und verwalten Sie Firewall-Regeln. Stateful-Konfigurationen: Hier definieren und verwalten Sie Stateful-Konfigurationen. IPS-Filter: Hier definieren und verwalten Sie IPS Filter. Komponenten: Eine Liste allgemeiner Komponenten, die von verschiedenen Elementen der Intrusion Defense Firewall verwendet werden. System: Hier finden Sie Tools zur Verwaltung der Funktionen des Server-Plug-ins Alle Rechte vorbehalten

5 Task-Bereich Durch Klicken auf ein Element im Navigationsbereich wird das Fenster dieses Elements im Task-Bereich angezeigt. Die meisten Ihrer Aufgaben werden in einem Fenster im Task-Bereich durchgeführt. Wenn der Task-Bereich eine Liste mit Elementen enthält, können durch Klicken auf die Schaltfläche "Spalte" in der Symbolleiste () Spalten hinzugefügt oder entfernt werden. Spalten können durch Ziehen an eine neue Position unterschiedlich angeordnet werden. Aufgelistete Elemente können sortiert und nach dem Inhalt einer beliebigen Spalte durchsucht werden. Steuerelemente zur Seitenanzeige Einige Listen im Task-Bereich enthalten mehr Elemente, als in ein einzelnes Fenster passen. In diesem Fall zeigen die Seiteninformationen den gerade angezeigten Teil der dargestellten Elemente an. Verwenden Sie die Seitenanzeige-Funktion, um durch die Seiten in Ihrer Liste zu blättern. Ansichtssteuerung Soweit vorhanden, bietet die Ansichtssteuerung Optionen zur Anzeige von Listenelementen. Symbolleiste Die Symbolleiste enthält Schaltflächen für verschiedene Aktionen in dem Fenster, in dem Sie sich befinden. Diese Aktionen umfassen im Allgemeinen das Löschen, Ändern und Erstellen von Listenelementen. Jede Symbolleiste verfügt über eine Schaltfläche zum Aufrufen der Hilfe und eine Schaltfläche zum Abmelden. Viele der Symbolleistenoptionen können auch über ein Shortcut-Menü aufgerufen werden. Statusleiste Die Statusleiste zeigt Informationen über den aktuellen Status des Server-Plug-ins an. Die Anzahl aktiver Alarme (falls vorhanden) wird rechts in der Statusleiste angezeigt. Auf der linken Seite der Statusleiste werden die aktuell durchgeführten Aktionen, wie beispielsweise Port-Scans, Aktivierungen oder Updates des Client-Plug-ins, dynamisch angezeigt. Shortcut-Menüs Viele Server-Plug-in-Fenster verfügen über Kontextmenüs. Wenn Sie beispielsweise mit der rechten Maustaste auf ein Sicherheitsprofil klicken, wird ein Shortcut-Menü angezeigt, über das Sie die meisten Optionen in der Symbolleiste dieses Fensters aufrufen können. Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf eine Gruppe von Computern klicken, wird ein Shortcut-Menü mit Optionen zum Verwalten der aktuellen Domäne und zum Erstellen einer neuen Domäne angezeigt. Alle Rechte vorbehalten

6 Bild-für-Bild-Anleitung zur Benutzeroberfläche des Intrusion Defense Firewall Server-Plug-ins Alle Rechte vorbehalten

7 Dashboard Das Dashboard zeigt den Status der Intrusion Defense Firewall auf einen Blick. Beim Start des Server-Plugins wird das Layout des Dashboards Ihrer letzten Sitzung angezeigt. Datums-/Zeitbereich Das Dashboard zeigt Daten entweder für die letzten 24 Stunden oder die letzten sieben Tage an. Verwenden Sie das Listenfeld oben im Fenster, um zwischen diesen beiden Ansichten zu wechseln: Computerfilter Sie können die Daten auf dem Dashboard filtern, indem Sie einen einzelnen Computer, Computer in bestimmten Domänen oder Computer mit einem bestimmten Sicherheitsprofil auswählen. Alle Rechte vorbehalten

8 "Widgets" Informationsbereiche ("Widgets") können im Fenster per Drag & Drop neu angeordnet werden. Widgets können auch zum Dashboard hinzugefügt oder daraus entfernt werden. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Zum Dashboard hinzufügen..., um verfügbare Widgets anzuzeigen. Viele Widgets enthalten Links, mit denen Sie noch mehr "in die Tiefe gehen" können. Wenn Sie beispielsweise auf eine Spalte in der Grafik "Ereignisse" klicken, wird ein Fenster mit allen Systemereignissen dieses Tages angezeigt. Um ein Widget aus dem Dashboard zu entfernen, klicken Sie auf das "X" in seiner rechten oberen Ecke. Beachten Sie die Trendanzeigen neben den numerischen Werten in den 1x1-Widgets. Ein nach oben oder unten zeigendes Dreieck kennzeichnet einen Anstieg oder einen Rückgang im Vergleich zum vorherigen Zeitraum, während eine flache Linie keine wesentliche Änderung bedeutet. Dashboard-Layouts speichern Dashboard-Layouts können über das Listenfeld Dashboard in der Symbolleiste gespeichert, geladen und gelöscht werden: Alle Rechte vorbehalten

