WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 2 / Februar 2015 EURO AUF BREITER FRONT UNTER DRUCK

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 2 / Februar 2015 EURO AUF BREITER FRONT UNTER DRUCK"

Transkript

1 Ausgabe 2 / Februar 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE EURO AUF BREITER FRONT UNTER DRUCK Der Euro dürfte die ersten Wochen dieses Jahres sicherlich gerne vergessen wollen. So brach die europäische Gemeinschaftswährung auf breiter Front ein, nachdem die Gerüchte über ein breit angelegtes Staatsanleiheankaufprogramm zunahmen und letztendlich in einer Ankündigung von Seiten der Europäischen Zentralbank (EZB) mündeten, die selbst die kühnsten Markterwartungen übertrafen. Auf handelsgewichteter Basis geriet der Euro daher auch im Zeitraum vom Mitte Januar bis Mitte Februar sichtbar unter Abgabedruck. Gegenüber dem US-Dollar fiel er auf den tiefsten Stand seit Hintergrund dieser Entwicklung war in erster Linie die Entscheidung der EZB, über den Kauf von Staatsanleihen die Geldpolitik weiter zu lockern. So beabsichtigt die europäische Notenbank ab März des laufenden Jahres monatlich Vermögenswerte und darunter hauptsächlich Staatsanleihen der Mitgliedsländer der Eurozone in Höhe von 60 Mrd. Euro zu kaufen. Das Ankaufprogramm soll bis mindestens September 2016 laufen und kann ggf. verlängert werden, sofern die von der Zentralbank verfolgten Ziele nicht erreicht sind. Somit beläuft sich die Gesamtsumme auf wenigstens 1,14 Bill. Euro. Mit der Vorgehensweise beabsichtigt die EZB, gegen die ihrer Ansicht nach existierende Deflationsgefahr im gemeinsamen Währungsraum und den daraus resultierenden Gefahren für die Konjunktur in der Eurozone vorzugehen. So gaben die Verbraucherpreise gemessen an der umfassenden Inflationsrate zuletzt um 0,6 Prozent nach. Die EZB peilt statt dessen einen Preisauftrieb von knapp unter zwei Prozent an. Neben der rückläufigen Preissteigerungsrate sah sie sich auch durch die aktuell geringen Inflationserwartungen zu ihrer Vorgehensweise genötigt. Sowohl die Konsumenten als auch die Investoren an den internationalen Finanzmärkten rechnen bereits auf Jahre hinaus mit einem Inflationsniveau, das unterhalb des von der EZB angestrebten Niveaus liegt. Niedrige Inflationserwartungen reichen nach allgemeiner Ansicht bereits aus, Anschaffungen in die Zukunft zu verlagern. Mit ihrem ausufernden QE-Programm hat die europäische Notenbank an den Devisenmärkten neue Voraussetzungen für die europäische Gemeinschaftswährung geschaffen, mit der Folge, dass wir unsere Euro-Prognosen deutlich nach unten revidiert haben. WÄHRUNGEN Empfehlung Anleger Kredit nehmer US Dollar (USD) aufbauen kurz und langfristig spekulativ Schw. Franken (CHF) halten kurzfristig spekulativ, mittel und langfristig attraktiv Jap. Yen (JPY) aufbauen kurz und langfristig spekulativ Tschechische Krone Britisches Pfund Australischer Dollar WÄHRUNG IM BLICKPUNKT Türkische Lira STARPLAN TOP CALLGELD halten aufbauen aufbauen aufbauen Generell geht der globale Trend bei den Zentralbanken zum Jahresbeginn hin zu einer expansiveren geldpolitischen Ausrichtung. So haben unter anderem die Zentralbanken Schwedens, Dänemarks, Kanadas und Australiens ihren Leitzins gesenkt. Zudem ist bei der Bank of England in diesem Jahr nicht mehr mit einer Leitzinswende zu rechnen. Zwar profitieren die Volkswirtschaften weltweit mehrheitlich vom niedrigeren Ölpreis, die Furcht vor einer fortschreitenden Disinflation oder gar einer Deflation dominiert jedoch derzeit das Handeln der Notenbanken.

2 STARPLAN TOP CALLGELD / SONSTIGE WÄHRUNGEN 2 / 8 STARPLAN Top Callgeld STRATEGIE Generell waren die vergangenen vier Wochen für Fremdwährungsinvestoren interessant. Im Nachgang des Paukenschlags der Schweizer Nationalbank, welche die Preisbindung des Frankens an den Euro aufgegeben hatte, folgte schon fast erwartet die EZB mit einem Anleiheankaufprogramm. Präsident Draghi will ab März 2015 jeden Monat 60 Mrd. Euro an Anleihen ankaufen, um den disinflationären Entwicklungen in der Eurozone entgegenzuwirken. Ökonomisch wird das Ganze durch Wirtschaftswissenschaftler wie z. B. Paul Krugman flankiert. Kritische Stimmen kommen eher aus der Ecke der deutschen Schule, auch wenn sie auf dem von glanzvollen Namen dominierten Parkett der teueren US-Universitäten eine eher nachrangige Bedeutung ( aber nicht zwangsläufig Unrecht ) hat. Für unsere Fremdwährungsstrategie ist das QE ( quantitatives Easing ) der EZB nicht vollkommen risikofrei. Durch den ultimativen Schritt sind nun viele Notenbanken motiviert, ebenfalls zeitnah Lockerungsmaßnahmen durchzuführen. Die ersten konnten bereits gesehen werden, wie beispielsweise bei der Reserve Bank of Australia, die Reserve Bank of Canada, die schwedische Reichsbank oder auch die türkische TCMB. Oft sacken die Währungen direkt nach Verkündigung weg, doch ein paar Tage später sind und das bewerten wir sehr positiv Erholungen zu beobachten. Währungen sollten interessant bleiben: Die EZB hat noch nicht mit den Käufen begonnen. WERTENTWICKLUNG ZUSAMMENSETZUNG Britisches Pfund (GBP) Nicht zuletzt wegen der massiven Lockerung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank setzte das britische Pfund im Berichtszeitraum seinen seit rund anderthalb Jahren existierenden Aufwärtstrend gegenüber dem Euro fort. Per saldo legte der Sterling um 3,6 Prozent zu. Der Euro gab um über 2,5 Pence auf 0,7391 britische Pfund nach. Die Bank of England sitzt momentan zwischen zwei Stühlen. Auf der einen Seite bestehen Sorgen, dass steigende Löhne (also interne Faktoren) im Verlauf des Jahres für einen plötzlichen Inflationsanstieg sorgen könnten, auf der anderen Seite bleibt der Ölpreis niedrig (externer Faktor), was die Inflationsrate auf ein derzeitiges Niveau unter ein Prozent fallen lies. Momentan neigt die britische Notenbank eindeutig dazu, die Zinsen auf dem derzeitigen Niveau von 0,5 Prozent zu belassen. Eine erste Leitzinsanhebung sollte nicht vor dem Frühjahr 2016 vollzogen werden. Neben den Spekulationen über den Zeitpunkt der ersten Leitzinserhöhung wird die Entwicklung des britischen Pfundes in den kommenden Monaten auch durch die Politik stark beeinflusst werden. Im Mai stehen Parlamentswahlen an, und noch ist völlig offen, wer gewinnen wird. Die radikale UKIP (UK Independence Party) wird aller Voraussicht nach einige Sitze für sich gewinnen können und würde damit eventuell zum Königsmacher. Dies wird die Frage eines möglichen Vorziehens des Referendums (momentan für 2017 angedacht) aufwerfen. Gegenüber dem Euro sollte der Sterling auch in den kommenden Monaten als klarer Gewinner hervorgehen. Die expansive Haltung der EZB und die wenig beeindruckende Leistung der europäischen Wirtschaft stehen in deutlichem Kontrast zu den Entwicklungen in Großbritannien. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG 0,86 0,84 0,82 0,80 0,78 0,76 0,74 02/14 04/14 06/14 08/14 10/14 12/14 02/15 EUR in GBP 90-Tage-Linie GBP 200-Tage-Linie GBP DREIMONATSINTERBANKENSATZ

