EN ISO 9001:2000 Zertifizierung von Schulen am Beispiel des IKA-Reutte

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1 EN ISO 9001:2000 Zertifizierung von Schulen am Beispiel des IKA-Reutte Mag. Georg Strauss IKA-Reutte KTC 32 KTC 32 Arnold Peter, Gschließer Adolfine, Mauler Burkhard, Märk Elmar, Wiener Silvia

2 Inhalt IKA-Reutte Motivation QM System nach EN ISO 9001:2000 Anforderungen an Schulen Projektplan und Projektablauf Prozessdefinitionen Rückmeldungen, Erfahrungen, Reflexionen

3 IKA-Reutte Aufbaulehrgang und Kolleg für Automatisierungstechnik 4 Semester + Vorbereitungslehrgang (Lehrabschluss) Gründung: 2003 ca Schüler ca. 15 LehrerInnen (teilbeschäftigt) Finanzierung Schule: Land Tirol und privater Trägerverein: Verein Technik Kolleg Reutte 13 Mitglieder: Gemeinden, Banken, Gewerbe, Industrie Finanzierung LehrerInnen: BM:BWK Start-Sponsoren: Plansee, Zukunftsstiftung Tirol, Industriellenvereinigung

4

5 Motivation Berufsbildenden Schulen Anwendung und Umsetzung von Systemen und Maßstäben, die für Unternehmen Standard sind Initiative HTL-QSYS des bm:bwk Wettbewerb der Schulen um SchülerInnen Alleinstellungsmerkmal Verbesserung der Organisation und Administration Verbesserung der Qualität der Lehre und des Umfelds für die LehrerInnen Qualitätssicherung der Ausbildung Ausbildungsstandards und Lehrinhalte werden nach genau definierten Qualitätsmaßstäben an die sich ändernden Anforderungen angepasst und überprüft

6 Herausforderung Komplexität der Umsetzung Die in der Norm ISO 9001:2000 beschriebenen Forderungen und Hilfestellungen sind allgemein formuliert und gehen dabei nicht auf die Besonderheiten der Schule ein Anwendung von Unternehmensstandards Die Schule ist kein normales gewinnorientiertes Unternehmen Individualität der LehrerInnen Je mehr klare und verbindliche Regelungen definiert werden, desto besser wird die Qualität. Gemeinsame Umsetzung nur wenn alle Beteiligten (kritische Masse) von der Umsetzung überzeugt sind wird sie erfolgreich und nachhaltig sein Die ISO-Zertifizierung ist das, was man daraus macht, d.h. dass eine ISO-Zertifizierung alleine nicht der Garant für Qualität ist, es handelt sich hier lediglich um ein sehr gutes Hilfsmittel.

7 QM-System nach EN ISO 9001:2000 Die acht Grundsätze des Qualitätsmanagements sind: Kundenorientierung Führung Einbeziehung der Personen Prozessorientierter Ansatz Systemorientierter Managementansatz Kontinuierliche Verbesserung Sachbezogener Entscheidungsfindungsansatz Lieferantenbeziehung zu gegenseitigem Nutzen

8 QM-System nach EN ISO 9001:2000 Aufbau eines QM-Systems: Qualitätsmanagement Handbuch Prozesse & Teilprozesse Checklisten Standardformulare Verfahrensanweisungen Arbeitsanweisungen Prüfanweisungen

9 QM-System nach EN ISO 9001:2000 Schema der Prozessorganisation:

10 HTL-QSYS und ISO 9001:2000 Umsetzungstiefe Nachhaltige Qualität LehrerInnen, SchülerInnen, Arbeitsmarkt Zukunftssicherung der Ausbildung Verbesserung der Administration, Organisation, Lehr- und Lernumgebung Gesetzen bzw. Behörde entsprechen nur notwendige Änderungen Zertifikat kaufen Umsetzung = Einzelaktion von Fachleuten Keine, geringe Veränderung Optimales QM-System

11 Anforderungen an Schulen Was wollen wir am IKA-Reutte mit einem QM-System umsetzen? 5 Qualitätsbereiche Günther Haider-Universität Salzburg

12 Initiative HTL-QSYS Fundierte technisch-gewerbliche Berufsausbildung und eine umfassende Allgemein- und Persönlichkeitsbildung Entwicklung von innovativen Bildungsangeboten Markenzeichen Praxisbezug der Ausbildung Bildungsarbeit mit höchsten Ansprüchen an die Qualität Förderung und Unterstützung in einer motivierenden Lern- und Arbeitsumgebung. die Erfahrung und das Engagement der MitarbeiterInnen sind die wesentliche Grundlagen für die erfolgreiche Umsetzung Bildungsarbeit mit einem starken internationalen Bezug

13 Schlüsselprozesse Gestaltung von Bildungsangeboten Aufnahme der Schülerinnen und Schüler Unterricht Leistungsbeurteilung Schulpartnerschaft und Wirtschaft Personalmanagement Ressourcenmanagement Qualitätsmanagement Marketing Prozess: Satz von in Wechselbeziehungen stehenden Mitteln und Tätigkeiten

14 Kritische Punkte und Reflexionen Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit der Einführung Misstrauen und Widerstand gegenüber Veränderungen Einhaltung der Regeln Transparenz der Handlungen Kompetenzverteilung Konsequenz der Umsetzung Zeitrahmen - Ressourcen

15 Stolpersteine bei der Umsetzung Kosten Zeitbedarf: 6 Monate 12 Monate Abhängigkeit von Experten Regelmäßige Impulsgebung durch QPM oder Schulleitung Größe der Schule Notwendiger Mehraufwand in der Startphase für die MitarbeiterInnen Rahmenbedingungen - Werteinheiten

16 Herzlichen Dank an die KTC-32 Peter Arnold, Volksschule Vomperbach Adolfine Gschließer, Bischöfliches Schulamt Burkhard Mauler, Volkssschule Terfens Elmar Märk, HTL Innsbruck Anichstrasse Silvia Wiener, Religionspädagogische Akademie und an das Leadership-Team

17 Vielen Dank für f r Ihre Aufmerksamkeit IKA-Reutte Kohlplatz 7, Innovationszentrum Reutte, 4.Stock, A-6600 Pflach Tel: , Fax: Internet: Ansprechpartner: Mag. Georg Strauss, Tel.: ,

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