Handout. 2 nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD)

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1 Handout 2 nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD)

2 2 nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren Das «2 nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders» (SFMAD) am 7. April ist die zweite Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Angst und Depression (SGAD), deren generellee Zielsetzung die Verbreitung von Wissen über Diagnostik und Behandlung der häufigsten psychischen Störungen, das bedeutet Depressionen und Angststörungen, ist. Diese zweite Jahrestagungg befasst sich mit Angststörungen. Obwohl sie zu den häufigsten psychischen Erkrankungen gehören, werden Angststörungen oft nicht erkannt und deshalb nicht adäquat behandelt. Dadurch werden grosses persönliches Leid sowie enorme persönliche und wirtschaftliche Kosten generiert. Angststörungen und Depressionen zu behandeln ist eine komplexe Aufgabe. Oft ist die Vorgehensweise unklar, was zu grundsätzlichen Fragen nach dem richtigen Vorgehen führt. Die SGAD hat in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP) und der Schweizerischen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie (SGBP) den schweizerischen Verhältnissen und Traditionen angepasste Behandlungsempfehlungenn erarbeitet, die bei Angststörungen und Depressionen zum Zuge kommen sollen. Die neusten Empfehlungenn zur Behandlung von Angststörungen möchten wir Ihnen am 2. SFMAD vorstellen und mit Ihnen diskutieren. Neben der Behandlung bei Kindern, Jugendlichen und Adoleszenten werden Themen wie Epidemiologie, Schlafstörungen, Differentialdiagnostik aus somatischer Sicht sowie die Perspektive von Betroffenenorganisationen besonders berücksichtigt. Freundliche Grüsse Dr. med. Josef Hättenschwiler Prof. Dr. med. Edith Holsboer-Trachsler Prof. Dr. med. Erich Seifritz

3 Inhaltsverzeichnis Neues von der SGAD Dr. med. Josef Hättenschwiler Epidemiologie von Angststörungen Prof. Dr. med. Erich Seifritz Behandlungsempfehlungen Pharmakotherapie bei Angststörungen Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Martin E. Keck Angststörungen und Schlaf Prof. Dr. med. Edith Holsboer-Trachsler Angst: Die häufigste psychische Störung im Kindes und Jugendalter Erkennen und Behandeln Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Susanne Walitza Psychotherapie bei Angststörungen Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Borwin Bandelow Angststörungen und Somatik aus Sicht des Hausarztes Dr. med. Stefan Rennhard Auf der Suche nach professioneller Hilfe Was wünschen Betroffene von den Behandlern? Dipl. Chem. Ing. HTL Marco Todesco

4 Neues von der SGAD Dr. med. Josef Hättenschwiler

5 Symposium 2 nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Donnerstag, 07. April 2011 Neues von der SGAD Dr. med. Josef Hättenschwiler Präsident

6 Zielsetzungen der SGAD Vermittlung von wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen über Depressionen, ess e Angststörungen u. damit verbundenen Krankheiten Fortbildungen für Fachleute Informationen für Patienten und Angehörige Förderung von Präventionsmassnahmen Unterstützen wissenschaftlicher Studien Kompetente Informationen für Medien / Politik Vernetzung der SGAD Schweizerische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie SGPP Schweizerische Gesellschaft für biologische Psychiatrie SGBP Gesellschaft für Angstforschung Angst- und Panikhilfe Schweiz APhS Mitglied des Vereins Stressmanagement

7 Aktivitäten im vergangenen Jahr (I) 1 st Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders am mit 300 Teilnehmern Behandlungsempfehlungen Depression sind im Swiss Medical Forum SMF erschienen: Akuttherapie: 18. November 2010 Langzeittherapie: 25. November 2010 Dazu 7 Beiträge in Laien- und Fachmedien Aktivitäten im vergangenen Jahr (II) Oktober Februar 2011 über Printmedien 1.5 Mio. Kontakte generiert Mehrere Radiosendungen und Online-Beiträge Okt. 2010: Pfizer Journalistenpreis für Sendung von Martina Arpagaus: Keine Angst vor der Angst Grosse Nachfrage nach Informationsbroschüren durch Privatpersonen und Institutionen Beantwortung von Patientenanfragen Vermittlung von Behandlungsadressen