3 US DOLLAR (USD) 3 / 8 US-Dollar (USD) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Im Zeitraum von Mitte Januar bis Mitte Februar setzte sich der seit Monaten existierende Aufwärtstrend des US-Dollars gegenüber dem Euro weiter fort. Anfängliche Anzeichen, der Euro könnte nach dem kräftigen Kursrückgang der vergangenen Monate in eine Erholung eintreten, erfüllten sich nicht. So nahm er nach der Entscheidung der Europäischen Zentralbank, mit dem Ankauf von Staatsanleihen ihre Geldpolitik weiter zu lockern, seinen Abwärtstrend schnell wieder auf. In der Spitze fiel er auf nur noch 1,1098 US- Dollar. Aufkommende Spekulationen, die angestrebte Geldmengenexpansion werde angesichts des in Relation zu dem Programmvolumen relativ geringen Angebotes nur schwer erreichbar sein, sowie Hoffnungen auf eine Entspannung in der Ukraine-Krise lösten anschließend aber eine Gegenbewegung aus.per saldo verteidigte der Greenback zumindest einen Teil seiner anfänglichen Terraingewinne und legte gegenüber dem Euro um weitere 2,2 Prozent zu. Die europäische Gemeinschaftswährung gab um rund 2,5 US-Cents auf 1,1383 US-Dollar nach. Auch wenn die Dollar-Aufwertung der vergangenen Wochen und Monate schon substanziell war, bleibt der US-Dollar weiterhin attraktiv. In einem Umfeld, in dem sich Zentralbanken weltweit einem Wettkampf um das niedrigste Zinsniveau bzw. die expansivste Geldpolitik liefern, wird er auch in den kommenden Monaten wegen des unweigerlich näher rückenden Termins der US-Leitzinswende, der kräftigen Wachstumsdynamik in den USA sowie des Staatsanleihekaufprogramms der EZB an Wert gewinnen. Zumal die US-Notenbank bislang keinerlei Indikation gegeben hat, dass sie über die Aufwertung des Dollars besorgt sei. Einem Abrutschen der europäischen Gemeinschaftswährung in Richtung Parität ist in den kommenden zwölf Monaten eine hohe Wahrscheinlichkeit zuzubilligen. ZINSSÄTZE FÜR BANKEN IM VERGLEICH ZUM US-LEITZINSSATZ DER US-NOTENBANK VERLAUF EUR/USD UND PROGNOSE VON 93 AUSGESUCHTEN BANKEN AUF 12 MONATE GERECHNETE, ZUKÜNFTIGE DREIMONATSZINSEN IM US-DOLLAR AUF DER BASIS VON GEHANDELTEN ZINSTERMINGESCHÄFTEN ZINSEN Das Umfeld am US-Arbeitsmarkt steht einer Leitzinswende in den USA trotz eines geringfügigen Anstiegs der Arbeitslosenrate im Januar auf 5,7 Prozent nicht mehr im Wege. Das kräftige Wachstum in den USA wird zumindest mittelfristig eine höhere Beschäftigung nach sich ziehen. Die Leitzinsen werden aber vorerst noch niedrig bleiben, denn die Inflation liegt nicht zuletzt wegen der niedrigen Energiepreise weiterhin deutlich unterhalb der Zielmarke der US-Notenbank. Der Zeitpunkt der US-Leitzinswende rückt aber unweigerlich näher. FAZIT Anleger: Vor dem Hintergrund des existierenden Aufwärtspotenzials des US-Dollars sollten Anleger Investitionen in die amerikanische Währung in ihre Portfolioüberlegungen miteinbeziehen. Kreditnehmer: Der Greenback konnte den vorherrschenden Trendkanal im Februar entrinnen und notierte in einer Bandbreite zwischen 1,12 und 1,15 Dollar je Euro. Viele Marktteilnehmer sehen dies allerdings nur als Atempause, denn das Vertrauen in die US-Wirtschaft sowie in einen stärkeren US-Dollar scheint ungebrochen. Ebenso sollte die Mischung aus den Erwartungen von steigenden Leitzinsen in den USA und der weltweit expansiven Geldpolitik anderer Notenbanken die US-Valuta zu neuen Höhen treiben. Unter diesen Aspekten ist daher eine Kreditaufnahme im US-Dollar derzeit nur zur Absicherung von offenen Devisenpositionen zu empfehlen. 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre Break-even-Kurse 1,1438 1,1839 1,2375

4 SCHWEIZER FRANKEN (CHF) 4 / 8 Schweizer Franken (CHF) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Nach seinem fulminanten Absturz gegenüber dem Schweizer Franken gegen Ende des vorangegangenen Betrachtungszeitraums präsentiert sich die europäische Gemeinschaftswährung in der Berichtsperiode in einer wesentlich besseren Verfassung. Hatte doch die Schweizer Nationalbank (SNB) die Wertuntergrenze des Euro gegenüber der eidgenössischen Währung von 1,20 Schweizer Franken aufgegeben und damit den Kursrutsch Mitte Januar ermöglicht. Angesichts des aus Sicht der europäischen Gemeinschaftswährung extrem überverkauften Marktumfeldes und der aus der Aufwertung des Schweizer Franken her resultierenden Belastungen für die Schweizer Wirtschaft setzte eine Gegenreaktion ein, in deren Verlauf der Euro letztendlich um 7,12 Rappen auf 1,0622 Schweizer Franken zulegte. Die eidgenössische Währung büßte 6,7 Prozent an Wert ein. Gerüchten zufolge griff auch die SNB wieder in das Marktgeschehen ein, um die negativen Auswirkungen ihrer starken Währung auf die Schweizer Wirtschaft einzugrenzen. Angesichts der weiterhin bestehenden Belastungsfaktoren für den Euro sollten auf Sicht der kommenden Wochen und Monate Kurse unterhalb der Parität jedoch nicht überraschen. Zu schwer wiegen das Anleiheankaufprogramm der EZB sowie die anhaltende Unsicherheit über den Fortgang der Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen internationalen Geldgebern aus Sicht der Gemeinschaftswährung. Mittel- bis langfristig dürfte sich das Austauschverhältnis aber nennenswert oberhalb der Parität einpendeln. Als treibender Faktor sollte sich hierbei das eingetrübte fundamentale Umfeld in der Schweiz erweisen. So wird die neugewonnene Stärke des Schweizer Franken sicherlich deutliche Spuren in der wirtschaftlichen Dynamik der Alpenrepublik, vor allem im Exportsektor und in der Tourismusbranche, hinterlassen. Zudem sollten die Inflationsraten in 2015 im tiefroten Bereich verharren. Dies wird den Handlungsdruck auf die SNB verschärfen, ihre expansive Geldpolitik mit Blick auf das Leitzinsniveau fortzusetzen oder möglicherweise sogar auszubauen. ZINSSÄTZE FÜR BANKEN IM VERGLEICH ZUM LEITZINS DER SCHWEIZERISCHEN NATIONALBANK VERLAUF EUR/CHF UND PROGNOSE VON 69 AUSGESUCHTEN BANKEN AUF 12 MONATE GERECHNETE, ZUKÜNFTIGE DREIMONATSZINSEN IM SCHWEIZER FRANKEN AUF DER BASIS VON GEHANDELTEN ZINSTERMINGESCHÄFTEN ZINSEN Um den nach der Entscheidung, die Wertuntergrenze des Euro zum Schweizer Franken aufzuheben, einsetzenden Wertzuwachs ihrer Währung einzugrenzen, senkte die Schweizer Nationalbank gleichzeitig den Zins für Guthaben auf Girokonten, die einen bestimmten Freibetrag übersteigen, um 0,5 Prozentpunkte auf -0,75 Prozent. Das Zielband für den Dreimonats-Libor senkte sie weiter in den negativen Bereich von -1,5 Prozent bis -0,25 Prozent nach -0,75 Prozent bis 0,25 Prozent. Vor dem Hintergrund der zunehmenden deflationären Tendenzen wird die SNB weiterhin gezwungen sein, ihre expansive geldpolitische Haltung mit Blick auf das Zinsniveau fortzusetzen. Dabei ist von einer weiteren Absenkung des Leitzinsniveaus auszugehen. FAZIT Anleger: Angesichts der von der Währungsaufwertung auf die Volkswirtschaft der Schweiz ausgehenden Beeinträchtigungen erscheint mittel- bis langfristig eine Abwertung des Schweizer Franken gegenüber dem Euro wahrscheinlich. Strategisch orientierten Anlegern können Engagements in die Währung der Schweiz daher nicht empfohlen werden. Kreditnehmer: Gut einen Monat nach Aufgabe der Mindestkurspolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) konnte sich das Währungspaar deutlich von seinen Tiefstständen erholen und tendiert aktuell um 1,07 Franken je Euro. Dabei dürfte die helvetische Währung ihre Funktion als sicherer Hafen weiter aufrechterhalten können, denn die gegenwärtigen Nachrichtenlage rund um Griechenland und EZB-Staatsanleihenkäufe verleihen dem Franken Stärke. Infolge dieser enormen Überbewertung kündigte SNB- Präsident Jordan offiziell an, dass die SNB am Devisenmarkt aktiv werden würde, wenn es die Situation erfordere. werden ebenfalls die eingeführten Negativzinsen ihre Wirkung zur Schwächung des Franken nicht verfehlen. Spekulativ orientierte Kreditnehmer könnten daher mit einer Währungsfinanzierung von einer weiteren Erholung im Währungspaar profitieren. Break-even-Kurse 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 1,0677 1,0575 1,0385

