WELT-Konferenz Industrie 4.0 Eine Revolution für die Zukunft Deutschlands

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3 WELT-Konferenz Industrie 4.0 Eine Revolution für die Zukunft Deutschlands Dr. Stephanie Caspar, Verlagsgeschäftsführerin WELT-Gruppe 11. Oktober 2013

4 Produkte der WELT-Gruppe Qualitätsjournalismus 4

5 WELT-Gruppe ist Innovationsführer unser digitales Zeitalter begann vor 18 Jahren Launch des Mobilportals von WELT ONLINE Offensiver Ausbau der Social Media Präsenz Erste überregionale Tageszeitung auf dem ipad Launch DIE WELT / WELT am SONNTAG auf e-reader Kindle Einführung Bezahlmodell Einführung Augmentierung in WELT der ZUKUNFT Erste überregionale Tageszeitung im Internet Launch der iphone Applikation Einführung Bezahlmodelle auf regionalen Portalen Launch Android App erste überregionale Tageszeitung auf allen relevanten Plattformen Einführung Blackberry Applikation 5

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8 Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft im Zeitalter der Industrie 4.0 Prof. Dr. Henning Kagermann WELT-Konferenz Industrie 4.0 Berlin, 11. Oktober WELT-Konferenz Industrie 4.0, 11. Oktober 2013

9 Von Industrie 1.0 zu Industrie 4.0 Robert Bosch Infineon Technologies ABB Phoenix Contact FESTO Wittenstein Siemens T-Systems Trumpf Hewlett-Packard IBM Deutschland SAP acatech BITKOM VDMA ZVEI 10 WELT-Konferenz Industrie 4.0, 11. Oktober 2013

10 Vor welcher Aufgabe steht Deutschland? Perspektivenpapier (04/2013) der Forschungsunion Fokus auf die Bedarfsfelder: Klima & Energie, Gesundheit & Ernährung, Nachhaltige Mobilität, Digitale Wirtschaft & Gesellschaft (vormals Kommunikation), Sicherheit Zukunftsprojekt: Innovationskraft unseres Landes durch gemeinsam getragene Missionen ausbauen und zur Lösung globaler Gestaltungsaufgaben beitragen Drei wichtige übergeordnete Entwicklungen: Stärkere Beteiligung der Gesellschaft Neue Formen der Koordination und Kooperation Digitalisierung als treibende Kraft in allen Missionen 11 WELT-Konferenz Industrie 4.0, 11. Oktober 2013

11 Die Digitalisierung als treibende Kraft (Beispiele) Energie/Klima: Morgenstadt wandlungsfähige Städte (smart cities), intelligent vernetzte Energiesysteme (smart grids) und neue Prozesse für Leben und Arbeit (digitale Lebens- und Arbeitswelten) Gesundheit/Ernährung: Individualisierung der Medizin Digitalisierung und wissensbasierte Systeme werden die Gesundheitsversorgung und das Leben der Menschen nachhaltig beeinflussen (e-health-potenziale) Nachhaltige Mobilität: Vernetzung von Mensch und Fahrzeug intelligente und integrale Steuerung der Verkehrsflüsse (smart traffic), (teil-)autonome Mobilität (smart car) IKT: Industrie 4.0 Deutschlands Zukunft als Produktionsstandort sichern (smart factory), das Internet als Wirtschaftsplattform ausbauen (smart services) 12 WELT-Konferenz Industrie 4.0, 11. Oktober 2013

12 Industrie 4.0 als Teil einer vernetzten, intelligenten Welt Die Smart Factory bringt das Internet der Dinge und Dienste in die Welt der Produktion. In der Smart Factory kommunizieren Menschen, Maschinen und Ressourcen wie in einem sozialen Netzwerk. Mit den Schnittstellen zu Smart Logistics und Smart Grid ist sie ein wichtiger Bestandteil zukünftiger intelligenter Infrastrukturen. 13 WELT-Konferenz Industrie 4.0, 11. Oktober 2013

13 Die Vision von Industrie 4.0 Individualisierung (Losgröße 1) zu den ökonomischen Konditionen eines Massenherstellers wird Realität Produktion wird hoch-flexibel, hoch-produktiv (bis zu +50%), ressourcenschonend (bis zu -50%) und urban-verträglich Wertschöpfungsprozesse werden bedarfsorientiert in Echtzeit optimiert: Bildung virtueller Ad-hoc-Organisationen Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit Rücksichtnahme auf die individuelle Verfügbarkeit der Mitarbeiter Ältere Arbeitnehmer profitieren von intelligenten Assistenzsystemen Die bestehende Infrastruktur kann schrittweise nachgerüstet werden Wettbewerbsfähigkeit einer Hochlohn-Wirtschaft ist gesichert 14 WELT-Konferenz Industrie 4.0, 11. Oktober 2013

