Info 1/13. Verein der Leitenden Spitalärzte der Schweiz (VLSS) Association des Médecins Dirigeants d Hôpitaux de Suisse (AMDHS) Editorial

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1 Verein der Leitenden Spitalärzte der Schweiz (VLSS) Association des Médecins Dirigeants d Hôpitaux de Suisse (AMDHS) Info 1/13 Editorial Entlöhnung von Kader - ärztinnen und Kaderärzten in der Schweiz: Quo Vadis? Anlässlich der Tagung der FMH «SwissDRG und variable Leistungslöhne für Spitalärzte» vom 29. Mai 2013 in Bern hat Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Margrit Osterloh (Prof. of Management Science, Warwick Business School, UK) zum Thema «Variabler Leistungslohn. Kontraproduktiv für Spitalärzte» gesprochen. Sie hat aus wissenschaft - licher Sicht aufgezeigt, dass «pay for performance» (P4P) bzw. Bonizahlungen für Chefärztinnen und Leitende Ärzte (nachfolgend: Kaderärzte), welche an die Anzahl Eingriffe und an den Umsatz der Klinik im verantwortlichen Bereich des Kaderarztes geknüpft sind, eher kontraproduktiv sind. Die besten Resultate für ihre Patientinnen und Pa - tienten erreichen demzufolge erfahrungsgemäss nicht Kaderärzte mit möglichst hohen, variablen Boni, sondern mit möglichst hohem Fixlohnanteil, bei denen die intrinsische Motivation im Vordergrund steht. Umsatz und Rendite dürfen zwar unter dem Titel «Leistungs - lohnkomponente» mitberücksichtigt werden, sollten aber von untergeordneter Bedeutung für das erzielbare Gesamteinkommen sein. Prof. Osterloh spricht sich in diesem Zusammenhang auch dezidiert für die Auf recht - erhaltung oder Wiedereinführung des jährlich kontinuierlichen Erfahrungsanstieges beim Fixlohn aus. Was bis vor einigen Jahren üblich war und neuerdings als überholt gilt, ist also noch lange nicht vom Tisch. Nicht primär in Leistungslohnkomponenten übertragbare Qualitätsfaktoren, sondern allenfalls im Rahmen der Diskussion des Erfahrungsanstieges zu berücksichtigende Qualitätsindikatoren bringen mehr. Solche In - strumente vor allem der Output-Kontrolle (Ergebnis), der Prozess-Kontrolle (Einhaltung von Standards/ärzt - liche Sorgfaltspflicht) sowie der Input-Kontrolle (Se lek - tion und Sozialisation der Mitarbeiter) sind wichtig. Im Erfolgsfall sind bessere Resultate zu Gunsten der Patientinnen und Patienten zu erwarten, auch wenn le - diglich mit symbolischen Belohnungen und Auszeich - nungen gearbeitet wird. Das hohe Ansehen der Ärzteschaft, insbesondere auch der Kaderärzte, im Vergleich zu anderen Berufs grup - pen, ist unmittelbar an die Nichtkorrumpierbarkeit ärztlichen Handelns geknüpft. Es ist folglich nicht verwunderlich, dass Kaderärzte unbelasteter und tendenziell besser zum Wohle ihrer Patienten handeln, wenn sie nicht ständig mit berufsethischen Konflikten belastet sind. Auch die Patientinnen und Patienten und die Öffentlichkeit wollen deshalb zu Recht keine Bonis für Kaderärzte. Jens Hollmann hat am letztjährigen Mitgliederanlass zu Recht darauf hingewiesen, dass sich der Widerspruch Rendite und Patientenwohl nur auflösen lässt, wenn die medizinischen und ökonomischen Entscheidungsträger ebenbürtig sind. Dieser Teamgedanke ist aus dem Gleichgewicht geraten, indem Kaderärzte oft nicht mehr in der Spitalleitung sind