5 JAPANISCHER YEN (JPY) 5 / 8 Japanischer Yen (JPY) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Im Zeitraum von Mitte Januar bis Mitte Februar sah sich der japanische Yen gegenüber dem Euro einer hohen Volatilität ausgesetzt. Vor dem Hintergrund der Entscheidung der Europäischen Zentralbank, ein massives Staatsanleiheankaufprogramm aufzulegen, hielt die Aufwärtsbewegung der japanischen Währung zunächst an. Mit in der Spitze 130,11 japanischen Yen fiel der Euro zwischenzeitlich auf ihr niedrigstes Niveau seit August Aufkommende Spekulationen, die japanische Zentralbank werde im Verlauf des laufenden Jahres ihre Geldpolitik erneut lockern, lösten anschließend jedoch eine Gegenbewegung aus. Mit 135,18 japanischen Yen beendete der Euro den Handel in der Betrachtungsperiode auf nahezu unverändertem Niveau. Die Inflationsrate kommt auch knapp zwei Jahre nach der Verkündung des umfangreichen Staatsanleiheankaufprogramms der Notenbank nicht richtig von der Stelle. Die Schuld daran allein auf den Ölpreis zu schieben, greift dabei zu kurz. Denn auch die Kerninflation, die Energie- und Nahrungsmittelpreise nicht berücksichtigt, zeigte im letzten Quartal 2014 eine rückläufige Tendenz. Ohne den Effekt der Mehrwertsteuererhöhung vom April letzten Jahres lag sie im Dezember nur noch bei 0,5 Prozent im Jahresvergleich. Für das im April beginnende Fiskaljahr 2015 rechnet Japans Notenbank mittlerweile nur noch mit einem Anstieg der Kerninflation von jährlich 1,0 Prozent. Damit verabschiedete sich die Zentralbank nicht nur von ihrem im Oktober 2014 prognostizierten Preisanstieg von 1,7 Prozent, sondern zugleich von ihrem Ziel, auf absehbare Zeit eine Inflationsrate von 2,0 Prozent zu erreichen. Aufgrund der expansiven Geldpolitik der EZB sollte der Yen zwar auf kurze Sicht weiter Boden gegenüber dem Euro gutmachen können. Mittel- bis langfristig sollte sich das Blatt allerdings wenden. So dürfte sich die Bank of Japan vor dem Hintergrund des geringen Preisdrucks ihrerseits gezwungen sehen, den Geldhahn erneut zu öffnen. Der japanische Yen sollte in Folge zumindest einen Teil seiner zwischenzeitlichen Terraingewinne wieder einbüßen. ZINSSÄTZE FÜR BANKEN IM VERGLEICH ZUM LEITZINS DER JAPANISCHEN NOTENBANK VERLAUF EUR/YEN UND PROGNOSE VON 71 AUSGESUCHTEN BANKEN AUF 12 MONATE GERECHNETE, ZUKÜNFTIGE DREIMONATSZINSEN IM JAPANISCHEN YEN AUF DER BASIS VON GEHANDELTEN ZINSTERMINGESCHÄFTEN ZINSEN Die japanische Zentralbank hat im Oktober ihre Geldpolitik noch aggressiver ausgestaltet. Sie wird die Geldmenge in erster Linie über den Kauf von Staatsanleihen weiter kräftig ausweiten. Angesichts der existierenden Konjunkturrisiken sind Leitzinserhöhungen noch geraume Zeit nicht in Sicht. Im Gegenteil, die Wahrscheinlichkeit zusätzlicher geldpolitischer Lockerungsmaßnahmen nimmt angesichts des anhaltend geringen Preisdrucks zu. FAZIT Anleger: Angesichts der zunehmenden Wahrscheinlichkeit erneuter geldpolitischer Lockerungsmaßnahmen der japanischen Zentralbank sollten allenfalls spekulativ eingestellte Anleger Investitionen in die japanische Währung in ihre Anlageüberlegungen mit einbeziehen. Kreditnehmer: Im Betrachtungszeitraum zeigte sich das Währungspaar sehr volatil im Zeichen der geldpolitischen Lage bei den jeweiligen Zentralbanken. So konnte der Yen nach Bekanntgabe des Anleihenkaufprogramms durch die Europäische Zentralbank gegenüber dem Euro zunächst an Wert zulegen und notierte zwischenzeitlich nahe 130 Yen je Euro. Nach der Veröffentlichung neuester Daten zur Preisstabilität in Japan und der unter den Erwartungen liegenden Inflationsrate tendierte die Nipponwährung erneut leichter. Auf mittelfristige Sicht sollte sich die Geldpolitik der Bank of Japan im direkten Vergleich als die expansivere erweisen und einen schwächeren Yen nach sich ziehen. Spekulativ orientierte Kreditnehmer können mit einer Währungsfinanzierung von einer zunehmenden Yen-Schwäche profitieren. Break-even-Kurse 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 135,55 135,05 134,13

