Bausparkasse Mainz AG. Gestaltung des Risikoreporting nach CRD in der Praxis. CRD Workflows 2007 Wiesbaden. Oliver Recklies

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1 Bausparkasse Mainz AG Gestaltung des Risikoreporting nach CRD in der Praxis Oliver Recklies CRD Workflows 2007 Wiesbaden 1

2 Überblick über diesen Vortrag Der Vortrag umfasst folgende Themenbereiche: 1. Kurzvorstellung der BKM 2. Rahmenbedingungen für das Risikoreporting in Deutschland 3. Basics: Aufbau, Inhalte, Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings 4. Strategie, Risikostrategie und ICAAP-Prozesse als Startpunkt 5. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings 1. Adressenausfallrisko (AAR) 2. Zinsänderungsrisiken (ZÄR) 3. Liq.Risk 4. OpRisk 6. Abschließende Empfehlungen 2

3 1. Kurzvorstellung der BKM Ausgewählte Merkmale der Bausparkasse Mainz AG Die BKM verfolgt eine Nischenstrategie. Kernangebot: Erfüllung von finanziellen Kundenbedürfnissen zum Bedarf Baufinanzierung Ergänzungsangebot: Mainzer Hausprogramm Zielkunde: = der unteren bis mittleren Einkommensklasse und wollen den Wunsch nach einem Eigenheim verwirklichen Vertrieb: Mobiler Außendienst, Telecenter, Internet Besonderheit: Vertriebsorganisation für ausländische Mitbürger (OfaM) dar. Die ausländischen Mitbürger werden von den Mitarbeitern im Außendienst in ihrer Muttersprache beraten. Moody s Rating: A3 Marktanteil: ca. 1,5 %; Bilanzsumme: Mrd. EUR 2,4 (2005) Kreditgeschäft: ca neue Verträge p.a. 3

4 Überblick über diesen Vortrag Der Vortrag umfasst folgende Themenbereiche: 1. Kurzvorstellung der BKM 2. Rahmenbedingungen für das Risikoreporting in Deutschland 3. Basics: Aufbau, Inhalte, Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings 4. Strategie, Risikostrategie und ICAAP-Prozesse als Startpunkt 5. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings 1. Adressenausfallrisko (AAR) 2. Zinsänderungsrisiken (ZÄR) 3. Liq.Risk 4. OpRisk 6. Abschließende Empfehlungen 4

5 2. Rahmenbedingungen für das Risikoreporting in Deutschland Struktur der regulatorischen Quellen Basel II (2004) Internationaler Standardsetter CRD (2005) CEBS CP03 (2005) EU-Recht P1 P2 P3 SolvV CRD-Umsetzungsgesetz ICAAP SREP MaRisk: Finale Fassung vom = MaH Finale Fassung vom MaIR Finale Fassung vom MaK Finale Fassung vom Auslegung 25a (1) KWG: Ein Institut muss über eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation verfügen, die die Einhaltung der von den Instituten zu beachtenden gesetzlichen Bestimmungen gewährleistet. Die in 1 Abs. 2 Satz 1 bezeichneten Personen sind für die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation des Instituts verantwortlich. Deutscher Gesetzgeber & BaFin 91 (2) AktG (KonTraG) ( ): Geeignete Maßnahmen des Vorstandes (insbesondere Einrichtung eines Überwachungssystems) zur Erkennung von den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Entwicklungen IDW PS 340 ( ): Spezifizierung der Prüfung des Risikofrüherkennungssystems gemäß 317 Abs. 4 HGB 5

6 2. Rahmenbedingungen für das Risikoreporting in Deutschland Der Internal Capital Adequacy Assessment Process (Institut) ist der zentrale Ansatzpunkt für das Risikoreporting Ganzheitliche Risikobeurteilung und Risikobewertung Zentrale Themen: Management der klassischen Risiken Angemessenheit der Internal Governance Umsetzung Art. 22 und 123 CRD: Leitungs-, Steuerung- und Kontrollprozesse sowie Strategien sind von den Kreditinstituten einzurichten, die sicherstellen, dass genügend internes Kapital zur Abdeckung aller wesentlichen Risiken vorhanden ist Risikodeckungspotential Institutionalisiertes Reporting über ICAAP-Output Berücksichtigung im Rahmen der Strategieentwicklung und Verknüpfung mit Risikomanagementsystemen Der ICAAP ist im Idealfall zentraler Bestandteil des Management- und Entscheidungsprozesses der Bank und somit allgemeines Management- Entscheidungsinstrument bei strategischen Entscheidungen (Quelle: CEBS) 6

