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1 Dr. Carsten Wittenbrink Stand: Aufgaben und Fragen zur Vorlesung Grundlagen der Konzernrechnungslegung (einschließlich bisher gestellter Klausuraufgaben) Lösungsvorschläge zu vielen der folgenden Aufgaben finden sich in Gräfer/Scheld: Grundzüge der Konzernrechnungslegung (Hinweis: die neueste Auflage enthält auch die Änderung des HGB durch das TransPuG, das im Geschäftsjahr 2003 erstmals verpflichtend anzuwenden ist und damit die klausurrelevante Rechtgrundlage bildet). Zu den Übungsaufgaben siehe auch die Beilage zur Vorlesung Grundlagen der Konzernrechnungslegung, Windersemester 2002/03 als Download von der Fawion- Homepage erhältlich. Die Übungsaufgaben finden sich ab S. 118 in der Beilage. Kapitel 1. Grundlagen 1.1. Nennen Sie die Adressaten des Konzernabschlusses nach HGB! 1.2. Welche Aufgaben hat das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC)? 1.3. Welchen Zweck verfolgt der Konzernabschluss nach HGB? 1.4. Hat der Konzernabschluss Auswirkungen auf die Besteuerung oder Ausschüttung der Mutterunternehmung? 1.5. Skizzieren sie die wichtigsten Schritte bei der Erstellung eines Konzernabschlusses! 1.6. Nennen Sie drei Argumente, die die Notwendigkeit einer besonderen Konzernrechnungslegung begründen! 1.7. Nennen Sie die Bestandteile eines Konzerabschlusses nach HGB bei börsennotierten Gesellschaften! 1.8. Welche Aufgabe haben Grundsätze ordnungsgemäßer Konzernrechnungslegung (GoK)? Nennen Sie zwei Beispiele für GoK! 1.9. Was sind mögliche Motive für ein deutsches Unternehmen einen Konzernabschluss nach IAS oder US GAAP aufzustellen? Was verstehen Sie unter einem befreienden Konzernabschluss nach international anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen ( 292a HGB)? An welche Voraussetzungen ist das Wahlrecht geknüpft? Kapitel 2. Aufstellungspflicht und Abgrenzung des Konsolidierungskreises Ü1: Aufstellungspflicht und Konsolidierungskreis 2.1. In welchem Zeitraum ist der Konzernabschluss aufzustellen? 1

2 2.2. In Abhängigkeit von der Stärke des Abhängigkeitsverhältnisses vom Mutterunternehmen gibt es verschiedene Konsolidierungsformen. Wie lauten diese Formen? 2.3. Wie lauten die beiden Konzepte, die die Aufstellungspflicht für einen Konzernabschluss regeln? 2.4. Erläutern Sie, was unter Control-Konzept zu verstehen ist! 2.5 Können nach HGB Unternehmen ohne oder mit geringer kapitalmässiger Beteiligung zu konsolidieren sein? Begründen Sie! 2.5. Was versteht man unter dem Weltabschlußprizip? 2.6. Was ist ein Teilkonzernabschluss? 2.7. Welche Befreiungsgründe gibt es von der Aufstellungspflicht für einen Konzernabschluss? 2.8. Sind Personenunternehmen generell von der Aufstellung eines Konzernabschlusses ausgenommen? 2.9. Für welche Tochtergesellschaften besteht ein grundsätzliches Einbeziehungsverbot? Mit welchem Grundsatz ordnungsmäßiger Bilanzierung steht dieses in Konflikt? In welchen Fällen kann die Konsolidierung eines Tochterunternehmens unterbleiben, dass ansonsten die in 290 HGB genannten Voraussetzungen erfüllt? Geben Sie Beispiele für eine eingeschränkte Verfügungsgewalt gemäß 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB! Die X AG will sich von ihrer vollkonsolidierten Tochtergesellschaft Y GmbH trennen und hat bereits einen Käufer gefunden. Darf die Tochtergesellschaft vor dem tatsächlichen Verkauf entkonsolidiert werden? Unter welchen Voraussetzungen ist das Konsolidierungswahlrecht gemäss 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB anzuwenden? Was besagt der Grundsatz der Wesentlichkeit allgemein? Was ist zu beachten, wenn Tochterunternehmen von geringer Bedeutung nicht konsolidiert werden sollen? Kapitel 3. Anpassung der Einzelabschlüsse (HB II- Maßnahmen) Ü2: Abschlußstichtag des Konzerns Ü3/Ü4: Erforderliche/freiwillige HB II-Maßnahmen Ü5: HB II-Buchungen 3.1. Was ist die Handelsbilanz II und wozu dient sie? 2