6 WÄHRUNG IM BLICKPUNKT 6 / 8 Türkische Lira (TRY) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Trotz der Entscheidung der europäischen Notenbank, die Geldpolitik nochmals deutlich expansiver auszurichten, geriet die türkische Lira im Berichtszeitraum gegenüber dem Euro unter erheblichen Abgabedruck. Hintergrund der Entwicklung war der Beschluss der türkischen Zentralbank, ihren Leitzinssatz um 50 Basispunkte und damit kräftiger als angenommen auf 7,75 Prozent zu reduzieren. Per saldo sank die Währung daraufhin gegenüber dem Euro um 4,1 Prozent. Er legte um 15,58 Kurus auf 2,8006 türkische Lira zu. Zu den wesentlichen Belastungsfaktoren für die türkische Landeswährung zählt derzeit neben den konjunkturellen Risiken besonders der zu beobachtende Vertrauensverlust in die Zentralbank des Landes. Verantwortlich für die gesunkene Glaubwürdigkeit der türkischen Notenbank war erneut die Regierung der Türkei. Sie kritisierte einmal mehr die Geldpolitik der türkischen Zentralbank und bezeichnete die jüngste Leitzinssenkung als nicht ausreichend und zu zögerlich. Auch ist der Ton der Regierung gegenüber der Zentralbank schärfer geworden. Staatspräsident Erdogan drohte erstmals damit, die Währungshüter für eine Stellungnahme vorzuladen. Es ist allerdings schwierig zu beurteilen, wie viel ihrer Entscheidung auf ökonomische Faktoren und wie viel auf politischen Druck zurückzuführen ist. Unsicherheit geht auch von den im Juni anstehenden Parlamentswahlen aus. So muss die AKP erstmals ohne ihr Zugpferd Erdogan antreten und will daher mit einer überzeugenden wirtschaftlichen Entwicklung des Landes punkten. Der Druck auf die Zentralbank, die Zinsen weiter zurückzunehmen, dürfte daher eher noch größer werden. Diese Rahmenbedingungen dürften im aktuellen Kursniveau aber enthalten sein. Vor dem Hintergrund des hohen Zinsvorsprungs der türkischen Lira, ihrer jüngsten Kursverluste sowie der nunmehr extrem expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank kann der Währung gegenüber dem Euro Aufwertungspotenzial zugebilligt werden. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG LANGFRISTIGE ENTWICKLUNG DREIMONATSINTERBANKENSATZ ZINSEN Die türkische Notenbank CBRT zeichnet in ihrem jüngsten Inflationsbericht einen zuversichtlichen Inflationsausblick und rechnet damit, dass die Teuerungsrate Mitte 2015 wieder das Inflationsziel der türkischen Zentralbank von fünf Prozent erreicht haben wird. Damit hat sie sich weiteren geldpolitischen Spielraum geschaffen. Wir gehen daher auf Jahressicht von einem erneuten Rückgang des Leitzinssatzes um insgesamt 75 Basispunkte auf dann im internationalen Vergleich weiterhin hohen sieben Prozent aus. FAZIT Anleger: Angesichts der hohen konjunkturellen Risiken bieten sich Investitionen in die türkische Lira trotz des existierenden Aufwärtspotenzials aus unserer Sicht nur für spekulativ orientierte Anleger an.

7 SONSTIGE WÄHRUNGEN 7 / 8 Australischer Dollar (AUD) Trotz der Entscheidung der EZB, ein großdimensioniertes Staatsanleiheankaufprogramm aufzulegen, geriet der australische Dollar gegenüber dem Euro in der Zeit von Mitte Januar bis Mitte Februar unter Druck. Hintergrund war eine überraschende Leitzinssenkung der australischen Zentralbank der Leitzins wurde um 50 Basispunkte auf das neue Rekordtief von 2,25 Prozent reduziert sowie die auf breiter Front weiter nachgebenden Rohstoffpreise. Letztendlich gab der australische Dollar um 3,4 Prozent nach. Die europäische Gemeinschaftswährung zog um rund fünf australische Cents auf 1,4652 australische Dollar an. Die jüngste expansive Ausrichtung der australischen Geldpolitik ist primär den wegen der schwachen Rohstoffpreise einbrechenden Inflationserwartungen zuzuschreiben und nicht zur Stimulierung der Binnenwirtschaft gedacht. Wegen des überhitzenden Immobilienmarktes wäre eher eine restriktivere Geldpolitik notwendig gewesen. Die nächste Zinserhöhung dürfte nicht vor 2016 erfolgen. Zu einem wichtigen Faktor bei der Zinsentscheidung ist darüber hinaus die Entwicklung der australischen Währung geworden. Die Notenbank hatte sie wiederholt trotz der massiven handelsgewichteten Abwertung als zu fest kritisiert. Da die Geldpolitik in vielen anderen Ländern Anfang 2015 von Lockerungsschritten geprägt war, sah sich auch die australische Notenbank unter Zugzwang, um im globalen Abwertungswettlauf nicht zurückzufallen. Auch wenn sich zunächst noch Konjunkturzweifel und Zinssenkungsspekulationen halten sollten, dürfte der australische Dollar auf Jahressicht zulegen. Die Mischung aus globaler Euro-Schwäche und fundamentaler Stärke des australischen Dollar könnten der Währung den Weg zu einer spürbaren Aufwertung frei machen. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG 1,65 1,60 1,55 1,50 1,45 1,40 1,35 02/14 04/14 06/14 08/14 10/14 12/14 02/15 EUR in AUD 90-Tage-Linie AUD 200-Tage-Linie AUD DREIMONATSINTERBANKENSATZ Tschechische Krone (CZK) Das überraschend umfangreich ausgefallene QE-Programm der Europäischen Zentralbank hat den Euro im Betrachtungszeitraum auch gegenüber der tschechischen Krone unter Abgabedruck gesetzt. Letztendlich zog die Währung der Tschechischen Republik um 1,1 Prozent an. Die europäische Gemeinschaftswährung fiel um 30,3 Haleru auf 27,598 tschechische Kronen. Um den deflationären Entwicklungen entgegenzuwirken, ließ die tschechische Zentralbank Anfang November 2013 ihren Worten Taten folgen und intervenierte erstmals seit 2002 wieder am Devisenmarkt. Ihr Ziel war, die tschechische Krone zu schwächen. Während sie zunächst ihre Interventionstätigkeit bis Anfang 2015 fortsetzen wollte, will sie nun den Währungskurs nicht unter die Marke von 27 tschechischen Kronen bis mindestens 2016 fallen lassen. Ihre Entscheidung, die Wechselkursuntergrenze länger als zunächst gedacht beizubehalten, ist auf den anhaltend schwachen Inflationsausblick zurückzuführen. Eine Anhebung der Wechselkursuntergrenze erfolgt nach Angaben der Zentralbank der Tschechischen Republik nur, wenn sich die Disinflationsrisiken verschärfen und als nachhaltig erweisen. Davon geht die Zentralbank derzeit aber nicht aus. Das Austauschverhältnis zwischen den beiden Währungen wird daher mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in den kommenden Monaten innerhalb einer engen Band - breite knapp oberhalb der Marke von 27 tschechischen Kronen verharren. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG DREIMONATSINTERBANKENSATZ

8 IMPRESSUM 8 / 8 IMPRESSUM DZ PRIVATBANK S.A. 4, rue Thomas Edison L-2016 Luxembourg Tel Fax DZ PRIVATBANK (Schweiz) AG Münsterhof 12 CH-8022 Zürich Tel Fax Redaktion Portfoliomanagement, LuxCredit, Angebotserstellung und -kommunikation Redaktionsschluss 19. Februar 2015 LEGENDE EMPFEHLUNG ANLEGER: kaufen aufbauen halten abbauen verkaufen die Währung aktuell kaufen in Schwächephasen sukzessive kaufen bestehende Positionen beibehalten in Stärkephasen sukzessive verkaufen die Währung aktuell verkaufen LEGENDE WÄHRUNGSPROGNOSE: seitwärts Wert des Euro steigt gegen über ausländischer Währung Wert des Euro sinkt gegen über ausländischer Währung LEGENDE EMPFEHLUNG KREDITNEHMER: HINWEIS: Alle Inhalte dieses Dokumentes dienen ausschließlich Ihrer eigenen Information und sollen Ihnen helfen, eine fundierte, eigenständige Entscheidung zu treffen. Allein maßgebliche Rechtsgrundlage für die angebotene Leistung ist der Vertrag zwischen dem Kunden und der DZ PRIVATBANK. Eigene Darstellungen und Erläuterungen beruhen auf der jeweiligen Einschätzung des Verfassers zum Zeitpunkt ihrer Erstellung, im Hinblick auf die gegenwärtige Rechts- und Steuerlage, die sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern kann. Alle weiteren Informationen in diesem Dokument stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen, die für zuverlässig gehalten werden. Für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Quellen steht der Verfasser nicht ein. Die Inhalte dieses Dokuments stellen keine Handlungsempfehlung dar, sie ersetzen weder die individuelle Anlageberatung durch die Bank noch die Beurteilung der individuellen Verhältnisse durch einen Steuerberater. Hinsichtlich der steuerlichen Behandlung der Anlagen bzw. der Erträge wenden Sie sich an Ihren Steuerberater oder eine sonstige Fachperson. Diese Broschüre wurde mit großer Sorgfalt entworfen und hergestellt, dennoch übernimmt die DZ PRIVATBANK keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit. Die DZ PRIVATBANK übernimmt keine Haftung für etwaige Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt aus der Verteilung oder der Verwendung dieses Dokuments oder seiner Inhalte entstehen. Durch die Annahme dieses Dokuments akzeptieren Sie die vorstehenden Beschränkungen als für Sie verbindlich. kurzfristig mittelfristig langfristig spekulativ attraktiv Break-even- Kurs: bis zu 12 Monate auf Sicht 3 Jahre auf Sicht 5 Jahre es ist mit hohen Währungsschwankungen zu rechnen es ist mit relativ geringen Währungsschwankungen zu rechnen gibt jenen Euro-Kurs an, bei dem der Zinsvorteil / -nachteil durch die Währungsveränderung ausgeglichen wird