und nicht mehr an den Lohnmodellen der Spitalträgerschaft mitarbeiten. Eine Kombination von Fixlohnanteilen und variablen Lohnbestandteilen ist zwar nicht ausgeschlossen. Solche Entschädigungsmodelle müssen aber sorgfältig und mit Augenmass ausgearbeitet und implementiert werden, damit nicht falsche Anreize gesetzt werden. Der variable Lohnbestandteil sollte eher gering sein und an effektiv erbrachte eigene Leistungen anknüpfen. Gemäss Frau Prof. Hollmann ist zum Beispiel nichts gegen ärztliche Honorare bei Privatpatienten auszu - setzen. Solche Gebühren sind keine Boni! Variable leistungsabhängige Lohnbestandteile, welche vom Betriebsergebnis abhängen und einer kompli - zierten Umverteilung unterliegen, sind stattdessen abzulehnen. Der VLSS ist gegen die Umverteilung von Honoraren zu Boni, denn wir wollen auch in Zukunft zufriedene Kaderärzte, welche ihre Mitarbeiter moti - vieren, inspirieren und wertschätzen. Dr. iur. Thomas Eichenberger Geschäftsführer VLSS 1

2 Jahresbericht des Präsidenten VLSS für das Geschäftsjahr 2012 Die wichtigsten Eckpunkte zuerst: Der Vorstand hat insgesamt acht Mal getagt (vier Mal telefonisch, vier Mal lokal). Als Gäste konnten traktandenbezogen begrüsst werden: Dr. M. Gauthey (ZV FMH, Ressort Spitalärzte) und Herrn H.-U. Bigler (Direktor SGV). Unser Vorstand konnte an der DV vom 29. März 2012 um Hans-Peter Vögelin, Spital Bülach, und Michael Gengenbacher, Klinik Bethesda in Basel, erweitert werden; Die Mitgliedschaft SGV wurde in eine «unterstützende» Mitgliedschaft umgewandelt, mit reduziertem Jahresbeitrag; An der Ärztekammer im Herbst 2012 wurde unser Vor standsmitglied P.-F. Cuénoud Vizepräsident der FMH neben dem neugewählten Präsidenten Dr. Jürg Schlup war für den VLSS und seine Mitglieder wieder ein turbulentes Jahr. In der FMH konnte an diversen Pro - jekten mitgearbeitet werden, so z.b. an der Schaffung einer ärzteeigenen Qualitätsakademie oder bei der «Plattform Zukunft ärztliche Bildung» des BAG. Hier haben mindestens spannende Ansätze und Absichts - erklärungen resultiert. Dass Nachwuchs nicht nur bei niedergelassenen Hausärzten, sondern auch bei Spe zia - listen in Praxis und Spital bitter nötig ist, wurde immer wieder thematisiert und wird nun unter anderem in einer Initiative zum Ausbau von Schweizer Studien - plätzen in Humanmedizin aufgegriffen. Unsere Umfrage zu Spezialisierung und Einkünften der VLSS-Mitglieder und Assoziierte hat in einem erstaun - lichen Rücklauf von weit über 90% resultiert, was bei derartigen Aktionen eine absolute Seltenheit darstellt und uns eine sehr gute Basis für Einschätzungen und Bera tungen bei neuen Arbeitsverträgen in die Hand gab und gibt. Es fand und findet ein signifikanter Kulturwechsel am Arbeitsplatz «Spital» statt, den wir durch geforderte arbeitsrechtliche Regulationen z.t. auch selbst zu verantworten haben. Eiseskälte und starre ökonomische Diktate, getriggert durch die Einführung der DRG, bis hin zum Bruch zwischen Kaderärzten und Spi tal ver - waltungen in öffentlichen und halböffentlichen Spi tä - lern werden häufiger. Eigene Kündigungen oder er - zwungene Änderungskündigungen sind keine Selten heit mehr. Offenbar werden Administratoren, Betriebs wirt - schafter und Hoteliers