14 Beispiel: Der intelligente Materialfluss Verbundprojekt smarti (smart reusable transport items) im EffizienzCluster LogistikRuhr Europalettenkreislauf Cloudbasierter Datendienst, der die Echtzeitdaten der Ladungsträger verwaltet Nutzen für die Konsumgüterindustrie: ca. 10 % geringerer Bestand an Ladungsträgern Umsatzverluste durch Bestellprozessfehler von derzeit 2 bis 3 % auf 0,5 % reduzieren Das bedeutet bis zu 8 Mrd. Euro mehr Umsatz für den deutschen Handel 15 WELT-Konferenz Industrie 4.0, 11. Oktober 2013 Quelle: Fraunhofer IML

15 Grundlegende Paradigmenwechsel bei Industrie 4.0 Intelligente Produkte unterstützen aktiv den Produktionsprozess Aufträge steuern sich selbst durch dynamische Wertschöpfungsketten Autonome, sich selbst organisierende Produktionseinheiten ersetzen passive, vorgeplant betriebene Produktionssysteme Individuelle Verfügbarkeitskalender treten anstelle einer starren Mitarbeiteranwesenheit Ad-hoc-Vernetzung auf Produktions- und Geschäftsebene Die Produktion folgt dem Takt des Menschen Von zentraler Steuerung zu dezentraler Selbstorganisation Auflösung der klassischen Branchengrenzen und Verbände 16 WELT-Konferenz Industrie 4.0, 11. Oktober 2013

16 Der Mensch steht im Mittelpunkt Erweiterte Entscheidungs- und Beteiligungsspielräume für die Beschäftigten sowie Möglichkeiten zur Belastungsregulation Physische Assistenz durch Fähigkeitsverstärker Wartungs- und Planungsassistenz: Lokationsbasiert, kontextadaptiv Innovative Lernformen: Mobil, personalisiert, situationsadaptiv Vernetztes Arbeiten durch multimodale Mensch-Maschineund Mensch-Mensch-Interaktion 17 WELT-Konferenz Industrie 4.0, 11. Oktober 2013

17 Digitale Daten sind ein wichtiger Rohstoff der Zukunft 18 WELT-Konferenz Industrie 4.0, 11. Oktober 2013

18 und Basis für neue internetbasierte Dienstleistungen 19 WELT-Konferenz Industrie 4.0, 11. Oktober 2013

19 und ermöglichen neue internetbasierte Dienstleistungen und Geschäftsmodelle Intelligente Objekte bieten ihre Fähigkeiten als Dienste an. Es entsteht ein Internet der Daten und Dienste auf Basis sicherer und vertrauenswürdiger Cloud-Infrastrukturen (Trusted Cloud). Semantisches Web: Online-Dienste werden weltweit handelbar, erweiterbar und zu Mehrwertdiensten kombinierbar. Dienstmarktplätze unterstützen Handel, Abwicklung und Nutzung Individualisierte Dienstleistungen auf der Basis von Cloud-Netzen Bündelung von Produkten, Dienstleistungen und Wissen zu Kundenlösungen 20 WELT-Konferenz Industrie 4.0, 11. Oktober 2013

20 Beispiel: Renaissance der elektronischen Marktplätze 2001: Lindt/Sprüngli: Neues Geschäftsmodell Schenken Partnernetzwerk für Webauftritt Kommissionierung der Ware Paketversand Elektronische Zahlung Heute: DHL/MeinPaket.de: Filiale im Internet Alle Dienstleistungen aus einer Hand Individualisierbarer Webshop Alle logistischen Dienstleistungen Sicheres Zahlungssystem + integrierte Marketing-Tools Komplexe Individuallösung Skalierbare Standardlösung zu billigen Standardtarifen 21 WELT-Konferenz Industrie 4.0, 11. Oktober 2013

