Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche

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1 Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche / 1 FINANCIAL SERVICES Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche kpmg.com

2 2 / Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche Eine Studie der KPMG in Zusammenarbeit mit dem Institut für Betriebswirtschaft der Universität St. Gallen (HSG) Leitung der Studie Hieronymus T. Dormann, KPMG, Partner Prof. Dr. Christoph Lechner, Universität St. Gallen Mitwirkende KPMG Schweiz Christian Fleig Marc Gössi Günther Groll Mathias Hausherr Tomas Hundegger Patrick Scholz Ian Sutcliffe Jean-Marc Wicki Stefanie Widmer Deutschland Martin Berger Dr. Frederik Boetius Dr. Peter Dahl Dr. Frank Ellenbürger Dr. Sandra Grote Roland Hansen Thomas Heigl Rainer Husch Dr. Joachim Kölschbach Markus Mehren Roland Oppermann Dr. Frank Pfaffenzeller Österreich Michael Schlenk Thomas Smrekar Georg Weinberger Mitwirkende Universität St. Gallen (HSG) Prof. Dr. Markus Kreutzer Lyndon Oh Michael Boppel

3 Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche / 3 Vorwort KPMG und die Universität St. Gallen (HSG) freuen sich, Ihnen die Ergebnisse der im Sommer 2011 in der Schweiz, Deutschland und Österreich durchgeführten Studie Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche zu präsentieren. Mit der vorliegenden Studie wurde untersucht, inwiefern derzeit strategische Entscheidungen in Versicherungsunternehmen aufgrund exogener Faktoren in Form von regulatorischen Vorschriften tangiert werden. Die neuen aufsichtsrechtlichen Anforderungen im Versicherungswesen verlangen nach umfassender Standortbestimmung verbunden mit detaillierter Analyse der Ist-Situation hinsichtlich der Beurteilung allfälliger Anpassungen der bestehenden Geschäftsmodelle und -aktivitäten. Dieser regulatorische Wandel betrifft in einem grossen Masse europäische Gesellschaften. Für diese Versicherer stehen deshalb wichtige und richtungsweisende Entscheide an, wie diese Herausforderungen in ein Erfolgsmodell für die Zukunft eingebunden werden können. Einerseits zeigt unsere Studie, dass die Einführung und Umsetzung von Solvency II beziehungsweise des Swiss Solvency Tests (SST) Veränderungen auf das Kerngeschäft der befragten Versicherungsunternehmen nach sich ziehen. Daraus kündigen sich Konsequenzen für Wachstum und Profitabilität an. Andererseits werden Versicherungskonzerne auch ihr Kapital- und Risikomanagement, die Produktinnovationen, das Nutzenversprechen sowie die Vernetzung ihrer Aktivitäten überdenken müssen. Neben den Herausforderungen an die Solvenz sehen sich international tätige Versicherungskonzerne immer mehr auch weiteren gesetzlichen Anforderungen ausgesetzt. Die zuständigen Aufsichtsbehörden erwarten, dass die überwachten Versicherer Massnahmen zur Risikominimierung und -eliminierung ergreifen, um nicht gegen ausländisches Recht zu verstossen. Vor diesem Hintergrund gehen wir in der Studie auch auf die Themen grenzüberschreitende Aktivitäten (Cross-Border), Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) sowie MiFID ein. Die Bereitschaft der befragten Entscheidungsträger, ihre Zeit für diese Studie zur Verfügung zu stellen, sowie der überdurchschnittlich grosse Rücklauf der quantitativen Fragebogen beweisen, dass das Thema für den Versicherungssektor relevant ist. KPMG und HSG bedanken sich bei allen Beteiligten sehr herzlich für ihre Mitarbeit und die offene Haltung. Damit genug der einleitenden Gedanken. Wir wünschen Ihnen eine interessante und spannende Lektüre. Hieronymus T. Dormann Prof. Dr. Christoph Lechner Financial Services / November 2011

4 4 / Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche Inhalt Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche Vorwort 03 Inhaltsverzeichnis 04 Aufsichtsrechtliche Anforderungen und deren Einfluss auf das Geschäftsmodell von Versicherern in der Schweiz, Deutschland und Österreich Interview mit Dr. Monica Mächler und Prof. Karel Van Hulle 06 Zusammenfassung der Kernaussagen 12 Methodisches Vorgehen 14 Detailergebnisse nach Themenbereich Solvency II / SST Eine Branche wird herausgefordert 16 Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) 29 Anforderungen an grenzüberschreitende Geschäftsaktivitäten (Cross-Border) 33 Verschärfte Anforderungen am Point of Sale zur Verbesserung des Kundenschutzes 36 Schlusswort 41 Abkürzungsverzeichnis 42

