ELIT2012: Security. Security: Potentielle Gefahren und Gegenmaßnahmen

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1 ELIT2012: Security Security: Potentielle Gefahren und Gegenmaßnahmen

2 Gefahrenquellen Brute-Force-Logins Scans Exploits Malware: Viren, Würmer, Trojaner Website-Hijacking DOS, DDOS

3 Gefahrenquellen Internet Privates Netz (D)DOS Exploits Scans Viren,Würmer USB WWW Mail Viren,Würmer

4 BF-Logins / Scans / Exploits Brute-Force-Logins Erraten von Passwörtern Abklopfen von Systemen nach potentiellen Schwachstellen (Scans) Betriebssystemtyp, Hardwareplattform Ports (= per Netz erreichbare Anwend.) Typ u. Version der Anwendung Exploits für gefundene Schwachstellen

5 Wurm Setzt auf Benutzerinteraktion Virus Zus. Infektion (Anwendungen, Bootsektor) Malware: Verbreitung Malware: Oft Mischformen Über Netz (z.b. Mail), Speichermedien (Autostart),

6 Malware: Schadfunktionen Spionage: SpyWare Werbung: AdWare Drohung: ScareWare Erpressung: RansomWare Hintertür: Trojaner Verschleierung: Rootkits

7 DOS: Denial of Service Keine SW-Fehler notwendig! Unterbindung von Systemfunktionen durch Überlastung Distributed DOS (DDOS): Verteilte Angriffe von vielen einzelnen Rechnern Meist kein dauerhafter Schaden, aber Anwendung/Dienst nicht nutzbar

8 Neue Gefahren Ehemals unkritische Geräte-Typen werden immer mächtiger... damit aber auch immer anfälliger Handy Drucker/Kopierer Fernseher, DVD/Blueray-Player Freiwillige Preisgabe von Informationen Facebook, GPS-Kameras...

9 Besonderheiten Bundestrojaner, Ausspionierung von Tastatureingaben Bildschirminhalten Audio-Mitschnitte (Video-Chat) Gezielte Angriffe auf iranische Atomanlagen Ausgelegt auf spezifische Industrieanlagen

10 Gegenmaßnahmen (D)DOS Viren,Würmer Scans Exploits Personal Firewall Virenscanner Updates Sicherheitsframework Internet (NAT-)Router Firewall IDS IPS Privates Netz Viren,Würmer

11 Gegenmaßnahmen am Rechner Arbeiten nur als Benutzer Updates Virenscanner Personal Firewall Sichere Konfiguration von Diensten Signatur/Verschlüsselung

12 Gegenmaßnahmen: Nutzer/Updates Arbeiten als unprivilegierter Benutzer Potentiellen Schaden beschränken Erweiterte Rechte nur im Bedarfsfall Basis: Sichere Passwörter! Aktualisierung von Software (Updates) Updates beheben vorhandene Schwachstellen 0day-Exploits: noch kein Fix vorhanden Flame - MS-signierte Malware (Juni 2012)

13 Gegenmaßnahmen: Virenscanner Erkennt Malware anhand von Signaturen (bekannten Code-Mustern) Verhalten Analyse von Speicher Dateien Netzwerkverkehr Problem: Schädling muss bereits bekannt sein

14 Gegenmaßnahmen: sichere Dienste Einschränkung auf Zielgruppe Netz, Zugriffsschutz, etc. Chroot() etc. Sandboxing Java mehrere Sicherheitslöcher Security-Frameworks: Linux: SELinux, AppArmor Zugriffsregeln für einzelne Anwendungen

15 Gegenmaßnahmen: Signatur/Verschl. Indirekter Einfluß auf Sicherheit: Ursprung von Mails verifizierbar Aber: Google-Headhunter Website-Betreiber verifizierbar Aber: *.google.com Zertifikat Beides potentielle Quellen für Malware

16 Gegenmaßnahmen im Netz Firewall NAT Intrusion Detection Systeme Intrusion Prevention Systeme Proaktive Maßnahmen Scan der eigenen Systeme Privates Netz

17 Gegenmaßnahmen: Firewall / NAT Kontrolle von Netzwerk-Verbindungen Sperre Begrenzung der Verbindungen ((D)DOS) NAT Systeme hinter dem NAT-System nicht direkt erreichbar Trotzdem durch Angriffe von innen verwundbar

18 Gegenmaßnahmen: Intrusion D/P Analysiert Netzwerkverkehr Deep Packet Inspection Intrusion Detection System Warnung bei Auffälligkeiten Intrusion Prevention System Blockade von Netz-Transfers Fehlalarme!

19 Gegenmaßnahmen: Proaktiv Gezielte Analyse eigener Systeme Scans Übersicht verfügbarer Vorsicht: Systeme, Dienste Und damit: potentieller Angriffspunkte Rechtliche Grauzone False Positives

20 Fazit Sicherheitsmaßnahmen auf vielen Ebenen möglich/nötig Trotzdem kein 100%-iger Schutz gegen Angreifer Sicherheit geht oft zu Lasten des Komforts Fehlalarme sind an der Tagesordnung

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