Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen vom 23. Juni 2006 (KAG)

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1 Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen vom 23. Juni 2006 (KAG) PostFinance Fonds 2 PostFinance Fonds 3 PostFinance Fonds 4 PostFinance Fonds 5 PostFinance Fonds Global PostFinance Fonds Suisse vertragliche Anlagefonds schweizerischen Rechts der Art Übrige Fonds für traditionelle Anlagen UBS Fund Management (Switzerland) AG, Basel, als Fondsleitung und UBS AG, Basel und Zürich, als Depotbank, beabsichtigen, gemäss Art. 27 des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen vom 23. Juni 2006 (KAG) die nachfolgend erwähnten Änderungen in den Fondsverträgen der oben aufgeführten Anlagefonds vorzunehmen. Die Änderungen basieren insbesondere auf der Anpassung des Fondsvertrags an das revidierte KAG und den neuen Musterfondsvertrag. Im Einzelnen sind insbesondere die folgenden Änderungen vorgesehen: A. Änderungen, die sämtliche Anlagefonds betreffen Generelle Änderung Neu ist die Swiss Fund Data AG einziges Publikationsorgan. Sämtliche Verweise auf das Publikationsorgan werden im Fondsvertrag entsprechend angepasst ( 6 Ziff. 2; 23; 24 Ziff. 5 und 7; 25 Ziff. 4). 1 Bezeichnung; Firma und Sitz von Fondsleitung, Depotbank und (neu) Vermögensverwalter Neu wird Ziff. 4 aufgeführt, welche den Vermögensverwalter des Anlagefonds erwähnt, nämlich UBS Global Asset Management, ein Unternehmensbereich von UBS AG, Basel und Zürich. Dies entspricht Ziff. 2.2 des Prospekts. 3 Die Fondsleitung In Umsetzung von Art. 20 Abs. 2 lit. c KAG wird Ziff. 2 um folgenden Satz ergänzt: 2. [ ]. Sie legen sämtliche den Anlegern direkt oder indirekt belasteten Gebühren und Kosten sowie deren Verwendung offen; über Entschädigungen für den Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen in Form von Provisionen, Courtagen und anderen geldwerten Vorteilen informieren sie die Anleger vollständig, wahrheitsgetreu und verständlich. Ziff. 3 wird basierend auf Art. 31 Abs. 3 und 4 KAG um folgenden neuen Absatz ergänzt: 3. [ ]. Die Anlageentscheide dürfen nur an Vermögensverwalter delegiert werden, die einer anerkannten Aufsicht unterstehen. 4 Die Depotbank In Umsetzung von Art. 20 Abs. 2 lit. c KAG wird Ziff. 2 um folgenden Satz ergänzt: 2. [ ]. Sie legen sämtliche den Anlegern direkt oder indirekt belasteten Gebühren und Kosten sowie deren Verwendung offen; über Entschädigungen für den Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen in Form von Provisionen, Courtagen und anderen geldwerten Vorteilen informieren sie die Anleger vollständig, wahrheitsgetreu und verständlich. In Anwendung von Art. 104 KKV werden neue Ziff. 3, 4 und 5 eingefügt. Sie lauten wie folgt: 3. Die Depotbank ist für die Konto- und Depotführung des Anlagefonds verantwortlich, kann aber nicht selbständig über dessen Vermögen verfügen. 4. Die Depotbank gewährleistet, dass ihr bei Geschäften, die sich auf das Vermögen des Anlagefonds beziehen, der Gegenwert innert der üblichen Fristen übertragen wird. Sie benachrichtigt die Fondsleitung, falls der Gegenwert nicht innert der üblichen Frist erstattet wird, und fordert von der Gegenpartei Ersatz für den betroffenen Vermögenswert, sofern dies möglich ist. 5. Die Depotbank führt die erforderlichen Aufzeichnungen und Konten so, dass sie jederzeit die verwahrten Vermögensgegenstände der einzelnen Anlagefonds voneinander unterscheiden kann. Die Depotbank prüft bei Vermögensgegenständen, die nicht in Verwahrung genommen