Informations Paket Kraftwerkspark II

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1 Informations Paket Kraftwerkspark II Sie interessieren sich für ein von Grünes Geld empfohlenes Projekt. Herzlichen Glückwunsch Sie tragen damit zur positiven Zukunftsgestaltung unserer Welt bei. Denn alle von Grünes Geld angebotenen Projekte wurden zuvor intensiv geprüft und mit unserer jahrelangen Erfahrung bewertet. Für alle von uns angebotenen Projekte gilt: sie sind ethisch ökologisch sinnvoll sie bieten eine angemessene Rendite das Risiko ist relativ zu anderen Projekten niedrig Bitte lesen Sie sich die Unterlagen genau durch und beurteilen Sie das Projekt nochmals aus Ihrem individuellen Blickwinkel. Nur wenn Sie selbst in Kopf und Herzen von einem Projekt überzeugt sind, treten Sie dem Projekt bei. Für den Beitritt laden Sie sich die Beitrittsunterlagen von unserer Website herunter. Sie finden einen entsprechenden Button auf der Seite der Produktbeschreibung. Sie können uns auch gerne unter anrufen dann helfen wir Ihnen persönlich weiter oder klären offene Fragen. Oder Sie senden uns eine E Mail an Wir freuen uns auf Sie! Carmen Junker Geschäftsführerin

2 Werbung Kraftwerkspark II Hintergrundinformationen Investitionsidee & -konzept Energieformen & Zielmärkte Green City Energy-Gruppe

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4 Inhaltsverzeichnis 3 Inhaltsverzeichnis Editorial...4 Plädoyer Die Energiewende macht sich nicht von alleine...5 A Konzeptioneller Ansatz des Kraftwerkspark II...8 Die Grundidee auf einen Blick...8 Die Investitionsidee des Kraftwerksparks...11 B Energiemärkte des Kraftwerkspark II...16 Auswahl der Zielmärkte in Europa...16 Kernmärkte des Kraftwerksparks...18 Zusatzmärkte des Kraftwerksparks...26 C Green City Energy-Gruppe...39 Vision und Mission; Leistungen...39 Unternehmensentwicklung und -strategie...40 Unternehmenskennzahlen...42 Referenzen...43 D Kompendium der regenerativen Energiearten...45 Grundlagen der Windenergie...45 Grundlagen der Wasserkraft...49 Grundlagen der Solarenergie...53 Vorteile Erneuerbarer Energien...57 Glossar und Abkürzungsverzeichnis...58 Nachhaltigkeit...61 Impressum...62 Wichtiger Hinweis: Diese Informationsbroschüre dient ausschließlich Werbezwecken und enthält ausgewählte, verkürzt dargestellte Informationen mit Stand November Sie stellt keine Anlageberatung dar, berücksichtigt keine persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse und ersetzt keine individuelle Beratung auf Basis des Verkaufsprospekts. Da es sich um eine stark verkürzte Darstellung handelt, ist ein Beitritt auf Basis dieser Werbemitteilung nicht möglich. Wichtige entscheidungsrelevante Fakten sind nicht enthalten. Für eine Beteiligung ist ausschließlich der vollständige Verkaufsprospekt maßgeblich. Für eine abschließende Beurteilung der Vermögensanlagen ist es daher erforderlich, sich mit dem gesamten Inhalt des Verkaufsprospekts, insbesondere den dort beschriebenen Risiken, vertraut zu machen. Die Anbieterin Green City Energy AG, Zirkus-Krone-Str. 10, München, hält den Verkaufsprospekt sowie die Vermögensanlagen-Informationsblätter der Tranchen A und B (VIB) zur kostenlosen Ausgabe bereit. Fehler im vorliegenden Dokument können trotz sorgfältiger Erstellung nicht ausgeschlossen werden.

5 4 Editorial Editorial Sehr geehrte Anlegerinnen und Anleger, wir freuen uns, Ihnen bereits zum zweiten Mal Vermögensanlagen von Green City Energy vorstellen zu können, die in einen Kraftwerkspark investieren. Als wir Anfang 2011 unseren ersten Kraftwerkspark konzipierten, konnten wir nicht wissen, dass sich knapp zwei Wochen vor dem Emissionsstart am 23. März 2011 in Fukushima eine Reaktorkatastrophe ereignen würde. Dieses Ereignis hatte weitreichende Folgen, auch für die Energiepolitik in Deutschland. Die Energiewende und der Atomausstieg wurden ausgerufen, beides wird bis heute von einer breiten gesellschaftlichen Mehrheit getragen. Unser erklärtes Ziel, schrittweise einen grünen Kraftwerkspark mit 200 Megawatt Leistung aufzubauen, besteht unverändert fort. In den Jahren 2011 bis 2013 haben wir mit einer Reihe von Solarparks, dem Wasserkraftfonds Frankreich und dem Windpark Bayerischer Odenwald weitere Bürgerbeteiligungsmodelle erfolgreich auf den Markt gebracht und die Energiewende kraftvoll vorangetrieben. Insbesondere durch unsere Windoffensive in Süddeutschland und durch unsere Erfahrungen bei der Projektakquisition von Kleinwasserkraftwerken sind wir überzeugt davon, ein ausgewogenes Projektportfolio für den Aufbau eines weiteren Kraftwerksparks akquirieren zu können - den Kraftwerkspark II. Wie gewohnt ist auch hier das Ziel, Wind-, Wasser- und Sonnenkraftwerke zu einem attraktiven Vermögensanlagen-Angebot zu kombinieren. Mit dem Kraftwerkspark II wollen wir die Energiewende nach Europa tragen und die sich bietenden Möglichkeiten durch eine gezielte Streuung von verschiedenen Anlagentypen und standorten effektiv nutzen. Der Kraftwerkspark II ist als festverzinsliche Namensschuldverschreibung konzipiert. Wie auch beim Kraftwerkspark I bieten wir Anlegerinnen und Anlegern zwei verschiedene Tranchen an - eine Tranche mit einer Laufzeit bis zum 30. Dezember 2023, die zweite bis zum 30. Dezember Der laufende Zinsertrag beträgt 4,75 bzw. 5,75 Prozent p.a. Nutzen Sie die Chance, sich an der Energiewende zu beteiligen. Wir würden uns freuen, Sie schon bald im Kreis unserer Anlegerinnen und Anleger begrüßen zu dürfen! Mit besten Grüßen Jens Mühlhaus Vorstand Green City Energy AG Neu ist die konzeptionell vorgesehene Investition an Standorten in ausgewählten europäischen Ländern. In Frankreich wollen wir die sich bietenden Chancen von Projektzukäufen bestehender Kleinwasserkraftanlagen nutzen, diesen Markt haben wir durch unsere Tochter Green City Energy France und den erfolgreich platzierten Wasserkraftfonds erschlossen. Aber auch in Deutschland, Österreich und vor allem Italien sehen wir gute Marktchancen für den Kraftwerkspark II. Durch unsere langjährige und intensive Marktbeobachtung gehen wir darüber hinaus davon aus, dass einige geeignete Solarkraftwerke in Norditalien zum Zukauf bereitstehen. Auch in den Zusatzmärkten Großbritannien / Nordirland und Irland konnten wir mit ausgewählten Partnern den Markteintritt vorbereiten. Frank Wolf Vorstand Green City Energy AG

