Schuldnerberatung Verbraucherinsolvenzberatung JAHRESBILANZ 2010 / Schleswig-Holstein ggmbh Region Unterelbe

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1 Schuldnerberatung Verbraucherinsolvenzberatung JAHRESBILANZ 2010 / 2011 Schleswig-Holstein ggmbh Region Unterelbe Heide/Dithmarschen 25.aktualisierte Auflage

2 " EIN MÜNDIGER VERBRAUCHER LEBT NICHT ÜBER SEINE VERHÄLTNISSE,... DA ER SEINE VERHÄLTNISSE KENNT. " * " Wir lassen Sie nicht im Regen stehen! " Aus dem Inhalt Editorial "AWO-Schuldnerberatung " Seite 3 Allgemeine Situation der Beratungsstelle Seite 4 Bericht zur Arbeit der Beratungsstelle Seite 7 Schuldnerberatung in Heide / Dithmarschen Alltag und Zukunft von Schuldnerberatung Ein Ausblick? Seite 12 Praxisfälle der Schuldner- und Seite 13 Verbraucherinsolvenzberatung Presseveröffentlichungen * nach iff (Institut für Finanzdienstleistungen Hamburg) - 2 -

3 DIE SCHULDNER- UND VERBRAUCHERINSOLVENZBERATUNG DER AWO IM KREIS DITHMARSCHEN Die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung der AWO Schleswig-Holstein ggmbh Region Unterelbe im Kreis Dithmarschen geht jetzt in ihr sechsundzwanzigstes Jahr. Sie wurde 1986 ins Leben gerufen und war seinerzeit eine der ersten spezialisierten Beratungsstellen im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Hinblick auf die regionale Zuständigkeit der Schuldnerberatungen im Kreisgebiet Dithmarschen gibt es eine Kooperation mit dem Verein Lichtblick e.v. in Brunsbüttel, welcher für Süder-Dithmarschen tätig ist. Das AWO-Büro für das nördliche Kreisgebiet befindet sich in der AWO-Geschäftsstelle Blumenstraße 57 in Heide Fon: Fax: Das Beratungsteam der AWO BARBARA SCHMIDT YVONNE STEINERT Verwaltung TINA REHDER Prävention PETRA VON WAHL Beratung ANDREAS SCHAPER Beratung / stellvertr. Leitung GUDRUN WEIßENBERG Beratung MICHAEL DANKER Leitung der Schuldnerberatung Mitglied im Beirat der Koordinierungsstelle Schuldnerberatung in Schleswig-Holstein Die Nachfrage nach Beratung hat in den vergangenen Jahren durchschnittlich um jeweils etwa zwanzig Prozent p.a. zugenommen. Neben der klassischen Allgemeinen Sozialen Schuldnerberatung bilden Anfragen zur Verbraucherinsolvenz und zum Regelkonkurs nach der InsolvenzOrdnung (InsO) sowie seit etwa viereinhalb Jahren unser Präventionsangebot gegenüber Schulen und anderen Bildungseinrichtungen die zentralen Schwerpunkte unserer Arbeit. Das Beratungsteam der AWO im Kreis Dithmarschen hat in 2010 insgesamt 183 langfristige und äußerst arbeitsintensive Verbraucherinsolvenzberatungen durchgeführt. Das Verschuldungsvolumen der Kreis Dithmarscher Privathaushalte betrug im vergangenen Jahr allein bei diesen Verbraucherkonkursen im Norden des Kreises mehr als 8,4 Mio. Euro! Im Durchschnitt waren die Verbraucher mit jeweils über Euro überschuldet gewesen. Es wurden Vergleichsverhandlungen mit insgesamt Gläubigern geführt

