IT-Lösungen für das Portfoliomanagement in der Energiewirtschaft

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1 IT-Lösungen für das Portfoliomanagement in der Energiewirtschaft Eine Entscheidungshilfe zur Auswahl und Einführung von Portfoliomanagementsystemen

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3 Eine Entscheidungshilfe zur Auswahl und Einführung von Portfoliomanagementsystemen IT-Lösungen für das Portfoliomanagement in der Energiewirtschaft

4 IT-Lösungen für das Portfoliomanagement in der Energiewirtschaft Herausgegeben von PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Von Joachim Albersmann, Simon Hertle, Christiane Naber, Ingo Passenberg, Patrick Schneider, Sathya Steinbrenner und Birger Wriedt Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigungen, Mikroverfilmung sowie die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Medien sind ohne Zustimmung des Verlags nicht gestattet. Die Ergebnisse der Studie sind zur Information unserer Mandanten bestimmt. Sie entsprechen dem Kenntnisstand der Autoren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Für die Lösung einschlägiger Probleme greifen Sie bitte auf die in der Publikation angegebenen Quellen zurück oder wenden sich an die genannten Ansprechpartner. Alle Meinungsbeiträge geben die Auffassung der Autoren wieder. Januar 2011 PricewaterhouseCoopers bezeichnet die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und die anderen selbstständigen und rechtlich unabhängigen Mitgliedsfirmen der PricewaterhouseCoopers International Limited.

5 Vorwort Vorwort Die Liberalisierung der Strom- und Gasmärkte in (Kontinental-)Europa hat im letzten Jahrzehnt das Wettbewerbsumfeld von Energieversorgern in Bewegung gebracht. In der Folge entstanden immer mehr liquide Börsenplätze für Energieprodukte (Strom, Gas, CO 2). Ein aktives Portfoliomanagement ist für Energieversorgungsunternehmen (EVUs) daher unerlässlich nicht zuletzt aufgrund der volatilen Rohstoffpreise und der Zunahme dezentraler Stromerzeugung. Um konkurrenzfähig zu bleiben, entscheiden sich immer mehr EVUs und größere Industrieunternehmen für eine strukturierte Energie menge nbeschaffung als Ergänzung zu längerfristig vereinbarten Lieferkontrakten mit Vollversorgungscharakter. Um die Chancen aktiverer Beschaffungsstrategien zu nutzen und gleichzeitig die Risiken zu minimieren, bedarf es unter anderem einer leistungsfähigen, integrierten Prozess- und IT-Landschaft, als deren Kernbestandteil das Portfoliomanagementsystem angesehen werden kann. Die anfängliche Herausforderung besteht dabei insbesondere in der Auswahl eines fachlich und technisch geeigneten Systems, das sich performant in die Softwarelandschaft und die bestehenden Prozesse integrieren lässt. Die Dynamik, mit der sich die physischen Energiemärkte entwickeln, spiegelt sich auch im Markt für Energiehandels- und Portfoliomanagementsysteme wider. In Deutschland ist es aktuell die Liberalisierung der Gasbeschaffungsmärkte, die die Hersteller von Portfoliomanagementsystemen vor neue Herausforderungen stellt. Die von PwC in diesem Bereich betreuten Prüfungs- und Beratungsprojekte zeigen, dass die Anwender gerade für Gasverträge vielfach noch auf eigenprogrammierte MS-Excel-Lösungen zurückgreifen, um später nach der Implementierung eines neuen Systems enttäuscht festzustellen, dass die gewohnte MS-Excel-Flexibilität plötzlich nicht mehr gegeben ist und unternehmensspezifische Anforderungen nachträglich nur unter hohem Kosten- und Zeitaufwand oder gar nicht berücksichtigt werden können. Als Folge der oben beschriebenen Veränderungsprozesse und Herausforderungen hat das Interesse unserer Mandanten an einem Marktüberblick über Portfoliomanagementsysteme für die Strom- und Gasbewirtschaftung deutlich zugenommen. Dieses verstärkte Interesse haben wir zum Anlass genommen, eine Marktstudie zu erstellen, die auf unseren zahlreichen Erfahrungen rund um die Auswahl und Einführung von Portfolio managementlösungen in der Versorgungswirtschaft aufbaut. Die vorliegende Publikation ist als Entscheidungshilfe für all jene gedacht, die beabsichtigen, ein Portfoliomanagementsystem in ihrem Unternehmen einzurichten. Sie soll ihnen anhand fachlicher und IT-technischer Kriterien dabei helfen, die passende Lösung zu finden. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und einen erfolgreichen Weg zu Ihrer Portfoliomanagementlösung. Frankfurt am Main, Januar 2011 Michael Kopetzki PricewaterhouseCoopers Jörg Netzband PricewaterhouseCoopers Folker Trepte PricewaterhouseCoopers IT-Lösungen für das Portfoliomanagement in der Energiewirtschaft 5

