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1 inside 02/06 Das Magazin für mehr Wissen Projektmanagement: Methodisch zum Ziel Wissensmanagement: Mehr als nur Software Makroprogrammierung: Zusatznutzen für CATIA V5 EUROAER: Take off im Channel 9

2 02 I Inhalt In dieser Ausgabe lesen Sie: Titel 04 Projektmanagement Methodisch und kontrolliert zum Ziel hoher Projektqualität 07 Auf Offshore-Kurs in Indien Partnerschaft mit beiderseitigem Nutzen Aus Praxis und Unternehmen 08 Take off im Channel 9 Neue EUROAER-Domizile in Hamburg und Bremen 04 Projektmanagement Globalisierung und grenzüberschreitende Projekte weisen der methodischen Projektsteuerung eine bedeutsame Rolle zu. 10 Wissen managen Softwaretools sind kein Erfolgsgarant Soziale Netzwerke umso eher 14 Offroad fahren onroad fühlen IndustrieHansa erstellt Betriebsanleitung für neue Mercedes-Benz GL-Klasse 17 Strukturiert verwalten Mehr Qualität in der Technischen Dokumentation durch Content Management 18 Bayern startet Aerospace-Initiative IndustrieHansa von Anfang an dabei DaimlerChrysler 14 Offroad fahren onroad fühlen Neue Mercedes-Benz GL-Klasse fährt mit Betriebsanleitung von IndustrieHansa. 19 Mit Hochfrequenz zum MBA Erfolgreich berufsbegleitend studieren an der IndustrieHansa Business Akademie IndustrieHansa auf der PTC World... Zusammen mit dem Hardwarepartner NTSI präsentierte IndustrieHansa auf der PTC World in Düsseldorf sein Service- und Lösungsspektrum im Umfeld dieses führenden CAD- und PLM-Anbieters. Auf superschnellen Workstations wurden die aktuellen Versionen der PTC-Software präsentiert. Ein weiteres Highlight stellte die Verlosung einer Workstation dar: Glückliche Gewinnerin war Kirsten Marx, Vertriebsassistentin bei der Firma TTC 3, die von Thomas Wenz, Geschäftsstellenleiter IndustrieHansa Donaueschingen, den Preis überreicht bekam. Impressum IndustrieHansa Consulting & Engineering GmbH Klausenburger Straße 4 D München T +49 (0) 89 / F +49 (0) 89 / Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers und dem Bild- und Texthinweis IndustrieHansa Inside.

3 Editorial I 03 Editorial 02 I 06 Mit Zuversicht auf ein Neues! 20 Approved Supplier Siemens Power Generation zertifiziert IndustrieHansa 22 Makroprogrammierung für CATIA V5 Große Leistungen kleiner Programme Interna 24 Standort-Portrait: Mannheim Vom Zahnimplantat bis zum Feuerwehrfahrzeug News 25 Rund um Technik und Innovation Mit dem Akkuschrauber auf die Piste... Mit Dampf in die Luft... Batterien aus Viren... Die letzte Seite 27 Moderne Zeiten... und auf der electronica 2006 Ein Rekordergebnis hinsichtlich der Besucherzahlen verzeichnete die electronica Davon profitierte auch IndustrieHansa, deren aufmerksamkeitsstark gestalteter Stand die Anlaufstelle für zahlreiche Kunden und Interessenten darstellte. Diese erwartete hier nicht nur Expertengespräche in kleiner Runde, sondern auch eine eigens für die Messe gemixte Getränkekreation: Mit dem Bitkipper ließ sich gut anstoßen... Das Jahr neigt sich dem Ende zu für IndustrieHansa war es ein gutes. Das gilt für die beiden Kernbranchen Automotive und Aviation gleichermaßen, wobei das Automotivegeschäft rund zwei Drittel des Umsatzes darstellt. Der restliche Umsatz wird in der Aviationbranche erwirtschaftet. In der Automobil- und Zulieferindustrie haben wir Kurs gehalten und werden mit zu erwartenden 10 Prozent Mehrumsatz schneller wachsen als die meisten unserer Wettbewerber. Als Umsatztreiber beweist sich hier insbesondere das Consulting- und Trainingsgeschäft im Bereich von CAD/CAM-Systemen. Darüber hinaus konnte das Geschäftsfeld Industrial Engineering im Bereich der Fabrikplanung sowie bei der Entwicklung von elektronischen Komponenten ein starkes Wachstum erzielen. Noch besser sieht die Situation in der Luftfahrtindustrie aus. 50 Prozent Umsatzsteigerung signalisiert das Zahlenwerk ein Steigflug, der unsere Weichenstellungen in Richtung Strategic Supplier bei Airbus bestätigt. Das von IndustrieHansa und Aeroconseil Deutschland in diesem Zusammenhang gegründete Gemeinschaftsunternehmen EUROAER entwickelt sich prächtig. Mit der Bertrandt Ingenieurbüro GmbH ist ein Kooperationspartner hinzugekommen, was zusätzliche Auftriebskräfte verleiht. Wir gehen davon aus, dass wir mit dem Blick auf laufende und zu erwartende Entwicklungsprojekte im Umfeld der Projekte A380, A350 und A30X besser denn je aufgestellt sind, um für Airbus ein bevorzugter Partner mit hoher fachlicher Kompetenz und wirtschaftlicher Attraktivität zu sein. Dazu leisten auch zielgerichtete Offshore-Aktivitäten einen wesentlichen Beitrag, die unter anderem inhaltlicher Bestandteil unserer Titelgeschichte sind. Das Lesen dieser Story sollte Sie aber nicht davon abhalten, auch die anderen thematischen Seiten dieser Ausgabe aufzuschlagen und festzustellen, wie viele unterschiedliche Facetten IndustrieHansa mit ihren Engineering- und IT- Dienstleistungen abdeckt. Viel Lesevergnügen und nützliche Anregungen verbunden mit den besten Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches, gesundes Neues Jahr Helmut Altreiter Mitglied der Geschäftsführung Uwe Hihn Mitglied der Geschäftsführung