4 ALLGEMEINE SITUATION DER BERATUNGSSTELLE Das Beratungsteam der AWO-Schuldnerberatung im Kreis Dithmarschen ist seit 2006 eingebettet in den neuen Regionalverband Unterelbe der AWO Schleswig-Holstein ggmbh. Nach Durchführung einer weiteren Strukturreform innerhalb der Arbeiterwohlfahrt Schleswig-Holstein fand ein erneuter Wechsel der Rechtsform der Trägerschaft statt: Die bestehenden elf Kreisverbände der AWO in Schleswig-Holstein sind jetzt ausschließlich für den ehrenamtlichen Bereich zuständig, der hauptamtliche Teil (die MitarbeiterInnen der Arbeiterwohlfahrt in diesem Bundesland) unterliegt nunmehr der AWO Schleswig-Holstein ggmbh. Zum Regionalverband der AWO Unterelbe gehören die Beschäftigten der Kreise Segeberg, Pinneberg, Steinburg und Dithmarschen. Die Schuldnerberatung der AWO im Kreis Dithmarschen arbeitet seit Mai 1986 und erfüllt die Kriterien der Qualitätsstandards der Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung in Schleswig-Holstein, erstellt von der "Koordinierungsstelle Schuldnerberatung in Schleswig-Holstein" in Zusammenarbeit mit dem Landessozialministerium, herausgegeben im Januar Die Finanzierung der Beratungsstelle erfolgt(e) auch in 2010 und 2011 traditionell durch den Kreis Dithmarschen, das Land Schleswig-Holstein (Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume) und den Schleswig-Holsteinischen Sparkassen- und Giroverband sowie durch Eigenmittel des Verbandes. Mit dem Kreis Dithmarschen hatte es bereits seit 2001 vertragliche Vereinbarungen zur Finanzierung der SCHULDNERBERATUNG auf der Grundlage des damaligen BSHGs gegeben, welche jetzt auf der Grundlage der Gesetzgebung nach SGB II und SGB XII erneuert wurden. Das Land Schleswig-Holstein finanziert die INSOLVENZBERATUNG und die PRÄVENTIONSANGEBOTE der sechsunddreißig als Geeignete Stelle nach 305 InsO anerkannten Beratungseinrichtungen auf der Grundlage einer Förderrichtlinie, sowie nach dem Landesausführungsgesetz zur InsolvenzOrdnung. Der Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein unterstützt die Beratungsstellen seit mehreren Jahren auf freiwilliger Basis

5 DAS BERATUNGSTEAM YVONNE STEINERT Verw.fachangestellte Verwaltung Im Team seit 2008 BARBARA SCHMIDT Bürokauffrau Verwaltung Im Team seit 2001 GUDRUN WEIßENBERG Einzelhandelskauffrau Schuldnerberaterin Im Team seit 2003 TINA REHDER Bankkauffrau Bankfachwirtin Prävention Im Team seit 2004 PETRA VON WAHL Justizobersekretärin Schuldnerberaterin Im Team seit 2007 ANDREAS SCHAPER Diplom-Sozialpädagoge Schuldnerberater Tätig seit 1990 Stellvertr. Leitung ab 2004 MICHAEL DANKER Industriekaufmann Diplom-Sozialpädagoge Schuldnerberater Tätig seit 1986 Leitung des Teams ab

6 UNESCO zeichnet Schuldnerberatung der AWO Schleswig-Holstein Region Unterelbe aus Im Rahmen der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" von sind die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen der AWO Schleswig-Holstein Region Unterelbe auch in 2010 für ihre Präventionsarbeit ausgezeichnet worden. Das Leitprojekt des Schleswig-Holsteinischen Jugendaktionsplans "Eins x Eins Augen auf im Geldverkehr" im Zusammenwirken mit dem Präventionsnetzwerk aller 36 Schuldnerberatungen, den fünf regionalen Präventionsprojekten, der "Koordinierungsstelle Schuldnerberatung in Schleswig-Holstein" sowie dem Sozialministerium bzw. Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume bildet ein flächendeckendes Netzwerk zur Vermittlung von Finanzkompetenz für Kinder und Jugendliche in Schleswig-Holstein