6 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Vorwort... 5 Abbildungsverzeichnis... 7 Tabellenverzeichnis... 8 Abkürzungsverzeichnis... 9 Management Summary...10 A Einführung Zielsetzung der Studie Fachliche Einführung B Systemhersteller Berücksichtigte Anbieter Nicht berücksichtigte Anbieter C Allgemeine Systemeigenschaften Lizenzen/Kosten Schulungen Technologie Kommunikation/Formate/Schnittstellen Berechtigungs- und Rollenkonzept Zusammenfassung der Allgemeinen Systemeigenschaften D Funktionsumfang der Systemlösungen Prognose Transaktionserfassung Portfoliomanagement (Kernfunktion) Risikocontrolling Fahrplanmanagement/Nominierung Abwicklung und Abrechnung Berichtswesen...41 E Fazit und Ausblick F Praxiserfahrungen: Herausforderungen bei der Systemauswahl und -einführung Organisatorische Anforderungen aus der Auswahl/Einführung eines Systems Unterstützung bei der Auswahl und Einführung Ihre Ansprechpartner PwC

7 Abbildungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Abb. 1 Abb. 2 Funktionsspektrum der am Markt existenten Portfoliomanagementlösungen Generisches Portfoliomanagementsystem...14 Abb. 3 Mitarbeiter und Installationen der Hersteller Abb. 4 Wahrnehmung der Hersteller aus Konkurrenten Abb. 5 Formatschnittstellen der untersuchten Portfoliomanagementlösungen Abb. 6 Systemschnittstellen Abb. 7 Typische Unternehmensverteilung Handel und Beschaffung Abb. 8 Ausgangspunkt und Ausdehnung der PFM-Lösungen IT-Lösungen für das Portfoliomanagement in der Energiewirtschaft 7

8 Tabellenverzeichnis Tabellenverzeichnis Tab. 1 Modullandschaft der Hersteller Tab. 2 Hauptkonkurrenten der Hersteller Tab. 3 Bestandskunden der berücksichtigten Systemanbieter Tab. 4 Übersicht wichtigste Eigenschaften der untersuchten Systeme Tab. 5 Mögliche Commodity-Abbildung der betrachteten Systemlösungen Tab. 6 Ausprägung der Prognosefunktionalität Tab. 7 Ausprägung der Geschäftserfassung Tab. 8 Ausprägung des Portfoliomanagements Tab. 9 Ausprägung des Limitmanagements Tab. 10 Ausprägung der Risikobewertung Tab. 11 Ausprägung des Fahrplanmanagements Tab. 12 Ausprägung des Nominierungsmanagements Gas Tab. 13 Ausprägung der Geschäftsbestätigung Tab. 14 Tab. 15 Ausprägung der Abrechnung und Rechnungserstellung...41 Ausprägung der Rechnungsverarbeitung...41 Tab. 16 Ausprägung der Berichtserstellung PwC

9 Abkürzungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis BilMoG EDM EPM ERP esm ESS EVU HFC HPFC IFRS KNN MtM OTC P&L TWh VaR Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz Energiedatenmanagement Energy Portfolio Management Enterprise Resource Planning electronic Settlement Matching ETSO Scheduling System Energieversorgungsunternehmen Hourly Forward Curve Hourly Price Forward Curve International Financial Reporting Standards künstliche neuronale Netze Mark to Market Over the Counter Profit & Loss Terawattstunde Value at Risk IT-Lösungen für das Portfoliomanagement in der Energiewirtschaft 9

