Social Trends Versicherungen

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1 Social Trends Versicherungen

2 Versicherungen In der aktuellen Studie wird das Verhältnis der Verbraucher gegenüber Versicherungen unter die Lupe genommen. Wie sind sie versichert, wie wollen sie versichert sein und welchen Trends folgen sie? Die folgenden Seiten liefern die Antworten. Die TOMORROW FOCUS Media Social Trends erscheint monatlich zu einem aktuellen gesellschaftlichen Thema. Die empirische Studie liefert spannende und teilweise unerwartete Erkenntnisse zu Konsumverhalten, Mediennutzung, Kundenwünschen und bedürfnissen. Part 1: Status Quo Darstellung des Verhaltens von Versicherten Part 2: Insights Einblicke in die Wünsche und Bedürfnisse der Versicherten und deren Einstellungen zu Trends aus der Versicherungsbranche Seite 2 Social Trends Juni 2011

3 Deutschland ist (fast) versichert! Dreiviertel der Befragten haben bei ihren Versicherungen alles Nötige geregelt.

4 Jeder Fünfte ist noch nicht ausreichend abgesichert. Dabei spielen Zeit- und Geldmangel, aber auch die Komplexität des Themas eine große Rolle.

5 Part 1: STATUS QUO Versicherungsbewusstsein Versicherungsmarkt Entscheidungskriterien Informationsquellen Direktversicherung Altersvorsorge Seite 5 Social Trends Juni 2011

6 Studiensteckbrief Methode: Onsite-Befragung im TFM-Netzwerk Grundgesamtheit: Nutzer der Angebote im TFM-Netzwerk Auswahlverfahren: Auswahl des n-ten Nutzers Stichprobengröße: n= 806 Erhebungszeitraum: Mai 2011 Seite 6 Social Trends Juni 2011

7 Die meisten Befragten haben ihre Versicherungsangelegenheiten bereits geregelt Haben Sie sich bisher mit dem Thema Versicherungen beschäftigt? Aus welchen Gründen haben Sie sich noch nicht mit Versicherungen beschäftigt? Ich habe meine Versicherungen noch nicht vollständig geregelt 9,7% 12% nennen Zeitmangel/ großer Informationsaufwand 19,6% finden das Thema kompliziert, verwirrend, nicht vertrauenswürdig 20,7% nennen Geldmangel Bei Versicherungen habe ich alles Nötige geregelt 77,2% 21,2% haben sich noch keine Gedanken gemacht 10,9% haben kein passendes Angebot gefunden Ist für mich kein aktuelles Thema / hab mich noch nicht damit beschäftigt 13,2% 5,4% nennen Allgemein unsichere Arbeits- und Wirtschaftssituation 10,3% nennen sonstige Gründe Fragestellungen: Haben Sie sich bisher mit dem Thema Versicherungen beschäftigt? Sie haben angegeben, dass Sie Ihre Versicherung noch nicht vollständig geregelt haben bzw. sich noch nicht damit beschäftigt haben. Welche der folgenden Gründe trifft dabei auf Sie zu? Seite 7 Social Trends Juni 2011

8 Sicherheit im täglichen Leben durch starke Player mit gutem Preis-Leistungsverhältnis.

9 Private Haftpflicht- und Hausratversicherung sind die meist abgeschlossenen Versicherungen Welche dieser Versicherungen sind im Haushalt abgeschlossen? Private Haftpflichtversicherung 4,2% 69,6% Hausratsversicherung 4,6% 65,9% PKW-Haftpflichtversicherung Rechtsschutzverischerung Private Unfallversicherung PKW-Vollkaskoversicherung 2,6% 6,6% 2,5% 2,1% 54,6% 49,9% 44,5% 41,1% Zu den geplanten Versicherungen gehören Rechtsschutz-, Zahnersatz- und Berufsunfähigkeitsversicherungen. PKW-Teilkaskoversicherung 2,4% 40,0% Private Rentenversicherung 4,2% 37,5% Kapital-Lebensversicherung 2,4% 33,3% Berufsunfähigkeitsversicherung Verkehrsrechtschutzversicherung 5,5% 1,7% 32,9% 32,5% Bereits abgeschlossen Risiko-Lebensversicherung Zahnersatzversicherung 2,6% 5,1% 25,9% 25,8% In den nächsten 2 Jahren geplant private Krankenversicherung 2,7% 23,3% Private Zusatzkrankenversicherung 2,7% 23,1% Private Pflegeversicherung 2,4% 18,5% Fragestellungen: Welche dieser Versicherungen sind im Haushalt abgeschlossen? Welche dieser Versicherungen planen Sie in Ihrem Haushalt in den nächsten 2 Jahren abzuschließen? Seite 9 Social Trends Juni 2011

