Unisex-Tarife in der Lebensversicherung politisch gewollt, statistisch widerlegt? Dietmar Pfeifer Institut für Mathematik

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Unisex-Tarife in der Lebensversicherung politisch gewollt, statistisch widerlegt? Dietmar Pfeifer Institut für Mathematik"

Transkript

1 Unisex-Tarife in der Lebensversicherung politisch gewollt, statistisch widerlegt? Dietmar Pfeifer Institut für Mathematik

2 Was ist ein Unisex-Tarif? Ein Unisex-Tarif ist ein Versicherungstarif, der das Geschlecht des Versicherungsnehmers nicht als Tarifkriterium verwendet, obwohl es die Risikobewertung beeinflusst. Bei einem Unisex- Tarif erhalten bei ansonsten gleichen Voraussetzungen Männer und Frauen für den gleichen Beitrag gleiche Leistungen. Das Geschlecht spielt insbesondere in der Lebens- und Rentenversicherung als Tarifkriterium eine wichtige Rolle, da die Lebenserwartungen der Geschlechter teilweise stark voneinander abweichen (Frauen haben z.b. in Deutschland eine um ca. fünf Jahre längere Lebenserwartung als Männer). Politische Bestrebungen zur Einführung von Unisex-Tarifen hat es bisher nur dann gegeben, wenn Frauen höhere Beiträge als Männer zahlen mussten, nicht aber im umgekehrten Fall. 1

3 Versicherungen mit Unisex-Tarifen Seit dem 1. Januar 2006 müssen in Deutschland Rentenversicherungen, die als Riester-Rente förderfähig sind, auf Unisex- Tarifen basieren. Bereits davor bestehende Verträge sind von dem Gesetz nicht betroffen. Rentenversicherungen, die nicht förderfähig sind, benutzen weiterhin das Geschlecht als Tarifkriterium. Versicherungen mit geschlechtsspezifischen Tarifen Lebensversicherungen Bei Risikolebensversicherungen kommen Unisex-Tarife nicht zur Anwendung, daher sind die Beiträge für Frauen bei gleicher Leistungshöhe niedriger als für Männer. 2

4 Private Krankenversicherungen Teilweise werden auch für die privaten Krankenversicherungen solche Tarife gefordert, da hier die Tarife für Frauen bedeutend höher sind. Grund dafür ist das höhere Risiko des Versicherers, das vor allem durch die längere Lebensdauer von Frauen und ihre häufigeren Arztbesuche, aber auch durch Schwangerschaften bedingt ist. Durchgesetzt haben sich solche Vorschriften jedoch noch nicht. Der gescheiterte Entwurf des Antidiskriminierungsgesetzes sah vor, dass das Datenmaterial und die Berechnung offen gelegt werden müssten, wenn das Geschlecht ein bestimmender Faktor bei der Risikobewertung in Krankenversicherungstarifen sei. Quelle: 3

5 Richtlinie 2004/113/EG des Rates vom 13. Dezember 2004 zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Frauen und Männern beim Zugang zu und bei der Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen Anwendung auf den Versicherungsbereich Die Richtlinie untersagt grundsätzlich die Berücksichtigung des Faktors Geschlecht bei der Berechnung von Prämien und Leistungen im Bereich des Versicherungswesens sowie bei anderen Finanzdienstleistungen. Dies gilt für alle nach dem 21. Dezember 2007 abgeschlossenen neuen Verträge. Die bei Versicherungsgesellschaften gängige Praxis, bei der Prämienberechnung Frauen und Männer als zwei separate Versichertengruppen zu behandeln - mit dem Argument, dass die Risiken, insbesondere mit Blick auf die Lebenserwartung, nicht dieselben seien - stellt aus Sicht der Kommission eine Diskriminierung dar. 4

6 Die Mitgliedstaaten können jedoch Ausnahmen vom Gleichbehandlungsgebot zulassen in Fällen, in denen das Geschlecht ein bestimmender Faktor bei einer auf relevanten, genauen und öffentlich zugänglichen versicherungsmathematischen und statistischen Daten beruhenden Risikobewertung ist. Die Mitgliedstaaten haben fünf Jahre nach Umsetzung der Richtlinie zu prüfen, inwieweit entsprechende Ausnahmen noch gerechtfertigt sind, wobei die neuesten versicherungsmathematischen und statistischen Daten zu berücksichtigen sind. Alle Mitgliedstaaten müssen jedoch gewährleisten, dass die Versicherungskosten im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Mutterschaft (z. B. in der Krankenversicherung) gleichmäßig auf Männer und Frauen verteilt werden. Die Mitgliedstaaten müssen die einschlägige Richtlinienbestimmung spätestens bis zum 21. Dezember 2009 umgesetzt haben. Quelle: 5

7 q x Entwicklung der Sterblichkeiten über die Zeit 6

8 Entwicklung der restlichen Lebenserwartung über die Zeit 7

9 Alter Männer Frauen rohe Sterbewahrscheinlichkeiten für Beamte Quelle: Statistisches Bundesamt

10 Alter Männer Frauen geglättete Sterbetafel R2004 der DAV (Quelle: Deutsche Aktuar-Vereinigung) 9

11 Alter Männer Frauen geglättete Renten-Sterbetafel von Heubeck (gesetzlich vorgeschrieben z.b. für Pensionsrückstellungen) 10

12 Rechnerische Auswirkungen auf den Rentenbarwert: deterministische Betrachtungsweise: 2 n k 1 v a : = v + v + + v = v v n = 1 v k= 1 Barwert einer n periodigen nachschüssigen Rente der Höhe 1 n 1 n 1 k 1 v ä : = 1 + v + + v = v n = 1 v n k= 0 Barwert einer n periodigen vorschüssigen Rente der Höhe 1 n n mit Zinssatz i und Diskontfaktor 1 v = 1 +i 11

13 aktuarielle Betrachtungsweise: vorschüssiger Leibrentenbarwert für x-jährige Person mit gestutzter Restlebensdauer K : x mit: Kx Kx+ 1 1 k v äx : = E v E = = 1 v 1 v k= 0 K + 1 ( ) x 1 E v K + 1 k+ 1 k+ 1 = x = = v kpq x x + k k= 0 k= 0 x ( ) ( ) Ev v PK k p k 1 ( 1 q + ) = k x x j j= 0 12

14 Leibrentenbarwerte für unterschiedliche Zinssätze: Zinssatz 2% 2,5% 3% 3,5% 4% ä ( ) 67 m 16,68 15,13 13,99 13,09 12,35 ä ( ) 67 w 19,62 17,76 16,38 15,28 14,36 Statistisches Bundesamt (Beamte) Zinssatz 2% 2,5% 3% 3,5% 4% ä ( ) 67 m 19,10 17,30 15,96 14,89 14,00 ä ( ) 67 w 22,04 19,76 18,08 16,75 15,66 DAV (mit Sicherheitszuschlag) Zinssatz 2% 2,5% 3% 3,5% 4% ä ( ) 67 m 16,24 14,74 13,64 12,77 12,05 ä ( ) 67 w 19,04 17,26 15,93 14,88 14,00 Heubeck 13