9 Alarme Im Fenster Alarme werden alle aktiven Alarme angezeigt. Alarme können in einer Übersicht dargestellt werden, in der gleichartige Alarme zusammengefasst sind. In der Listenansicht werden alle Alarme einzeln aufgeführt. Verwenden Sie das Listenfeld neben "Alarme" im Fenstertitel, um zwischen diesen beiden Ansichten zu wechseln: In der Übersicht können Sie durch Klicken auf "Details anzeigen" einen Alarmbereich erweitern, um alle Objekte (Computer, Filter usw.) anzuzeigen, die vom Alarm betroffen sind. (Durch Klicken auf das Objekt werden die Eigenschaften des Objekts angezeigt.) Wenn die Liste in der Übersicht mehr als fünf Objekte enthält, werden nach dem fünften Objekt drei Auslassungspunkte ("...") angezeigt. Wenn Sie auf die Auslassungspunkte klicken, erscheint die komplette Liste. Nachdem Sie mit der entsprechenden Aktion auf den Alarm reagiert haben, können Sie den Alarm durch Auswahl des Kontrollkästchens neben dem Ziel der Warnung und Klicken auf den Link "Verwerfen" entfernen. (In der Listenansicht können Sie mit einem Rechtsklick auf die Warnung die Liste der Optionen im Kontextmenü anzeigen.) Es gibt zwei Alarmtypen: Systemalarme und Sicherheitsalarme. Systemalarme (Computer ist offline, Änderung der Systemuhrzeit usw.) werden im Fenster System > Alarmkonfiguration eingestellt. Sicherheitsalarme werden durch Firewall-Regeln und IPS-Filter ausgelöst. Alle Alarme werden standardmäßig nach Schweregrad bewertet (kritisch oder Warnung). Diese Bewertungen können im Fenster System > Alarmkonfiguration geändert werden. Verwenden Sie die Filterleiste "Computer", um ausschließlich Alarme für Computer in einer bestimmten Domäne, mit einem bestimmten Sicherheitsprofil usw. anzuzeigen. Alle Rechte vorbehalten

10 Firewall-Ereignisse Das Server-Plug-in sammelt standardmäßig bei jeder Rückmeldung Firewall- und IPS-Ereignisprotokolle von den Client-Plug-ins. (Dies kann über die Registerkarte Firewall im Fenster System > Einstellungen deaktiviert werden.) Die Daten aus diesen Protokollen werden für verschiedene Berichte, Grafiken und Diagramme im Server-Plug-in verwendet. Die vom Server-Plug-in gesammelten Ereignisprotokolle werden für einen Zeitraum aufbewahrt, der über die Registerkarte System im Fenster System > Einstellungen festgelegt werden kann. Der Standardzeitraum beträgt eine Woche. Im Hauptfenster haben Sie folgende Möglichkeiten: 1. Die Eigenschaften eines bestimmten Ereignisses anzeigen ( ) 2. Nach einem bestimmten Ereignis suchen ( ) oder 3. Die Liste filtern: Verwenden Sie die Symbolleisten Zeitraum und Computer, um die Ereignisliste zu filtern. 4. Die Daten der Ereignisliste in eine CSV-Datei eportieren ( ). Außerdem können Sie mit einem Rechtsklick auf einen Protokolleintrag auf die folgenden Optionen zugreifen: Computereigenschaften: Die Eigenschaften des Computers anzeigen, der den Protokolleintrag erzeugt hat. Eigenschaften der Firewall-Regel: Alle Eigenschaften eines bestimmten Protokolleintrags in dessen Fenster Eigenschaften anzeigen. Whois-Quell-IP: Eine Whois-Abfrage der Quell-IP durchführen. "WHOIS" ist ein TCP-basiertes Protokoll zur Ermittlung des Eigentümers eines Domänennamens oder einer IP-Adresse im Internet. Whois-Ziel-IP: Eine Whois-Abfrage der Ziel-IP durchführen. Spalten für die Anzeige der Firewall-Ereignisprotokolle: Zeit: Zeitpunkt, an dem das Ereignis auf dem Computer stattfand. Computer: Der Computer, auf dem dieses Ereignis protokolliert wurde. (Wurde der Computer entfernt, wird hier "Unbekannter Computer" angezeigt.) Ursache: Protokolleinträge in diesem Fenster werden entweder durch Firewall-Regeln oder Stateful-Konfigurationseinstellungen erzeugt. Wird ein Eintrag durch eine Firewall-Regel erzeugt, zeigt der Spalteneintrag "Firewall-Regel:", gefolgt vom Namen der Firewall-Regel, an. Ansonsten zeigt der Spalteneintrag die Stateful-Konfigurationseinstellung an, die den Protokolleintrag erzeugt hat. Aktion: Die von der Firewall-Regel oder Stateful-Konfiguration durchgeführte Aktion. Mögliche Aktionen sind "Verweigern" und "Nur protokollieren". Klassifizierung: Das Klassifizierungssystem ist eine Möglichkeit, die Wichtigkeit von IPS- und Firewall-Ereignissen einzustufen. Die Bedeutung (die "Klassifizierung") eines Ereignisses wird berechnet, indem man den "Inventarwert" des Computers mit dem "Schweregradwert" des IPS- Filters oder der Firewall-Regel miteinander multipliziert. Dadurch können Sie angezeigte IPS- oder Firewall-Ereignisse nach Klassifizierung sortieren. Richtung: Die Richtung des betroffenen Pakets (eingehend oder ausgehend). Schnittstelle: Die MAC-Adresse der Schnittstelle, die das Paket passiert hat. Frame-Typ: Der Frame-Typ des betreffenden Pakets. Mögliche Werte sind "IP", "ARP", "REVARP" und "Andere: XXXX", wobei XXXX für den vierstelligen Hexadezimalcode des Frame-Typs steht. Protokoll: Mögliche Werte sind "ICMP", "IGMP", "GGP", "TCP", "PUP", "UDP", "IDP", "ND", "RAW", "TCP+UDP" und "Andere: nnn", wobei nnn für den dreistelligen Dezimalwert steht. Flags: Im Paket gesetzte Flags. Alle Rechte vorbehalten