gezwungen, den Verwal tungs - räten Härte gegenüber der Kaderärzteschaft zu zeigen. Sollte nebenbei die medizinische Qualität tangiert werden, wird sich später kaum ein Verant wortlicher finden. Während medizinische Qualität als selbstverständlich gilt, haben Verwaltungsqualität und innerbetriebliche Kommunikation als Dienstleistung grossen Aufholbedarf in der Führung, dem Personal wesen und dem Back - office-support. Hier machen uns viele Privatspitäler vor, wie eine effiziente Infrastruktur und das Verhältnis mit Fachärzten aussehen könnten. Weniger wäre oft mehr. Für administrative Fehlentscheide wird Latenz sei Dank keine der verantwortlichen Personen in die Pflicht genommen. Es ist wie mit Hochrisikodeponien der Vergangenheit, mit denen sich viele Gemeinden auf Pump der Natur bereichern konnten, nur um ein paar Dekaden später die Katastrophen für noch mehr Geld wieder auszugraben. Hoffen wir, dass es nicht soweit kommt. Durch liberalisierte Konzernstrukturen werden Spitäler zwar der Mitsprache des Volkes (Aktionariat) entzogen und «effizienter», das Risiko einer verfehlten Strategie trägt aber nach wie vor der Steuerzahler. Inzwischen wird klar: Die DRG haben dem Gesund heits - wesen Schweiz keinen Rappen gespart. Im Gegenteil. Die erwünschte Konzentration und Schaffung von Kom - petenzzentren wäre auch ohne Primat angehäufter Dia - gnosen (Case-Mix) und Schubladendenken möglich ge - wesen, z.b. mit konsequenter Durchsetzung fachlich medizinischer Guidelines. Die DRG haben nun das ökonomische Diktat gefestigt und medizinisch problema - tische Unschärfen manifestiert. Dies wurde an unserem Mitgliederanlass vom 21. November in Zürich von Jens Hollmann kompetent thematisiert (Leadership 2.0 für Spitalkader) und am Beispiel der Zunahme untergewichtiger Neugeborener in Deutschland untermauert. Verantwortung und Qualität sollte für uns nicht nur ein Wort sein, sondern eine Verpflichtung, «conditio sine qua non». Wird vom Personalchef in einem Vertrag ein Name oder das Geschlecht einer Mitarbeiterin falsch eingetragen und dies reklamiert, kommt höchstens ein Achsel - zucken zurück. In der medizinischen Diagnostik wäre dies eine Katastrophe. Hier prallen exemplarisch unterschiedliche Fehlertoleranzen aufeinander, absolute Nulltoleranz mit CIRS und Checklisten unsererseits «Kann passieren»-mentalität bei den administrativen Spitalführungen. Diese Nonchalence birgt leider erhebliches Konflikt - potential. Es ist an uns, nicht von unseren medizinischen Ansprüchen in der «lex artis» abzuweichen. Carlo Moll, Präsident VLSS 2

3 Delegiertenversammlung vom 11. April 2013 Unsere diesjährige Delegiertenversammlung fand im Hotel Kreuz in Bern statt. Nach einer kurzen Begrüssung durch unseren Präsidenten, Dr. med. Carlo Moll, und einer Genehmigung und Verdankung des von der Se - kretariatsleiterin, Frau P. Wolf, verfassten Protokolls der letzten DV, folgte sein Jahresbericht (siehe Seite 2). Carlo Moll erwähnte dabei insbesondere die Erweiterung des Vorstandes um die Herren Dr. med. Hans-Peter Vögelin (Spital Bülach) und Dr. med. Michael Gengenbacher (Klinik Bethesda in Basel). Personell konnte Carlo Moll weiter mitteilen, dass unser Vorstandsmitglied, Dr. med. P.