10 Management Summary Management Summary Reichten den Energieversorgern zur IT-technischen Abwicklung ihres Geschäfts in Zeiten der Vollversorgungsverträge mitunter noch fortgeschrittene Toollösungen auf Basis von MS Excel, so sind nun professionelle Softwarelösungen zur integrierten Abbildung der Vertriebs-, Beschaffungs- und Commodity-Risikomanagementprozesse gefragt, um den gestiegenen Erwartungen aus dem aktiven Portfoliomanagement Rechnung zu tragen. Die vorliegende Studie betrachtet den Funktionsumfang der relevanten Lösungen am deutschen Markt, die dahinterliegenden Architekturen und die Hersteller selbst. Ziel war es, den Leserinnen und Lesern eine Entscheidungshilfe bei der Auswahl infrage kommender Portfoliomanagementsysteme an die Hand zu geben. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen für kleinere bis mittlere EVUs geeignete stromund gaskompatible Systemlösungen. Kennzeichnend für Versorger dieser Größenordnung sind der Bedarf an IT-Unterstützung speziell für das Portfolio management im engeren Sinne (Gegenüberstellung von Vertriebs- und Beschaffungs positionen) sowie dazu vor- und nachgelagerte Bereiche wie Prognose, Bilanzkreis management und Abrechnung und Risikocontrolling. Von den am Markt identifizierten Herstellern haben sich folgende aktiv an der Studie beteiligt: Delta Energy Solution AG (Delta) IRM Integriertes Ressourcen Management GmbH (IRM) KISTERS AG (KISTERS) Navita Systems AS (Navita) PSI Energy Markets GmbH (PSI) Robotron Datenbank-Software GmbH (Robotron) SAP AG (SAP) SOPTIM AG (SOPTIM) gemeinsam mit ProCom GmbH (ProCom) Bezüglich der technischen Eigenschaften ist festzustellen, dass die Systeme mit ihren Client-Server-Architekturen und der Oracle-Datenbank auf einem vergleichbaren Stand sind. Allerdings sind fast alle etablierten Hersteller im Begriff, zur Thin- Client-Technologie zu wechseln und sehr viel performantere Datenbankkonzepte zu entwerfen. Der Technologiewandel und die steigende Nachfrage haben bei vielen Systemproduzenten zu deutlichen Ressourcenengpässen und damit zu Schwierigkeiten bei der Sicherstellung des Supports geführt. Die Hersteller sind daher gefordert, entsprechendes Fachpersonal auszubilden. Dies ist auch für die Systemintegration wichtig, zumal nicht alle Lösungen dem Anwender eine eigene Schnittstellenadaption ermöglichen. Betrachtet man die Ausprägung der einzelnen Commodities, zeigen sich deutliche Unterschiede zum Beispiel in der Strom- und Gasfunktionalität. Cross-Commodity- Fähigkeiten sind zum Teil noch in Planung, übergreifende Optimierungswerkzeuge fehlen bisweilen. Auch könnten die begrenzten Portfoliostrukturierungsmöglichkeiten einiger Lösungen bei der unternehmensspezifischen Systemausprägung hinderlich sein. Im Bereich der Energiedatenprognose stützen sich die Anbieter auf eigene Module für das Energiedatenmanagement (EDM) mit in der Regel einfachen Zeitreihenverfahren. 10 PwC

11 Management Summary Höherwertige mathematische Verfahren werden in Zusammenarbeit mit Partnern angeboten, sind aber in einigen Fällen auch im Modulgrundumfang enthalten. Die Möglichkeit der Erfassung von Kontrahenten, Verträgen und Handels geschäften ist unterschiedlich ausgeprägt. Die Hauptunterschiede liegen in der Rahmen vertragsverwaltung, im Fremdwährungseinbezug, der flexiblen Vertragsgestaltung und dem Einbezug von Finanzderivaten. Weitere Unterschiede liegen im Bedienkomfort bei der Portfoliobewertung, der Ableitung von Handlungsempfehlungen, der Optimierung flexibler Gasvertragskonstrukte und dem Einbezug von Gasspeichern. Insgesamt empfiehlt sich bei der System auswahl ein genauer Blick auf die vorhandene und die zukünftige Vertragslandschaft. Risikocontrolling lebt von einem funktionierenden Limitsystem. Gerade bei der Realtime-Überwachung, der Signalisierung von Verletzungen und der anspruchsvollen Abbildung von Stop-Loss-Limits variiert der Reifegrad erheblich. Die Risikokennzahlenermittlung ist bei allen Herstellern gewährleistet, die individuelle Ausprägung jedoch nicht. Auch fehlt bei einigen Herstellern eine Profit-at-Risk-Betrachtung, die für die ebenfalls relevanten physischen Lieferungen von Vorteil ist. Szenarioanalysen werden nur teilweise angeboten. Kompakt integrierte Nominierungs- und Fahrplanmanagementfunktionen sind sehr unterschiedlich ausgeprägt. Da die präzise Übernahme der Transaktionen wichtig für eine reibungslose Transportabwicklung ist, ist diesem Punkt bei der Systemauswahl und Integration aus unserer Sicht ein besonderes Augenmerk zu widmen. Bei hoher Transaktionsanzahl ist eine möglichst gute automatisierte Unterstützung der Backofficeprozesse wichtig. Auch hier gibt es starke Abweichungen, die bei der Systemauswahl einkalkuliert werden müssen. Neben den reinen Lizenzkosten fallen vor allem die Customising-Kosten ins Gewicht. Unsere Erfahrung lehrt uns, dass der Schlüsselfaktor ein stringentes Geschäfts prozess- und Anforderungsmanagement ist, verbunden mit präziser Kenntnis der zur Auswahl stehenden Systemlösungen. Nur dann sind Kosten und Realisierungszeiträume vernünftig planbar und alle funktionellen, nichtfunktionellen und unternehmens strategischen Bedarfe werden hinreichend gewürdigt. Außerdem sollten die Hersteller ressourcen für den Support realistisch eingeschätzt werden und gangbare Wege zum Aufbau eigenen Know-hows aufgezeigt werden können. Zu beachten sind darüber hinaus die am internen Markt verfügbaren Ressourcen zur Umsetzung einer angemessenen Migration von der alten in die neue System- und insbesondere Prozess landschaft. Als Fazit der Betrachtungen lässt sich einerseits festhalten, dass der Reifegrad der betrachteten Systemlösungen mittlerweile ausreicht, um den funktionalen Grundbedürfnissen eines generischen EVUs zu entsprechen. Andererseits ist festzuhalten, dass sich keines der System im Kosten-/Leistungsverhältnis klar von den anderen abzusetzen vermag. Das ideale Portfoliomanagementsystem, welches für alle spezifischen Anforderungen eines EVU gleichermaßen geeignet wäre, existiert nicht, jede Lösung setzt eigene funktionelle Schwerpunkte und hat an anderer Stelle für den Nutzer möglicherweise kritische Schwachpunkte. Die Auswahl wird also immer einen Kompromiss darstellen: Das System muss so intelligent gestaltet werden, dass die Vorteile voll zur Geltung kommen, die Nachteile verkraftbar sind und die Kosten tragbar bleiben. IT-Lösungen für das Portfoliomanagement in der Energiewirtschaft 11