11 Quell-IP: Die Quell-IP des Pakets. Quell-MAC: Die Quell-MAC-Adresse des Pakets. Quellport: Der Quellport des Pakets. Ziel-IP: Die Ziel-IP-Adresse des Pakets. Ziel-MAC: Die Ziel-MAC-Adresse des Pakets. Zielport: Der Zielport des Pakets. Paketgröße: Die Größe des Pakets in Byte. Nur-Protokollieren-Regeln erzeugen nur dann einen Protokolleintrag, wenn das betreffende Paket danach weder durch eine Verweigern- noch eine Zulassen-Regel, die es ausschließt, abgewehrt wird. Wird das Paket durch eine dieser beiden Regeln abgewehrt, erzeugen diese Regeln den Protokolleintrag, nicht die Nur-Protokollieren-Regel. Wird das Paket nicht durch eine nachfolgende Regel abgewehrt, erzeugt die "Nur-Protokollieren"-Regel einen Eintrag. Ereigniseigenschaften anzeigen Wenn Sie auf ein Ereignis doppelklicken, wird das Fenster Eigenschaften für den betreffenden Eintrag mit allen zugehörigen Informationen angezeigt. Liste filtern und/oder nach einem Ereignis suchen Die Symbolleiste Zeitraum ermöglicht das Filtern der Liste nach solchen Ereignissen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums aufgetreten sind. Über die Symbolleiste Computer können Sie die Ereignisprotokolleinträge nach Domäne oder Sicherheitsprofil der Computer anordnen. Durch Klicken auf die Schaltfläche Suchen wird die Suchleiste ein- und ausgeblendet. Durch Klicken auf die Schaltfläche "Plus" (+) rechts neben der Suchleiste wird eine weitere Suchleiste mit mehreren Parametern angezeigt, die Sie für Ihre Suche verwenden können. Klicken Sie nach Auswahl aller Daten auf die Schaltfläche Übermitteln (rechts neben den Symbolleisten mit dem Pfeil nach rechts). Exportieren... Durch Klicken auf die Schaltfläche Exportieren... werden alle Ereignisprotokolleinträge in eine CSV-Datei exportiert. Alle Rechte vorbehalten

12 IPS-Ereignisse Das Server-Plug-in sammelt standardmäßig bei jeder Rückmeldung Firewall- und IPS-Ereignisprotokolle von den Client-Plug-ins. (Dies kann über die Registerkarte IPS im Fenster System > Einstellungen deaktiviert werden.) Die Daten aus diesen Protokollen werden für verschiedene Berichte, Grafiken und Diagramme im Server-Plug-in verwendet. Die vom Server-Plug-in gesammelten Ereignisprotokolle werden für einen Zeitraum aufbewahrt, der über die Registerkarte System im Fenster System > Einstellungen festgelegt werden kann. Der Standardzeitraum beträgt eine Woche. Im Hauptfenster haben Sie folgende Möglichkeiten: 1. Die Eigenschaften eines bestimmten Ereignisses anzeigen ( ) 2. Nach einem bestimmten Ereignis suchen ( ) oder 3. Die Liste filtern: Verwenden Sie die Symbolleisten Zeitraum und Computer, um die Ereignisliste zu filtern. 4. Die Daten des Ereignisprotokolls in eine CSV-Datei eportieren ( ). Außerdem können Sie mit einem Rechtsklick auf einen Protokolleintrag auf die folgenden Optionen zugreifen: Computereigenschaften: Die Eigenschaften des Computers anzeigen, der den Protokolleintrag erzeugt hat. Eigenschaften des IPS-Filters: Alle Eigenschaften eines bestimmten Protokolleintrags in dessen Fenster Eigenschaften anzeigen. Whois-Quell-IP: Eine Whois-Abfrage der Quell-IP durchführen. Whois-Ziel-IP: Eine Whois-Abfrage der Ziel-IP durchführen. Spalten für die Anzeige der IPS-Filterprotokolle: Zeit: Zeitpunkt, an dem das Ereignis auf dem Computer stattfand. Computer: Der Computer, auf dem dieses Ereignis protokolliert wurde. IPS-Filter: Der Name des IPS-Filters. Aktion: Die vom IPS-Filter durchgeführte Aktion (Zulassen, Verweigern, Zulassen erzwingen, Nur protokollieren oder Nur entdecken (wenn sich der Filter im Nur-Entdecken-Modus befindet)). Klassifizierung: Das Klassifizierungssystem ist eine Möglichkeit, die Wichtigkeit von IPS- und Firewall-Ereignissen einzustufen. Die Bedeutung (die "Klassifizierung") eines Ereignisses wird berechnet, indem man den "Inventarwert" des Computers mit dem "Schweregradwert" des IPS- Filters oder der Firewall-Regel miteinander multipliziert. Dadurch können Sie angezeigte IPS- oder Firewall-Ereignisse nach Klassifizierung sortieren. Richtung: Die Richtung des Pakets (eingehend oder ausgehend). Schnittstelle: Die MAC-Adresse der Schnittstelle, die das Paket passiert hat. Protokoll: Mögliche Werte sind "ICMP", "IGMP", "GGP", "TCP", "PUP", "UDP", "IDP", "ND", "RAW", "TCP+UDP" und "Andere: nnn", wobei nnn für den dreistelligen Dezimalwert steht. Flags: Im Paket gesetzte Flags. Quell-IP: Die Quell-IP des Pakets. Quell-MAC: Die Quell-MAC-Adresse des Pakets. Quellport: Der Quellport des Pakets. Ziel-IP: Die Ziel-IP-Adresse des Pakets. Ziel-MAC: Die Ziel-MAC-Adresse des Pakets. Zielport: Der Zielport des Pakets. Paketgröße: Die Größe des Pakets in Byte. Alle Rechte vorbehalten