-F. Cuénoud, neu zum Vizepräsidenten der FMH gewählt worden ist. Die engagierte Arbeit des VLSS für seine Mitglieder habe sich im letzten Jahr unter anderem auch in der erfolgreich (über Kaderärztinnen und Kaderärzte haben sich daran beteiligt) durchgeführten Lohnumfrage gezeigt, die ein wichtiges Werkzeug für den VLSS sei, um die Mitglieder gerade bei Vertragsverhandlungen zu unterstützten. Die statutarischen Punkte der Traktandenliste wurden in der Folge vom VLSS Geschäftsleiter, Dr. Thomas Eichen - berger, erläutert. Die Delegierten genehmigten dabei die Jahresrechnung 2012, welche mit einem Einnahmen - überschuss von knapp über CHF abgeschlossen werden konnte, und erteilten dem Vorstand einstimmig Décharge. Das Budget 2013 sieht lediglich zwei wesentliche Än de - rungen vor: Die Vorstandsmitglieder erhalten ab sofort angemessene, für die Vereinstätigkeit in Ärzteverbänden übliche Sitzungsgelder, und der Mitgliederbeitrag beim Schweizerischen Gewerbeverband (Kollektivmitglied - schaft) konnte erheblich gesenkt werden. Das Budget 2013 wurde einstimmig genehmigt. Ebenso einstimmig erfolgte die Wahl einer neuen Revisionsstelle (Hans Siegenthaler AG, Laupen). Heinz Soom, der Geschäftsführer der Valitas AG und der Vorsorgestiftung VLSS, Zürich, stellte in der Folge die Ent wicklung der VLSS Vorsorgestiftung im Jahr 2012 vor. Seit dem 1. Juli ist die Verwaltung des Stiftungsver mö - gens zu je 50% in den Händen der Credit Suisse und der Zürich Invest. Die Performances aller Anlage stra tegien im letzten Jahr war erfreulich (siehe separater Bericht). Der Deckungsgrad liegt nach wie vor bei rund 103%. Zum Schluss informierte Heinz Soom auch darüber, dass Frau Lotti Gautschi nicht mehr bei der Valitas AG tätig ist. Ansprechpartnerin für die Stiftung bei der Valitas ist nach wie vor Frau Barbara Ruckstuhl (stellvertretende Ge - schäftsführerin Vorsorgestiftung VLSS). Nach kurzen Mitteilungen gab Carlo Moll das Ende der Delegiertenversammlung bekannt und die Teilnehmer konnten den Anlass bei einem Apéro riche ausklingen lassen. Dr. iur. Oliver Macchi/ Dr. iur. Thomas Eichenberger Krankenkassen: Zusatzversicherungslösungen des VLSS Gerne machen wir Sie wieder auf die attraktiven Ver - sicherungslösungen des VLSS im Bereich der Kranken - kassenzusatzversicherungen aufmerksam. Aktuell haben wir gültige Kollektivverträge mit den folgenden Ver - sicherungsgesellschaften: Concordia Groupe Mutuel Swica Sympany Visana EGK (via Schweizerische Ärzte-Krankenkasse) Helsana (via Schweizerische Ärzte-Krankenkasse) Sanitas (via Schweizerische Ärzte-Krankenkasse ) Assura (Die Modelle COMPLEMENTA, MEDNA und MONDIA ohne Gesundheitsprüfung; via Schweizeri - sche Ärzte-Krankenkasse) Die Vorteile für Sie (und bei den meisten Kassen auch für Ihre Familie) liegen auf der Hand. Alle aktuellen VLSS Mitglieder erhalten bis zu 30% Rabatt, bei einigen Kassen wird für VLSS-Mitglieder zudem auf eine Ge - sundheitsprüfung verzichtet. Sollten Sie bereits bei einer der oben vermerkten Kran - kenkassen eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben, so können Sie sich bei deren Vertretung melden und Ihnen mitteilen, dass Sie VLSS Mitglied sind und demgemäss von dieser Kollektivlösung profitieren möchten. Ab dem darauffolgenden Vertragsjahr werden Ihnen die VLSS-Vorteile dann gewährt werden. Wir empfehlen Ihnen, von diesem Angebot rege Ge - brauch zu machen. Weitere Informationen zu den Kran kenkassenangeboten und weiteren attraktiven Versiche rungslösungen finden Sie auf unserer Home - page 3

