Ökokonten und Kompensationsflächenpools in der Bauleitplanung und der Fachplanung

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1 Ökokonten und Kompensationsflächenpools in der Bauleitplanung und der Fachplanung Anforderungen Erfahrungen Handlungsempfehlungen Von Dipl.-Geograph Dr. Werner Dieter Spang Spang. Fischer. Natzschka. Partnerschaft Landschaftsarchitekten - Biologen - Geographen, Walldorf und Dipl.-Geograph Dr. Sven Reiter Straßenbauamt Güstrow Unter Mitarbeit von Elke Höpfner-Toussaint, Regierungspräsidium Freiburg; Dr.-Ing. Holger Keppel, Baudezernat der Stadt Rottenburg; Andreas Pflug, Umweltschutzamt des Bodenseekreises; Dr. Thomas Ratz, Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz; Sabine Rommel, Mainz; Manfred Schmidt-Lüttmann, Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg; Burkhard Schneider, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BlmA), Stralsund; Eberhard Veith, Naturland Ökoflächen-Management GmbH, Saarbrücken; Hugo Wagner, Vermessungsamt der Stadt Mainz und Dr. Michael Wormer, IFOK Institut für Organisationskommunikation, Bensheim ERICH SCHMIDT VERLAG

2 Vorwort 5 Inhaltsverzeichnis 7 Autorenverzeichnis 13 Abkürzungsverzeichnis 15 1 Einleitung 19 2 Definitionen und Eingangsplädoyer Die Vielfalt der Begriffe Ein Plädoyer für Kompensationsflächenpools und Ökokonten 23 3 Grundlagen und Rahmenbedingungen Gesetzliche Grundlagen in der Bauleitplanung Gesetzliche Grundlagen in der Fachplanung Optimierung der Eingriffsregelung durch Flexibilisierung Exkurs: Internationale Wege der Eingriffsfolgenbewältigung Vergleich zwischen deutschen und internationalen Regelungen Beispiel: Wetland Mitigation Banking Naturschutzfachliche Anforderungen Exkurs: Inselökologie Grundlagen Konsequenzen Fazit Administrativ-organisatorische Anforderungen 44 4 Kompensationsermittlung Bewertungsmodelle Verzinsung 51 7

3 5 Kommunikative Potenziale bei Einführung und Betrieb eines Ökokontos (MICHAEL WORMER) Erfahrungen in Baden-Württemberg Empfehlungen Das positive Image des Ökokontos nutzen Frühzeitig, transparent und zielgruppenspezifisch informieren Kommunikation in beide Richtungen ermöglichen Neue Medien nutzen Die richtige Beteiligungsmethode wählen Breite Beteiligung ermöglichen und strategische Partner gewinnnen Externen Sachverstand einbinden Nachhaltige Entwicklung, neue Perspektiven 58 6 Flächenbevorratung mit Konzept - Kompensationsflächenpools, Ökokonten und ihre Organisation Kommunale Poollösungen Die Eingriffsregelung in der Bauleitplanung - Vorgehensweise Vorgehensweise bei der Einfuhrung eines kommunalen Kompensationsflächenpools oder Ökokontos Interkommunale und regionale Poollösungen Trägerschaft und Verbreitung Gründe für die Einrichtung und Vorteile Weitere Charakterisierungsparameter Konzeptionelle Grundlagen Flächensicherung Nutzungs-und Unterhaltungskonzepte, Nachkontrollen Finanzierung Effizienzvergleich mit kommunalen Pools 77 7 Synergieeffekte mit anderen Planungsinstrumenten Regionalplanung Landschaftsplanung Fachliche und rechtliche Rahmenbedingungen Defizite der Landschaftsplanung Zusammenfassende Wertung 83

4 7.3 Agrarstrukturelle Planung Grünflächenplanung Strategische Umweltprüfung 91 8 Sicherung, Unterhaltung, Dokumentation und Kontrolle von Ökokonto- und Poolflächen Dauer der Unterhaltung von Kompensationsmaßnahmen Sicherung und Finanzierung von Kompensationsmaßnahmen Allgemeines Bauleitplanung Fachplanung Effiziente Dokumentation: Kompensationsflächenkataster Erfolgskontrolle, Monitoring (Mindest-)Flächengrößen Erfahrungen mit Ökokonten und Kompensationsflächenpools in der Bauleitplanung -Fallbeispiele Wer soll das bezahlen? - Das Mainzer Modell zur Umsetzung und Refinanzierung der Ausgleichsverpflichtung in der Bauleitplanung (SABINE ROMMEL & HUGO WAGNER) Einleitung Räumliche, planerische und strukturelle Rahmenbedingungen für das Ausgleichsmanagement in Mainz Stärken und Schwächen des Ökokontos Mainzer Modell zur Beschaffung sowie Sicherstellung von Herstellung und Unterhaltung der Anlagen Alternative Umsetzung von landespflegerischen Ersatzflächen (LEF) durch private Träger Parallelbemühungen: sozialgerechte Bodennutzung durch städtebauliche Verträge Fazit Das Ökokonto-Modell der Stadt Rottenburg am Neckar - Ein innovativer Beitrag zur Umsetzung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung in der Bauleitplanung (HOLGER KEPPEL) Einführung Die Einrichtung eines Ökokontos 141