8 Aktivitäten im vergangen Jahr (III) Mitgliederzahl von 48 auf 122 erhöht Homepage wird laufend aktualisiert Januar bis März 2011 > Page Views GV vom Vorstand bestätigt Prof. Edith Holsboer-Trachsler, Präsidentin 2012 Prof. Susanne Walitza neues Vorstandsmitglied Projekte 2011/2012 Fortbildungen für Fachleute in verschiedenen Regionen Publikation der Behandlungsempfehlungen zur Angstbehandlung (Swiss Medical Forum) Fertigstellung der Behandlungsempfehlungen zu Zwangsstörungen Publikumsveranstaltungen Theatervorstellung zu Themen Angst /Depression Informationsveranstaltungen Ausbau des Netzwerks

9 Vorankündigung 3 rd SFMAD- Symposium Donnerstag, 12. April 2012 in Zürich Uhr Epidemiologie von Angststörungen Prof. Dr. med. Erich Seifritz Behandlungsempfehlungen Pharmakotherapie bei Angststörungen Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Martin E. Keck Angststörungen und Schlaf Prof Dr. med. Edith Holsboer-Trachsler Diskussion Uhr Pause

10 15.45 Uhr Angst: Die häufigste psychische Störung im Kindes- und Jugendalter Erkennen u. Behandeln Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Susanne Walitza Psychotherapie bei Angststörungen Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Borwin Bandelow Angststörungen und Somatik aus Sicht des Hausarztes Dr. med. Stefan Rennhard Auf der Suche nach professioneller Hilfe Was wünschen Betroffene von den Behandlern? Dipl. chem. Ing. HTL Marco Todesco Diskussion Uhr Apéro riche Mit vereinten Kräften! Tausend Dank! Zusätzlich unterstützen uns: Max Zeller Söhne AG, Meda Pharma GmbH, Merck Sharp & Dohme Chibret AG und Schwabe Pharma AG

11 Epidemiologie von Angststörungen Prof. Dr. med. Erich Seifritz

12 Epidemiologie von Angststörungen Erich Seifritz Klinik für Affektive Erkrankungen und Allgemeinpsychiatrie Psychiatrische Universitätsklinik Zürich 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD), Zürich, Hotel Dolder Grand, , , 15 Minuten Übersicht epidemiologischer Daten Komorbidität von Angststörungen Schlussfolgerungen Spezifische Phobien Blut Verletzungen, Injektionen (Flugzeug, Lift) (Hund, Spinnen) Natürliche Umgebungen (Höhen, Wasser, Stürme) Situationen Tiere è Lebenszeit Prävalenz: 7% (m), 16% (f) 1

13 Soziale Phobie Angst im Zusammenhang mit anderen Leuten Vermeidung von Situationen, in welchen peinliches Verhalten droht Sprechen vor anderen Leuten Essen vor anderen Leuten Benutzung öffentlicher Toiletten Lebenszeit Prävalenz: 11% (m) 15% (f) Generalisierte Angststörung (GAS) Andauernde Angst Chronische Sorgen Fokussierung auf Gesundheit / alltägliche Probleme Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit Ermüdbarkeit, Unruhe Lebenszeit Prävalenz: 5% Panikstörung Erhöhter Puls Herzklopfen Übelkeit Zittern, Schwitzen, Todesangst Symptome kommen i.d.r. spontan, ohne Auslöser è Lebenszeitprävalenz: 2% (m), 5% (f)

