Technologietrends für Hochschulen. Dr. Guido Ehmer, Partner Scheer Management GmbH

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1 Technologietrends für Hochschulen Dr. Guido Ehmer, Partner Scheer Management GmbH

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3 Architekturwandel der IT-Services Big Data Learning Analytics Internet der Dinge Self Services Usability Mobility Data Warehouse Kollaborationsplattformen Learning Management Software as a Service BYOD Portale Cloud Identity Management Courses as a Service (MOOC) Enterprise Resource Planning Campus Management Forschungsinformationssystem Seite 3

4 Enterprise Resource Planning an Hochschulen Integrierte ERP-Systeme als Fundament revisionssicherer Verwaltungsprozesse Komplexe Anforderungen für Hochschulsteuerung, Rechnungslegung (kfm./ kameral Haushalt, Controlling, Drittmittel) Haushaltsvolumina sind tlws. mit größeren Mittelstandsunternehmen vergleichbar Hochschule Jahresetat Davon Drittmittel TU München (mit Medizin) 1,2 Mrd. (2012) 276 Mio. RWTH Aachen 894 Mio. (2013) 354 Mio. Uni Hamburg (mit Medizin) 595 Mio. (2012) 177 Mio. Uni zu Köln (mit Medizin) 547 Mio. (2012) 149 Mio. Seite 4

5 Exkurs anlässlich der WM Hochschule Jahresetat TU München (mit Medizin) 1,2 Mrd. (2012) RWTH Aachen 894 Mio. (2013) Uni Hamburg (mit Medizin) 595 Mio. (2012) Uni zu Köln (mit Medizin) 547 Mio. (2012) Fußballvereine Einnahmen Saison 2012/13 Real Madrid 518,9 Mio. FC Barcelona 482,6 Mio. FC Bayern München 431,2 Mio. Manchester United 423,8 Mio. Seite 5

6 Enterprise Resource Planning an Hochschulen Zunehmende Umstellung der Rechnungslegung auf kaufmännisches Rechnungswesen Mit Umstellung auf Doppik erfolgt i.d.r. Einführung eines neuen ERP- Systems SAP-ERP (neben HIS, MACH) stark verbreitet Seite 6

7 SAP-ERP Einführungen

8 Enterprise Resource Planning an Hochschulen Prozesserweiterungen Ausbau kfm. Steuerung, Reduktion kameraler Elemente Trennungsrechnung Webbasierte Beschaffung (hochschulübergreifend) Self Services (Nutzenstiftung für Fakultäten) Hochschulübergreifende Organisationseinheiten für ERP-Support und Weiterentwicklung Competence Center hessische Hochschulen Niedersächsisches Hochschulkompetenzzentrum Fachliche Leitstelle / SAP Kompetenzzentrum Hamburg Mehrheitlich konsolidierte IT-Infrastrukturen Zunehmende Rolle externer Dienstleister für IT-Betrieb Seite 8

9 Business Process as a Service (BPaaS) Effiziente standardisierte Prozesse in der Hochschulverwaltung durch ERP-Systeme ERP Unterstützung für spezialisierte kleinteilige Prozesse schwierig Zunehmender Trend für ausführbare Prozesslösungen : Business Process as a Service Mobile, Social, Cloud, Data u. Enterprise Application integriert zu einer Gesamtlösung Seite 9

10 Process2People z.b. Drittmittelanträge, Einrichten Studiengänge, Änderung PO heute Antrag Start Prof. Dr. Meyer Langwieriger Genehmigungsverlauf Ende ca. 1 Woche ca. 6 Wochen künftig Antrag Start Prof. Dr. Meyer Process2People cloudbasierte Prozessunterstützung Ende ca. 1 Woche ca. 2 Wochen

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12 Scheer Management GmbH

13 Ganzheitliche Abbildung des Student Lifecycle Mit Bologna sind Prozesse des Student Lifecycles komplexer und vielfältiger geworden Umsetzung Studienanfänger-Hochplateau bedarf wirksamer IT-Unterstützung (funktional, mobil, social) Akademischer Zyklus geht über die reine Studienzeit deutlich hinaus: Interessenten und Bewerber Absolventen und Alumnis Notwendigkeit für integriertes Campus Management System (CaMS) als zentrale Organisations-, Informations- und Interaktionsplattform der Hochschule Seite 13

14 Grenzen der Weiterentwicklung bisheriger Campus-IT Support für HIS-Alt-Module nur kurz-bis mittelfristig gesichert Integration eines modernen Campus Management-Systems kann durch gekoppelte HIS-Module nicht erzielt werden Defizite und Grenzen bisher eingesetzter Campus Management Systeme Usability innerhalb der aktuellen IT- Systeme kann nur in engen Grenzen optimiert werden Portallösungen und mobile Endgeräte können mit angemessenem Aufwand nur unzureichend unterstützt werden Seite 14

15 Marktsituation Softwareanbieter Campus Management Überschaubarer Kreis leistungsfähiger Anbieter Von der Genossenschaft, über die Hochschule bis hin zum Weltmarktanbieter Umfangreiche funktionale Anforderungen bei ausbaufähigem Lieferumfang Immer wichtiger Usability, Mobile Integration, Offenheit des Systems (Franchise, kooperative Studiengänge, duale Studiengänge, insb. auch Weiterbildung) (noch) keine Referenz-Lösung vergleichbar zu ERP... Seite 15

16

17 Facebook & Twitter von Hochschulen (Auszug) Harvard University Rd. 20 Tsd. Studierende 3,3 Mio. Facebook likes 373 Tsd. Twitter Followers Stanford University Rd. 16 Tsd. Studierende 711 Tsd. Facebook likes 213 Tsd. Twitter Followers Maastricht University Rd. 15 Tsd. Studierende 23 Tsd. Facebook likes 2,2 Tsd. Twitter Followers TU München Rd. 36 Tsd. Studierende 37 Tsd. Facebook likes 7,5 Tsd. Twitter Followers TU Dresden Rd. 37 Tsd. Studierende 18 Tsd. Facebook likes 4 Tsd. Twitter Followers Universität Hamburg Rd. 40 Tsd. Studierende 10 Tsd. Facebook likes 7 Tsd. Twitter Followers Seite 17 Stand Juli 2014

18 Campus Apps für Smartphones & Tablets Seite 18

19 Direkte Bewertung entscheidet über Ups & Downs Seite 19

20 Digitalisierung des Bildungssystems schreitet weiter voran Content Solutions Services Technologiesprünge bei Formaten und Tools Mobile, Video, ebooks, HTML5, epub3, Günstige Produktion, höhere Akzeptanz Technologiesprünge bei UI, Endgerät, Integration Cloud, Mobile Prozesse, Social Enablement, Integriert/ Connected, Learning Analytics Technologiesprünge bei Service Delivery Software as a Service Courses as a Service (MOOC) Training as a Service (Corporate) Seite 20

21 Seite 21

22 Seite 22

23 Seite 23

24 Georgia Tech bietet weltweit ersten Online Master of Science an! Akkreditierter Masterstudiengang auf Basis von MOOCs Online Studiengang deutlich günstiger als parallel laufender Campus Studiengang Seite 24

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