Internationales Strafrecht

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1 Fakultät für Rechtswissenschaft Vorlesungsreihe Internationales Strafrecht Schrifftliche Arbeit im Rahmen des Magisterstudiums Strafrechtlicher Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Union und der Russischen Föderation Rechtsvergleiche Analyse der Betrugsbekämpfung Verfasserin: Shklyaruk Maria Prüfer: Prof. Dr. Rainer Keller Bearbeitungsfrist: Hamburg 2011

2 Legal notice СС BY Strafrechtlicher Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Union und der Russischen Föderation von Shklyaruk Maria steht unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Unported Lizenz. Произведение «Strafrechtlicher Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Union und der Russischen Föderation» автора Shklyaruk Maria, публикуется на условиях лицензии Creative Commons Attribution (Атрибуция) 3.0 Непортированная. II

3 Inhaltverzeichnis III Abkürzungsverzeichnis V Literaturverzeichnis VII A. Einführung 1 B. Europäisches Strafrecht 2 I. Begriff des europäischen Strafrechts 2 1. Begriff des europäischen Strafrechts vor Vertrag von II. III. Lissabon 2 2. Corpus Juris 4 3. Begriff des europäischen Strafrechts nach dem Vertrag von Lissabon 4 Rechtlichen Grundlagen des europäischen Strafrechts in der Bereich Schutz der finanziellen Interessen der EU 6 Der Bereich Schutz der finanziellen Interessen der EU als Grund für den Rechtsvergleichung mit dem russischen Strafrecht C. Schutz der finanziellen Interessen von EU und RF in materiellem Strafrecht I. Betrug im Bereich Schutz der finanziellen Interessen der EU und die Umsetzung des Tatbestands in nationale Rechte der Mitgliedstaaten (am Beispiel Deutschlands) 9 1. Betrug nach PIF-Übereinkommen 9 2. Die Straftatbestände zum Nachteil der finanziellen Interessen der EU in Deutschland 11 a. 263 und 264 StGB 11 b. 370 AO 13 II. Straftaten zum Nachteil der finanziellen Interessen der RF Haushalt der RF Tatbestände im russischen Strafrecht 14 a. Art. 159, 160 und RusStGB 15 b. Art RusStGB 16 III. Zusammenfassung und Rechtsvergleichung 16 D. Strafrechtlich relevante Tätigkeit von OLAF und der zuständigen Behörden in Russland im Bereich Schutz der finanziellen Interessen 17 I. Strafrechtlich relevante Vorschriften für die Tätigkeit 17 des OLAF 1. Rechtliche Grundlagen Strafrechtlich relevante Tätigkeit Befugnisse des OLAF Begrenzung der Befugnisse Der Abschlussbericht und seine Anfechtbarkeit Zwischenergebnis 24 II. Strafrechtlich relevante Tätigkeit von zuständigen Behörde in Russland Vorschriften des russischen Rechts über die Vor - Untersuchung Die Beweismittel nach russischem Strafprozessrecht III

4 3. Tätigkeit der Polizei 26 a. Rechtliche Grundlagen 26 b. Strafrechtlich relevante Tätigkeit und Befugnisse 26 c. Anfechtbarkeit des Polizeihandelns 27 d. Zulässigkeit der Ergebnisse Tätigkeit der Steuerbehörden 28 a. Rechtliche Grundlagen 28 b. Befugnisse von Steuerbehörden 28 c. Begrenzung der Befugnisse 29 d. Die Abschlussakte und die Abschlussentscheidung sowie ihre Anfechtbarkeit 30 e. Zulässigkeit der Abschlussentscheidung im Strafprozess Tätigkeit von dem Rosfinnadzor 31 a. Rechtliche Grundlagen 31 b. Befugnisse vom Rosfinnadzor 31 c. Festlegung der Ergebnisse 32 d. Anfechtbarkeit des Aktes 32 e. Zulässigkeit der Ergebnisse im Strafprozess Zusammenfassung 32 E. Fazit 33 IV

5 Abkürzungsverzeichnis ABl. Abs. Absch. AEUV AO Art. BK RF bzw. Amtsblatt Absatz Abschnitt Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union Abgabeordnung Artikel Bûdžetnyj kodeks Rossijskoj Federacii (Haushaltsgesetzbuch) beziehungsweise d. h. das heißt GRCh Charta der Grundrechte der Europäischen Union vom 12.Dezember 2007 EGV Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft i. d. F. bis EG-FinSchG Gesetz zu dem Übereinkommen vom 26. Juli 1995 über den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften EGFinSchAProtG Gesetz zu dem Protokoll vom 29. November 1996 aufgrund von Artikel K.3 des Vertrags über die Europäische Union betreffend die Auslegung des Übereinkommens über den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften durch den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften im Wege der Vorabentscheidung einschl. EMRK EuGH EUV Fn. FZ gem. einschließlich Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten, i. d. F. vom 22. Oktober 2010 Europäischer Gerichtshof Vertrag über die Europäische Union i. d. F. vom Fußnote Federal'nyj zakon (Bundesgesetz in RF) gemäß h. M. herrschende Meinung V