13 Ereigniseigenschaften anzeigen Bei Doppelklick auf ein Ereignis wird das zugehörige Fenster Eigenschaften angezeigt. Liste filtern und/oder nach einem Ereignis suchen Die Symbolleiste Zeitraum ermöglicht das Filtern der Liste nach solchen Ereignissen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums aufgetreten sind. Über die Symbolleiste Computer können Sie die Ereignisprotokolleinträge nach Domäne oder Sicherheitsprofil der Computer anordnen. Durch Klicken auf die Schaltfläche Suchen wird die Suchleiste ein- und ausgeblendet. Durch Klicken auf die Schaltfläche "Plus" (+) rechts neben der Suchleiste wird eine weitere Suchleiste mit mehreren Parametern angezeigt, die Sie für Ihre Suche verwenden können. Klicken Sie nach Auswahl aller Daten auf die Schaltfläche Übermitteln (rechts neben den Symbolleisten mit dem Pfeil nach rechts). Exportieren... Durch Klicken auf die Schaltfläche Exportieren... werden alle Ereignisprotokolleinträge in eine CSV-Datei exportiert. Alle Rechte vorbehalten

14 Systemereignisse Das Systemereignisprotokoll ist eine Aufzeichnung systembezogener Ereignisse (im Gegensatz zu sicherheitsbezogenen Ereignissen). Im Hauptfenster haben Sie folgende Möglichkeiten: 1. Die Details (Eigenschaften) eines Systemereignisses anzeigen ( ). 2. Nach einem bestimmten Systemereignis suchen ( ) oder 3. Die aktuell angezeigten Systemereignisse in eine CSV-Datei exportieren ( ). Anzeigen Durch Auswahl eines Ereignisses und Klicken auf Anzeigen ( ) wird das Fenster Eigenschaften der Ereignisanzeige aufgerufen. Die Ereignisanzeige besteht aus zwei Bereichen. 1. Allgemeine Informationen Zeit: Die Zeit gemäß der Systemuhr des Computers. Typ: Der Typ des aufgetretenen Ereignisses. Die Ereignistypen sind Info, Warnung und Fehler. Ereignis-ID: Die eindeutige Kennung des Ereignistyps. Ereignis: Der Name des Ereignisses (verknüpft mit der Ereigniskennung). Ziel: Die Kennung des mit dem Ereignis verknüpften Systemobjekts. Durch Klicken auf die Objektkennung werden die Eigenschaften des Objekts angezeigt. 2. Beschreibung Hier werden ggf. die spezifischen Details der Aktion angezeigt, die diesen Eintrag im Systemereignisprotokoll ausgelöst hat. Liste filtern und/oder nach einem Ereignis suchen Die Symbolleiste Zeitraum ermöglicht das Filtern der Liste nach solchen Ereignissen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums aufgetreten sind. Über die Symbolleiste Computer können Sie die Ereignisprotokolleinträge nach Domäne oder Sicherheitsprofil der Computer anordnen. Durch Klicken auf die Schaltfläche Suchen wird die Suchleiste ein- und ausgeblendet. Durch Klicken auf die Schaltfläche "Plus" (+) rechts neben der Suchleiste wird eine weitere Suchleiste mit mehreren Parametern angezeigt, die Sie für Ihre Suche verwenden können. Klicken Sie nach Auswahl aller Daten auf die Schaltfläche Übermitteln (rechts neben den Symbolleisten mit dem Pfeil nach rechts). Exportieren Sie können die angezeigten Ereignisse (alle Seiten) in eine CSV-Datei exportieren. oder die angezeigte Liste oder die ausgewählten Elemente darstellen. Alle Rechte vorbehalten