5 Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche / 5

6 6 / Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche Aufsichtsrechtliche Anforderungen und deren Einfluss auf das Geschäftsmodell von Versicherern in der Schweiz, Deutschland und Österreich Interview mit Dr. Monica Mächler und Prof. Karel Van Hulle Was sind die drei Topthemen, welche mittelfristig aus Sicht der Behörden die Geschäftsmodelle und Strategien der Versicherer beeinflussen werden? Und wie sehen die gewünschten/notwendigen Anpassungen der Versicherer aus? Dr. Monica Mächler: Einleitend ist darauf hinzuweisen, dass es nicht das primäre Ziel der Aufsicht ist, die Geschäftsmodelle der Beaufsichtigten zu beeinflussen, sondern die Aufsichtsziele, allen voran den Schutz der Versicherten, zu gewährleisten. In diesen Rahmen gehören zu den aktuellen Themen u.a. SST / Solvency II und die damit verbundenen Anforderungen, insbesondere an das Risikomanagement der Versicherer. Prof. Karel Van Hulle: Auch ich bin der Meinung, dass die Aufsicht nicht die Versicherungen treiben soll. Zu den aktuellen Aufsichtsthemen gehören die Krankenversicherung, das Vorsorgegeschäft, die Naturkatastrophen und der Verbraucherschutz. Zu Solvency II ist zu sagen, dass dies ein Regulierungsprojekt ist, das von Beginn an von sämtlichen Stakeholdern, von den Mitgliedstaaten über die Branchenvertreter bis hin zu den Organen in der EU, getragen wurde. Die Finanzkrise hat nun jedoch neue Themen und Fragen aufgeworfen, was dazu geführt hat, dass die einen oder anderen ihre ursprüngliche Position nicht mehr unbedingt gleich vertreten. Mächler: Der SST ist im Grunde genommen eine Folge der Krise der Jahre 2001/02. Wir befinden uns jetzt bereits in der Anwendungssphase. Am Anfang hatten wir moderate Unterstützung und auch einige skeptische Stimmen aus der Branche. Im Laufe der Zeit hat sich dies in eine eher positive Unterstützung gewandelt. In der Umsetzungsphase ist natürlich die Reaktion gerade in der Industrie oftmals geprägt von der individuellen Situation der betreffenden Unternehmen und deren individuellen Problemstellungen. Insgesamt sollte man nicht zu stark nur auf die lauten Stimmen hören. Es gibt viele Unternehmen, die deutlich, aber weniger laut, zum Ausdruck bringen, dass sie mit dem SST Fortschritte gemacht haben, gerade im Bereich des Risikomanagements und der internen Analyse der Risikosituation. Wie hat das Modell des integrated regulators/ supervisors die Behörden in ihren Stossrichtungen und Arbeitsschwerpunkten für die Versicherungsaufsicht beeinflusst? Ist dadurch künftig mit einer harmonisierteren Regulierung im Finanzsektor zu rechnen oder lassen sich klar Bereiche identifizieren, bei denen es sinnvoll ist, einen sektorspezifischen Ansatz zu verfolgen? Van Hulle: Es gilt zu unterscheiden zwischen Regulators und Supervisors. Dr. Monica Mächler ist seit 2009 Vizepräsidentin des Verwaltungsrates der FINMA, nachdem sie ab 2007 als Direktorin das Bundesamt für Privatversicherungen geleitet hat. In der International Association of Insurance Supervisors IAIS ist sie Mitglied des Executive Committee und Vorsitzende des Technical Committee. Nach Studien der Rechtswissenschaft an der Universität Zürich nahm sie eine Tätigkeit als Rechtsanwältin in einer Anwaltskanzlei auf. Im Jahre 1990 trat sie als Rechtskonsulentin in den Konzernrechtsdienst der Zurich Financial Services Group ein, wo sie 1999 zum Group General Counsel und 2001 zum Mitglied der erweiterten Konzernleitung ernannt wurde.

7 Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche / 7 Bezüglich Aufsicht bin ich nach wie vor unsicher, ob sich das Modell einer integrierten Behörde als zielführend erweist. Wie es nämlich scheint, findet ja auch bei den anfänglich grossen Befürwortern bereits wieder ein Umdenken statt. Bezüglich konkreter Themen ist es sicher so, dass sich die Banken- und Versicherungsregulierung gegenseitig beeinflussen. Für Solvency II hat man sich sehr stark am Basel II-Regelwerk orientiert (z.b. hinsichtlich 3-Säulen-Konzept, Asset Management, Modellierung). Nichtsdestotrotz hat die Finanzmarktkrise einmal mehr gezeigt, dass Banken und Versicherer unterschiedlich sind und gute Lösungen für die einen nicht unbedingt griffig für die anderen sind. Die Kapitalregulierung ist hierfür ein typisches Beispiel: Die Nationalbanken mögen sich, was die Aufsicht betrifft, gut auskennen bezüglich der Aktivseite, die ja für die Banken von grösster Bedeutung ist; allerdings Prof. Karel Van Hulle ist Leiter des Referats Versicherungen und Altersversorgung bei der Europäischen Kommission. Er studierte Jura an der KU Leuven und an der Marquette University Law School in Milwaukee (USA). Nach 8 Jahren bei der belgischen Bankenaufsicht wechselte er im Jahre 1984 zur Europäischen Kommission. Er war unter anderem Leiter der Referate Rechnungslegungsstandards, Finanzinformation und Gesellschaftsrecht und Rechnungslegung und Abschlussprüfung. Seit November 2004 ist er Leiter des Referats Versicherungen und Altersversorgung und verantwortlich für das Solvency II-Projekt. kennen sie sich weniger aus bezüglich der Passivseite der Bilanz, wo für die Versicherer die Musik spielt. Mächler: Für die FINMA kann ich sagen, dass eine wertvolle gegenseitige Beeinflussung feststellbar ist. Die Versicherungsaufsicht ist dabei zum Teil Geberin (z.b. hinsichtlich der Erfahrungen mit komplexeren Bilanzen oder auch im Bereich der Gruppenaufsicht mit dem granularen Ansatz im Gegensatz zum konsolidierten Ansatz für Banken), zum Teil aber auch Nehmerin (z.b. in der Erfassung und Beurteilung von Aktiven). Es ist jedoch auch notwendig, der Differenzierung wo angezeigt gerecht zu werden: Beispielsweise im Bereich der versicherungstechnischen Rückstellungen, welche bei Banken so nicht vorkommen. Sind die Rückstellungen sorgfältig gebildet, übernehmen sie eine wichtige Sicherungsrungsfunktion. Das Kapital ist dann vor allem für die Bewältigung von Schocks wichtig. Zusammenfassend gesagt ist das Potenzial für Harmonisierung sicher vorhanden. Allerdings sollte Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandelt werden. Frage an Dr. Monica Mächler: Der SST scheint seiner Vorreiterrolle gerecht zu werden. Im Vergleich zu Solvency II wird er bereits heute angewendet. Sehen Sie Schweizer Versicherer aufgrund der früheren Einführung des SST im Vorteil? Warum konkret? Mächler: Ein Vorteil besteht sicher darin, dass die Versicherungsunternehmen in der Schweiz bezüglich Risikomanagementaktivitäten erheblich fortgeschritten sind. Dies zeigt sich nun in der Bewertung und Analyse von Produkten (z.b. Garantien, Optionen bei Lebensversicherungen). Zudem wird die Produktgestaltung sehr bewusst gemacht (Risikoabwägung, Pricing oder Kapitalbeeinflussung werden detailliert analysiert). Auch die Anlagen und das ALM werden systematisch angegangen.