3 3.2. Die PC AG stellt EDV Anlagen her. Die Tochtergesellschaft DISK GmbH erstellt Software für diese Anlagen. Das von der Disk GmbH neu entwickelte Programm Konzernabrechnung wird von der PC AG für den Eigengebrauch installiert. Wie ist der Verkauf der Software im Einzel- und Konzernabschluss zu behandeln? 3.3. Was besagt der Grundsatz der einheitlichen Bewertung im Konzernabschluss? Gilt der Grundsatz auch für den Bilanzansatz? 3.4. Welche Ausnahmen gibt es vom Grundsatz der einheitlichen Bewertung? 3.5. Bei ausländischen Tochtergesellschaften zeigt sich, dass die ausländischen Rechnungslegungsvorschriften häufig nicht kompatibel mit den HGB-Vorschriften sind. Nennen Sie zwei Beispiele für besonders gravierende Abweichungen! 3.6. Welche Anpassungen in der HB II sind bei inländischen Tochtergesellschaften in der Rechtsform einer Personengesellschaft durchzuführen? 3.7. Um im Geschäftsjahr 2003 (Achtung: Änderung durch TransPuG) eine steuerliche Sonderabschreibung zu nutzen hat die X GmbH diese auch in ihrer Handelbilanz durchgeführt. Welche Möglichkeiten im Hinblick auf diese Sonderabschreibung bestehen aus Sicht der Konzernmutter Y AG, zu dessen Konzernabschluss die X GmbH gehört 3.8. Sind Abweichungen vom Grundsatz eines einheitlichen Konzernabschlussstichtages erlaubt? Erläutern Sie! 3.9. Wie ist ein Sonderposten mit Rücklageanteil in der Konzernbilanz zu behandeln, der im Geschäftsjahr 2003 im Einzelbaschluß des Unternehmens angesetzt wird? Kapitel 4. Vollkonsolidierung verbundener Unternehmen A. Kapitalkonsolidierung Ü6: Was wird bei Fusionen/Unternehmenserwerben neben dem in der Bilanz ausgewiesenen Eigenkapital noch mitbezahlt? Warum kann der Kaufpreis auch unter dem bilanziellen Eigenkapital liegen? Ü7: Vollkonsolidierung Ü8: Folgekonsolidierung Buchwertmethode Ü9: Passiver Unterschiedsbetrag Was bezeichnet man als Summenabschluss? 4.2. Was versteht man unter Konsolidierung? Worin besteht der Unterschied zwischen Voll- und Quotenkonsolidierung? 4.3. Wie unterscheidet sich der Konzernabschluss von der reinen Addition der Einzelabschlüsse? 3

4 4.4. Welchen Inhalt der Bilanzposten Geschäfts- und Firmenwert in der Konzernbilanz? 4.5. Wie entsteht Geschäfts- und Firmenwert im Einzelabschluss ( 255 Abs. 4 HGB) und im Konzernabschluss ( 301ff. HGB)? 4.6. Welche Konsolidierungsmaßnahmen werden unterschieden? 4.7. Was versteht man unter Kapitalkonsolidierung? Welche Methoden sind nach HGB zulässig? 4.8. Welche Anteile am zu konsolidierenden Tochterunternehmen sind berücksichtigen? 4.9. Welche auf der Passivseite der Bilanz des Tochterunternehmens auszuweisenden Eigenkapitalposten sind in die Kapitalkonsolidierung einzubeziehen? Zwischen welchen Zeitpunkten kann bei der Ermittlung der Wertansätze im Rahmen der Erstkonsolidierung unter HGB gewählt werden? Welcher Zeitpunkt ist bei sukzessivem Erwerb der Anteile an einem Tochterunternehmen maßgebend? Beischreiben Sie die Vorgehensweise bei der Buchwertmethode und der Neubewertungsmethode! Worin unterscheiden sich die beiden beiden Verfahren? Erläutern Sie die unterschiedliche Behandlung stiller Reserven bei der Buchwert- und Neubewertungsmethode? Wie entstehen stille Reserven bzw. stille Lasten? Nennen Sie je ein Beispiel! Ist der Beteiligungsbuchwert kleiner als das anteilige bilanzielle Eigenkapital des Tochterunternehmens, dann entsteht ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung. Auf welchen Ursachen kann dieser beruhen? Wie ist dieser in Abhängigkeit von der Ursachen in der Bilanz nach HGB auszuweisen? 4.15 Ein Unternehmen wurde im Geschäftsjahr 2003 erworben. Kann ein passiver Unterschiedsbetrag auch entstehen, wenn der Beteiligunsbuchwert größer oder gleich dem anteiligen Eigenkapital ist? (Achtung: TransPuG) 4.16 In welchen Fällen gilt das Anschaffungswertprinzip im Konzernabschluß eines deutschen Unternehmens nicht? Welchen Inhalt hat der Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter? Gibt es hier Unterschiede zwischen Buchwertmethode und Neubewertungsmethode? Welche Gestaltungsmöglichkeiten sieht das Gesetz für die Erst- und Folgekonsolidierung eines Geschäfts- und Firmenwertes vor? Wie wird ein passiver Unterschiedsbetrag bei der Folgekonsolidierung behandelt? Die US Tochtergesellschaft eines deutschen Konzernunternehmens muss einen Schadensersatzprozess führen, der sein Markenimage erheblich beschädigt. Welche 4