10 Auf dem Versicherungsmarkt gibt es wenige sehr starke Player Allianz ADAC HUK-Coburg AXA Top 3 Versicherungsunternehmen sind DEVK R+V Versicherung Allianz, ADAC und HDI HUK-Coburg Generali Debeka Aachen Münchener Huk 24 ARAG Zurich Gothaer Versicherungen Cosmos Direkt Hamburg-Mannheimer Württembergische SV Sparkassen Versicherung DBV-Winterthur LVM Versicherungen VHV Versicherungen Versicherungskammer Die Continentale Provinzial Nürnberger Victoria DKV Alte Leipziger 10,1% 9,4% 9,4% 9,3% 9,1% 8,8% 7,1% 6,0% 5,5% 5,2% 5,1% 5,1% 4,8% 4,6% 4,6% 4,5% 4,3% 4,2% 4,0% 4,0% 3,9% 3,9% 3,7% 3,7% 3,7% 17,9% 16,3% 25,0% Signal Iduna AdvoCard Barmenia Versicherungen DAS Europa Versicherung DA Direkt (Deutsche Allgemeine Deutscher Ring Volksfürsorge WWK Hannoversche Leben BHW Mannheimer Karstadt Quelle Versicherungen Hallesche Direct Line Münchener Verein Postbank Die Stuttgarter VGH Niedersachsen Roland Karlsruher Versicherungen VPV Versicherungsgruppe Andere Versicherung Weiß ich nicht Fragestellungen: Bei welchen dieser Unternehmen haben Sie in Ihrem Haushalt eine Versicherung abgeschlossen? 3,6% 3,4% 3,2% 3,1% 2,9% 2,7% 2,6% 2,5% 2,4% 2,1% 2,1% 2,0% 2,0% 1,7% 1,6% 1,5% 1,4% 1,2% 0,9% 0,7% 0,7% 0,6% 9,3% 25,6% Seite 10 Social Trends Juni 2011

11 Das Preis-Leistungsverhältnis ist das wichtigste Entscheidungskriterium Aus welchen Gründen haben Sie sich für Ihre Versicherung entschieden? Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt 57,5% 54,4% Gute Beratung Günstige Konditionen/ niedrige Beiträge 29,6% 33,6% 41,2% 44,4% Männern ist der Ruf einer Versicherung wichtiger und Frauen hören mehr auf Freunde und Verwandte Das Unternehmen ist bekannt/ hat einen guten Ruf 25,6% 32,5% Verwandte/Freunde/Bekannte sind bereits Kunde dieser Versicherung 20,3% 30,0% Eine Filiale in meiner Nähe 23,3% 23,3% Sonstige 8,0% 9,3% Männer Frauen Fragestellungen: Aus welchen Gründen haben Sie sich für Ihre Versicherung entschieden? Seite 11 Social Trends Juni 2011

12 Persönliche Empfehlungen und Online-Recherche sind die wichtigsten Informationsquellen in puncto Versicherungen.

13 Das Internet dient hauptsächlich zum Suchen und Vergleichen von Informationen 24,8% Ich informiere mich im Internet. Wenn ich weiß, was ich will, würde ich z.b. eine Versicherung aber nur persönlich bei einem Berater abschließen. 23,4% Ich nutze das Internet, um Versicherungen zu vergleichen. 23,1% Ich nutze dafür kein Internet. 8,4% Ich nutze Google, um mir einen Überblick zu verschaffen. 7,6% 5,6% 3,5% Ich nutze die Informationen im Internet auch, um mich über die Ergebnisse einer persönlichen Beratung nochmals zu informieren. Ich informiere mich im Internet und schließe auch direkt auf der Website des Anbieters Versicherungen ab. Ich vertraue vor allem dem Rat mir bekannter Internetseiten und suche dort nach Informationen. 3,6% Sonstige Fragestellung: Angenommen, sie wollen Ihre Versicherungsangelegenheiten regeln, erweitern oder aufstocken, wie nutzen Sie das Medium Internet? Seite 13 Social Trends Juni 2011

14 Empfehlungen spielen bei Versicherungen eine bedeutende Rolle Wie informieren Sie sich über Versicherungen? durch Freunde/Bekannte/Verwandte 41,4% 57,3% aus Online-Diensten 32,5% 45,5% aus Wirtschaftszeitschriften aus Nachrichtenmagazinen aus der Tageszeitung aus Werbung aus Wirtschaftsmagazinen im Fernsehen aus Informationsbroschüren meiner Bank über Weblogs im Internet Sonstige aus Börsensendungen in Fernsehen 27,5% 16,7% 23,0% 17,1% 18,9% 15,4% 15,2% 14,5% 13,9% 9,8% 12,9% 15,8% 12,1% 10,3% 9,8% 12,0% 5,9% 3,4% Männer informieren sich mehr in Online-Diensten und Frauen hören mehr auf Freunde und Verwandte Männer Frauen Fragestellungen: Wie informieren Sie sich über Versicherungen? Seite 14 Social Trends Juni 2011

