im ländlichen Raum Beiträge der Land- und Agrarwirtschaft Laufende Aktivitäten, zukünftige Herausforderungen - Gerhard Eimer-

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1 Sicherung des Fach- und Führungskräftenachwuchses h h im ländlichen Raum Beiträge der Land- und Agrarwirtschaft Laufende Aktivitäten, zukünftige Herausforderungen - Gerhard Eimer- Vorsitzender des Ausschusses für Berufsbildung der Agrarwirtschaft 1

2 Land-/Agrarwirtschaft - vielfältige Branche Fachkraft Agrarservice Pferdewirt/in Forstwirt/in t/i Winzer/in Tierwirt/in Hauswirtschafter/in (landw. Bereich) Landwirt/in Gärtner/in Landwirtschaftliche h Berufe Die Grünen 14 Brenner/in Milchtechnologe Milchwirtschaftl. Laborant Fischwirt/in Landw.-techn. Laborant Revierjäger/in 2

3

4 Land- und Agrarwirtschaft in Deutschland Branche im Aufbruch Technisierung, Strukturwandel, Unternehmertum Marktorientierung, Internationalisierung Vernetzung mit vor- und nachgelagerten Bereichen Professionalisierung, Qualifizierungsbedarf Mehr Arbeitnehmer/innen in den Betrieben 4

5 Land- und Agrarwirtschaft in Deutschland Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt Qualifizierte Arbeitskräfte zunehmend gefragt > Fachkräfte, Führungskräfte, Betriebsinhaber, vor- und nachgelagerte Bereiche Generationenwechsel der Führungskräfte Rückläufige demographische Entwicklung Abwanderungstendenz aus ländlichen Regionen Wettbewerb um qualifizierten Berufsnachwuchs > Landwirtschaft, Handwerk, Gewerbe 5

6 Gewinnung von Fach- und Führungskräften Ansatzpunkte der Agrarwirtschaft a) Betriebliche Ausbildungsplätze bereit stellen > incl. neue Ausbildungsbetriebe und Ausbilder b) Berufsinformation und beratung intensivieren c) Attraktivität der grünen Berufe verbessern d) Qualität und Aktualität im Bildungsbereich anpassen 6

7 a) Betriebliche Ausbildungsplätze bereit stellen Zuwächse bei Ausbildungsbetrieben und Ausbildern Ausbildungsplatzangebot übersteigt die Nachfrage Positivtrend t der Ausbildung in den grünen Berufen e > 40% Zuwachs der Ausbildungszahlen seit 1990 Mangelnde Ausbildungsreife Jugendlicher > Zusammenarbeit der Agrarwirtschaft mit allgemeinbildenden Schulen > Weitere Lösungen im gesamtgesellschaftliches Rahmen erforderlich 7

8 b) Berufsinformation u. beratung intensivieren und professionalisieren Bundesweite Ausbildungskampagne des Berufsstandes mit Kooperationspartnern (seit 2007) > Medieninformation qualitativ verbessern > Aktualität, Neutralität, Realismus > Berufsberatung der Arbeitsagenturen verbessern > Printmedien, Internetangebote, pädagogische Materialien > Kooperation Schulen <=> Wirtschaft ausbauen > Praktiker im Schulunterricht; Schulpraktika, Bauernhof als Lernort > Internetpräsenz der Berufe ausbauen > incl. Internet, Web.2/soziale Medien 8

9 c) Attraktivität der grünen Berufe verbessern Beschäftigungskonditionen am Arbeitsmarkt attraktiver und wettbewerbsfähiger gestalten > incl. Bezahlung, Urlaubszeiten, Zusatzleistungen für Fachkräfte Attraktive Entwicklungs- und Aufstiegsperspektiven anbieten Optimale Aus- und Weiterbildung anbieten Freie Ausbildungsplätze und betriebe besser anbieten > incl. Internet-InfoInfo Bildungsengagement öffentlich würdigen > z.b. Ausbilder des Jahres beim Deutschen Bauerntag 9

10 d) Qualität und Aktualität im Bildungsbereich anpassen Aus- und Weiterbildung in der Fläche sichern > z.b. Berufsschulen, Fachschulen, überbetriebliche Ausbildungsstätten Vernetzungen im des Bildungsbereich ausbauen > konzeptionelle + operative Verknüpfung verschiedener Bildungsbereiche Durchlässigkeit des Bildungswesens verbessern > Bildungszeiten optimieren Fachliche Aktualität der Berufsbildung gewährleisten > ständige Novellierung von Aus- und Fortbildungsverordnungen d Effizienz, Flexibilität und Teilnehmernähe verbessern 10

11 Bildungspolitische Vorschläge > Antworten Zusätzliche Ausbildungsplätze bereit stellen > Anhaltend hohe Ausbildungsbereitschaft der Betriebe > Viele unbesetzte Ausbildungsplätze in den grünen Berufen Benachteiligte und behinderte Menschen besser integrieren in Bildung und Beschäftigung > Überproportionale Beiträge des Agrarbereichs > Potenziale voll ausgereizt Mehr Personen mit Migrationshintergrund ausbilden > Mobilität Jugendlicher aus Ballungsräumen verbessern > Info-Maßnahmen zur Ansprache von Migranten ausbauen > Innere Mission in der Wirtschaft vorantreiben 11

12 Sonstige Vorschläge Kompetenzorientierung und Flexibilisierung der Aus- und Weiterbildung > Agrarberufe = Vorreiter seit mehr als 15 Jahren Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse > Wirtschaft unterstützt aktuelle Aktivitäten der Bundesregierung Mehr weibliche Auszubildende einstellen > Offenheit der Agrarwirtschaft für Frauen > Berufsinformation f in Richtung von Mädchen/Frauen intensivieren i i guter Ansatz: alljährlicher Girl`s Day 12

13 Fachkräftesicherung und Bildung Zusammenarbeit der Akteure im ländlichen Raum Verwaltung - Zuständige Stellen - Kultusverwaltung - Fachressorts (Bund Länder) Sozial-/Tarifpartner - Arbeitgeberverbände - Gewerkschaften Arbeitsverwaltung - Arbeitsagentur/en - Regionaldirektionen Schulen -allgemeinbildend - berufsbildend Berufsstand - Berufsverbände - Fachverbände Medien - TV, Rundfunk, Presse - Fach-/Beratungsmedien Wirtschaftsbereiche + Branchen - z.b. Handwerk + Landwirtschaft 13

14 Zusammenarbeit Handwerk - Agrarbereich Mögliche gemeinsame Ansatzpunkte Gemeinsame politische Bündnisse > Bildung, Strukturentwicklung, Regionalentwicklung > Regional, überregional, Sparten/Teilbereiche Fortführung kontinuierlicher Zusammenarbeit > Bewährtes Beispiel auf Bundesebene: KWB Gemeinsame Aktivitäten im Bereich der Berufs- und Bildungsinformation > z.b: Tage der Ausbildung (IGW oder regional) Vernetzungen bei der Ausbildungsstellenvermittlung Kooperationen im Bildungs- und Beschäftigungsbereich > incl. Ausbildungsverbünde, gemeinsame Nutzung von Bildungseinrichtungen 14

15 Danke für die Aufmerksamkeit 15

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