6 i. S. d. im Sinne des i. d. F. in der Fassung Kap. KoAP RF Kapitel Kodeks Rossijskoj Federacii ob administrativnyh Pravonarušeniâh (Gesetzbuch über ordnungswidrige Delikte) NK RFNalogovyj kodeks Rossijskoj Federacii (Steuergesetztbuch) Nr. OLAF RF Rn. Rs. RusStGB RusStPO Slg. Nummer Europäisches Amt für Betrugsbekämpfung Russische Föderation Randnummer Rechtsprechung Strafgesetzbuch der Russischen Föderation Strafprozessordnung der Russische Föderation Sammlung der Entscheidungen des Europäischen sog. sogenannte (-r, -n ) St. StGB Stat'â (Artikel) Strafgesetzbuch T. Teil ( Čast' - Kapitel im Artikel in den russischen Gesetzen) VI

7 Literaturverzeichnis Altenhoff, Gerswid Die Durchführung von Kontrollen durch das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) im Vereinigten Königreich. Mendel Verlag, 2005 (zitiert: Altenhoff, S.) Ambos, Kai Internationales Strafrecht, Beck München, 2011 (zitiert: Ambos (2011),, Rn.) Аrbitražnyj processual'nyj kodeks Rossijskoj Federacii Аrbitražnyj processual'nyj kodeks Federacii von Nr. 95-FZ. Rossijskoj In: "Sobranie zakonodatel'stva RF", , Nr. 30, St Beck'scher Online-Kommentar StGB Beck'scher Online-Kommentar StGB, Hrsg: von Heintschel-Heinegg, stand (zitiert: BeckOK StGB,, Rn.) Beck'sches Steuer- und Bilanzrechtslexikon Beck'sches Steuer- und Bilanzrechtslexikon, Edition 3/11, Verlag C. H. Beck München, 2011 (zitiert: Beck'sches Steuer- und Bilanzrechtslexikon/Bearbeiter, Rn.) Berner, Andrea Die Untersuchungsbefugnisse des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF) gegenüber dem Europäischen Parlament: gleichzeitig eine Auseinandersetzung mit dem Rechtinstitut der europäischen parlamentarischen Immunität, Frankfurt am Main: Lang, 2004 (zitiert: Berner, S.) Beschluss 1999/352/EG, EGKS, Euratom Beschluss der Kommission vom 28. April 1999 zur Errichtung des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF), Amtsblatt Nr. L 136 vom (zitiert: Beschluss 1999/352/EG, Art.) Bestimmung des Plenums des Obersten Gerichts der RF von Nr. 6 Über die Rechtsprechungspraxis von Strafsachen über Bannbruch Postanovlenie Plenuma Verhovnogo suda RF von O sudebnoi praktike po delam o kontrabande (po sostojaniju na sentjabr' 2010 g. v red. postanovlenii Plenuma VS RF 23 von ) In: Rechtdatenbank Konsultant, abrufbar im Internet unter VII