5 Bewertungsmaßnahme kann erforderlich sein, wenn das Mutterunternehmen einen Geschäft- und Firmenwert aktiviert hat? B. Schuldenkonsolidierung Ü10/Ü11 Schuldenkonsolidierung Welche Aufgabe hat die Schuldenkonsolidierung? Kann ein Konzernabschluss noch Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen enthalten? Beschreiben Sie die erfolgsneutrale und die erfolgswirksame Schuldenkonsolidierung! Wie entsteht ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Schuldenkonsolidierung? Geben Sie zwei Beispiele! Was sind echte und unechte Aufrechnungsdifferenzen aus der Schuldenkonsolidierung? Welche Aufrechnungsdifferenzen beeinflussen den Konzernjahresüberschuss und welche Aufrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral verrechnet? a) Das Mutterunternehmen X AG gibt ihrer Tochtergesellschaft Y GmbH ein Darlehen in Höhe von 100 tsd. EURO, das zu 95% ausgezahlt wird. Das Tochterunternehmen nutzt das Wahlrecht gem. 250 Abs. 3 HGB, das Schuldnerdisagio sofort als Aufwand zu verrechnen. b) Das Mutterunternehmen X AG hat der Tochter Y GmbH zuvor bereits ein Darlehen in Höhe von 50 tsd. EUR gegeben (Auszahlung und Rückzahlung zu 100%). Die Mutter nimmt im Jahresabschluß eine Abschreibung von 5 tsd. EUR auf das Darlehen vor. c) Aus einem schwebenden Liefergeschäft mit der Mutter droht der Tochtergesellschaft Y GmbH am Bilanzstichtag ein Verlust in Höhe von 5 tsd. EUR, der als Rückstellung berücksichtigt wird. d) Für Mietvorauszahlungen an die Muttergesellschaft hat das Tochterunternehmen Y GmbH Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 5 tsd. EUR gebildet. Buchen Sie für die oben genannten Geschäftsvorfälle die Schuldenkonsolidierung im Konzernabschluß der X AG im Entstehungsjahr! C. Zwischenerfolgseliminierung Ü 12 Zwischenergebniseliminierung Welche Aufgabe hat die Zwischenergebniskonsolidierung? Gibt es Ausnahmen von der Pflicht zur Zwischenergebniskonsolidierung? Wenn ja, welche? 5

6 4.30. Welche Wahlrechte bestehen bei der Festlegung der Konzernherstellungskosten? Gibt es auch gesetzliche Wahlrechte bei den Anschaffungskosten? Beschreiben Sie kurz den Zwischengewinn und den Zwischenverlust! Beschreiben Sie schematisch welche Größe die Unter- und die Obergrenze der Konzernherstellungskosten bestimmen! Das Tochterunternehmen X OHG nimmt einen Kredit über EUR zu 5% auf und leitet diesen an das Tochterunternehmen Y KG zu 8% weiter. Entstehen bei dieser Transaktion Zwischengewinne und wenn ja, in welcher Höhe? Werden die Zwischenergebnisse bei Tochterunternehmen voll oder nur in Höhe des Kapitalanteils eliminiert? Wie sind Transportkosten zwischen verbundenen Unternehmen im Einzel- und im Konzernabschluss zu behandeln? Kapitel 5. Quotenkonsolidierung Ü13 Quotenkonsolidierung 5.1. Was sind Gemeinschaftsunternehmen? 5.2. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, das ein Unternehmen als Gemeinschaftsunternehmen qualifiziert wird? 5.3. Nehmen Sie eine Abgrenzung zwischen den Begriffen gemeinsame Leitung, einheitliche Leitung und maßgeblicher Einfluss vor! 5.4. Welche Methoden kommen für die Einbeziehung von Gemeinschaftsunternehmen in den Konzernabschluss in Frage? 5.5. Erläutern Sie Vorgehensweise bei der Quotenkonsolidierung! 5.6. Gibt es bei der Quotenkonsolidierung einen Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter? 5.7. Ist bei Gemeinschaftsunternehmen eine Zwischengewinneliminierung durchzuführen? Kapitel 6. Equity Methode Ü 14 Equity Methode 6.1. Was versteht man unter assoziierten Unternehmen? 6.2. Kann ein maßgeblicher Einfluss auch bei einer Stimmrechtsquote von weniger als 20% bestehen? 6