8 8 / Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche EIOPA hat im August 2011 einen ersten Entwurf einer Empfehlung bezüglich der Äquivalenzanerkennung der Schweizer Versicherungsaufsicht abgegeben. Obwohl das Resultat grundsätzlich positiv ausgefallen ist, wurde vor allem die fehlende Veröffentlichungspflicht von Solvenzdaten kritisiert (Stichwort Disclosure ). Zudem scheinen die Regelungen bezüglich Compliance-Funktion einerseits und Interner Revision andererseits sowie der Beaufsichtigung von Captives nicht ganz den Erwartungen von EIOPA zu entsprechen. Wie wird die FINMA hierauf reagieren? Mächler: Wir haben die Äquivalenzprüfung durch EIOPA als sehr professionell erlebt. Es wurde bestätigt, dass beide Systeme sehr nahe miteinander verwandt sind und auf dem gleichen Gedankengut basieren. Bezüglich Transparenzvorschriften haben wir EIOPA dahingehend orientiert, dass das derzeitige Regelwerk überprüft wird, was durchaus auch eine Gesetzesrevision zur Folge haben kann. Die Kritik bezüglich Compliance und Interner Revision werden wir mit EIOPA nochmals besprechen. Von der Befreiung der Pflicht zur Bestellung einer Internen Revision können beispielsweise nur wenige, kleine, nicht-komplexe Gesellschaften mit einem niedrigen Risikoprofil Gebrauch machen. Solche Unternehmen fallen auch nicht zwingend in den Anwendungsbereich der Solvency II-Richtlinie. Auch im Bereich Compliance scheint noch Klärungsbedarf vorhanden zu sein. Vor allem bei Versicherungsgruppen sind eine Interne Revision und eine Compliance-Funktion stets vorhanden. Zudem enthält auch das Schweizerische Obligationenrecht entsprechende Vorgaben. Dass einige Captives keinen SST durchführen müssen, schätzen wir im Zusammenhang mit der Äquivalenz als unproblematisch ein. Auch ohne SST Solvency II Brauchen wir Solvency II? JA! Wir brauchen mehr Transparenz, ein besseres Risikomanagement, eine Solvenzregelung mit einem Frühwarnsignal und angemessene Instrumente, die es den Aufsichtsbehörden ermöglichen, rechtzeitig einzugreifen. Prof. Karel Van Hulle unterstehen sie einer adäquaten Aufsicht. Zudem ist das Captivegeschäft in der Schweiz rückläufig. Allgemein hoffen wir natürlich, dass die verlängerten Übergangsfristen, welche sich bezüglich Solvency II abzeichnen, auch uns zugute kommen. Van Hulle: Ich freue mich natürlich auch über den positiven Entwurf. Bei der Überprüfung ist nichts aufgetaucht, was nicht regelbar ist. Es ist aber auch so, dass man in die Zukunft schauen muss. Längerfristig sind Unterschiede zwischen SST und Solvency II nur verantwortbar, wenn sie auf Schweizer Besonderheiten beruhen. Einen Unterschied im Bereich der Transparenzvorschriften beispielsweise wird der Markt nicht akzeptieren. Längerfristig ist zu erwarten, dass die beiden Systeme ineinander fliessen werden und sich angleichen. Mächler: Wobei die Frage der Angleichung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht seriös beantwortet werden kann, da die Umsetzung der Solvency II- Richtlinie noch nicht definitiv geregelt ist. Zudem bietet das Schweizer System auch Vorteile, beispielsweise mit dem granularen Ansatz in der Gruppenaufsicht.

9 Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche / 9 FATCA Die Gesellschaften sind gut beraten, sich vertieft orientieren zu lassen und Risikopositionen zu minimieren. Dr. Monica Mächler Wie sollte der SST (bzw. Solvency II) die Geschäftsmodelle der Versicherer konkret beeinflussen? Was ist der Zielzustand? Van Hulle: Die Folgen der neuen Regulierung werden vielseitig sein. Zum einen werden die Produktgestaltung, die Prämien und die Preise beeinflusst. Zum anderen werden sich aber auch die Anlagestrategien der Versicherer anpassen. Die Versicherer sollten sich aber auch in Zukunft an das Versichern halten. Die Gefahr besteht nämlich, dass zu viele von ihnen Bankgeschäfte betreiben und die Risiken dabei auf die Versicherten übertragen könnten. Träfe das ein, müsste man sie für das Bankgeschäft auch entsprechenden bankähnlichen Kapitalanforderungen unterstellen. In diesem Zusammenhang kann auch festgehalten werden, dass nicht die marktkonsistente Bewertung das eigentliche Problem ist, sondern die falsche Produktgestaltung. Mächler: Die Anzahl risikomindernder und kapitalbildender Massnahmen ist bereits gestiegen. Ich denke da an den Anlagemix, die Produktgestaltung/-wahl, den Ausbau von Risikomanagementprozessen, die Reallokation von Kapital in der Gruppe, weniger Ausschüttungen sowie vereinzelt auch M&A-Transaktionen. Wie stark sahen/sehen Sie sich der Einflussnahme von Versicherungsunternehmen oder anderen Interessengruppen (z.b. Beratern) ausgesetzt? Hat diese Einflussnahme bzw. dieser Informationsaustausch den Regulierungsprozess und die finalen regulatorischen Massnahmen beeinflusst? Wenn ja, wie? Van Hulle: Wir haben mit Sicherheit sehr viele und schwierige Verhandlungen geführt. Die EU-Kommission hat jedoch die Erfahrung gemacht, dass die vielen aufwändigen Konsultationsverfahren wichtig sind für die Erstellung neuer Gesetze. Die Stakeholder haben so das Gefühl, dass sie das System mit aufbauen können und ihnen nicht top-down etwas Neues vorgesetzt wird. Aus dieser Sicht ist das Lobbying im Sinne eines Informationszuflusses der Industrie an diejenigen, die sich mit der Erstellung der Gesetzestexte befassen natürlich positiv zu bewerten. Schwierig wird es dann, wenn die Vertreter ihre Positionen immer wieder ändern und ihre Anfangslogik nicht konsequent weiterverfolgen. Mächler: Natürlich spüren wir stets den Druck seitens der Wirtschaft, und es kommt immer wieder zu koordinierten Interventionsversuchen. Eine fundierte Bewertung und Kenntnis der Umstände sowie ein geregeltes Mass an Stehvermögen und Unabhängigkeit der Aufsichtsbehörde müssen in einem solchen Umfeld vorhanden sein. Frage an Prof. Karel Van Hulle: Aufgrund geplanter Änderungen in der Omnibus II-Richtlinie sieht es zurzeit so aus, als ob sich die Inkraftsetzung von Solvency II um mindestens ein Jahr verschieben wird und auch sonst diverse neue Fristen angedacht sind. Was raten Sie den Versicherern angesichts dieser offenen Fragen? Ist Zuwarten eine Option? Van Hulle: Eine solch weitgreifende Reform kann nicht von einem Tag auf den anderen umgesetzt werden, weshalb eine gewisse Flexibilität hinsichtlich der Übergangsfristen auch sein Gutes hat. Es gilt nach wie vor, dass die Mitgliedstaaten die Solvency II-Richtlinie bis zum 1. Januar 2013 umzusetzen haben und dass die Unternehmen sich im Jahre 2013 auf Solvency II vorbereiten können und die Behörden in diesem Jahr über den Stand der Vorbereitungen informieren müssen. Die volle Anwendung ist in der Tat erst im Jahre 2014