7 2. Rahmenbedingungen für das Risikoreporting in Deutschland Zusammenhang ICAAP, SREP und MaRisk SREP = Beurteilung des ICAAP* (Art. 124 CRD) Ausgestaltung des ICAAP Grundsatz der doppelten Proportionalität MaRisk als Rahmen Größe, Komplexität und Risikogehalt des KI und dessen Bedeutung für die Systemstabilität Risikomanagement und Bemessung des internen Kapitals Intensität und Häufigkeit der aufsichtlichen Überprüfung * Qualität der Prozesse, die den ICAAP umsetzen Von jedem KI sind angemessene Leitungs-, Steuerungs- und Kontrollprozesse sowie Strategien und Prozesse einzurichten, die sicherstellen, dass genügend internes Kapital zur Abdeckung aller wesentlichen Risiken vorhanden ist 7

8 Überblick über diesen Vortrag Der Vortrag umfasst folgende Themenbereiche: 1. Kurzvorstellung der BKM 2. Rahmenbedingungen für das Risikoreporting in Deutschland 3. Basics: Aufbau, Inhalte, Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings 4. Strategie, Risikostrategie und ICAAP-Prozesse als Startpunkt 5. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings 1. Adressenausfallrisko (AAR) 2. Zinsänderungsrisiken (ZÄR) 3. Liq.Risk 4. OpRisk 6. Abschließende Empfehlungen 8

9 3. Basics: Aufbau, Inhalte, Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings Gem. AT sind alle wesentlichen Risiken zu identifizieren, zu beurteilen, zu steuern, zu überwachen und zu kommunizieren. (Tz. 1) Einbettung in übergreifendes System (Empfehlung) Ertragssteuerung Risikosteuerung Gesamtbanksteuerung GBS 1.9 Risiko- HB Früherkennung Ziel (Tz. 2) Vollständige Erfassung Angemessene Darstellung Berücksichtigung von Wechselwirkungen Entwicklungspflicht Regelmäßige angemessene Szenariobetrachtungen für alle RTF-Risiken (Muss-Tz.3) In der Unternehmenspraxis der BKM AG hat sich die jährliche Review (4. Quartal) der Gesamtbanksteuerung und des Risikohandbuches bewährt. 9

10 3. Basics: Aufbau, Inhalte, Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings Das BKM-Reporting weist (gemäß MaRisk*) folgende Abstufungen auf (beispielhaft ausgewählte Reports) Turnus In angemessenen Abständen Vierteljährlich Unverzüglich Reportempfänger Inhalt Merkmale der Inhalte Beispiele Vorstand Risikosituation Szenarien Nachvollziehbar aussagefähig Darstellung und Beurteilung ggf. Vorschläge Monatlicher Bericht zum ZÄR, Liquiditätsrisiko und sog. Kreditstatistik, (BSK: mtl. Report Entwicklung im Kollektivgeschäft) Mtl. Berichte zur Einhaltung Limite Aufsichtsorgan Risikosituation Verkürzter Bericht möglich Zusammengefasster Bericht aus CRM-Bericht, Kreditbericht und Einhaltung RTF Vorstand, zuständige Entscheidungsträger und Innenrevision Wesentliche Informationen (z.b. Schadensfälle über 15 TEUR) Ad-hoc OpRisk-Schadensfälle ab 15 TEUR MPR: Downgradings bei Kontrahenten mit Limiten über 0,5 Mio. EUR Vj. Bericht zu GBS-Kennziffern (CRM) und vj. Kreditrisikobericht * AT , BT: div. Tz Aktuelle RTF und Einhaltung RTF 10