12 Einführung A Einführung 1 Zielsetzung der Studie Ziel der Studie war es, durch eine aktuelle Erhebung den Leserinnen und Lesern einen Überblick über die derzeit am Markt vertretenen Systemlösungen und jeweilige Funktionsbreite sowie ihre Ausprägungen zu verschaffen. Ein qualitatives Ranking ist jedoch nicht beabsichtigt; das Spektrum der Anforderungen unterschiedlicher Energieversorger ist zu breit, um hier eine allgemeingültige Aussage treffen zu können. Vielmehr will die Studie denjenigen, die vor der Wahl eines Portfoliomanagementsystems stehen, die Beantwortung der folgenden Fragen erleichtern: Welchen Funktionsumfang bieten die gängigen Marktlösungen in ihren aktuellen Releaseständen? Welche funktionellen Schwerpunkte legen die Hersteller bei den jeweiligen Systemen? Wie positionieren sie sich am Markt? Bei welchen Funktionalitäten stoßen die Systeme gemeinhin an ihre Grenzen? Welche Trends lassen sich bezüglich der weiteren Entwicklung des Marktes und der Systeme identifizieren? Für die Auswahl der in dieser Studie betrachteten Systemlösungen waren zwei Kriterien ausschlaggebend. Ziel war es zum einen, sich auf die unseres Erachtens relevanten Systemanbieter im deutschsprachigen Markt zu konzentrieren. Zum anderen sollte das Hauptaugenmerk auf Systemen liegen, die für Energieversorger typischer Größe und Ausprägung in Betracht kommen. Diese EVUs betreiben nach unserer Einschätzung Portfoliomanagement in Strom und Gas primär vertriebsgetrieben, das heißt, Transaktionen am Markt werden vornehmlich vor dem Hintergrund abgeschlossen, Vertriebs- und Beschaffungspositionen in Einklang zu bringen. Spekulative Eigenhandelsaktivitäten sind zwar gerade im Segment größerer EVUs häufig anzutreffen, aber im Hinblick auf das Geschäftsmodell aktuell eher zweitrangig. Aufgrund der oben genannten Kriterien fielen nicht nur namentlich bekannte, jedoch im deutschsprachigen Raum kaum vertretene angelsächsische Lösungen (Triplepoint s Commodity XL/SL oder SunGard Aligne) durch das Raster, sondern beispielsweise auch eine Lösung wie Endur von OpenLink, die aufgrund ihrer Komplexität und ihres Trading-Fokus für das typische EVU nicht in Betracht kommen dürfte. Im Vorfeld der Studie haben wir einen Katalog von Funktionen erstellt, der auf den Anforderungen eines typischen EVU beruht. Dieser in Form eines Fragebogens standardisierte Katalog wurde an die ausgewählten Hersteller versandt, mit ihnen im Rahmen eines Workshops besprochen und im Anschluss ausgefüllt. 2 Fachliche Einführung Im Rahmen der Studie wurde das gesamte von den Systemen üblicherweise abgedeckte Funktionsspektrum (siehe Abb. 1) beleuchtet. Dieses erstreckt sich von den eher vertriebsnahen Funktionalitäten wie der Erstellung von Energiedatenprognosen entlang der Prozess kette über die eigentliche Positionsverwaltung (Portfoliomanagement im 12 PwC