10 10 / Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche gefordert. Zudem sind diverse Übergangsvorschriften für spezifische Regeln noch in Diskussion, wie beispielsweise die Behandlung von hybridem Kapital, die Behandlung der versicherungstechnischen Rückstellungen von unter Solvency I abgeschlossenen Lebensversicherungsverträgen und die Beziehung zu bestimmten Drittstaaten in der Erwartung einer späteren möglichen Gleichwertigkeit. Zuwarten ist daher definitiv keine Option. Sowohl auf EU-Ebene (Projekt PRIP / Revision Vermittlerrichtlinie / potenzielle Ausdehnung des Anwendungsbereichs der MiFID etc.) wie auch in der Schweiz (Vertriebsbericht, VVG-Revisionsentwurf) zeichnet sich ein Trend zu erhöhten Pflichten am Point of Sale ab. Inwiefern wird sich die Verschärfung der Regulierung auf die Vertriebsmodelle der Versicherer auswirken? Van Hulle: Eine Änderung der Vermittlerrichtline ist für nächstes Jahr geplant. Grundsätzlich kann dazu gesagt werden, dass es nicht mehr wichtig sein wird, wie das Produkt vertrieben wird, denn es werden für alle Verkäufe von Versicherungsprodukten ob direkt durch die Versicherer oder indirekt durch die Vermittler dieselben Regeln gelten. Auch im Bereich der geplanten Regulierung zu den Packaged Retail Investment Products (PRIP) wird die Ausgestaltung des Vertriebs keine Rolle mehr spielen. Mächler: Die Auswertung der Konsultation zum FINMA-Vertriebsbericht läuft. Das Thema Cross-Border-Aktivitäten wurde von der FINMA prominent behandelt und ist auch im EWR von Relevanz. Gerade für Versicherer scheint dieses Thema jedoch kein allzu heisses Eisen zu sein zu Recht? Mächler: Es freut mich, dass die Frage in diesem Rahmen gestellt wird, denn die FINMA legt auf das Positionspapier sehr viel Wert. Es ist in der Tat so, dass im Versicherungsbereich die Regulierung anders aufgebaut ist als im Bankenbereich: Die Direktversicherer müssen im nationalen Markt grundsätzlich über eine Präsenz verfügen, um zugelassen zu werden. Daher sind die Versicherer mit der Regulierung in fremden Märkten oft auch gut vertraut. Gerade aber im Bereich der Ummantelungsprodukte ( Insurance Wrapper ) raten wir den Gesellschaften ausdrücklich, alle möglicherweise anwendbaren Rechtsordnungen und möglichen Rechtsänderungen sehr genau zu prüfen und den Risiken äusserst seriös Rechnung zu tragen. Integrierte Aufsicht Zusammenfassend gesagt ist das Potenzial für Harmonisierung sicher vorhanden. Allerdings sollte Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandelt werden. Dr. Monica Mächler Van Hulle: Unterschieden werden muss wohl auch zwischen einer Tätigkeit in Europa und in anderen Ländern wie den USA, ein klassisches Beispiel für ein Land mit einer anderen Rechtskultur, woraus besondere Risiken entstehen können.

11 Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche / 11 Stichwort FATCA: Auch wenn wohl noch nicht allen Gesellschaften die Tragweite dieser US-Regulierung vollständig klar ist, so scheint sich das Bewusstsein für FATCA allmählich auch unter den Versicherern zu entwickeln. Was raten Sie den Versicherern? Könnten Sie sich vorstellen, dass auch seitens anderer Länder/ Regionen solche Auflagen eingeführt werden? Van Hulle: Dies ist einmal mehr ein Beispiel für eine Regelung der USA, welche weder abgestimmt noch durchdacht ist und die EU nicht akzeptieren kann, weil sie in verschiedener Hinsicht gegen EU-Recht verstösst. Zudem besteht bei den USA nach wie vor das Problem, dass die Versicherungsaufsicht staatenbasiert stattfindet und man mit keinem konkreten Ansprechpartner spezifische Themen besprechen kann. Mächler: Die FINMA empfiehlt den Beaufsichtigten eine proaktive Auseinandersetzung mit dem Thema, denn der grosse Aufwand ist vorprogrammiert. Die Gesellschaften sind gut beraten, sich vertieft orientieren zu lassen und Risikopositionen zu minimieren. Die Lage an den Finanzmärkten ist nach wie vor gespannt. Wie gut sind die Regularien auf solche Rahmenbedingungen vorbereitet und was würden sie den Versicherern empfehlen? Mächler: Die Herausforderungen dürfen nicht unterschätzt werden. SST und Risikomanagement helfen dabei, die Expositionen sichtbar zu machen und entsprechend zu handeln. Van Hulle: Ich empfehle das Vorsichtsprinzip: Versicherer sollen Versicherer bleiben. Ein Versicherer muss sich bewusst sein, dass er ein langfristiges Geschäftsmodell hat und sich die Marktwerte bei einer marktkonsistenten Bewertung auch nach unten bewegen können. Zum Abschluss: Eine Frage von Ihnen an sich selbst. Van Hulle: Brauchen wir Solvency II? JA. Das jetzige Rahmenwerk in der EU verunmöglicht es den Aufsichtsbehörden und den Unternehmen, mit einer Finanzkrise, wie wir sie heute erleben, fertig zu werden. Wir brauchen mehr Transparenz, ein besseres Risikomanagement, eine Solvenzregelung mit einem Frühwarnsignal und angemessene Instrumente, die es den Aufsichtsbehörden ermöglichen, rechtzeitig einzugreifen. Mächler: Wie soll die Aufsicht über international tätige Versicherungsgruppen weiter entwickelt werden? Über die fortschrittlichen Systeme einzelner Staaten und Regionen wie der EU und der Schweiz hinaus braucht es ein globales System zur Beaufsichtigung international tätiger Versicherungsgruppen. Im Rahmen der IAIS läuft unter dem Titel Common framework for the supervision of internationally active insurance groups / ComFrame eine entsprechende Initiative, welche auch von der FINMA klar unterstützt wird. Bern, 22. August 2011 Solvency II Zuwarten ist definitiv keine Option. Prof. Karel Van Hulle