14 Zwangserkrankung Andauernde Zwangsgedanken und -handlungen behindern das normale Leben Frauen > Männer Alter bei Krankheitsbeginn: Frühes Kindesalter Männer: Kontroll Rituale typisch Frauen: Putzzwang typisch è Lebenszeitprävalenz: 1-2 % PTSD Allgemeine Lebenzeitprävalenz: 1-3% 3% bei Zivilisten nach Exposition von körperlicher Attacke 20% der Verletzten im Vietnam Krieg 50% der Vergewaltigungsopfer Frauen : Männer (2 : 1) Übersicht epidemiologischer Daten Komorbidität von Angststörungen Schlussfolgerungen

15 Komorbidität: allgemein Comorbidity is...any distinct additional clinical entity that has existed or that may occur during the clinical course of a patient who has the index disease under study... Feinstein (1970) Vorhandensein von mehr als einer Störung bei einer Person in einem definierten Zeitraum Burke et al. (1990); Brieger und Marneros (2000) 12-Monats Komorbidität psychischer Störungen OR Angst mit: Sucht: 2.6 Depression: 6.9 Somatoforme: ,3% der Angststörungen sind komorbid 60,2% der affektiven Störungen OR Depression mit: Angst: 7.0 Sucht: 2.7 Somatoforme: 3.5 OR Substanzst. mit: Angst: 2.5 Depression: 2.7 Somatoforme: ,2% der Substanzstörungen 49,2% der somatoformen OR somatoforme mit: Angst: 3.5 Sucht: 2.1 Depression: 3.5 Wittchen et al 2004 Komorbiditäten von Angststörungen Unterschiede zwischen Angststörungen hinsichtlich Komorbidität z.b. GAS selten alleine

16 Depressive Episode: Zugehörige Merkmale (DSM-IV) Neigung zum Weinen Reizbarkeit Zwanghaftes Grübeln Übertriebene Besorgnis körperliche Gesundheit/ Schmerzen Angst, Phobien, Panikattacken Schwierigkeiten soziale Beziehungen Sexuelle Probleme Laborbefunde: viele aber zustandsabhängig (z.b. Schlaf EEG, Dexmethason- Suppresssionstest, evozierte Potentiale und Bildgebung) Erklärungsmodelle für Komorbidität Modell gemeinsamer ätiologischer Faktoren Genetische Ursachen Neurobiologische Ursachen Psychosoziale Ursachen Prädispositionelles Modell Zufallsartefakt Definitionorische Überschneidungen Kontinuum-Modell Sequentielle Ko- and Multimorbidität: Bsp. Typ-2 Diabetes Genetic, physiological and behavioural vulnerability and risk factors Functional changes/type 2 diabetes Structural changes Increased blood pressure/hypertension Microalbuminuria Increased serum creatinine Nephropathia Demoralisation - Depression (?) Cardiovascular events and premature death Onset of diabetes years * Kidney size, GFR. GBM thickening, Mesangial proliferation, microvaskular changes +/-. Wittchen et al HYDRA, 2003

17 Sequentielle Komorbidität bei psychischen Störungen, Rolle der Angststörungen Genetic, physiological and behavioural vulnerability and risk factors Behavioral inhibition/separation anxiety Dysfunctional behavioral changes/sensitization Social and specific phobias, panic attack Neurobiologial and cognitive-behavioral changes (?) Social impairment/disability Secondary Depression self medication/ Substance disorder Suicidality, premature death Wittchen 2002, EDSP Alter Soziale Phobie: klassische Fallbeispiele für Entwicklung von Komorbidität Soziale Phobie Alkohol Suizidversuch weiblich, 22 J männlich, 27 J. Soziale Phobie Alkohol Major Depression Soziale Phobie Alkohol weiblich, 45 J weiblich, 21 J. Soziale Phobie Alkohol/Major Depression männlich, 25 J. Soziale Phobie Alkohol Fallbeispiel: Hinter einer Depression verstecken sich fast immer frühere andere Störungen, die in der Therapie beachtet werden sollten Case 1: female age T0: 15, T1: 17, T2: 19 Mother: 5-7 Enuresis somatoform 8, 14, 16 panic attack dis., minor depression 7-19 situational phobia Father: no dx 6-12 social fears 15 MDE 18 MDE Age Case 2: male: T0: 14, T1:15, T2:18 Mother: MDE, panic dis., somat. dis. 2-6 sleep disturbances 8-18 blood-inj. phobia GAD Father: Alcohol dep. nicotine dep. nach Wittchen 5-16 animal phobia 17,18 MDE Age