4 04 I Titelstory Projektmanagement Bildarchiv: IBM Hier lesen Sie über die zunehmende Bedeutung professionellen Projektmanagements... wie IndustrieHansa diesen Herausforderungen begegnet... welche Rolle Offshore-Aktivitäten für die Projektrealisierung spielen... welche Partnerschaften IndustrieHansa in diesem Zusammenhang eingeht

5 Titelstory I 05 Projektmanagement Je stärker das Wachstum und der Ertrag von Unternehmen von deren Fähigkeit beeinflusst werden, neue Produkte schneller und wirtschaftlicher als andere auf den Markt zu bringen, umso mehr entscheidet die Qualität des Projektmanagements über die Unternehmenszukunft mit. Gerade global agierende Unternehmen mit internationalen Standorten sind auf ein nahtloses Zusammenwirken aller Projektbeteiligten angewiesen was für interne Mitarbeiter, Abteilungen und Bereiche in gleichem Maße gilt wie für externe Dienstleister. Eine zusätzliche Herausforderung stellt die von immer mehr Unternehmen geforderte Einbindung von Offshore-Ressourcen dar, die in der Prozesskette übergreifender Zusammenarbeit ein zusätzlich zu integrierendes und zu steuerndes Element darstellen. IndustrieHansa begegnet diesen Herausforderungen zum einen mit einer konsequenten Stärkung der Projektmanagement-Kompetenzen der Mitarbeiter und zum anderen mit dem Einsatz innovativer Tools.

6 06 I Titelstory Projektmanagement Als Folge der zunehmenden Globalisierung der Märkte steigt in vielen Unternehmen der Anteil grenzüberschreitend zu realisierender Projekte. Immer mehr Unternehmen wickeln beispielsweise ihre Produktentwicklung über verschiedene Standorte hinweg ab. Andere produzieren im Verbund von Fertigungsstätten rund um den Erdball. Schnellere Prozesse wie auch Kostenaspekte sind wesentliche Gründe für diese internationale Arbeitsteilung, in die zunehmend auch Offshore-Aktivitäten eingebunden werden. In diesem Zusammenhang fordern Unternehmen ihre Dienstleistungspartner zunehmend dazu auf, einen Teil ihrer Leistungen über Kooperationen mit ausländischen Zulieferanten zu erbringen. Neben erwarteter Kostenminimierung bewegt sie dabei ein anderer wesentlicher Grund: Die Unternehmen verlagern Teile ihrer Entwicklungs- und Produktionsleistungen in Märkte, die für sie absatzstrategisch von besonderer Bedeutung sind. Für IndustrieHansa spielt Indien als Offshore-Partnerland dabei eine besonders bedeutsame Rolle (siehe Auf Offshore-Kurs in Indien auf Seite 7). Die Internationalisierung samt der Integration von Offshore- Aktivitäten stellt an die Planung und Steuerung von Projekten neue und erweiterte Anforderungen. Das gilt umso mehr, als immer mehr Unternehmen dazu übergehen, komplette Entwicklungsaufgaben in Form von Arbeitspaketen an ihre Partner zu vergeben. Projektmanagement, Projektkontrolle und zielorientierte Mitarbeiterführung rücken deshalb mehr und mehr in den Fokus. IndustrieHansa Business Akademie: Projektmanagement ein Schwerpunkt IndustrieHansa entspricht den hohen Anforderungen an die fachliche Kompetenz der Projektmanager und Teammitglieder mit zielgerichteten Qualifizierungsmaßnahmen, die insbesondere von der unternehmenseigenen IndustrieHansa Business Akademie (IBA) durchgeführt werden. In den Kursen werden Mitarbeiter auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe als Projektleiter vorbereitet. Sie lernen Projekte methodisch zu planen, systematisch zu steuern und nachvollziehbar zu dokumentieren. Erprobte Techniken für eine effiziente Teamarbeit und Kommunikation stehen dabei ebenso auf der Agenda wie die Sensibilisierung für erfolgskritische Faktoren: Qualitäts-, Risiko- und Änderungsmanagement stellen in diesem Zusammenhang Beispiele für eine inhaltliche Ausrichtung dar, die auf die Vermittlung höchster Projektmanagement-Kompetenz ausgerichtet ist. Auch erfahrenen Profis werden neue Wege aufgezeigt. Sie investieren regelmäßig einen Teil ihrer Zeit in den Transfer von aktuellem Wissen, um die Effizienz der Arbeit ihrer Projektteams zu erhöhen. Wichtigste Offshore-Destination ist Indien. Das gilt längst nicht mehr nur für IT-Services. Mittlerweile werden auch Konstruktions-Dienstleistungen von indischen Unternehmen angeboten. In dem einen wie anderen Fall kommt den Indern entgegen, dass sie über ein großes Potenzial qualifizierter Mitarbeiter verfügen, die auf einem vergleichsweise niedri- Fortschrittliche Tools Mit PQM sicher zum Ziel Die Erfahrungen und Kompetenzen der Mitarbeiter sind viel, aber nicht alles, wenn es um erfolgreiches Projektmanagement geht. Eine weitere tragende Rolle für das Projektmanagement übernehmen unterstützende Tools. Eines davon trägt den Namen PQM (Projekt- und Qualitätsmanagement) und wurde erst jüngst im Geschäftsfeld Aviation von IndustrieHansa sowie bei der Beteiligungsgesellschaft EUROAER eingeführt. Die Software deckt mit Projektplanung und Projektcontrolling wesentliche Bausteine für ein leistungsstarkes Multiprojektmanagement ab. Zudem verbindet sie das Projektmanagement mit Qualitätsmanagement und unterstützt damit nachhaltig eine qualitätsorientierte Projekt-