12 12 / Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche Zusammenfassung der Kernaussagen Einleitung Die Studie bezieht sich auf zur Zeit zentrale regulatorische Veränderungen in der Versicherungsbranche. Es wurde bestätigt und liegt in der Natur der Sache, dass Solvency II / SST aktuell das weitaus wichtigste Thema für die Versicherer ist. Die Versicherungsunternehmen dürfen jedoch Gebiete wie grenzüberschreitende Geschäftsaktivitäten (Cross-Border), FATCA (insbesondere für Lebensversicherer) oder Vorgaben an die Transparenz (MiFID) nicht vernachlässigen; diese werden von den Befragten oft als nachrangig eingestuft. Regulatorisches Umfeld Gemäss Einschätzung der befragten Versicherer werden die Solvency II / SST-Anforderungen mehrheitlich als eine positive Entwicklung eingestuft. Insbesondere wird erwartet, dass sich Risikosensibilität und -management klar verbessern und für die Führungsgremien in der Zukunft wichtiger werden. Ebenso wird für Aussenstehende mehr Transparenz eine Folge sein. Dadurch wird die Unterteilung zwischen Versicherungs- und Bankgeschäft evidenter werden. Als kritisch wird bei Solvency II / SST die Gefahr der blinden Modellgläubigkeit und damit einhergehend die Gefahr, sich nicht ausreichend mit Risiken auseinanderzusetzen, genannt. Zudem wird angemerkt, dass sich ein prozyklisches Verhalten über die gesamte Branche manifestieren dürfte, da sich viele Versicherer aufgrund derselben Steuerungsimpulse bei hohen Volatilitäten in ein und derselben Situation wiederfinden. 51% der Befragten sind sich heute höchst unsicher, ob die Aufsichtsbehörden über die nötigen Ressourcen und Kompetenzen verfügen, um die hohen Anforderungen aus Solvency II / SST adäquat zu überwachen. Gerade mal 18% der Antwortenden vertrauen in diesem Thema den Fähigkeiten der Regulierungsbehörden uneingeschränkt. Unter den befragten Schweizer Versicherern ist zudem die Anerkennung äquivalenter Aufsicht als ein äusserst wichtiges Thema genannt worden. Strategische Anpassungen Auf strategischer Ebene werden die Geschäftsmodelle durch die aufsichtsrechtlichen Anforderungen wie Solvency II / SST gemäss Einschätzung der Befragten beeinflusst werden. Nur wenige von ihnen erwarten dabei revolutionäre Änderungen (Geschäftsaufgabe, Zusammengehen mit einem Partner usw.); aber es werden sich Anpassungen in folgenden fünf Gebieten aufdrängen: a) Corporate Governance Das gesamte Risikomanagement ist neu auszurichten. Diese Veränderung wird erhöhte Anforderungen für die Mitglieder des Überwachungsorgans (Aufsichtsrat / Verwaltungsrat) mit sich bringen. Einerseits ist Risikomanagement verstärkter in die Agenda seiner Sitzungen einzubringen. Andererseits muss der Ausbildung seiner Mitglieder stärker als heute und spezifisch Rechnung getragen werden. Dies gilt insbesondere für die deutschen und österreichischen Versicherer; den schweizerischen Unternehmen mit Ausnahmen kommt die erfolgte Einführung des SST zu Gute. b) Produkte Produktportfolio und -differenzierung sind zu überdenken; dabei stehen Pricing und geografische Diversifikation im Vordergrund. Lebensversicherer sind wegen der Langlebigkeit ihrer Produkte (z.b. Einfluss der Zinsentwicklung) mehr gefordert als Sach- und Rückversicherer. Bankähnliche Produkte stehen auch in Zukunft nicht zuoberst auf der Angebotsliste. c) Fachkompetenz Mehr Fachkräfte Aktuare wurden hier wiederholt erwähnt werden benötigt und höhere

13 Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche / 13 26% der Versicherungsunternehmen erwarten eine Anpassung ihres Geschäftsmodells aufgrund von Solvency II / SST. Anforderungen an die Kompetenz einer Vielzahl der Ressourcen werden sich ergeben, insbesondere hinsichtlich gruppenweiter Risikomodellierung und der Rolle des CRO. Fachwissen und risikobezogene Expertise fordern Aufsichtsrat / Verwaltungsrat und Vorstand / Geschäftsleitung. Ein Erfolgsfaktor ist künftig das gemeinsame Verständnis und der Austausch bezüglich Risikomanagement innerhalb und zwischen diesen Gremien. d) Interdependenzen zwischen Geschäftsbereichen Die Zusammenarbeit zwischen Rechnungswesen und Risikomanagement wird zunehmen, zusätzlich spielen Asset Management, Controlling und Modellierung eine übergeordnete Rolle. Auch die Geschwindigkeit der Harmonisierung zwischen Geschäftsbereichen wie Pricing, Underwriting und Operations nimmt zu. e) Asset Management Die neuen Vorschriften formulieren verschiedene Anforderungen bezüglich der Unterlegung von Anlagekategorien mit Solvenzkapital. Verschiedene Versicherer bezweifeln die Angemessenheit einzelner dieser Anforderungen (z.b. Kategorie Liegenschaften). Marktbeobachter gehen für Lebensversicherer davon aus, dass sie ihre Investitionen künftig vermehrt in festverzinsliche Papiere mit langer Laufzeit tätigen. Die Solvenzvorgaben werden das ALM und die Kapitalstruktur deshalb wesentlich beeinflussen. Hinsichtlich der unterschiedlichen Geschäftsmodelle von Versicherungsunternehmen sind sich die Befragten einig, dass Lebensversicherer einen höheren und anderen Anpassungsbedarf haben als Sachversicherer. Einige Teilnehmer vermerkten, dass Rückversicherer von den regulatorischen Entwicklungen für Erstversicherer profitieren dürften. Die These, dass Versicherungsunternehmen als Folge der aktuellen regulatorischen Änderungen vermehrt banknähere Eigenschaften aufweisen werden, wurde in dieser Studie mehrheitlich verworfen. So stützten die Befragten die Ansicht, dass für Versicherer der versicherungstechnische Charakter, insbesondere im längerfristigen Anlagehorizont, nicht verloren gehen darf. Gerade hier unterscheide sich eine Versicherung von einer Bank. FATCA wird von den Befragten in seiner Bedeutung und Auswirkung auf Versicherer unterschätzt. Dies muss schnell und stärker zu einem Thema in der obersten Führungsetage werden. Grenzüberschreitende Aktivitäten (Cross-Border) werden von der Branche nicht als kritisches Risikofeld identifiziert, da bereits heute eingehende Vorschriften bezüglich länderspezifischer Geschäftsaktivitäten bestehen. Hier zu erwähnen sind insbesondere die Bewilligungsvoraussetzungen für die Geschäftstätigkeit. MiFID beziehungsweise Transparenz gegenüber dem Kunden scheint unter österreichischen Versicherern höhere Beachtung zu finden als in den beiden anderen Ländermärkten. Fazit Die Mehrheit der Versicherungsunternehmen setzt sich mit den neuen regulatorischen Änderungen intensiv auseinander und ist dabei, erste Lösungsansätze proaktiv umzusetzen. Überwiegend werden die Solvency II / SST Anforderungen begrüsst. Aus ihnen wird mehrheitlich ein positives Momentum erwartet. Nichtsdestotrotz, für die Versicherer bleibt die Umsetzung im Geschäftsmodell und im operativen Geschäft eine Herausforderung wie für die Aufsichtsbehörden die Überwachung. Andere aufsichtsrechtliche Entwicklungen wie FATCA, Cross-Border oder MiFID-nahe Anforderungen sind für die Versicherer oft untergeordnet oder in ihren Auswirkungen noch nicht klar.