5 9.2.3 Grundzüge des Rottenburger Modells Eingriffserfassung und Kompensationsermittlung Wiederherstellungskostenansatz Praktische Umsetzung Das Ökokonto im Bodenseekreis - Einführung, Bewertungssystem, Dokumentation (ANDREAS PFLUG ) Der Weg Das Bewertungssystem Das Ökokonto Fazit Erfahrungen mit dem Ökokonto in Rheinland-Pfalz (THOMAS RÄTZ) Umsetzung der Eingriffsregelung im Rahmen der Bauleitplanung Erfahrungen Fazit und Ausblick Das Projekt Ökokonto in Baden-Württemberg" - Umsetzung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung in der Bauleitplanung (MANFRED SCHMIDT-LÜTTMANN) Ausgangsbedingungen und Zielsetzung Vorklärungen und Projektdesign Phase I: Ermittlung des Bedarfs Phase II: Einrichten des Erfahrungsaustausche und Entwicklung des Informations- und Serviceangebots Phase III: Überführung des Informationsangebots in den Routinebetrieb und Fortführung des Erfahrungsaustauschs Ausblick Resümee Erfahrungen mit Ökokonten und Kompensationsflächenpools in der Fachplanung - Fallbeispiele Erfahrungen aus der Anwendungspraxis des saarländischen Ökokonto-Erlasses (EBERHARD VEITH) Der Ökokonto-Erlass und die Naturland Ökoflächen- Management GmbH (OFM) Wie wird die Ökokonto-Regelung konkret umgesetzt? Vorgehensweise Finanzierung und Vermarktung

6 Leitfaden Eingriffsbewertung Aufwertungsfaktoren Beispiele Erfahrungen Das Grünkonzept Rheintalbahn - Strategische Partnerschaft von Poolakteuren und Bildung von Gewinnerallianzen (ELKE HÖPFNER-TOUSSAINT) Die Planung Der Regierungspräsident als Anwalt der Region" Die Allianz: Das Grünkonzept Rheintalbahn Die Eingriffssituation Der naturschutzrechtliche Ausgleich im klassischen Verfahren Die Zielsetzung und Motivation der Initiative Grünkonzept Rheintalbahn" Vorgehen/Verfahren/Ablauf/Beteiligte Die Projektvorschläge Prüfschritte Auswahlkriterien / Abschichtung Erste Ergebnisse Die Einbindung der Maßnahmen in den Landschaftspflegerischen Begleitplan Bewertung des Projekts Das Ökokonto- und Kompensationsflächenpool-Konzept des Straßenbauamtes Güstrow (SVEN REITER) Einleitung Planerisches Zielkonzept für das Kompensationsmanagement Bedarfsanalyse Kompensationsmanagement (Ausgleich und Ersatz) Stärken-/ Schwächen-Analyse Resümee Ausblick Sicherung und langfristige Unterhaltung von Kompensationsflächen durch die Bundesforstverwaltung (BURKHARD SCHNEIDER) Einführung Probleme und Defizite bei der nachhaltigen Funktionssicherung von Kompensationsmaßnahmen

7 Lösungsansätze für eine nachhaltige Funktionssicherung von Kompensationsmaßnahmen Nachhaltige Funktionssicherung von Kompensationsflächen durch den Bundesforst Projektbeispiele Zusammenfassung und Resümee Gegenstand und Ziel der Eingriffsregelung Vollzugsprobleme der Eingriffsregelung Flexibilisierung der Eingriffsregelung Vorteile der Flexibilisierung für den Menschen und die Natur Werkzeuge der Flexibilisierung: Kompensationsflächenpool und Ökokonto Besondere Strategien für die Fachplanung Besorgnis durch die Flexibilisierung der Eingriffsregelung Vorgehensweise bei der Einrichtung von Kompensationsflächenpools Bedarfsanalyse Flächenauswahl Flächenbevorratung Sicherung von Kompensationsflächen Pflege- und Unterhaltung von Kompensationsflächen Zuordnung von Kompensationsmaßnahmen und -flächen zu Eingriffen Dokumentation: Kompensationsflächenkataster Standardisierung der Bewertung Administrativ-organisatorische Anforderungen Schlussstatement Literaturverzeichnis Stichwortverzeichnis

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