8 Bestimmung des Plenums des Obersten Gerichts der RF von Nr. 23 «Über die Rechtsprechungspraxis von Strafsachen über ungesetzlichen Unternehmertum und Geldwäsche Postanovlenie Plenuma Verhovnogo suda RF von Nr. 23 O sudebnoi praktike po delam o nezakonnom predprinimatel'stve i legalizacii (otmyvanii) denezhnyh sredstv ili inogo imuwestva, priobretennyh prestupnym putem (v red. postanovlenija Plenuma VS RF 23 ot ) In: Rechtdatenbank Konsultant, abrufbar im Internet unter Billwiller, Christoph Die Befugnisse des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF) in Rahmen von Kontrollen bei Wirtschaftsbeteiligen in Portugal, EFA Schriftenreihe, Band 8, Mendel Verlag, 2002 (zitiert: Billwiller, S.) Bûdžetnyj kodeks Rossijskoj Federacii Bûdžetnyj kodeks Rossijskoj Federacii vom Nr. 145-FZ In: Sobranie zakonodatel'stva Rossijskoj Federacii, 1998, Nr. 31, St (zitiert: BK RF, Art.) Callies, Christian / Ruffert, Matthias. EUV/AEUV. Das Verfassungsrecht der Europäischen Union mit Europäischen Grundrechtcharta. Kommentar. Hrsg. Callies, Christian/Ruffert, Matthias. 4 Auflage, Beck, Munchen, 2011 (zitiert: EUV/AEUV, Kommentar/Bearbeiter, Art. Rn.) Corpus Juris Strafrechtliche Regelungen zum Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Union Corpus Juris 2000 (Fassung von Florenz) Deutsche Übersetzung von Dr. Tonio Walter Abrufbar unter ec.europa.eu/anti_fraud/green_paper/corpus/de.doc (zitiert: Corpus Juris, S.) Dannecker, Gerhard Strafrecht der Europäischen Gemeinschaften / Gerhard Dannecker Freiburg im Breisgau; Max-Planck- Institut für Ausländisches und Internationales Strafrecht, 1995 (zitiert: Dannecker, S.) Decker, Kai F. Grundrechtsschutz bei Handlungen der Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF), Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 2008 (zitiert: Decker, S.) VIII

9 Fromm, Ingo Erasmus Der strafrechtliche Schutz der Finanzinteressen der EG: die Frage der Einführung einer supranationalen Strafrechtkompetenz durch Artikel 280 IV EGV. Springer, 2004 (zitiert: Fromm, S.) Fromm, Ingo Erasmus EG-Rechtssetzungsbefugnis im Kriminalstrafrecht. Der Schutz der finanziellen Interessen der EG nach der neusten Rechtsprechung der EuGH sowie im Lissabonner Vertrag. Nomos, 2009 (zitiert: Fromm, EG-Rechtssetzungsbefugnis, S.) Gesetz Über die Polizei Federal'nyi zakon vom N 3-FZ "O policii", In: "Sobranie zakonodatel'stva RF", , Nr. 7, St (zitiert: Gesetz Über Polizei, Art.) Gesetz Über operative- und Suchtätigkeit Federal'nyi zakon vom N 144-FZ "Ob operativno-rozysknoj deâtel'nosti", In: "Sobranie zakonodatel'stva RF", , Nr. 33, St (zitiert: Gesetz Über operative- und Suchtätigkeit, Art.) Grabitz, Eberhard / Hilf, Meinhard Das Recht der Europäischen Union, Band 1, EUV/EGV, 40 Auflage, Beck, 2009 (zitiert: Grabitz/Hilf, Kommentar zum Art. EUV/EGV, Rn.) Handbuch des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts Handbuch des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts, Wabnitz/Janovsky (Hrsg), Beck München, 2 Auflage, 2007 (zitiert: Handbuch des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts, Kap., Rn.) Hecker, Bernd Europäisches Strafrecht, Online-Ausgabe, 2010 (zitiert: Hecker, (online),, Rn.) Hecker, Bernd Europäisches Strafrecht, 3 Auflage, Springer, 2010 (zitiert: Hecker, 2010,, Rn.) Hryniewicz, Elzbieta Europäisch Delikte, Europäische Rechtsgüter In: Europäisierung des Strafrechts in Polen und Deutschland rechtstaatliche Grundlagen/Jan C. Joerden. - Berlin: Duncker & Humblot, 2007 IX

10 (zitiert: Hryniewicz, S.) Kindhäuser, Urs Voraussetzungen strafbarer Korruption in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Im: Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik, 6/2011, (abrufbar im Internet unter (zitiert: Kindhäuser, Absch., Rn.) KoAP RF Kodeks Rossijskoj Federacii ob administrativnyh pravonarushenijah von Nr. 195-FZ. In: "Sobranie zakonodatel'stva RF", , Nr. 1 (Čast' 1), St. 1. (zitiert: KoAP RF, Art.) Kommentar zum RusStGB Kommetarii k Ugulovnomu Kodeksu RF, pod res. Radtschenko V.I., 2 Izdanie, M., Prospekt, 2010 (zitiert: Kommentar zum RusStGB/Autor des Kapitels, S.) Kommentar zur RusStPO Kommentarii k Ugolovno-processual'nomu kodeksu Rossijskoj Federacii, pod redakciej Mozjakova V.V., Moskva: "Kniga-Servis", 2003 (zitiert: Kommentar zur RusStPO/Autor des Kapitels, S.) Makowicz, Bartosz Untersuchungen des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung in Polen, Diss., Münster, 2008 Abrufbar im Internet unter muenster.de/servlets/derivateservlet/derivate- 4234/diss_makowicz.pdf (zitiert: Makowicz, S.) Melnikov, Helena Das russische Wirtschaftsstrafrecht. Eine rechtsvergleichende Darstellung vor dem Hintergrund deutschen Rechts. Berliner wissenschafts-verlag, 201 (zitiert: Melnikov, S.) Münchner Kommentar zum StGB und Nebenstrafrecht Münchner Kommentar zum StGB und Nebenstrafrecht, Wolfgang Joecks et. al. (Hrsg.), 2003, 2010 (zitiert: MüKo/Bearbeiter, 2003/2010,, Rn.) Nalogovyj kodeks Rossijskoj Federacii Nalogovyj kodeks Rossijskoj Federacii (chast' pervaja) von X