7 Titelstory I 07 Auf Offshore-Kurs in Indien Offshore-Outsourcing als Folge der Globalisierung der Dienstleistungen hat mittlerweile über die IT hinaus auch den Bereich der Konstruktion erfasst. Immer mehr Unternehmen verlangen von ihren Partnern die Einbindung von Offshore-Aktivitäten in die Projektrealisierung. Das Ziel ist klar: Durch die Nutzung von Ressourcen in Niedriglohnländern wie Indien erwarten sie Kostenreduzierungen. gen Lohnniveau tätig sind. Allerdings steigen auch in Indien die Personalkosten, was große indische Outsourcing-Anbieter inzwischen dazu veranlasst, in andere asiatische Länder zu expandieren und sich zudem in osteuropäische Firmen einzukaufen. Bilder: Auch IndustrieHansa nutzt Offshore-Partner als verlängerte Werkbank, behält allerdings die Kernkompetenzen im eigenen Land. Auf diese Weise stärkt das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit und sichert die Existenz heimischer Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung. Ein aktuelles Beispiel ist die Zusammenarbeit von IndustrieHansa mit dem indischen Offshore-Dienstleister CADES, einem in Bangalore ansässigen Anbieter von Aerospace Product Design and Engineering Services. Auf der Grundlage dieser Partnerschaft will IndustrieHansa die Wettbewerbsposition im Hinblick auf die Teilnahme an Konstruktionsausschreibungen großer Hersteller wie Airbus stärken. abwicklung: Darauf legen unsere global agierenden Kunden wie Airbus besonderen Wert, verdeutlicht IndustrieHansa- Bereichsleiter Wolfgang Schneider. Nicht nur das. Kunden wie die Airbus Deutschland GmbH verlangen von ihren Zulieferanten der ersten Reihe EUROAER gehört zum kleinen Kreis der zertifizierten Strategic Supplier von Airbus Deutschland - noch mehr. Sie müssen in der Lage sein, auch die weit verzweigte Lieferantenlandschaft der 2. Reihe zu steuern. Dazu bedarf es eines professionellen Projekt- und Qualitätsmanagements, ergänzt Wolfgang Schneider. Mit PQM optimieren IndustrieHansa und EUROAER die bereits vorhandenen Kompetenzen in diesem Umfeld. Projektleiter und alle am Projekt beteiligten internen und externen Mitarbeiter können via Webclient auf diese zentrale Datenbanklösung zugreifen, Ressourcen steuern, Termine überwachen und Aufwände erfassen. Eine der vielen nützlichen Features ist die Fertigstellungsanalyse. Gunther Strötker, der im Geschäftsfeld Aviation von IndustrieHansa das Fachteam Kabine leitet: Damit kann man auf einen Blick den Ist- und Soll-Erfüllungsgrad, den Endtermin und den geleisteten Aufwand feststellen. Langjährige Praxiserfahrung, kontinuierliche Weiterbildung und innovative unterstützende Tools: Aus diesem Miteinander entwickeln sich die Stärken des Projektmanagements bei IndustrieHansa. Sie verbinden sich zu einer zuverlässigen Plattform, auf der Kundenprojekte in guten, weil professionellen Händen sind.