7 "Alle 20 sec. ergeht ein Pfändungsbeschluß alle 30 sec. eine Eidesstattliche Versicherung" * Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung im Kreis Dithmarschen In Deutschland sind 4.5 Mio. Haushalte überschuldet Acht Prozent aller privaten Haushalte sind betroffen. In Schleswig-Holstein etwa , in Dithmarschen Laut einer Studie des Instituts für Finanzdienstleistungen in Hamburg iff sind bei 53% der Überschuldeten kritische Lebensereignisse wie plötzlicher Einkommensoder Arbeitsplatzverlust, Trennung und Krankheit die Auslöser. Nur 18% der Fälle sind auf Fehlverhalten des Einzelnen zurückzuführen. ("DIE WELT") Bei den verbleibenden 29% sind die Ursachen der Überschuldung in gescheiterter Selbständigkeit oder sonstigen Gründen zu suchen (geerbte Schulden o.ä.) Aber auch junge Menschen sind bereits betroffen: Deutschlandweit sind 11% der Jugendlichen zwischen 13 und 24 Jahren mit durchschnittlich Euro verschuldet, so das Münchner Institut für Jugendforschung. ("Hamburger Abendblatt") "Meine Kinder denken, das Geld wächst auf den Bäumen"... das war die Antwort, die mehr als die Hälfte der Eltern ankreuzten, als die Kreditkartenfirma Visa die Familien von Schülern fragte. Damit drücken die Eltern aus, daß ihre Kinder keine rechte Vorstellung davon haben, wo Geld herkommt und wie es sich vermehrt. Verschiedene Studien in jüngster Zeit weisen in diese Richtung (Schuldenkompaß, Kids-Verbraucheranalyse) Nach Angaben der Deutschen Bundesbank hatte sich das Volumen der Konsumentenkredite von 75 Milliarden Euro in 1980 auf aktuell 240 Milliarden verdreifacht. (Quellen: Creditreform und Internet). Viele Kinder erleben, daß überzogene Konten oder Kredite normal sind. Verschuldung als Lebensnorm kann schon im Elternhaus geprägt werden. Wenn der Vorschuß aufs Taschengeld oder die Schulden bei Verwandten zum Dauerzustand werden, erleben die Jugendlichen, daß Schuldenmachen nicht weiter schlimm ist. Rund Jugendliche haben mehr Schulden, als sie allein bewältigen können. ("FAZ-Sonntagszeitung") * lt. "Schuldenkompaß" - 7 -

8 Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes waren Personen die von einer Schuldnerberatungsstelle betreut wurden, im Durchschnitt mit knapp Euro verschuldet; bei einem durchschnittlichen Nettoeinkommen von monatlich 900 bis Euro. (Befragung von DeStatis bei 124 Beratungsstellen, deren Angebot von rund Personen in Anspruch genommen wurden) Der "Creditreform Schuldneratlas Deutschland 2010" spricht von einer Schuldnerquote von mittlerweile 9,50%! Das bedeutet, rund 6,5 Millionen Einwohner über 18 Jahre gelten als überschuldet oder weisen zumindest nachhaltige Zahlungsstörungen auf. (Meldung im forum schuldnerberatung & Presseinformation Creditreform) Laut "Schuldenbarometer 2010 Bürgel Wirtschaftsinformationen" erreichten im vergangenen Jahr die Privatinsolvenzen mit Fällen ein Rekordniveau: Plus 6,4% oder Fälle mehr als in (Bürgel Presseinformation) Immer öfter wurde in den vergangenen zehn Jahren versucht, der Situation der späteren Überschuldung mit den Instrumenten der Insolvenzordnung zu begegnen. Seit 1999 haben Privatpersonen die Möglichkeit, im Zuge des sog. Verbraucherkonkurses ihre Verbindlichkeiten geregelt abzutragen. Überschuldung war noch vor wenigen Jahren für eine Reihe von Betroffenen ein kaum zu bewältigendes Problem: Arbeitslosigkeit, Scheidung oder auch die gescheiterte Selbständigkeit führten in diesen Fällen oft in eine Lage, welche in Fachkreisen als "lebenslanger Schuldturm" bezeichnet wurde. Seit die InsolvenzOrdnung die Restschuldbefreiung nicht nur für Firmen und Kapitalgesellschaften sondern auch für völlig mittellose Privatpersonen zugänglich machte, hat sich die Situation erheblich verbessert. Heute eröffnet sich auch in schwierigen Fällen eine faire Chance auf ein Leben ohne Schulden und auf einen echten wirtschaftlichen Neubeginn. Endlich wieder ein Girokonto, Schluß mit der ständigen Angst vor Zwangsvollstreckungen und vor dem Besuch des Gerichtsvollziehers sowie die Aussicht auf eine neue Chance am Arbeitsmarkt! Im gesamten Bundesgebiet wurden in 2010 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes insgesamt Verbraucherinsolvenzverfahren bei den Gerichten beantragt; eine Steigerung von 7,6%. Regel- oder Unternehmensinsolvenzen gab es , für ehemals Selbständige waren es Eröffnungen, ehemalige Gesellschafter größerer Firmen zählten und Nachlaßinsolvenzen waren mit Verfahren vertreten. Insgesamt gab es also Insolvenzverfahren. Den Insolvenzgerichten in Schleswig-Holstein lagen 2010 allein Anträge auf Eröffnung eines Verbraucherkonkursverfahrens vor. Hiervon hat allein das Beratungsteam der AWO vor Ort im nördlichen Teil des Kreises Dithmarschen 183 Verfahren beigesteuert, knapp 4%. Seit Einführung der InsolvenzOrdnung 1999 wurden beim Amtsgericht Meldorf (Insolvenzgericht in Dithmarschen) Verbraucherinsolvenzverfahren eröffnet. Das AWO-Team trug hierzu 924 Anträge bei (45,9%)