6 Plädoyer Die Energiewende macht sich nicht von alleine 5 Plädoyer Die Energiewende macht sich nicht von alleine Wer in kurzzeitigen Dimensionen denkt und handelt, muss sich den Gesetzen des fossil angefeuerten In dustrialisierungsprozesses weiter anpassen. Wer hingegen die Zukunft anders gestalten will, als die dominanten Entwicklungslinien vorschreiben, der darf nicht gebannt sein von dem, was ist. Er muss erfassen, was kommen muss und wie es kommen kann. Und er muss aus diesem langfristigen Denken jene entscheidenden Initiativen ableiten, die den neuen Fließprozess in Gang setzen, bis er seine Wirkung voll entfalten kann. Hermann Scheer Dieses Zitat des energiepolitischen Vordenkers Hermann Scheer ist der Green City-Gruppe wie auf den Leib geschrieben. Seit jeher verfolgen wir bei Green City unsere Ziele mit dem Selbstverständnis, die Dinge einfach anzupacken, statt darüber zu lamentieren, dass die Wirklichkeit anders ist, als wir sie uns wünschen. Nachhaltige Mobilität statt motorisierter Individualverkehr. Lebenswerte Stadt statt Betonwüste. Sonne, Wind und Wasser statt Kohle, Öl und Kernkraft. Nach dem Motto Wir machen`s einfach! haben wir in den letzten 23 Jahren zahlreiche Kampagnen, Projekte und Initiativen angestoßen, um zu zeigen, wie es auch anders gehen kann. Green City Energy ist Zeugnis dieses Ansatzes und Ergebnis der Überzeugung, dass effektiver Klimaschutz und eine zukunftsfähige Energieversorgung nur durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu erreichen sind. Um es mit den Worten Herrmann Scheers zu sagen: dass die Energiewende kommen muss und wie sie kommen kann. Subventionsfall atomar-fossile Energieversorgung Vor knapp 15 Jahren hätte sich niemand vorstellen können, dass die Erneuerbaren Energien im Jahr 2013 rund 25 Prozent unseres Stromverbrauchs decken würden. Die vorherrschende Meinung, das Potenzial regenerativer Energiequellen würde nicht ausreichen, ist bereits eindrucksvoll widerlegt. Solar- und Windkraftwerke erzeugen an manchen Tagen bereits mehr Energie, als benötigt wird. Eine Energieversorgung Deutschlands mit Strom und Wärme ist in absehbarer Zeit zu 100 Prozent mit Erneuerbaren Energien möglich, und zwar ohne jegliche Importe von Energie. Wir stoßen nicht an technische Potenzialgrenzen, und alle notwendigen Techniken sind grundsätzlich verfügbar. Ferner wurde behauptet, die Erneuerbaren Energien würden viel zu lange brauchen, bis sie konventionelle Energieträger ersetzen könnten. Bereits heute hinken der Netzausbau und der Speicherzubau dem rasanten Zubau regenerativer Kraftwerke hinterher. Das dritte zentrale Argument ist die Subventionsabhängigkeit Erneuerbarer Energien. Das Hauptproblem der Erneuerbaren Energien ist aber nicht, dass sie zu viel kosten. Das ist ein Mythos. Fakt ist, dass die Vertreter der alten Energiewirtschaft nicht richtig rechnen können. Das gilt, solange alle Folgekosten der konventionellen Energien ausgeklammert werden. Die Gesamtkosten für den Aufbau, den Erhalt und die Finanzierung einer zu 100 Prozent auf Erneuerbaren Energien basierenden Strom- und Wärmeversorgung Deutschlands sind geringer als die Kosten für die Versorgung (Bau, Erhalt, Brennstoffkosten und Finanzierung) mit Strom und Wärme aus konventionellen Energieträgern. Es wird die Haltung kultiviert, Erneuerbare Energien würden sich auf dem Markt nicht rechnen. Als hätten sich fossile Energien oder die Atomenergie von ganz alleine und ohne politische Hilfen durchgesetzt und als könnten sie sich heute ohne politische Hilfestellung behaupten. Laut einem Bericht der EU-Kommission bezuschussen die Regierungen die Energiebranche mit mehr als 130 Milliarden Euro jährlich. Im Jahr 2011 haben die 27 Länder der Europäischen Union Erneuerbare Energien mit 30 Milliarden Euro an Staatsgeld gefördert. Mit weitaus mehr Steuermilliarden unterstützten die Regierungen herkömmliche Energien: Mit 35 Milliarden Euro für nukleare Anlagen (Haftpflichtversicherungen für Atommeiler nicht eingerechnet) und 26 Milliarden Euro für fossile Kraftwerke. Indirekt wurde die Energieerzeugung aus Kohle und Gas sogar mit weiteren 40 Milliarden Euro gefördert. Summiert man die Förderung über die letzten Jahrzehnte auf, ist die atomar-fossile Energieversorgung mit einem Fördervolumen von über 600 Milliarden Euro der größte Subventionsfall der europäischen Wirtschaftsgeschichte. Quellen: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ise-fraunhofer.de), sueddeutsche.de

