Quo vadis ByoD? Eine praxisnahe Betrachtung

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1 TDS Informationstechnologie AG Quo vadis ByoD? Eine praxisnahe Betrachtung 0

2 Die TDS AG als Dienstleister im Überblick Hätten Sie s gewusst? TDS wurde 1975 gegründet TDS gehört zu den führenden Systemhäusern der SAP (Gold Partner) TDS bietet ein umfassendes Leistungsportfolio von der Technologie über die SAP-Module bis zur Prozessebene TDS ist einer der führenden HANA Partner der SAP mit eigenem Demo-Center TDS verfügt über exzellente Referenzen Hauptgeschäftsfelder IT Outsourcing Übernahme kompletter IT-Betrieb und Anwendungsbetreuung SAP Services Eines der führenden SAP-Systemhäuser in Deutschland Hauptsitz: Neckarsulm, Deutschland Nettoumsatz: ca. 103 Mio. Mitarbeiter: ca. 800 TDS gehört zu den führenden IT-Outsourcing-Unternehmen im deutschen Mittelstandsumfeld und gehört zum Fujitsu-Konzern. 1

3 Geprüfte Sicherheit für Ihr Unternehmen (Zertifizierungen, Tools und Prozesse) TDS verfügt über eine Vielzahl von Sicherheitszertifizierungen und Qualifizierungen (Auswahl) ISO 9001 ISO ISO ISO auf Basis IT-Grundschutz cgmp (Good Manufacturing Practice) 25a KWG Alle IT Services werden auf Basis der TDS AGIL System- und Servicelandschaft durchgeführt Service Desk, Customer Support Center Incident-, Problem-, Change- und SLA- Management Servicemanagementtool CMDB, Wissensdatenbank Systems Management Reporting 2

4 Die TDS AG als Dienstleister im Überblick Verantwortlich für Firma Jahrgang IT Security bei der TDS SOC (Security Operating Center) SIEM System AV, VS, Honeypots IPS, WAF Position Pentests, Forensik TDS Informationstechnologie AG IT-Security Manager 1973 Interessen 3 Axel S. Gruner -

5 ByoD Definition und Warum Fokus des Vortrags: Smartphones 4

6 Definition Ursprung in Asien und als Motor die USA Grund ist die technikaffine Gesellschaft mit leistungsfähiger Infrastruktur und der starken Identifizierung mit dem Job und Unternehmen ByoD: Die Verwendung privater, durch den Mitarbeiter selbst ausgewählter Endgeräte um Zugriff auf (bestimmte) Firmendaten, Anwendungen oder die gesamte Firmeninfrastruktur zu erhalten. Dies beinhaltet Smartphones, Tablets aber auch PCs oder Laptops. Möglich ist, dass die Firma ein Budget zur Beschaffung der Jeweiligen Endgeräte beisteuert oder der Mitarbeiter seine privat beschafften Endgeräte nutzt. ByoD und Consumerization Nutzung der Endgeräte, Systeme welche der Mitarbeiter aus dem privaten Bereich gewohnt ist Die Unterscheidung zwischen business und Privat verschwimmt 5

7 Quo vadis ByoD? Eine praxisnahe Betrachtung Warum Mitarbeiter ist immer erreichbar Consumerization Mitarbeiterzufriedenheit steigt Affinität zu bestimmten Marken Warum ByoD? Unternehmensattraktivität steigt Aktuelle Geräte mit neuen Funktionen Kostenersparnis Mitarbeiter hat nur ein Gerät für Business und Privat 6

8 Warum aus Mitarbeitersicht (der eine Teil) 7

9 Warum aus Mitarbeitersicht (der andere Teil) Ständige Erreichbarkeit, ständig einen virtuellen Desktop in der Hosentasche Was kontrolliert der Arbeitgeber (auch private Inhalte) Was ist mit Softwarelizenzen 8

10 ByoD Überlegungen der TDS 9

11 Überlegungen der TDS Warum: Attraktivität des Unternehmens steigern und für eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit sorgen Umfrage: Mitarbeiterumfrage Mitarbeiter nutzen privat Smartphones der neusten Generation Mitarbeiter müssen 2 Devices mit sich tragen das geschäftliche bleibt zu Hause Mitarbeiter wollen immer online sein und Apps nutzen können Ergebnis: ByoD wäre die Lösung, denn Jeder Mitarbeiter hat das Gerät mit welchem er sich am besten auskennt (Consumerization) Jeder Mitarbeiter ist immer erreichbar Jeder Mitarbeiter hat ein Gerät und kann dies privat (Apps) als auch für das Business nutzen Einsparungen an Hardwarekosten 10

12 Überlegungen der TDS - Die Herausforderung und Fragen Sicherheit und Bequemlichkeit widersprechen sich Mitarbeiter wollen durch ByoD Bequemlichkeit erreichen Sicherheit soll aber aufrecht gehalten werden Entstehen Unschärfen im Informationsverbund und der Sicherheit? Mitarbeiter wollen Apps nutzen Was ist, gerade unter Android, mit Malware? Apps die auf das Adressbuch zugreifen? Mitarbeiter wollen Freiheiten Social Media, Cloud Was ist mit Unternehmensdaten welche in soziale Netze, Clouds, etc. wandern könnten durch unsicher Apps oder Fehlverhalten 11