4 Valitas Seit 1. Januar 2012 die neue Verwaltung der Vorsorgestiftung VLSS Gerne nehmen wir die Gelegenheit wahr, Ihnen die Valitas und die für die Vorsorgestiftung VLSS zuständigen Mitarbeiter vorzustellen. Unter dem Namen Valitas sind zwei Firmen zu finden. Die Valitas AG ist die Stifterfirma der Valitas Sammelstiftung BVG. Bei der Gründung der Valitas im Jahre 2001 stand das Sammelstiftungsgeschäft im Vordergrund und wurde in den ersten Jahren ausschliesslich und intensiv vorangetrieben. Die Valitas Sammelstiftung BVG gehört in der Zwi schen - zeit zu den grösseren autonomen Stiftungen im Bereich der Personalvorsorge. Mit ihrem Wertschriftenprodukt eignet sie sich sehr gut für Kunden ab 10 Mitarbeitenden, welche bei der Anlage ihrer Pensionskassengeldern ein Mitspracherecht wahrnehmen wollen. Bei der Valitas Sam melstiftung BVG sind 102 Unternehmen angeschlossen mit rund 5800 Versicherten. Das verwaltete Ver - mögen beträgt CHF 600 Mio. (Stand ). Bei der Valitas AG als Träger der Valitas Sammelstiftung BVG arbeiten 12 Mitarbeitende, welche alle im Bereich der Personalvorsorge sehr gut aus- und weitergebildet sind. In den vergangen Jahren hat sich die Valitas AG auch auf die Verwaltung von autonomen und halbautonomen Stiftungen spezialisiert. Diese Dienstleistung nimmt die Vorsorgestiftung VLSS seit dem 1. Januar 2012 in Anspruch und wir haben das erste Jahr gemeinsam und erfolgreich hinter uns gebracht. Informationen zum Geschäftsjahr 2012 des VLSS: 1. Übernahme / Verwaltung die Übernahme der Verwaltung per von Mercer zu Valitas verlief einwandfrei in der Verwaltungsapplikation VE2000 mussten einige Modifikationen für die Vorsorgestiftung VLSS vorgenommen werden: Abrechnung der Beiträge basieren auf dem Ge - samtabzug des versicherten Lohnes Verzinsung durch Anlageprodukt spezielle Listen / Auswertungen alle angeschlossenen Spitäler wurden durch die Vali - tas besucht in Zusammenarbeit mit dem Anlageausschuss wurden verschiedene Offerten für eine Aufteilung der Ver - mögensverwaltung ausgeschrieben die Wahl fiel auf die Credit Suisse AG und auf die Zurich Invest AG, die beide je 50 % des Gesamt - vermögens verwalten ( Total ~ CHF 160 Mio.) 3. Performance 2012 Anlagestrategie % Anlagestrategie % Anlagestrategie % Strategie Cash 0.00 % (ab Alter 58 möglich) 4. Risikoversicherung Im Sommer 2012 wurde vom Stiftungsrat entschieden, dass Offerten für einen neuen Partner im Risiko - versicherungsbereich eingeholt werden Einerseits sollten die Leistungen verbessert werden und andererseits die Kosten nicht höher ausfallen Die Evaluation im Stiftungsrat fiel auf die Zürich Ver - sicherung, die im Vergleich zur Konkurrenz die günstigste Offerte einreichte Die Leistungen konnten in allen Risikovarianten MINI, MIDI und MAXI verbessert werden (in allen Plänen neue IV-Rente und Todesfallkapital versichert) 5. Allgemeine Informationen 31. Dezember Anzahl versicherte Spitäler Anzahl versicherte Einzelanschlüsse TOTAL Versicherte Anzahl angeschlossene Spitäler Vermögen 2011 CHF 133'159' CHF 160'705' Anlagebeauftragte bis war die Credit Suisse AG für das gesamte Mandat der Vorsorgestiftung VLSS zuständig 4