15 Direkt, erreichbar und kostengünstig: Direktversicherungen sind in Deutschland etabliert und akzeptiert.

16 Fast jeder Vierte ist inzwischen Kunde einer Direktversicherung Haben Sie von Direktversicherungen gehört? ich bin Kunde einer Direktversicherung 22% ich habe noch nichts davon gehört 10% ich habe mich bereits informiert 25% ich habe schon davon gehört 45% Können Sie sich vorstellen, Kunde einer Direktversicherung zu werden? 11,6% Kann ich mir gut vorstellen, bin sehr interessiert 47,8% Könnte ich mir zwar vorstellen, aber eine "normale" Versicherung ist mir lieber 40,6% Kommt für mich überhaupt nicht in Frage Fragestellung: Es gibt zwei Arten von Versicherungen. Versicherungen, die Geschäftsstellen mit Vertretern haben und Direktversicherungen, die nur per Telefon (Hotline) und im Internet zu erreichen sind. Haben Sie bereits von Direktversicherungen gehört? Können Sie sich vorstellen Kunde einer Direktversicherung zu werden? Seite 16 Social Trends Juni 2011

17 Die Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit ist der häufigste Entscheidungsgrund für eine Direktversicherung Vorteile einer Direktversicherung Aus welchen Gründen bevorzugen Sie eine klassische Versicherung? Das Unternehmen ist telefonisch immer zu erreichen (24h) Für mich ist das persönliche 37,0% Vertrauensverhältnis zu meinem Versicherungs-vertreter wichtig 38,8% Die Beiträge sind günstiger, da es keine Filialen gibt 28,8% Ich traue der Beratung am Telefon nicht 31,0% Ich kenne mich gut mit Versichungen aus und brauche keinen Vertreter 15,1% Ich bin schon immer bei der gleichen Versicherung 21,9% Mir reicht die Beratung am Telefon 12,3% Sonstige 6,8% Sonstiges 8,3% Fragestellung: Sie haben Interesse an einer Direktversicherung. Welche Gründe haben Sie? Sie haben geantwortet, dass Sie eine klassische Versicherung bevorzugen. Welche Gründe haben Sie dafür?: Sie haben geantwortet, dass Sie eine klassische Versicherung bevorzugen. Welche Gründe haben Sie dafür? Seite 17 Social Trends Juni 2011

18 Vorsorge ist besser als Nachsorge. Die Mehrheit hat bereits vorgesorgt. Sie auch?

19 Mehr als die Hälfte hat die Altersvorsorge bereits geregelt Haben Sie Ihre eigene finanzielle Altersvorsorge geregelt? Wie sorgen Sie vor? Wohneigentum (selbstgenutzt) 39,4% 58,4% haben bereits ihre Altersvorsorge geregelt Lebensversicherung 39,2% Private Rentenversicherung 37,0% 9,3% haben sich damit beschäftigt, aber noch keine Entscheidung getroffen Betriebliche Altersvorsorge Riester-Rente 35,2% 34,2% Bausparen 24,0% Für 18,6% ist es kein aktuelles Thema Aktienfonds 17,0% Vermietete Immobilie(n) 16,7% Für 7,2% ist eine Altersvorsorge aufgrund von Vermögen nicht notwendig 6,5% haben sich noch nicht damit beschäftigt, wollen es aber in nächster Zukunft tun. Sparpläne Investmentfonds (z.b. Immobilienfonds, Rentenfonds) Aktien, Firmenanteile Festverzinsliche Wertpapiere Anderes 14,8% 14,8% 14,1% 9,3% 12,6% Fragestellung: Wie haben Sie Ihre eigene finanzielle Altersvorsorge geregelt? Sie haben Sich bereits mit der Altersvorsoge beschäftigt oder bereits entschieden. Wie sorgen Sie vor? Seite 19 Social Trends Juni 2011