11 3. Basics: Aufbau, Inhalte, Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings Schnittstelle Corporate Risk-Management: In einem Gesamtrisikobericht werden aufsichtsrechtliches Risikoreporting und bankbetriebswirtschaftliches Corporate Risk Management zusammengeführt. 11

12 Überblick über diesen Vortrag Der Vortrag umfasst folgende Themenbereiche: 1. Kurzvorstellung der BKM 2. Rahmenbedingungen für das Risikoreporting in Deutschland 3. Basics: Aufbau, Inhalte, Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings 4. Strategie, Risikostrategie und ICAAP-Prozesse als Startpunkt 5. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings 1. Adressenausfallrisko (AAR) 2. Zinsänderungsrisiken (ZÄR) 3. Liq.Risk 4. OpRisk 6. Abschließende Empfehlungen 12

13 4. Strategie, Risikostrategie und ICAAP-Prozesse als Startpunkt Die Abgrenzung von Risikostrategie und Geschäftsstrategie lt. MaRisk (MaRisk AT 4.2) kann wie folgt getroffen werden. Tz. 1 Festlegung und Verantwortung für die Umsetzung durch die Geschäftsleitung Geschäftsstrategie Kein Prüfungsgegenstand * + dazu konsistente Risikostrategie Prüfungsgegenstand Die strategische Verantwortung der Geschäftsleitung ist nicht delegierbar. Berücksichtigung der Ziele und Planungen wesentlicher Geschäftsaktivitäten Detaillierungsgrad der Strategien ist abhängig von dem Umfang und der Komplexität sowie dem Risikogehalt der geplanten Geschäftsaktivitäten. * Informationsbedarf / Kenntnisbedarf der Strategie 13

14 4. Strategie, Risikostrategie und ICAAP-Prozesse als Startpunkt Übersicht über Risikotragfähigkeitskonzept: MaRisk AT 4.1 ( und SolvV) Festlegung von Strategien Umsetzung Risikosteuerungsprozesse Risikocontrollingprozesse Risikodeckungspotenzial (Zinsänderungs- risiken) Marktpreisrisiken Adressenausfallrisiken Liquiditäts-risiken Gesamtrisikoprofil Ausprägung aller wesentlichen Risiken des Kreditinstituts Operationelle Risiken Bei IRBA-Einsatz: Stresstests zur Beurteilung der Angemessenheit des ökonomischen Kapitals nach 127 SolvV 14

15 4. Strategie, Risikostrategie und ICAAP-Prozesse als Startpunkt Zentraler Punkt ist die systematische Bestimmung der Risikotragfähigkeit qualitativ und quantitativ Bestimmung der subjektiven Risikobereitschaft Bestimmung eines dynamischen Risikodeckungspotentials Bestimmung der wesentlichen Risiken und der Verlustobergrenzen Quantifizierung der Risiken Messung Fragen in der Praxis Simulation von Cash Flows Korrelationen Zeitliche Perspektive Umsetzungsmöglichkeiten 5 Risikodeckungsmassen Abgestuft Prognosesimulation Mtl. Aktualisierung Berücksichtigung von Ausschüttungen 4 Risikoszenarien Normalfall Maximalbelastungsszenario II mit akkumulierten Risiken Aktuell: ertragsorientiert /GuV-Fokus Ende 2006: Barwertig für MPR und AAR 15

16 4. Strategie, Risikostrategie und ICAAP-Prozesse als Startpunkt Die Systematik der Risikodeckungsmassen entspricht dem Stand der wissenschaftlichen Literatur. Die ermittelten Risikomassen müssen den Risikoarten und den hinterlegten Szenarien gegenüber gestellt werden. 16

17 4. Strategie, Risikostrategie und ICAAP-Prozesse als Startpunkt Grundkonzept der Risiko-Limit-Tabelle im Rahmen des ICAAP 17

18 Überblick über diesen Vortrag Der Vortrag umfasst folgende Themenbereiche: 1. Kurzvorstellung der BKM 2. Rahmenbedingungen für das Risikoreporting in Deutschland 3. Basics: Aufbau, Inhalte, Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings 4. Strategie, Risikostrategie und ICAAP-Prozesse als Startpunkt 5. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings 1. Adressenausfallrisko (AAR) 2. Zinsänderungsrisiken (ZÄR) 3. Liq.Risk 4. OpRisk 6. Abschließende Empfehlungen 18