7 6 Plädoyer Die Energiewende macht sich nicht von alleine Die EEG-Umlüge beenden Transparenzpflicht für alle Energieträger Dennoch nutzen die Verfechter des konventionellen Energiesystems jede Gelegenheit, die Erneuerbaren Energien als alleinige Strompreistreiber an den Pranger zu stellen meist mit Verweis auf die steigende EEG-Umlage. Dahinter steckt Kalkül. Die Erneuerbaren Energien sind zu einer ernsthaften Bedrohung für das Geschäftsmodell der großen Energieversorger geworden. Der etablierten Energiewirtschaft geht es nicht allein darum, ihr Anbieteroligopol aufrechtzuerhalten und die dafür aufgebaute Infrastruktur auszulasten. Auch die Konservierung ihrer gesellschaftlichen Rolle und ihres gewachsenen technologischen Weltbildes ist ihnen wichtig. Die Förderung Erneuerbarer Energien wird durch die EEG-Umlage in Höhe von 6,24 Cent pro Kilowattstunde (im Jahr 2014) als einzige Förderung transparent auf der Stromrechnung ausgewiesen. Für die konventionellen Energien ist keine Umlage ausgewiesen. Sie würde jedoch sogar 10,2 Cent pro Kilowattstunde betragen so die Stromkostenstudie von Greenpeace und dem Bundesverband Windenergie. Außerdem wird die EEG-Umlage umso höher, je tiefer der Preis an der Strombörse durch die Erneuerbaren sinkt. Denn das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtet die Netzbetreiber dazu, Ökostrom zu einem auf 20 Jahre staatlich garantierten Preis abzunehmen. Dieser liegt über dem Preis an der Strombörse. Und die EEG-Umlage entsteht genau aus der Differenz von Börsenpreis und festem Abnahmepreis. So werden die Erneuerbaren Energien zum Opfer ihres eigenen Erfolges. Ein weiterer Punkt wird in der Debatte um die künftige Kostenentwicklung bei den Erneuerbaren Energien oft vernachlässigt. Die Stromgestehungskosten für Energie aus Sonne, Wind und Wasser können viel zuverlässiger errechnet werden als bei fossilen oder atomaren Energieträgern. Denn sie hängen ausschließlich von den Produktionskosten der Technologien ab. Die Natur stellt für die Bereitstellung von Sonnenlicht, Windaufkommen und Wasserabflussmengen keine Rechnung. Hürden in den Köpfen der Menschen Die größten Probleme der Energiewende sind folgende: Zu viele Politiker sind von der alten Energiewirtschaft abhängig, die Atomund Kohleindustrie genießt politische und steuerliche Privilegien, und viele Energieverbraucher wissen nicht genug über die Erneuerbaren Energien. Wenn die Verfechter der Erneuerbaren Energien den Kampf um die Meinungshoheit vernachlässigen, statt ihre Argumente darauf zu konzentrieren, können sie ihr wichtigstes Pfund verlieren: die Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger. Auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft gibt es also nur eine Möglichkeit: die Strukturmacht des etablierten Energiesystems zu brechen, eine künstliche Existenzverlängerung zu vermeiden und unabhängig davon die Erneuerbaren Energien zu mobilisieren. Politische, nicht technische Faktoren verhindern den Durchbruch ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien. Das größte Hindernis sind die Hürden in den Köpfen der Menschen. Sie entstehen durch die bewusste Desinformation über Erneuerbare Energien seitens der Vertreter des überkommenen Energiesystems. Quellen: EU-Kommission, sueddeutsche.de, Sachverständigenrat für Umweltfragen, greenpeace-energy.de Die EEG-Umlage eignet sich daher nicht als Indikator für die Kosten der Erneuerbaren Energien. Es ist an der Zeit, diese EEG-Umlüge zu beenden. Fakt ist: Die Verdopplung des Haushaltsstrompreises im Laufe der letzten Dekade kam vor allem durch den Kostenanstieg der fossilen Energieträger zustande.

8 Plädoyer Die Energiewende macht sich nicht von alleine 7 Treiber der Energiewende Die Energiewende ist in Gefahr obwohl eine überwältigende Mehrheit der Menschen in Deutschland hinter dem Ausbau der Erneuerbaren Energien steht und bereit ist, dafür Kosten zu tragen. 93 Prozent der Menschen halten den verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien mindestens für wichtig oder sogar für sehr bzw. außerordentlich wichtig. Um den Ausbau der Erneuerbaren jetzt sinnvoll und zielstrebig voranzutreiben, ist weiterhin ihre aktive Unterstützung nötig. Nur so entsteht die kritische Masse, die notwendig ist, um die gesellschaftspolitische Herausforderung Energiewende zu meistern. Aktive Unterstützer werden zu Treibern, zur bewegenden Kraft. Das Potenzial ist bei den breit gestreuten Sympathien für die Zukunftsenergien gewaltig. Akteure wie die Green City-Gruppe sowie die zahlreichen Bürgerinitiativen und Energiegenossenschaften müssen die Menschen nun mitreißen und Angebote machen, wie sich jeder engagieren kann. Dies beantwortet auch die zentrale Frage: Wer sind die geeigneten bzw. ausreichend motivierten, handlungsfähigen und unabhängig operierenden, gesellschaftlichen Träger, die den Energiewandel umsetzen wollen und können? Es sind wir alle selbst. Unsere Vision: 100 Prozent Erneuerbare Energien in Bürgerhand Green City Energy wurde im Jahr 2005 als Tochter der gemeinnützigen Umweltorganisation Green City e. V. gegründet. Damals schien unsere Vorstellung noch utopisch ein dezentrales, im Besitz breit gestreutes Energiesystem in Bürgerhand. Heute wissen wir: Diese Vorstellung ist denkbar und machbar geworden. Beim Blick auf unsere eigene Entwicklung erkennen wir: Zahllose kleine Realisierungen können sich zu einem großen Ganzen bündeln. Alle Beispiele zeigen: Die Hürden sind im Kern nicht technischer oder wirtschaftlicher Art. Es kommt auf Erkenntnisse und Einstellungen an, die Initiativen entfesseln. Unter dem Strich ist es doch ganz einfach: Je mehr und unmittelbarer in Erneuerbare Energien investiert wird, desto eher schrumpft die Rolle der konventionellen Energiewirtschaft. Und was bleibt? Die Erkenntnis, dass sich die Energiewende nicht von alleine macht. Quelle: unendlich-viel-energie.de Hinweis: Das Plädoyer bezieht sich in zentralen Aussagen auf Publikationen von Hermann Scheer sowie weitere Quellen (siehe Quellenangaben). So wurden einige Aussagen aus seinen Büchern Energieautonomie Eine neue Politik für Erneuerbare Energien sowie Solare Weltwirtschaft, Strategie für die ökologische Moderne im Wortlaut bzw. in Anlehnung an den Wortlaut in diesem Plädoyer zitiert. Würdigung: Hermann Scheer ( ) war einer der prägendsten Energiepolitiker und im Bundesvorstand der SPD. Der langjährige Präsident von EUROSOLAR der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien und Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien (World Council for Renewable Energy, WCRE) sowie des Internationalen Parlamentariernetzwerkes für Erneuerbare Energien, hat sich als Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Autor und wissenschaftlicher Publizist leidenschaftlich für die Energiewende eingesetzt. Im Deutschen Bundestag gehörte er zu den Initiatoren vieler Gesetze zur Förderung Erneuerbarer Energien, nicht zuletzt des Erneuerbare-Energien- Gesetzes (EEG).