8 08 I Interna Umzug Bild: EUROAER: Neue Domizile in Hamburg und Bremen Take off im Channel 9 Am Harburger Binnenhafen gehört zwar der Blick auf das Wasser zum täglichen Bild, aber in den entstandenen modernen Bürohäusern auf dem Hafengelände stehen zu einem beträchtlichen Teil Aktivitäten zur Luft im Fokus. In einem dieser Gebäude, dem so genannten Channel 9, hat der Engineering-Dienstleister EUROAER ein neues Domizil gefunden. Er wurde von den Unternehmen IndustrieHansa und Aeroconseil Deutschland gegründet. Unterstützung bietet auch der Kooperationspartner Bertrandt. Der offizielle Take off in den gemeinschaftlich belegten Büro- Etagen fand Anfang September statt parallel zur offiziellen Einweihung des Bürohaus-Komplexes durch den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Ole von Beust. Dieser ließ es sich nicht nehmen, bei dieser Gelegenheit zusammen mit Investor Arne Weber auch dem EUROAER-Team einen Besuch abzustatten. Besondere Aufmerksamkeit fand dabei die bei IndustrieHansa installierte Virtual Reality-Powerwall, die Begegnungen der dreidimensionalen Art mit Produkten erlaubt, die physikalisch noch gar nicht existieren. Das neue Hauptquartier von EUROAER bündelt auf den vier Etagen von Channel 9 die Kompetenzen und administrativen Funktionen der drei an EUROAER beteiligten Unternehmen. Für diverse Fachteams stehen sieben Poolräume unterschiedlicher Größe zur Verfügung. Die im Channel 9 gebotene Flexibilität ermöglicht es der EUROAER, den aus dem dynamischen Unternehmenswachstum resultierenden räumlichen Bedarf für neue Arbeitsplätze problemlos zu bewältigen.

9 Interna I Bild 1 Gemeinsame Freude: Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust und IndustrieHansa-Bereichsleiter Wolfgang Schneider Bild 2 Strahlende Gesichter auch bei den Insidern. Von links nach rechts: Jürgen Michels (Geschäftsführung der Bertrandt Ingenieurbüro GmbH Hamburg), Uwe Hihn (Geschäftsführung IndustrieHansa) und Wolfgang Schneider (Bereichsleiter IndustrieHansa) Bild 3 Interessierte Betrachter: Dreidimensionale Einblicke mittels Virtual Reality demonstriert IndustrieHansa-Experte Oliver Wahler, (links) Hamburgs Erstem Bürgermeister Ole von Beust (Mitte) und Investor Arne Weber. 3 Bremen folgt Hamburger Beispiel Auch der EUROAER-Standort in Bremen folgte wenig später dem Hamburger Beispiel. Hier bezog die EUROAER, die zu den wenigen strategischen transnationalen Engineering- Dienstleistern von Airbus Deutschland zählt, ein neues Büro im Europa-Center in der Airport-City. Am Start in eine neue Ära der Dienstleistungs-Erbringung für die Luftfahrtindustrie am Standort Bremen nahmen zahlreiche Gäste teil, die nicht nur die Gelegenheit zum fachlichen Smalltalk nutzten, sondern auch am landestypischen Bremer Brunch-Buffet ihre Freude hatten. Neue Büroräume für EUROAER Bremen im Europa-Center in der Hanna-Kunath-Straße 4

10 10 I Aus der Praxis Industrial Engineering IndustrieHansa geht mit gutem Beispiel voran Management von Wissen mehr als nur Software Einen neuen Ansatz zum Thema Wissensmanagement stellten Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Industrial Engineering/ Electronic Systems im Rahmen der VDI-Tagung Ingenieurwissen effektiv managen in Berlin vor. Sie spiegeln darin eigene Erfahrungen mit der Nutzung von Wissen wider und vermitteln praxisnahe Tipps und Anregungen aus einem Unternehmen, das in puncto Wissensmanagement mit gutem Beispiel vorangeht und seinen Kunden mit gutem Rat in diesem Zusammenhang zur Seite steht. Trotz anderweitiger Beteuerungen wird Wissensmanagement in der betrieblichen Praxis oftmals als eine Frage des richtigen (Software-)Werkzeugs missverstanden. Unbestritten ist zwar, dass Informationstechnologien durch Informationsbereitstellung, -bearbeitung und Kommunikationsunterstützung einen Hier lesen Sie warum der Einsatz von IT-Tools kein Erfolgsgarant für effektives Wissensmanagement ist... welche Bedeutung soziale Netzwerke in den Unternehmen für den Austausch von Wissen haben... warum das Entstehen und die Pflege derartiger sozialer Netzwerke so bedeutungsvoll sind... wie IndustrieHansa im eigenen Unternehmen soziale Netzwerke organisiert und Wissenstransfer methodisch fördert wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung von Wissensmanagement im Unternehmen leisten. Doch zeigen Projekterfahrungen in Europa und den USA in den letzten 10 Jahren, dass die in das IT-zentrierte Wissensmanagement gesetzten Erwartungen überwiegend nicht erfüllt werden konnten. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis war nicht überzeugend. Das gilt im Besonderen für die Erfassung von Erfahrungswissen, was oftmals noch am Ende eines langen Arbeitstags erledigt werden soll. Als Folge davon war die Mitarbeiterbeteiligung nicht ausreichend. Sie sank meistens nach einem kurzen Einführungshype rasch wieder ab. Bei einem IT-zentrierten Wissensmanagementansatz werden typischerweise Fragen nach der Unternehmensorganisation, Unternehmenskultur oder Mitarbeitermotivation ausgeklammert. Gerade aber diese Faktoren spielen bei der effektiven Erzeugung und Nutzung von Wissen eine dominierende Rolle sie sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Gelingen von Wissensmanagementinitiativen.