werden können, das Eigentum der Fondsleitung und führt darüber Aufzeichnungen. Ziff. 6 (bisherige Ziff. 3) lautet neu wie folgt (gemäss Art. 105a KKV): 6. Die Depotbank kann Dritt- und Sammelverwahrer im In- oder Ausland mit der Aufbewahrung des Fondsvermögens beauftragen, soweit dies im Interesse einer sachgerechten Verwahrung liegt. Sie prüft und überwacht, ob der von ihr beauftragte Dritt- oder Sammelverwahrer: a) über eine angemessene Betriebsorganisation, finanzielle Garantien und die fachlichen Qualifikationen verfügt, die für die Art und die Komplexität der Vermögensgegenstände, die ihm anvertraut wurden, erforderlich sind; b) einer regelmässigen externen Prüfung unterzogen und damit sichergestellt wird, dass sich die Finanzinstrumente in seinem Besitz befinden;

2 c) die von der Depotbank erhaltenen Vermögensgegenstände so verwahrt, dass sie von der Depotbank durch regelmässige Bestandesabgleiche zu jeder Zeit eindeutig als zum Fondsvermögen gehörend identifiziert werden können; d) die für die Depotbank geltenden Vorschriften hinsichtlich der Wahrnehmung ihrer delegierten Aufgaben und der Vermeidung von Interessenkollisionen einhält. Die Depotbank haftet für den durch den Beauftragten verursachten Schaden, sofern sie nicht nachweisen kann, dass sie bei der Auswahl, Instruktion und Überwachung die nach den Umständen gebotene Sorgfalt angewendet hat. Der Prospekt enthält Ausführungen zu den mit der Übertragung der Aufbewahrung auf Dritt- und Sammelverwahrer verbundenen Risiken. Für Finanzinstrumente darf die Übertragung im Sinne des vorstehenden Absatzes nur an beaufsichtigte Dritt- oder Sammelverwahrer erfolgen. Davon ausgenommen ist die zwingende Verwahrung an einem Ort, an dem die Übertragung an beaufsichtigte Dritt- oder Sammelverwahrer nicht möglich ist, wie insbesondere aufgrund zwingender Rechtsvorschriften oder der Modalitäten des Anlageprodukts. Die Anleger sind im Prospekt über die Aufbewahrung durch nicht beaufsichtigte Dritt- oder Sammelverwahrer zu informieren. Die Nummerierung der nachfolgenden Ziffern wird angepasst. 5 Der qualifizierte Anleger Ziff. 1 lautet neu wie folgt: 1. Der Kreis der Anleger ist nicht beschränkt. Die Nummerierung der nachfolgenden Ziffern wird angepasst. Ziff. 4 (bisherige Ziff. 3) lautet neu wie folgt und wird somit um das Riskmanagement ergänzt (Ergänzungen unterstrichen): 4. Die Anleger erhalten bei der Fondsleitung jederzeit Auskunft über die Grundlagen für die Berechnung des Nettoinventarwertes pro Anteil. Machen die Anleger ein Interesse an näheren Angaben über einzelne Geschäfte der Fondsleitung wie die Ausübung von Mitgliedschafts- und Gläubigerrechten oder über das Riskmanagement geltend, so erteilt ihnen die Fondsleitung auch darüber jederzeit Auskunft. Die Anleger können beim Gericht am Sitz der Fondsleitung verlangen, dass die Prüfgesellschaft oder eine andere sachverständige Person den abklärungsbedürftigen Sachverhalt untersucht und ihnen darüber Bericht erstattet. 6 Anteile und Anteilsklassen Ziff. 5 lautet neu wie folgt: 5. Die Anteile werden nicht verbrieft, sondern buchmässig geführt. Der Anleger ist nicht berechtigt, die Aushändigung eines auf den Inhaber lautenden Anteilscheines zu verlangen. 