9 8 A Konzeptioneller Ansatz des Kraftwerkspark II Die Grundidee auf einen Blick A Konzeptioneller Ansatz des Kraftwerkspark II Die Grundidee auf einen Blick Die zukünftigen Säulen unserer Energieerzeugung ausbauen Die Grundidee hinter den Kraftwerksparks von Green City Energy fußt auf einer Überzeugung: Die Energiewende kann nur durch den konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien gelingen. Energiewende bedeutet dabei Einstieg in regenerative Energieerzeugungsformen und Ausstieg aus der atomar-fossilen Energieerzeugung. Dieser Ausstieg wird nur denkbar, wenn Solar-, Wind- und Wasserkraftwerke das neue, stabile Rückgrat unseres zukünftigen Energiemixes bilden. Der vorliegende Kraftwerkspark bildet genau die Kombination dieser drei Energieformen ab. Er zeigt, wie eine saubere Energiezukunft machbar ist. Die Marktchancen im europäischen Strommarkt nutzen Während sich das Energieerzeugungssystem wandelt, werden die Energiemärkte in Europa immer enger zusammenwachsen. Strom wird zukünftig frei über die nationalen Landesgrenzen hinweg transportiert und gehandelt werden. Mit der gezielten Hinzunahme von attraktiven Märkten wie Frankreich, Italien, Österreich und Großbritannien/Irland gibt der Kraftwerkspark die Antwort auf diese Marktentwicklung. Die Chancen und Risiken des Kraftwerksportfolios verteilen sich so auf drei Haupt-Energieerzeugungsarten und mehrere Länder. Durch die Bündelung von Kraftwerken entsteht ein attraktives Portfolio: Seine erzeugten Ökostrommengen sind im europäischen Stromhandel ein zunehmend wertvolles Gut. Zusammen mit den Ökostrommengen der vorangegangenen und perspektivisch der folgenden Kraftwerksparks entsteht so sukzessive eine attraktive Marktposition. Durch diese kann Green City Energy die Chancen auf dem sich entwickelnden europäischen Strommarkt nutzen. Die zukünftige Stromproduktion des Kraftwerksparks kann anhand eines Zielszenarios dargestellt werden. Unter der Annahme, dass der Kraftwerkspark das geplante Anleihekapital von 50 Millionen Euro erreicht und das Anleihevolumen zu 42 Prozent in Windenergieanlagen, zu 55 Prozent in Wasserkraftwerke und zu drei Prozent in Solarkraftwerke investiert wird (siehe Seite 37), ist eine jährliche Stromproduktion von etwa 114 Gigawattstunden (entspricht 114 Millionen Kilowattstunden) zu erwarten. Dies entspricht einem Wert von über neun Millionen Euro pro Jahr bemessen mit den durchschnittlichen mitteleuropäischen Stromgestehungskosten von ca. 8,0 Cent pro Kilowattstunde (Stand: November 2013). Den Atomausstieg möglich machen Die Energiewende braucht Schrittmacher und Pioniere wie Green City Energy. Unsere Aufgabe ist es, voranzugehen und aufzuzeigen, wie ein zukünftiger Energie- und Kraftwerksmix aussehen kann und muss. Der Kraftwerkspark II ist ein weiteres, elementares Puzzlestück auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft. Die Konzeption und Dimensionierung des Kraftwerksparks ist auf die nächste Phase der Energiewende zugeschnitten. Mit einem potenziellen Gesamtinvestitionsvolumen von rund 130 Millionen Euro entfaltet der Kraftwerkspark ein Momentum. Dieses kann dazu beitragen, den endgültigen Durchbruch ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien zu schaffen. Atomausstieg: Abschaltung der deutschen Kernkraftwerke bis 2022 Brunsbüttel* Philippsburg I und II (2019) * bereits abgeschaltet Unterweser* Emsland (2022) Brokdorf (2021) Grohnde (2021) Biblis A und B* Grafenrheinfeld (2015) Gundremmingen B (2017) Gundremmingen C (2021) Krümmel* Neckarwestheim I und II (2022) Isar I und II (2022) Quelle: stepmap.de

10 A Konzeptioneller Ansatz des Kraftwerkspark II Die Grundidee auf einen Blick 9 Der Zubau von regenerativen Kraftwerkskapazitäten wird im Platzierungszeitraum 2014/2015 konventionelle Energieträger weiter in den Hintergrund rücken. Das Zielszenario der Branche sieht für 2020 bereits 47 Prozent Erneuerbare Energien im deutschen Strommix vor eine Verdopplung der Erzeugungskapazitäten in acht Jahren. Dieser dynamische Ausbau ist notwendig. Das verdeutlicht der Blick auf die festgelegte Abschaltung der Atomkraftwerke. Der Atomausstieg wird mit der Abschaltung des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld im Jahr 2015 und von Grundremmingen B im Jahr 2017 weiter fortschreiten. Bis 2022 werden alle Kernkraftwerke vom Netz genommen sein. Erneuerbare Energien werden in Verbindung mit Speichern grundlastfähig werden und eine sichere Energieversorgung garantieren. Wettbewerbsvorteile der Green City Energy-Gruppe ausspielen Marktpionier im regenerativen Kraftwerksbau Die Green City Energy-Gruppe verfügt als Marktpionier im regenerativen Kraftwerksbau über Erfahrung aus rund 250 umgesetzten Projekten. Diese konnten in bislang 23 Bürgerbeteiligungsmodellen erfolgreich gebündelt werden. In den letzten Jahren wurde der Schwerpunktwechsel von Solar- zu Wind- und Wasserkraftwerken vollzogen. Der Wasserkraftfonds Frankreich war der Brückenschlag in den französischen Energiemarkt. In Deutschland konnte mit dem Windpark Bayerischer Odenwald eines der größten Windprojekte in Bayern umgesetzt und platziert werden. Mit dem Windpark Maßbach ist ein weiterer Windpark im Bau und in der Platzierung (Stand: November 2013). Beteiligungsmodell für Bürger, Kommunen und Energiegenossenschaften Das Kraftwerkspark-Modell von Green City Energy ermöglicht Partizipation. Nicht nur Bürgerinnen und Bürger können über die Zeichnung von Anteilen den Ausbau von regenerativen Energieerzeugungsanlagen finanzieren. Auch Kommunen, kleine Stadtwerke und lokale Energiegenossenschaften können ihre Projektvorhaben in den Kraftwerkspark einbringen und somit die zentralen Hürden in der Umsetzung überwinden. So übernimmt Green City Energy als Planer und Projektierer den Bau von Kraftwerken. Durch die Ausgestaltung des Beteiligungsmodells bleiben die Akteure vor Ort jedoch teilweise im Besitz der Anlagen. Die Wertschöpfung findet großteils in der Region statt. Entscheidender noch: Die Partner vor Ort behalten die Zukunftsperspektive in der Hand die Option auf die zukünftige Vermarktung des regional erzeugten Stroms.