15 Alter Differenzen Δ= qx qy der männlichen und weiblichen Sterblichkeiten 14

16 Beobachtung: Sterblichkeits-Differenzen sind statistisch signifikant positiv und werden mit wachsendem Alter größer! Aber: Ist dieser Unterschied (rein) biologisch bedingt? Ein Auszug kritischer Kommentare: 15

17 Dr. Cornelia Lange, Bevölkerungswissenschaftlerin am Robert- Koch-Institut in Berlin: Ein Blick auf die Todesursachen beleuchtet die Unterschiede genauer: Die wichtigsten Ursachen für die Übersterblichkeit der Männer sind äußere Ursachen (also Unfälle), Herz-Kreislauf-Krankheiten, bösartige Neubildungen (Krebs), Krankheiten des Atmungssystems (z.b. chronische Krankheiten der unteren Atemwege) Krankheiten des Verdauungssystems (z.b. alkoholische Leberkrankheit). Allerdings ist nicht zu übersehen, dass auch bei den Frauen die Mortalität bei einzelnen Krankheiten steigt, z.b. bei Lungenkrebs. 16

18 Prof. Dr. Marc Luy, Bevölkerungswissenschaftler an der Universität Rostock: Die dominante Todesursache [von Männern] wandelte sich seit dem 19. Jahrhundert von Infektionskrankheiten (Tbc) über Verkehrsunfälle hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Neubildungen (Krebs). Schon diese empirischen Daten im internationalen und historischen Vergleich zeigen eine solche Varianz, dass biologisch orientierte Erklärungen [für Sterblichkeitsunterschiede] allein nicht plausibel erscheinen. Klosterstudie von Prof. Luy: 17

19 Insgesamt fanden die Daten von Personen aus 11 bayerischen Klöstern mit nahezu identisch geregeltem Tagesablauf Eingang in die Studie. Es zeigt sich, dass die Vergrößerung der Lebenserwartungsdifferenz seit 1950 in der Klosterbevölkerung nicht stattfand. Nonnen und Frauen der Allgemeinbevölkerung leben annähernd gleich lang, dicht gefolgt von den Mönchen. Die Gruppe, die deutlich nach unten ausschert, sind die Männer der Allgemeinbevölkerung. In der Entwicklung der Sterblichkeitsreduktion bleiben die Männer der Allgemeinbevölkerung deutlich hinter dem Niveau der Frauen, Nonnen und Mönche zurück. Die Ursache für die Differenz muss im Verhalten und der Umwelt dieser Gruppe liegen, da den Daten der Mönche zufolge die Biologie nur etwa 1-2 Jahre der Differenz erklären kann. 18

20 Dr. Paola Di Giulio, Bevölkerungswissenschaftlerin am Max Planck Institute for Demographic Research in Rostock: Anhand von 20 Items z.b. über Rauchgewohnheiten, Body- Mass-Index, Gesundheits- und Arbeitsverhalten wurden vier Lebensstilgruppen gebildet: "Active Bon-Vivants": Arbeiten, rauchen, sind häufig übergewichtig. Überwiegend Männer. "Interventionists": Rauchen nicht, trinken nicht, ernähren sich gesund, haben keinen (Stress-)Job. Überwiegend Frauen. "Nihilists": Betreiben keine Gesundheitsvorsorge und keinen Sport, sind korpulent. Eine kleinere Gruppe, die sich ungefähr paritätisch zusammengesetzt. "Past workaholics": Hatten in der Vergangenheit einen Stress-Job. Eine kleine Gruppe. 19

21 Im Vergleich zwischen den Lebensstilen gemessen an den "Interventionists" haben die anderen Gruppen eine 2- bis 2,8-fach höhere Mortalität. Innerhalb aller Lebensstilgruppen leben die Frauen länger, wobei die Geschlechterdifferenz bei den "Interventionists" am geringsten ist. Es ist also Erfolg versprechend, an den Lebensstilen und den Lebensarrangements anzusetzen, um die Lebenserwartung von Männern zu erhöhen. Quelle: 20

22 Provokante These (Pfeifer): Wenn also keine biologischen (d.h. geschlechtsspezifischen), sondern Verhaltensgründe Ursache der statistisch signifikanten unterschiedlichen Sterblichkeiten zwischen Männern und Frauen sind, ist dann nicht gerade eine unterschiedliche Tarifierung von Lebensversicherungsprodukten kompatibel mit der europäischen Richtlinie?? Literatur: J. Geppert, J. Kühl (Hrsg.): Gender und Lebenserwartung, Kleine Verlag

Alexey Tatarkin, MD, PhD, MPH, Economist, Associate Medical Director, R&D, Central Actuarial & Underwriting Department SCOR Global Life

Alexey Tatarkin, MD, PhD, MPH, Economist, Associate Medical Director, R&D, Central Actuarial & Underwriting Department SCOR Global Life Natürliche Ungleichheit der Geschlechter vs. Unisex- Approach: biologische und soziale Eigenschaften von Männern und Frauen aus der Perspektive eines Mediziners in der Lebensversicherung Alexey Tatarkin,

Mehr

Vorschlag der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) zur Einführung neuer Sterbetafeln für private Lebensversicherungen mit Todesfallcharakter

Vorschlag der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) zur Einführung neuer Sterbetafeln für private Lebensversicherungen mit Todesfallcharakter H I N T E R G R U N D Köln, 23. Juni 2008 Vorschlag der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) zur Einführung neuer Sterbetafeln für private Lebensversicherungen mit Todesfallcharakter 1. Motivation für die

Mehr

Unisex-Tarife: Konsequenz des Test-Achats- Urteils des EuGH. qx-club, 21. Oktober 2011, Zürich Dr. Johannes Lörper

Unisex-Tarife: Konsequenz des Test-Achats- Urteils des EuGH. qx-club, 21. Oktober 2011, Zürich Dr. Johannes Lörper Unisex-Tarife: Konsequenz des Test-Achats- Urteils des EuGH qx-club, 21. Oktober 2011, Zürich Dr. Johannes Lörper Agenda Einleitung Das Test-Achats-Urteil Umsetzung Unisex in den unterschiedlichen Produkten

Mehr

3 Rechnungsgrundlagen in der Lebensversicherungsmathematik

3 Rechnungsgrundlagen in der Lebensversicherungsmathematik 3 Rechnungsgrundlagen in der Lebensversicherungsmathematik 3. Zins Ein- und Auszahlungen fallen zeitlich versetzt an, der VN (Versicherungsnehmer) zahlt die Prämie in der Regel vorschüssig ein, der VU

Mehr

Unisex - Perspektiven aus Sicht der Personenversicherung

Unisex - Perspektiven aus Sicht der Personenversicherung Unisex - Perspektiven aus Sicht der Personenversicherung Roland Weber Mitglied der Vorstände der Debeka Versicherungen Berlin, 15. Juni 2011 1 Art. 5 Abs. 2 der Richtlinie 2004/113/EG (Gender-Richtlinie)