11 Aus der Praxis I 11 Weitere Informationen: Zu dem hier behandelten Thema wurde auch ein Artikel im VDI-Bericht Nr veröffentlicht. Der Titel lautet: Wissensaustausch unter Berücksichtigung sozialer Netzwerke und betrieblicher Kontextfaktoren: Analyse und Empfehlungen am Beispiel eines Ingenieurdienstleisters Autoren: Jochen Schmid, Uwe Goetzelt

12 12 I Aus der Praxis Industrial Engineering Insbesondere beim Übertragen von Best Practices zeigte sich, dass das Thema Wissenstransfer wesentlich mehr ist als eine Frage des Suchens und Findens von Informationsbausteinen. Wissen besteht nicht aus greifbaren Objekten, die man abspeichern kann, um sie für andere nutzbar zu machen. Wissen ist immer kontextabhängig. Die Aneignung von Wissen erfolgt über das praktische Erfahren und Ausprobieren. Soziale Netzwerke spielen eine bedeutende Rolle Im Unternehmen geschieht Wissensaustausch hauptsächlich über die Interaktion und Kommunikation mit Kollegen und Kunden in sozialen Netzwerken und Communities of Practice. Was den Wissensaustausch erleichtert oder erschwert, hängt von unterschiedlichsten Faktoren ab: zum Beispiel vom Unternehmenskontext hinsichtlich Unternehmenskultur oder Vergütungssystem oder schlicht und einfach von der organisatorischen Verteilung von Abteilungen auf dem Betriebsgelände. Soziale Netzwerke stellen insbesondere in wissensintensiven Unternehmen die Hauptquelle für Lernen, Innovation, Kernkompetenzen und schließlich den Wettbewerbsvorteil dar. Doch hier liegt oftmals das Problem: Soziale Netzwerke sind organisch und selbstorganisierend und entziehen sich deshalb dem linear-rationalen, prozessorientierten Denkmodell des klassischen Engineerings und Managements. Denn insbesondere wissensintensive Aufgaben, wie beispielsweise Forschung, Entwicklung und Beratung, folgen keiner Routine. Bei diesen Aufgaben sind Wissensbedarfe oft ad-hoc bzw. sehr komplex. Sie können deshalb nicht in Standardprozessen definiert werden. Zudem ändern sich Wissensbedarfe sehr schnell. Netzwerkbildung unterstützen Aufgrund ihrer Wichtigkeit für den Erfolg des Wissensaustauschs und damit den Unternehmenserfolg kann es sich kein Unternehmen leisten, soziale Netzwerke zu ignorieren. Auch wenn ein Management dieser menschlichen Netzwerke schwierig ist, muss versucht werden, die Netzwerkbildung zu unterstützen oder ihr zumindest keine Steine in den Weg zu legen. Grundlage dazu ist ein besseres Verständnis von Netzwerken und betrieblichen Einflussfaktoren. IndustrieHansa: Vorreiterrolle mit alternativen Methoden Im Geschäftsbereich Industrial Engineering/Electronic Systems wurde deshalb eine alternative Herangehensweise entwickelt: Im ersten Schritt wurde eine Analysemethode angewendet, mit der das soziale Netzwerk der Wissensaustauschbeziehungen im Kontext von Unternehmensfaktoren analysiert werden kann. Die untersuchten Kontextfaktoren waren Unternehmenskultur, formale Organisationsstruktur, Führungsstil, Maßnahmen der Personalabteilung sowie Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Daten wurden mittels einer sozialen Netzwerkanalyse sowie von Fragebögen an die 110 Industrial Engineering/Electronic Systems-Mitarbeiter erhoben. Diese Analysemethode hat den Vorteil, dass ein im Grunde diffuser Vorgang wie Wissensaustausch im Unternehmen greifbar gemacht werden kann. Der Ist-Stand eines Wissenstransfer-

13 Wissensmanagement I 13 niert sich als eine Art Gelbe Seiten für die Expertensuche. Der Schwerpunkt der Maßnahmen liegt allerdings auf der Förderung des direkten Wissensaustauschs zwischen den Mitarbeitern. Das beinhaltet unter anderem den Ausbau des bereits existierenden Mentoringprogramms, eine Erweiterung der ins Leben gerufenen Wissensforen sowie eine verstärkte Förderung von Communities of Practice. Beratungskompetenz im Haus Netzwerks sowie der Einfluss des Unternehmenskontextes auf dieses Netzwerk wird mit einer Multifaktorenanalyse quantitativ erfasst und damit messbar gemacht. Stärken und Schwächen insbesondere auch im Unternehmenskontext können somit identifiziert werden. Basierend auf der Analyse können im zweiten Schritt im Dialog mit dem Management und den Mitarbeitern Förderungsinstrumente entwickelt werden. Sie lassen sich im dritten Schritt dort einsetzen, wo sie notwendig sind und periodisch Fortschritte gegenüber der Ist-Situation gemessen werden. Gelbe Seiten für die Expertensuche Neben dem Analysemodell setzt der IndustrieHansa-Geschäftsbereich mittlerweile eine Reihe von Förderungsmaßnahmen ein. Diese umfassen natürlich auch Informationstechnologien, so beispielsweise die Einführung einer Wissenslandkarte. Diese defi- Das Ziel des Projekts war neben einer Förderung des Expertennetzwerks im eigenen Geschäftsbereich der Aufbau von Beratungskompetenz. Dieser Ansatz bietet eine pragmatische Herangehensweise an das komplizierte Thema Wissen und Innovation im Unternehmen. Die Ergebnisse und Erfahrungen sind nicht nur interessant für IndustrieHansa, sondern sie helfen auch Kunden, Unternehmenswissen besser zu nutzen und in mehr Wettbewerbsstärke umzusetzen. Kontakt: IndustrieHansa.de Die Organisation Wissensaustausch Einflussfaktoren Führungsstil Unternehmenskultur Informationstechnologie Soziales Netzwerk Organisationsstruktur Human Resources