20 Statements zu Versicherungen Stimme zu Stimme nicht zu 83,5 16,5 83,3 16,7 80,6 19,4 70,5 29,5 Wer für seine Zukunft Verantwortung übernehmen will, muss Rücklagen bilden. Man muss frühzeitig vorsorgen, um im Alter genügend Geld zu haben. Um im Alter gut versorgt zu sein, muss man auch als Arbeitnehmer zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung weitere private Vorsorge treffen. Bei privater Altersvorsorge ist mir eine ausführliche persönliche Beratung wichtig, aber ich nutze auch das Internet, um mich vorab zu informieren. 1/5 der über 50-jährigen meinen, dass man nicht frühzeitig vorsorgen muss. 30% der über 60-jährigen meinen, man muss nicht zusätzlich privat vorsorgen. 61,9 55,2 58,8 38,1 44,8 41,2 Ich fühle mich für das Alter ausreichend abgesichert. Ich mache mir Sorgen um meine Rente und frage mich, ob ich dass, was mir zusteht, auch bekommen werde. Angebote zur privaten Altersvorsorge sind nicht wirklich krisensicher. 1/3 der über 50-jährigen fühlen sich nicht ausreichend abgesichert. 47,6 47,0 40,9 52,4 53,0 59,1 Am liebsten würde ich mich nur privat um meine Altersversorgung kümmern. Bei den vielen Möglichkeiten zur privaten Vorsorge blicke ich nicht durch. Ich weiß zu wenig über die Rentenreform, um eine Entscheidung treffen zu können. Über die Hälfte der 18- bis 30-jährigen verstehen die Produkte zur privaten Vorsorge nicht. 37,6 29,3 27,5 62,4 70,7 72,5 Altersvorsorge sollte grundsätzlich Privatsache sein. Es lohnt sich nicht, für das Alter Geld zurückzulegen, weil man sowieso nicht weiß, was die Zukunft bringt. Um meine Zukunfts- und Alterssicherung mache ich mir noch keine Gedanken. 1/3 der über 50-jährigen denken, es lohnt sich nicht Geld zurückzulegen und machen sich um ihre Zukunft keine Gedanken. Fragestellungen: Nun finden Sie einige Statements zum Thema Versicherungen. Inwieweit treffen die Meinungen für Sie persönlich zu. Seite 20 Social Trends Juni 2011

21 Soziodemographie Geschlecht Anteil in Prozent Männlich 66,5 Weiblich 33,5 Alter Anteil in Prozent 18 bis 30 Jahre 14,4 31 bis 40 Jahre 10,9 41 bis 50 Jahre 7,7 51 bis 60 Jahre 11,0 älter als 60 Jahre 13,5 Keine Angabe 12,0 Wohnsituation Anteil in Prozent Single-Haushalt 22,6 Alleinerziehend 5,2 Paar ohne Kind 25,9 Paar mit Kind(ern) 28,4 3-Generationen-Haushalt 3,1 Wohnhaft bei Eltern 7,4 Wohngemeinschaft 4,0 Keines davon 3,3 Aktuelle Tätigkeit Anteil in Prozent Vollzeit berufstätig 54,7 Teilzeit berufstätig 11,2 Arbeitslos 5,5 Rentner 11,0 Auszubildender 2,1 Schüler 2,1 Student 5,0 In Umschulung 0,6 Nicht berufstätig 7,8 HHNE Anteil in Prozent Bis unter Euro 20, bis Euro 28, bis Euro 16, bis Euro 7, Euro und mehr 9,2 Keine Angabe 18,7 Seite 21 Social Trends Juni 2011

22 STUDIE 2: INSIGHTS Typologie der Versicherten Trend-Verhalten Versicherungs-Trends Mobile-Trends Seite 22 Social Trends Juni 2011

23 Studiensteckbrief Methode: Onsite-Befragung im TFM-Netzwerk Grundgesamtheit: Nutzer der Angebote im TFM-Netzwerk Auswahlverfahren: Auswahl des n-ten Nutzers Stichprobengröße: n= 434 Erhebungszeitraum: Mai 2011 Seite 23 Social Trends Juni 2011

24 Zielgruppen-Insights Der Perfekte Der Chaot Der Gleichgültige 78,6 % 9,2 % 12,2 % Seite 24 Social Trends Juni 2011

25 Der Perfekte Der Perfekte ist vorwiegend männlich und 50 Jahre und älter. Er arbeitet in Vollzeit oder ist bereits Rentner und lebt allein oder in einer Partnerschaft. Das Haushaltsnettoeinkommen ist relativ hoch. In seiner Freizeit interessiert er sich für Computer, Nachrichten und Bildung. Seite 25 Social Trends Juni 2011

26 Internet ist das meistgenutzte Medium 1,8 0,9 Internet (stationär) 58,7 29 6,5 3,2 Mobiles Internet 14,4 5,6 8,2 4,1 9,1 58,7 Mehrmals täglich Radio 30,8 34,0 13,8 2,9 10,3 8,2 Täglich Mehrmals pro Woche Fernsehen 19,9 45,7 17,0 4,1 7,0 6,2 Mehrmals pro Monat Seltener Nie Zeitung 13,2 35,8 17,0 12,9 13,8 7,3 Zeitschriften 7,3 12,9 23, ,2 7,0 Seite 26 Social Trends Juni 2011