9 V E R B R A U C H E R K O N K U R S Außergerichtlich Gerichtliches Verfahren Rechtskraft Außergerichtlicher Schulden - Insolvenz - Treuhandphase Fehlersuche Einigungsversuch bereinigungs- verfahren (Restschuldbefreiung) (Erlangung der Rechtskraft) planverfahren Max. ½ Jahr alt ca. ¼ bis ½ Jahr ca. ¼ bis ½ Jahr 6 Jahre (Altfall 5 Jahre) 1 Jahr (Beginnend mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens)

10 Entwicklung der Verbraucherinsolvenzen in S-H seit 1999 Stand: Verbraucherinsolvenzverfahren Jahr Verbraucherinsolvenzverfahren 1 Eröffnet Mangels Masse abgewiesen Schuldenbereinigungsplan angenommen Insgesamt Dagegen im Vorjahreszeitraum: Verfahren insgesamt Zu- (+) bzw. Ab- (-) nahme gegenüber Vorjahreszeitraum Voraussichtliche Forderungen Anzahl % Euro DM , , , , , , , , , , , Bis 2001 ohne Kleingewerbe, ab 2002 Differenzierung (s. unten). Koordinierungsstelle SCHULDNERBERATUNG in Schleswig-Holstein Quelle:

11 Ehemals selbständig Tätige Jahr Eröffnet Ehemals selbständig Tätige 2 Mangels Schuldenbe- Masse reinigungs- abgewiesenommen plan ange- Insgesamt Dagegen im Vorjahreszeitraum: Verfahren insgesamt Zu- (+) bzw. Ab- (-) nahme gegenüber Vorjahreszeitraum Voraussichtliche Forderungen Anzahl % Euro , , , , , , , , Die ein vereinfachtes Verfahren durchlaufen bzw. deren Vermögensverhältnisse überschaubar sind. Differenzierung in der Statistik erst seit Koordinierungsstelle SCHULDNERBERATUNG in Schleswig-Holstein Quelle:

12 Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungen der AWO im Kreis Dithmarschen Gesamtfallzahlen einschließlich der InsO-Fälle für 2010 Gesamtzahl der Fälle in der Schuldnerberatung - Anfragen Beratungen Betreuungen 646 Durchschnittliche Wartezeit a. bis zum Erstgespräch 4-6 Wochen b. bis zur Beratungsaufnahme 7 Tage Anzahl der ausgestellten Bescheinigungen über das Scheitern des Außergerichtlichen Einigungsversuchs 125 Eröffnete Insolvenzverfahren 119 Abgeschlossene gerichtliche Vergleichsverfahren a. durch Zustimmung der Gläubiger 1 b. durch Zustimmungsersetzung 1 Fälle in der Treuhandphase 2