11 In: "Sobranie zakonodatel'stva RF", Nr. 31, , St (zitiert: NK RF, Art.) OLAF-Handbuch OLAF-Handbuch Operative Verfahren, Zusammenfassung grundlegender Anweisungen für die Mitarbeiter des OLAF. Abrufbar im Internet unter (zitiert: OLAF-Handbuch, S.) Pache, Eckhard Der Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften / von Eckhard Pache Berlin : Dunker und Humbolt, 1994 (Hamburger Studien zum europäischen und internationales Recht; Bd. 1) (zitiert: Pache, S.) PIF-Übereinkommen Übereinkommen aufgrund von Artikel K.3 des Vertrags über die Europäische Union über den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften, Amtsblatt Nr. C 316 vom 27/11/1995 S (zitiert: PIF-Übereinkommen, Art.) RusStGB Ugolovnyj kodeks Rossijskoj Federacii vom Nr. 63-FZ, In: "Sobranie zakonodatel'stva RF", , N 25, St (zitiert: RusStGB, Art.) RusStPO Ugolovno-processual'nyj kodeks Rossijskoj Federacii vom , In: "Sobranie zakonodatel'stva RF", , N 52 (ch. I), St (zitiert: RusStPO, Art.) Safferling, Christoph Internationales Strafrecht: Strafanwendungsrecht Völkerstrafrecht Europäisches Strafrecht, Berlin, Heidelberg : Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2011 (zitiert: Safferling, Int. Strafrecht (online), S.) Satzger, Helmut Internationales und Europäisches Strafrecht: Strafanwendung Europäisches Straf- und Strafverfahrensrecht Völkerstrafrecht, 5 Auflage, Baden-Baden: Nomos, 2011 (zitiert: Satzger, Rn.) XI

12 Sieber, Ulrich Europäisches Strafrecht hrsg. vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht durch Ulrich Sieber, Nomos, 1 Aufl., 2011 (zitiert: Sieber, Europäisches Strafrecht, Rn.) Strafgesetzbuch der Russischen Föderation, Übersetzung Tiegs, Heiko W.A. Strafgesetzbuch der Russischen Föderation, Sammlung ausländischer Strafgesetzbücher in deutscher Übersetzung. Band G 108, Duncker und Humblot, Berlin, 2007 Betrugsaufnahme der englischen und deutschen Strafrechts zum Schutz der EG-Finanzinteressen, Berliner wissenschafts-verlag (BWV), 2006 (zitiert: Tiegs, S.) Tittor, L.M. OLAF und die Europäisierung des Strafverfahrens, Tübingen, Univ., Diss., 2006, Online-Ressource, Abrufbar im Internet unter: idn= &dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename= pdf (zitiert: Tittor, S.) VO 1073/99 Verordnung (EG) Nr. 1073/99 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Mai 1999 über die Untersuchungen des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF), In: Amtsblatt Nr. L 136 vom (zitiert: VO 1073/99, Art.) VO 1074/99 Verordnung (Euratom) Nr. 1074/99 des Rates vom 25. Mai 1999 über die Untersuchungen des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF), In: Amtsblatt Nr. L 136 vom (zitiert: VO 1077/99, Art.) VO 2988/95 Verordnung (EG, Euratom) Nr. 2988/95 des Rates vom 18. Dezember 1995 über den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften, In: Amtsblatt Nr. L 312 vom (zitiert: VO 2988/95, Art.) Weitendorf, Stephanie Die interne Betrugsbekämpfung in den Europäischen Gemeinschaften durch das Europäische Amt für XII