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19 Komorbidität: Behandlungsrelevanz Grunhaus (1988) Patienten mit Panikstörung und Major Depression respondieren schlechter auf konventionelle Behandlungenzeigen schwerere Symptomatik/grösseres Ausmass an Psychopathologie Keitner et al. (1991) Patienten mit einer depressiven Störung und einer weiteren psychiatrischen Erkrankung zeigen einen schwierigeren Verlauf eine geringere Remissionsrate unabhängig von der Art der Komorbidität Komorbidität Angst + bipolare Störung Otto et al. (2006): 1000 Patienten (depressiv), davon 33% komorbide Angststörung u.a. geringe Recoveryrate früherer Rückfall weniger Tage Wohlbefinden geringe Lebensqualität Depression + subkategoriale Angst STAR*D Studie Anxious versus non-anxious depression (HAM-A Subskala anxiety/ somatization) Bei anxious depression u.a. Geringere Remission bzw. längere Zeit bis Remission Mehr Nebenwirkungen Fava et al. 2008

20 Depression +/- Angst è Arbeit è è Roy-Byrne et al., Brit J Psychiatry 2000: Lifetime panic-depression comorbidity in the National Comorbidity Survey. Association with symptoms, impairment, course and help-seeking (Tab 4) Depression +/- Angst è Lebensqualität / Suizidalität è è è è Roy-Byrne et al., Brit J Psychiatry 2000: Lifetime panic-depression comorbidity in the National Comorbidity Survey. Association with symptoms, impairment, course and help-seeking (Tab 2) Depression +/- Angst è Somatische / psychiatrische Komorbiditäten è è Roy-Byrne et al., Brit J Psychiatry 2000: Lifetime panic-depression comorbidity in the National Comorbidity Survey. Association with symptoms, impairment, course and help-seeking (Tab 3)

21 Übersicht epidemiologischer Daten Komorbidität von Angststörungen Schlussfolgerungen Schwere der Erkrankung Erkrankungsdauer Therapieoutcome Psychosoziale und berufliche Einschränkungen Nutzung des Gesundheitssystems, Kosten Suizidversuche Denken Sie als Psychiater auch an sekundäre Angststörungen Angststörungen bei somatischen Krankheiten Tumoren (z.b. Pheochromozytomytome) Hypoxie (pulmonale Embolie, COPD) Hyperthyreose Herzinfakrt, Arrhythmien, Mitralklappenprolaps, paroxysmale Tachykardien Hypoglykämienb etc. Angststörungen bei Substanz Missbrauch Alkohol/Sedativa Entzug Kokain/Stimulanzien Cannabis Intoxikation Koffein Intoxikation etc.