15 Berichte Das Server-Plug-in erstellt Berichte im Format PDF, RTF oder XLS (MS Excel). Die meisten im Fenster Berichterstellung erzeugten Berichte verfügen über konfigurierbare Parameter, wie z. B. den Datumsbereich oder die Berichterstellung nach Computerdomäne. Parameteroptionen, die für einen Bericht nicht gelten, werden deaktiviert. Alarmbericht Der Alarmbericht zeigt Grafiken der Alarmaktivität während des definierten Zeitraums sowie eine Tabelle mit den zwanzig während dieses Zeitraums am häufigsten ausgelösten Alarmen an. Angriffsbericht Der Angriffsbericht zeigt Aktivitäten in direktem Zusammenhang mit der Sicherheit an. Die Aktivität der Verkehrsanalyse wird in einer Übersichtstabelle dargestellt und nach Methoden zur Prävention/Erkennung von Angriffen und Filtertypen aufgeschlüsselt. Es wird auch zwischen Mechanismen im Präventionsmodus (Abwehr bösartigen Datenverkehrs) und im Erkennungsmodus (Protokollierung ohne Abwehr des bösartigen Datenverkehrs, in der Regel in Testphasen implementiert) unterschieden. Die nachfolgenden Tabellen zeigen die am häufigsten ausgelösten Filter an. Firewall-Bericht Der Firewall-Bericht zeigt die Aktivität hinsichtlich Firewall-Regeln und Stateful-Konfigurationen im angegebenen Zeitraum. Beachten Sie, dass die Aktivität dieses Filters in diesem Bericht nicht weiter aufgezeichnet wird, wenn Sie die Protokollierung für einen bestimmten Filter deaktivieren. Forensischer Computerprüfbericht Der forensische Computerprüfbericht zeigt die Konfiguration eines Client-Plug-ins auf einem Computer zu einem bestimmten Zeitpunkt sowie den Zeitraum an, seit dem die Konfiguration wirksam ist. Computerbericht Der Computerbericht zeigt eine Übersicht über jeden im Fenster Computer aufgeführten Computer an. Berichte können nach Computer, Domäne oder Sicherheitsprofil gefiltert werden. Der Bericht zeigt ein Diagramm und eine Tabelle mit der Anzahl der Computer in einem bestimmten Zustand, gefolgt von einer Übersicht für jeden Computer, an. IPS-Bericht Der IPS-Bericht zeigt die IPS-Filteraktivität über den definierten Zeitraum an. Beachten Sie, dass die Aktivität dieses Filters in diesem Bericht nicht weiter aufgezeichnet wird, wenn Sie die Protokollierung für einen bestimmten Filter deaktivieren. Alle Rechte vorbehalten

16 Computer Im Fenster Computer können Sie die Computer in Ihrem Netzwerk verwalten und überwachen. Dieses Fenster wird regelmäßig aktualisiert, um sicherzustellen, dass die angezeigten Informationen immer aktuell sind. Verwenden Sie dieses Fenster, um Ihre Computer in Domänen zu gruppieren und die übernommenen Sicherheitsprofile zu verwalten. Im Fenster Computer haben Sie folgende Möglichkeiten: Die Computerliste mit OfficeScan synchronisieren ( ) Computer nach offenen Ports durchsuchen ( ) Auf Computern nach Empfehlungen ( ) suchen Eigenschaften ( ) eines Computers anzeigen oder bearbeiten Ein Sicherheitsprofil an einen Computer zuweisen ( ) Einen Computer aus der Computerliste löschen ( ) Nach einem Computer suchen ( ) Mit einem Rechtsklick auf einen Computer wird ein Shortcut-Menü angezeigt, über das Sie die meisten der oben beschriebenen Tasks durchführen können. Darüber hinaus haben Sie folgende Möglichkeiten: Client-Plug-ins verteilen Client-Plug-ins entfernen Das Client-Plug-in auf einem Computer aktivieren/erneut aktivieren ( ) Nach der Installation auf einem Computer muss ein Client-Plug-in durch das Server-Plug-in "aktiviert" werden. Während dieses Vorgangs werden in der Spalte "Computerstatus" Meldungen über die Verteilung der Client Plug-ins angezeigt. Danach nimmt das Client-Plug-in nur noch Anweisungen von einem Server-Plug-in mit diesem eindeutigen Fingerabdruck an. Status überprüfen ( ) für das Client Plug-in Das Client Plug-in auf einem Computer deaktivieren ( ) Das Client Plug-in auf einem Computer aktualisieren ( ) Ereignisse abrufen ( ) von einem Client Plug-in Alarme oder Fehler löschen auf dem Computer Ein Client Plug-in sperren ( ) Ein Client Plug-in entsperren ( ) Alle zurzeit ausgeführten Port-Scans abbrechen ( ) Empfehlungen löschen für diesen Computer ( ) Diesem Computer einen Inventarwert zuweisen ( ) Die System-Ereignisse in Zusammenhang mit diesem Computer untersuchen Die Firewall- und IPS-Ereignisprotokolle in Zusammenhang mit diesem Computer untersuchen Darüber hinaus wird mit einem Rechtsklick auf das Symbol des Computers ( ) oder das Symbol einer Domäne ( ) im Navigationsbereich ein Shortcut-Menü mit den folgenden Zusatzoptionen für Computerdomänen aufgerufen: Allen Computern in der gerade bearbeiteten Domäne ein Sicherheitsprofil zuweisen ( ) Allen Computern in dieser Domäne einen Inventarwert zuweisen ( ) Eigenschaften ( ) einer Domäne anzeigen oder bearbeiten Alle Rechte vorbehalten