13 Betrügsbekämpfung (OLAF). Eine Untersuchung unter Besonderer Berücksichtigung des Rechtsschutzes und des Bestehens von Verteidigungsrechten für Gemeinschaftsbedienstete. LIT Verlag Hamburg, 2007 (zitiert: Weitendorf, S.) Zweigert, Konrad / Kötz, Hein Einführung in die Rechtsvergleichung, 3 Auflage, Tübingen, 1996 (zitiert: Zweigert/Kötz, S.) XIII

14 A. Einführung Die Umsetzung politischer Ziele und Aufgaben ist immer sehr eng mit finanziellen Möglichkeiten verbunden und das politische Programm der Europäischen Union (im Folgenden: EU) wird durch den Haushalt in Form finanzwirksamer Rechtsbestimmungen geprägt. 1 Gem. Art. 317 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) 2 hat die Kommission die Befugnisse, einen Haushaltplan zusammen mit den Mitgliedstaaten, aber in eigener Verantwortung zu führen. Ein Eigenhaushalt bzw. eigene Finanzmittel erfordern aber auch Schutzmaßnahmen, die von der EU gewährleistet werden sollen. Klar ist, dass eine Reihe solcher Maßnahmen auch strafrechtliche Maßnahmen benutzt werden muss. 3 Gem. Art. 325 Abs. 4 AEUV beschließen das Europäische Parlament und der Europäische Rat die erforderlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Betrügereien, die sich gegen die finanziellen Interessen der Union richten. Demzufolge ist Betrugsbekämpfung einer der wichtigsten Bereiche der einheitlichen europäischen Kriminalpolitik und eine Herausforderung für die Gesetzgeber in Europa. Dabei ist in Betracht zu ziehen, dass im Gegensatz zum Völkerstrafrecht, das eine eigenständige Strafrechtsordnung mit eigenem materiellem und prozessualem Recht auf internationaler Ebene ist, europäisches Strafrecht die Gesamtheit nationaler Strafrechte, die unter dem Einfluss des Europarechts besonderen Voraussetzungen unterliegen, darstellt. 4 Im Hinblick darauf, dass die Problematik der Betrugsbekämpfung und ihrer rechtlichen Regulierung auch in Russland steht und auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und Russland sehr stark sind, wird im Folgenden eine Mikrorechtsvergleichung gemacht, also ein konkretes Rechtsproblem wird untersucht, 5 und zwar die Gestaltung der strafrechtlichen Bedingungen für den Schutz der finanziellen Interessen der EU und Russlands. Das entspricht dem Funktionalitätsprinzip 6 und 1 EUV/AEUV, Kommentar/Waldhoff, Art. 310 AEUV Rn Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union. In der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2008 (ABl. Nr. C 115 S. 47). Zuletzt geändert durch Art. 1 ÄndBeschl. 2011/199/EU vom (ABl. Nr. L 91 S. 1). 3 Hecker (online), 14, Rn Safferling, Int. Strafrecht (online), S Zweigert/Kötz, S. 4 f. 6 Zweigert/Kötz, S

15 wird in den zwei wichtigsten Aspekten vorgestellt: der Ausgestaltung der Vorschriften des materiellen Strafrechts (Kapitel C) und der Regelung der Möglichkeit, die Akten von verschiedenen Behörden, die nicht im Rahmen einer Strafverfolgung entstanden sind, in einem Strafprozess zu verwenden (Kapitel D). Auf Europaebene soll zum Vergleich die Untersuchungstätigkeit des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF) in Betracht gezogen werden. Insbesondere wird das Hauptgewicht auf die Bestimmung der Befugnisse des OLAF und die Bedeutung der Nachweise, die während der operativen Tätigkeit des OLAF erhalten wurden, gelegt. Zuerst ist aber zu untersuchen, in welchem Rahmen der Vergleich zulässig ist. Deswegen wird im ersten Kapitel die Schaffung der einheitlichen strafrechtlichen Regulierung der Betrugsbekämpfung im Rahmen der EU mit der Berücksichtigung der Frage, ob und inwieweit die Rede von dem europäischen Strafrecht sein könnte, vorgestellt. Neben rechtlichen Grundlagen wird besonders die Regulierung in Bereich Schutz der finanziellen Interessen der EU als Beispiel des europäischen Rechts vorgestellt. B. Europäisches Strafrecht I. Begriff des europäischen Strafrechts 1. Begriff des europäischen Strafrechts vor dem Vertrag von Lissabon Im engeren Sinne soll der Begriff des europäischen Strafrechts ein supranationales Strafrecht bedeuten, d. h. es sollen Regelungen existieren, in denen die hoheitliche Strafgewalt der Europäischen Union allen Bürgern der Mitgliedstaaten unmittelbar gegenübertritt. 7 Deswegen konnte vor Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon kaum die Rede von supranationalem Strafrecht sein. 8 In der sog. 3. Säule war deutlich bestimmt, dass die Mitgliedstaaten der Union keine Kompetenz zum Erlass strafrechtlicher Normen mit unmittelbarer Geltung übertragen. 9 Es gibt die Meinung in der Literatur, dass ex-art. 280 Abs. 4 EGV für den Bereich der Straftaten zum Nachteil der finanziellen Interessen der Gemeinschaft/Union eine Ausnahme darstellt und die Schaffung des 7 Ambos (2011), 9 Rn. 4 8 Sieber, Europäisches Strafrecht, 2011, 5 Rn. 1 ff. 2