19 5.1. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings Adressenausfallrisiko (AAR): Reporting zu den Adressenausfallrisiken (BTR 1) Grundlage: Das KI hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die AAR unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit begrenzt werden können. Überwachung & Reporting tgl. Überwachung der Limite tgl. Überwachung der Ratings Dokumentation Überschreitungen ggf. getroffenen Maßnahmen (z.b. zusätzliche Überwachung) tägliche Anzeige bei Limiten über 0,5 Mio. EUR mtl. Kurzbericht Reguläres Reporting vierteljährlicher Risikobericht Adressat: Vorstand Inhalt: alle wesentlichen strukturellen Merkmale 19

20 5.1. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings AAR: Die Inhalte des Risikoberichts sind bereits aus den MaK bekannt und werden durch die SolvV erweitert. Entwicklung des Kreditportfolios (Branchen, Länder, Risikoklassen, Größenklassen etc.) Umfang vergebene Limite und externe Linien, Großkredite, bemerkenswerte Engagements (z.b. Problemkredite von wesentlicher Bedeutung) Ggf. Länderrisiko Bedeutende Limitüberschreitungen + Begründungen Umfang und Entwicklung Neugeschäft Entwicklung der Risikovorsorge Wesentliche getroffenen Kreditentscheidungen, die von den Strategien abweichen Kreditentscheidungen von Geschäftsleitern im Rahmen der Krediteinzelkompetenz (z.b. bei Abweichung der Voten; wenn Vorstandsmitglied nicht für den Markt zuständig war) 20

21 5.1. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings AAR: Die bisherige Berichterstattung (Beispiel) setzte bereits gute Steuerungsimpulse Gesamt davon bis TEUR 30 %-Anteil stark zahlungsrückständig (vom Volumen) %-Anteil stark zahlungsrückständig (vom Volumen) %-Anteil stark zahlungsrückständig (vom Volumen) %-Anteil stark zahlungsrückständig (vom Volumen) 5 5 4,5 4, ,94 4,94 4,67 4,67 4,5 4,5 vor zwei Jahren vor einem Jahr aktuell vor zwei Jahren vor einem Jahr aktuell 2,95 2,952,9 2,9 2,85 2,852,8 2,8 2,75 2,75 2,92 2,92 2,88 2,88 2,83 2,83 vor zwei Jahren vor einem Jahr aktuell vor zwei Jahren vor einem Jahr aktuell Stamm 11,76 12,21 Stamm OFAM 11,76 10,81 12,21 OFAM INTER 10,81 INTER 4,5 4,84 4,33 4,42 4,94 4,5 4,84 4,33 4,42 3,934,94 3,93 vor zwei Jahren vor einem Jahr aktuell vor zwei Jahren vor einem Jahr aktuell ,71 6,71 5,88 5,37 5,88 5,37 4,68 4,78 4,84 4,68 4,78 4,84 2,38 2,38 2,47 2,47 2,45 2,45 vor zwei Jahren vor zwei Jahren vor einem Jahr vor einem Jahr aktuell aktuell Darlehen mit einem Rückstand ab 3 Kreditraten (Stand: 08/2005) 21

22 5.1. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings AAR: Durch die MaRisk und die SolvV erfolgt der Umstieg auf eine primär qualitative Berichtserstattung Bisherige Berichterstattung Risikoklassen im Neugeschäft Größenklassen / Berufsklassen / Laufzeiten / Produkte Darlehen mit Rückständen über 3 und 6 Raten Sicherungsarten Vertriebskanal Bundesländer Neuzusagen über 250 TEUR Entwicklung der Risikovorsorge SolvV-Berichterstattung Trendanalysen im Neugeschäft und im Bestand Analysen zum Monitoring des Ratingverfahrens / Scorekarte Fehlstellenanalyse Einzelmerkmalsanalyse Accuracy Ratio Portfolioanalyse Migrationsanalyse Ausfallverlaufskurve CVaR Szenarien Neuartige Produkte 22