22 Von allen Personen mit einer manifesten 12- Monatsdiagnose erhalten... Behandlungsraten nach Diagnose: Suchtstörungen: 29,3% Essstörungen 29,9% Angststörungen 36,8% Somatoforme 43,6% Affektive Störungen 50,1% Psychotische St. 72,3%

23 Behandlungsempfehlungen Pharmakotherapie bei Angststörungen Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Martin E. Keck

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33 Angststörungen und Schlaf Prof. Dr. med. Edith Holsboer-Trachsler

34 Übersicht Angststörungen und Schlaf Prof. Dr. med. Edith Holsboer-Trachsler Chefärztin Stv. Erwachsenenpsychiatrie und Leiterin Zentrum für Affektive -, Stress- und Schlafstörungen (ZASS) Extraordinaria für klinische Stress- und Traumaforschung Epidemiologie Differentialdiagnose - Depression - Angststörungen - Restless-legs-Syndrom Therapeutische Möglichkeiten SGAD-Symposium, Zürich, 7. April 2011 Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel Insomnie: Risikofaktoren für psychische Störungen Komorbidität von Insomnie mit psychiatrischen Erkrankungen Incidence (%) over 3.5 years Insomnia (n=240) No insomnia (n=739) Depression Anxiety Alcohol abuse Drug abuse % of people with insomnia None Anxiety Major Depression 11 Dysthmia 8 5 Alcohol abuse Other Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel Breslau et al. Biol Psychiatry 1996 Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel NIMH Epidemiologic Catchment Area study (n=7954) Ford and Kamerow. JAMA. 1989;262(11): Differentialdiagnose: Angststörung und Insomnie Angstsymptome mit Insomnie finden sich bei psychiatrischen Erkrankungen und Schlafstörungen Depression Generalisierte Angststörung Panikstörung RLS / PLM Insomnie und Depression > 80% der Patienten mit schwerer Depression leiden an Schlafstörungen Schlafstörungen sind häufig das erste Symptom der Depression Schlafstörungen sind das häufigste Residualsymptom nach Remission Chronische Schlafstörungen sind ein Risikofaktor für Depressionen Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel 1

35 Polysomnographische Veränderungen bei Depressionen 80% der akut Depressiven leiden an schweren Schlafstörungen Schlafeffizienz (vermehrte Wachphasen) Tiefschlaf (1. Schlafzyklus) REM-Latenz REM-Schlaf (1. Periode) REM-Dichte Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel Schlaf und Langzeitverlauf: SWS und REM-D sind Prädiktoren eines Rezidivs der Depression Minutes * Slow wave sleep (minutes) No recurrence Recurrence *P<0.05, P=0.055 * * Stage Stage 3 4 SWS Stage Stage SWS 3 4 First third: Week 1 First third: Week 6 Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel Units REM-D (arbitrary units) * No recurrence REM-D total Recurrence * REM-D 1st half Hatzinger et al. J Psychiatr Res 2004;38(5): Insomnie bei generalisierter Angststörung Insomnie bei Angsterkrankungen Einschlafzeit Wachphasen Schlafeffizienz Tiefschlaf Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel 9 Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel Arriega et al Insomnie bei Panikstörung Einschlafzeit Wachphasen Nächtliche Panikattacken DD: - Albträume (REM-Schlaf) - Pavor nocturnus (Stadium 3, 4) RLS und psychiatrische Störungen RLS Depression Ca. 45% der Patienten mit RLS haben weitere psychologisch/psychiatrische Diagnosen, am häufigsten depressive Störungen. (Hornyak et al., 2005; Banno et al., 2000; Picchietti, & Winkelman, 2005) Depression RLS Bei psychiatrischen Patienten (inkl. Depression) ein 50% höheres Erkrankungsrisiko für RLS: 3 Studien (N= ). (Foley, Ancoli-Israel, Britz, & Walsh, 2004; Leutgeb, & Martus, 2002; Ohayon, & Roth 2002) Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel Hajak and Bandelow Fortschr Neurol Psychiatr 1996;64(1):26-40 Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel 2