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 4 / April 2015 INFLATIONS- UND LEITZINSERWARTUNGEN ERREICHEN TIEFPUNKT

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 4 / April 2015 INFLATIONS- UND LEITZINSERWARTUNGEN ERREICHEN TIEFPUNKT Ausgabe 4 / April 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE INFLATIONS- UND LEITZINSERWARTUNGEN ERREICHEN TIEFPUNKT Nachdem das erste Quartal des Jahres durch einen auf breiter Front nachlassenden Preisdruck,

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 3 / März 2015 ZINSSENKUNGSWELLE AUF DEM HÖHEPUNKT

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 3 / März 2015 ZINSSENKUNGSWELLE AUF DEM HÖHEPUNKT Ausgabe 3 / März 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE ZINSSENKUNGSWELLE AUF DEM HÖHEPUNKT Der weltweite Zinssenkungswettlauf ist zwar schon einige Wochen in vollem Gange, aber seit Anfang März nimmt die

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2014

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2014 Ausgabe 9 / September 2014 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Zeitraum zwischen Mitte August und Mitte September bestimmten die aktuelle Geldpolitik sowie Erwartungen über die künftige Ausrichtung der

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 12 / Dezember 2014

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 12 / Dezember 2014 Ausgabe 12 / Dezember 2014 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Die schwersten Krisenjahre liegen hinter uns, das globale Wachstum hat sich im vergangenen Jahr wieder erholt, die ersten zaghaften Annäherungen

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2015 EURO IM AUFWIND CHINA VERUNSICHERT DEVISENMÄRKTE

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2015 EURO IM AUFWIND CHINA VERUNSICHERT DEVISENMÄRKTE Ausgabe 8 / August 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE EURO IM AUFWIND CHINA VERUNSICHERT DEVISENMÄRKTE Im Zeitraum von Mitte Juni bis Mitte August gehörte die europäische Gemeinschaftswährung zu den

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 5 / Mai 2015 WIE NACHHALTIG IST DIE EURO-ERHOLUNG?

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 5 / Mai 2015 WIE NACHHALTIG IST DIE EURO-ERHOLUNG? Ausgabe 5 / Mai 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE WIE NACHHALTIG IST DIE EURO-ERHOLUNG? Seit Mitte April konnte der Euro seine Abwärtsbewegung beenden und Kursgewinne generieren. Die entscheidende

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2015

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2015 Ausgabe 7 / Juli 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE GRIECHENLAND AM ABGRUND PFUND UND YEN STEIGEN IN DER GUNST DER ANLEGER Auch im Zeitraum von Mitte Juni bis Mitte Juli stand das Thema Griechenland

Mehr

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13)

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Kurzfassung: Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Das Comeback des US-Dollar, kurzfristig unterbrochen durch die Entscheidung der US- Notenbank die Reduzierung der Anleihekäufe nicht

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Eurozone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum im negativen Bereich verharren. Dafür

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2015 EURO PROFITIERT VON FINANZMARKTTURBULENZEN

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2015 EURO PROFITIERT VON FINANZMARKTTURBULENZEN Ausgabe 9 / September 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE EURO PROFITIERT VON FINANZMARKTTURBULENZEN Im Zeitraum von Mitte August bis Mitte September sah sich der Handel an den internationalen Finanzmärkten

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 1 / Januar 2013

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 1 / Januar 2013 Ausgabe 1 / Januar 2013 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE An den internationalen Finanzmärkten hellte sich die Stimmung zwischen Mitte November und Mitte Dezember deutlich auf. Grund dafür war die Entscheidung

Mehr

Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life

Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life «Ein gutes Verständnis der schweizerischen Geldpolitik ist für Kreditnehmer und Kreditgeber von Frankenkrediten

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2015

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2015 Ausgabe 6 / Juni 2015 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE VERHANDELN, DROHEN, VERHANDELN GRIECHENLANDKRISE STRAPAZIERT WEITER DIE NERVEN Auch im Zeitraum von Mitte Mai bis Mitte Juni bestimmte die sich kontinuierlich

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2014

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2014 Ausgabe 6 / Juni 2014 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Spekulationen und Erwartungen an die Europäische Zentralbank hinsichtlich ihrer künftigen Geldpolitik beeinflussten in der Zeit von Mitte Mai bis

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.06. bis zum 07.07.2015) 0,5 0,2 0,1 0,2

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.06. bis zum 07.07.2015) 0,5 0,2 0,1 0,2 Helaba Volkswirtschaft/Research DEVISEN KOMPAKT 8. Juli 2015 AUTOR Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de REDAKTION Claudia Windt HERAUSGEBER Dr. Gertrud R. Traud Chefvolkswirt/Leitung

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Nach dem für uns doch überraschenden Zinsschritt von 0,50 % auf 0,25 % erwarten wir vorerst ein Beibehalten des

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2014

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2014 Ausgabe 7 / Juli 2014 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Berichtszeitraum sahen sich die internationalen Finanzmärkte einer hohen Volatilität ausgesetzt. Enttäuschend ausgefallene Wirtschaftsdaten, welche

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2014

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2014 Ausgabe 8 / August 2014 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Zeitraum zwischen Mitte Juli und Mitte August schalteten die internationalen Finanzmärkte in den Krisenmodus. In der Ukraine hatte sich die angespannte

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 5 / Mai 2013

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 5 / Mai 2013 Ausgabe 5 / Mai 2013 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Zwischen Mitte März und Mitte April war das Handelsgeschehen an den internationalen Märkten von einer hohen Volatilität geprägt. Zunächst nahm die

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 9 / September 2012 Ausgabe 9 / September 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Die Aussicht auf eine noch großzügigere Liquiditätsversorgung durch die führenden Notenbanken hat das Handelsgeschehen an den internationalen

Mehr

MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 10/2015 WACHSTUMSÄNGSTE ERHALTEN NEUE NAHRUNG RISIKOANLAGEN BLEIBEN UNTER ABGABEDRUCK

MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 10/2015 WACHSTUMSÄNGSTE ERHALTEN NEUE NAHRUNG RISIKOANLAGEN BLEIBEN UNTER ABGABEDRUCK Ausgabe 10/2015 Editorial WACHSTUMSÄNGSTE ERHALTEN NEUE NAHRUNG RISIKOANLAGEN BLEIBEN UNTER ABGABEDRUCK Im September verblieben die internationalen Finanzmärkte weiter im Krisenmodus. Enttäuschend ausgefallene

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen dürften im Euro-Raum noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 14.01. bis zum 12.02.2014) -0,4-0,5 -0,1 -0,7 -0,9 -1,1