23 5.1. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings AAR: Die zukünftige Berichterstattung zielt daneben auf detaillierte qualitative Aussagen ab. Ebenso ist die Überprüfung der Zuverlässigkeit der Steuerungsparameter mittels ROC-Kurve notwendig. 23

24 5.1. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings AAR: Für die Einbindung in ein RTF-Konzept sollte neben der GuV-bezogenen Bewertung auch eine barwertige Analyse erfolgen. 24

25 5.1. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings AAR: Neben den MaRisk ergeben sich aus den Anforderungen der SolvV Inhalte für das Reporting. Diese Informationen können dem Risikoreporting zugeordnet werden. Geschäftspolitisch Überwachung der Partial-Use-Grenze unter Berücksichtigung der Ausnahmen bei Berechnung der Grundgesamtheit ( 71 SolvV): Dauerhaft vom IRBA ausgenommen ( 74 SolvV, z.b. auslaufender Geschäftsbereich) Ausnahmefähiges Bestandsgeschäft, eines nicht auslaufenden Geschäftsbereiches ( 72 (3) SolvV) Sonstige kreditunabhängige Aktiva (( 86 SolvV) Beteiligungspositionen ( 82 SolvV) Verbriefungspositionen ( 222 (1) SolvV) Rating-Spezifisch Identifikation und Überwachung der Wertschwankungen beim Immobiliensicherheiten ( 35 SolvV, 176 SolvV in Verbindung mit 20 a Abs. 4 8 KWG) Prüfung der IRBA-Konversionsfaktoren ( SolvV) Ergebnisse des Backtesting Vergleich von Schätzungen der Risikoparameter PD, LGD und EAD mit beobachteten Ergebnissen Höchstzahl der Kontrahenten in der IRBA- Forderungsklasse Institute bzw. Zentralregierungen ( 74 Abs. 3 und 4) 25

26 5.2. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings MPR: Zur Umsetzung des BTR 2.2 können folgende Instrumente eingesetzt werden Anforderungen Tz 1: Limitsystem zur Begrenzung der Marktpreisrisiken Tz 2: Ohne Marktpreisrisikolimit keine Abschluss von Geschäften ziris Umsetzung Unverzügliche Anrechnung aller mit MPR verbundenen Geschäfte des Handelsbuches auf einschlägige Limite Limitauslastung Wöchentliche Bewertung (Nicht-Handelsbuch-Institut) Wöchentliche Ergebnisermittlung Tz 3: Überprüfung der Verfahren zur Beurteilung der Marktpreisrisiken Zusammenfassung aller Risikopositionen und Simulation von GKM-Szenarien Eigenhandel Tz. 4: Plausibilisierung der im Rechnungswesen und Risikocontrolling ermittelten Ergebnisse Tz. 5: Bericht über Risiko- und Ergebnisentwicklung der mit Marktpreisrisiken behafteten Positionen (bei Handelsbuch tgl.) DWH IBS Kreditzusagen (als Teil der strategischen CF) Bewertung der GuV-bezogenen Ergebniswirkung für die nächsten 5 Jahre Bewertung der asymmetrischen Risikoposition der freien Kollektivmittel inkl. RS-Bildung Risikotragfähigkeit 26

27 5.3. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings Liq.Risiko: Zur Umsetzung des BTR 3 können folgende Instrumente eingesetzt werden Umsetzung Anforderungen Tz 1 3: seine Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen Liquiditätsübersicht (Mittelzuflüsse vs. Mittelabflüsse) Dokumentationspflicht: Annahmen für Ermittlung der Zu- und Abflüsse Angemessene Szenariobetrachtungen bei Erstellung der Liquiditätsübersicht Keine konkrete Vorgaben für das Wie Darstellung der verfügbaren Liquiditätsquellen Direkte Refi-Partner Makler-Partner Auslastung der vorhandenen Kreditlinien - Bestätigt - Unbestätigt Residuen-Übersicht CF-Auswertung Hohe Detaillierung: 12 Monate rollierend 5 Jahre Vorschau Bericht Monatlich an Vorstand 2. Szenarien für Risikolage Risikotragfähigkeit 27