Mehr

Unisex Tarife. Dr. Maria Heep-Altiner Köln, 05.07.2004. Seite 1. GKA / Aktuariat, Dr. Maria Heep-Altiner

Unisex Tarife. Dr. Maria Heep-Altiner Köln, 05.07.2004. Seite 1. GKA / Aktuariat, Dr. Maria Heep-Altiner Unisex Tarife Dr. Maria Heep-Altiner Köln, 05.07.2004 Seite 1 Inhalt 1. Hintergrundinformationen 2. Argumente für und gegen Unisex Tarife 3. Position der DAV 4. Zusammenfassung Seite 2 EU: 1.1 Politische

Mehr

Untersuchungen zur Mortalität in Ost- und Westdeutschland

Untersuchungen zur Mortalität in Ost- und Westdeutschland Untersuchungen zur Mortalität in Ost- und Westdeutschland Dipl.-Math. (FH) Steven Kunde, Prof. Dr. Karl Michael Ortmann Forschungsschwerpunkt: Versicherungsmathematik Kurzfassung Die Untersuchung der altersabhängigen

Mehr

Auswirkung der Test-Achats- Rechtsprechung auf Versicherungen. Die Richtlinie über den Zugang zu Gütern und Dienstleistungen

Auswirkung der Test-Achats- Rechtsprechung auf Versicherungen. Die Richtlinie über den Zugang zu Gütern und Dienstleistungen Auswirkung der Test-Achats- Rechtsprechung auf Versicherungen und die Richtlinie über den Zugang zu Gütern und Dienstleistungen Dr. Eugenia Caracciolo di Torella ecdt1@le.ac.uk Rechtsfakultät, Universität

Mehr

BVV-Mitgliederversammlungen. 22. Juni 2012 in Berlin. Herzlich willkommen!

BVV-Mitgliederversammlungen. 22. Juni 2012 in Berlin. Herzlich willkommen! BVV-Mitgliederversammlungen 22. Juni 2012 in Berlin Herzlich willkommen! TOP 4: Änderungen der Satzungen und Leistungspläne/Versicherungsbedingungen Inhalt des Vortrages TOP 4 Aktuelles Umfeld der betrieblichen

Mehr

LÄNGER LEBEN BEI GUTER GESUNDHEIT

LÄNGER LEBEN BEI GUTER GESUNDHEIT LÄNGER LEBEN BEI GUTER GESUNDHEIT Ein Informationsblatt für alle, die über das Angebot einer Vorsorgeuntersuchung nachdenken. Seit 2005 wird in Österreich die neue Vorsorgeuntersuchung angeboten. Bewährtes

Mehr

Altersgrenzen bei privaten Versicherungsverträgen

Altersgrenzen bei privaten Versicherungsverträgen Humboldt-Universität zu Berlin: Juristische Fakultät Altersgrenzen bei privaten Versicherungsverträgen Gesellschaftliche Teilhabe im Alter Welche flexiblen Altersgrenzen brauchen wir in Zukunft? des IGES

Mehr

Berücksichtigung des Geschlechts als Faktor der Risikobewertung bei der Kalkulation von Lebensversicherungstarifen

Berücksichtigung des Geschlechts als Faktor der Risikobewertung bei der Kalkulation von Lebensversicherungstarifen Berücksichtigung des Geschlechts als Faktor der Risikobewertung bei der Kalkulation von Lebensversicherungstarifen In diesem Papier der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) wird untersucht, ob das Geschlecht

Mehr

Zinseszins- und Rentenrechnung

Zinseszins- und Rentenrechnung Zinseszins- und Rentenrechnung 1 Berechnen Sie den Zeitpunkt, an dem sich das Einlagekapital K bei a) jährlicher b) monatlicher c) stetiger Verzinsung verdoppelt hat, wobei i der jährliche nominelle Zinssatz

Mehr

Wegen der neuen Regelungen ist es sinnvoll, sich Gedanken zu machen. Und zwar in den nächsten Monaten um Altersversorgung und Krankenversicherungen.

Wegen der neuen Regelungen ist es sinnvoll, sich Gedanken zu machen. Und zwar in den nächsten Monaten um Altersversorgung und Krankenversicherungen. BFFM GmbH & Co KG Normannenweg 17-21 20537 Hamburg www.bffm.de August 2012, Nr. 3 Viele Versicherungen ändern sich Unisex - Tarife zum Jahresende. Was ist zu tun? Was bedeuten Unisex - Tarife? Wo wird

Mehr

Beratungsbogen für Dienstanfänger im öffentlichen Dienst

Beratungsbogen für Dienstanfänger im öffentlichen Dienst Beratungsbogen für Dienstanfänger im öffentlichen Dienst Inhaltsangabe Wie sieht meine Versorgung im Krankheitsfall aus? 4 Ihre Absicherung im Krankheits- und Pflegefall 5 Wie sieht meine Versorgung bei

Mehr

Unisex: Auswirkungen auf die Reservierung von Lebensversicherungsunternehmen

Unisex: Auswirkungen auf die Reservierung von Lebensversicherungsunternehmen www.pwc.de Unisex: Auswirkungen auf die Reservierung von Lebensversicherungsunternehmen Ulrich Remmert Thomas Menning DAV vor Ort, Berlin, Agenda 1. Schöne gleiche Welt!? 2. DAV-Hinweis in Vorbereitung

Mehr

Kapitalversicherungen

Kapitalversicherungen Kapitalversicherungen Sanela Omerovic Proseminar Versicherungsmathematik TU Graz 11. Dezember 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 1 2 Einfache Versicherungsformen 3 2.1 Todesfallversicherungen (Life Insurance)....................

Mehr

Auswirkungen Unisex-Urteil.

Auswirkungen Unisex-Urteil. 1 2 Auswirkungen Unisex-Urteil. Durch die UNISEX-Tarife ändern sich die Beiträge für Männer und Frauen je nach Versicherungsart. Fakt ist: Leben Kranken Unfall Altersrenten-, Berufsunfähigkeits-, und Pflege-

Mehr

Sterbetafeln Handwerkzeug der Aktuare

Sterbetafeln Handwerkzeug der Aktuare Sterbetafeln Handwerkzeug der Aktuare Verlängerung der Lebenserwartung wie gehen Aktuare damit um? Werkstattgespräch der DAV am 26. April 2007, Berlin Agenda Sterbetafeln Trends Sterbetafeln und Trends

Mehr

Die unterschätzte Bedrohung: Öffentliche Wahrnehmung zur Fettleibigkeit in Europa

Die unterschätzte Bedrohung: Öffentliche Wahrnehmung zur Fettleibigkeit in Europa Die unterschätzte Bedrohung: Öffentliche Wahrnehmung zur Fettleibigkeit in Europa ZUSAMMENFASSUNG FÜR DEUTSCHLAND Durchgeführt von der unabhängigen Strategieberatung Opinium in Zusammenarbeit mit der Europäischen