5 Die Ansprechpersonen für die Mitglieder der Vor sorge stiftung VLSS: Name: Soom Vorname: Heinz Geburtsdatum: 5. März 1955 Zivilstand: ledig Wohnort: Urdorf Lebenslauf, Aus- und Weiterbildung, Berufserfahrung Seit 12 Jahren Geschäftsführer und Delegierter des Ver - waltungsrates der Valitas AG. Bankausbildung. Mehrere Jahre in Führungspositionen im Privat- und Firmenkundengeschäft einer Schweizer Gross bank und einer Schweizer Versicherungs gesell - schaft, bei der letztgenannten in der Funktion eines stellvertretenden Abteilungsleiters. Seit 1993 ist H. Soom im 2. Säule-Geschäft tätig. Als Un - ternehmensberater und Teamleiter war er verantwortlich für die Akquisition und Betreuung von KMU im Rayon Zürich. Nebst den Führungsaufgaben schulte er den Aus - sendienst und betreute die Niederlassungen in der beruflichen Vorsorge. Im 2001 gründete er zusammen mit weiteren Spezialisten und Partnern die Valitas AG und die Valitas Sam mel - stiftung BVG. Name: Ruckstuhl Vorname: Barbara Geburtsdatum: 6. März 1975 Zivilstand: ledig Wohnort: Thalwil Lebenslauf, Aus- und Weiterbildung, Berufserfahrung Seit 1½ Jahren Leiterin Administration bei der Valitas AG. Handelsmittelschule, Betriebsökonomin FH, MAS Human Resources Management (IAP) Mehrere Jahre in Spezialisten- und Führungspositionen im Human Resources Management bei Privat- und Gross - banken. In diesen Funktionen war B. Ruckstuhl einerseits für sämtliche Aufgaben rund um das Human Resources Mana - gement als auch für die Personenversicherungen inkl. Pensionskasse verantwortlich. Zudem war sie in einigen Fusionsprojekten und beim Neuaufbau von HR-Ab tei - lungen als (Teil-)Projektleiterin tätig. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit und sind Ihnen immer gerne behilflich. Valitas AG Heinz Soom Barbara Ruckstuhl 5

6 Neumitglieder VLSS ab Titel Name Vorname Arbeitsort Frau PD Dr. med. Bachmann Silke Clienia Littenheid AG Herr Dr. med. de Menezes Daniel Spitalzentrum Biel AG Herr Dr. med. Müller-Knapp Ulrich Klinik Sonnenhof, Ganterschwil Frau Dr. med. Bayerl Ruth Elisabeth Center da sandà Engiadina Bassa Herr PD Dr. med. Zetzsche Thomas Clienia Littenheid AG Herr Dr. med. Koppenberg Joachim Center da sandà Engiadina Bassa Herr Dr. med. Loupatatzis Christos Spital Männedorf Frau Dr. med. Kruse Anja Spitalzentrum Biel AG Herr Dr. med. Engwicht Alexander Kantonsspital Baden AG Herr Dr. med. Lionetto Sandro Spital Will Herr Prof. Dr. med. Seifert Eberhard Inselspital Bern Monsieur le Docteur Andriamasinoro Dimy Hôpital du Jura Herr Dr. med. Odermatt Thaddaeus ab in Chur Herr PD Dr. med. Zürcher Mathias Universitätsspital Basel Madame le Docteur Pica Alessia Inselspital Bern Herr Prof. Dr. med. Beyer Jörg Universitätsspital Zürich Herr Dr. med. Kämpf Christian Psychiatriezentrum Münsingen Impressum Herausgeberin Verein der Leitenden Spitalärzte Schweiz VLSS Redaktion Carlo Moll und Thomas Eichenberger Redaktionsadresse Verein der Leitenden Spitalärzte Schweiz VLSS, Bolligenstrasse 52, 3006 Bern, Layout Marianne Kocher 6