28 5.4. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings OpRisk: Sound Practices for the Management and Supervision of operational Risk Genehmigung des OpRisk-Rahmens durch den Vorstand Umfeld Prüfung des OpRisk-Rahmens durch Interne Revision Verantwortung der Führungskräfte zur Umsetzung Risikoidentifikation und -bewertung Risikoüberwachung und Berichtswesen Risikosteuerung und -minderung Notfall- und Betriebsweiterführungspläne Risikomanagementprozess Aufsichtliche Überprüfung Offenlegung Verpflichtung zur Umsetzung des OpRisk-Managements Überprüfung der OpRisk-Verfahren und Anweisungen Offenlegung zur Bewertung des Risikomanagements 28

29 5.4. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings OpRisk: Zur Umsetzung des BTR 4 können folgende Instrumente eingesetzt werden Anforderungen Umsetzung BKM: Anwendung Standardansatz Definition in Basel II Tz. 644: Unangemessenheit oder Versagen in: Interne Verfahren Menschen Systemen Externe Ereignisse Inkl. Rechtsrisiken Ohne strategische & Reputationsrisiken Mindestens jährliche Identifikation und Beurteilung wesentlicher OpRisks (Tz. 2) Unverzügliche Ursachenanalyse bedeutender Schadensfälle (Tz. 3) Min. jährliches Reporting an Vorstand Schadensfälle Wesentliche oprisks Bereits getroffene Gegenmaßnahmen Jährliche Risikoinventur mit 3 Klassifikationen In der höchsten Risikostufe inkl. Angabe der Gegenmaßnahmen Bei Bedarf strukturierte Analyseinterviews mit den Fachbereichen Systematische Einordnung Dezentrale Meldepflicht und dezentrale Verantwortung Meldegrenzen Schadensfälle ab EUR Kleinere Schadensfälle wenn Wiederholung Ad-hoc-Meldung bei EUR Risikotragfähigkeit 29

30 Überblick über diesen Vortrag Der Vortrag umfasst folgende Themenbereiche: 1. Kurzvorstellung der BKM 2. Rahmenbedingungen für das Risikoreporting in Deutschland 3. Basics: Aufbau, Inhalte, Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings 4. Strategie, Risikostrategie und ICAAP-Prozesse als Startpunkt 5. Aufbau, Inhalte und Adressaten eines CRD-konformen Risikoreportings 1. Adressenausfallrisko (AAR) 2. Zinsänderungsrisiken (ZÄR) 3. Liq.Risk 4. OpRisk 6. Abschließende Empfehlungen 30

31 6. Abschließende Empfehlungen Der zentrale Erfolgsfaktor liegt darin, für jede Risikoart die entsprechende und zum Kreditinstitut passende Form der Risikoidentifikation, Risikoaufnahme, Risikobewertung und Steuerung zu finden. Integration in das Corporate Risk Management und die Banksteuerung Prüfung von Reports auf den wirklichen Bedarf Zentrale Annahmen, Parameter, Methoden etc. sind zu begründen und zu dokumentieren. Strategie ist dem Aufsichtsorgan zur Kenntnis zu geben (jedoch nicht mehr zwingend jährlich) und diesem zu erörtern. Bewußte jährliche Review der vorhandenen Systeme, Strukturen und Prozesse zur Risikoidentifikation und Risikosteuerung. Einsatz passender Tools für jede Risikoart Wie viele Reportings verträgt Ihr Unternehmen? Verwendung von bzw. Verweis auf Standard - Fachliteratur und Fachaufsätzen sowie Studien und Dissertationsschriften Quelle: Nutzung grundlegender Strategietools (SWOT, PEST, Porter s 5 Forces) zur Ergänzung der finanztechnischen Perspektive Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess Manchmal tut s auch Excel 31

32 6. Abschließende Empfehlungen Wer (an der richtigen Stelle) sucht, der findet 32

33 Diskussion Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung! Oliver Recklies MBA, Dipl. Betriebswirt (FH), Dipl. Bankbetriebswirt (ADG) Bausparkasse Mainz AG Hauptabteilungsleiter Finanzen Tel Fax Mail: P.S. Ein Update des Vortrags finden Sie hier 33

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