Mehr

Die Netto-Rendite einer Riester-Rentenversicherung aus Anlegersicht

Die Netto-Rendite einer Riester-Rentenversicherung aus Anlegersicht Die Netto-Rendite einer Riester-Rentenversicherung aus Anlegersicht DAV vor Ort 06.07.2015 Maik Wels / Christian Rieckhoff Deutsche Rentenversicherung Bund Geschäftsbereich Forschung und Entwicklung 1

Mehr

Kapitel B. Das Quiz zum kleinen Unterschied. Das Quiz zum kleinen Unterschied

Kapitel B. Das Quiz zum kleinen Unterschied. Das Quiz zum kleinen Unterschied Eine wichtige Voraussetzung für die Gender-Arbeit ist Fachwissen über die geschlechtsspezifischen Unterschiede. Doch wie viel weisst du über die Geschlechter und die Unterschiede zwischen ihnen? Mit diesem

Mehr

für die Tarifierung der Todesfall- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung im Rahmen der beruflichen Vorsorge

für die Tarifierung der Todesfall- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung im Rahmen der beruflichen Vorsorge GRUNDSÄTZE für die Tarifierung der Todesfall- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung im Rahmen der beruflichen Vorsorge Das Bundesamt für Privatversicherungen präzisiert mit den vorliegenden Grundsätzen die

Mehr

MI - Mission Impossible Sind Sie gut versichert? Ein kurzes Beispiel zur Versicherungsmathematik

MI - Mission Impossible Sind Sie gut versichert? Ein kurzes Beispiel zur Versicherungsmathematik MI - Mission Impossible Sind Sie gut versichert? Ein kurzes Beispiel zur Versicherungsmathematik Seite 1 Vorstellung Organisation: Deutsche Aktuarvereinigung e.v. (DAV) berufsständische Vertretung der

Mehr

Lebensversicherungsmathematik Prüfungsbeispiele Termine 22.10.2004-25.6.2007 nach Themen geordnet

Lebensversicherungsmathematik Prüfungsbeispiele Termine 22.10.2004-25.6.2007 nach Themen geordnet Lebensversicherungsmathematik Prüfungsbeispiele Termine 22.10.2004-25.6.2007 nach Themen geordnet R. Kainhofer, Inst. f. Wirtschaftsmathematik, FAM, TU Wien Inhaltsverzeichnis 1 Prüfungsbeispiele der schriftlichen

Mehr

Die Umsetzung des EuGH-Urteils zur Unisex-Tarifierung

Die Umsetzung des EuGH-Urteils zur Unisex-Tarifierung Die Umsetzung des EuGH-Urteils zur Unisex-Tarifierung Lebensversicherung, betriebliche Altersversorgung und private Krankenversicherung DAV-Werkstattgespräch zu Unisex-Tarifen, Stuttgart, 26. April 2012

Mehr

sondernewsletter krankenversicherung lcc. ihr finanz-weiter-denker August 12

sondernewsletter krankenversicherung lcc. ihr finanz-weiter-denker August 12 Einheitsgeschlecht Versicherung Getreu dem Motto Bald sind Frauen und Männer gleich, dürfen Versicherer ab 21.12.2012 in ihren Tarifen nicht länger nach dem Geschlecht unterscheiden. Bereits in unserer

Mehr

Praktische Lebensversicheru ngsmathematik

Praktische Lebensversicheru ngsmathematik Karl MichaelOrtmann Praktische Lebensversicheru ngsmathematik Mit zahlreichen Beispielen, Abbildungen und Anwendungen STUDIUM 11 VIEWEG+ TEUBNER Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1 1.1 Wesen der Versicherung

Mehr

Inhalt der Präsentation. Ausgangsüberlegungen zum Konzept des Berichtes. Inhalte des Gesundheitsberichts. Nationale Gesundheitsberichte

Inhalt der Präsentation. Ausgangsüberlegungen zum Konzept des Berichtes. Inhalte des Gesundheitsberichts. Nationale Gesundheitsberichte - Herausfordernde somatische und mentale Gesundheitsprobleme Prof. Dr. Katharina Meyer, MPH Inselspital, Universität Bern PCS Schweiz, Tagung 11.-12. Juni 2009, Bern Inhalt der Präsentation. Exkurs: Konzept

Mehr

Juristische Fakultät, Karls-Universität, Prag

Juristische Fakultät, Karls-Universität, Prag Juristische Fakultät, Karls-Universität, Prag Einleitung Richtlinie 2004/113 Anwendungsbereich Begriffsbestimmungen Versicherungsmathematische Faktoren Art. 5 Rechtsschutz Kurze Bewertung der Richtlinie

Mehr

MATHEMATIK UND VERSICHERUNGEN EINE ALLIANZ FÜRS LEBEN. Mitglied im DFG-Forschungszentrum Mathematik für Schlüsseltechnologien

MATHEMATIK UND VERSICHERUNGEN EINE ALLIANZ FÜRS LEBEN. Mitglied im DFG-Forschungszentrum Mathematik für Schlüsseltechnologien MATHEMATIK UND VERSICHERUNGEN EINE ALLIANZ FÜRS LEBEN Teilnehmer: Thomas Benkert Sebastian Flach Wolfgang Schmidt Philip Wanninger Sebastian Schubert Gruppenleiter: Peggy Daume Graf-Münster-Gymnasium Graf-Münster-Gymnasium

Mehr

FAQs zum Thema Unisex. Wichtige Fragen zum Thema Unisex für Sie beantwortet

FAQs zum Thema Unisex. Wichtige Fragen zum Thema Unisex für Sie beantwortet Barmenia-Fachinformationen für Vertriebspartner (interner Gebrauch) 10.07.2012 Seite 1 Wichtige Fragen zum Thema Unisex für Sie beantwortet Inhaltsverzeichnis Allgemein / Spartenübergreifend Warum werden

Mehr

Klassische Risikomodelle

Klassische Risikomodelle Klassische Risikomodelle Kathrin Sachernegg 15. Jänner 2008 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 3 1.1 Begriffserklärung.................................. 3 2 Individuelles Risikomodell 3 2.1 Geschlossenes

Mehr

Vorausschauend. extra-rente als Sofortrente: Die Rente, die bei Krankheit x-mal mehr leistet. Hans, 62 Jahre: Maschinenbauingenieur

Vorausschauend. extra-rente als Sofortrente: Die Rente, die bei Krankheit x-mal mehr leistet. Hans, 62 Jahre: Maschinenbauingenieur Hans, 62 Jahre: Maschinenbauingenieur Vorausschauend extra-rente als Sofortrente: Die Rente, die bei Krankheit x-mal mehr leistet Maßstäbe in Vorsorge seit 1871 www.lv1871.de Bis zu x-mal mehr Rente Private