13 Einführung engeren Sinne) und die operativen Fahrplan- und Nominierungsmechanismen bis hin zu Abrechnungs prozessen und Risikocontrollingfunktionen. Abb. 1 Funktionsspektrum der am Markt existenten Portfoliomanagementlösungen Prognose Reporting Fahrplanmanagement Beschaffungsprozess Portfoliomanagement Risikocontrolling Abwicklung/ Confirmation Settlement/ Billing Bedarfsermittlung Ein Portfoliomanagementsystem für die Energiebeschaffung muss in erster Linie den Anforderungen an eine kompakte Lösung genügen, in der die benötigten Funktionalitäten möglichst durchgängig integriert verfügbar sind. Im Mittelpunkt stehen dabei die physischen Beschaffungs- und Vertriebsvorgänge, erst an zweiter Stelle die finanziellen und derivativen Finanzinstrumente, wie sie in wesentlich stärkerem Maß bei den Nutzern dezidierter Trading-Lösungen Verwendung finden. Aufgrund des physischen Fokus der meisten Versorger wurden in dieser Studie neben der eigentlichen Positionsverwaltung auch Funktionen wie die Erstellung von Energie datenprognosen, operative Fahrplan- und Nominierungsmechanismen sowie Abrechnungs prozesse betrachtet. Weiterhin wurde untersucht, inwieweit die Systeme diese Funktionalitäten auch im Multi-Commodity-Kontext, also bei der Abbildung verschiedener Energiearten (z. B. Strom, Gas, CO 2), bereitstellen. Ein wichtiges Element war darüber hinaus die Analyse des Risikocontrollings und der Anbindung an das Unternehmenscontrolling, da mit zunehmender Beschaffungsflexibilität und Handelsaktivität neue Unternehmensrisiken beherrscht und weitere Berichtspflichten erfüllt werden müssen. Nicht im Detail betrachtet wurden Funktionen zur Cross-Commodity-übergreifenden Gesamtoptimierung; dies hätte den Rahmen der Studie gesprengt. Dieses Thema wird jedoch in Zukunft nicht zuletzt unter dem Aspekt des sich wandelnden Energiemix und kommender Smart-Grid-Technologien an Bedeutung gewinnen und könnte ein Schwerpunkt im Falle einer Neuauflage dieser Studie sein. Ausgehend von den oben beschriebenen funktionalen Teilaspekten lässt sich Abb. 2 eines generischen Portfoliomanagementsystems und seiner Einbettung in die IT- Landschaft zeichnen. IT-Lösungen für das Portfoliomanagement in der Energiewirtschaft 13

14 Einführung Abb. 2 Generisches Portfoliomanagementsystem Marktdaten Dienste Schnittstelle Vertrieb PFM Schnittstelle Speicher/ Optimierung Schnittstelle Börsen und Broker Schnittstelle Confirmation Integriertes Portfoliomanagementsystem Schnittstelle BKN Risikocontrolling Prognosemanagement Portfoliomanagement Bilanzkreismanagement Rechnungsstellung Hauptbuch Zentrale Systemfunktionen 14 PwC

15 Systemhersteller B Systemhersteller 1 Berücksichtigte Anbieter Im Folgenden werden die Hersteller, die an der Studie teilgenommen haben, mit ihren Produkten aufgeführt. Die Angaben sind ihren Webseiten entnommen. Übersicht der Studienteilnehmer Delta Energy Solution AG ET3000 ist das Standardprodukt der Delta. Es hilft in der täglichen Arbeit am Handelsdesk, im Vertrieb und im Netz, die immer komplexeren Geschäfts prozesse effizient zu bewältigen. ET3000 ist ein umfassendes System für die Unterstützung der Handelsfähigkeit mit verschiedenen Commodities. ET3000 ist spezialisiert auf das Fahrplan- und Bilanzmanagement, das Portfolio management, den Handel, das Kapazitätsmanagement und das Zähler management von EVUs. Ergänzend dazu bietet Delta mit dem Risiko management modul ET3000 Risk Management die Möglichkeit, unterschiedliche Risiken in einem Portfolio zu bewerten. Quelle: Delta Energy Solution AG Delta entwickelt, vertreibt und implementiert Standardsoftware für den Energiemarkt. ET3000 (EnergyTrading3000) unterstützt die User vor allem in den Bereichen Scheduling/Nomination, Kapazitätsanmeldung und Balancing ET3000RM (ET3000 Risk Management) deckt Handelsrisiken mithilfe von Standardmethoden (z. B. VaR, Profit at Risk) auf und bewertet sie. Klaus Kiske, Sales & Marketing Manager bei Delta Energy Solution AG IRM Integriertes Ressourcen Management GmbH Die IRM Integriertes Ressourcen Management GmbH ist eine 100%ige Tochter der OpenLink Financial, Inc. Die Systemlösung iopt suite bietet als integriertes System die Unterstützung in allen Bereichen vom Zeitreihen management, über strukturierten Beschaffungsmanagement/-optimerung bis hin zum Energiehandel mit Portfolio-/Risikomanagement sowie Fahrplan-/Bilanzkreismanagement. Hierfür stehen im Wesentlichen drei Module zur Verfügung: iopt TRADE als Handelsund Vertriebssystem für Abgabe- und Beschaffungsmanagement, iopt PRO als Prognosemodul sowie iopt OPT als Modul für die integrierte Optimierung von Handel und Erzeugung. Der Fokus im Rahmen der Studie lag auf dem Modul iopt TRADE. Quelle: IRM Integriertes Ressourcen Management GmbH Die iopt-lösungen decken die Value Chain Ihrer Kunden ausgehend von Zeitreihenmanagement, Vertrieb, Trading-/Risk-Management über Logistik und Prognosen bis hin zur Optimierung komplexer Energiesysteme ab. Dabei werden sowohl vielfältige Commodities wie Strom, Gas, Rohstoffe, Zertifikate als auch Derivate und Währungsgeschäfte unterstützt. Bereits mehr als 50 Kunden auf drei Kontinenten profitieren vom Know-how [ ]. Dr. Markus Seiser, Managing Director bei IRM Integriertes Ressourcen Management GmbH IT-Lösungen für das Portfoliomanagement in der Energiewirtschaft 15