14 14 I Aus der Praxis Technical Communication Offroad DaimlerChrysler

15 Aus der Praxis I 15 fahren onroad fühlen Betriebsanleitung für DaimlerChrysler GL-Klasse Mit der GL-Klasse hat Mercedes-Benz einen luxuriösen, großzügigen Geländewagen auf den Markt gebracht, der sowohl auf dem Weg zur Vorstandssitzung als auch zum Lagerfeuer viel zu bieten hat und dabei bis zu sieben Personen bequem Platz bietet. Er verbindet Komfort mit Abenteuer und sorgt für ein völlig neues Fahrerlebnis. Das alles zu erleben und auszukosten, verlangt nicht zuletzt eine hohe Qualität der Betriebsanleitung. Sie stammt aus der Feder der Spezialisten des Geschäftsbereichs Technical Communication von IndustrieHansa.

16 16 I Aus der Praxis Technical Communication Die GL-Klasse meistert die unterschiedlichsten Strecken. Angetrieben wird sie hierbei von starken V6- oder V8-Motoren, unterstützt vom 7G-TRONIC Automatikgetriebe und der individuell einstellbaren Luftfederung AIRMATIC. Das serienmäßige Offroad Pro Technik-Paket sorgt für Fahrspaß im Gelände. Und die exklusive Ausstattung bringt Entspannung, ganz gleich auf welchem Terrain sich der Fahrer bewegt. Genießen Sie diesen ungewöhnlichen Offroader so die Aufforderung zur Tat, die DaimlerChrysler seiner GL-Klasse mit auf den Weg gibt. Dazu gehört eine detaillierte Betriebsanleitung und eine Kurzübersicht, die den Umgang mit der GL-Klasse leichtverständlich nahe bringt. Beides wurde von den Dokumentationsspezialisten der IndustrieHansa in Fellbach neu erstellt. Diese begleiteten den Entwicklungsprozess vom ersten Lastenheft über die Null-Serie bis zum kundenfähigen Fahrzeug. Mehr noch: Sie bleiben der GL-Klasse in ihrer Evolution verbunden, denn DaimlerChrysler hat auch die weitere Pflege der Literatur über den kompletten Lebenszyklus des Fahrzeugs IndustrieHansa übertragen. DaimlerChrysler Kurz und bündig Oliver Nestola, Projektleiter Technical Communication zur Texterstellung: Neue Features wie das Adaptive-Dämpfungs- System (ADS) oder innovative Differenzialsperren sind von uns erstmals beschrieben worden. Sie dienen als Musterdokumente für ähnliche Funktionen in anderen Baureihen. zur Illustration: CATIA-Daten wurden mit dem Softwaretool CINEMA 4D illustrativ aufbereitet, gerendert und mit Darstellungsmitteln wie Positionsnummern, Pfeilen und Lupen versehen. zur Qualität: Den Entstehungsprozess begleiten sowohl interne wie externe redaktionelle Kontrollen und Rechtschreibprüfungen als auch Usability-Tests zur qualitativen Bestimmung von Verständnis und Anwenderfreundlichkeit unserer Beschreibungen.