16 supranationalen Strafrechts für die Betrugs- und Korruptionsbekämpfung zuließ. 10 Die Gründe dafür waren, dass die Wortlautauslegung von ex- Art. 280 Abs. 4 EGV strafrechtliche Maßnahmen nicht ausschloss 11 und Unberührtheitsklauseln 12 nur auf geltendes Strafrecht der Mitgliedstaaten ausbreite und auch partielle Strafsetzungskompetenz der EG nicht ausschloss. 13 Aber das war nicht die herrschende Meinung. 14 Nur in den letzten 10 Jahren hielt der EuGH an der Richtlinie auf Vergemeinschaftung fest, aber dies betraf nur noch den Bereich der Strafrechtvergleichung. 15 Wegen fehlender rechtlicher Materie, die einen Kern des europäischen Strafrechts i. e. S. schaffen könnte, wurde das Europäische Strafrecht vielmehr breiter definiert als ein Sammelbegriff für alle strafrechtlichen und strafverfahrensrechtlichen Normen und Praktiken, die auf das Recht und die Aktivitäten der EG/EU und des Europarats zurückgehen und zu einer weitergehenden Harmonisierung der nationalen Strafrechte führen sollen Intergouvernementale Zusammenarbeit in der dritten Säule (Polizeiliche und Justizielle Zusammenarbeit. Dieser Kompetenzbereich umfasst die in Titel VI einschl. Art. 29 Abs. 2 EUV ausdrücklich genannten Sachbereiche), die allein den Mitgliedstaaten obliegt, wobei die Beschlüsse in diesem Bereich von den Mitgliedstaaten umgesetzt werden müssen. Grabitz/Hilf, Kommentar zum Art. 29 EUV, Rn Diese Meinung vertritt Hecker, 2010,, 4 Rn. 80 ff. Auch sehr ausführlich beschrieb die Auslegung von ex-art. 280 EGV Fromm, S. 304 ff. (Hier ist auch eine detaillierte wortlautliche (Kap. 3) und systematische (Kap. 4) Auslegung von Art. 280 Abs. 4 EGV mit der Überprüfung durch historische und teleologische Erwägungen (Kap. 5) untersucht). 11 Fromm, S Die Anwendung des Strafrechts der Mitgliedstaaten und ihre Strafrechtspflege bleiben von diesen Maßnahmen unberührt. Art. 280 Abs. 4 Satz 2 EGV. 13 Fromm, S. 330 ff. und besonders nach EuGH Rs. C-176/03 (Kommission/Rat) vom Dies wurde auch so interpretiert, als sich der EuGH deutlich für die strafrechtliche Kompetenz der Organe der EG in dem Bereich des Umweltschutzes und ferner auch des Schutzes der finanziellen Interessen der EG aussprach (Fromm, EG- Rechtssetzungsbefugnis, 2009, S.29 ff.). 14 Mehr dazu in Satzger, 7, Rn. 2 ff., 8, Rn. 16 ff. Auch EuGH, Rs. C-440/05 (Kommission/Rat) (abrufbar unter hat die Art. 4 und 6 des Rahmenbeschlusses 2005/667, die Art und Maß der strafrechtlichen Sanktionen betreffen, für nichtig erklärt, weil die Bestimmungen nicht in die Zuständigkeit der Gemeinschaft fallen. Zu beachten nach Ansicht der Verfasserin ist aber, dass im Rahmen der Strafrechtvergleichung EuGH auch in dieser Entscheidung für Vergemeinschaftung eintrat und das Recht der EU, Verpflichtung der Mitgliedstaaten, bestimmte Handlungen als Straftaten umzusetzen, anerkannt wurde. Nur wegen der Untrennbarkeit der Normen der ganze Rahmenbeschluss für nichtig erklärt wurde. 15 EuGH, Rs. C-440/05 (Kommission/Rat). 16 MüKo/Ambros vor 3-7, Rn. 7. 3