11 10 A Konzeptioneller Ansatz des Kraftwerkspark II Die Investitionsidee des Kraftwerkspark II

12 A Konzeptioneller Ansatz des Kraftwerkspark II Die Investitionsidee des Kraftwerkspark II 11 Die Investitionsidee des Kraftwerkspark II Das Investitionskonzept beruht auf einer Überzeugung: Der weltweite Energiebedarf kann ausschließlich durch regenerativen Quellen gedeckt werden. Eine nachhaltige Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien kann dauerhaft nur durch einen breiten Energiemix aus Wind, Wasser- und Solarkraftanlagen erreicht werden. Die Tätigkeitsfelder im Kraftwerkspark leiten sich direkt aus dieser Erkenntnis ab. werden. Der gezielte Neubau von Kraftwerken an ertragreichen Standorten kann ungenutzte Potenziale erschließen. Aufgrund ihrer Eigenschaften sind Wasserkraftwerke ähnlich wie Immobilien zu betrachten. Ihr Beitrag zum Werterhalt und Inflationsschutz machen sie im Kraftwerksportfolio attraktiv. Energie aus Wasserkraft ist daher als Anlageobjekt für den langfristigen Kapitalerhalt besonders gut geeignet. Fokussierung auf drei Energieerzeugungsarten: Wind, Wasser und Sonne Windenergie: Attraktive Binnenlandstandorte nutzen Durch die stetige Weiterentwicklung der Anlagentechnik sind heute zahlreiche Standorte im Binnenland wirtschaftlich nutzbar. Im Gegensatz zu Offshore-Anlagen produzieren Windenergieanlagen an Land den Strom zu deutlich günstigeren Preisen und zwar dort, wo er auch verbraucht wird. Gerade in Süddeutschland sind große Zubaupotenziale vorhanden. Diese gilt es zu erschließen. In Bayern sollen laut dem Energiekonzept der Landesregierung bis 2021 bis zu Windkraftanlagen errichtet werden. Konzentrations- und Vorrangflächen werden dann in den Regionalplänen ausgewiesen. So kann der Windmarkt in den kommenden Jahren an Fahrt gewinnen. Mit der 2009 gestarteten Ausbauoffensive Windenergie hat Green City Energy die Grundlage für die Entwicklung einer Reihe von Windparks in Süddeutschland gelegt. Ziel ist der Zubau von Anlagen mit rund 200 Megawatt Leistung in den nächsten fünf Jahren. Im Investitionszeitraum sollen sorgfältig ausgewählte Projekte für den Kraftwerkspark II bis zur Baureife vorangetrieben werden. Nach Fertigstellung sollen sie in das Anlagenportfolio übernommen werden. Kleinwasserkraft: Ertragspotenziale durch Neubau und Ertüchtigung erschließen Kleinwasserkraftanlagen mit bis zu zehn Megawatt Leistung sind ein wichtiger Bestandteil einer dezentralen und grundlastfähigen Energieversorgung. Durch die Bereitstellung von Regelenergie haben Wasserkraftwerke eine wichtige Funktion im Energiesystem. In den Zielmärkten des Kraftwerksparks II sind rund Anlagen dieser Leistungsklasse in Betrieb. Viele davon könnten durch eine Modernisierung ihre Energieerträge steigern. Gleichzeitig würden sie so ihrer Verantwortung für die Gewässer ökologie besser gerecht Im Rahmen des Wasserkraftfonds Frankreich wurden die Kapazitäten der Dependance Green City Energy France in Toulouse auf- und ausgebaut. Seit Anfang 2012 konnte so ein guter Zugang zu einem ansonsten eher verschlossenen Markt geschaffen werden. Im nördlichen Italien besteht über Kooperationspartner der Zugang zu einem Projektportfolio von Kleinwasserkraftwerken. Noch auszuwählende Kraftwerke sollen im Zuge von Machbarkeitsanalysen geprüft werden. Bei positiver Due-Diligence-Prüfung können sie für den Kraftwerkspark II erworben werden. Grundsätzlich besteht auch das Bestreben zum Erwerb von deutschen Wasserkraftwerken. Die Projektanzahl ist aufgrund hoher Kaufpreise in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld allerdings eher gering. Dennoch konnten einige attraktive Projektansätze vorangetrieben werden, deren Umsetzung im Investitionszeitraum realistisch ist. Solarenergie: In Bestandsanlagen investieren Der europäische Solarmarkt ist in den letzten Jahren zunehmend unter Druck geraten. Die massive Absenkung von Einspeisetarifen hat das rasante Ausbautempo in den europäischen Kernmärkten merklich verlangsamt. Gleichzeitig sind die Systemkosten für Solarstromanlagen stark gesunken, und der technologische Fortschritt führt zu stetigen Effizienzsteigerungen sowie höheren Wirkungsgraden. Perspektivisch wird Solarstrom zu marktfähigen Stromgestehungskosten produziert werden. Damit wird auch der Anlagenzubau wieder an Fahrt gewinnen. Dieses Wachstumspotenzial gilt es perspektivisch zu nutzen. Die Solarenergie wird neben der Windund Wasserkraft zur wichtigsten Säule der zukünftigen Energieversorgung werden. Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Informationsbroschüre steht der Erwerb von Bestandsanlagen mit festen Vergütungssätzen in Deutschland, Frankreich und Italien im Fokus. Bereits 2010 waren Veränderungen im deutschen Solarmarkt absehbar. Daher stellte Green City Energy die Eigenentwicklung von Photovoltaikprojekten vorübergehend zurück. Zeitgleich aber wurde ein Netzwerk an Projektscouts in den Zielmärkten

13 12 A Konzeptioneller Ansatz des Kraftwerkspark II Die Investitionsidee des Kraftwerkspark II aufgebaut. Mehrere Solarenergieprojekte lokaler Projektentwickler sind bereits vollständig errichtet und ans Netz angeschlossen. Diese werden seitdem in den Kern- und Zusatzmärkten geprüft und für einen perspektivischen Erwerb beobachtet. Auswahl von attraktiven Energiemärkten Für den Kraftwerkspark II wurden mögliche Investitionsländer im europäischen Ausland Marktanalysen und -beobachtungen unterzogen und nach konkreten Kriterien ausgewählt. So wird das Investitionsgebiet geografisch klar abgegrenzt. Bestehende Markteintrittschancen werden genutzt. Die Energiemärkte des Kraftwerksparks II sind in Kapitel B detailliert beschrieben. Durch folgenden Verteilungsschlüssel wird im Kraftwerksparkportfolio eine sinnvolle Streuung von Kern- und Zusatzmärkten angestrebt: Kernmärkte: Deutschland und Frankreich Mit mindestens 60 Prozent wird diesen Kernmärkten der mehrheitliche Anteil am Anleihevolumen zugeteilt. Vornehmlich mit Windprojekten in Deutschland wird die Basis für ein ausgewogenes Kraftwerksportfolio geschaffen. Das Marktumfeld in Deutschland ist der Green City Energy in vollem Umfang bekannt. Eine Vielzahl von Windenergieprojekten ist im Investitionszeitraum umsetzungsreif. Die Tochtergesellschaft Green City Energy France hat den französischen Energiemarkt erschlossen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet. Frankreich besitzt ein effizientes Rechts- und Verwaltungssystem, eine gute Verkehrsinfrastruktur sowie eine zukunftsorientierte Wirtschafts- und Industriepolitik. Dieser Kernmarkt bietet gesetzliche Einspeisevergütungen analog zum deutschen EEG und damit Planungssicherheit. Zusatzmärkte: Italien, Österreich, Großbritannien/Nordirland, Irland Mit einem Anteil von maximal 40 Prozent am Anleihevolumen komplettieren diese Zusatzmärkte die Zielmärkte des Kraftwerksparks II. Großbritannien/Nordirland und Irland werden nur gering gewichtet. Deshalb soll das Kraftwerksportfolio lediglich um ein oder zwei ertragreiche Windprojekte ergänzt werden. Der Markt für Wasserkraftwerke ist sowohl in Italien als auch in Österreich attraktiv. Für Österreich besteht keine Sprachbarriere, auch die geografische Nähe macht Marktchancen schnell nutzbar. Kategorie Anteil Anleihevolumen Energieart Kategorie I: Kernmärkte mindestens Deutschland: Wind, Wasser, Solar Deutschland, Frankreich 60 Prozent Frankreich: Wind. Wasser, Solar Italien: Wasser, Solar Kategorie II: Zusatzmärkte Italien (nur ausgewählte Regionen), Großbritannien/Nordirland, Irland, Österreich maximal 40 Prozent Großbritannien/ Nordirland: Irland: Wind Wind Österreich: Wasser