13 Alltag und Zukunft von Schuldnerberatung Ein Ausblick? Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung erhält ungebrochen eine sehr hohe Aufmerksamkeit. Beinahe jeden Tag wird in den Medien über Verschuldung und Lösungsmöglichkeiten berichtet, die Problematik "Geld, Konsum und Schulden" mittlerweile sogar im TV-Serienformat dargeboten. Die Darstellung von Schuldnerberatung gerät dabei allerdings oft derart plakativ und unrealistisch, daß sich die Beratungsstellen anderntags kaum des Ansturmes der Verbraucher erwehren können; der Zustrom an manchen Wochentagen läßt erahnen, daß es am Vorabend wieder eine "Schulden-Novela" gegeben haben muß. Zudem wird durch die Fernsehserien ein enormer Erwartungsdruck gegenüber den Beratungskräften aufgebaut, dem niemand Stand halten kann. In den Serien wird oft nicht die Realität abgebildet Mitarbeit in der Entschuldung ist nämlich angesagt, die Beraterin nimmt dem Schuldner eben nicht alles aus der Hand manch' Verbraucher landet im Beratungsgespräch erst wieder auf dem Boden der Tatsachen... Die Sprechzeiten der Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen sind schlichtweg überlaufen. Dabei haben wir sogar traditionell eine Dunkelziffer von 90% - sprich: eine "Lichtziffer" von gerade einmal 10% der betroffenen Verbraucher gelangen zu uns in die Beratungsstellen (das gilt seit langem bundesweit). Dies nicht von ungefähr, denn bekanntlich sind Geld und Schulden absolute Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Sich jemandem Fremdes zu öffnen, wobei man teilweise nach Jahren des Bemühens eingestehen muß, gescheitert zu sein bei der Bewältigung dieses Problems, fällt dem überwiegenden Teil der Ratsuchenden äußerst schwer. Langfristiges gesellschaftspolitisches Ziel muß die Überwindung der strukturellen Hauptursachen von Überschuldung sein: Arbeitslosigkeit und Einkommensarmut. Um die Problematik sozial abzufedern sind verbesserte Rahmenbedingungen notwendig: Ausbau eines bedarfsgerechten Netzes von Schuldner- und Insolvenzberatungen Sicherung der dauerhaften Finanzierung der Beratungsstellen Erhalt und Ausbau der Landeszuschüsse Gläubigerbeteiligung an den Kosten der Schuldenregulierung Umsetzung des vorliegenden Berufsbildes Schuldnerberatung (AG SBV) Einführung eines Rechtsanspruches auf ein Girokonto für Verbraucher Förderung der finanziellen Allgemeinbildung ("Financial literacy") (nach iff Institut für Finanzdienstleistungen Hamburg)