16 Systemhersteller KISTERS AG Das KISTERS Lösungsmodell für die Rollenvielfalt im Energiemarkt heißt Komponentensoftware, die Produktfamilie BelVis: ein Portfolio rund um den Nukleus EDM, bestehend aus Modulen, die einfach je nach rollenspezifischem Einsatzszenario zusammengefügt und zu einer Kundenlösung konfiguriert werden. Die Produktmodule decken den kompletten Aufgabenumfang in den Bereichen Energie und Leittechnik ab, vom technischen Prozess bis zu den ERP-Systemen. Analyse-, Prognose sowie Optimierungs- und Risiko management funktionen helfen bei der geschäftsrelevanten Analyse und Bereitstellung der Daten. Im Rahmen der Studie stand insbesondere das Modul BelVis PFM im Fokus. Quelle: KISTERS AG Mehr als 400 EVUs in Deutschland setzen heute auf das Energiemarktsystem von KISTERS. Die Produktfamilie BelVis bedient zuverlässig alle Akteure am Energiemarkt. Vertrieb, Beschaffung und Handel von Energie profitieren besonders von BelVis PFM. Erweiterungsmodule wie Prognose und Optimierung bieten diverse Ausbaukapazitäten. Thilo Lombardo, Produktmanager bei KISTERS AG Navita Systems AS POMAX ist die Unternehmenssoftware der Navita Systems AS für Rohstoff handel und Risikomanagement. Die Schwerpunkte von POMAX, die im Rahmen dieser Studie im Fokus standen, sind: Handel und Risikomanagement sowie Portfoliomanagement. Weiterhin verfügt POMAX über Funktionen zu Strom- und Gaslogistik sowie EDM und Marktdatenanalyse. Quelle: Navita Systems AS Wir glauben, dass 1) der Kauf eines Systems für Rohstoffhandel und Risikomanagement der Kauf eines Produkts sein sollte, nicht der Beginn eines mehrjährigen Projekts; 2) Geschäftsnutzen nicht nur durch die Funktionalität entsteht, sondern durch sofortige Betriebsbereitschaft, Skalierbarkeit und Flexibilität; und dass 3) die Wertschöpfung in einem Energiehandelsgeschäft eng mit dessen physischer Seite zusammenhängt. Grim Steinar Gjønnes, EVP, Head of Business Development bei Navita Systems AS ProCom GmbH Die ProCom GmbH ist ein Beratungsunternehmen für komplexe Planungs aufgaben in der Energiewirtschaft. Auf Basis der IT-Plattform BoFiT entwickelt ProCom Lösungen für Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Energieerzeugung und Energiehandel. BoFiT bildet sowohl physikalische Anlagen als auch wirtschaftliche Komponenten in einem anschaulichen, grafischen Optimierungsmodell ab. Dadurch wird ein klarer Überblick über die Zusammenhänge aller vorhandenen Assets in Handel und Erzeugung geschaffen. Entscheidungen über Flexibilitäten werden fundiert vorbereitet. Quelle: ProCom GmbH 16 PwC