8 Anlagepolitik Ziff. 1 Bst. b lautet neu wie folgt (Ergänzungen unterstrichen): Derivate, wenn (i) ihnen als Basiswerte Effekten gemäss Bst. a, Derivate gemäss Bst. b, Anteile an kollektiven Kapitalanlagen gemäss Bst. c, Geldmarktinstrumente gemäss Bst. d, Finanzindizes, Zinssätze, Wechselkurse, Kredite, Währungen oder ähnliches zugrunde liegen, und (ii) die zu Grunde liegenden Basiswerte gemäss Fondsvertrag als Anlagen zulässig sind. Derivate sind entweder an einer Börse oder an einem anderen geregelten, dem Publikum offen stehenden Markt oder OTC gehandelt. OTC-Geschäfte sind nur zulässig, wenn (i) die Gegenpartei ein beaufsichtigter, auf dieses Geschäft spezialisierter Finanzintermediär ist, und (ii) die OTC-Derivate täglich handelbar sind oder eine Rückgabe an den Emittenten jederzeit möglich ist. Zudem sind sie zuverlässig und nachvollziehbar bewertbar. Derivate können gemäss 12 eingesetzt werden. Ziff. 1 Bst. c lautet neu wie folgt: ca) Anteile an anderen kollektiven Kapitalanlagen (Zielfonds) schweizerischen Rechts der Art «Effektenfonds», cb) Anteile an Zielfonds schweizerischen Rechts der Art «übrige Fonds für traditionelle Anlagen», cc) Anteile an Zielfonds schweizerischen Rechts der Art «übrige Fonds für alternative Anlagen», cd) Anteile an Zielfonds schweizerischen Rechts der Art «Immobilienfonds», ce) Anteile von Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW), die den Richtlinien 85/611/EWG vom 20. Dezember 1985 (UCITS I) bzw. 2001/107/EG resp. 2001/108/EG vom 21. Januar 2002 (UCITS III) resp. den Richtlinien 2009/65/EG vom 13. Juli 2009 (UCITS IV) entsprechen, cf) Anteile von Organismen für gemeinsame Anlagen (OGA), welche einem «übrigen Fonds für traditionelle Anlagen» schweizerischen Rechts entsprechen und einer der schweizerischen gleichwertigen Aufsicht unterstehen, cg) Anteile von Organismen für gemeinsame Anlagen (OGA), welche einem «übrigen Fonds für alternative Anlagen» schweizerischen Rechts entsprechen und einer der schweizerischen gleichwertigen Aufsicht unterstehen. Bei Anlagen in Zielfonds gemäss Bst. ca und ce ist vorausgesetzt, dass (i) deren Dokumente die Anlagen in andere Zielfonds ihrerseits insgesamt auf 10% begrenzen; (ii) für diese Zielfonds in Bezug auf Zweck, Organisation, Anlagepolitik, Anlegerschutz, Risikoverteilung, getrennte Verwahrung des Fondsvermögens, Kreditaufnahme, Kreditgewährung, Leerverkäufe von Wertpapieren und Geldmarktinstrumenten, Ausgabe und Rücknahme der Anteile und Inhalt der Halbjahres- und Jahresberichte gleichwertige Bestimmungen gelten wie für Effektenfonds und (iii) diese Zielfonds im Sitzstaat als kollektive Kapitalanlagen zugelassen sind und dort einer dem Anlegerschutz dienenden, der schweizerischen gleichwertigen Aufsicht unterstehen, und die internationale Amtshilfe gewährleistet

3 ist. Bei Anlagen in Zielfonds gemäss Bst. cb und cf ist vorausgesetzt, dass (i) deren Dokumente die Anlagen in andere Zielfonds ihrerseits insgesamt auf 49% begrenzen; (ii) für diese Zielfonds in Bezug auf Zweck, Organisation, Anlagepolitik, Anlegerschutz, Risikoverteilung, getrennte Verwahrung des Fondsvermögens, Kreditaufnahme, Kreditgewährung, Leerverkäufe von Wertpapieren und Geldmarktinstrumenten, Ausgabe und Rücknahme der Anteile und Inhalt der Halbjahres- und Jahresberichte gleichwertige Bestimmungen gelten wie für Fonds der Art übrige Fonds für traditionelle Anlagen und (iii) diese Zielfonds im Sitzstaat als kollektive Kapitalanlagen zugelassen sind und dort einer dem Anlegerschutz dienenden, der schweizerischen gleichwertigen Aufsicht unterstehen, und die internationale Amtshilfe gewährleistet ist. Investitionen in Zielfonds gemäss Bst. cc, cd und cg bis insgesamt maximal 10%. Die Fondsleitung darf keine Dachfonds erwerben (Anlagefonds, deren Fondsverträge oder Statuten Anlagen