InformatiXX-Netzwerk: zweiter Besuch im Drägerwerk / Workshop zur App-Programmierung

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1 Aktuelles aus der Gleichstellungsarbeit 1 Aktuelles aus der Familienarbeit 2 News 3 Aktuelle Literatur 4 Aktuelle Filme 5 Aktuelle Links 5 Termine 5 InformatiXX-Netzwerk: zweiter Besuch im Drägerwerk / Workshop zur App-Programmierung Auf Grund der großen Nachfrage fand am 24. Oktober 2014 ein erneuter Besuch von 11 Studentinnen des InformatiXX-Netzwerkes bei Dräger Medical statt. Des Weiteren nahmen 16 Studentinnen am 29. November 2014 am Workshop App- Programmierung teil. Da es im Vorfeld einige Missverständnisse gab, sei hier noch einmal erwähnt, dass es sich bei diesem Workshop um keine reguläre Lehrveranstaltung gehandelt hat, sondern um eine monoedukative Veranstaltung als so genannte Gleichstellungsvorsorgemaßnahme. 1

2 In-vivo-Netzwerk: Workshop zum Thema Lernen lernen Am 11. November nahmen 13 Studenten und Studentinnen am Workshop Lernen lernen durchgeführt von Dr. Bettina Jansen-Schulz teil. Der nächste Workshop ist bereits durch die Koordinatoren Tobias Schöne und Dr. Thorsten Biet in Vorbereitung. Wendo-Schnupperkurs für Studentinnen Der diesjährige Schnupperkurs mit der Wendo-Trainerin Johanna Hotanen zum ersten Mal regulär in den Hochschulsport integriert fand am 29. November 2014 mit zehn Studentinnen statt. Ein regelmäßig stattfindender Folgekurs sowie ein Schnupperkurs für Studenten sind in Planung. Runder Tisch der Antidiskriminierungsstelle des Bundes Online-Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Deutschland Die Gleichstellungsbeauftragte war in ihrer Funktion als Sprecherin der Kommission Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt innerhalb der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragen an Hochschulen am 8. September 2014 zum oben genannten Runden Tisch in der Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Berlin eingeladen. Hintergrund der Umfrage ist, dass die Antidiskriminierungsstelle alle vier Jahre zusammen mit den in ihrem Zuständigkeitsbereich betroffenen Beauftragten der Bundesregierung und des Bundestages einen Bericht über Benachteiligungen in Deutschland vorlegen (der dritte Bericht in 2017). Nutzung des Online-Pflege-Portals im vierten Quartal 2014 / Neuer Pflege-Newsletter Im Zeitraum vom 1. Juli bis 30. September 2014 wurde das Online-Pflege-Portal zwei Mal genutzt. Zusätzlich hat Amiravita einen Pflege-Newsletter eingerichtet, den die Mitarbeitenden der Universität ab sofort kostenlos über die Adresse: abonnieren können. KiBeKa Kind Beruf Familie / Workshops am 22. November 2014 Turnusgemäß fand in 2014 KiBeKa statt, in diesem Jahr allerdings nicht in Form von Impulsreferaten mit anschließender Diskussion, sondern mit zwei Workshops moderiert von Dr. Eva Reichmann von der beruf & leben Gmbh in Bielefeld. Am Workshop Studieren mit Kind nahmen sechs studentische Eltern teil, am Workshop Promotion mit Kind sieben. Insgesamt wurden fünf Kinder im Sozialraum durch eine Pädagogin betreut. Die in den Workshops identifizierten Probleme für die Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie werden für weitere Handlungsempfehlungen genutzt. 2

3 Kids Xtra zusätzliche Betreuung vor Prüfungszeiten Am 7. und am 14. Februar 2015 können studentische Eltern das Angebot Kids Xtra jeweils von bis Uhr nutzen. Die Kinder werden in der Zeit von einer Pädagogin betreut. Weitere Informationen zum Ablauf und den Anmeldemodalitäten erhalten Sie im Dezernat Chancengleichheit und Familie. Das Angebot ist kostenlos und wird aus dem Projekt Einstiege ins Studium finanziert. Frauenanteil an den Professuren in Deutschland 1 Der Frauenanteil an den Professuren ist bundesweit zwischen 1980 und 2012 von 5,3 % auf 20,4 % angestiegen, wobei der Anteil an den am höchsten dotierten C4/W3-Professuren 2012 lediglich 16,5 % betrug. Wenn die Entwicklung im gleichen Tempo voranschreitet wie in den letzten 32 Jahren, wird eine geschlechterparitätische Besetzung von Professuren von heute an erst in 61 Jahren, das heißt im Jahr 2075 erreicht sein. Anspruch auf Kindergeld ab Geburt 2 Am 7. Mai 2014 urteilte der 14. Senat des Finanzgerichts Köln (14 K 2405/13), dass eine ausländische Mutter für ihr deutsches Kind bereits ab der Geburt einen Anspruch auf Kindergeld hat, auch wenn ihr die Aufenthaltserlaubnis erst Monate später erteilt wird. Der Senat befand, dass es nicht dem Rechtsstaatprinzip und dem grundgesetzlichen Recht auf Gleichbehandlung entspräche, wenn die Gewährung von Kindergeld von Faktoren wie der Bearbeitungszeit der Ausländerbehörde oder der Dauer eines Gerichtsverfahrens abhinge. Es solle daher vom Zeitpunkt der Wirkung der Aufenthaltserlaubnis und nicht deren Erteilung abhängen, ab wann eine ausländische Mutter für ihr deutsches Kind einen Anspruch auf Kindergeld habe. Diese Entscheidung ist derzeit nicht rechtskräftig, da der Senat Revision zum Bundesfinanzhof in München zugelassen hat. Einführung ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit Anfang 2015 wird das neue ElterngeldPlus in Kraft treten. Die Neuerungen gelten für Geburten ab dem 1. Juli Die wichtigsten Neuerungen sind: Eltern, die nach der Geburt des Kindes bald wieder in Teilzeit arbeiten, erhalten künftig länger Elterngeld. Eltern, die gemeinsam in Teilzeit und mindestens vier Monate lang parallel zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten, erhalten jeweils vier zusätzliche ElterngeldPlus-Monate. Der Partnerschaftsbonus steht auch Alleinerziehenden zur Verfügung. 1 Aus: Offensive für mehr Geschlechtergerechtigkeit an Niedersächsischen Hochschulen. Positionspapier der Landeskonferenz Niedersächsischer Hochschulfrauenbeauftragter (LNHF), September 2014, S. 1. (Daten von der Website des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS; Stand: 7. April 2014 entnommen). 2 Dieser Artikel erschien das erste Mal in: KOK-Newsletter, Nr. 3/2014, S