14 Insolvenzberatung in der Praxis Frau F. Persönliche Situation Frau F. war nach ihrer Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau und einigen kurzen Arbeitsaufnahmen bei verschiedenen Arbeitgebern arbeitslos. Während dieser Zeit hat sie in einem Sonnenstudio auf Teilzeit gearbeitet. Da sie Gefallen an dieser Arbeit gefunden hatte, absolvierte sie u.a. Lehrgänge und Schulungen beim Arbeitsamt, um sich in diesem Bereich selbständig machen zu können. Durch einen Unternehmensberater wurde sie an die Sparkasse Y verwiesen. Es wurden sowohl vom Unternehmensberater als auch von einer Bürgengemeinschaft Standortanalysen erstellt. Frau F. zahlte hierfür u.a Euro und investierte Euro Eigenkapital. Im Mai 1998 eröffnete sie ihr Sonnenstudio voller Zuversicht und Hoffnung. Schon kurze Zeit später erkannte sie, daß der erwartete Erfolg, sprich Umsatz, ausblieb. Trotz eingeleiteter Werbekampagnen mußte sie 17 Monate nach Eröffnung ihre Hoffnungen begraben und das Sonnenstudio schließen. Mit viel Eigeninitative fand sie einen Käufer, der circa Euro mehr zahlte als ursprünglich vertraglich mit der Sparkasse vereinbart worden war. Finanzielle Situation Frau F. hatte, als sie in die Schuldnerberatung kam, Euro Verbindlichkeiten bei fünf Gläubigern. Seit Herbst 1999 arbeitet sie als Verkäuferin. Ihr Nettogehalt beläuft sich auf Euro, wovon knapp 102 Euro monatlich pfändbar sind. Frau F. hat mehrere notariell beglaubigte Schuldanerkenntnisse unterschrieben. Sie ist ohne Vermögen. Da beide Elternteile verstorben sind, ist auch kein Erbe zu erwarten. Die Beratungsstelle hat Frau F. vorgeschlagen das Verbraucherinsolvenzverfahren zu beantragen. Nach anfänglichem Zögern (unter anderem hatte Frau F. Angst vor der Veröffentlichung ihres Namens in der lokalen Presse) konnte sie sich doch hierzu entschließen. Da der neue Lebensgefährte ihr Euro zur Schuldenregulierung zur Verfügung stellen konnte, hat die Beratungsstelle mit den fünf Gläubigern auf dieser Basis außergerichtlich verhandelt. Hierbei wurden die Forderungen quotiert, das bedeutet, alle beteiligten Gläubiger sollten circa 9% ihrer Ursprungsforderung in jeweils einer Summe erhalten. Bei Eröffnung des Verfahrens hätten sie diese Summen allerdings erst verteilt auf 84 Monate bekommen. Eine Einmalzahlung hat für den einzelnen Gläubiger nicht nur den Vorteil des geringen Verwaltungsaufwandes, sondern auch, daß er zusätzlich vom Ausfallrisiko durch eventuelle Zahlungsstörungen (Schwangerschaft, Kindererziehungszeiten, Arbeitslosigkeit, Krankheit) während der Ratenlaufzeit befreit ist. Zwei Gläubiger wollten dem außergerichtlichen Zahlungsvorschlag nicht zustimmen, von daher mußte Frau F. den Insolvenzantrag stellen. Da sie zwischenzeitlich schwanger geworden war und die Beratungsstelle dies unverzüglich dem Hauptgläubiger mitgeteilt hatte, stimmte dieser dem Schuldenbereinigungsplan doch noch zu. Der Richter konnte nun eine Zustimmungsersetzung für den verbleibenden Gläubiger vornehmen. Somit erhielten alle Gläubiger jeweils 9% der Ursprungssummen, und Frau F. wurde ohne Schulden Mutter

15 Schuldnerberatung in der Praxis Frau G. Schuldensituation Sparkasse Bank A Bank B 916 Versandhaus Persönliche Situation Frau G. ist alleinstehend, von Beruf Serviererin. Sie wechselte in der Vergangenheit sehr oft den Arbeitsplatz, war zwischendurch immer wieder arbeitslos. Wenn Pfändungen beim Arbeitgeber aufliefen, wurde sie wieder entlassen. Der neue Arbeitgeber kennt ihre Verschuldungssituation nicht, sonst hätte er sie nicht eingestellt. Eine Pfändung würde also wiederum zum Verlust des Arbeitsplatzes führen. Frau G. verdient zur Zeit durchschnittlich netto Euro. Die Trinkgeldhöhe wurde nicht beziffert. Da sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln ihren Arbeitsplatz nicht erreichen kann, hat sie einen PKW, der aber noch nicht ganz bezahlt ist. Pfändbarkeit nach 850 c ZPO Durchschnittliches Netto-Einkommen Davon pfändbar 214 Auszahlungsbetrag Frau G. möchte, daß wir allen Gläubigern zur vergleichsweisen Schuldentilgung eine monatliche Gesamtrate von 300 Euro anbieten. Die Schuldsumme wurde fest geschrieben; dies bedeutet, es wurden keine neuen Kosten und Zinsen berechnet. Die monatliche Rate von 300 Euro wurde quotal aufgeteilt. Alle Pfändungen wurden ruhend gestellt, da sonst der Arbeitsplatz wieder verloren ginge und es dann nichts mehr zu verteilen gäbe. Sämtliche beteiligten Gläubiger stimmten diesem Vorschlag zu. Frau G. wird in 47 Monaten schuldenfrei sein. Für den Fall, daß Frau G. ihren Arbeitsplatz unverschuldet verliert, würde die Ratenzahlung unterbrochen und bei erneuter Arbeitsaufnahme wieder damit begonnen werden