21 Wo sind industrielle und industriepolitische Entscheidungen nötig? Systeme: Beherrschung komplexer Systeme Standardisierung und Referenzarchitektur Arbeit: Arbeitsorganisation und -gestaltung Aus- und Weiterbildung Rahmenbedingungen: Flächendeckende Breitbandinfrastruktur für die Industrie Rechtliche Rahmenbedingungen (Rechtssicherheit) Akzeptanz: Sicherheit und Schutz der Privatsphäre Schutz kritischer Infrastrukturen (Resilienz) 22 WELT-Konferenz Industrie 4.0, 11. Oktober 2013

22 Schlussfolgerungen Das Internet der Dinge, Daten und Dienste wird die prägende Infrastruktur der nächsten industriellen Revolution. Es gibt keinen Gegensatz zwischen Industrieund Dienstleistungsgesellschaft. Die Kette smart products smart data smart services eröffnet neue Wertschöpfungspotenziale. Industrialisierte Volkswirtschaften haben einen Startvorteil, da intelligente Produkte zu Plattformen für innovative Dienstleistungen und Geschäftsmodelle werden. Deutschlands Ausgangsposition ist hervorragend. 23 WELT-Konferenz Industrie 4.0, 11. Oktober 2013

23 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. 24 WELT-Konferenz Industrie 4.0, 11. Oktober 2013

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29 Quantensprung in der Kooperationsproduktivität durch Industrie 4.0 WELT Konferenz Industrie 4.0 Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Günther Schuh Mitglied des Direktoriums des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen Mitglied des Direktoriums des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie Aachen (IPT) Berlin, 11. Oktober 2013 WZL/Fraunhofer IPT

30 Die vierte industrielle Revolution wird getragen durch die Kollaboration in sozialen Netzwerken Kraftmaschine Taylorismus Automatisierung Kollaboration Jährlicher Energiebedarf in Deutschland Durchschnittliches Pro-Kopf- Einkommen in Deutschland (inflationsbereinigt) Rechenoperationen pro Sekunde pro 1$ Overheadproduktivität im Vergleich zum Jahr Industrielle Revolution 2. Industrielle Revolution 3. Ind. Revolution 4. Industrielle Revolution GWh/a T /(c*a) #Op./(s*1$) % 3,5 30 3,0 25 2,5 20 2,0 1,E , ,0 1,E , In Anlehnung an: H.-J. Warnecke (1992) Fraktale Fabrik WZL/Fraunhofer IPT Seite 31

31 Industrie 4.0: Kollaborationsproduktivität Cyber IT-Software: Truth IT-Hardware: Speed PLM-Systems Speichern in der Cloud Lokale Speicher 4. Industrielle Revolution High Speed Computing ERP-Systems Physical Social Behaviour: Cooperation Kollaborationsproduktivität Physical Systems: Automation Business Communities Social Communities Cognitive Systems Software Hardware WZL/Fraunhofer IPT Seite 32

32 Industrie 4.0 liefert intelligente Entscheidungshilfen für die Produktion Sophistizierte Entscheidungshilfen, Selbstoptimierung und Simulation erobern die Produktion Intelligente Entscheidungshilfen im Alltag Intelligente Entscheidungshilfen in der Produktion Ist das andere Auto noch weit genug entfernt? Wo befinde ich mich aktuell im Produktionsprozess? integrierte Sensortechnik liefert hochauflösende Rückmeldedaten Rückfahrkamera Erreiche ich auf dieser Flugbahn sicher den Flughafen? terrain vision System Was kann ich erreichen? Potenzial- & Was-Wäre- Wenn Simulationen Quelle: Mercedes Benz, glasspilot; ProSense WZL/Fraunhofer IPT Seite 33

33 Der Mensch als Vorbild für cyber-physische Systeme Mensch Cyber-physische Systeme Produktion von morgen Hochsensitives Nervensystem Hochauflösende Sensorik Netzbasierte, vollständige Informationen über Entwicklungs- und Produktionsstatus Planen und Entscheiden Automatisches Ableiten von Maßnahmen Enthierarchisierte Steuerung der Produktion Kollaboration Mensch- Maschine- Interaktion & Machine-to- Machine- Kommunikation Reaktionsfähigkeit in Echtzeit bei Abweichungen WZL/Fraunhofer IPT Seite 34

34 Herzlichen Dank Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Günther Schuh Lehrstuhlinhaber des Lehrstuhls für Produktionssystematik am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen Steinbachstr. 19 D Aachen Tel.: +49-(0) WZL/Fraunhofer IPT