36 Schlafcharakteristika von Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen vs. Probanden Erkrankung Schlafkontinuität % slow-wave sleep REM-Latenz % REM- Schlaf Affektive Erkrankung oder oder oder Behandlung Insomnie = erhöht, = reduziert, = keine Veränderung Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel Meta-analysis by Benca et al. Archives of General Psychiatry 49: , 1992 Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel 14 Effect of CBT on Insomnia in Anxiety Disorders Effekte der Anxiolytika auf den Schlaf Vaughan 1994 Salcioglu 2007 Reiner 2008 Power 1990 Nishith 2003 Murphy 2009 Lange 2003 Gosselin 2006 Gersons 2000 Gaines 2002 Frueh 1996 Ford 1997 Cooper 1989 Cervena 2005 Bouvard 1997 Combined ES = (moderate effect) P<0.001 Medikamente Slow wave sleep REM-Schlaf Benzodiazepine bis bis Anderes Sedierung/ Abhängigkeit Azapirone Sedierung TZA bis bis Sedierung/ erhöht PLM SSRI (Paroxetin) bis erhöht PLM SNRI (Venlafaxin) bis erhöht PLM Belleville 2101 Belleville 2009 Bélanger 2004 Basoglu, Effect sizes (Hedge s g) Belleville et al. J Anxiety Disord. 2010;24(4): Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel Pregabalin Erhöht Reduziert Keine Veränderung Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel verbessert PLM Sedierung Effekte der Antidepressiva auf den Schlaf Medikament Trizyklika, Trimipramin Slow wave sleep Angsterkrankung Schizophrenie Alkoholabhängigkeit Schlafkontinuität Schlafkontinuität REM- Schlaf to to to SSRIs, SNRI to to erhöht PLM Anderes verschlimmert Apnoe erhöht PLM Verschlimmert Apnoe Bupropion to to generell antriebsfördernd Trazodon to to sedierend Mirtazapin to to sediert bei kleiner Dosis Agomelatin keine Sedierung Erhöht Reduziert Keine Veränderung PLM : Periodic Limb Movements Zusammenfassung Komplexe Beziehung zwischen Insomnie, Angststörungen und Depression Schlafstörung: Risikofaktor und Komorbidität Differentielle therapeutische Möglichkeiten entsprechend Syndrom, Komorbidität und pharmakologischem Profil Therapeutisches Ziel: vollständige Remission inkl. der Schlafstörung Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel 3

37 Angst: Die häufigste psychische Störung im Kindes und Jugendalter Erkennen und Behandeln Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Susanne Walitza

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54 Psychotherapie bei Angststörungen Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Borwin Bandelow

55 Psychotherapie bei Angsterkrankungen k Prof. Dr. Borwin Bandelow Universität Göttingen, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie In den letzten 3 Jahren und in der nahen Zukunft hat/wird Prof. Dr. Borwin Bandelow Honorare für Vorträge, Beratungen oder Artikel bekommen von : AstraZeneca, Bristol-Myers-Squibb, Dainippon Sumitomo, Essex, Janssen, Jazz, Lilly, Lundbeck, Pfizer, Servier Metaanalyse aller Kombinationsstudien Medikamente vs. Verhaltenstherapie bei Panikstörung Effekt: Cohens d VT + Medikamente 2.07 VT 1.43 Medikamente 1.47 Bandelow, Seidler-Brandler et al., World J Biol Psychiat, 2007

56 CBT VS DRUGS IN SAD CBT vs Drugs CBT > drug 1 study Clark et al., 2003 Drug > CBT 4 studies Gelernter et al., 1991 Liebowitz et al., 1999 Blomhoff et al., 2001 Blanco et al CBT = drug 1 study Davidson et al., 2004 Combination vs monotherapy Drug + CBT > CBT 2 studies Blomhoff et al 2001 Blanco et al., 2010 Drug + CBT = CBT 2 studies Clark et al 2003 Davidson et al 2004 Drug + CBT = drug 2 studies Blomhoff et al 2001 Davidson et al., 2004 Panikstörung: Psychodynamische Therapie vs. Applied Relaxation: MILROD et al., 2007 Psychodynamische Therapie: 26 Pat. (auswertbar 24); Psychotherapeuten Ø 21 Jahren Erfahrung Applied Relaxation (23; auswertbar: 15) 12 Wochen, 2 Sitzungen pro Woche Medikamente (SSRI) erlaubt: 27% bei AR, 21% mit PA Nur leicht kranke Patienten: HAMA bei Baseline 16