17 Aus der Praxis I 17 Aus Technical der Praxis Communication Technische Dokumentation Mehr Qualität durch strukturiertes Verwalten Warum Dokumente mehrfach verwenden Produkte sind schließlich doch unterschiedlich! Aussagen wie diese dürften in Unternehmen nicht selten sein, wenn die Frage nach einer strukturierten Verwaltung und damit auch nach der Mehrfachnutzung einmal erstellter Dokumente im Produktentstehungsprozess gestellt wird. Die Praxis sagt anderes: Viele Dokumente lassen sich wiederholt verwenden und damit wiederum kann viel Zeit und Geld gespart werden. Dipl.-Red. (FH) Oliver Wahler ist im Geschäftsbereich Technical Communication von IndustrieHansa für die Gestaltung und Optimierung von Dokumentationsprozessen verantwortlich. Der Experte für Prozessverbesserungen berät in dieser Funktion nicht nur das eigene über 60-köpfige Dokumentationsteam, sondern auch deren Kunden: renommierte Großunternehmen ebenso wie mittelständische Unternehmen. Methodisches Vorgehen zahlt sich aus Für große wie kleinere Unternehmen gilt es, nicht nur auf hohem Qualitätsniveau, sondern gleichermaßen höchst wirtschaftlich zu dokumentieren. Das setzt methodisches Vorgehen voraus. Das war denn auch die Botschaft des Optimierungs-Experten an seine Zuhörer im Virtual Dimension Center Fellbach. Diese waren gekommen, um von Oliver Wahler und seinem Mitreferenten Dipl.-Ing. Thomas Mai (Mai KG) mehr über weniger Aufwand und mehr Qualität in der Technischen Dokumentation durch strukturiertes Verwalten von Texten, Dokumenten, Bildern, Zeichnungen und Grafiken zu erfahren. Was aber lässt sich beispielsweise mehrfach verwenden und erspart damit den Beteiligten, das bewusste Rad wiederholt zu erfinden? Anhand praktischer Beispiele wurde schnell deutlich, dass es trotz der Unterschiedlichkeit von Produkten eine Menge von Gemeinsamkeiten gibt: Symbole, Grafiken, Textmodule für Einleitungen, Hinweise und Konventionen, dazu Animationen, Videos und anderes Multimedia- Material. Intelligent verlinken Nun reicht es nicht, so die Meinung der beiden Experten, Dokumente einmal zu erstellen und sie dann x-mal zu kopieren. Intelligente Verlinkungen schaffen lautete die Botschaft. Dahinter steht moderne digitale Dokumentenverwaltung, das so genannte Content Management. Es schafft die Voraussetzungen dafür, mehrfach verwendbare Dokumente und Medien methodisch abzulegen und sie ohne langes Suchen für unterschiedlichste Zwecke wieder einzubinden. Technologische Bahnen dafür legt das Quasi-Standardformat XML. Wer auf diesen Zug steigt, muss zuvor seine Daten in Ordnung bringen.

18 18 I Aus der Praxis Technical Communication Auf Word- oder DTP-Daten basierende Dokumente lassen sich nämlich nur in Ausnahmefällen automatisch in die neue XML-Welt übertragen. Alles andere muss überarbeitet werden. Das hat seine Vorteile: Die so entstehenden neuen Dokumente sind besser strukturiert, gewachsene und oftmals verschlungene Strukturen werden begradigt und Informationselemente zur Mehrfachnutzung vereinheitlicht. Für alle, die diesen Weg gehen wollen und dafür sachkundige Begleitung suchen, hatte Oliver Wahler gleich noch eine gute Adresse parat: das Consulting des Geschäftsbereichs Technical Communication der IndustrieHansa. tekom: Virtual Reality und Content Management im Fokus Deutlich mehr Besucherinteresse als in den Vorjahren verzeichnete die diesjährige tekom-jahrestagung in Wiesbaden. Die dreitägige Kongressmesse für Technische Kommunikation und Dokumentation legte sowohl bei den Ausstellerals auch bei den Besucherzahlen zu. Insgesamt nutzten Messebesucher die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen im Umfeld der Technischen Dokumentation zu informieren. Der IndustrieHansa-Stand bewies sich mit seiner aufmerksamkeitsstarken Gestaltung als wahrer Blickfang. Er zog allerdings nicht nur Blicke auf sich, sondern auch zahlreiche Besucher an. Dabei drehten sich die meisten Standgespräche um die Themen Virtual Reality-Einsatz in der Dokumentation, Consulting-Dienstleistungen hinsichtlich Content Management und 3D-Animation sowie interaktive Dokumentation allesamt ausgesprochene Kompetenzfelder des Geschäftsbereichs Technical Communication von IndustrieHansa. Aviation IndustrieHansa von Anfang an dabei Bayern startet Aerospace-Initiative bavairia e.v. nennt sich eine neue Vereinigung, die unter starker Beteiligung der in Bayern beheimateten Luft- und Raumfahrtindustrie gegründet wurde. Zu den Mitgliedern der ersten Stunde gehört auch die mit ihrem Hauptsitz in München ansässige IndustrieHansa. Das Unternehmen zählt mit Standorten in Hamburg, München, Laupheim und Bremen zu den führenden Engineering-Dienstleistern in dieser Branche. Der neue Verein hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Entwicklungsdynamik am Wissenschafts- und Technologiestandort Bayern im Bereich der Luft- und Raumfahrt sowie Satellitennavigation zu fördern und in diesem Umfeld innovative Projekte zu initiieren. Dabei soll insbesondere die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft durch den Aufbau neuer Strukturen für Kontakt und Kommunikation vorangetrieben werden. Unter diesem Aspekt sieht Claus Drexl, Leiter des Geschäftsbereichs Industrial Engineering von IndustrieHansa, einen wesentlichen Beweggrund für das Engagement bei bavairia. Als Technologie-getriebenes Unternehmen erwarten wir gerade von einer stärkeren Vernetzung mit Forschungs- und Entwicklungsinstituten sowie Hochschulen weitreichende Impulse für die Entwicklung innovativer Dienstleistungen. Bayern hat seit 1990 bereits mehr als 180 Mio. Euro für die Luft- und Raumfahrtforschung bereitgestellt. Damit ist Bayern das investitionsstärkste Flächenland im alten Bundesgebiet. Mehr als ein Drittel aller in Deutschland in der Luft- und Raumfahrt- sowie in der Satellitennavigations-Branche Beschäftigten arbeiten in Bayern und erwirtschaften rund 5 Mrd. Euro Umsatz.

