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1 GEOGRAPHIE INNSBRUCK Master Studium das nach oben führt

2 Institut für Geographie Forschungsgeleitete Lehre Globaler Wandel Regionale Nachhaltigkeit - eine Ausbildung mit Zukunft und für die Zukunft Das Masterstudium am Innsbrucker Institut für Geographie wird wesentlich durch die Grundideen des gleichnamigen Forschungszentrums Globaler Wandel - Regionale Nachhaltigkeit bestimmt. Es gliedert sich in vier Forschungsfelder: Entwicklungsforschung Stadt- und Regionalforschung Naturgefahrenforschung Klima- und Kryosphärenforschung Diese Themenschwerpunkte bilden die Basis für die srichtungen des Masterstudiums und geben den Studierenden die Möglichkeit, entsprechend ihrer Interessen eine Spezialisierung zu wählen. Durch die enge Verknüpfung der Studieninhalte mit der Forschung ist zum einen gewährleistet, dass die Ausbildung sich immer an den neuesten Ergebnissen der Forschungsfront orientiert. Zum anderen sind die Inhalte dadurch immer an den aktuellen Fragen und Problemstellungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ausgerichtet. Durch die ideale Kombination von Grundlagenforschung mit anwendungsorientierten Fragestellungen erwerben die Absolvent/innen des Innsbrucker Masterstudiengangs Geographie einen Abschluss, der den Anforderungen zur Lösung gegenwärtiger und zukünftiger globaler und regionaler Probleme entspricht. Ansprechpartner: A.Univ.-Prof. Dr. Hanns Kerschner Tel. +43-(0) Mail: aktuell

3 srichtungen Pflichtmodule für alle Studierenden im Masterstudium Module der srichtung (Beispiel Naturgefahrenforschung) Geographie von Gebirgsräumen Grundlagen der Global- Change- und Risikoforschung Prozesse und Folgen des globalen Wandels in Gebirgsökosystemen Spezielle Methoden der Geoinformatik Regionale Aspekte des Naturgefahrenrisikos Von Naturgefahren- zur Risikoforschung Wahlmodul 1 Wahlmodul 2 Rechtliche und planerische Aspekte Nachhaltiges Naturraummanagement in Gebirgsräumen Strategien regionaler Nachhaltigkeit Anwendungsorientierte Geoinformatik in aktuellen Forschungsfeldern Aktuelle Forschungsfragen werden inhaltlich, konzeptionell und methodisch in Modulen intensiv diskutiert und empirisch erarbeitet Der Masterstudium erstreckt sich über vier Semester, in denen insgesamt 12 Module zu absolvieren sind. Die Lehrveranstaltungen des ersten Semesters bestehen aus grundlegenden Modulen zum Rahmenthema Globaler Wandel Regionale Nachhaltigkeit, die im Laufe des Studiums durch weitere Module zu metho-dischen Fähigkeiten und modernen Arbeitstechniken ergänzt werden. Darauf aufbauend wählt jede/r Studierende eine srichtung aus den vier Forschungsfeldern des Forschungszentrums. In den vier zusammenhängenden Modulen zur gewählten srichtung werden fachtheoretische, anwendungs- und problemorientierte Fragestellungen zu aktuellen Themen bearbeitet. Darüber hinaus bilden Wahlmodule aus einem weiteren Forschungsfeld eine thematische Erweiterung der srichtung. Die inhaltlich und methodisch am Forschungsfeld ausgerichtete Projektstudie stellt das zentrale Modul des Studiengangs dar und ist an laufende Forschungsprojekte gekoppelt. Das Studium endet mit einer Masterarbeit zu einem Thema aus der gewählten srichtung, die im Rahmen eines Seminars verteidigt wird. Studienrichtungsvertretung Geographie: Web: Mail: fokussiert