14 14 / Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche Methodisches Vorgehen Thema Regulatorischer Wandel im globalen Versicherungsmarkt beeinflusst unaufhaltsam und wesentlich die Geschäftsmodelle europäischer Versicherer und somit direkt auch deren Kerngeschäft. Daraus ergeben sich Konsequenzen für Wachstum und Profitabilität des einzelnen Versicherers, aber auch für die Entwicklung der Branche insgesamt. Europäische Versicherungskonzerne müssen sich diesen Herausforderungen stellen. Unter dem Arbeitstitel Regulatorische Schocks und deren Auswirkung auf das Geschäftsmodell von Versicherern in der Schweiz, Deutschland und Österreich haben die Universität St. Gallen und KPMG mit dieser Studie die Wahrnehmungen, die möglichen Effekte und die Parameter für die Entscheidungen betreffend des Geschäftsmodells der Zukunft empirisch untersucht. Ziele Erstes Ziel dieser Studie ist es aufzuzeigen, inwiefern strategische Entscheidungen in Versicherungsunternehmen hinsichtlich Geschäftsmodell, Produkte, Kapitalmanagement, Nutzenversprechen und Risikomanagement aufgrund exogener Faktoren in Form regulatorischer Vorschriften beeinflusst werden. Zweitens soll die Studie dazu beitragen, Entscheidungsträger bei der Beantwortung der Frage zu unterstützen, wie die aktuellen Herausforderungen in ein Erfolgsmodell für die Zukunft eingebunden werden können. Die Ansätze dazu sind mannigfaltig, wie es scheint. Deshalb enthält die Studie keine Rezepte und Anleitungen, sondern spiegelt so faktisch wie möglich die Ergebnisse wider. Damit wird eine Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt. Durchführung Die Studienergebnisse basieren auf zwei Elementen: Zum einen wurde eine qualitative Erhebung mittels Interviews und zum andern eine quantitative Erhebung mittels Fragebogen durchgeführt. Die Informationen aus beiden Quellen wurden durch das Team der HSG mit wissenschaftlichen Methoden erfasst, analysiert, plausibilisiert und als Ergebnisse aufbereitet. Impuls 1 : Teilnehmende Unternehmen quantitativer Fragebogen 9% Länderzugehörigkeit 13% Geschäftsfeld Geografische Ausrichtung 12% 34% Schweiz Lebensversicherer Global Deutschland Österreich 52% 26% Sachversicherer 23% Hybrid Rückversicherer 65% Europa National 25% 9% 13% 12% 34% Schweiz Deutschland Österreich 52% 26% Lebensversicherer Sachversicherer 23% Hybrid Rückversicherer 65% Global Europa National 41% 1 Unter Impuls werden grafisch Informationen dargestellt, welche im Text nicht erläutert werden, d.h. zusätzliche Auswertungen.

15 Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche / 15 Bei der qualitativen Erhebung haben sich Entscheidungsträger aus den Führungspositionen CEO, CFO, CRO oder CEO-Stellvertreter der unten aufgeführten 29 Gesellschaften zur Verfügung gestellt. Die Interviews (im Rahmen 26% von 1 bis 2 Stunden) wurden jeweils durch Repräsentanten der HSG und/oder KPMG durchgeführt. Die quantitative Erhebung erfolgte mittels Fragebogen, der physisch oder elektronisch beantwortet werden konnte. Die Statistik zu den 17% 179 angeschriebenen Versicherungsunternehmen aller Branchen, Grössen 6% und rechtlicher Einheiten der drei untersuchten Ländermärkte liest sich wie folgt: 8% 14% 29% Impuls: Teilnehmende Unternehmen quantitativer Fragebogen nach Volumen der Nettoprämien in CHF Keine Angaben < 200 Mio. 200 Mio Mio. 500 Mio. - 1 Mia. 1 Mia Mia. > 10 Mia. Gesamt 8% 14% Auswahl Versicherungsunternehmen für Fragebogen angeschrieben teilgenommen Rücklaufquote 26% 29% Kein < Schweiz % Deutschland % 17% 6% 1 M > 10 Österreich % Total % Schweiz 12% 11% Aufgrund der Anzahl Interviews sowie der hohen Rücklaufquote bei den Fragebogen bei einer signifikanten Stichprobe ist die Umfrage als repräsentativ einzustufen. 27% 35% Kein < M > 10 Mitwirkende Unternehmen (Interview) 15% KPMG und die Universität St. Gallen bedanken sich bei folgenden und drei weiteren nicht namentlich aufgeführten Unternehmen für ihre Teilnahme im Rahmen der geführten Interviews: Deutschland 9% 9% Schweiz Allianz Suisse AXA Winterthur Baloise Group Die Mobiliar Helvetia Gruppe PAX Versicherungen SCOR Schweiz Swiss Life Group Swiss Re Vaudoise Assurances Deutschland Allianz Gruppe ERGO Gruppe Generali Deutschland Gothaer HUK-COBURG LVM Versicherung Munich Re Provinzial Nordwest Provinzial Rheinland SV SparkassenVersicherung Talanx-Gruppe W&W Gruppe Österreich Niederösterreichische Versicherung AG Oberösterreichische Versicherung AG UNIQA Versicherungen AG Wüstenrot Versicherungs-AG Österreich 43% 20% 15% 15% 6% 18% 20% Kein < M > 10 Kein < M Wir bedanken uns auch bei allen weiteren Gesellschaften, welche sich durch das Beantworten des quantitativen Fragebogens in die Studie eingebracht haben. 45% > 10