in andere kollektive Kapitalanlagen zu mehr als 49% zulassen). Ziff. 1 Bst. f lautet neu wie folgt und wird somit um Edelmetalle, Edelmetallzertifikate ergänzt und die Leerverkäufe auf echte Leeverkäufe eingeschränkt. f) Andere als die vorstehend in Bst. a bis e genannten Anlagen insgesamt bis höchstens 10% des Fondsvermögens; nicht zulässig sind (i) Anlagen in Edelmetallen, Edelmetallzertifikate, Waren und Warenpapieren sowie (ii) echte Leerverkäufe von Anlagen aller Art. 12 Derivative Finanzinstrumente Ziff. 3 wird dahingehend präzisiert, wonach festgehalten wird, dass es sich beim jeweiligen Anlagefonds aufgrund des vorgesehenen Derivateinsatzes um einen "einfachen Anlagefonds" handelt. Ziff. 5 wird um folgenden Absatz ergänzt: ( ). Werden die Forderungen aus OTC-Geschäften durch Sicherheiten in Form von liquiden Aktiven gemäss der massgebenden Bestimmung der Liquiditätsverordnung abgesichert, so werden diese Forderungen bei der Berechnung des Gegenparteirisikos nicht berücksichtigt. In Ziff. 9 wird der Vorbehalt hinsichtlich der durch die Aufsichtsbehörde gewährten Ausnahmen (d.h. der letzte Satz) gelöscht. 17 Ausgabe und Rücknahme von Anteilen Ziff. 2 Abs. 2 lautet neu wie folgt (Ergänzungen unterstrichen): ( ). Die Nebenkosten für den An- und Verkauf der Anlagen (namentlich die Geld/Brief-Spanne, marktkonforme Courtagen, Kommissionen, Steuern und Abgaben), die dem Anlagefonds aus der Anlage des einbezahlten Betrages bzw. aus dem Verkauf eines dem gekündigten Anteil entsprechenden Teils der Anlagen erwachsen, werden durch die Anwendung des Swinging Single Pricing, wie es in 16 Ziff. 7 des Fondsvertrages beschrieben ist, gedeckt. 18 Vergütungen und Nebenkosten zulasten der Anleger Ziff. 3 bezüglich der Auslieferung von Anteilscheinen sowie der Einlösung physischer Coupons wird ersatzlos gelöscht. 19 Vergütungen und Nebenkosten zulasten des Fondsvermögens Ziff. 1 lautet neu wie folgt (Ergänzungen unterstrichen): 1. Für die Leitung, das Asset Management und den Vertrieb des Anlagefonds und alle Aufgaben der Depotbank wie die Aufbewahrung des Fondsvermögens, die Besorgung des Zahlungsverkehrs und die sonstigen in 4 aufgeführten Aufgaben stellt die Fondsleitung zulasten des Anlagefonds eine Pauschalkommission von monatlich max. 0,25% (3% p.a.) des Nettoinventarwertes des Anlagefonds in Rechnung, die pro rata temporis bei jeder Berechnung des Nettoinventarwertes dem Fondsvermögen belastet und jeweils monatlich ausbezahlt wird (pauschale Verwaltungskommission). Der effektiv angewandte Satz der pauschalen Verwaltungskommission ist jeweils aus dem Prospekt und im Jahresund Halbjahresbericht ersichtlich. Die Ziffern 2 bis 7 lauten neu wie folgt: 2. Nicht in der pauschalen Verwaltungskommission enthalten sind die folgenden Vergütungen und Nebenkosten, welche zusätzlich dem Fondsvermögen belastet werden: a) Abgaben der Aufsichtsbehörde für die Gründung, Änderung, Liquidation, Fusion oder Vereinigung des Anlagefonds; b) Jahresgebühr der Aufsichtsbehörde; c) Honorare der Prüfgesellschaft für die jährliche Prüfung sowie für Bescheinigungen im Rahmen der Gründung, Änderungen, Auflösung oder Vereinigungen des Anlagefonds; d) Honorare für Rechts- und Steuerberater im Zusammenhang mit der Gründung, Änderungen, Liquidation, Fusion oder Vereinigung des Anlagefonds sowie der allgemeinen Wahrnehmung der Interessen des Anlagefonds und seiner Anleger; e) Kosten für die Publikation des Nettoinventarwertes des Anlagefonds sowie sämtliche Kosten für Mitteilungen an die Anleger einschliesslich der Übersetzungskosten, welche nicht einem Fehlverhalten der Fondsleitung zu-