7 6.3. Können mehrere Unternehmen einen maßgeblichen Einfluss auf dieselbe Unternehmung ausüben? 6.4. Nennen Sie Beispiele bzw. Kriterien für einen maßgeblichen Einfluss! 6.5. Müssen assoziierte Unternehmen einen Zwischenabschluss aufstellen? 6.6. Gilt der Grundsatz der einheitlichen Bewertung auch für assoziierte Unternehmen? 6.7. Erläutern Sie die Methodik der Equity Bewertung! 6.8. Wie werden Beteiligungen an Kapitalgesellschaften im Einzelabschluss bilanziert? 6.9. Wie unterscheidet sich die Anschaffungswertmethode von der Equity Bewertung? Welche beiden Ausweisalternativen bestehen bei der Equity Methode und wie unterscheiden sie sich? 7

8 Klausuraufgaben im SS 2002 Aufgabe 1 (10 Punkte) Die Elektrogeräte-AG hat in ihrem Beteiligungsportfolio einige Unternehmen, die im Hinblick auf ihre Aufnahme in den Konsolidierungskreis zu überprüfen sind. Erläutern Sie kurz das Ergebnis ihrer Prüfung! 1) Die Platinen-GmbH (100%ige unmittelbare Beteiligung) befindet sich seit drei Monaten im Insolvenzverfahren. 2) Der 51%ige Kapital- und Stimmrechtsanteil an der bislang vollkonsolidierten Draht-AG soll im Januar nächsten Jahres verkauft werden. Am Bilanzstichtag liegt bereits ein rechtsgültiger Kaufvertrag vor. 3) Die Elektrogeräte-AG hat gemeinsam mit einem konzernfremden Unternehmen eine GmbH gegründet, um Synergien im Vertrieb zu nutzen. Jeder der gleichberechtigten Gesellschafter ist zu 50% beteiligt. 8

9 Aufgabe 2 (25 Punkte) Die Chip-AG hat am % der Anteile an der Software-GmbH für 200 Mio. EUR erworben. Die Software-GmbH hat in ihrem Einzelabschluss (HGB) selbsterstellte Patente im Wert von 50 Mio. EUR nicht aktiviert. Darüber hinaus besitzt die erworbene Gesellschaft ein Grundstück mit Marktwert 100 Mio. EUR (Buchwert 50 Mio. EUR). Im Unternehmenswertgutachten wurde allerdings festgestellt, dass die Rückstellungen um 20 Mio. EUR zu niedrig angesetzt worden sind. Erstellen Sie die Konzernbilanzen nach HGB zum (Erstkonsolidierung) nach der Buchwertmethode und der Neubewertungsmethode! Nutzen Sie für die Korrekturbuchungen das folgende Buchungsschema, dass die Bilanzen der Chip-AG (MU) und der Software- GmbH (TU) enthält, indem Sie über das Zwischenkonto Erstkonsolidierungsdifferenz buchen. 1. Buchungsschema für Buchwertmethode Bilanz Bilanz MU TU Aktiva Immaterielles Vermögen Finanzanlagevermögen Sachanlagevermögen (incl. Grundstücke) Umlaufvermögen Geschäfts- und Firmenwert Erstkonsolidierungsdifferenz Summenbilanz Soll Korrekturbuchungen Haben Konzernbilanz Summe Passiva Gezeichnetes Kapital Rücklagen Jahresüberschuss Ausgleichsposten für Fremde Sonderposten mit Rücklageanteil Fremdkapital (incl. Rückstellungen) Summe

10 Summenbilanz 2. Buchungsschema für Neubewertungsmethode Bilanz MU Bilanz TU Korrekturbuchun gen (HB I) Soll Haben Aktiva Immaterielle s Vermögen Finanzanlage -vermögen Sachanlagevermögen (incl. Grundstücke ) HB II TU Korrekturbuchungen Soll Haben Konzern bilanz Umlaufvermögen Geschäftsund Firmenwert Erstkonsolidierungsdifferenz Summe Passiva Gezeichnet es Kapital Rücklagen Jahresüberschuss Ausgleichs -posten für Fremde Sonderpost en mit Rücklageanteil Fremdkapi tal (incl. Rückstellungen) Summe