Mehr

Profil Adem Kahriman Geschäftsführer Diplom-Mathematiker, Master of Science

Profil Adem Kahriman Geschäftsführer Diplom-Mathematiker, Master of Science Profil Adem Kahriman Geschäftsführer Diplom-Mathematiker, Master of Science Kaizen Consulting GmbH Hopfenstraße 8 51109 Köln info@kaizen-consulting.eu www.kaizen-consulting.eu +49 221 58 87 25 71 +49 176

Mehr

Überschussverteilungssätze

Überschussverteilungssätze Tarife der Tarifreform 2015 (Rechnungszins 1,25 %) Bausteine zur Alters- und Hinterbliebenenvorsorge Während (außer Perspektive) 5,00 2,35 Zusätzlicher Während (Perspektive) an Kostenüberschüssen Zusatzüberschussanteil

Mehr

Das Risiko, ein Pflegefall zu werden

Das Risiko, ein Pflegefall zu werden Das Risiko, ein Pflegefall zu werden Von Günter Ickler Die wachsende Zahl älterer Menschen bringt eine immer größere Zahl r mit sich. Zur sozialen Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit wurde

Mehr

Allianz und DLVAG Risikolebens-Tarife erneut verbessert

Allianz und DLVAG Risikolebens-Tarife erneut verbessert Allianz und DLVAG Risikolebens-Tarife erneut verbessert 1 Hinterbliebenen-Vorsorge mit der Allianz...? Risikoabsicherung = Pflicht bei der Kundenberatung! Verbesserte Marktposition durch differenzierte

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Finanzmathe Formelsammlung v.2.3 1

Inhaltsverzeichnis. Finanzmathe Formelsammlung v.2.3 1 Finanzmathe Formelsammlung v.2.3 1 Inhaltsverzeichnis I Zinsrechnung 1 I.1 Jährliche Verzinsung..................................... 1 I.1.1 Einfache Verzinsung................................. 1 I.1.2

Mehr

Auswirkungen des AGG auf Produkte und Rechnungsgrundlagen Leben

Auswirkungen des AGG auf Produkte und Rechnungsgrundlagen Leben Auswirkungen des AGG auf Produkte und Rechnungsgrundlagen Leben Ulrich Pasdika Köln, den 2. Oktober 2007 A Berkshire Hathaway Company Agenda Rechtlicher Rahmen Neue gesetzliche Anforderungen an biometrische

Mehr

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Nach Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Arbeitgeber 12.541 [4,3%] private Haushalte,

Mehr

Tarifbestimmungen zu den Tarifen RV15, RV25 und RV30

Tarifbestimmungen zu den Tarifen RV15, RV25 und RV30 Tarifbestimmungen zu den Tarifen RV15, RV25 und RV30 Aufgeschobene Rentenversicherungen Druck-Nr. pm 2110 01.2015 Inhaltsverzeichnis I) Vereinbarung zu 1 der Allgemeinen Bedingungen für die Rentenversicherung

Mehr

Gesundheit von Frauen und Männern im mittleren Lebensalter

Gesundheit von Frauen und Männern im mittleren Lebensalter Gesundheitsberichterstattung des Bundes Gesundheit von Frauen und Männern im mittleren Lebensalter Die Aussage, dass Frauen häufiger zum Arzt gehen als Männer, relativiert sich, wenn die Besuche bei Gynäkologen(innen)

Mehr

Absicherung der Arbeitskraft Absicherung der Lebensrisiken

Absicherung der Arbeitskraft Absicherung der Lebensrisiken Absicherung der Arbeitskraft Absicherung der Lebensrisiken Finanzielle Sicherheit bei Verlust Ihrer Arbeitskraft. Für die Absicherung Ihrer Arbeitskraft sind Sie selbst verantwortlich! Wenn es um die Absicherung

Mehr

Die Motive sollten vor Vertragsabschluss sorgfältig durchdacht werden, um Fehler in der Vertragsgestaltung zu vermeiden.

Die Motive sollten vor Vertragsabschluss sorgfältig durchdacht werden, um Fehler in der Vertragsgestaltung zu vermeiden. Die Kapitallebensversicherung ist eine Versicherung auf den Todesfall einer ->versicherten Person wie bei der ->Risikolebensversicherung sowie den Erlebensfall in einem vertraglich festgelegten Zeitraum

Mehr

Abb. 1: Gesundheitszustand im Zeitablauf

Abb. 1: Gesundheitszustand im Zeitablauf Abb. 1: Gesundheitszustand im Zeitablauf Abb. 2: Gesundheit als Kapitalgut Abb. 3: Vergleich der Gesundheit mit einem anderen Kapitalgut Abb. 6: Gestorbene insgesamt und im ersten Lebensjahr nach Geschlecht

Mehr

INFORMATIONSABEND ZUR STUDIEN- UND BERUFSWAHL

INFORMATIONSABEND ZUR STUDIEN- UND BERUFSWAHL 11.06.02 VWA VERSICHERUNGSWISSENSCHAFTLICHE ABTEILUNG DER UNIVERSITÄT BASEL 1/10 INFORMATIONSABEND ZUR STUDIEN- UND BERUFSWAHL DAS STUDIUM DER VERSICHERUNGSWISSENSCHAFT AN DER UNIVERSITÄT BASEL INHALT

Mehr

Sichern Sie Ihr Einkommen vor Risiken und Nebenwirkungen. EinkommensSicherungsKonzept

Sichern Sie Ihr Einkommen vor Risiken und Nebenwirkungen. EinkommensSicherungsKonzept Sichern Sie Ihr Einkommen vor Risiken und Nebenwirkungen EinkommensSicherungsKonzept Es reicht nicht, Arbeit zu haben. Man muss auch arbeiten können. Einen gesicherten Arbeitsplatz zu haben, zählt heute

Mehr

Zusammenfassung des Berichts der Arbeitsgruppe Lebensversicherung. September 2002

Zusammenfassung des Berichts der Arbeitsgruppe Lebensversicherung. September 2002 Zusammenfassung des Berichts der Arbeitsgruppe Lebensversicherung September 2002 1. ZUSAMMENFASSUNG 1.1. Hintergrund 1. Im Rahmen des Projekts Solvabilität II ist 2001 eine Arbeitsgruppe zur Untersuchung

Mehr

Asymmetrische Informationen Musterlösung Aufgabe 7.3 und 7.5

Asymmetrische Informationen Musterlösung Aufgabe 7.3 und 7.5 1 A 7.3 Erläutern Sie mögliche Probleme asymmetrischer Informationsverteilung auf a) einem Kreditmarkt. b) einem Versicherungsmarkt. c) dem Arbeitsmarkt. Lösungsskizze (ACHTUNG: Mit Hilfe der Stichpunkte

Mehr

Die Gesundheit von Frauen und. Frauen und Männern verschiedener Lebensaltersstufen? Einleitung. Ausgewählte Ergebnisse

