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1 INHALTSÜBERSICHT ISBN Change Management Proaktive Veränderung 2. Basisinformationen für Prozessverbesserungen 3. Übernahme Wissensbilanzstruktur 4. Angenommene Wissensbilanz-Ampelschaltungen 5. Einbindung im Wissensbilanz-Portfolio 6. Prozessorientierte Informationsarchitektur 7. Wissen bestimmt Veränderungskompetenz 8. Bausteine für optimale Geschäftsprozesse 9. Herausfiltern elementarer Kernprozesse 10. Reduzierung von Komplexität 11. Kosten-, Qualitäts- und Zeitoptimierung 12. Prozessqualitätsmanagement 13. Prozesszeitmanagement 14. Prozesskostenmanagement 15. Kostenstellenübergreifende Prozessverdichtung 16. Ermittlung Prozesskostensätze 17. Bewertung betrieblicher Abläufe 18. Verbesserte Produktkalkulation 19. Kostenzurechnung nach Ressourcenbeanspruchung 20. Prozesse im Wissensbilanz-Potenzialportfolio 21. Verknüpfungstabellen nach Wirkungsstärke 22. Aktiv- und Passivsummen der Wirkungsstärken 23. Umsetzung in graphische Wirkungsnetze 24. Outsourcing Prozesskomplexität 25. Ausschöpfung des Zeitpotentials 26. Verknüpfungstabellen der Wirkungsdauer 27. Rebalancing der Informationsprozesse 28. Positionsbestimmung im Potentialfeld 29. Ausblick zu ganzheitlichen Perspektiven

2 Qualität Prozess-, Change- Management Größe des Bubbles zeigt die Qualität der Faktorengruppe an. a) Lage des Bubbles im 1. Quadranten oben rechts: die Faktor-Merkmale Quantität und Systematik sind gut ausgeprägt. b) Lage des Bubbles im 2. Quadranten oben links: für das Faktor-Merkmal Quantität besteht noch Verbesserungspotential. c) Lage des Bubbles im 3. Quadranten unten links: für die Faktor- Merkmale Quantität und Systematik besteht noch Verbesserungspotential. d) Lage des Bubbles im 4. Quadranten unten rechts: für das Merkmal Systematik besteht noch Verbesserungspotential.

3 5. Prozessorientierte Informationsarchitektur Um die Prozessorganisation zu implementieren, sollte die Informationsstruktur so flexibel verändert werden, dass sie auch auf auf dynamische Veränderungen reagieren kann. IT-gestützte Verfahren können insbesondere für die Ermittlung, Operationalisierung und Dokumentation von Aktivitäten- und Prozessprofilen eingesetzt wer-den. Workflow-Techniken beziehen betriebsspezifische Anforderungen in die Abwicklung von Kundenanfragen ein: sie steuern die Bearbeitung von Aufträgen vom Eingang bis zur Lieferung und Rechnungsstellung gemäß den Anforderungen des Anwenders. Durch den Einsatz von Modellierungs-Tools kann die Beschreibung von Prozessen in Modellen wesentlich vereinfacht und beschleunigt werden. Ein solches Modellierungs- Tool sollte u.a. folgende Funktionen haben: - Erstellung, Verwaltung und Pflege von Prozessmodellen - grafische Darstellung von Prozessmodellen - intuitiver Umfang (z.b. durch Navigation) mit Prozessmodellen - Generierung und Abbildung alternativer Abläufe durch Veränderung von Prozessmodellen - Darstellung von unternehmensübergreifenden Prozessen - Zusammenfügen von bei Partnerunternehmen getrennt entwickelten Prozessteilen einschl. Abgleich der Schnittstellen

4 Handlungsempfehlungen Change Management-Beziehungfaktoren Change Management Entwickeln Stabilisieren Kunden-, Lieferbeziehungen, Kooperationen Kompetenznetzwerke Unternehmenskommunikation Logistikleistungen Analysieren Kein Handlungsbedarf

5 20. Ausblick zu ganzheitlichen Perspektiven Grundsätzlich lässt sich eine Wissensbilanz auch dadurch kennzeichnen, dass sie unterschiedliche Perspektiven nicht nur berücksichtigt, sondern sich auch mit diesen sehr konkret auseinandersetzt. Dahinter steht die sinnvolle Einsicht, dass die Erreichung finanzieller Ziele letztlich immer nur bei ganzheitlicher Sichtweise, d.h. unter Einbeziehung auch des immateriellen Vermögens, möglich ist. Die Auswertung von Indikatoren und das Entdecken von "Weak Signals" ist komplizierter als die traditionellen Verfahren. Aber der Aufwand lohnt sich: mögliche Ursachen für Turbulenzen können früher entdeckt und entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen werden. Herzstück der Wissensbilanz ist die Zielverknüpfung hinweg über sämtliche Unternehmensbereiche. Aufgaben der Wissensbilanz: - Schwachstellen und Potenziale aufdecken, - Möglichst detaillierte Erfassung der immateriellen Faktoren, - Zusammenhänge erfolgskritischer Faktoren untereinander analysieren, - Stärken und Schwächen analysieren, - Wertschöpfungszusammenhänge transparent machen, - Aufzeigen, wie wichtig eine Ressource für den Geschäftserfolg ist, mit welchen Unwägbarkeiten, Zeithorizonten, Veränderungen bei deren Entwicklung zu rechnen ist. - Durch konsequentes Identifizieren von internem und externem Wissen soll dieses besser überwach- und steuerbar gemacht werden und über die Stärkung der spezifischen Kernkompetenzen des Unternehmens somit in dessen Wertschöpfung einfließen. - Mit Hilfe der Wissensbilanz wird aufgezeigt, wie alles zusammenhängt und welche Hebel mit bestimmten Erfolgsfaktoren eingesetzt werden können. - Spezifische Stärken und Innovationspotentiale können gezielt weiterentwickelt werden, durch mehr Transparenz über das vorhandene Wissen lässt sich der zu schließende Wissensbedarf exakter ermitteln. (Vgl. Jörg Becker: Management-Cockpit der Wissensbilanz, Indikatoren- Instrumententafel, Norderstedt 2009)

6 Wissensbilanz-Fitness-Check Ziel Ergebnis Um für die Wissensbilanz einen optimalen Erstellungsprozess und Kosten-/ Nutzen- Effizienz zu gewährleisten sollte vorab geprüft werden, ob einige Eignungs- Voraussetzungen gegeben sind. Es wir analysiert: - welcher (messbare) Nutzen kann mit Hilfe der Wissensbilanz erzielt werden? - welche Ziele können/sollen mit der Wissensbilanz realisiert werden? - welche Erfolgsaussichten sind aus einem Projekt "Wissensbilanzierung" zu erwarten? - sind die notwendigen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Wissensbilanz- Projekt erfüllt? - an welchen Voraussetzungen für die Wissensbilanzierung muss noch gearbeitet werden?

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