Herzlich Willkommen! «Fallstudien in der Wirtschaftsinformatik»

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1 Herzlich Willkommen! «Fallstudien in der Wirtschaftsinformatik»

2 Agenda Einstiegsfrage Berufsbild Wirtschaftsinformatiker/in HF Konzept und Implementierung Stiller Marktplatz (Erkundung der bereitgelegten Materialien) Diskussion

3 Könnten Sie sich vorstellen, dass künftig das Autofahren nur noch theoretisch erlernt wird? Tauschen Sie sich kurz zu zweit darüber aus!

4 Was spricht dafür? Was spricht dagegen?

5 Berufsbild «Dipl. Wirtschafts-informatiker/ in HF»

6 Wirtschaftsinformatik als interdisziplinäres Fachgebiet BWL WI IT Organisation, Innovation, Produkte, Kosten Ökonomische Aspekte Schnittstelle zwischen BWL und IT Technische Aspekte Hardware, Netzwerke, Programme, Wirtschaftsinformatik ist die Lehre vom Zusammenwirken technologischer, wirtschaftlicher, organisatorischer und psychosozialer Aspekte bei der Entwicklung, Einführung und Nutzung betrieblicher, soziotechnischer Kommunikationssysteme

7 «Vom trägen Wissen zum kompetenten Handeln» (Prof. Dr. Diethelm Wahl - Lernumgebungen erfolgreich gestalten) Umsetzung im Bildungsgang Dipl. Wirtschaftsinformatiker/in HF

8 Motivation: Rahmenlehrplan WI verlangt nach kompetenzund handlungsorientiertem Unterricht Überzeugung, dass erfolgreiches Handeln durch reflektiertes handeln entsteht

9 Umsetzung: Implementierung von Transferfeldern: - im Unterricht - im Praxisfeld

10 Umsetzung im Unterricht: Lehrpersonen aus der Praxis Übungfelder Komplexe Fragestellungen Miniprojekte Rollenspiele

11 Umsetzung im Unterricht: Vorteile bzw. Nachteile: Eher kleine, stark didaktisierte Lernsettings Optimale Rahmenbedingungen Störfaktoren eliminiert Ziele und Absichten klar definiert

12 Umsetzung im Praxisfeld:?

13 Umsetzung im Praxisfeld: Simulation der Praxis durch didaktisierte Projekt-Settings... durch komplexere, fächerübergreifende Fallkonstrukte

14 Umsetzung im Praxisfeld: Nachteile der reinen Simulation: kaum reale Praxisbedingungen gewünschte Störfaktoren kaum zu realisieren Stakeholder mit Wünschen und Absichten nicht wirklich realitätsnah

15 Umsetzung im Praxisfeld: Fallstudien in Kooperation mit der Praxis lernen in Realsituationen nicht optimale Rahmenbedingungen Störfaktoren garantiert Ziele und Absichten oftmals wage viele Stakeholder, unterschiedliche Ansprüche

16 Die Fallstudie: Es geht (in d. Fallstudie) um ein komplexes Ganzes, an dem Verwobenheit v. Bedingungsfaktoren erkannt, fachgerechtes Denken und Arbeiten gelernt, selbstständige Übertragung angebahnt werden kann.

17 Ziele der Fallstudienmethode: Fähigkeit/Bereitschaft zum Bewerten und Entscheiden Erkennen der Mehrdeutigkeit praktischer Probleme (alternative Lösungswege) zur Wissenssicherung/ Vertiefung, aber auch zum Erkennen der Wissenslücken Lernen von und mit anderen Förderung sozialer Kompetenzen (Gruppe) Analytisches, vernetztes, gestalterisches, kritisches, anwendungsorientiertes, problembewusstes Denken

18 Implementierung

19 Implementierung: Gründung eines Steering-Boards:... Praxisorientierte Beratung der Lehrgangsleitung... Bereitschaft bei Mitgestaltung und Mitwirkung am Bildungsgang... Entwickeln von Fallstudien und Praxisarbeiten

20 Thematische Einbindung von Themen im Lehrplan 1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. 5. Sem. 6. Sem. Organisation und Umwelt Komplexität IT-Management IT-Engineering Informatik & Technologie Sprachen & Kommunikation Selbstmanagement Situation 2 Enterprise Ressource Planing Customer Relationship Management Aufbausemester Situation 1 Electronic- Commerce Situation 3 Business- Prozess- Entwicklung bzw. Optimierung Situation 4 Software- Entwicklung Praktische Diplomarbeit

21 Thematische Einbindung von Themen im Lehrplan 1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. 5. Sem. 6. Sem. Organisation und Umwelt Komplexität IT-Management IT-Engineering Informatik & Technologie Sprachen & Kommunikation Selbstmanagement Situation 2 Enterprise Ressource Planing Customer Relationship Management Aufbausemester Situation 1 Electronic- Commerce Situation 3 Business- Prozess- Entwicklung bzw. Optimierung Situation 4 Software- Entwicklung Praktische Diplomarbeit

22 Implementierung: Entwicklung der Fallstudien:... in Zusammenarbeit mit den Unternehmen... abstimmen von Lehrinhalten mit Lehrpersonen... platzieren von Beratungssitzungen / Feedback... prozessbegleitende Massnahmen

23 Implementierung: Prozessbegleitende Massnahmen:... Reflexion als Methodik zur Verknüpfung von Wissen und Handeln... Reflexion als Methodik für Selbstmanagement und Persönlichkeitsentwicklung bzw. -entfaltung

24 Implementierung: Reflexion auf drei Ebenen Inhaltsebene (Problemstellung) Prozessebene (Vorgehensweise) Individualebene (Befindlichkeit)

25 Implementierung: Bewertung und Feedback Präsentation beim Kunden Diskussion der Ergebnisse Kritisches Hinterfragen, Verteidigung und Begründung Bewertung anhand umfassender Kriterien auf allen drei Ebenen (Inhalts-, Prozess-, und Individualebene)

26 Erfahrungen

27 Erfahrungen: Anspruchsvoll für Studierende wie Mentor/innen Wissenstransfer kann nicht garantiert werden Stark abhängig von der Motivation/Volition der Studierenden Positives Feedback über Lernerfolg dank Fallstudien Setting beim Kunden sowie dessen Erwartungshaltung steigert Eigenmotivation Positives Feedback über kooperatives Lernen Kunden positiv überrascht

28 Herzlichen Dank für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit! Stöbern Sie in den ausgelegten Dokumenten Hinterlassen Sie Ihre Gedanken und Anregungen auf den dafür vorgesehenen Formularen

Inhalte, Berufsbilder, Zukunftschancen Prof. Dr. Jörg Müller, Institut für Informatik 18.6.2005 Was ist? beschäftigt sich mit betrieblichen, behördlichen und privaten Informations-, Kommunikationsund Anwendungssystemen

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