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37 Quelle (links): B. Vogel-Heuser, G. Kegel, K. Bender und K. Wucherer: Global Information Architecture for Industrial Automation. In: Automatisierungstechnische Praxis (atp), Jahrgang 51 (2009), Heft 1, S Quelle (rechts): M. Broy: Das Internet Innovation ohne Grenzen. Vortrag in: Netzdialog Bayern, München, AIS Cyber-Physical Systems Herausforderung und Nutzen für Industrie 4.0 Cyber-Physical Systems Systems of Systems Enterprise Resource Planning (ERP) Intelligente und Kooperative Embedded Systems Intelligente Embedded Systems Informationsmodell Embedded Systems Produktionsprozess Univ.-Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser Ordinaria des Lehrstuhls für Automatisierung und Informationssysteme (AIS) Fakultät für Maschinenwesen, Technische Universität München WELT-Konferenz Industrie 4.0 Eine Revolution für die Zukunft Deutschlands

38 AIS Begriffsklärung Cyber-Physical Systems Cyber-Physical Systems umfassen typischerweise eingebettete Systeme (als Teil von Geräten, Gebäuden, Verkehrsmitteln, Verkehrswegen, Produktionsanlagen, Logistik- und Managementprozessen, etc.), die mittels Sensoren und Aktoren unmittelbar physikalische Daten erfassen und auf physikalische Vorgänge einwirken, mit digitalen Netzen verbunden sind (drahtlos, drahtgebunden, lokal, global), weltweit verfügbare Daten und Dienste nutzen und über eine Reihe multimodaler Mensch-Maschine-Schnittstellen (dediziert in Geräten, unspezifisch etwa über Browser, etc.) verfügen. Quelle: M. Broy (Hrsg.): Cyber-Physical Systems. Innovation durch Software-Intensive Eingebettete Systeme. acatech diskutiert. Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg Univ.-Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser 39

39 AIS Technische Merkmale von CPS für die Produktion (ProCPS) Datenaufbereitung für den Menschen Assistenzsysteme für das Engineering Datenaufbereitung, Datenintegration für den Menschen Kommunikation und Datendurchgängigkeit Bereitstellung notwendiger Daten für Konfiguration, Produktion, Verhandlung Weltweite Verteilung von Daten, hohe Verfügbarkeit, Zugriffsschutz Datendurchgängigkeit über verschiedene Stakeholder in verschiedenen Engineeringphasen und -gewerken Digitale Netze und Schnittstellen für die Kommunikation (zwischen Geräten, Mensch und Anlage, Anlage und Anlage) CPS Marktplatz der Produktionseinheiten Architekturmodelle (Referenzarchitektur) für eine Klasse von Aggregaten/Modulen in Bezug auf Eigenschaften, Fähigkeiten, Schnittstellen Intelligente Produkte und Produktionseinheiten Produktionseinheiten mit inhärenten Fähigkeiten Datenanalyse von Prozess- und Alarmdaten und Verknüpfung mit Engineeringdaten Flexible Produktionseinheiten, adaptierbar auf geänderte Produktanforderungen, erlauben auch strukturelle Änderungen Beschreibung von Produkt- und Betriebsmitteln, z.b. Ontologien, zur eigenständigen Analyse, Darstellung, Organisation und Ausführung eines Produktionsablaufes In Anlehnung: B. Vogel-Heuser, G. Bayrak, U. Frank: Forschungsfragen in "Produktautomatisierung der Zukunft". acatech Materialien Univ.-Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser 40

40 Intelligente Produkte und Produktionseinheiten Selbstadaption von Produktionsanlagen auf neue Produkte AIS Flexible Produktionseinheiten mit inhärenten Fähigkeiten sind adaptierbar auf geänderte Produktanforderungen Welche Funktionen können die Anlagenmodule erfüllen? statt Welche Funktionen sollen die Anlagenmodule erfüllen? Realisierung Intelligente Software (Agenten), Ontologien zur Beschreibung der Anlagenfunktion Interferenzmechanismen zum Verhandeln, welches Anlagenmodul die benötigten Produktionsanfrage erfüllen kann CPS Agenten-Plattform Produktionsanfrage Inferenz- Engine Anlage A... Anlage B Mod1 Mod2 Mod1 Mod2 Mod1 Mod2 Legende Mod3... Mod3... Mod3... Anlagenmodul Anlage Mod2 Mod1... Agent mit Wissensbasis (Ontologie) Mod1 Mod3... Mod3 Mod Univ.-Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser 41