17 Systemhersteller SOPTIM AG Die SOPTIM AG ist ein Software- und Beratungsunternehmen in der Energiewirtschaft und bietet Standardprodukte und Speziallösungen für alle Marktrollen an. Der Fokus und die Ausprägung der Produkte und Lösungen liegt dabei auf den aktuellen Themen und den erfolgskritischen Anforderungen der Energiewirtschaft. Das Standardprodukt für Handel und Beschaffung ist das SOPTIM PMS (Portfoliomanagementsystem), das für diese Studie im Fokus stand. Es stellt dem Energiehandel bzw. der Energiebeschaffung die Funktionalitäten zur Verfügung, die zum effizienten Management des Portfolios und des damit verbundenen Risikos sowie zur Durchführung des Bilanzkreisund Fahrplanmanagements benötigt werden. Quelle: SOPTIM AG Lösungen von SOPTIM und ProCom sorgen für Zuverlässigkeit in Geschäftsprozessen und bringen Transparenz in Handlungsoptionen überall dort, wo Energie erzeugt, gehandelt und vertrieben wird. Die Expertise unserer Berater ergänzt sich optimal. Mit Leidenschaft zur besten Lösung! Das hat sich bewährt in vielen erfolgreichen Projekten. Bert Goetting, Vertriebsleiter der SOPTIM AG Christoph Speckamp, Vice President Sales der ProCom GmbH PSI Energy Markets GmbH Die PSI Energy Markets GmbH ist eine Tochter der PSI AG. PSI Energy Markets hat sich auf Software für Energiehandel und Energievertrieb sowie Planung spezialisiert. Die Lösung PSImarket unterstützt alle Prozesse des Energiehandels, Portfoliomanagement und Energievertriebs in einer modularen integrierten Systemlösung für Strom, Gas und weitere Commodities. Sämtliche Funktionen für das Portfoliomanagement, das Risiko management, die Nominierung und das Bilanzkreismanagement sind unter einer einheitlichen Oberfläche verfügbar. Durch den modularen Aufbau können einzelne Funktionsbereiche auch unabhängig voneinander oder getrennt für Gas und Strom eingesetzt werden. Quelle: PSI Energy Markets GmbH Auf Basis der Produkte PSImarket und GAPS unterstützt PSI den gesamten Geschäftsprozess von der Planung über Handel und Vertrieb, Optimierung und Abrechnung mit einem integrierten System. Die Möglichkeit alle relevanten Produkte in einem System zu verwalten ermöglicht in besonderer Weise die aktuelle Situation sowie das eingegangene Risiko klar und übersichtlich darzustellen. Ausgehend von einem Standard können in fast beliebiger Weise kundenspezifische Anpassungen und Erweiterungen durchgeführt werden. Dr. Michael Wolf, Geschäftsführer, PSI Energy Markets GmbH Robotron Datenbank-Software GmbH Die Unternehmenslösung von Robotron für die Energiewirtschaft setzt sich aus den Modulen ecount und esales zusammen. Ecount bildet Prozesse des Netzbetreibers (z. B. Bilanzierung, Mehr-/Mindermengen, Lieferantenwechsel) ab. Im ecount-kernel finden sich alle Basisfunktionen für den performanten Umgang mit Zeitreihen, wie sie vom Netzbetreiber und Lieferanten benötigt werden. esales bedient die Marktrollen Beschaffung und Vertrieb. Hierzu gehören Funktionen wie z. B. Portfoliomanagement, Optimierung, Risiko management, Fahrplanmanagement. Quelle: Robotron Datenbank-Software GmbH IT-Lösungen für das Portfoliomanagement in der Energiewirtschaft 17

18 Systemhersteller Als langjähriger Datenbankspezialist und Oracle Platinum Partner bietet Robotron ganzheitliche, hersteller- und medienunabhängige Systemlösungen für die hochperformante Verarbeitung und Verwaltung großer Datenmengen. Neben Deutschland ist Robotron vor allem in der Schweiz, in Österreich und in Russland am Markt präsent. Frank Hermel, Bereichsleiter Beratung bei Robotron Datenbank-Software GmbH SAP AG Die Lösung der SAP AG für die Strombeschaffung ist Energy Portfolio Management (EPM). SAP EPM basiert auf SAP for Utilities, das als Voraussetzung benötigt wird, und SAP Energy Data Management (EDM). Es liefert so zählpunktscharfe Verbrauchsdaten, vermeidet doppelte Daten haltung und verringert weitere Schnittstellen. SAP EPM strukturiert die Energie beschaffung und ermöglicht die Eindeckung zu konkurrenzfähigen Preisen. Quelle: SAP AG [ ] Das Lösungsportfolio SAP for Utilities richtet sich an Energieerzeuger, Über tragungsund Verteilnetzbetreiber, Mess- und Ablesebetriebe sowie Energie händler und hilft ihnen, jene zentralen Geschäftsprozesse zu optimieren, die heute für den Unternehmenserfolg entscheidend sind. Dr. Eckhart von Hahn, Leiter Utilities Competence Center der SAP AG In der folgenden Tabelle ist die Modullandschaft der Hersteller bezogen auf die betrachteten Funktionalitäten vergleichend dargestellt. Modulnamen alleine sind natürlich kein Beleg für die durchgängige Prozessunterstützung. Daher sollte bei der Systemauswahl besonders darauf geachtet werden, dass die Hersteller zum Beispiel durch entsprechende Vorführung und Abbildung von Testfällen diese Unterstützung nachweisen. 18 PwC

