Vortrag für die Ingenieurkammer Hessen. 11. Juni 2010

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1 Vortrag für die Ingenieurkammer Hessen 11. Juni 2010

2 Praxisbeispiele der Unternehmensnachfolge aus Übergeber- und Übernehmersicht Jörg T. Eckhold Certified Management Consultant/BDU Eckhold & Klinger Unternehmensberatung GmbH (BDU)

3 Inhalt Begrüßung I. Vorwort II. III. IV. Model 1 (intern) Model 2 (intern) Model 3 (extern) V. Model 4 (strategischer Verkauf) VI. VII. Ablaufplanung nach der Übernahme im Unternehmen Fernbewertung VIII. VBI Datenbank 2

4 I. Vorwort Die Unternehmensnachfolge gilt als eine der schwierigsten unternehmerischen Aufgaben, da sie als diskontinuierliche Tätigkeit mit Einmaligkeitscharakter eine Entscheidung mit ungewissem Ausgang darstellt, bei deren Bewältigung das Informationsproblem dominierend im Vordergrund steht. Schon dieser schwierige Satz lässt Sie die Komplexität der Aufgabe erahnen. 3

5 I. Vorwort Die Komplexität und Vielfalt der Probleme bei der Nachfolgeregelung erfordert die Inanspruchnahme der beratenden Unterstützung durch ein Team aus Unternehmensberater, Steuerberater und Rechtsanwalt. 4

6 II. Beispiel Modell 1 Ausgangslage: Verkauf der Gesellschaft aber mit Bankverbindlichkeiten; der Kaufpreis an Altgesellschafter beträgt 0 Euro. Verkauf: Aktiv Passiv Übernahme der Verbindlichkeiten bei Banken Aufträge und Personal sorgen für Abbau der Verluste zusätzlicher Kontokorrentrahmen zur Absicherung 5

7 III. Beispiel Modell 2 Ausgangslage: Verkauf intern in drei Raten 1. Rate Kaufpreiszahlung durch zwei Übernehmer aus dem Unternehmen verbunden mit Kreditaufnahme und Eintritt in Haftung 2. Rate Nach einem Jahr; demnach innerhalb des zweiten Jahres aus Ansparung 3. Rate In dritten Jahr mit Finanzierung, jedoch 50% Haftung des Altgesellschafters 6

8 IV. Beispiel Modell 3 Ausgangslage: Verkauf an fremden Dritten, jedoch 50% Mithaftung des Altgesellschafters über 5 Jahre. Danach Haftungsaustritt des Altgesellschafters über Ansparung von Liquidität und selbstschuldnerische Bürgschaft vom Übernehmer. 7

9 V. Beispiel Modell 4 Ausgangslage: Verkauf an strategischen Partner; Altgesellschafter verbleibt als Geschäftsführer für maximal 3 Jahre; Einsatz eines 2 Geschäftsführers; Umstrukturierung für Nutzung einer gemeinsamen Verwaltung, jedoch Führung als Profitcenter Geschäftsführervertrag mit Zielvorgaberegelung und 10% Anteilsbehalt; nach 3 Jahren Verkaufsoption mit Möglichkeit auf Unternehmenswertsteigerung Achtung: Nachschusspflicht muss geregelt werden 8

10 VI. Zeitplanung (Beispiel) Phase I Verhandlung der Konditionen für Übergabe LOI Businessplan Entw urf Verkaufsvertrag Ansprache Banken Finanzierungszusage 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb... Phase II Kaufmännische Einführung des Nachfolgers Einführung des Nachfolgers beim Kunden Namensrechtliche Prüfung für Bürobezeichnung Gespräch mit Haftpflichtversicherung Steuerliche Prüfung des Verkaufsvertrages Formelle Information an Mitarbeiter Formelle Information an Auftraggeber Phase III Zw eite Bew ertung Ansprache der Hausbank Vertragszeichnung Kaufpreiszahlung Abschließende Übergabe Begleitung/Beratung 9

11 VII. Fernbewertung Für eine überschlägige Ermittlung des Unternehmenswertes empfiehlt es sich, eine Fernbewertung durchzuführen z.b. als ersten Schritt zur Vorbereitung einer Nachfolgeregelung (Orientierungsgröße) schnelles Ergebnis - kurzfristig verfügbar Bequeme Dateneingabe über Excel-Tabelle kann als Grundlage für die spätere gutachterliche Bewertung einbezogen werden Kostensparend 10

12 VIII. VBI Datenbank für die Unternehmensnachfolge Die Datenbank soll geeignete Nachfolger für die spezifische Zielgruppe von Ingenieuren und Architekten suchen und finden. Der Vermittlungsprozess gestaltet sich wie folgt: 1. Datenbankmatching 2. Terminkoordination 3. erstes Treffen (Kennenlernen) 4. Folgetreffen Siehe: 11

13 Ansprechpartner p Name: Jörg T. Eckhold Position: Geschäftsführer Telefon: Fax: g Gut Groß-Lind Kehner Weg Tönisvorst Tel.: Fax: Büro Berlin-Brandenburg Dennis-Gabor-Straße Potsdam Tel: Fax: Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e. V. 12

I. II. I. II. III. IV. I. II. III. I. II. III. IV. I. II. III. IV. V. I. II. III. IV. V. VI. I. II. I. II. III. I. II. I. II. I. II. I. II. III. I. II. III. IV. V. VI. VII. VIII.

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