17 Mit OfficeScan synchronisieren Die Computer in der Liste werden mit den von OfficeScan verwalteten Computern synchronisiert. (Die Liste wird bei jedem Start des Server-Plug-ins automatisch synchronisiert. Sie wird allerdings nicht aktualisiert, wenn Computer zu OfficeScan hinzugefügt werden, während das Server-Plug-in ausgeführt wird. Verwenden Sie diese Schaltfläche, um die Synchronisierung mit OfficeScan zu erzwingen, während das Server-Plug-in ausgeführt wird.) Computer nach offenen Ports durchsuchen Computer durchsuchen führt einen Port-Scan auf allen ausgewählten Computern aus und prüft die auf den Computern installierten Client-Plug-ins, um ihren Status zu ermitteln ("Deaktivierung des Client-Plug-ins erforderlich", "Aktivierung des Client-Plug-ins erforderlich", "Aktivierung des Client-Plug-ins erneut erforderlich" oder "Online"). (Standardmäßig werden die Ports durchsucht. Sie können diesen Bereich unter System > Einstellungen unterhalb der Registerkarte Durchsuchen ändern.) Das Server-Plug-in durchsucht unabhängig von den Einstellungen für den Portbereich immer den Port 4118, da die vom Server-Plug-in angeforderte Kommunikation über diesen Port des Computers gesendet wird. Wenn Sie die Kommunikation auf einem Computer unter Computereigenschaften > Erweitert > Computer > Kommunikationsrichtung in "Vom Client-Plug-in angefordert" ändern, wird Port 4118 geschlossen. Computer nach Empfehlungen durchsuchen Die Suche nach Empfehlungen bewirkt, dass das Client-Plug-in auf dem Computer nach häufigen Anwendungen sucht und dann anhand der Suchergebnisse Filterempfehlungen ausgibt. Empfehlungen, die nicht automatisch übernommen wurden, lösen einen Alarm aus. Die Ergebnisse einer Empfehlungssuche können auch über die Registerkarte IPS-Filter im Fenster Eigenschaften des Computers eingesehen werden: Wenn die IPS-Filter nach Anwendungstyp sortiert sind, werden die Namen empfohlener Anwendungstypen mit einem grünen Fähnchen gekennzeichnet. Die Einstellungen für die Empfehlungssuche können über Sicherheitsprofile sowie direkt auf den einzelnen Computern konfiguriert werden. Computereigenschaften anzeigen Das Fenster Computereigenschaften enthält fünf Registerkarten: Computereigenschaften, Firewall- Regeln, Stateful-Konfigurationen, IPS-Filter und Aktionen. Computereigenschaften Die Registerkarte Computereigenschaften enthält vier Bereiche, eine Schaltfläche SSL sowie eine Schaltfläche Erweitert. 1. Allgemeine Informationen Host-Name: Der Name muss entweder die IP-Adresse des Computers oder der Host-Name des Computers sein. (Wenn statt der IP-Adresse der Host-Name verwendet wird, ist entweder ein vollqualifizierter Host-Name oder ein relativer Host-Name möglich.) Beschreibung: Eine Beschreibung des Computers. Plattform: Details zum Betriebssystem des Computers. Computerdomäne: Die Domäne, zu der der Computer gehört. Sicherheitsprofil: Das Sicherheitsprofil, das Sie diesem Computer zugewiesen haben (falls zutreffend). Inventarwert: Das Server-Plug-in verwendet ein Klassifizierungssystem, um die Wichtigkeit von IPS- und Firewall-Ereignissen einzustufen. IPS-Filtern, Firewall-Regeln und Inventar (Computern) Alle Rechte vorbehalten