27 Wie ist der Perfekte versichert? Rundum, intelligent und preisbewusst.

28 Er ist bestens versichert Der Perfekte ist was Versicherungen angeht bestens abgesichert und hat alles bereits geregelt. Er achtet bei der Auswahl der Versicherung am meisten auf das Preis- Leistungsverhältnis und wünscht sich vom Versicherungsprodukt eine bestmögliche Risikoabdeckung. Bei der Versicherungsgesellschaft ist ihm vor allem Ehrlichkeit und Seriösität wichtig wie auch Hilfsbereitschaft und guter Service. Unzufrieden ist er, wenn sowohl das Produkt als auch das Unternehmen wenig transparent und die Preise zu hoch sind. Seite 28 Social Trends Juni 2011

29 Der Perfekte wählt jeweils die Gesellschaft mit dem bestmöglichen Preis-Leistungsverhältnis 70,1% haben ihre Versicherungen bei verschiedenen Gesellschaften abgeschlossen. Hauptgrund dafür sind die Unterschiede in den Angeboten und Preisen. Einige konnten keinen Grund nennen, andere wiederum gaben an, diese Streuung bewusst zur Minimierung des Risikos und der Abhängigkeit gewählt zu haben. Seite 29 Social Trends Juni 2011

30 Er erwartet Risikoabdeckung und Seriosität. Ihn stören Intransparenz und hohe Preise. Er wünscht sich Beratung und Verständlichkeit. Seite 30 Social Trends Juni 2011

31 Neben den Preisen spielen für den Perfekten auch emotionale Faktoren eine Rolle Erwartungen an das Produkt: 27,2% Risikoabdeckung 19,4% Gutes Preis-Leistungsverhältnis 16,0% Verlässlichkeit 14,2% Transparenz Erwartungen an die Gesellschaft: 24,5% Ehrlichkeit, Seriösität 24,4% Hilfsbereitschaft, Service 20,0% Unkomplizierte Vorgänge 17,8% Zuverlässigkeit, Beständigkeit 11,2% Unkomplizierte Abwicklung Entscheidungsgründe: 54,3% Preis-Leistungsverhältnis 12,9% Service 10,0% guter, kompetenter Ansprechpartner 6,4% Empfehlungen Seite 31 Social Trends Juni 2011

32 Vor allem Transparenz ist ihm sehr wichtig Störfaktoren am Produkt: 37,8% Mangelnde Transparenz 17,8% Fehlender Überblick 13,3% Keine Anpassung an persönliche Bedingungen Störfaktoren an der Gesellschaft: 21,8% Hohe Preise 21,8% Mangelnde Transparenz 17,9% Schwierigkeiten im Schadensfall 12,8% Mangelnde Beratung Wünsche für den Service: 26,3% Mehr individuelle und persönliche Beratung 18,8% Kompetentere Servicekräfte 13,8% Mehr Transparenz 11,3% Kostenlose Hotline Wünsche für das Angebot: 42,9% Mehr Transparenz, Verständlichkeit 20,0% Individualisierung, Flexibilisierung 17,1% Verbesserung des Preis- Leistungsverhältnisses Seite 32 Social Trends Juni 2011

33 Der Perfekte hat wenig eindeutige Präferenzen bei Trends Befolgte Trends Weniger befolgte Trends Einsatz von alternativen Energiequellen 88,0% Soziale Online-Netzwerke 27,5% Besondere Bedeutung der eigenen Gesundheit 85,3% Emanzipation 75,3% Seite 33 Social Trends Juni 2011

34 Zusammenfassung: Der Perfekte 50 Jahre und älter Arbeitet in Vollzeit oder ist bereits Rentner Eher höheres Haushaltsnettoeinkommen Interessen: Computer, Nachrichten, Bildung Ist bestens versichert Plant deshalb keine Versicherungen in Zukunft Legt viel Wert auf das Preis-Leistungsverhältnis, erwartet aber auch Service, Transparenz, Ehrlichkeit und Seriösität Hat die Versicherungen gestreut, um überall das beste Angebot in Anspruch nehmen zu können Seite 34 Social Trends Juni 2011

35 Der Chaot Der Chaot ist 30 Jahre oder jünger und arbeitet in Vollzeit oder ist noch in Ausbildung. Er lebt in einem Single-Haushalt oder in Partnerschaft ohne Kinder. Sein Haushaltsnettoeinkommen beträgt bis In seiner Freizeit interessiert er sich für Computer, Nachrichten, Bildung, Essen und Getränke. Seite 35 Social Trends Juni 2011