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 14.01. bis zum 12.02.2014) -0,4-0,5 -0,1 -0,7 -0,9 -1,1 Helaba Volkswirtschaft/Research DEVISEN KOMPAKT 13. Februar 2014 AUTOR Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de REDAKTION Markus Reinwand, CFA HERAUSGEBER Dr. Gertrud R. Traud

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 10 / Oktober 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 10 / Oktober 2012 Ausgabe 10 / Oktober 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Zwischen Mitte August und Mitte September wurde das Handelsgeschehen an den internationalen Finanzmärkten erneut von den Erwartungen auf eine

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Wir behalten die jeweilige Bandbreite für den 3m- Euribor und die EZB-Zielrate bei. Die Geldmarktzinsen dürften

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 11 / November 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 11 / November 2012 Ausgabe 11 / November 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Zwischen Mitte September und Mitte Oktober trat das Handelsgeschehen an den internationalen Finanzmärkten in eine Phase der Konsolidierung und

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 3 / März 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 3 / März 2012 AUSGABE 3 / März 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Zeitraum von Mitte Januar bis Mitte Februar verbesserte sich die Stimmungslage an den internationalen Finanzmärkten deutlich. Aufgrund der Absicht

Mehr

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.09. bis zum 07.10.2014) -0,1 -2,8-1,6 -1,6 -0,8

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.09. bis zum 07.10.2014) -0,1 -2,8-1,6 -1,6 -0,8 Helaba Volkswirtschaft/Research DEVISEN KOMPAKT 8. Oktober 2014 AUTOR Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de REDAKTION Claudia Windt HERAUSGEBER Dr. Gertrud R. Traud Chefvolkswirt/Leitung

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. Juli 2011 Euro erneut im Mittelpunkt des Marktgeschehens Euro versus ausgewählte Währungen Minimum-Maximum-Bandbreite

Mehr

Finanzmarktperspektiven 2015

Finanzmarktperspektiven 2015 Finanzmarktperspektiven 2015 Makroökonomischer Ausblick Bruno Gisler Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Makroökonomisches Fazit vom November 2013 Die Industriestaaten werden

Mehr

RWI : Positionen RWI ESSEN. Wim Kösters, Christoph M. Schmidt, Torsten Schmidt und Tobias Zimmermann. #25 vom 3. Juli 2008

RWI : Positionen RWI ESSEN. Wim Kösters, Christoph M. Schmidt, Torsten Schmidt und Tobias Zimmermann. #25 vom 3. Juli 2008 Wim Kösters, Christoph M. Schmidt, Torsten Schmidt und Tobias Zimmermann RWI : Positionen #25 vom 3. Juli 2008 RWI ESSEN RWI : Positionen #25 vom 3. Juli 2008 Herausgeber: Rheinisch-Westfälisches Institut

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Die US-Leitzinswende Die Leitzinswende in den USA dürfte kurz bevor stehen. Wir rechnen damit, dass die US-Notenbank am 16. Dezember die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf das neue Zielband von 25 bis 50

Mehr

ZUR NORMALISIERUNG DER US-GELDPOLITIK

ZUR NORMALISIERUNG DER US-GELDPOLITIK ZUR NORMALISIERUNG DER US-GELDPOLITIK. Die Federal Reserve hat bislang an der expansiven Ausrichtung ihrer Geldpolitik festgehalten, eine Normalisierung der Geldpolitik steht jedoch bevor. Das Ankaufprogramm

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Euro: Jahresausblick 2015 Der Euro zeigte sich im vergangenen Jahr gegenüber den zehn Währungen, die die größte Bedeutung für den Außenhandel des Euroraumes haben, sowohl als Verlierer, aber auch als kräftiger

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 2 / Februar 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 2 / Februar 2012 AUSGABE 2 / Februar 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Berichtszeitraum von Mitte Dezember bis Mitte Januar hielt die europäische Staatsschuldenkrise die Märkte weiter fest im Griff. Erhebliche Verunsicherung

Mehr

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012 Marcel Koller Chefökonom Highlights September 2012 Makroökonomisches Umfeld Globale Konjunktur: Erste vorsichtige Anzeichen einer Stabilisierung USA

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 30. Juni 2016. DISCLAIMER & MITTELUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 30. Juni 2016. DISCLAIMER & MITTELUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & MITTELUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte EUR / USD Niedrige Volatilität Der EUR/USD klettert nun langsam höher, nach

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 6 / Juni 2012 Ausgabe 6 / Juni 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE An den internationalen Finanzmärkten war das Handelsgeschehen im Berichtszeitraum von Mitte April bis Mitte Mai von drastisch erhöhter Unsicherheit

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 8. Juli 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 8. Juli 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RICHTUNG ZEITRAUM STRATEGIE / POSITION EINSTIEGS- LEVEL EUR / USD Kurzfristig

Mehr

DEVIN SAGE TXA TRADING: Forex Brief Technische-X-Analyse.de Börsenbrief Ausgabe Nr.99

DEVIN SAGE TXA TRADING: Forex Brief Technische-X-Analyse.de Börsenbrief Ausgabe Nr.99 DEVIN SAGE TXA TRADING: Forex Brief Technische-X-Analyse.de Börsenbrief Ausgabe Nr.99 Sehr geehrte Leser/Innen, Herzlichst Willkommen zum Devin Sage TXA Trading Forex Brief.Sie finden in dieser Ausgabe

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 3. August 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 3. August 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RICHTUNG ZEITRAUM STRATEGIE / POSITION EINSTIEGS- LEVEL EUR / USD Kurzfristig

Mehr

Ausgabe 09/2015 September / Oktober 2015

Ausgabe 09/2015 September / Oktober 2015 Das "große Warten" auf Leitzinserhöhungen Die Geldpolitik ist ein wichtiger Einflussfaktor an den Devisenmärkten. So hat sich vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Wege der Geldpolitik in den USA und

Mehr

Sonderthema. Postbank Research. Januar 2016

Sonderthema. Postbank Research. Januar 2016 Postbank Research Sonderthema Januar 216 Warum die EZB-Sorgen vor einer Deflation übertrieben sind Der Euroraum ist von einer echten Deflation weit entfernt Frühindikatoren deuten auf einen baldigen Anstieg

Mehr

WECHSELKURSE Unterstützung Unterstützung Instrument Trend

WECHSELKURSE Unterstützung Unterstützung Instrument Trend Besuchen Sie etoros neues soziales Handelsnetzwerk: openbook.etoro.com Die Aktienmärkte konsolidierten diese Woche, da die Investoren einen hervorragenden September, einen der besten der Geschichte, verdauten.

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE LUXEMBURG. AUSGABE 05 / Mai 2011

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE LUXEMBURG. AUSGABE 05 / Mai 2011 LUXEMBURG AUSGABE 05 / Mai 2011 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Am 7. April war es endlich soweit. Wie von nahezu allen Beobachtern erwartet, hob die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Hauptrefinanzierungssatz

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2012 Ausgabe 7 / Juli 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Berichtszeitraum von Mitte Mai bis Mitte Juni spitzte sich die europäische Schuldenkrise mit entsprechend negativen Auswirkungen auf das Handelsgeschehen

Mehr

Rückblick und Ausblick

Rückblick und Ausblick Rückblick und Ausblick Woche 45/2011 Freie Ausgabe (leicht gekürzt) Kaum Verbesserung im US-Arbeitsmarkt Die amerikanische Arbeitslosenquote ist auf 9,0 Prozent gesunken. Das geht aus den am Freitag veröffentlichten

Mehr

Wir informieren Sie!

Wir informieren Sie! Wir informieren Sie! 1. Aktuelles vom Markt 2. Portfolio per 3. Bericht des Fondsmanagers per 4. Vermögensaufstellung per 1 AKTUELLES August 2015 24.08.2015 20.08.2015 2 Portfolio Strategische Asset Allokation

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 7. Juni 2015. DISCLAIMER & DISCLOSURES Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 7. Juni 2015. DISCLAIMER & DISCLOSURES Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & DISCLOSURES Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RICHTUNG ZEITRAUM STRATEGIE / POSITION EINSTIEGS- LEVEL EUR / USD Kurzfristig

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2012

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 8 / August 2012 Ausgabe 8 / August 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Das Handelsgeschehen an den internationalen Finanzmärkten stand im Berichtszeitraum von Mitte Juni bis Mitte Juli unter dem Einfluss des EU-Gipfels.