18 Computer sperren: Das Sicherheitsprofil des Computers bleibt aktiv (alle Filter und Regeln werden weiterhin für den gesamten Datenverkehr übernommen). Ausgelöste Alarme werden aber nicht an das Server-Plug-in gesendet. (Das Entfernen eines Client-Plug-ins ist davon ausgenommen.) Sie können einen Computer beispielsweise sperren, wenn Sie darauf Wartungsarbeiten durchführen und verhindern möchten, dass auf dem Server-Plug-in eine Reihe von Alarmen angezeigt wird. 2. Status Computerstatus: o Wird der Computer nicht verwaltet, entspricht der Status dem Zustand des Client-Plug-ins in Bezug auf die Aktivierung. Als Status wird entweder "Aufgefunden" oder "Neu", gefolgt vom Zustand des Client-Plug-ins in Klammern, angezeigt ("Client-Plug-in nicht vorhanden", "Unbekannt", "Aktivierung des Client-Plug-ins erneut erforderlich", "Aktivierung des Client- Plug-ins erforderlich" oder "Deaktivierung des Client-Plug-ins erforderlich"). o Wird der Computer verwaltet und bestehen keine Computerfehler, wird als Status "Verwaltet", gefolgt vom Zustand des Client-Plug-ins in Klammern, angezeigt ("Client- Plug-in ist online" oder "Client-Plug-in ist offline"). o Bestehen auf dem Computer Fehler (z. B. "Client-Plug-in offline", "Update des Client-Plugins" usw.), zeigt der Status den Fehler an. Sind mehrere Fehler vorhanden, zeigt der Status "Mehrere Fehler", gefolgt von jedem einzelnen Fehler, an. Client-Plug-in: Zeigt an, ob das Server-Plug-in mit dem Client-Plug-in kommunizieren kann. Letzte Verbindung: Zeitpunkt der letzten erfolgreichen Kommunikation des Server-Plug-ins mit dem Client-Plug-in auf diesem Computer. Status überprüfen: Mit dieser Schaltfläche können Sie über das Server-Plug-in unmittelbar eine Rückmeldung zum Status des Client-Plug-ins erzwingen. Bei der Statusprüfung wird das Client Plug-in nicht aktualisiert. (Ist ein Update erforderlich, klicken Sie auf der Registerkarte Aktionen auf die Schaltfläche Client-Plug-in jetzt aktualisieren.) Ist die Server-Client-Kommunikation auf "Vom Client-Plug-in angefordert" eingestellt, ist die Schaltfläche Status überprüfen deaktiviert. (Bei der Statusprüfung werden die Protokolle für diesen Computer nicht aktualisiert. Sie können die Protokolle für diesen Computer auf der Registerkarte Aktionen aktualisieren.) Schaltfläche Computerereignisse: Zeigt Systemereignisse in Zusammenhang mit diesem Computer an. 3. Firewall (Firewall-Regeln, Stateful-Konfigurationen) Sie können den Firewall-Schutz aktivieren oder deaktivieren. Die Auswahl von "Vererbt" bedeutet, dass das für diesen Computer übernommene Sicherheitsprofil bestimmt, ob die Firewall aktiviert oder deaktiviert wird. Diese Einstellung wird vom Sicherheitsprofil an den Computer vererbt. (Bei der Deaktivierung der Firewall für ein bestimmtes Sicherheitsprofil wird die Firewall auf allen Computern deaktiviert, deren Einstellung für "Firewall-Steuerung" auf "Vererbt" gesetzt ist.) 4. Prävention von Eindringlingen (IPS-Filter) Die Prävention von Eindringlingen kann wie die Firewall über diese Einstellungen für einen bestimmten Computer aktiviert oder deaktiviert werden. Die Auswahl von "Vererbt" bedeutet, dass das für diesen Computer übernommene Sicherheitsprofil bestimmt, ob die Prävention von Eindringlingen auf diesem Computer aktiviert oder deaktiviert wird. "Verhindern (IPS)" bedeutet, dass die Prävention von Eindringlingen aktiviert ist. "Entdecken (IDS)" bedeutet, dass die Prävention von Eindringlingen sich im "Nur-Protokollieren-Modus" befindet. Der Datenverkehr wird überwacht, sämtliche ausgelösten IPS-Filter und Regeln werden protokolliert (wenn sie auf Protokollierung eingestellt sind), Alarme werden bei entsprechender Konfiguration gesendet, aber es wird kein Datenverkehr gesperrt. "Aus" bedeutet, dass kein IPS-Filter angewendet wird. Alle Rechte vorbehalten

19 Permanente Suchläufe nach Empfehlungen ausführen: Sie können festlegen, dass das Client-Plug-in den Computer regelmäßig durchsucht und dann Empfehlungen ausgibt. Das Intervall dieser Empfehlungssuchläufe kann für alle Computer allgemein unter System > Einstellungen > Durchsuchen festgelegt werden. Computern während der Suche nach Empfehlungen automatisch empfohlene Filter zuweisen: Wählen Sie dieses Kontrollkästchen, um empfohlene Filter für den Computer zu übernehmen. Ist dieses Kontrollkästchen nicht ausgewählt, wird ein Alarm ausgelöst (falls die Alarme für Empfehlungssuchen nicht deaktiviert wurden). 5. SSL Das Client-Plug-in unterstützt IPS-Filter für SSL-Datenverkehr. Im Dialogfeld "SSL" können Sie SSL- Konfigurationen für ein angegebenes Zertifikat-Port-Paar auf einer oder mehreren Schnittstellen erzeugen. Zertifikate können im Format PKCS 12 oder PEM importiert werden. Windows Computer können direkt die Option Windows CryptoAPI verwenden. Durch Klicken auf die Schaltfläche SSL... wird das Fenster SSL Computer Configurations aufgerufen, in dem Sie vorhandene SSL-Konfigurationen anzeigen und neue erstellen können. Mit einem Doppelklick auf eine vorhandene Konfiguration wird das zugehörige Fenster Eigenschaften mit einer Registerkarte Zuweisung und einer Registerkarte Berechtigungsnachweise angezeigt. Alle Rechte vorbehalten