36 Internet ist das meistgenutzte Medium Internet (stationär) 70,0 22,5 5,0 2,5 Mobiles Internet 20,0 12,5 2,5 2,5 12,5 50,0 Mehrmals täglich Radio 20,0 34,0 22,5 7,5 10,0 7,5 Täglich Mehrmals pro Woche Fernsehen 25,0 35,0 17,0 5,0 7,0 10,0 Mehrmals pro Monat Seltener Nie Zeitung 12,5 32,5 17,0 17,5 20,0 7,5 Zeitschriften 12,5 10,0 27,5 22,5 22,5 7,0 Seite 36 Social Trends Juni 2011

37 Hätte er die Zeit, wäre er versichert. Wäre er versichert, dann günstig und unkompliziert.

38 Der Chaot ist bisher nur minimal abgesichert Der Chaot hat nur die notwendigsten Versicherungen wie die private und die PKW-Haftpflicht und eine Hausratversicherung. Dabei gibt es noch eine Reihe weiterer Versicherungen wie eine Berufsunfähigkeits-, Rechtschutz- oder private Rentenversicherung, die er gerne abschließen würde. Nur leider fehlt ihm die Zeit dazu. Er sucht eine Versicherung gerne danach aus, was Eltern oder Freunde empfehlen und hofft, dass diese dann günstig und unkompliziert in der Abwicklung ist. Seite 38 Social Trends Juni 2011

39 Er wählt jeweils die Gesellschaft mit dem bestmöglichen Preis-Leistungsverhältnis 87,5% haben ihre Versicherungen bei verschiedenen Gesellschaften abgeschlossen. Hauptgrund dafür sind die Unterschiede in den Angeboten und Preisen. Einige konnten keinen Grund nennen. Seite 39 Social Trends Juni 2011

40 Wenn der Preis stimmt, Transparenz herrscht und er individuell & verlässlich betreut wird, ordnet auch der Chaot seine Versicherungsangelegenheiten.

41 Verlässlichkeit ist für ihn bei einer Versicherung besonders wichtig Erwartungen an das Produkt: 25,7% Verlässlichkeit 20,0% Gutes Preis-Leistungsverhältnis 20,0% Abdeckung aller Risiken 14,3% Unkomplizierte Abwicklung Erwartungen an die Gesellschaft: 25,6% Verlässlichkeit 23,3% Service, Beratung 18,6% Ehrlichkeit, Seriösität 16,3% Schnelle, unkomplizierte Abwicklung Entscheidungsgründe: 55,2% Preis-Leistungsverhältnis 11,3% Eltern 10,3% Empfehlungen 10,3% Beziehungen Seite 41 Social Trends Juni 2011

42 Aus seiner Sicht sind Versicherungsgesellschaften und -produkte oft wenig transparent Störfaktoren am Produkt: 42,9% Mangelnde Transparenz 21,4% Schlechtes Preis-Leistungsverhältnis 14,3% Komplikationen beim Leistungsanspruch Störfaktoren an der Gesellschaft: 28,6% Mangelnde Transparenz 21,4% Hohe Preise 21,4% Mangelnde Beratung Wünsche für den Service: 50,0% Mehr individuelle und persönliche Beratung 33,2% Mehr Transparenz 16,7% Bessere Erreichbarkeit Wünsche an das Angebot: 31,0% Individualisierung, Flexibilisierung 30,8% Mehr Transparenz 7,7% Besseres Preis- Leistungsverhältnis Seite 42 Social Trends Juni 2011

43 Der Chaot hat wenig eindeutige Präferenzen bei Trends Befolgte Trends Weniger befolgte Trends Einsatz von alternativen Energiequellen 85,0% Private Gesundheitsleistungen 40,0% Besondere Bedeutung der eigenen Gesundheit 85,0% Emanzipation 82,5% Seite 43 Social Trends Juni 2011

44 Zusammenfassung: Der Chaot 30 Jahre oder jünger Arbeitet in Vollzeit oder ist noch in Ausbildung Hat ein Haushaltsnettoeinkommen bis Interessen: Computer, Nachrichten, Bildung, Essen und Getränke Hat die grundlegenden Versicherungen Plant, noch einige Versicherungen abzuschließen Hat wenig Zeit, sich damit zu beschäftigen Legt viel Wert auf günstige Preise und eine schnelle, unkomplizierte Abwicklung Seite 44 Social Trends Juni 2011

45 Der Gleichgültige Der Gleichgültige ist Anfang 20, männlich und arbeitet oder ist noch in der Ausbildung. Er wohnt alleine, zu zweit oder lebt noch bei den Eltern. Sein Einkommen beträgt weniger als In seiner Freizeit interessiert er sich für Computer, Nachrichten, Bildung, Film und Fernsehen. Seite 45 Social Trends Juni 2011