16 Verbraucherinsolvenzberatung in der Praxis Herr K. Herr K. ist verheiratet, die Eheleute haben zwei gemeinsame schulpflichtige Kinder. Frau K. ist Geringverdienerin mit 325 Euro monatlicher Einnahme. Herr K. ist alleiniger Schuldner. Aus ehemaliger Selbständigkeit sind nach Auflösung seines Maler- und Lackierbetriebes Euro Verbindlichkeiten bei siebenundzwanzig Gläubigern nach geblieben. Jetzt arbeitet Herr K. wieder als Angestellter in seinem erlernten Beruf. Das Gehalt wird vom Hauptgläubiger mit monatlich 171 Euro gepfändet. Herr K. hatte in der Vergangenheit versucht, mit dem ihm zur freien Verfügung bleibenden Einkommensrest verschiedenen Gläubigern eine ratierliche Lösung anzubieten; doch nicht alle Gläubiger stimmten seinen Vorschlägen zu oder aber verlangten mehr als das Haushaltsgeld hergab. Ein Gläubiger nach dem anderen versuchte bereits bei den vorherigen Arbeitgebern, auf das Gehalt Herrn Ks zuzugreifen. Aufgrund der jeweils zu geringen Gehälter konnte jedoch nichts gepfändet werden. Der Verbraucherkonkurs bot für alle Beteiligten die Lösung: Mit Hilfe der Schuldnerberaterin startete Herr K. einen 'Außergerichtlichen Einigungsversuch' nach der InsO. Leider zeigten sich die wenigsten der siebenundzwanzig Gläubiger mit den darin vorgeschlagenen quotalen Ratenangeboten einverstanden. Neunzehn Gläubiger lehnten den Schuldenbereinigungsplan ab, oder verlangten höhere Beträge. Diese Neunzehn hielten außerdem die Summenmehrheit an den Gesamtschulden. Nach Bescheinigung des fehlgeschlagenen Einigungsversuches durch die Beraterin stellte Herr K. im Dezember vergangenen Jahres beim zuständigen Amtsgericht mit Insolvenzabteilung Antrag auf Eröffnung des Verbraucherkonkurses, in Verbindung mit der Beantragung der Stundung der Verfahrenskosten. Der Insolvenzrichter erkannte, daß nach Lage der Dinge die Mehrheit der Gläubiger auch einem gerichtlichen Schuldenbereinigungsplan mit Sicherheit nicht zustimmen würde, und eröffnete sodann das eigentliche Insolvenzverfahren. Alle laufenden bzw. angemeldeten Pfändungen wurden eingestellt. Veröffentlicht wurde im internet und im Bundesanzeiger. Die Kosten des Verfahrens beliefen sich auf knapp tausend Euro und wurden gestundet. Der Beschluß des Amtsgerichtes sah vor, daß unter den gesetzlich vorgegeben Bedingungen in der Treuhandphase das pfändbare Arbeitseinkommen in Höhe von 171 Euro quotal aufgeteilt und durch die Treuhänderin an alle beteiligten Gläubiger verteilt würde. Zuvorderst mußten jedoch vom pfändbaren Einkommen in monatlichen Teilbeträgen die gestundeten Verfahrenskosten beglichen werden. Somit verblieben für die Gläubiger nach den ersten sechs Monaten der Treuhandphase noch etwas mehr als elftausend Euro. Die Gläubiger erhalten eine Rückzahlungsquote von jeweils etwa 14 % ihrer Forderungen. Der Vorteil des Verfahrens: alle Gläubiger erhalten einen Teil ihrer Forderungen zurück. Ohne den Verbraucherkonkurs hätten einige aufgrund langer Pfändungszeiten (für ja nur jeweils einen Gläubiger zur Zeit) bis zum Eintritt des Rentenalters des Schuldners überhaupt nichts bekommen

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