4 Eltern können ihre Elternzeit flexibler verteilen. Auch weiterhin sind pro Elternteil 36 Monate unbezahlte Auszeit vom Job bis zum dritten Geburtstag des Kindes möglich. Davon können aber 24 statt bisher 12 Monate zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes eingesetzt werden. Außerdem kann die Elternzeit in drei Zeitabschnitte pro Elternteil eingeteilt werden. Istanbul Konvention in Kraft getreten 3 Am 1. August 2014 trat die so genannte Istanbul Konvention (Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt) in Kraft, da sie inzwischen von 14 Ländern ratifiziert wurde. Die Konvention soll einen rechtlichen Rahmen zum Schutz von Frauen vor Gewalt schaffen. Die Umsetzung des Übereinkommens wird durch einen speziell geschaffenen Überwachungsmechanismus (die Expert*innengruppe GREVIO) geprüft. Im Zuge der anstehenden Umsetzung der Konvention in Deutschland wird u.a. eine Reform des Sexualstrafrechts gefordert. Informationen dazu gibt es beispielsweise von Terre des Femmes, dem bff e.v. oder auch dem Deutschen Institut für Menschenrechte. [ ] 25 Jahre Frauennotruf in Lübeck Der Frauennotruf in Lübeck feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen gegründet nahm er in 1990 sein Beratungsangebot auf. Das Jubiläumsjahr wird mit einem interessanten und vielfältigen Programm begangen. Ausführliche Informationen finden Sie unter: Kauffenstein, Evelyn / Vollmer-Schubert, Brigitte (Hrsg.): Mädchenarbeit im Wandel: Bleibt alles anders? Beltz Juventa Verlag Rendtorff, Barbara / Riegraf, Birgit / Mahs, Claudia (Hrsg.): 2014: 40 Jahre Feministische Debatten. Resümee und Ausblick. Beltz Juventa Welser von, Maria: Wo Frauen nichts wert sind. Vom weltweiten Terror gegen Mädchen und Frauen. Verlag Ludwig München Grenzüberschreitungen / Grenzverletzungen / Abgrenzungen. Informationen zu sexueller Belästigung und Diskriminierung im Kontext medizinischer und pflegerischer Behandlung. Handlungsmöglichkeiten an der Charité-Universitätsmedizin Berlin Dieser Artikel erschien das erste Mal in: KOK-Newsletter, Nr. 3/2014, S. 2. 4

5 Gender - das soziale Geschlecht "Gender" kurz und gut erklärt: Ein neuer Kurzfilm der FUMA Fachstelle Gender NRW zeigt, wie das soziale Geschlecht entsteht. Erziehung, Medien und "typische" Verhaltensweisen orientieren sich an Rollenklischees, die als "soziale Platzanweiser" dienen. Sie engen die Vielfalt der möglichen Verhaltensweisen ein und können sich für Frauen und Männer nachteilig auswirken. (Elterninitiative für Loverboy Opfer Deutschland) Neue Adresse: Dezember 2014 Anmeldeschluss für das Krippen- und Elementarkontingent der Universität für das Kitajahr ab dem 1. August Dezember bis 7. Januar 2015 Weihnachtsferien in Schleswig-Holstein 7./ 14. Februar 2015 Kids Xtra 18. Februar 2015, Uhr Was Ihnen widerfahren ist, ist in KulturRösterei Lübeck, Wahmstraße Deutschland nicht strafbar. Zur Notwendigkeit der Reformierung des Sexualstrafrechts! Informationsveranstaltung des Frauennotrufs Referentinnen: Katja Grieger (bff, Berlin) Christina Clemm (Rechtsanwältin, Berlin) Der Eintritt ist frei. 5

6 PSYCHO-SOZIALE BERATUNGSSTELLE: Telefon: ONLINE-PFLEGE-PORTAL: CaRE CampusRabenEltern: ELTERN-KIND-ARBEITSZIMMER: FAMILIENFONDS: HABILITATIONFÖRDERUNG FÜR WISSENSCHAFTLERINNEN: NOTFALLBETREUUNG: 6

7 Impressum: Die Gleichstellungsbeauftragte / Dezernat Chancengleichheit und Familie Universität zu Lübeck Ratzeburger Allee Lübeck Mail: 7

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