41 Kommunikation und Datendurchgängigkeit mittels dienstorientierten Architekturmodellen Dienste Dienste Dienste Dienste AIS Dienstorientierte Architektur Gemeinsamer bundesweiter Demonstrator CPS Kaiserslautern Stuttgart Magdeburg München Univ.-Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser 42

42 Softwareevolution mit Assistenzsystemen und Plattformen als Schlüsselfaktoren für langlebige CPS AIS Versionen des Steuerungscodes A1.0 Initialer Softwarestand A1.1 Löschen von FB 1 A1.2 Hinzufügen von FB 2 FB 1 FB 2 FB 3 FB 4 FB 5 CPS Variante A A1.0 A1.1 A1.2 A2.0 Anlage 1 Variante B Variante A (Version 1.2) dient als Basis für Variante B Benachrichtigung von Variante A und Beginn mit der Entwicklung von Version 2.0 B2.0 B1.2 Anlage 3 Anlage 2 Quelle: Fuchs et al , Feldmann et al Fehler entdeckt bei Variante B (Version 1.2) Univ.-Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser 43

43 Datenaufbereitung für den Menschen Augmented Reality und Touch-Interaktion AIS CPS Touch-Interaktionsgestützte Gestensteuerung auf mobilen Endgeräten Augmented Reality zur Unterstützung bei Wartung, Optimierung und Instandhaltung von industriellen Anlagen Univ.-Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser 44

44 AIS Herausforderung für Wissenschaft und Forschung Interdisziplinäre Forschungsfragen benötigt gebündelte Kompetenz Datenaufbereitung für den Menschen Intelligente Produkte und Produktionseinheiten Kommunikation und Datendurchgängigkeit Architekturmodelle (Referenzarchitektur) Quelle: Integrierte Forschungsagenda Cyber-Physical-Systems Draft Univ.-Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser 45

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47 Mobile Kommunikation & Interoperabilität Industrie 4.0 Walter Haas CTO, HUAWEI TECHNOLOGIES Deutschland GmbH Berlin, HUAWEI TECHNOLOGIES CO., LTD.

48 Industry 4.0 Convergence of big Industry Domains Telecommunication Production Industry (Machinary Production Technology, Automation) Informationtechnolgy Energy Payment Logistics Automotive Infrastructure Health Industry Security HUAWEI TECHNOLOGIES CO., LTD. Page 49

49 THE NEXT DECADE WILL BRING THE DIGITAL REVOLUTION Trends of digital world Trends of Physical world Deeper convergence and integration of the digital world and the physical world, will lead the next phase of the digital revolution, bringing profound changes to human society. More connected people: 6.5 billion(by 2020) More connected devices: 18 billion machines(by 2020) HUAWEI TECHNOLOGIES CO., LTD. Page 50

50 LTE as Key Mobile Enabler Technology for Industrie Connections Taylored SLA for each and any M2M use case 200,000+ audiences Max 404 users/cell Busy hour Peak 1.4 Mb/s DL and 2.8 Mb/s UL Max connection 8 times normal HUAWEI TECHNOLOGIES CO., LTD. Page 51

51 Challenges of IT Fast and agile business delivery Business continuity and security Flexible Scalability Accelerate with high performance Discovery the value of data Reduce complexity and Opex Consumerization of IT Mobilization of IT Distribution of IT HUAWEI TECHNOLOGIES CO., LTD. Page 52

52 Make IT Simple, Make Business Agile Make Business Agile Governme nt Healthca re Media Teleco m Educati on Open API Insight On Demand Virtualizatio n Elastic Data Analysis Automati on Cloud Operation System Mobility Openness ManageOne Data Center Management Make IT Simple Hardware Server Netwo rk Storag e Secur ity Integration Elasticity Facility Modular DC Container DC Micro DC Automation Synergy HUAWEI TECHNOLOGIES CO., LTD. Page 53

53 M2M: New Business Models - An Ecosystem of Partnerships Brand Attraction Competitive Potential Innovation Ability Investment / Cost Ability to Discriminate Content High Energy Millions Supplier Energy 60% Infrastructure 0-10% DATA Very High Base Applications Technology L2 SMART Very Meter High Low Thousands 30% 5% High Don t let the Digital Economy pass you by. 3 - Several 10% 15% Low Access Infrastructure L1 Very Low 1-3 0% Data Tx Supplier 70% Very Low New ways of sharing revenue will need to be developed that allows all parts of the value chain to survive without impacting on innovation, customer choice and competitiveness HUAWEI TECHNOLOGIES CO., LTD. Page 54