4 zuschreiben sind; f) Kosten für den Druck juristischer Dokumente sowie Jahres- und Halbjahresberichte des Anlagefonds; g) Kosten im Zusammenhang mit der Ausübung von Stimmrechten oder Gläubigerrechten durch den Anlagefonds, einschliesslich der Honorarkosten für externe Beraterinnen und Berater; h) Kosten und Honorare im Zusammenhang mit im Namen des Fonds eingetragenem geistigen Eigentum oder mit Nutzungsrechten des Fonds; i) alle Kosten, die durch die Ergreifung ausserordentlicher Schritte zur Wahrung der Anlegerinteressen durch die Fondsleitung, den Vermögensverwalter kollektiver Kapitalanlagen oder die Depotbank verursacht werden; j) bei Teilnahme an Sammelklagen im Interesse der Anleger darf die Fondsleitung die daraus entstandenen Kosten Dritter (z.b. Anwalts- und Depotbankkosten) dem Vermögen des jeweiligen Teilvermögens belasten. Zusätzlich kann die Fondsleitung sämtliche administrativen Aufwände belasten, sofern diese nachweisbar sind und im Rahmen der Offenlegung der TER des Fonds ausgewiesen resp. berücksichtigt werden. 3. Die Fondsleitung, der Vermögensverwalter und die Depotbank können gemäss den Bestimmungen im Prospekt Retrozessionen zur Entschädigung der Vertriebs- und Vermittlungstätigkeit von Fondsanteilen und Rabatte, um die auf den Anleger entfallenden, dem Fonds belasteten Gebühren und Kosten zu reduzieren, bezahlen. 4. Zusätzlich trägt der Anlagefonds sämtliche, aus der Verwaltung des Fondsvermögens erwachsenden Nebenkosten für den An- und Verkauf der Anlagen (Geld/Brief-Spanne, marktkonforme Courtagen, Kommissionen, Abgaben). Diese Kosten werden direkt mit dem Einstands- bzw. Verkaufswert der betreffenden Anlagen verrechnet. In Abweichung hiervon sind diese Nebenkosten, die durch An- und Verkauf von Anlagen bei der Abwicklung von Ausgabe und Rücknahme von Anteilen anfallen durch die Anwendung des Swinging Single Pricing gemäss 16 Ziff. 7 gedeckt. 5. Erwirbt die Fondsleitung Anteile anderer kollektiver Kapitalanlagen, die unmittelbar oder mittelbar von ihr selbst oder von einer Gesellschaft verwaltet werden, mit der sie durch gemeinsame Verwaltung oder Beherrschung oder durch eine wesentliche direkte oder indirekte Beteiligung verbunden ist («verbundene Zielfonds»), so darf sie allfällige Ausgabe- und Rücknahmekommissionen der verbundenen Zielfonds nicht dem Anlagefonds belasten. 6. Die Verwaltungskommission der Zielfonds, in die investiert wird, darf unter Berücksichtigung von allfälligen Retrozessionen höchstens 3% betragen. Im Jahresbericht ist der maximale Satz der Verwaltungskommissionen der Zielfonds, in die investiert wird, unter Berücksichtigung von allfälligen Retrozessionen anzugeben. 7. Erwirbt die Fondsleitung einen Zielfonds, dessen Fondsvermögen mit keinen Kommissionen (z.b. in Form einer Verwaltungskommission und einer allfälligen Performancegebühr) belastet wird ( No-Load Fund ), sondern diese aufgrund einer Vereinbarung zwecks Investitionen in den entsprechenden Zielfonds von der Fondsleitung separat zu begleichen sind, so dürfen die so erhobenen Kommissionen dem Anlagefonds belastet werden. Ziff. 6 vorstehend bleibt anwendbar. 21 Prüfung 21 lautet neu wie folgt: Die Prüfgesellschaft prüft, ob die Fondsleitung und die Depotbank die gesetzlichen und vertraglichen Vorschriften wie auch die Standesregeln der Swiss Funds & Asset Management Association SFAMA eingehalten haben. Ein Kurzbericht der Prüfgesellschaft zur publizierten Jahresrechnung erscheint im Jahresbericht. 