16 16 / Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche Detailergebnisse nach Themenbereich Solvency II / SST Eine Branche wird herausgefordert Einleitung Mit der Solvency II-Richtlinie, welche die Mitgliedstaaten des EWR nach derzeitigem Stand bis zum 1. Januar 2013 umzusetzen haben, für die Unternehmen jedoch erst ab dem 1. Januar 2014 voll anwendbar ist, steht die Versicherungsindustrie vor einer ihrer grössten Herausforderungen. Dieses Projekt führt zu einer grundlegenden Reform des Versicherungsaufsichtsrechts in Europa und betrifft die Solvabilitätsvorschriften zur Eigenmittelausstattung von Versicherungsunternehmen. Ein erster Vorschlag wurde im Juli 2007 von der EU-Kommission dem Europäischen Parlament vorgelegt. Im Jahr 2009 wurde die Rahmenrichtlinie zu Solvency II durch das Europäische Parlament verabschiedet. Dadurch wurde das Fundament zu einem europaweit harmonisierten, prinzipienorientierten Regelwerk gelegt. Das Solvency II-Projekt wurde ursprünglich gestartet, um den Schutz von Versicherungsnehmern zu stärken und die Defizite von Solvency I zu beheben. Bereits im Jahr 1999 führte die EU einen ersten Review über die finanzielle Position von Versicherern durch. Dadurch konkretisierte sich Solvency II zum ersten Mal. In einer ersten Phase veröffentlichte die EU-Kommission 2002 eine Studie, in welcher das von Basel II bekannte 3-Säulen-Konzept für Solvency II empfohlen und im Jahre 2003 beschlossen wurde. Aktuell werden im Rahmen von Omnibus II diverse Anpassungen dieser Rahmenrichtlinie angestrebt. In der Schweiz ist seit 2008 der Swiss Solvency Test (SST) für alle von der FINMA beaufsichtigten Versicherungsunternehmen und -gruppen verbindlich. Seit dem 1. Januar 2011 müssen diese Einheiten über ein risikotragendes Kapital verfügen, welches ihr Zielkapital übersteigt. Impuls: Lobbying im Rahmen von Solvency II / SST 33% Starke Starker Wir engagieren uns beim politischen Entscheidungsfindungsprozess Wir agieren eigenständig, um Lobbyarbeit auszuüben Wir agieren in Verbänden, um Lobbyarbeit auszuüben 19% 1% 18% 11% 21% starke 44% 23% starker 16% 8% starke 13% starker 6% 33% Starke Starker 19% 28% 40%

17 Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche / 17 50% der Lebensversicherer erwarten als Folge von Solvency II / SST eine starke Auswirkung auf ihr Geschäftsmodell. Exkurs: Das 3-Säulen-Modell von Solvency II Quantitatives und qualitatives Risikomanagement rücken in den Fokus von Solvency II. Im Zuge der neuen Regulierung wird ein umfassender Risk Based Approach gefordert. Die bisher teilweise vorhandene Silomentalität isolierter Risikobetrachtung wird aufgebrochen. Die Betrachtung von Einzelrisiken wird momentan noch nicht im Kontext einer umfassenden Risikostrategie evaluiert; ebenso ist die durchgängige Verbindung zwischen Risiko und Kapital noch nicht vollständig transparent. Impuls: Engagement in der politischen Entscheidungsfindung nach Ländern Solvency II verfolgt wie Basel II für die Bankenbranche einen 3-Säulen-Ansatz, d.h. neben quantitativen werden auch qualitative Aspekte betrachtet sowie Anforderungen an die Berichterstattung formuliert. Starke Einbindung Keine Einbindung Schweiz 46% 8% 46% Stimme zu Stimme nicht zu Säule I enthält Standardvorgaben zur quantitativen Berechnung der Gesamtsolvabilität des Unternehmens. Es behandelt die Höhe des Minimumsolvenzkapitals (MCR = Minimum Capital Requirement) und das zu stellende Zielsolvenzkapital (SCR = Solvency Capital Requirement). Säule II betrifft das Risikomanagementsystem und beinhaltet vor allem qualitative Anforderungen wie das Vorhandensein einer robusten Unternehmensorganisation, ein effektives Risikomanagement, eine funktionierende Verzahnung von Solvabilität und Managemententscheidungen, Transparenz der Unternehmensprozesse, ein adäquates internes Kontrollsystem sowie ein erfolgreiches Datenmanagement, welches die Basis zur ausreichenden Erfüllung vieler regulatorischer Anforderungen ist. Säule III regelt einerseits die Berichterstattungspflichten der Versicherungsunternehmen an die Aufsichtsbehörde ( supervisory reporting ) und andererseits die zu veröffentlichenden Angaben ( public disclosure ). Deutschland Österreich 27% 27% 40% 40% 46% Stimme zu Stimme nicht zu Starke Einbindung Keine Einbindung Die zukünftige Kapitalisierung wird stark von der Qualität des Risikomanagements beeinflusst werden. Die anhaltende Herausforderung von Solvency II ist die Implementierung einer effektiven Risikomanagementstrategie mit den einhergehenden Verfahren und Richtlinien, welche durch den Verwaltungsrat genehmigt werden müssen. Die Weiterentwicklung dieser transparenten Prozesse, ihre laufende Überwachung und die Prozesse und Systeme für die Berichterstattung müssen nachvollziehbar gestaltet und dokumentiert sein. Der umfassenden Dokumentation kommt eine Schlüsselrolle bei der Schaffung eines transparenten internen Arbeitsumfelds zu. Im Zuge der zukünftigen Regulierung werden neue Rollen und Verantwortlichkeiten entstehen. Die Risikomanagementfunktionen müssen klar von den operativen Prozessen getrennt sein. Die umfassenden Solvency II-Anforderungen haben den Anstoss für grundlegende Veränderungen des Risikobewusstseins und der Kultur eines Unternehmens gegeben. Nach Erlass der entsprechenden Durchführungsbestimmungen wird Solvency II ab 2014 rechtsverbindlich anzuwenden sein. 20%