14 A Konzeptioneller Ansatz des Kraftwerkspark II Die Investitionsidee des Kraftwerkspark II 13 Beteiligung an regionalen Energieprojekten Vorangehend wurden der unmittelbare und mittelbare Erwerb von Kraftwerken beschrieben. Das Investitionskonzept des Kraftwerksparks II sieht eine weitere Möglichkeit vor: Es können Genussrechte anderer Emittenten gezeichnet bzw. nachrangige Darlehen zur Finanzierung von regenerativen Energieprojekten gewährt werden. Folgendes Modell ist zum Beispiel denkbar: Im Rahmen der Umsetzungsstrategie von Windparks können Projektgesellschaften zunehmend Genussrechte oder nachrangige Darlehen zur Finanzierung der Windenergieanlagen anbieten. Deren Gesellschafter sind oft Kommunen, lokale Stadtwerke und Energiegenossenschaften. Dadurch können diese im Besitz der Anlagen bleiben, ohne das nötige Kapital in vollem Umfang selbst aufbringen zu müssen. Die Beteiligung des Kraftwerksparks II an solchen Projektgesellschaften ermöglicht die dezentrale Mitwirkung der Akteure vor Ort. So kann der Ansatz Energie in Bürgerhand optimal umgesetzt werden. Struktur und Funktionsprinzip des Kraftwerksparks II Wie in dem nachstehenden Struktogramm dargestellt, erfolgt eine Beteiligung am Kraftwerkspark II durch die Zeichnung von Anteilen einer Anleihe mit einem Maximalvolumen von 50 Millionen Euro. Zeichner haben die Wahl zwischen zwei Tranchen mit unterschiedlicher Laufzeit und Verzinsung. Die Kraftwerksparkgesellschaft Kraftwerkspark II KG erwirbt mit dem eingeworbenen Kapital bestehende oder sich in Planung befindliche regenerative Energieerzeugungsanlagen (Projektgesellschaften, Optionen eins und zwei). Dabei können auch nur Anteile an Projektgesellschaften erworben werden (Option drei). Wie im vorstehenden Absatz Beteiligung an regionalen Energieprojekten beschrieben, können durch die Kraftwerkspark II KG Beteiligungen an regionalen Projektgesellschaften auch mittels nachrangiger Darlehen bzw. durch Zeichnung von Genussrechten erfolgen (Optionen vier und fünf). Funktionsprinzip des Kraftwerksparks Zeichner Tranche A 10 Jahre / bis ,75 % p.a. Zinszahlung erstmals am Zeichner Tranche B 20 Jahre / bis ,75 % p.a. Zinszahlung erstmals am Volumen bis zu Euro 1 Anteil = Euro, Minimum Euro Green City Energy AG Kommanditistin Kraftwerkspark II KG Anleihe Green City Energy Kraftwerke GmbH Komplementärin / Geschäftsführung Option 1 Option 2 Option 3 Option 4 Option 5 Erwerb von Projektgesellschaften Erwerb von Projektgesellschaften Erwerb von Beteiligungen Gewährung von nachrangigen Darlehen Zeichnung von Genussrechten Anlagen in Betrieb Projektentwicklung Anlagen in Betrieb/ Projektentwicklung projektbezogen projektbezogen

15 14 A Konzeptioneller Ansatz des Kraftwerkspark II Die Investitionsidee des Kraftwerkspark II Zentrale Vorteile der Investitionsidee Risikostreuung durch Diversifizierung von Energiearten und -märkten Durch die Kombination unterschiedlicher Energieerzeugungsanlagen können witterungsbedingte Schwankungen in der Energieproduktion ausgeglichen werden. So profitieren die zu erwerbenden Solarkraftwerke von sonnenreichen Zeiten, Wasserkraftwerke von erhöhtem Niederschlag und Windkraftanlagen von Perioden mit stetigem Windaufkommen. Die Kraftwerke werden auf Standorte in ausgewählten Zielmärkten verteilt. Dadurch sinkt das Risiko sich verändernder politischer Rahmenbedingungen für zu errichtende Anlagen. Gleichzeitig werden attraktive Förderbedingungen konsequent genutzt. Sicherheit durch gesetzliche Förderung Die für den Kraftwerkspark II ausgewählten Märkte und Energieformen bieten unterschiedliche Ertragschancen. In allen Ländern bestehen für Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen gesetzliche Regelungen. Diese machen eine Ertragskalkulation auf Basis fester Vergütungstarife möglich. Die Förderinstrumente für Strom aus Erneuerbaren Energien unterscheiden sich von Land zu Land. Eine Einspeisevergütung bildet jedoch in allen Zielmärkten (ausgenommen Österreich) die Grundlage. Diese werden teilweise durch Quotenmodelle und Einspeiseprämien ergänzt. Im Bereich Wasserkraft können auch mit dem Netzbetreiber direkt verhandelte Vergütungen wirtschaftlich sein. Nutzung attraktiver Marktbedingungen Die Ertragschancen werden nicht nur durch die gesetzlichen Förderinstrumente bestimmt. Sie hängen auch von der Höhe der Investitionskosten für den Bau bzw. den Erwerb von regenerativen Kraftwerken ab. So bieten Wasserkraftanlagen in Frankreich gute Ertragschancen, denn deren Einkaufspreise sind im Verhältnis zu den erzielbaren Erlösen durch die gesetzliche Förderung günstig. Die Investitionsidee des Kraftwerksparks II beruht darauf: Kraftwerkstypen sollen in den Zielmärkten erworben werden, die durch günstige Preis-Förderungsverhältnisse besonders wirtschaftlich sind. Folgende Möglichkeit wird so ausgenutzt: Bereits bestehende, in Betrieb befindliche Kraftwerke können mit festen Fördertarifen erworben werden. Außerdem lassen sich Projekte in das Portfolio aufnehmen, die sich für einen Einspeisetarif qualifizieren. Dies gilt ebenso für Projekte, die durch ihre geringen Stromgestehungskosten außerhalb einer gesetzlichen Förderung wirtschaftlich betrieben werden können. In diesem Fall sollte jedoch ein fester Abnahmevertrag mit einem Energienutzer abgeschlossen werden. Nur so kann Planbarkeit auf der Ertragsseite garantiert werden. Wettbewerbsvorteil durch Marktzugang Die Attraktivität des zukünftigen Kraftwerksportfolios hängt maßgeblich von dessen Zusammenstellung ab. In der Projektentwicklung und beim Projektzukauf sind der Marktzugang zu potenziellen Kraftwerken und die Handlungsfähigkeit und -schnelligkeit entscheidende Erfolgskriterien. Die Green City Energy-Gruppe verfügt durch ihre Tätigkeit als Projektentwickler über einen umfangreichen Projektpool und entsprechende finanzielle Mittel in der Projektvorfinanzierung. Dadurch ist schnelle Handlungsfähigkeit gegeben. Durch die große Markterfahrung und die Tätigkeit als Projektentwickler besteht der Zugang zu konkreten Energieprojekten. Gute Gründe für Ihre Beteiligung Sachwertorientierte Geldanlage mit ökologischer Festverzinsung Wahlmöglichkeit zwischen mittel- und langfristiger Laufzeit Beteiligung an einem attraktiven Kraftwerksportfolio in ausgewählten europäischen Ländern Ökonomisch und ökologisch sinnvoller Anlagenmix aus Wind-, Wasser- und Solarkraftwerken Green City Energy beteiligt sich selbst mit fünf Prozent am Anleihevolumen und gibt Zinsgarantie für die ersten drei Jahre Mittelverwendungskontrolle durch die Genossenschaftsbank-Tochter WGZ Immobilien + Treuhand GmbH Projekte für die Zug-um-Zug-Investition sind bei Green City Energy vorhanden Etablierter Projektprüfungsprozess und klare Investitionskriterien Kein Ausgabeaufschlag, keine Nachschusspflicht