57 Vergleich Milrod et al vs. Pollack et al (Venlafaxin vs. Placebo) - Abnahme der PDSS Pollack: Venlafaxin Pollack: Placebo Milrod: Psychodynam. Th Milrod: Applied Relaxation 3.20 PDSS Responder P= HAMA N.S. HAMD N.S. (Trend) 1 der p-wert wird in der Originalpublikation einmal mit 0.016, einmal mit 0.08 (N.S.) angegeben ANGSTSTÖRUGNEN: KONTROLLIERTE STUDIEN MIT PSYCHODYNAMISCHER THERAPIE Studien Ergebnis Anmerkungen GAD Soziale Phobie Durham et al Panik- Milrod et al. Psychodynamische Th. Zahlreiche methodologische Probleme; störung 2007 > Applied relaxation nur leicht Kranke. Es fehlen: Vergleich mit psychologischem Placebo Vergleich mit KVT oder Medikamenten Crits- Christoph et al Leichsenring et al Kogn. Verhaltensth. > Psychodynamische Th. Psychodynamische Th. = psychol. Placebo Leichsenring Kogn. Verhaltensth. = Teststärke zu gering (nur 57 Pat.). Psychodynamische Th. Teilweise große Unterschiede in den Skalen zugunsten der KVT, die ev. wegen geringer Power nicht signifikant wurden Keine randomisierte kontrollierte Studien vorhanden

58 VERHALTENSTHERAPIE BEI PANIKSTÖRUNG/AGORAPHOBIE Kognitiver Teil Aufklärung über die Mechanismen einer Angstreaktion (Kampf oder Flucht Reaktion; Symptome ungefährlich, da physiologisch) Expositionsteil Abbau des Vermeidungsverhaltens (begleitetes und selbst durchgeführtes Aufsuchen agoraphober Situationen VERHALTENSTHERAPIE BEI GAD Einordnung der befürchteten Ereignisse in statistische Relation bestimmte Gefahren werden überschätzt, weil sie Urängste ansprechen Wahrscheinlichkeit, bei Flugzeugabsturz zu sterben: 1: 8,3 Mio.* 6 Richtige im Lott0 : 1:14 Mio.

59 VERHALTENSTHERAPIE BEI GAD Reduktion des Sicherheitsverhaltens Frau S. (54) ruft täglich bei ihrer erwachsenen Tochter an, ob sie krank sei und dem Enkelkind etwas zugestoßen sei Frau S. muss über ihre Anrufe Buch führen; dann Verringerung der Anrufe versuchen VERHALTENSTHERAPIE BEI GAD Machen Sie sich eine Liste Ihrer Befürchtungen für den nächsten Tag, die so aussehen könnte: 1. Ich werde auf dem Weg zum Supermarkt wahrscheinlich das Auto demolieren. 2. Ich werde zu spät zum Kindergarten kommen. 3. Bestimmt wird mein Kind wieder krank. 4. Meine Mutter hat drei Tage nicht angerufen, vielleicht ist sie gestürzt und liegt hilflos in ihrer Wohnung Am Ende der Woche haken Sie ab, welche Ihrer Ahnungen eingetreten sind. Dann werden Sie Schwarz auf Weiß sehen: Das Leben ist gar nicht so gefährlich Es gibt Tage, an denen alles rund läuft Wenn kleinere Schwierigkeiten auftraten, habe ich sie gemeistert

60 Angststörungen und Somatik aus Sicht des Hausarztes Dr. med. Stefan Rennhard

61 Angststörungen und Somatik - Sicht des Hausarztes Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Dr. med. Stefan Rennhard Allgemeinmedizin FMH 8155 Niederhasli Aufgaben des Hausarztes Screening Primäre psychiatrische Diagnostik Somatische Abklärungen Führung Primäre Therapie Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli

62 Screening Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli Screening: Hinweise Schwer fassbare somatische Symptome Drehtürpatient, high utiliser Erscheinung, Haltung und Gesten Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli

63 Screeningfragen ultrakurz Fühlen Sie sich (normalerweise) wohl in Ihrer Haut und voll leistungsfähig? Schlafen Sie gut? Gibt es Dinge, die Ihnen in letzter Zeit aussergewöhnliche e Sorgen und Ängste bereiten? Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli Primäre psychiatrische Diagnostik Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli

64 Somatische Abklärungen Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli Somatische Differenzialdiagnostik Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli

65 Somatische Differenzialdiagnostik Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli Somatische Differenzialdiagnostik 1 Schilddrüse: Hyperthyreose Andere endokrine Störungen Hypoglykämie, Phäochromozytom, Cushing Myocardinfarkt, a Herzrhythmusstörungen u hypertensive Krise, Lungenembolie Asthma bronchiale Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli

66 Somatische Differenzialdiagnostik 2 Delir Substanzen: Kokain, Amphetamine Substanzentzug: Benzodiazepine, Alkohol Temporallappenepilepsie appe ep eps e Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli Somatische Abklärung Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli

67 Somatische Abklärung: Basis Anamnese: Insbesondere: Familie, Substanzkonsum, Depression Bisherige Abklärungen Somatischer Status Labor Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli Somatische Abklärung: Basis-Labor TSH Blutbild, BSR, CRP Blutzucker, Nieren- und Leberwerte Elektrolyte Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli

68 Somatische Abklärung: Ergänzungen Richtet sich nach den somatischen Symptomen und Befunden EKG, Ergometrie, 24h-BD/-EKG Cerebrale Bildgebung: MRI EEG Labor: Urincortisol, 17-Ketosteroide, Metanephrin/Normetanephrin Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli Führung Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli

69 Führung: Information und Organisation Information über Diagnose Motivation für Behandlung: behandelbare Erkrankung Erarbeiten eines gemeinsamen Krankheitsmodelles Angehen von Ki Krisenherden/Stressoren Einbezug der Angehörigen Information über Selbsthilfegruppen Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli Führung: Stärken des Hausarztes Vertrauen Erreichbarkeit Niedrige Hemmschwelle, Diskretion Kenntnis des Umfeldes Langzeitverlauf Erfahrung in Netzwerkarbeit Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli

70 Führung: Erklären der therapeutischen Optionen: Medikamente Psychotherapie Milieutherapie Allgemeine Massnahmen Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli Führung: Therapeutischer Pakt: Behandlungsplan Rolle des Hausarztes Grenzen des Hausarztes: Bei Depression Suizidalität klären Bei fehlendem e Therapieerfolg ee Beizug des Spezialisten Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli

71 Primäre Therapie: Aktiv abwartende Begleitung Medikamentöse Behandlung Monitoring: Interaktionen, Hyponatriämie Begleitende Gespräche Psychotherapie Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli Psychopharmaka in der Hausarztpraxis: Take home messages Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli

72 Angststörungen in der Hausarztpraxis: Take home messages Sehr häufig, hoher Leidensdruck, behandelbar Erkennen oft schwierig, systematisches Screening und Schlüsselfragen hilfreich Sorgfältige und vernünftige somatische Abklärung wichtig Motivation und Führung entscheidend Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli Angst und Somatik aus der Sicht des Hausarztes 2nd Swiss Forum for Mood and Anxiety Disorders (SFMAD) Zürich, 7. April 2011 Stefan Rennhard Niederhasli

73 Auf der Suche nach professioneller Hilfe Was wünschen Betroffene von den Behandlern? Dipl. Chem. Ing. HTL Marco Todesco

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