11 Aufgabe 3 (5 Punkte) Die US-Tochtergesellschaft eines deutschen Konzernunternehmens wird auf Schadensersatz vor einem New Yorker Gericht verklagt. Das Tochterunternehmen beabsichtigt den angebotenen Vergleich anzunehmen, wobei die genaue Höhe des Schadensersatzes noch nicht feststeht. Durch die negative Publizität hat auch das Markenimage des Produktes, das durch die Tochter produziert und vertrieben wird, erheblich gelitten. Welche Ansatz- und Bewertungsmaßnahmen sind im Konzernabschluss der Mutter (nach HGB) erforderlich? Begründen Sie kurz! Klausuraufgaben im WS 2002/03 Aufgabe 1 (12 Punkte) Welche der Unternehmen im nachfolgenden Konzernbaum muss die Elektrogeräte AG gemäss 290 HGB als Tochterunternehmen vollkonsolidieren? Begründen Sie kurz für jede der vier Beteiligungen! Die Prozentangaben an den Pfeilen geben die Höhe der unmittelbaren Beteiligung am Kapital an, die soweit keine weiteren Angaben gemacht werden dem Stimmrechtsanteil entsprechen soll. Elektrogeräte AG Schrauben AG 38% 22% Walzwerk AG 46% 51% Gußstahl AG Mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder kann die Walzwerk AG bestimmen, da sich 40% der Aktien der Gußstahl AG in Steubesitz befinden. 40% Computerbau GmbH Die Elektrogeräte AG verfügt durch einen Stimmbindungsvertrag mit einem konzernfremden Anteilseigner über weitere 20% der Stimmrechte. 11

12 Aufgabe 2 (12 Punkte) Was ist die Handelsbilanz II und wozu dient sie? Die Petro AG ist im industriellen Großanlagenbau tätig. Sie hat das von ihrer 100%igen Tochtergesellschaft Transport GmbH entwickelte Buchhaltungsprogramm erworben und bei sich installiert. Wie ist die Buchhaltungssoftware im Einzel- und Konzernabschluss der Petro AG anzusetzen. Begründen Sie kurz! Die Muttergesellschaft Petro AG schreibt Ihre zur Produktionsteuerung genutzte EDV-Anlage linear ab. Ihre 100%ige Tochtergesellschaft Transport GmbH schreibt demgegenüber dieselbe Anlage, die von ihr zur Frachtplanung genutzt wird, degressiv ab. Muss die Tochtergesellschaft ihre Abschreibung in der Handelsbilanz II auf die lineare Abschreibung korrigieren oder kann sie die degressive Abschreibung im Einvernehmen mit der Muttergesellschaft auch beibehalten? Begründen Sie kurz! Aufgabe 3 (11 Punkte) Die Gußstahl AG hat 100% der Anteile an der metallverarbeitenden Drahtzieher GmbH für 100 Mio. EUR erworben. Durch ein Restrukturierungsprogramm soll die Tochtergesellschaft wieder in die Gewinnzone geführt werden. Die Rückstellungen der Drahtzieher GmbH sind unterbewertet und tragen stille Lasten in Höhe von 20 Mio. EUR. Nennenswerte stille Reserven sind nicht vorhanden. Erstellen Sie die Konzernbilanz nach HGB zum (Erstkonsolidierung). Nutzen Sie für die Korrekturbuchungen das folgende Schema, dass die Bilanzen der Gußstahl AG (MU) und der Drahtzieher GmbH (TU) enthält, indem Sie über das Zwischenkonto Erstkonsolidierungsdifferenz buchen. 12

13 in Mio. EUR Finanzanlagevermö gen (Anteile der Y GmbH) Sachanlagevermög en Bilanz MU Bilanz TU Umlaufvermögen Geschäfts- und Firmenwert Erstkonsolidierungs differenz Korrekturbuchungen Soll Haben Summ enbilanz Konzernbilanz Summe Aktiva Gezeichnetes Kapital Rücklagen Jahresüberschuss/ -fehlbetrag Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Fremdkapital (incl. Rückstellungen) Summe Passiva Aufgabe 4 (5 Punkte) Auf welchen Ursachen kann ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung beruhen? Wie sollte dieser in Abhängigkeit von den Ursachen in der Bilanz ausgewiesen werden? 13

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