18 18 / Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche 66% der Lebensversicherer empfinden Solvency II / SST als positiv. Darstellung der Ergebnisse Die Investitionen in die vertiefte Risikoanalyse werden sich auszahlen Die Unternehmen wurden hinsichtlich ihrer Einschätzung der Effekte von Solvency II / SST befragt, ob sie unerwartete Konsequenzen der neuen Regulierungsanforderungen identifiziert haben und welche Auswirkungen diese haben könnten. Die Teilnehmer der Studie sehen Solvency II / SST nicht überwiegend als Bedrohung mit negativen Implikationen für das eigene Unternehmen bzw. Geschäftsmodell an. Rund 55% der Studienteilnehmer sehen in der zukünftigen Regulierung unter Solvency II bzw. SST etwas Positives (vgl. Abbildung 1). Auffallend ist, dass von den gesamthaft befragten Lebensversicherungsunternehmen 66% Solvency II / SST eher etwas Positives abgewinnen können, im Gegensatz zu den Sachversi- cherungsunternehmen, von welchen nur 40% gleich antworteten. Stellt man einen Vergleich nach Ländern an, so empfinden rund 85% der Schweizer Unternehmen Solvency II / SST als positiv. Dagegen sind es in Deutschland und in Österreich nur etwa 48% respektive 22% der befragten Unternehmen (vgl. Abbildung 2). Abbildung 1: Solvency II / SST als Bedrohung oder Chance? Wir meinen, dass wir die Fähigkeit haben, Solvency II / SST anzugehen. Wir halten Solvency II / SST für etwas Positives. Wir sehen negative Folgen von Solvency II / SST für uns. Wir denken, dass es unter Solvency II / SST mit grosser Wahrscheinlichkeit viel zu gewinnen gibt. 14% 23% 55% 82% Abbildung 2: Einschätzung der Auswirkungen von Solvency II / SST nach Ländern Positiv Negativ 85% Schweiz Deutschland Österreich 12% 3% 20% 28% 22% Positiv 48% Positiv Positiv Negativ Negativ Negativ 85% 32% 50%

19 Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche / 19 63% der Versicherungsunternehmen deklarieren, nicht ausreichend Zeit zu haben, um sich für die neuen Solvency II / SST-Regulierungen vorzubereiten. Impuls: Einführungsgeschwindigkeit von Solvency II / SST nach Ländern 25% Die teilnehmenden Unternehmen schätzen die Vorbereitungszeit für die Einführung von Solvency II / SST wie folgt ein: Ausreichend Ungenügend 30% Schweiz Deutschland Österreich 8% 6% 45% 25% 27% Ausreichend Ungenügend 38% 54% 67% 30% Impuls: Ungewissheit in Bezug auf Anreize durch Solvency II / SST nach Ländern 25% Die teilnehmenden Unternehmen sehen Anreize, welche die Einführung von Solvency II / SST bringen, als: Klar Nicht klar 65% Schweiz Deutschland Österreich 46% 8% 36% 21% 10% 25% Klar Nicht klar 46% 43% 65%

20 20 / Regulatorischer Wandel Chancen und Risiken für die Versicherungsbranche 85% der Schweizer Versicherungsunternehmen nehmen Solvency II / SST als eine Chance wahr. Die Mehrheit der Befragten sieht die wichtigsten positiven Effekte im zunehmenden Verständnis für Risikobetrachtung und -analyse sowie in der daraus resultierenden höheren Transparenz im Unternehmen. Wie unter Abbildung 1 ersichtlich ist, assoziieren 23% der befragten Unternehmen mit Solvency II / SST positive Implikationen für ihr jeweiliges Geschäft. Folgende Aspekte der neuen Regulierung werden von den Teilnehmern der Studie positiv beurteilt: Es findet eine starke Sensibilisierung des allgemeinen Risikoverhaltens der Versicherungsunternehmen statt. Die Unternehmen werden zum Nachdenken über ihre Risikoprofile gezwungen. Das führt dazu, dass sich unternehmensweit die Strategie wie auch die Tätigkeiten von Aufsichtsrat / Verwaltungsrat und Vorstand / Geschäftsleitung neu auszurichten haben. Die Unternehmenssteuerung wird in Zukunft stärker risikobasiert betrieben werden, was zu einem höheren Grad an Transparenz in den 60% der deutschen Versicherungsunternehmen sehen sich einer hohen Ungewissheit im Kontext von Solvency II / SST ausgesetzt. Abläufen der Unternehmungen führt und die interne Kommunikation positiv beeinflusst. Die Preise der einzelnen Produkte werden durch risikoadjustiertes Vorgehen marktgerecht berechnet. Andererseits werden von den Teilnehmern der Studie die folgenden potenziell nachteiligen Effekte aufgeführt: Als Hauptkritikpunkt werden die hohen Kosten der Solvency II / SST-Implementierung und entsprechender Unternehmensmodelle genannt. Neben dem zusätzlichen Arbeitsaufwand für das Personal fehlt es häufig auch an geeigneten Ressourcen mit hinreichenden Kenntnissen und Erfahrungen. Die mit den neuen äusserst umfassenden Berichterstattungs- und Offenlegungsvorschriften verbundenen Kosten werden als kritisch betrachtet. Diese erhöhten Kosten werden mittelfristig auf die Produkte umgelegt und letztendlich von den Versicherungsnehmern bezahlt werden müssen. Es ist noch unklar, ob sich zukünftige Synergieeffekte für die interne Unternehmenssteuerung ergeben. Anstatt die operativen Marktgegebenheiten zu beachten, besteht die Gefahr einer Modellgläubigkeit, einer ausschliesslichen Erfüllung von Berichterstattungsvorschriften sowie die alleinige unternehmensweite Fokussierung auf Kennzahlen. Eine mögliche Prozyklizität in der Branche wird zu gleichartigen Steuerungstendenzen führen. 28% der österreichischen Versicherungsunternehmen empfinden Solvency II / SST als negativ.

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