Einführung in die Wirtschaftsinformatik IV-Praktikum für Wirtschaftswissenschaftler. Grundstudiumsklausur am 22. Februar 2005 / WS 04/05

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1 Einführung in die Wirtschaftsinformatik IV-raktikum für Wirtschaftswissenschaftler Grundstudiumsklausur am 22. Februar 2005 / WS 04/05 Matrikelnummer: Nachname: Vorname: Semesteranzahl: Studienfach: Die Klausur besteht aus sechs Fragen zu den Veranstaltungen "Einführung in die Wirtschaftsinformatik" und "IV-raktikum für Wirtschaftswissenschaftler". Es sind alle sechs Fragenblöcke zu bearbeiten. Bearbeitungszeit: 120 Minuten Hinweise: - Bitte auf jedes Blatt Name und Matrikelnummer eintragen! - Die Fragen sind grundsätzlich nur auf den dafür vorgesehenen Aufgabenblättern (evtl. Rückseite verwenden) zu beantworten! - Außer portablen Computersystemen sind alle Hilfsmittel zugelassen. - Die grauen Felder sind nicht auszufüllen! Erreichte unktzahl Summe

2 2 1 ERM-Modell (25 unkte) Der Tourismusverband Oberfranken hat Sie engagiert, um bei der Strukturierung des Onlineangebotes zu helfen. Dazu sollen die vorhandenen Übernachtungsmöglichkeiten in ensionen, Hotels und Bauernhöfen (nachfolgend Betriebe genannt) in einer Datenbank erfasst werden. Ihre erste Analyse ergab folgendes: Betriebe verfügen über eine eindeutige Betriebsnummer, einen Namen und eine Telefonnummer. Betriebe liegen in Kreisen (z.b. Bayreuth, Forchheim, Kulmbach etc.). In einem Kreis können mehrere Betriebe liegen, ein Betrieb jedoch nicht in mehreren Kreisen. Zu den Kreisen werden Informationen wie Name des Kreises, eine Beschreibung etc. abgespeichert. Betriebe sind darüber hinaus in Städten angesiedelt. In einer Stadt können mehrere Betriebe beheimatet sein, ein Betrieb aber nicht in mehreren Städten. Bei den Städten wird der Name, die Anzahl Einwohner usw. abgespeichert. Städte gehören zu Kreisen, wobei auch hier gilt, dass zu einem Kreis mehrere Städte gehören, zu einer Stadt aber nur ein Kreis. Ein Betrieb kann Zimmer mehrerer reisklassen anbieten. Für jede reisklasse wird ein Name vergeben, zusätzlich werden der höchste und der niedrigste reis der reisklasse gespeichert. In dieser idealisierten Darstellung werden kreisfreie Städte nicht betrachtet. Erstellen Sie ein Entity Relationship Modell (ERM) der Datenbank! Verwenden Sie dazu die [min,max]-notation! Lösung:

3 3

4 4 2 Softwareauswahl (25 Minuten) Sie sind Leiter der IT-Abteilung eines großen mittelständischen Unternehmens. Als solcher obliegt Ihnen die Aufgabe, das Unternehmen mit einer neuen betrieblichen Software auszustatten. a) Definieren Sie den Begriff betriebliche Standardsoftware! b) Erörtern Sie kurz Vor- und Nachteile der Entwicklung eigener Individualsoftware sowie der Beschaffung betrieblicher Standardsoftware! c) Worin liegen die besonderen Herausforderungen bei der Beschaffung betrieblicher Standardsoftwarelösungen? Nennen Sie drei typische Software- Auswahlverfahren Ihrer Wahl und grenzen Sie diese zueinander ab! d) Trotz erheblichen finanziellen Aufwands scheitern viele Softwareprojekte in Unternehmen. Nennen Sie stichpunktartig typische Gründe! Lösung:

5 5

6 6

7 7 3 Netzplantechnik (25 unkte) Die Stadtverwaltung Bayreuth hat Sie als als rojektverantwortlichen für den Bau einer neuen Stadthalle eingestellt. Ermitteln Sie aufgrund folgender Vorgangstabelle einen Netzplan für den Bau des neuen kulturellen Zentrums Oberfrankens und ermitteln Sie den kritischen Weg! Vorgangsnr. Vorgangsbeschreibung Vorgänger Dauer (Wo.) 1 Start (rojektanfang) Fundament gießen Anschlüsse ans öffentliche Netz erstellen Wände hochziehen Elektrik verlegen Fenster und Türen einsetzen 3; Heizungsanlage einbauen Innenausbau vornehmen Außenanlagen fertig stellen 7; Ersten Bauabschnitt beenden 9 0 Lösung:

8 8

9 9 4 Nutzwertanalyse (10 unkte) Im Rahmen des rojekts LiMux war das rojektteam aufgefordert, bestimmte Alternativen bei der Entscheidung für eine neue IT-Infrastruktur für die Stadt München zu betrachten. Dabei kam im Rahmen der qualitativ-strategischen Betrachtung die Nutzwertanalyse zum Einsatz, um letztendlich unter fünf möglichen Varianten das optimale System auszuwählen. Skizzieren Sie kurz die einzelnen Schritte bei der Durchführung einer Nutzwertanalyse für Software-rojekte! Lösung:

10 10 5 E-Commerce (20 unkte) Die Universitätsleitung hat jüngst über eine Kostenbeteiligung von Studierenden an den vom Sprachenzentrum der Universität angebotenen Sprachkursen entschieden. Ab dem kommenden Sommersemester müssen Kurse außerhalb des flichtbereichs mit 15 Euro je Student bezahlt werden. Um keine zusätzliche Bargeldkasse vorhalten zu müssen, hat die Leitung der Uni beschlossen, dass die Bezahlung auf dem elektronischen Wege über das Internet erfolgen soll. a) Nennen Sie drei elektronische Zahlungsverfahren im Internet und klassifizieren Sie diese! b) Was für Online-Bezahlverfahren haben sich bis heute durchgesetzt? Erläutern Sie Gründe und mögliche Hindernisse für die Verbreitung anderer Systeme! Welches Verfahren schlagen Sie vor und warum? c) Welches System empfehlen Sie? Welche regionalen Unterschiede existieren weltweit? Würde ein US-Bürger dasselbe Bezahlverfahren für die Kostenbeteiligung bei Sprachkursen verwenden wie ein Deutscher? Begründen Sie Ihre Antwort stichpunktartig! Lösung:

11 11

12 12 6 HTML (15 unkte) Erstellen Sie eine HTML Seite mit folgendem Layout. Geben Sie den Quelltext an! Hinweise: Bitte achten Sie auf die Titelzeile! Die Symbolleiste braucht nicht im Quelltext angegeben werden! Bitte beachten Sie die Formatierungshinweise im Text! Lösung:

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