4 srichtungen Entwicklungsforschung Stadt- und Regionalforschung Die srichtung Entwicklungsforschung setzt sich mit aktuellen Problemen in Entwicklungsländern auseinander und sucht nach angepassten Lösungsstrategien. Sie versteht sich als Konflikt- und Risikoforschung, analysiert die Folgen des globalen Wandels in den Ländern des Südens und erarbeitet Leitbilder und Planungskonzepte im Sinne der Nachhaltigkeit. Regional konzentriert sich die Entwicklungsforschung in Innsbruck auf Lateinamerika sowie ausgewählte Regionen Afrikas und Südostasiens. Der Studienabschluss qualifiziert für das Berufsfeld der Entwicklungszusammenarbeit sowie für auslandsorientierte Tätigkeiten in Wirtschaft und Politik. In der srichtung Stadt- und Regionalforschung werden praxisrelevante Fragen der Regionalentwicklung aufgegriffen und mit Prozessen des globalen Wandels verknüpft. Im Sinne der Prozessforschung werden Chancen und Risiken der Globalisierung für regionale Entwicklungsprozesse analysiert und Strategien nachhaltiger Entwicklung konzipiert. Regional stehen neben Tirol und Österreich Gebirgsräume allgemein sowie dynamische Räume in Europa, Nord-und Lateinamerika im Zentrum. Mit dem Studienabschluss erwerben die Studierenden die Kompetenzen, um in der öffentlichen Verwaltung und Planung sowie in Wirtschaftsunternehmen tätig zu sein. anwendungsbezogen

5 srichtungen Naturgefahrenforschung Klima- und Kryosphärenforschung Die srichtung Naturgefahrenforschung beschäftigt sich mit Prozessen des globalen Wandels, die auf der einen Seite zu einer erhöhten Frequenz und Magnitude von naturbedingten Gefahren führen und auf der anderen Seite ein wachsendes Risiko für Mensch und Sachwerte mit sich bringen. Darüber hinaus setzt sie sich mit der entsprechend notwendigen Anpassung von Schutzzielen auseinander und entwickelt nachhaltige Strategien zum Umgang mit dem sich verändernden Naturgefahrenrisiko. Der Studienabschluss befähigt die Studierenden zur Erfassung, Analyse und Bewertung von Naturgefahren sowie zur Entwicklung von angepassten Schutzmaßnahmen. Klima, Klimawandel und die Reaktion von Gletschern, Permafrost und Schnee werden in der srichtung Klimaund Kryosphärenforschung behandelt. Ausgehend von der heutigen Situation und dem Prozessverständnis können frühere Zustände mit einem breiten Methodenspektrum erschlossen werden, um als Modell für zukünftige Entwicklungen zu dienen. Mit dem Studienabschluss erwerben die Studierenden die Fähigkeit zur Erfassung und Analyse von Klima- und Gletscher-verhalten auf unterschiedlichen zeitlichen und räumlichen Skalen sowie zur Modellierung künftiger Zustände der Kryosphäre. problemorientiert

6 GEOGRAPHIE INNSBRUCK Humangeographie Physiogeographie Mensch-Umwelt Forschung Geographie in Innsbruck Den Studiengängen in Innsbruck liegt ein integratives Verständnis von Geographie im Sinne einer ganzheitlichen Mensch-Umwelt-Forschung zugrunde Der am Institut für Geographie der Universität Innsbruck vertretene Zugang zur Geographie beruht auf einem integrativen Ansatz, bei dem die Mensch-Umwelt-Interaktion im Zentrum steht. Sowohl den Forschungsansätzen wie auch den Lehrplänen am Innsbrucker Institut liegt dieses holistische Verständnis zugrunde. Dadurch hebt sich der Innsbrucker Weg der Geographie deutlich von dem vieler anderer Institute ab, die eine strikte Trennung von Humanund Physiogeographie betreiben. Forschung und Lehre sind eng miteinander verknüpft und werden im fakultätsübergreifenden Forschungszentrum Globaler Wandel - Regionale Nachhaltigkeit gebündelt, das darauf abzielt, global wirksame Prozessen und ihre Folgewirkungen auf regionaler und lokaler Ebene zu untersuchen. Im Rahmen verschiedener Themenschwerpunkte widmet sich die Innsbrucker Geographie sowohl der Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierten Themen, die in enger Kooperation mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erarbeitet werden. Am Institut für Geographie der Universität Innsbruck werden folgende Studiengänge angeboten: Bachelor of Science (B.Sc.) Master of Science (M.Sc.) Lehramtsstudium (Mag.) Doktoratsstudium Geographie (PhD) Studium der Geographie in Innsbruck Institut für Geographie, Universität Innsbruck, Innrain 52 f, 6020 Innsbruck Tel. +43-(0)

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