13 Überlegungen der TDS - Die Herausforderung und Fragen und Feststellungen Wer bietet den Support für ByoD? Was ist mit defekten ByoD und woher kommt Ersatz? Welche ByoD werden zugelassen? Jedes Gerät, bzw. nach jedem Systemupdate muss neu geprüft werden Wie wird erkannt und erzwungen das Updates installiert werden Wer hat einen Überblick welche Apps genutzt werden und welche ein potenzielles Risiko darstellen Private Nummer ist dann Business Nummer (Nummernkreise kennzeichnen bis dato Firmenzugehörigkeit) Trennung der privaten und Business Daten muss möglich sein Evaluierung der passenden MDM Lösung Mitarbeiter wollen aber teilweise keine MDM Lösung und Steuerung des privaten Geräts durch die Firma Unbekannt hohe Supportaufwände durch unbekannte Endgerätestruktur 12 Optimierter IT Einkauf schwierig (vereinzelte Anschaffungen in kleineren Mengen zu höheren Preisen)

14 Überlegungen der TDS eine Lösung Anschaffung von aktuellen Smartphones durch die TDS mit must have Faktor Jeder Mitarbeiter könnte dann ein aktuelles Smartphone erhalten Nutzung von Exchange und ActiveSync Nutzung einer MDM Lösung zur feineren Granulierung Für die private Nutzung ein Muss zur Trennung der Bereiche 13

15 Überlegungen der TDS - PoC PoC mit einer Auswahl an gängigen Smartphonemodellen (Samsung Galaxy S2/S3, Apple iphone 4S und 5, Nokia Lumia mit Windows) Anbindung über ActiveSync Zu wenige Policies Keine Trennung zwischen Business und Privat Kosten einer MDM Lösung im Verhältnis zu vorhandenen BlackBerry Server hoch Keine Prio1 Mails (Alarmierung in der Bereitschaft) 14

16 ByoD Keine Revolution, eine Evolution in der Praxis Evolution Revolution : Veränderung der vererbbaren Merkmale von Generationen : Umsturz, Veränderung, Neuerung 15

17 Keine Revolution eine Evolution Vorab: Wir machen kein ByoD 16

18 Keine Revolution eine Evolution Verbleib bei BlackBerry mit neuer Infrastruktur Attraktivität des Unternehmens steigern und für eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit sorgen Mitarbeiter ist immer erreichbar Nutzung von Apps erlauben Private Nutzung erlauben Must have - BlackBerry Z10 Evolution durch Verbleib beim alten Smartphone-Anbieter und Nutzung der veränderten, an den Markt angepassten, Smartphones mit zentraler, und durch internes vorhandenes know-how betreibarer zentraler Lösung. 17

19 Keine Revolution eine Evolution Warum Verbleib bei BlackBerry mit neuer Infrastruktur Wir sichern unsere Laptops und Infrastruktur ab Alle Systeme gehärtet Kein Adminaccount, Virenscanner, Firewall, keine Möglichkeit Software zu installieren, USB Devices geregelt Zugriff von extern auf Unternehmensdaten (auch Mail) nur mittels 2-Faktor Authentifizierung (Token) und Prüfung auf TDS Client Sicherheitsschiefstand durch ByoD Benutzer darf alles Keine Kontrolle über die Programme Zugriff auf Unternehmensdaten ohne Einwahl oder weitere Zugriffsregularien 18

20 Keine Revolution eine Evolution BlackBerry10 Z10 attraktiv Z10 sicher durch Trennung der Bereiche Privat und Business (BlackBerry Balance) Mit unterschiedlichen Kennwörtern und unterschiedlicher Sperrzeiten Keine Interaktion (Austausch von Daten) möglich Z Apps vorhanden Prio1 Alarmierung möglich (kommt) Sicherer zentraler Betrieb durch BES10 Server Zentrales ausrollen von Policies Über den Business Bereich potenzielle Möglichkeit später direkt auf TDS interne Informationen zuzugreifen 19

21 Keine Revolution eine Evolution BlackBerry10 Policy (Auszug) Zwei Geräte in einem Gerät: Privat und Business Um in den kritischen Businessbereich zu wechseln müssen 3 Kennwörter bekannt sein (PIN, privater Bereich und Businessbereich) Austausch von Dokumenten zwischen den Bereichen ist nicht möglich Nach max. 10 falschen Logins wird das Gerät gelöscht (wipe) Nach max. 5 Minuten sperrt sich das Gerät, nach max. 2 Minuten sperrt sich der Businessbereich Nur bestimmte Buetoothprofile aktiviert (BSI Richtlinie!) Kein Zugriff auf Clouds aus dem Businessbereich Kein öffnen von Links in Business s im privaten Browser Aktuell keine AV Lösung da Malware bis dato kein Problem darstellt Umfangreiche, verständliche SmartPhone Policy welche Mitarbeiter vor Erhalt des Endgeräts erhalten 20

22 Keine Revolution eine Evolution Die Zukunft Zugriff auf TDS interne Systeme über BlackBerry Balance (Business Bereich mit erweiterter Authentifizierung) Schnelle Annahme von Tickets (Störungen/ Security) in der Bereitschaft Schneller Zugriff auf interne Informationen zu Alarmen Entwicklung von eigenen Apps und Verteilung über den eigenen BB Softwareshop Steuerung von automatisierten Prozessen Provisionierung Jobs neu starten, wieder anstarten NFC zur Öffnung von Bürotüren? 21

23 ByoD - Resümee ByoD ist interessant, aber für Firmen mit sensiblen Daten nicht geeignet ByoD hat nicht die oftmals genannte Kostenersparnis ByoD verführt Benutzer während der Arbeit privates zu tun Sicherheitsprobleme sind programmiert Alternative: CyoD Man muss mit der Zeit gehen, dies kann aber nicht auf Kosten der Sicherheit geschehen, auch diese muss sich an die Zeiten anpassen. Unser Wissen, die Informationen und Daten sind schützenswert, das ist die Währung des Internetzeitalters. 22

24 Optional: Bild im Hintergrund einfügen 23

25 24

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