Die Gesundheit von Frauen und. Frauen und Männern verschiedener Lebensaltersstufen? Einleitung. Ausgewählte Ergebnisse Münchner Gesundheitsmonitoring 1999/2000: Die Gesundheit von Frauen und Männern verschiedener Lebensaltersstufen Einleitung Welche Veränderungen der Gesundheit und im gesundheitsrelevanten Verhalten zeigen

Mehr

Risikolebensversicherung

Risikolebensversicherung Risikolebensversicherung 1. Was ist eine Risikolebensversicherung? Mit einer Risikolebensversicherung kann das Todesfallrisiko finanziell abgesichert werden. Sollte dem Versicherungsnehmer etwas zustoßen,

Mehr

Die neuen DAV-Sterbetafeln für Lebensversicherungen mit Todesfallcharakter. Qx-Club Berlin, 7. Juli 2008 Ulrich Pasdika

Die neuen DAV-Sterbetafeln für Lebensversicherungen mit Todesfallcharakter. Qx-Club Berlin, 7. Juli 2008 Ulrich Pasdika Die neuen DAV-Sterbetafeln für Lebensversicherungen mit Todesfallcharakter Qx-Club Berlin, 7. Juli 2008 Die Tafel DAV 2008 T keine Unterscheidung nach dem Raucherstatus Unterarbeitsgruppe zur Herleitung

Mehr

Online-Test 2015 Soziale Sicherung - Nur für registrierte Teilnehmer -

Online-Test 2015 Soziale Sicherung - Nur für registrierte Teilnehmer - Online-Test 2015 Soziale Sicherung - Nur für registrierte Teilnehmer - SoS 01. Die Bundesrepublik Deutschland ist a) ein Rechtsstaat b) ein demokratischer und sozialer Bundesstaat c) eine Republik d) eine

Mehr

Kosten und Nutzen im Visier Was ist uns die Gesundheit wert? 26. Februar 2008

Kosten und Nutzen im Visier Was ist uns die Gesundheit wert? 26. Februar 2008 Um verbindliche Anmeldung mit beiliegender Antwortkarte oder per e-mail bis spätestens 20. Februar wird gebeten. Für weitere Informationen: Helmholtz Zentrum München Ulrike Koller, FLUGS - Fachinformationsdienst

Mehr

Schweizerische Umfrage zum Tabakkonsum (Tabakmonitoring)

Schweizerische Umfrage zum Tabakkonsum (Tabakmonitoring) Universität Zürich Psychologisches Institut, Sozialpsychologie II H A N S K R E B S Kommunikations- und Publikumsforschung Schweizerische Umfrage zum Tabakkonsum (Tabakmonitoring) Zusammenfassung des Berichts

Mehr

EUROPÄISCHE KOMMISSION

EUROPÄISCHE KOMMISSION 13.1.2012 Amtsblatt der Europäischen Union C 11/1 II (Mitteilungen) MITTEILUNGEN DER ORGANE, EINRICHTUNGEN UND SONSTIGEN STELLEN DER EUROPÄISCHEN UNION EUROPÄISCHE KOMMISSION Leitlinien zur Anwendung der

Mehr

3 Sterbefälle. 3.16 Durchschnittliche weitere Lebenserwartung nach Altersstufen. - Deutsches Reich / Früheres Bundesgebiet -

3 Sterbefälle. 3.16 Durchschnittliche weitere Lebenserwartung nach Altersstufen. - Deutsches Reich / Früheres Bundesgebiet - - Deutsches Reich / Früheres Bundesgebiet - Allgemeine Sterbetafel 1871/81 1881/90 1891/1900 1901/10 1910/11 1924/26 1932/34 1949/51 2) 0 Männer 35,58 37,17 40,56 44,82 47,41 55,97 59,86 64,56 Frauen 38,45

Mehr

Kalkulation versicherungstechnischer Risiken

Kalkulation versicherungstechnischer Risiken Kalkulation versicherungstechnischer Risiken mit Beispielen aus den Sparten Dr. Arnd Grimmer DBV-Winterthur Lebensversicherung AG Wiesbaden Begriff des Risikos Definition: Risiko bedeutet die Möglichkeit

Mehr

Risikolebensversicherung

Risikolebensversicherung Risikolebensversicherung 1. Was ist eine Risikolebensversicherung? Mit einer Risikolebensversicherung kann das Todesfallrisiko finanziell abgesichert werden. Sollte dem Versicherungsnehmer etwas zustoßen,

Mehr

Versicherungsmathematik

Versicherungsmathematik Versicherungsmathematik Karl-H. Wolff 1970 Springer -Verlag Wien New York Dr. KARL-H. WOLFF o. Professor an der Techillschen Hochschule in Wien 8 Abbildungen ISBN 13:97S-3 7091 7682 5 DOl: 10.1007/978-3-7091-7681-8...

Mehr

Karl Michael Ortmann. Praktische Lebensversicherungsmathematik

Karl Michael Ortmann. Praktische Lebensversicherungsmathematik Karl Michael Ortmann Praktische Lebensversicherungsmathematik Karl Michael Ortmann Praktische Lebensversicherungsmathematik Mit zahlreichen Beispielen, Abbildungen und Anwendungen STUDIUM Bibliografische

Mehr

Kurzübersicht zum Vorschlag für Herrn Max Mustermann

Kurzübersicht zum Vorschlag für Herrn Max Mustermann Kurzübersicht zum Vorschlag für Herrn Max Mustermann Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie sämtliche Daten und Informationen zu der von Ihnen gewünschten Versorgung. Alle dabei verwendeten Begriffe,

Mehr

Im Regelfall reicht staatliche Rente nicht aus

Im Regelfall reicht staatliche Rente nicht aus RIS bietet Berufsunfähigkeitsversicherung mit vereinfachter Gesundheitsprüfung an Im Regelfall reicht staatliche Rente nicht aus aw Düsseldorf. Man stelle sich folgenden Fall vor: Ein Bilanzbuchhalter,

Mehr

MITTEILUNG DER KOMMISSION

MITTEILUNG DER KOMMISSION EUROPÄISCHE KOMMISSION Brüssel, den 22.12.2011 K(2011) 9497 endgültig MITTEILUNG DER KOMMISSION Leitlinien zur Anwendung der Richtlinie 2004/113/EG des Rates auf das Versicherungswesen im Anschluss an

Mehr

Verteilungsmodelle. Verteilungsfunktion und Dichte von T

Verteilungsmodelle. Verteilungsfunktion und Dichte von T Verteilungsmodelle Verteilungsfunktion und Dichte von T Survivalfunktion von T Hazardrate von T Beziehungen zwischen F(t), S(t), f(t) und h(t) Vorüberlegung zu Lebensdauerverteilungen Die Exponentialverteilung

Mehr

Themenvorschläge für BA- und MA-Arbeiten am Lehrstuhl für empirische Sozialforschung und Demographie