16 A Konzeptioneller Ansatz des Kraftwerkspark II Die Investitionsidee des Kraftwerkspark II 15

17 16 B Energiemärkte des Kraftwerkspark II Auswahl der Zielmärkte in Europa B Energiemärkte des Kraftwerkspark II Auswahl der Zielmärkte in Europa Struktur des Endenergieverbrauchs nach Energieträgern in der EU Kernenergie 6,7 % Wasserkraft 2,4 % Solarenergie 0,2 % Geothermie 0,1 % Windenergie 1,0 % fossile Energieträger 82,9 % Anteile Erneuerbarer Energien 10,5 % Biomasse 5,7 % Biokraftstoffe 1,0 % Quelle: BMU Die Europäische Kommission hat mit dem 2007 veröffentlichten Fahrplan für Erneuerbare Energien eine Langzeitstrategie für deren Entwicklung veröffentlicht. Demnach soll der Anteil der Erneuerbaren Energien am Energiemix bis zum Jahr 2020 am Gesamt energieverbrauch in der EU auf 20 Prozent steigen. In der nachstehenden Grafik ist die Struktur des Endenergieverbrauchs nach Energieträgern in der EU im Jahr 2009 dargestellt. Infolgedessen ist innerhalb von zehn Jahren eine Verdoppelung des Anteils Erneuerbarer Energien zur Zielerreichung notwendig. Die Festlegung von Zielvorgaben auf europäischer Ebene ermöglicht eine gewisse Stabilität der einzelstaatlichen politischen Maßnahmen in diesem Bereich. So soll zum einen der Binnenmarkt optimiert werden. Zum anderen können Hindernisse bei der Entwicklung erneuerbarer Energieträger beseitigt werden durch den Abbau bürokratischer Hindernisse, die Verbesserung von Transparenz und Informationsfluss sowie den Ausbau von Anlagen und Verbindungssystemen. Darüber hinaus schlägt die Kommission Fördermaßnahmen und Anreize für erneuerbare Energiequellen vor. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Kommission und den beteiligten Akteuren auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien (Energiebehörden, europäische Energieregulierer im Bereich der Stromerzeugung, Erzeuger Erneuerbarer Energien) wird fortgeführt. So sollen die Erneuerbaren Energien zukünftig besser in das Stromnetz eingebunden werden. Die Energiemärkte für regenerative Erzeugungsformen haben sich in Europa unterschiedlich entwickelt. Trotz flächendeckend großer Potenziale für Solar-, Wind- und Wasserkraftwerke konnten nicht alle Länder ihr technisch verfügbares Potenzial ausschöpfen. Dieser Umstand begründet sich in den länderspezifischen Rahmenbedingungen maßgeblich in der nationalen Gesetzgebung zur Förderung Erneuerbarer Energien, der Finanzierungsfähigkeit von Energieprojekten und der Wettbewerbsfähigkeit von Standorten. Grundsätzlich ist durch diese Maßnahmen in der Summe jedoch der Anteil von Strom aus Erneuerbaren Energien in der Europäischen Union gestiegen (siehe Grafik rechts oben).

18 B Energiemärkte des Kraftwerkspark II Auswahl der Zielmärkte in Europa 17 Strom aus erneuerbaren Energiequellen in Prozent des Energieverbrauchs in der EU Biomasse (TWh, linke Skala) Windenergie (TWh, linke Skala) Geothermische Energie (TWh, linke Skala) Wasserkraft (TWh, linke Skala) Strom aus erneuerbaren Energiequellen (in % des Bruttostromverbrauchs, rechte Skala) Quelle: Eurostat, EU Kommission Deutschland verfügt mit dem EEG über ein Erfolgsmodell. In variierter Form wird es in insgesamt 23 Ländern der Europäischen Union zur Markteinführung Erneuerbarer Energien genutzt. Nur vier Mitgliedsstaaten haben ab 2014 noch Quotenmodelle als Hauptförderinstrumente, dies sind Schweden, Belgien, Rumänien und Polen. Im Fortschrittsbericht Erneuerbare Energien der EU- Kommission wird zudem deutlich: Viele Mitgliedsstaaten können die vereinbarten Ausbauziele nicht einhalten. Sie müssen weitere Maßnahmen zur Zielerreichung ergreifen. Die Energiemärkte wurden von der Green City Energy-Gruppe bezogen auf diese Rahmenbedingungen analysiert. Die Auswahl erfolgte nach einer umfassenden Länderbewertung. Zu den Auswahlkriterien gehörten nicht nur die grundlegenden Geschäftsfaktoren. Insbesondere auch die Marktkenntnis und bereits bestehende Geschäftstätigkeiten in potenziellen Zielmärkten wurden mit einbezogen. Seit der Gründung der Tochtergesellschaft Green City Energy France 2008 ist diese auch außerhalb der Bundesrepublik Deutschland tätig. Durch Marktpotenzialstudien, den Aufbau von Netzwerken und konkrete Projektprüfungen bestehen seit mehreren Jahren intensive Kontakte zu Geschäftspartnern und Projektscouts in Europa. Quellen: europa.eu, erneuerbare-energien.de Im Kraftwerkspark II werden die sich bietenden Marktchancen in ausgewählten europäischen Zielmärkten genutzt und die gegebenen Umsetzungsmöglichkeiten von Wind-, Wasser- und Solarkraftwerken gebündelt. Nachfolgende Grafik zeigt die Energiearten und -märkte auf einen Blick: Kern- und Zusatzmärkte des Kraftwerksparks II Deutschland Frankreich Nördliches Italien GB & Nordirland Irland Österreich Kernmärkte: mindestens 60 % des Anleihenvolumens Zusatzmärkte: maximal 40 % des Anleihenvolumens