54 M2M Platform Architecture Industry App. Gov. Elec. Vehicle Health Edu. Retail Operation sys. Platform Network M2M Machine Sensors Sys. Admin Enterprise Terminal M2M Terminal/ Gateway Sensor Terminal Unified Management Platform Sensor M2M App. Man. M2M Terminal Man. M2M Task Man. M2M Software Man. Order Synchronize Statistics Record M2M Operation Platform WSN Camera GPS M2M App. Gateway AAA Flow Control Routing Biz. Analysis Mobile/Fixed Processing Queue M2M Cellular Network Gateway M2M Core Processing Platform Open SDK for App. Develop. Publish Billing MMS LAN WIFI Test Forum Location SMS M2M Developing Platform PC Mobile User Unified Interface Module BOSS NM Terminal Control ERP OA Outside System HUAWEI TECHNOLOGIES CO., LTD. Huawei Confidential Page 55

55 Huawei M2M Modules PC & CE Telematics Smart Metering LTE I D ME903 LTE WCDMA EM770W (UPA) EM820W (21M) MU509 (DPA) MU739 21M MU733 B2B (21M) MU509 (DPA) GSM/GPRS MG323 (GPRS) MG323-B LCC ( GPRS) EVDO MC509 EVDO MC509 EVDO CDMA 1X MC323 (CDMA 1X) TD-SCDMA MT509 MT509 Dual Mode Gobi3000 MW269 V3 WIFI MW269 V2 WIFI+BT+FM MC609T HSPA+ /EVDO HUAWEI TECHNOLOGIES CO., LTD. Page 56

56 Huawei M2M Soft Module M2M Device RS232/ p... Sensor module Main control module APP AT/WSN protocols stack RTOS HW (CPU +MEM ) SIM Card Communication module GPRS TD/WCDMA/EVDO LTE... M2M Protocol in M2M Device 1)Running in Communication Module 2)Running in Industrial Device 3) Running in SIM Card Huawei Soft Module SDK M2M App M2M App M2M App M2M App SDK for Single-chip machine AT89C51-based in Language C SDK for WINCE/WIN32-based in Language C SDK for J2ME-based HUAWEI TECHNOLOGIES CO., LTD. Page 57

57 Standardization is Key for Industry ECO-System Example: Huawei Engagement in M2M Standardization TSO GO IO CO Technical Spec Organization Government Organization Industry Organization Certification Organization Service, Applications and Device Management ETSI M2M OMA Leadership Observe Regional Organization Fixed & Internet OASIS IETF CCSA TIA SDC Wireless 3GPP OneM2M BBF IEEE Network HUAWEI is extensively involved in the discussion and development of M2M standards ZA HUAWEI TECHNOLOGIES CO., LTD. Page 58

58 Danke! Thank You! HUAWEI TECHNOLOGIES CO., LTD. Page 59

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63 Industrie 4.0 Eine Revolution für die Zukunft Deutschlands Vernetzte Produktion realisiert durch HOMAG Group Dr. Markus Flik (CEO) Die WELT-Konferenz / 11. Oktober 2013 HOMAG Group 64 64

64 Vernetzte Produktion realisiert durch HOMAG Group Element Digitales Bauteil Intelligente Maschine Horizontale Vernetzung Wissendes Werkstück Prozess Kunde / POS CAD/CAM Produktionsplanung Fertigungsleittechnik Zellen- und Maschinensteuerung Aggregat Aktorik / Sensorik Werkzeug Lösungen woodnet woodcad CAM woodfactory woodwop woodflex powercontrol powertouch Werkstück Barcode / RFID Vertikale Vernetzung Die WELT-Konferenz / 11. Oktober 2013 HOMAG Group 65

65 Profinet powertouch und powercontrol Steuerung, Bedienung und Datenintegration HMI Panel/ Software IPC Windows/ RT Linux powertouch Kundennutzen: Personalproduktivität Kompatibilität / Investitionssicherheit Diagnose / Verfügbarkeit Losgröße-1 / Flexibilität Ressourceneffizienz Ersatzteilversorgung Antrieb Aggregat MMR-Auswertung Die WELT-Konferenz / 11. Oktober 2013 HOMAG Group 66