Mehr

Der Weg in die Zinsfalle

Der Weg in die Zinsfalle Der Weg in die Zinsfalle tenen Länder deutlich. Hierbei ist anzumerken, dass die EZB im Gegensatz zu anderen Zentralbanken nicht systematisch Staatsanleihen von Mitgliedsstaaten aufgekauft hat und die

Mehr

Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren

Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 13.03.09 Nationalbank Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren Die Nationalbank

Mehr

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Jacqueline Duschkin Frankfurt, 12. August 2013. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Jacqueline Duschkin Frankfurt, 12. August 2013. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung Marktbericht Jacqueline Duschkin Frankfurt, 12. August 2013 Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung China erkennbare Wachstumsstabilisierung Einkaufsmanagerindex & Wachstum Einkaufsmanagerindizes

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Harter Euro, weiche Zentralbank Die Europäische Zentralbank hat ihre Besorgnis über die Stärke des Euro in den vergangenen Monaten deutlich zum Ausdruck gebracht. Auf der Pressekonferenz zum Zinsentscheid

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 12 / Dezember 2011

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. AUSGABE 12 / Dezember 2011 AUSGABE 12 / Dezember 2011 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE An den internationalen Finanzmärkten zeigte sich das Handelsgeschehen in den letzten Wochen erneut schwankungsintensiv. Das heftige Auf und Ab

Mehr

Whg. Letzte Nachrichten Währungseinfluss

Whg. Letzte Nachrichten Währungseinfluss Whg. Letzte Nachrichten Währungseinfluss Bank of England hält an Niedrigzins fest Die britische Notenbank hält die Zinsen weiterhin auf ein historisch niedriges Niveau. Gestern wurde der Schlüsselsatz

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. PWM Marktbericht Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. Juni 2011 USA Erholung verläuft frustrierend langsam Äußerungen von Ben Bernanke im Nachgang zur US-Notenbanksitzung Ben

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 16. Juni. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 16. Juni. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RICHTUNG ZEITRAUM STRATEGIE / POSITION EINSTIEGS- LEVEL EUR / USD Kurzfristig

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Zinsanstieg zu schwach für Wende am Devisenmarkt Der Euro sah sich in den vergangenen Wochen einem starken Zinsanstieg ausgesetzt. Allein seit Anfang Juni sind die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen

Mehr

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13 Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.09.13 Kurzfassung: Zwei wichtige Fragen beschäftigen die Anleger a) Wie weit werden die Renditen für Staatsanleihen noch steigen? b) Liegt

Mehr

Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch)

Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch) Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Januar 2015 Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch) 2 EZB auf Autopilot Draghi sorgt für Unruhe Bilanzausweitung der EZB aggressiver als vom Markt erwartet

Mehr

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch abcdefg Mediengespräch Bern, 14. Juni 2007 Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Die Schweizerische Nationalbank erhöht das Zielband für den Dreimonats-Libor mit sofortiger Wirkung um 0,25 Prozentpunkte

Mehr

Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik

Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik MARKTKOMMENTAR Niedrige Zinsen, geringe Wachstumsdynamik Wirtschaft im Euroraum wird im nächsten Jahr wieder wachsen Wirksamkeit der EZB-Geldpolitik ist begrenzt Bundesanleihen im Sog von US-Treasuries

Mehr

Gesamtergebnis: 193. Die gestrigen Trades. EUR/USD Trade ausgelöst? GBP/USD Trade ausgelöst? USD/JPY Trade ausgelöst?

Gesamtergebnis: 193. Die gestrigen Trades. EUR/USD Trade ausgelöst? GBP/USD Trade ausgelöst? USD/JPY Trade ausgelöst? Die gestrigen Trades EUR/USD Trade ausgelöst? GBP/USD Trade ausgelöst? USD/JPY Trade ausgelöst? Short 1,4250 Pips Short 1,6235 Pips Short 80,85 Pips 100% Kursziel 1,4180 70 100% Kursziel 1,6165 70 100%

Mehr

abc Wir informieren Sie!

abc Wir informieren Sie! Wir informieren Sie! 1. Aktuelles vom Markt 2. Portfolio per 3. Bericht des Fondsmanagers per 4. Vermögensaufstellung per AKTUELLES März/April 2016 Ölpreis das Prinzip Hoffnung Die Hoffnungen waren von

Mehr

AKTUELLE MARKTEINSCHÄTZUNG MÄRZ 2016

AKTUELLE MARKTEINSCHÄTZUNG MÄRZ 2016 AKTUELLE MARKTEINSCHÄTZUNG MÄRZ 2016 Kathrein Privatbank - exklusive Privatbank in einer finanzstarken Bankengruppe. 2014 vom Fachmagazin Euromoney in 7 Kategorien ausgezeichnet, darunter für Best Privatbanking

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 9. Juni 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 9. Juni 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RICHTUNG ZEITRAUM STRATEGIE / POSITION EINSTIEGS- LEVEL EUR / USD Kurzfristig

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 5. Juni 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 5. Juni 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RICHTUNG ZEITRAUM STRATEGIE / POSITION EINSTIEGS- LEVEL EUR / USD Kurzfristig

Mehr

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich?

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Agenda Mandat der EZB Definitionen Inflation Klassische Instrumente der Geldpolitik der EZB Quantitative Easing Diskussion Mandat der EZB Artikel 127

Mehr

AQUILA MONITOR. Unabhängig, diszipliniert, transparent. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher.

AQUILA MONITOR. Unabhängig, diszipliniert, transparent. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. AQUILA MONITOR März 2015 Unabhängig, diszipliniert, transparent. Und eine Spur persönlicher. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Inhalt: Executive Summary Makroökonomische

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Wechselkurs hinterlässt Spuren in der US-Geldpolitik Im September überraschte die US-Notenbank mit der Verschiebung der Leitzinswende. Auf der Pressekonferenz hat die Präsidentin der US-Notenbank Janet

Mehr

Entdecke das Investier in Dir! Mit einem Fondssparplan von Union Investment. Start

Entdecke das Investier in Dir! Mit einem Fondssparplan von Union Investment. Start Entdecke das Investier in Dir! Mit einem Fondssparplan von Union Investment Start Stellen Sie sich vor: Sie zahlen 10 Jahre monatlich 100, Euro in einen Sparplan ein (100 x 12 x 10 Jahre), so dass Sie

Mehr

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE LUXEMBURG. AUSGABE 02 / Februar 2011

WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE LUXEMBURG. AUSGABE 02 / Februar 2011 LUXEMBURG AUSGABE 02 / Februar 2011 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Das Europa der zwei Geschwindigkeiten manifestiert sich immer mehr. Laut einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes wuchs

Mehr

PremiumPLUS BONDPLUS: Rückblick Mai 2016* / Ausblick Juni 2016*

PremiumPLUS BONDPLUS: Rückblick Mai 2016* / Ausblick Juni 2016* PremiumPLUS BONDPLUS: Rückblick Mai 2016* / Ausblick Juni 2016* Rückblick Im Mai zeigten sich die internationalen Aktienmärkte gemischt. Die entwickelten Märkte (Europa, USA und Japan) waren zwischen 2

Mehr

Unterstützung I. Das britische BIP ist voraussichtlich im ersten Quartal um 0,3 % gewachsen

Unterstützung I. Das britische BIP ist voraussichtlich im ersten Quartal um 0,3 % gewachsen Die starke Korrelation zwischen den Aktienmärkten und dem Euro brach in dieser Woche zusammen: Der Euro erholte sich von seinem Tiefststand, aber die Aktienmärkte testeten die Flash-Crash-Tiefststände