17 Wichtigste Bestandteile des europäischen Strafrechts waren die Assimilierung durch Verweisungstechnik, die Anweisung zur Harmonisierung nationaler Gesetze, 17 die Aufnahme gemeinschaftsbezogener Schutzgüter ins nationale Strafrecht, 18 die Zusammenarbeit im Rahmen der 3. Säule 19 strafrechtliche Spezialabkommen Corpus Juris sowie zahlreiche Damit die Situation vor dem Vertrag von Lissabon vollständig präsentiert wird, muss auch das Corpus Juris genannt werden, das auf Initiative der Europäischen Kommission eine Sachverständigengruppe unter der Leitung von Mireille Delmas-Marty 1995 bis 1996 erarbeitet hat. Corpus Juris, auch bezeichnet als die Fassung von Florenz, ist dem Europäischen Parlament 1999 vorgestellt worden und stellt die Sammlung von Vorschriften des materiellen Strafrechts und prozessualen Strafverfahrensrechts dar, die für den Schutz der finanziellen Interessen der EG zugeschrieben werden. Es war der Versuch, einheitliches Recht zu schaffen. Diese Fassung 21 wurde als Rechtsgrund nie umgesetzt, aber ist bis heute nicht endgültig abgeschrieben und könnte eine Rolle in der folgenden Entwicklung spielen Begriff europäisches Strafrecht nach dem Vertrag von Lissabon Bis heute gilt als allgemein anerkannter Sammelbegriff folgender: das europäische Recht ist eine Rechtsmaterie eigener Art, die sowohl strafrechtsrelevantes Unionsrecht, regionales Völkerrecht als auch das hiervon beeinflusste nationale Strafrecht umfasst Art. 94 ff. EGV. 18 z. B. PIF-Übereinkommen und 264 Abs. 7 Nr. 2 StGB. 19 z. B. Europol. 20 z. B. Übereinkommen über Geldwäsche sowie Ermittlung, Beschlagnahme und Einziehung von Erträgen aus Straftaten vom oder Strafrechtsübereinkommen über Korruption vom Es existieren 20 materiellestrafrechtliche Abkommen des Europarats (Ambos (2011), 11, Rn. 2 ff.) 21 Das Corpus Juris sieht Straftatbestände, Sanktionen und einen Allgemeinen Teil vor. In dem verfahrensrechtlichen Teil wird die Schaffung einer Europäischen Staatsanwaltschaft und eines Freiheitsrichters vorgeschlagen. Als Straftatbestände wurden die acht folgenden formuliert: Betrügereien zum Nachteil des Gemeinschaftshaushalts und gleichgestellte Delikte (Art. 1); Betrügereien bei der Erteilung von Aufträgen (Art. 2); Geldwäsche und Hehlerei (Art. 3); Bildung einer kriminellen Vereinigung (Art. 4); Bestechung und Bestechlichkeit (Art. 5); Amtspflichtverletzung (Art. 6); Amtsmissbrauch (Art. 7); Bruch des Dienstgeheimnisses (Art. 8). 22 EUV/AEUV, Kommentar/Waldhoff, Art. 325 AEUV, Rn Vgl. Ambos (2011), 9 Rn. 13 ff., Hecker (online) 1, Rn. 5. 4