46 Internet ist das meistgenutzte Medium Internet (stationär) 67,9 18,9 5,7 5,7 Mobiles Internet 18,9 13,2 5,7 1,9 9,4 50,9 Mehrmals täglich Radio 20,8 34,0 13,2 5,7 20,8 15,1 Täglich Mehrmals pro Woche Fernsehen 28,3 34,0 17,0 3,8 7,0 9,4 Mehrmals pro Monat Seltener Nie Zeitung 7,5 18,9 17,0 5,7 30,2 18,9 Zeitschriften 3,8 9,4 9,4 24,5 34,0 7,0 Seite 46 Social Trends Juni 2011

47 Ohne Netz und doppelten Boden. Absicherung ist für den Gleichgültigen noch kein Thema.

48 Der Gleichgültige befasst sich mit dem Thema Versicherungen kaum Der Gleichgültige hat sich mit dem Thema Versicherungen noch gar nicht auseinandergesetzt, da er dieses Thema als verwirrend und kompliziert empfindet und ihm das Geld für Versicherungen fehlt bzw. er bei den Eltern mitversichert ist. Er hat bisher nur eine PKW-und eine private Haftpflichtversicherung, teilweise auch eine Hausratversicherung. Er hat sehr wenige Versicherungen in Planung. Bei der Entscheidung für eine Versicherung verlässt er sich gerne auf die Empfehlungen anderer und wünscht sich, dass Versicherungen günstig, unkompliziert und transparent sind. Seite 48 Social Trends Juni 2011

49 Die Streuung der Versicherungen ist beim Gleichgültigen vergleichsweise gering 60,4% haben ihre Versicherungen bei verschiedenen Gesellschaften abgeschlossen. Hauptgrund dafür sind die Unterschiede in den Angeboten und Preisen. Einige konnten keinen Grund nennen, andere wiederum nannten auch, dass eine bestimmte Versicherung ein großes Angebot hat. Seite 49 Social Trends Juni 2011

50 Nicht egal sind ihm Ehrlichkeit und Seriosität, das Kleingedruckte und unpersönliche Beratung.

51 Versicherungen sollten für ihn günstig Erwartungen an das Produkt: 26,6% Günstiger Preis 23,3% Transparenz, kein Kleingedrucktes 20,0% Unkomplizierte Abwicklung Erwartungen an die Gesellschaft: 24,4% Ehrlichkeit, Seriösität 24,4% Service, Hilfsbereitschaft 20,0% Schnelle, unkomplizierte Abwicklung Entscheidungsgründe: 40,7% Preis-Leistungsverhältnis 22,2% Eltern 18,5% Empfehlung von Freunden oder Bekannten Seite 51 Social Trends Juni 2011

52 und transparent sein Störfaktoren am Produkt: 33,4% Mangelnde Transparenz 16,7% Schlechtes Preis-Leistungsverhältnis 15,3% Komplikationen beim Leistungsanspruch Störfaktoren an der Gesellschaft: 31,6% Hohe Preise 21,1% Probleme im Schadensfall 10,5% Schlechter Service Wünsche für den Service: 40,0% Mehr individuelle und persönliche Beratung 20,0% Mehr Transparenz 20,0% Bessere Erreichbarkeit Wünsche an das Angebot: 54,5% Mehr Transparenz 36,4% Individualisierung, Flexibilisierung 9,1% Besseres Preis-Leistungsverhältnis Seite 52 Social Trends Juni 2011

53 Der Gleichgültige unterstützt vor allem den Einsatz alternativer Energiequellen Befolgte Trends Weniger befolgte Trends Einsatz von alternativen Energiequellen 84,9% Private Gesundheitsleistungen 37,8% Besondere Bedeutung der eigenen Gesundheit 74,4% Fair Trade 35,9% Emanzipation 73,6% Web ,8% Bio-Produkte 34,1% Seite 53 Social Trends Juni 2011

54 Zusammenfassung: Der Gleichgültige Anfang 20 und vorwiegend männlich Ist Vollzeit berufstätig oder noch in der Ausbildung Lebt allein, zu zweit oder bei den Eltern Hat ein Einkommen von weniger als Hat kaum Versicherungen abgeschlossen und sich mit dem Thema auch noch nicht beschäftigt, da es ihm zu kompliziert und verwirrend ist Besitzt bisher nur eine PKW- und eine private Haftpflicht sowie eine Hausratversicherung Dabei hat er sich hauptsächlich auf Empfehlungen anderer verlassen Seite 54 Social Trends Juni 2011