66 Vernetzte Produktion realisiert durch HOMAG Group Einfach, einheitlich, ergonomisch, evolutionär Die WELT-Konferenz / 11. Oktober 2013 HOMAG Group 67

67 HOMAG Group ServiceApp EINE HOMAG Group ServiceApp... führt zum richtigen Service-Ansprechpartner ermöglicht die Bestellung von Ersatzteilen (online) rund um die Uhr! QR-Code auf Maschine scannen dient als mobile Checkliste! QR-Code in powertouch-steuerung erzeugen und scannen Informationen und Einstellungen mobil bei sich tragen Wege zwischen Monitor und Aggregat sparen! Die WELT-Konferenz / 11. Oktober 2013 HOMAG Group 68

68 Unsere Projektkompetenz Referenzprojekt: Kunde Möbelproduktion in Losgröße 1 etikettenlos 48 Mio. Varianten in 15 Arbeitstagen (marktüblich 5-6 Wochen) Umrüsten von Aggregaten in nur 1,5 Sekunden Leistungssteigerung von 30% bei gleichem Personaleinsatz (nahezu mannlose Produktion) Die WELT-Konferenz / 11. Oktober 2013 HOMAG Group 69

69 Unsere Projektkompetenz Referenzprojekt: Kunde Möbelproduktion in Losgröße 1 etikettenlos 48 Mio. Varianten in 15 Arbeitstagen (marktüblich 5-6 Wochen) Umrüsten von Aggregaten in nur 1,5 Sekunden Leistungssteigerung von 30% bei gleichem Personaleinsatz (nahezu mannlose Produktion) Die WELT-Konferenz / 11. Oktober 2013 HOMAG Group 70

70 Auf der Konferenz wurde an dieser Stelle ein Video der Homag Group gezeigt. Dies kann hier nicht eingebunden werden. Sie können den Film bei Youtube einsehen, unter: Die WELT-Konferenz / 11. Oktober 2013 HOMAG Group 71

71 Kontakt HOMAG Group AG Kai Knitter Homagstrasse Schopfloch Deutschland Telefon: Fax: Die WELT-Konferenz / 11. Oktober 2013 HOMAG Group 72

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73 New Automation Technology Beckhoff Automation Automatisierungstechnik setzt Impulse für Industrie 4.0 High-Performance-Automation öffnet neue Perspektiven in der Produktionstechnik Dr. Ursula Frank, PM R+D-Cooperations 74

74 New Automation Technology Industrie 4.0 ist die Verschmelzung von IT und Produktionstechnik Smart Logistik Internet der Dinge Internet der Dienste Big Data Selbstoptimierung Cloud Compting Cyber Physical Systems.. Smart Grid 75

75 PC-Control Basis für Industrie 4.0 Konvergenz der Technologien Automation Technologie (AT) Information Technologie (IT) PC basierte Steuerung + Special RTOS

76 PC-Control Basis für Industrie 4.0 Technologische Grundbausteine Control Panel TwinCAT: Control & Realtime Software EtherCAT: High-Speed- Kommunikation Industrie PC Antriebstechnik Feldbuskomponente 77

77 PC-Control Basis für Industrie 4.0 Automatisierungstechnik liefert Basistechnologien Kommunikation auf allen Ebenen Modularisierung, Objektorientierung, Standardisierung Durchgängiges modellgestütztes Engineering 78

78 PC-Control Basis für Industrie 4.0 Potentiale der Automatisierungstechnik Erschließung des technologischen Fortschritts der Automatisierungstechnik (Many-Core-Rechner, Ultraschnelle Steuerung) Integration von Algorithmen unterschiedlichster Domänen in die Automatisierungstechnik Vision Instrumentation & Messtechnik Erweiterte Diagnose Robotik Anwendungsoriente Nutzung von Informationstechnologien in der Automatisierungstechnik (z.b. Facebook der Maschinen) Simulation Modellierung & erweiterte Steuerung 79

79 PC-Control Basis für Industrie 4.0 High-Performance-Automation erhöht die Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und Qualität der Produktionssysteme steigert Produktivität steigert die Wettbewerbsfähigkeit Kontakt Beckhoff Automation GmbH Projektmanagement R&D-Kooperationen Dr.-Ing. Ursula Frank Hülshorstweg Verl Germany fon: +49 (0) 5246 / fax: +49 (0) 5246 / www: 80

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