19 Systemhersteller Tab. 1 Modullandschaft der Hersteller Funktionalität Delta IRM KISTERS Navita PSI Robotron SAP Prognose ET3000/ PRO/VGLT ET3000RM (einf. Verf) Geschäftserfassung Portfoliomanagement Risikomanagement Fahrplanmanagement/ Nominierung Abwicklung und Abrechnung Settlement und Billing Berichtswesen, Controlling, Bilanzierung PRO/STAT (math. Verf) PRO/FCP (Preis prognose) BelVis PRO ( m a t h e matische Verfahren), BelVis EDM (einfache Verfahren) ET3000 TRADE/VM BelVis PFM POMAX ECTRM ET3000 TRADE/PM BelVis PFM POMAX ECTRM ET3000RM TRADE/RM BelVis Risk/ Reporting ET3000 TRADE/FPLM BelVis PFM/ PFM Gas POMAX EDM Prognose- (einfache modul Verfahren), Energy Optima 2000 (Energy Opticom, mathematische Verfahren) POMAX ECTRM POMAX ECTRM ET3000 TRADE/SM PFM POMAX ECTRM TRADE/SM POMAX ECTRM ET3000 TRADE/BO PFM POMAX ECTRM erweitertes Portfoliomanagement modul PFM, Portfolioübersicht, Shopping List, automatische Ausgleichsgeschäfte Koma, finanzielle Transaktionen Risikomanagement Handelsvertragsmodul Abrechnungsmodul Reportingmodul Prognose, Bepreisung, HFC-Builder Risikomanagementmodul Fahrplanmanagement Dokumentgenerierung Dokumentengenerator, Koma Excel Reports Benutzerreports SAP for Utilities/ EDM; SAP EPM; SAP PCU des SAP CRM SAP for Utilities/ EDM; SAP EPM IS-U/EDM, SAP EPM SAP for Utilities/EDM; SAP EPM erst in späteren Releases SAP for Utilities/ EDM; SAP EPM SAP for Utilities/EDM; SAP EPM Soptim/ ProCom SOPTIM VIM, SOPTIM PMS, ProCom BoFiT (Forecastengine) SOPTIM PMS SOPTIM PMS SOPTIM PMS und SOPTIM RMS SOPTIM PMS und SOPTIM EDI SOPTIM PMS SOPTIM PMS IT-Lösungen für das Portfoliomanagement in der Energiewirtschaft 19

20 Systemhersteller Abb. 3 Mitarbeiter und Installationen der Hersteller Delta IRM Kisters Navita PSI Robotron SAP 1 Soptim Mitarbeiter Energie Installationen 1 SAP hat als einziges der betrachteten Unternehmen insgesamt signifikant mehr Mitarbeiter (ca ) Delta, IRM, Navita, PSI und SOPTIM sind ausschließlich auf die Energiebranche ausgerichtet. Alle übrigen Anbieter sind auch in anderen Branchen aktiv. ProCom nennt als weitere Branchen den Maschinen- und Anlagenbau. SAP bedient neben der Energiewirtschaft nach eigener Aussage 23 weitere Branchen. Robotron beliefert außer der Energiebranche die Industrie und die öffentliche Verwaltung. KISTERS entwickelt auch IT-Lösungen für Wasserwirtschaft, Umwelttechnik und Umweltinformationssysteme sowie Scantechnologie. Interessant ist die Auswertung der Frage, wen die einzelnen Anbieter als wichtigste Mitbewerber auf dem Markt für Portfoliomanagementlösungen sehen. Außer Navita betrachten sich alle Anbieter gegenseitig mehr oder weniger als Konkurrenten, was für die funktionale Vergleichbarkeit der Lösungen spricht. Die Sonderstellung der Navita- Lösung rührt daher, dass diese zwar eher dem Trading-Bereich entstammt, sich aber von Produkten der von Navita als Mitbewerber betrachteten Unternehmen (s.a. Tab. 3) dadurch absetzt, dass sie dank eines eigenen EDM-Moduls eine vertriebsseitige Integration ermöglicht. Diese Tatsache macht die Lösung für EVUs mit Trading-Fokus interessant, die die klassische vertriebsorientierte Beschaffung in ihre Systemlösung integrieren wollen. Tab. 2 Hauptkonkurrenten der Hersteller Name Hauptkonkurrenten KISTERS Robotron, SOPTIM, IRM Robotron KISTERS, SOPTIM, IRM, SAP Delta SOPTIM, PSI, IRM, Dachs SOPTIM PSI, IRM PSI SOPTIM, KISTERS, OpenLink/IRM SAP im EPM-Umfeld PSI, KISTERS, SOPTIM, IRM, Robotron, DACHS IRM SOPTIM, PSI Navita OpenLink, Allegro, Triple Point und Sungard 20 PwC

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