Mehr

Pressemitteilung Seite 1

Pressemitteilung Seite 1 Seite 1 Essen, den 18. März 2008 RWI Essen: Deutsche Konjunktur derzeit im Zwischentief Das RWI Essen geht für das Jahr 2008 weiterhin von einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7%

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Euro zum Sommeranfang: Ab in den Süden In den vergangenen vier Wochen gab es zwei wichtige Ereignisse für die Europäische Gemeinschaftswährung, die für viele Schlagzeilen gesorgt haben: Erstens die Wahlen

Mehr

Quartalsupdate Januar März 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.12.12

Quartalsupdate Januar März 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.12.12 Quartalsupdate Januar März 2013 für Anleihemarkt (Zinsen) 30.12.12 Kurzfassung: Zinsen am Tiefpunkt Zinswende Börsenpsychologisch erreicht? Eine Meldung in der FT vom 20.11.2012 sagt aus, dass Pensionskassen

Mehr

Sonderthema. Investmentstrategie. August 2014

Sonderthema. Investmentstrategie. August 2014 Investmentstrategie Sonderthema August 4 Thema des Monats: Trendwende in der US-Geldpolitik sollte deutliche Abwertung des Euro einleiten EZB bricht Aufwertungstendenz des Euro Euro fundamental überbewertet

Mehr

Euro-US-Dollar: Ein neues Kapitel in einer wechselhaften Beziehung

Euro-US-Dollar: Ein neues Kapitel in einer wechselhaften Beziehung Überblick Euro-US-Dollar: Ein neues Kapitel in einer wechselhaften Beziehung Der verbindet die zwei wichtigsten Währungen der Weltwirtschaft. Die europäische Einheitswährung hat sich nach ihrer Geburt

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Euro-Aufwertung: kein negativer Konjunkturschock Die Renditen zehnjähriger deutscher Staatsanleihen sind innerhalb von zwei Wochen von 5 Basispunkten auf bis zu 74 Basispunkte angestiegen. Dieser Zinsschock

Mehr

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 24: Oktober 2012 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Fremdwährungskonten immer beliebter 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

M A K R O A U S B L I C K O S T E U R O P A

M A K R O A U S B L I C K O S T E U R O P A M A K R O A U S B L I C K O S T E U R O P A 06. M ä r z 2 0 1 5 Die Währungen Osteuropas entwickelten sich seit Februar 2014 also kurz vor dem Beginn der russischen Annexion der Krim sehr unterschiedlich.

Mehr

Frankfurter Handelsplatz kaum helfen, seine magere Devisenbilanz aufzubessern.

Frankfurter Handelsplatz kaum helfen, seine magere Devisenbilanz aufzubessern. Große FX-Bewegung steht bevor Wellenreiter-Kolumne vom 07. Mai 2014 FX steht für Foreign Exchange. Der Währungsmarkt stellt mit einem handelstäglichen Volumen von 5,3 Billionen US-Dollar den größten Finanzmarkt

Mehr

MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 09/2015 ABWERTUNG DES YUAN LÖST SCHWERE TURBULENZEN AUS AKTIENMÄRKTE SCHALTEN IN CRASHMODUS

MARKTÜBERSICHT. Editorial DZ PRIVATBANK. Ausgabe 09/2015 ABWERTUNG DES YUAN LÖST SCHWERE TURBULENZEN AUS AKTIENMÄRKTE SCHALTEN IN CRASHMODUS Ausgabe 09/2015 Editorial ABWERTUNG DES YUAN LÖST SCHWERE TURBULENZEN AUS AKTIENMÄRKTE SCHALTEN IN CRASHMODUS Im August war das Handelsgeschehen an den internationalen Finanzmärkten durch eine Vielzahl

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Hauptszenario (hohe Negativszenario (niedrige Positivszenario (geringe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Europäische Zentralbank stellt

Mehr

EUR/USD: Gegenbewegung ist fällig. News aus den Finanzmärkten 08. Januar 2015

EUR/USD: Gegenbewegung ist fällig. News aus den Finanzmärkten 08. Januar 2015 EUR/USD: Gegenbewegung ist fällig News aus den Finanzmärkten 08. Januar 2015 EUR/USD: Gegenbewegung ist fällig Dr. Thomas Gitzel, Chefvolkswirt Der Euro musste bereits in den ersten Tagen des neuen Jahres

Mehr

ASSET ALLOCATION UND MARKTEINSCHÄTZUNG DER HYPO SALZBURG DEZEMBER 2015

ASSET ALLOCATION UND MARKTEINSCHÄTZUNG DER HYPO SALZBURG DEZEMBER 2015 ASSET ALLOCATION UND MARKTEINSCHÄTZUNG DER HYPO SALZBURG DEZEMBER 2015 DOKUMENTIERTE ANLAGEPOLITIK Die Spezialisten der HYPO Salzburg aus den Bereichen Asset Management, Private Banking und Treasury erstellen

Mehr

Einleitende Bemerkungen von Fritz Zurbrügg

Einleitende Bemerkungen von Fritz Zurbrügg Bern, 20. Juni 2013 Einleitende Bemerkungen von Ich werde meine Ausführungen mit der Lage an den Finanzmärkten beginnen. Danach werde ich auf die Bewirtschaftung unserer Währungsreserven eingehen. Anschliessend

Mehr

Devisenfokus 13. September 2012. Japanischer Yen. Helaba Volkswirtschaft/Research

Devisenfokus 13. September 2012. Japanischer Yen. Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research Devisenfokus 13. September 2012 Japanischer Yen Autor: Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de Redaktion: Claudia Windt Der Euro erholte sich in

Mehr

Praxisarbeit im Rahmen des Lehrgangs Management für gemeinnützige Wohnbauträger. Zürich, 11. März 2014

Praxisarbeit im Rahmen des Lehrgangs Management für gemeinnützige Wohnbauträger. Zürich, 11. März 2014 Praxisarbeit im Rahmen des Lehrgangs Management für gemeinnützige Wohnbauträger Zürich, 11. März 2014 Vorzeitiger Ausstieg aus der Hypothek ohne Margen-Penalty und mit indirekter Rückzahlung Verfasser:

Mehr

YOU INVEST Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank. 6. März 2014

YOU INVEST Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank. 6. März 2014 Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank 6. März 2014 Referenten Gerhard Beulig Head of Private Client Asset Management ERSTE-SPARINVEST Mag. Gerhard Winzer Chefvolkswirt

Mehr

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Mag. Rainer Bacher / Kommunalkredit Austria 25.10.2011 ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR Auf dem Weg in eine düstere Zukunft? ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR

Mehr

informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24.

informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24. informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24. Oktober 2013 Inflation Was genau ist Inflation eigentlich? Definition Inflation Inflation

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen Szenarien Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Beschreibung Mögliche Anlageklassen Hauptszenario (hohe Aktuelles Kapitalmarktumfeld Die US-Notenbank hat die Zinswende zunächst verschoben

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Euro: EZB Intervention zeigt Wirkung Der Euro-US-Dollar Wechselkurs gibt nur einen unzureichenden Blick auf die preisliche Wettbewerbsfähigkeit im Außenhandel und einen möglichen Inflationsimpuls. Denn

Mehr

STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015

STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015 STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015 FINANZMARKTREPORT 12/08/2015 ZINSERHÖHUNG IN DEN USA STEHT VOR DER TÜR US-WIRTSCHAFT WIEDER AUF DEM WACHSTUMS- PFAD. ZINSERHÖHUNG

Mehr

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Johannes Müller 21. September 2015. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Johannes Müller 21. September 2015. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung Marktbericht Johannes Müller 21. September 2015 Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung U.S. Notenbank: September Zinsentscheidung Keine Veränderung des US Leitzins Verweis auf Risiken aus

Mehr