18 Für das Ziel dieser Arbeit ist aber wichtig darzustellen, was in den letzten Jahren geändert wurde, und insbesondere, wie die Situation nach dem aussieht, als der Vertrag von Lissabon in Kraft trat. Gemäß Art. 325 Abs. 4 AEUV haben das Europäische Parlament und der Rat das Recht und die Befugnisse die erforderlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Betrügereien zu beschließen, die sich gegen die finanziellen Interessen der Union richten. Art. 325 AEUV 24 (4) Zur Gewährleistung eines effektiven und gleichwertigen Schutzes in den Mitgliedstaaten sowie in den Organen, Einrichtungen und sonstigen Stellen der Union beschließen das Europäische Parlament und der Rat gemäß dem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren nach Anhörung des Rechnungshofs die erforderlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Betrügereien, die sich gegen die finanziellen Interessen der Union richten. Diese erforderlichen Maßnahmen können im Wege des ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens (Art. 289, 294 AEUV) festgelegt werden, das bedeutet, dass die Verordnungen mit den Vorschriften des Strafrechts (auch im engeren Sinne des materiellen Strafrechts) erlassen werden dürfen. 25 Anders gesagt lässt das sogar die Schaffung unmittelbar geltender europäischer Straftatbestände zu 26 und stellt einen großen Schritt zum echten europäischen Strafrecht dar. 27 Aber bis heute ist kein Straftatbestand nach einer Verordnung bestimmt. Deswegen ist nach heutigem Zustand zuzustimmen, dass die Tendenz nicht auf dem Weg der unmittelbaren Schaffung des materiellen Strafrechts liegt, sondern in dem Bereich weiterer Harmonisierung, Systematisierung und der einheitlichen Anwendung in ganz Europa. 28 Die Besonderheit des zu betrachtenden Bereiches in der möglichen zukünftigen Entwicklung wird in Abschnitt III dieses Kapitels vorgestellt. 24 Auslegung des Art. 325 Abs. 4 in Fromm, EG-Rechtsetzungsbefugnis, 2009, S Vgl. Sieber, Europäisches Strafrecht, 5, Rn. 6, auch Hecker (online), 14, Rn. 33 f. 26 Vgl. Hecker (online), 1, Rn Vgl. Ambos (2011), 9, Rn. 8, Fromm, EG-Rechtssetzungsbefugnis, 2009, S. 73 f., EUV/AEUV, Kommentar/Waldhoff, Art. 325 AEUV, Rn Über das Prinzip der Europäisierung des Strafrechts und die unionskonforme Auslegung siehe z. B. Safferling, Int. Strafrecht (online), 11, Rn. 11 ff. 5

19 II. Rechtliche Grundlage des europäischen Strafrechts in dem Bereich Schutz der finanziellen Interessen der Union Die Rechtsgrundlage für das europäische Strafrecht sind die unmittelbar oder mittelbar betreffenden Normen des Unionsrechts (EUV, AEUV, GRCh) 29, des regionalen Völkerrechts (EMRK, Konventionen) und des Sekundärrechts (Richtlinien, Verordnungen, Rahmenbeschlüsse, Übereinkommen) der supranationalen und internationalen Organisationen Europas (namentlich EU, Europäische Atomgemeinschaft (Euratom), Europarat, OECD) und es umfasst das Europäische Strafrecht der durch Primär- und Sekundärrecht in vielfältiger Weise überlagerten Vorschriften des innerstaatlichen Strafrechts. 30 Allerdings sind Grundkörper des Europäischen Strafrechts bis heute alle Straf- und Strafverfahrensrechte der europäischen Staaten. 31 Als die Vorschriften zu bestimmten Delikten zum Nachteil der finanziellen Interessen der EU hat das PIF-Übereinkommen 32 mit zusätzlichen Protokollen und dem Protokoll zu seiner Auslegung besondere Bedeutung. 33 Die Frage der Schaffung des prozessualen Strafrechts ist noch komplizierter als die des materiellen Strafrechts. Art. 86 AEUV ist die Grundlage für die Errichtung der Europäischen Staatsanwaltschaft (im Folgenden: EStA) und sieht vor, dass Ermittlungsverfahren bezüglich Straftaten gegen finanzielle Interessen der EU durch die EStA geleitet werden sollen. 34 Früher wurde im Grundbuch 35 das Prinzip der gegenseitigen Anerkennung in dem strafverfahrensrechtlichen Bereich erhoben, das sehr stark bis heute diskutiert wird. 36 Dieses Prinzip stellt 29 Eine besondere Rolle spielen Art. 67, 82 ff. AEUV. 30 Hecker (online), 1, Rn Hecker (online), 1, Rn Übereinkommen über den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften. 33 Protokoll vom 29. November 1996 aufgrund von Artikel K.3 des Vertrags über die Europäische Union betreffend die Auslegung des Übereinkommens über den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften durch den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften im Wege der Vorabentscheidung. 34 Mehr dazu in Ambos (2011) 13, Rn. 19 ff. Nach Hecker (online) 14, Rn. 49 könnte die Gestaltung der Europastraftaten im engen Sinne von einer nach Art. 86 AEUV einzurichtenden Europäischen Staatsanwaltschaft verfolgt werden. 35 Solcher Vorschlag war in dem Grünbuch zum strafrechtlichen Schutz der finanziellen Interessen der EG und zur Schaffung einer Europäischen Staatsanwaltschaft gemacht worden (KOM(2001) 715 endg. (abrufbar im Internet auf der Homepage der Kommission unter dessen Konzept auf Corpus Juris basierte. 36 Mehr dazu in Hecker (online), 14, Rn. 39 ff., Ambos (2011) 13, Rn. 19 ff. 6

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