Themenvorschläge für BA- und MA-Arbeiten am Lehrstuhl für empirische Sozialforschung und Demographie Themenvorschläge für BA- und MA-Arbeiten am Lehrstuhl für empirische Sozialforschung und Demographie Hinweise: Alle Vorschläge können gerne abgewandelt oder kombiniert werden. Wenden Sie sich bei Interesse

Mehr

robert koch institut Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes Der Lebensverlängerungsprozess in Deutschland Stand Entwicklung Folgen

robert koch institut Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes Der Lebensverlängerungsprozess in Deutschland Stand Entwicklung Folgen robert koch institut Über die Folgen des Lebensverlängerungsprozesses in Deutschland werden bis zur Gegenwart heftige kontroverse wissenschaftliche Debatten geführt. Ist der zunehmende Anteil älterer Menschen

Mehr

Der Garantiezins sinkt auf 1,25 %

Der Garantiezins sinkt auf 1,25 % Aktuelle Spezialausgabe Der Garantiezins sinkt auf 1,25 % Was sich ab 2015 für die Altersvorsorge und die Risikoabsicherung ändert Informationen der Gothaer Lebensversicherung AG Was ist wichtig bei der

Mehr

Ergänzende Vertragsbedingungen für die Basisrentenversicherung gemäß 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b) EStG ( Fondsgebundene Basisrente )

Ergänzende Vertragsbedingungen für die Basisrentenversicherung gemäß 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b) EStG ( Fondsgebundene Basisrente ) Ergänzende Vertragsbedingungen für die Basisrentenversicherung gemäß 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b) EStG ( ) nach Anpassung in Sehr geehrter Vorsorge-Kunde, Sehr geehrter Vorsorge-Kunde, Sie haben eine Anfrage

Mehr

Impfung gegen HPV Typ 16 + 18 aus der Sicht von Public Health. Prof. Dr. Rolf Rosenbrock WZB Public Health

Impfung gegen HPV Typ 16 + 18 aus der Sicht von Public Health. Prof. Dr. Rolf Rosenbrock WZB Public Health Impfung gegen HPV Typ 16 + 18 aus der Sicht von Public Health WZB Public Health Public Health ist Theorie und Praxis der auf Gruppen bzw. Bevölkerungen bezogenen Strategien und Maßnahmen der Verminderung

Mehr

Migration: gesundheitsfördernd oder krank machend? Erklärungsmodelle zum Zusammenhang zwischen Migration und Gesundheit

Migration: gesundheitsfördernd oder krank machend? Erklärungsmodelle zum Zusammenhang zwischen Migration und Gesundheit Universität Bielefeld Fakultät für Gesundheitswissenschaften Abt. Epidemiologie & International Public Health Migration: gesundheitsfördernd oder krank machend? Erklärungsmodelle zum Zusammenhang zwischen

Mehr

SBU-professional Der Berufsunfähigkeits- Vollschutz für Vorsorger, die mitten im Leben stehen. DER Spezialversicherer für biometrische Risiken

SBU-professional Der Berufsunfähigkeits- Vollschutz für Vorsorger, die mitten im Leben stehen. DER Spezialversicherer für biometrische Risiken SBU-professional Der Berufsunfähigkeits- Vollschutz für Vorsorger, die mitten im Leben stehen DER Spezialversicherer für biometrische Risiken Arbeitskraftverlust Die unterschätzte Gefahr. Die Arbeitskraft

Mehr

Unter einer Rente versteht man eine regelmässige und konstante Zahlung.

Unter einer Rente versteht man eine regelmässige und konstante Zahlung. Anwendungen aus der Finanzmathematik a) Periodische Zahlungen: Renten und Leasing Unter einer Rente versteht man eine regelmässige und konstante Zahlung Beispiele: monatliche Krankenkassenprämie, monatliche

Mehr

Beitrittsvereinbarung

Beitrittsvereinbarung Zwischen der Firma und der wird folgende geschlossen: nachfolgend Mitgliedsunternehmen genannt Dresdener Pensionskasse Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit Überbetriebliche Pensionskasse Ludwig-Crößmann-Str.

Mehr

Dr. med. Roya Nabavi Seit 2003 Niederlassung in Berlin Schöneberg 1. Operative Urologie (ambulant und stationär) 2. Uro-Onkologie mit ambulanter

Dr. med. Roya Nabavi Seit 2003 Niederlassung in Berlin Schöneberg 1. Operative Urologie (ambulant und stationär) 2. Uro-Onkologie mit ambulanter Dr. med. Roya Nabavi Seit 2003 Niederlassung in Berlin Schöneberg 1. Operative Urologie (ambulant und stationär) 2. Uro-Onkologie mit ambulanter Chemotherapie 3. Andrologie (Männermedizin) Seit 2010 Gesellschafterin

Mehr

Finanzmathematik. Dr. Bommhardt. Das Vervielfältigen dieses Arbeitsmaterials zu nicht kommerziellen Zwecken ist gestattet. www.bommi2000.

Finanzmathematik. Dr. Bommhardt. Das Vervielfältigen dieses Arbeitsmaterials zu nicht kommerziellen Zwecken ist gestattet. www.bommi2000. Finanzmathematik Dr. Bommhardt. Das Vervielfältigen dieses Arbeitsmaterials zu nicht kommerziellen Zwecken ist gestattet. www.bommi2000.de Das Tilgungsrechnen Für Kredite gibt es drei unterschiedliche

Mehr

Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung Berufsunfähigkeitsversicherung Schützen Sie Ihren gewohnten Lebensstandard! Informationsmaterial Wunsiedler Str. 7 95032 Hof/Saale Tel: 09281/7665133 Fax: 09281/7664757 E-Mail: info@anders-versichert.de

Mehr

Volkswirtschaftliche Aspekte des Versicherungswesens. Verbraucherschutz im Versicherungsmarkt

Volkswirtschaftliche Aspekte des Versicherungswesens. Verbraucherschutz im Versicherungsmarkt WIRT W VERSICHERUNGSWISSENSCHAFT WIRT W 1-9 W 1 W 2 W 3 W 5 W 6 W 7 W 8 VERSICHERUNGSWISSENSCHAFT ALLGEMEIN Formalgruppen a. Bibliographien b. Zeitschriften d. Sammelwerke e. Vorträge / Aufsätze g. Tagungsberichte

Mehr

Canada Life extrem stark

Canada Life extrem stark Canada Life extrem stark Canada Life steht für Finanzstärke Als einziger Versicherer wurde die Canada Life Assurance Company, die Muttergesellschaft der Canada Life Europe unter 88 nationalen und internationalen

Mehr

A6 Krankenversicherung

A6 Krankenversicherung A6 Krankenversicherung Inhaltsverzeichnis Das ist in Deutschland anders...2 Das regelt die EU...2 EG-Verordnung... 2 Geld- statt Sachleistungen... 2 So ist die Situation in Deutschland...2 Rechtliche Grundlage...

Mehr

Tarif BUZ c. Und wenn ich nicht mehr arbeiten kann?