19 18 B Energiemärkte des Kraftwerkspark II Kernmärkte des Kraftwerkspark II Kernmärkte des Kraftwerkspark II Erster Kernmarkt: Investitionsland Deutschland Wirtschaftsdaten und Rahmenbedingungen Deutschland Die Bundesrepublik Deutschland ist hinsichtlich des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von Milliarden Euro die größte Volkswirtschaft Europas und die viertgrößte Volkswirtschaft weltweit. Das Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2013 im Jahresdurchschnitt laut Prognose real um 0,5 Prozent und im kommenden Jahr beschleunigt um 1,6 Prozent zunehmen. Die deutsche Volkswirtschaft konzentriert sich auf industriell hergestellte Güter und Dienstleistungen. Die Produktion von Rohstoffen und Gütern hat hingegen nur eine geringe wirtschaftliche Bedeutung. Die größten Handelspartner sind andere Industrieländer. Im Außenhandel wird jedoch insgesamt ein beträchtlicher Überschuss erzielt. Zu den wichtigsten Handelspartnern in Europa zählen Frankreich, Großbritannien und Italien. Als weltweit konkurrenzfähigste Wirtschaftsbranchen der deutschen Industrie gelten die Automobil-, Nutzfahrzeug-, Elektrotechnik-, Maschinenbau- und Chemieindustrie. Im Dienstleistungsbereich ist international die Versicherungswirtschaft bedeutend insbesondere die Rückversicherungen. Unverzichtbar ist der Import von Energierohstoffen und fast aller anderen Rohstoffe. Der Wirtschaftsstandort Deutschland wurde 2012 in mehreren renommierten Umfragen zum attraktivsten Standort Europas gekürt. Besonders attraktiv ist im internationalen Wettbewerb die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik. Aushängeschild bleiben die vorzügliche Infrastruktur sowie das Forschungs- und Entwicklungsumfeld. Deutschland bietet Sicherheit, Stabilität und Verlässlichkeit. Quellen: GTAI ( Glossar); Jahreswirtschaftsbericht 2013 aus dem Infodienst der Bundesregierung, BMWI Energiemarkt Deutschland im Überblick Der Monitoringbericht von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt zur Entwicklung der Elektrizitäts- und Gasmärkte macht eindrucksvoll deutlich: Die Energiewende zieht insbesondere im Bereich der Stromerzeugung einen signifikanten Umbau der Energieversorgungsstruktur in Deutschland nach sich. Die Kapazitäten der großen Energieversorger sind stark zurückgegangen zum einen durch die Stilllegung von acht Kernkraftwerken im Frühjahr 2011, zum anderen durch den starken Zubau volatiler Erzeugungskapazitäten im Bereich der Erneuerbaren Energien (insbesondere

20 B Energiemärkte des Kraftwerkspark II Kernmärkte des Kraftwerkspark II 19 Solaranlagen). Die konventionellen Erzeugungskapazitäten sind durch den Zubau der Erneuerbaren Energien zudem wirtschaftlich unter Druck gekommen. Denn der Einspeisevorrang ist vom Marktgeschehen entkoppelt. Da aber die konventionelle Erzeugung durch den Markt gesteuert ist, wird sie vom Zubau an Kapazitäten aus Erneuerbaren Energien zurückgedrängt. Der Bericht belegt den Paradigmenwechsel in der deutschen Stromwirtschaft, der mit dem Atomausstieg und dem expansiven Zubau von Erzeugungskapazitäten aus Erneuerbaren Energien verbunden ist. Entwicklung der installierten Leistung der nach EEG vergütungsfähigen Anlagen in Gigawatt Solar Biomasse Wasser Gas Wind Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an Bundesnetzagentur Die Grafik Entwicklung der installierten Leistung der nach EEG vergütungsfähigen Anlagen zeigt: Die Erzeugungskapazitäten aus Solar-, Wind- und Wasserkraftwerken nahmen im Wesentlichen durch einen erneut starken Zubau von Wind- und Solaranlagen weiter zu. Der Leistungsanteil erneuerbarer Energieträger am gesamten Erzeugungsmix stieg als Ergebnis dieser Entwicklung von ca. 34 Prozent im Dezember 2010 auf ca. 41 Prozent im Juli Die Solarenergie ist nunmehr mit 30,5 Gigawatt ( Glossar) der Energieträger mit der höchsten installierten Leistung noch vor der Windenergie mit 29,4 Gigawatt. Die beiden erneuerbaren Energieträger Sonne und Wind liegen damit deutlich vor dem nicht erneuerbaren Energieträger Steinkohle. Sie hat die dritthöchste installierte Leistung je Energieträger in Höhe von 20,5 Gigawatt. Die insgesamt installierte Erzeugungskapazität, die mit dem deutschen Stromnetz verbunden ist, beträgt laut Kraftwerkliste der Bundesnetzagentur 172,4 Gigawatt. Dabei sind 71,2 Gigawatt den erneuerbaren Energieträgern zuzurechnen. Insgesamt 67,5 Gigawatt sind nach dem EEG vergütungsfähig. Das EEG ist damit die wichtigste gesetzliche Grundlage für den Ausbau Erneuerbarer Energien. Quelle: Monitoring-Bericht der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamtes Marktausblick Deutschland für Erneuerbare Energien Das Energiekonzept von 2010 und die Beschlüsse der Bundesregierung zur beschleunigten Energiewende vom Juni 2011 sind die Voraussetzungen für den grundlegenden Umbau der Energieversorgung in Deutschland und für den Einstieg ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien. Entsprechend den Beschlüssen der Bundesregierung und den Gesetzen zur Energiewende soll bis zum Jahr 2020 der Anteil Erneuerbarer Energien (EE) am Bruttoendenergieverbrauch 18 Prozent betragen. Ihr Anteil am Stromverbrauch soll bis spätestens 2020 bei mindestens 35 Prozent liegen. Bis spätestens zum Jahr 2030 soll der Anteil an Strom aus Erneuerbaren Energien bei mindestens 50 Prozent und bis spätestens zum Jahr 2050 bei mindestens 80 Prozent liegen. Die nachstehende Grafik zeigt in Langfristszenarien, welcher Zubau an Kapazitäten zur Erreichung der genannten Ziele notwendig ist. Bis 2020 müssten Erneuerbare Energien rund 235 Terawattstunden Strom jährlich erzeugen.

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