Plausible Deniability

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1 Angewandte Informatik Plausible Deniability

2 Agenda Einführung Deniable Encryption Grundlagen File in File Empty Space Decoy

3 Agenda Steganographic Filesystems Angriffsszenarien Password Storage Buch-Methode Biometrie

4 Agenda Fazit/Ausblick Diskussion

5 Einführung Zur Person Master Student an der HTW Berlin Thema Im Rahmen des Seminars Wissenschaftliches Arbeiten

6 Deniable Encryption

7 Grundlagen Baut auf Steganographie auf Steganographie ist erfolgreich, wenn kein Rückschluss durch Dritte möglich

8 Grundlagen Der Begriff Plausible Deniability Eingeführt von Julian Assange und Ralf Weinmann (~1996/1997) Im Rahmen des Rubberhose Filesystems

9 Grundlagen Im Paper Deniable Encryption 1997 weiter betrachtet Hier hauptsächlich Kommunikation in der Theorie

10 File in File Idee: Daten innerhalb einer Datei verstecken Unauffällig möglich z.b. in Bildern oder Musikdateien

11 File in File Ersetzung bzw. Veränderung von unwichtigen Informationen Beispiel: Bilddatei Quelle: wikipedia

12 File in File + Simple Implementierung -relativ wenig Informationen versteckbar

13 Empty Space Idee: Volume innerhalb des freien Speicherplatzes freier Speicher wird zunächst mit Random- Werten gefüllt

14 Emty Space Partitions Header an definierten Stellen ohne entsprechende Passphrase nicht erkennbar

15 Emty Space Beispiel: TrueCrypt

16 Emty Space + Simple Implementierung Platz für viele Daten + - u.u. auffällig

17 Empty Space w/ Decoy Idee: Crypto Volume im Crypto Volume Vorgehen gleicht zunächst Empty Space

18 Empty Space w/ Decoy Dann aber: zweite Partition innerhalb der Ersten innerhalb des freien Speichers zwei Passphrases (inner/outer Volume)

19 Empty Space w/ Decoy Beispiel: TrueCrypt

20 Empty Space w/ Decoy + Relativ simple Implementierung Platz für viele Daten + - problematisch, wenn inneres Volume nicht gemountet -Decoy Daten müssen gut gewählt werden

21 Steganographic FileSystems Idee: Keine extra Software, FS kümmert sich um alles Theoretisch von Ross Anderson, Roger Needham & Adi Shamir 1998 vorgestellt

22 Steganographic FileSystems Daten können selektive verschlüsselt werden ohne jeweilige Passphrase keine Kenntniss über die existierenden Daten

23 Steganographic FileSystems Beispiele: Rubberhose FileSystem PhoneBookFS StegFS

24 Steganographic FileSystems StegFS als aktuellster Vertreter: bis 2001 entwickelt kein stable release vorhanden (im Original) fortgeführt auf SourceForge

25 Steganographic FileSystems + Relativ komplexe Implementierung Platz für viele Daten + - Manche Szenarien, die zu Datenverlust führen sind nicht vermeidbar

26 Angriffsszenarien

27 Watermarking Attacken Idee: Nachweisen der Existenz durch wiederkehrende Muster funktionierte bei vielen (älteren) Systemen

28 Watermarking Attacken Verschlüsselung funktioniert Sektorweise da Daten über die Festplatte verteilt sind Daher: ein IV pro Sektor benötigt Berechnung anhand der ersten 16-bit Sektor Id

29 Watermarking Attacken 16 bit = unique Ids 32 MB

30 Watermarking Attacken Suche nach vielfachen, sich wiederholenden Mustern Genügt meist als Indiz

31 Watermarking Attacken Es geht noch besser! Existenz-Nachweis von Dateien

32 Watermarking Attacken Datei muss bekannt sein Es eignen sich z.b. Betriebssystem Dateien oder untergeschobene Daten Crypto-Algorithmus muss geraten werden

33 Watermarking Attacken Ausgangssituation unverschlüsselte Repräsentation Block 1 Block 2 Block 3 Block.. Block n ausgewählte Datei IV Block 1 Block 2 Block.. Block n Sektor m vermutete verschlüsselte Repräsentation müssen identisch sein IV Block 1 Block 2 Block.. Block n Sektor n

34 Watermarking Attacken XOR Operation durchführen unverschlüsselte Repräsentation Block 1 Block 2 Block 3 Block.. Block n ausgewählte Datei XOR = XOR IV Block 1 Block 2 Block.. Block n Sektor m vermutete verschlüsselte Repräsentation müssen identisch sein IV Block 1 Block 2 Block.. Block n Sektor n

35 Watermarking Attacken Daraus folgt unverschlüsselte Repräsentation Block 1 Block 2 Block 3 Block.. Block n XOR ausgewählte Datei = XOR IV Block 1 Block 2 Block.. Block n Sektor m vermutete verschlüsselte Repräsentation müssen identisch sein IV Block 1 Block 2 Block.. Block n Sektor n

36 Password Storage

37 Password Storage Passwörter sollen so lang und komplex wie möglich sein Daher: so gut wie nicht merkbar kaum Entwicklungen in den letzen Jahren

38 Buch Methode Idee: Merken eines Hinweises auf das Passwort Buch aus dem Regal auswählen Buch, Seite und Methode merken

39 Buch Methode auch andere Passwort-Quellen denkbar sollten möglichst langlebig sein

40 Datenträger Ablage auf einem Datenträger sichere Verwahrung dessen

41 Datenträger Kompromiss nötig Location vs. Comfort

42 Biometrie einfache Passwortgenerierung immer dabei

43 Biometrie meist einfach identifizierbar (eingebauter Fingerprint Scanner o.ä.) u.u. einfach fälschbar (Fingerprint)

44 Fazit/Ausblick

45 Fazit Verschiedene Techniken des Information Hiding Auch so sind die Informationen nicht 100% sicher Kann auch Probleme schaffen

46 Fazit Password Storage nicht das Gelbe vom Ei Wenig Alternativen (?)

47 Ausblick Steganographic Filesystems werden hoffentlich weiter entwickelt möglicherweise als DFS

48 Angewandte Informatik Plausible Deniability

49 Diskussion

50 Angewandte Informatik Plausible Deniability

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