20 Zuweisung Allgemeine Informationen: Name und Beschreibung der SSL-Konfiguration und ob sie auf diesem Computer aktiviert ist. Schnittstellenzuweisungen: Die Schnittstellen, für die diese Konfiguration übernommen wird. Portauswahl: Die Ports, für die diese Konfiguration übernommen wird. Berechtigungsnachweise Die Registerkarte Berechtigungsnachweise zeigt die aktuellen Berechtigungsnachweise an und enthält eine Schaltfläche Neue Berechtigungsnachweise zuweisen... zur Änderung der Daten. Informationen über die Einrichtung des SSL-Filters finden Sie unter Wie geht das SSL-Datenfluss filtern 6. Erweiterte Einstellungen Zahlreiche Konfigurationseinstellungen in der gesamten grafischen Oberfläche des Server-Plug-ins können allgemein festgelegt, aber dann gemäß der Hierarchie aufgehoben werden. So kann beispielsweise die Rückmeldungsfrequenz unter System > Einstellungen > Computer > Rückmeldung allgemein festgelegt, dann aber in einem bestimmten Sicherheitsprofil unter Sicherheitsprofil > Eigenschaften > Computer > Rückmeldung und noch weiter unten in der Hierarchie auf Computerebene unter Computer > Eigenschaften > Computereigenschaften > Erweitert > Computer > Rückmeldung aufgehoben werden. Alle Ebenen unterhalb der allgemeinen Ebene erben die Standardeinstellung der darüberliegenden Ebene. In diesen Fällen wird in der Benutzeroberfläche das Wort "Vererbt", gefolgt von der entsprechenden Einstellung, angezeigt. Computer Kommunikationsrichtung: Richtung der Kommunikation vom Server-Plug-in zum Client- Plug-in Mit der Standardeinstellung (bidirektional) fordert das Client-Plug-in die Rückmeldung an, hört aber dennoch den Client-Plug-in-Port auf Verbindungen des Server-Plug-ins ab. Das Server-Plugin kann je nach Bedarf das Client-Plug-in kontaktieren, um Vorgänge durchzuführen. Vom Server- Plug-in angefordert bedeutet, dass sämtliche Kommunikation durch das Server-Plug-in ausgelöst wird. Die Kommunikation erfolgt dann, wenn das Server-Plug-in zeitgesteuerte Updates oder Rückmeldungsvorgänge (siehe unten) durchführt und wenn Sie die Optionen Aktivieren/erneut aktivieren oder Jetzt aktualisieren in der grafischen Oberfläche des Server-Plug-ins auswählen. Wenn Sie den Computer für alle Verbindungsanfragen einer externen Quelle sperren möchten, können Sie festlegen, dass das Client-Plug-in selbst regelmäßig nach Updates sucht und Rückmeldungsvorgänge steuert. Wählen Sie in diesem Fall Vom Client-Plug-in angefordert. Rückmeldung: Die folgenden Informationen werden während einer Rückmeldung vom Server-Plug-in aufgezeichnet: Status der Treiber (online oder offline), Status des Client Plug-ins (einschließlich Systemzeit), Protokolle des Client Plug-ins seit der letzten Rückmeldung, Daten zum Update von Zählern sowie ein Fingerabdruck der Sicherheitskonfiguration des Client-Plug-ins (um zu ermitteln, ob sie auf dem neuesten Stand ist). Sie können das Rückmeldungsintervall festlegen (sowohl bei vom Client-Plug-in als auch vom Server-Plug-in gestarteten Verbindungen) und festlegen, nach wie vielen versäumten Rückmeldungen ein Alarm ausgelöst. Zeitplan für Computerzugriff: Die Zeiträume, in denen das Server-Plug-in automatische/in einer Warteschlange befindliche Updates für das Client-Plug-in übernehmen kann. Rückmeldungen finden weiterhin statt. Diese Einstellung dient hauptsächlich dazu, während der Zeit der höchsten Serverauslastung keine Updates zu übernehmen oder Empfehlungssucheläufe auszuführen. Mit einem Rechtsklick auf den Computer und der Auswahl von "Client-Plug-ins jetzt aktualisieren" können Updates jederzeit auch manuell übernommen werden. Diese Einstellung kann vom Sicherheitsprofil vererbt werden, das diesem Computer zugewiesen ist. Sie können auch einen anderen vordefinierten Zeitplan aus dem Listenfeld auswählen. Fehlerbehebung: Hier legen Sie Protokollierungseinstellungen fest. "Vererbt": Die Einstellungen zur Aufhebung der Protokollierung werden vom Sicherheitsprofil, das diesem Computer zugewiesen ist, vererbt. "Keine Aufhebung": Protokollierungseinstellungen werden nicht aufgehoben. "Vollständige Protokollierung des Firewall-Ereignisses": Alle ausgelösten Firewall-Regeln werden protokolliert. "Vollständige Protokollierung des IPS-Ereignisses": Alle ausgelösten IPS-Filter werden protokolliert. "Vollständige Protokollierung": Alle ausgelösten Filter werden protokolliert. Alle Rechte vorbehalten

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