Rechte und Pflichten eines Projektleiters. Dr. Thomas Becker

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1 Rechte und Pflichten eines Projektleiters Dr. Thomas Becker

2 Rechte und Pflichten eines Projektleiters?

3 gouvernance Valuemanagement deadline Ressourcenmanagement Claimmanagement PM Zertifizierungen compliance Scrum Personalführung Stakeholdermanagement Projektplanung Projektsteuerung Kostencontrolling Terminüberwachung

4 To allow the project manager to take full profit and loss responsibility, he / she needs to be empowered and authorized to make Letter of decisions. The main means of achieving this are the Empowerment Project Manager and a (Target) Agreement. The Letter of Empowerment informs the organization, and if requested also external stakeholders, of the responsibility and authority of the person responsible for a project in the sales and / or in the execution phase. The following elements are recommended for the Letter of Empowerment: Project designation and period of validity of the Letter of Empowerment Assignment of relevant authorities and obligations for handling of the project in conformity with the contract (details are defined in the target agreement) Overview of responsibilities such as profit and loss, customer and employee satisfaction Reference to the valid project management method

5 A target agreement with the project manager in the execution phase should include the following parameters: Short project description Financial and strategic targets Quality targets Deadlines (milestones) with major achievements per milestone Responsibilities and authorizations Required resources including the responsible and supporting departments and budget Reporting and controlling (reporting plan) including escalation rules Stakeholder satisfaction Lessons learned

6 Und die Praxis? Häufig eine Verantwortungsübergabe selten wirklich eine Vereinbarung

7 Bedeutung einer Vereinbarung.Es geht um eine "Vereinbarung". Zielvereinbarungen geben den Beteiligten Sicherheit und Orientierung. In Zielvereinbarungen werden Verantwortungen und Befugnisse nach gemeinsamer Diskussion definiert niemand muss etwas unterschreiben, was er eigentlich nicht wünscht oder mittragen kann. Mit Zielvereinbarungen verpflichten man sich gegenseitig; darin finden sich sowohl Erwartungen an die Projektleitung als auch Erwartungen an die Partner.

8 Der Projektleiter ist dafür verantwortlich, dass die notwendige Unterstützung in der Linie für sein Projekt gesichert ist. Die Unterstützung erhält er über Vereinbarungen.

9 Kunde / Auftraggeber Linienorganisation Team Privates Umfeld

10 Es gibt keinen vereinbarungslosen Zustand in einer Organisation denn ungeklärte Leerstellen werden durch nicht ausgesprochene Annahmen gefüllt.

11 Die Qualität von Vereinbarungen (im Inhalt und im Prozess) zu Beginn eines Projekts ist das Modell für die Gestalt der späteren Zusammenarbeit.

12 Projektleiter Projektleider Gestalter proaktiv Entscheider unbequem riskant Ausführer reaktiv Erlediger beliebt riskant

13 Incentives und Erfolgsbeteiligung Idee: Motivation und Anerkennung für überdurchschnittliche Leistungen Risiken: Einbeziehung des Teams in den Incentiveplan Demotivation bei intransparenter Gestaltung Eingeschränkte Einflussmöglichkeiten auf den Erfolg Alternative: nichtmonitäre Incentives, z.b. Teamevents, Weiterbildung, besondere Workshops

14 Sonstige Verhandlungsmöglichkeiten Budget für Teamevents Durchführung von Kick-off und Lessons Learned Workshops Durchfühung von Planungsworkshops Private Rahmenbedingungen Beteiligung bei der Personalentwicklung für Projektmitarbeiter (z.b. Mitarbeitergespräch)

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