24 Vereinigung Ziff. 2 lit. c erster und zweiter Spiegelstrich wurde ergänzt und lautet neu wie folgt (Ergänzungen unterstrichen): 2. ( ) c) die entsprechenden Fondsverträge bezüglich folgender Bestimmungen grundsätzlich übereinstimmen: - die Anlagepolitik, die Anlagetechniken, die Risikoverteilung sowie die mit der Anlage verbundenen Risiken, - die Verwendung des Nettoertrages und der Kapitalgewinne aus der Veräusserung von Sachen und Rechten, Ziff. 2 wird ausserdem mit folgendem Satz ganz am Schluss ergänzt: ( ) Vorbehalten bleiben die Bestimmungen gemäss 19 Ziff. 2 Bst. a. In Ziff. 5 wird klargestellt, dass die Rückzahlung in bar verlangt werden kann. 26 Änderung des Fondsvertrags 26 wird um folgenden Satz ergänzt (Ergänzung unterstrichen): Soll der vorliegende Fondsvertrag geändert werden, oder besteht die Absicht, die Fondsleitung oder die Depotbank zu wechseln, so hat der Anleger die Möglichkeit, bei der Aufsichtsbehörde innert 30 Tagen nach der Publikation Einwendungen zu erheben. In der Publikation informiert die Fondsleitung die Anleger darüber, auf welche Fondsvertragsänderungen sich die Prüfung und die Feststellung der Gesetzeskonformität durch die FINMA erstrecken. Bei einer Änderung des Fondsvertrages können die Anleger überdies unter Beachtung der vertraglichen Frist die Auszahlung ihrer Anteile in bar verlangen. Vorbehalten bleiben die Fälle gemäss 23 Ziff. 2, welche mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde von der Publikationspflicht ausgenommen sind. 27 Anwendbares Recht und Gerichtsstand Eine neue Ziff. 5 wird eingefügt: 5. Bei der Genehmigung des Fondsvertrags prüft die FINMA ausschliesslich die Bestimmungen nach Art. 35a Abs. 1 Bst. a g KKV und stellt deren Gesetzeskonformität fest.

5 B. Änderungen, die einzelne Anlagefonds betreffen PostFinance Fonds 2 In Ziff. 12 wird eine Referenzierung angepasst (Hinweis auf 15 Ziff. 3 (bisher: Ziff. 2)). 22 Ziff. 1 Abs. 2 wird wie folgt angepasst: Gemäss der Ertragsverwendungsbestimmung können 30% des Nettoertrages auf neue Rechnung vorgetragen werden. Der Hinweis, wonach ebenfalls der Anteil aus dem Steuerwert von Gratisaktien vorgetragen werden kann, wird ersatzlos gestrichen. PostFinance Fonds 3 6 Anteile und Anteilsklassen Ziff. 6 wird infolge Irrelevanz ersatzlos gestrichen. PostFinance Fonds Global Ziff. 6 und 7 lauten neu wie folgt (Ergänzungen unterstrichen): 6. Anlagen, Guthaben und Forderungen gemäss den vorstehenden Ziff. 3 bis 5 desselben Emittenten bzw. Schuldners dürfen insgesamt 20% des Fondsvermögens nicht übersteigen. Vorbehalten bleibt die höhere Limite gemäss Ziff. 12 nachfolgend. 7. Anlagen gemäss der vorstehenden Ziff. 3 derselben Unternehmensgruppe dürfen insgesamt 20% des Fondsvermögens nicht übersteigen. Vorbehalten bleibt die höhere Limite gemäss Ziff. 12 nachfolgend. Es wird eine neue Ziff. 12 eingefügt. Sie lautet wie folgt: 12. Die in Ziff. 3 erwähnte Grenze von 10% ist auf ein Drittel angehoben, wenn die Effekten oder Geldmarktinstrumente von einem OECD-Staat, einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft aus der OECD oder von internationalen Organisationen öffentlich-rechtlichen Charakters, denen die Schweiz oder ein Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören, begeben oder garantiert werden. Die vorgenannten Effekten oder Geldmarktinstrumente bleiben bei der Anwendung der Grenze von 40% nach Ziff. 2 ausser Betracht. Die Einzellimiten von Ziff. 3 und 5 jedoch dürfen mit der vorliegenden Limite von 35% nicht kumuliert werden. PostFinance Fonds Suisse 4 Die Depotbank Es wird eine neue Ziff. 9 eingefügt. Sie lautet wie folgt: 9. Die Depotbank ist für die Aufbewahrung der Vermögen der Zielfonds, in welche dieser Anlagefonds investiert, nicht verantwortlich, es sei denn, ihr wurde diese Aufgabe übertragen. 