19 IndustrieHansa Business Akademie (IBA) I 19 MBA-Studium Erfolgreich berufsbegleitend studieren Mit Hochfrequenz zum MBA Die Liste von Mitarbeitern, die mit einem in der IndustrieHansa Business Akademie (IBA) absolvierten Studiengang zum Master of Business Administration (MBA) avancieren, wird länger. Jüngster Träger dieses staatlich anerkannten Titels ist René Rempfer, der seine Master Thesis zum Thema "Economic Benefit of High Frequency Technologies for Engineering and Consulting companies" jetzt erfolgreich an der Partneruniversität Politecnico di Studi Aziendali in Lugano verteidigte. Erfolgreiche Master Thesis-Verteidigung am Politecnico di Studi Aziendali in Lugano: René Rempfer nimmt sein MBA-Zertifikat entgegen. In seiner Master Thesis stellt René Rempfer die wirtschaftliche Nutzbarkeit von Hochfrequenz-Technologien dar und bringt dabei seine Erfahrungen aus Auslandseinsätzen in Bulgarien, Singapur und Malaysia ein. Wie bedeutsam das für die Master Thesis gewählte Thema ist, belegen Untersuchungen von Institutionen wie dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) oder bavairia e.v. Darin wird eine deutlich steigende Nachfrage nach kreativen Individuallösungen festgestellt. In seiner Master Thesis leitet René Rempfer auf der Grundlage der Einordnung von Angebot und Nachfrage in den internationalen Zusammenhang Strategien für die Zukunft deutscher Engineering- und Consulting-Unternehmen ab. Beratungsdienstleistungen im Hochtechnologie-Sektor spielen dabei eine wesentliche Rolle. In diesem Zusammenhang zeigt die Master Thesis Lösungsansätze auf, wie deutsche Unternehmen die steigende Nachfrage nach derartigen Dienstleistungen bedienen können, wobei insbesondere Ansätze für die wirtschaftliche Umsetzung dieser Potenziale im Hochfrequenzbereich im Fokus stehen. Die IndustrieHansa Business Akademie ist eine eigenständige Bildungsinstitution. Sie agiert als so genannte Corporate University und deckt insbesondere den Bildungsbedarf der IndustrieHansa-Mitarbeiter ab. Darüber hinaus steht ihr Bildungsangebot auch Mitarbeitern aus Kundenunternehmen zur Verfügung. Ein Highlight im IBA-Programm ist das MBA-Studium, das berufsbegleitend absolviert werden kann und zu einem staatlich anerkannten Abschluss führt. René Rempfer begleitet als Consultant und Projektingenieur anspruchsvolle Technologieprojekte für renommierte Unternehmen wie Infineon, DaimlerChrysler und Continental Temic. Der gelernte Informationstechniker absolvierte von 1997 bis 2001 ein berufspädagogisches Studium der Elektrotechnik an der TU München, dem er 2003 die Teilnahme am MBA- Programm der IndustrieHansa Business Akademie folgen ließ. In einer sich verändernden Wirtschaftslandschaft nach Wegen suchen, um aktiv zu gestalten und sich nicht passiv zu verhalten, nennt er als wesentliche Motivation zu diesem Schritt. Im Studium habe ich sehr viele Anregungen und Realisierungsmöglichkeiten dazu gefunden, urteilt er. Als Schlüssel dazu sieht er die Kommunikation, die theoretischen Anteile und die ergänzenden Erfahrungen im praktischen Teil des Studiums. Der fünfsprachige MBA-Absolvent will dieses zusätzliche Wissen insbesondere in internationale Projekte einbringen. Wer sich für die Master Thesis von René Rempfer interessiert, kommt hier schnell zum Ziel seiner Informationswünsche:

20 20 I Aus der Praxis Powertrain Solution Als einer der ersten für Siemens PG-tätigen Engineering-Dienstleister erfüllt IndustrieHansa sowohl internationale Qualitätsnormen als auch unternehmensspezifische Anforderungen. Siemens Power Generation: IndustrieHansa als Approved Supplier auditiert Bahram Azadi verantwortet an den Standorten Ratingen und Wolfsburg die vertrieblichen Aktivitäten. Der 1966 in Teheran geborene Diplom-Ingenieur lebt seit 1986 in Deutschland, studierte Maschinenbau in Dortmund und ist seit 1998 bei IndustrieHansa tätig. Zu den von ihm und seinem Team betreuten Kunden gehören neben Siemens PG der Siemens-Arbeitsbereich Transport Systems, Volkswagen AG, FEV Motorentechnik, ThyssenKrupp Presta Steertec, Busch-Jaeger-Elektro und VOSS Automotive. Jetzt kann sich IndustrieHansa offiziell als auditierter Lieferant des Kraftwerkherstellers Siemens Power Generation bezeichnen. Dieser Unternehmensbereich der Siemens AG gehört zu den international führenden Anbietern von Kraftwerkstechnik und ist Komplettanbieter für eine vollständige Palette von Industrielösungen von industriellen Gas- und Dampfturbinen über Turnkey-Kraftwerke bis zu kompletten Verdichterlinien. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund Mitarbeiter.

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