Tarif BUZ c. Und wenn ich nicht mehr arbeiten kann? Und wenn ich nicht mehr arbeiten kann? Tarif BUZ c Die Zusatzversicherung für Berufsunfähigkeit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Genossenschaften Pensionskasse der Genossenschaftsorganisation VVaG

Mehr

Die Klimaforscher sind sich längst nicht sicher. Hans Mathias Kepplinger Senja Post

Die Klimaforscher sind sich längst nicht sicher. Hans Mathias Kepplinger Senja Post 1 Die Klimaforscher sind sich längst nicht sicher Hans Mathias Kepplinger Senja Post In: Die Welt, 25. September 2007 - Dokumentation der verwandten Daten - 2 Tabelle 1: Gefährlichkeit des Klimawandels

Mehr

Herleitung der DAV-Sterbetafel 2006 HUR

Herleitung der DAV-Sterbetafel 2006 HUR Blätter DGVFM (2007) 28: 67 95 DOI 10.1007/s11857-007-0001-7 WORKING GROUP PAPERS Herleitung der DAV-Sterbetafel 2006 HUR DAV-Unterarbeitsgruppe Haftpflicht-Unfallrenten Published online: 20 April 2007

Mehr

Stärkung der Nutzerkompetenz als Voraussetzung eines zielführenden Wettbewerbs Kommentar zu Prof. Dr. Doris Schaeffer

Stärkung der Nutzerkompetenz als Voraussetzung eines zielführenden Wettbewerbs Kommentar zu Prof. Dr. Doris Schaeffer Stärkung der Nutzerkompetenz als Voraussetzung eines zielführenden Wettbewerbs Kommentar zu Prof. Dr. Doris Schaeffer Prof. Dr. Jürgen Pelikan (LBIHPR, Wien) Symposium Wettbewerb an der Schnittstelle zwischen

Mehr

Der versicherungsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz zwischen Deregulierung und Diskriminierung

Der versicherungsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz zwischen Deregulierung und Diskriminierung Veröffentlichungen des Seminars für Versicherungslehre der Universität Frankfurt am Main Band 13 Begründet von Herausgeber Professor Dr. Wolfgang Müller Professor Dr. Christian Laux Professor Dr. Manfred

Mehr

A. Allgemeines. B. Termine. Leben

A. Allgemeines. B. Termine. Leben Leben Unisex-Tarife-FAQ s: Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Umstellung zum 21.12.2012 aufgrund des Europäischen Gerichtshof (EuGH)-Urteils vom 01.03.2011 A. Allgemeines Was bedeuten Unisex-Tarife?

Mehr

Kollektiv- versus Individualinteressen aus Sicht der Lebensversicherung. DAV-Werkstattgespräch, 25. April 2013 Kollektiv vs.

Kollektiv- versus Individualinteressen aus Sicht der Lebensversicherung. DAV-Werkstattgespräch, 25. April 2013 Kollektiv vs. Kollektiv- versus Individualinteressen aus Sicht der Lebensversicherung Agenda 1. Aktueller Bezug: Beteiligung an den Bewertungsreserven 2. Hintergrund: Wie funktioniert Versicherung? 3. Problematik: Kollektive

Mehr

Damit Ihre Träume fliegen können.

Damit Ihre Träume fliegen können. Berufs-/Erwerbsunfähigkeit smart und klassik Damit Ihre Träume fliegen können. Ein Unternehmen der Generali Deutschland Träume dürfen abheben...... und können sicher landen. Träumen ist erlaubt. Stellen

Mehr

Sichern Sie Ihr Einkommen vor Risiken und Nebenwirkungen. EinkommensSicherungsKonzept

Sichern Sie Ihr Einkommen vor Risiken und Nebenwirkungen. EinkommensSicherungsKonzept Sichern Sie Ihr Einkommen vor Risiken und Nebenwirkungen EinkommensSicherungsKonzept Es reicht nicht, Arbeit zu haben. Man muss auch arbeiten können. Einen gesicherten Arbeitsplatz zu haben zählt heute,

Mehr

Gesundheitliche Vor- und Nachteile einer vegetarischen Ernährung

Gesundheitliche Vor- und Nachteile einer vegetarischen Ernährung Eidgenössische Ernährungskommission Bundesamt für Gesundheit CH-3003 Bern Commission fédérale de l alimentation Commissione federale per l alimentazione Zusammenfassung Gesundheitliche Vor- und Nachteile

Mehr

FOM-Umfrage für Studierende

FOM-Umfrage für Studierende FOM-Umfrage für Studierende Was tun Sie für Ihre Rente? Job, Karriere und Altersvorsorge FOM Hochschule für Oekonomie & Management University of Applied Sciences Prof. Dr. Thomas Heupel KCS KompetenzCentrum

Mehr

InRenCo präsentiert: PrismaVita Die Risikolebensversicherung der PrismaLife

InRenCo präsentiert: PrismaVita Die Risikolebensversicherung der PrismaLife Innovative Versicherungslösungen aus Liechtenstein InRenCo präsentiert: PrismaVita Die Risikolebensversicherung der PrismaLife Zielsetzung preisgünstiges Angebot individuelle,, faire Kostenbelastung keine

Mehr

Berufsunfähigkeit für Studenten

Berufsunfähigkeit für Studenten Berufsunfähigkeit» Berufsunfähigkeit für Studenten Es ist laut Verbraucherschutzzentralen und Fachmagazinen neben der Krankenversicherung und einer Privathaftpflicht die wichtigste Versicherung. Pro Jahr

Mehr

Die variablen Risikolebensversicherungen. RISK-vario. Vertriebsdirektor Dietmar Heinrich. www.dialog-leben.de I www.dialog-leben.

Die variablen Risikolebensversicherungen. RISK-vario. Vertriebsdirektor Dietmar Heinrich. www.dialog-leben.de I www.dialog-leben. Die variablen Risikolebensversicherungen der Dialog RISK-vario Vertriebsdirektor Dietmar Heinrich Zielgruppe Für wen ist eine Risikolebensversicherung unerlässlich? Alleinerziehende, Familien Ehe-/Lebenspartner

Mehr

Differenzierung privater Krankenversicherungstarife nach Geschlecht: Bestandsaufnahme, Probleme, Optionen

Differenzierung privater Krankenversicherungstarife nach Geschlecht: Bestandsaufnahme, Probleme, Optionen Zentrum für Sozialpolitik Universität Bremen Differenzierung privater Krankenversicherungstarife nach Geschlecht: Bestandsaufnahme, Probleme, Optionen Gutachten für das Bundesministerium für Familie, Senioren,

Mehr

Bewilligungsvoraussetzungen zum Geschäftsbetrieb

Bewilligungsvoraussetzungen zum Geschäftsbetrieb Bewilligungsvoraussetzungen zum Geschäftsbetrieb Krankenzusatzversicherung, allgemeine Anforderungen Stand 20.1.2006 1. Grundsätzliches Dieses Merkblatt gilt für alle Versicherungsunternehmen die beabsichtigen,

Mehr