55 Versicherungs-Trends Das Leben der Verbraucher befindet sich in einem ständigen Wandel. Die Versicherungsgesellschaften müssen ihre Portfolio somit ständig an aktuelle Gegebenheiten anpassen. Vier aktuelle Trends aus der Versicherungsbranche werden von den Zielgruppen hinsichtlich deren Interesse, dem darin gesehenen Mehrwert sowie der erhöhten Zahlungsbereitschaft bewertet. rsicherungs-trends Seite 55 Social Trends Juni 2011

56 Die Versicherten setzen Kurs auf aktuellste Trends in der Versicherungsbranche.

57 Trend 1: Direktversicherung Direktversicherung 57,5 50,0 Online abschließbare Versicherung ohne Präsenz vor Ort 36,9 32,5 34,0 32,1 Interessant Mehrwert 6,2 10,0 7,6 Erhöhte Zahlungsbere itschaft Der Perfekte Der Chaot Der Gleichgültige Angaben in % Seite 57 Social Trends Juni 2011

58 Trend 2: Modulare Krankenversicherung Modulare Krankenversicherung 50,0 Günstige Grundversicherung, alle speziellen Versicherungen werden optional privat abgeschlossen 36,4 33,7 42,5 30,2 33,9 Interessant 14,3 17,5 17,0 Mehrwert Erhöhte Zahlungsbere itschaft Der Perfekte Der Chaot Der Gleichgültige Angaben in % Seite 58 Social Trends Juni 2011

59 Trend 3: Lebens- und Pflegeversicherung Lebens- und Pflegeversicherung 49,2 49,0 52,5 55,0 Versicherungen zur Vorsorge für das Alter abgeschlossen 35,0 43,4 45,3 30,2 Interessant 24,0 Mehrwert Erhöhte Zahlungsbere itschaft Der Perfekte Der Chaot Der Gleichgültige Angaben in % Seite 59 Social Trends Juni 2011

60 Trend 4: Service-Apps Service-Apps 45,0 Im Bedarfsfall (bspw. Unfall) können erste Regelungen direkt via App vorgenommen werden 36,6 37,6 37,5 35,9 35,9 Interessant 15,0 Mehrwert 11,4 11,3 Erhöhte Zahlungsbere itschaft Der Perfekte Der Chaot Der Gleichgültige Angaben in % Seite 60 Social Trends Juni 2011

61 Die Versicherungs-Zielgruppe ist auch an Medien- Trends interessiert.

62 Die Mobile-Trends kommen besonders beim Chaoten an Alter Besitz eines Mobiltelefons Nutzung des mobilen Internets mit dem Mobiltelefon Einkauf über das Mobiltelefon Akzeptanz mobiler Werbung für interessante Produkte Nutzung eines Tablet- PCs Der Perfekte Der Chaot Der Gleichgültige Mobile Effects Benchmark* 89,7% 90,0% 83,0% 88,9% 35,9% 47,2% 40,9% 32,6% 41,8% 35,4% 39,0% 28,9% 9,2% 21,1% 8,7% 15,4% 10,9% 25,0% 20,7% 14,3% *Benchmark mit den Zahlen aus der Studie Mobile Effects Mai 2011 Seite 62 Social Trends Juni 2011

63 Soziodemographie Geschlecht Anteil in Prozent Männlich 69,6 Weiblich 30,4 Alter Anteil in Prozent 18 bis 30 Jahre 43,4 31 bis 40 Jahre 17,5 41 bis 50 Jahre 16,3 51 bis 60 Jahre 12,8 älter als 60 Jahre 9,5 Keine Angabe 0,4 Aktuelle Tätigkeit Anteil in Prozent Vollzeit berufstätig 53,2 Teilzeit berufstätig 9,7 Arbeitslos 7,1 Rentner 14,1 Auszubildender 2,1 Schüler 1,2 Student 5,1 In Umschulung 0,7 Nicht berufstätig 6,9 Wohnsituation Anteil in Prozent HHNE Anteil in Prozent Single-Haushalt 26,5 Alleinerziehend 3,5 Paar ohne Kind 27,2 Paar mit Kind(ern) 25,3 3-Generationen-Haushalt 3,0 Wohnhaft bei Eltern 4,1 Wohngemeinschaft 3,9 Keines davon 6,5 Bis unter Euro 24, bis Euro 27, bis Euro 15, bis Euro 5, Euro und mehr 9,2 Keine Angabe 18,7 Seite 63 Social Trends Juni 2011

64 Ansprechpartner Sonja Knab Director Research & Marketing Mareike Rehm Senior Research Manager Smaranda Dancu Research Manager Tel.: 089/ Tel.: 089/ Tel.: 089/ TOMORROW FOCUS Media GmbH TOMORROW FOCUS Media GmbH TOMORROW FOCUS Media GmbH Seite 64 Social Trends Juni 2011

65 Vielen Dank! Verwendetes Bildmaterial:

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