12 Derivative Finanzinstrumente Ziff. 1 lautet neu wie folgt (Ergänzungen unterstrichen): 1. Die Derivate bilden Teil der Anlagestrategie und werden im Hinblick auf eine effiziente Verwaltung des Anteils des Fondsvermögens, welcher nicht in Zielfonds investiert ist, nicht nur zur Absicherung von Anlagepositionen eingesetzt. Bezüglich des in Zielfonds investierten Teils des Fondsvermögens darf die Fondsleitung Derivate neben der Währungsabsicherung ebenfalls zur Anlage und Absicherung von Markt-, Kredit- und Zinsrisiken einsetzen, sofern die Risiken eindeutig bestimm- und messbar sind (Look-Through-Ansatz). Ziff. 6 und 7 lauten neu wie folgt (Ergänzungen unterstrichen): 6. Anlagen, Guthaben und Forderungen gemäss den vorstehenden Ziff. 3 bis 5 desselben Emittenten bzw. Schuldners dürfen insgesamt 30% des Fondsvermögens nicht übersteigen. Vorbehalten bleibt die höhere Limite gemäss Ziff. 12 nachfolgend. 7. Anlagen gemäss der vorstehenden Ziff. 3 derselben Unternehmensgruppe dürfen insgesamt 30% des Fondsvermögens nicht übersteigen. Vorbehalten bleibt die höhere Limite gemäss Ziff. 12 nachfolgend. Es wird eine neue Ziff. 12 eingefügt. Sie lautet wie folgt: 12. Die in Ziff. 3 erwähnte Grenze von 10% ist auf einen Drittel angehoben, wenn die Effekten oder Geldmarktinstrumente von einem OECD-Staat, einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft aus der OECD oder von internationalen Organisationen öffentlich-rechtlichen Charakters, denen die Schweiz oder ein Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören, begeben oder garantiert werden. Die vorgenannten Effekten oder Geldmarktinstrumente bleiben bei der Anwendung der Grenze von 40% nach Ziff. 2 ausser Betracht. Die Einzellimiten von Ziff. 3 und 5 jedoch dürfen mit der vorliegenden Limite von 35% nicht kumuliert werden. In Übereinstimmung mit Art. 41 Abs. 1 und 2 bis KKV werden die Anleger darüber informiert, dass die FINMA die Gesetzeskonformität nur der folgenden Änderungen prüft und feststellt: Art. 35a Abs. 1 Bst. a KKV: Bezeichnung des Anlagefonds, Firma und Sitz der Fondsleitung, der Depotbank und des Vermögensverwalters: 1 Art. 35a Abs. 1 Bst. b KKV: Anlegerkreis: 5 Ziff. 1

6 Art. 35a Abs. 1 Bst. c KKV: Anlagepolitik, Anlagetechniken, Risikoverteilung und die mit der Anlageverbundenen Risiken: 8, Art. 35a Abs. 1 Bst. d KKV: Unterteilung in Teilvermögen: 1 Art. 35a Abs. 1 Bst. e KKV: Anteilsklassen: 6 Ziff. 4 Art. 35a Abs. 1 Bst. f KKV: Kündigungsrecht der Anleger: 5 Ziff. 5 Art. 35a Abs. 1 Bst. g KKV: Rechnungsjahr: 20 Ziff. 2 Sofern die Anleger gegen die vorgesehenen Änderungen des Fondsvertrags Einwendung erheben wollen, müssen sie dies innert 30 Tagen nach der Publikation gegenüber der Aufsichtsbehörde (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FIN- MA, Laupenstrasse 27, 3003 Bern) geltend machen (Art. 27 Abs. 3 KAG). Die Fondsvertragsänderungen im Wortlaut können kostenlos bei der Fondsleitung UBS Fund Management (Switzerland) AG, Aeschenplatz 6, 4002 Basel. bezogen werden. Basel und Zürich, 25. März 2015 Die Fondsleitung: UBS Fund Management (Switzerland) AG Die Depotbank: UBS AG

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