T-SYSTEMS MULTIMEDIA SOLUTIONS. Umfassende QS entlang des Application Lifecycle Matthias Schneider, T-Systems Multimedia Solutions GmbH

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1 T-SYSTEMS MULTIMEDIA SOLUTIONS

2 Umfassende Qualitätssicherung entlang des Application Lifecycle.

3 Gliederung. 1. T-Systems Multimedia Solutions Test and Integration Center. 2. Warum Testen? 3. Application Lifecycle und Qualitätssicherung 4. QS Elemente und konkretes Vorgehen

4 1. T-Systems Multimedia Solutions.

5 AUS GUTEM HAUSE. Die T-Systems Multimedia Solutions GmbH ist eine Tochter der T-Systems. Uns gibt es seit Wir sind Deutschlands Marktführer bei internetbasierten Lösungen.* Mit über 800 Kollegen realisieren wir jährlich komplexe IT-Projekte. Und wir wachsen weiter: wir stellen permanent neue Mitarbeiter ein. * New Media Service Ranking 2009 (BVDW)

6 Hamburg Berlin Bonn Jena Dresden Stuttgart Freiburg München

7 Hamburg Berlin Bonn Jena Dresden Stuttgart Freiburg München

8 WIR GESTALTEN DAS ZUSAMMENSPIEL ZWISCHEN MEDIENNUTZUNG, GESCHÄFTSPROZESSEN UND TECHNOLOGIE.

9 DIE UNENDLICHEN WEITEN DES INTERNET: UNSER ZUHAUSE.

10

11 Test and Integration Center. Akkreditiertes Software- Prüflabor Das TIC der T-Systems MMS ist ein akkreditiertes Softwareprüflabor der Bundesrepublik in der Internet- und Multimediabranche. Die Akkreditierung erfolgte durch die Deutsche Akkreditierungsstelle Technik (DATech e.v.), die Mitglied im Deutschen Akkreditierungsrat (DAR) ist. Durch die Akkreditierung wird dem TIZ der T-Systems MMS bescheinigt: Das Testlabor arbeitet nach ausgereiften Methoden und Verfahren. Die Mitarbeiter verfügen über hervorragende Kompetenzen. Die Infrastruktur des Testlabors erfüllt die hohen technischen Anforderungen. Das Management und die Prozesse sind auf einem hohen Niveau.

12 2. Warum Testen?

13 Warum testen?

14 Warum testen? Quelle: Standish Group, CHAOS Report 2009: Chaos History von IT-Projekten.

15 Was kosten Fehler? Geschätzte Verluste durch Softwarefehler in Mittelstands- und Großunternehmen in Deutschland:ca. 84,4 Mrd. p.a. 35,9% der IT-Budgets für Beseitigung von Programmfehlern entsprechen 14,4 Mrd. p.a. Produktivitätsverluste durch Computerausfälle aufgrund fehlerhafter Software: ca. 2,6% des Umsatzes - 70 Mrd. p.a. Quelle: Studie der LOT Consulting Karlsruhe, IT-Services 3/2001 allein in Deutschland Ausfälle von jährlich 85 Milliarden Euro durch mangelnde oder unzureichende Testing - Maßnahmen. Quelle: Forrester Research, 2003

16 Was kostet die Fehlerbeseitigung? Giga Information Group: Softwarefehler, die erst in der Post- Production-Phase entdeckt werden, verursachen 50 Prozent höhere Kosten als wenn sie bereits in der Entwicklung behoben worden wären.

17 Was kostet die Fehlerbeseitigung? Istanalyse / Grobkonzept Feinkonzept / DV- Konzept Realisierung Abnahme / Einführung Betrieb für Überarbeitung Geschäftsprozess, Review, Diskussion für Überarbeitung Geschäftsprozess, Review, Diskussion für zusätzliche Entwicklungskosten für zusätzliche Abnahmekosten, wiederholtes Roll out Umsatzverlust, Imageschaden

18 3. Application Lifecycle und Qualitätssicherung.

19 Application Lifecycle

20 Anforderungen

21 Anforderungen Design

22 Anforderungen Design Realisierung

23 Anforderungen Design Einführung Realisierung

24 Anforderungen Betrieb Design Einführung Realisierung

25 Optimierung Anforderungen Betrieb Design Einführung Realisierung

26 Anforderung: Weichenstellung für Qualität Was ist aus Qualitäts- / Test-Sicht relevant? Vollständige Beschreibung der Anforderungen QS-Maßnahmen definieren & planen Testplanung / -organisation (Prozesse, Personal, Skills, Infrastruktur) Quality-Gate ja nein Sind alle Anforderungen vollständig, eindeutig und konsistent beschrieben? Ist das gemeinsam getragene Vorgehen zur Qualitätssicherung bei allen Beteiligten sichergestellt?

27 Design Fehler frühzeitig finden und beseitigen Was ist aus Qualitäts- / Test-Sicht relevant? Test des Designentwurfes (Ableitung der Testobjekte) DV technische Umsetzung der Anforderungen prüfen Architektur, Security, Usability, Accessibility Fehler lassen sich noch einfach beseitigen Quality-Gate ja nein Finden sich alle Anforderungen vollständig, widerspruchsfrei im Design wieder? Ist der Designentwurf korrekt?

28 Realisierung: Frühzeitiges, isoliertes Testen Was ist aus Qualitäts- / Test-Sicht relevant? Code Quality Management, Codereviews Tests spezifizieren, vorbereiten, automatisieren Entwicklungsbegleitende Tests, frühes isoliertes Testen der Module Security und Performanceaspekte reviewen Quality-Gate ja nein Codequalitätsmetriken erfüllt Testabdeckung der Anforderungen Smoketests (Fehlerkorridor)

29 Einführung: Prüfen auf Herz und Nieren Was ist aus Qualitäts- / Test-Sicht relevant? Durchführung Integrations-/Abnahmetests zu Funktionalität, Last & Perfomance, Security, Ausreichende Abdeckung der Anwendung Effizientes Fehlermanagement Quality-Gate Wurden alle Tests in dem geplanten Umfang durchgeführt? Wurde die geplante Testabdeckung erreicht? Ja Nein Lassen die bekannten noch offenen Fehler einen Wirkbetrieb zu (Fehlerkorridor)?

30 Betrieb: Qualität nachhaltig managen Was ist aus Qualitäts- / Test-Sicht relevant? Verfügbarkeit, Funktion, Performance der Anwendung überwachen Analyse von Störungen, Performanceproblemen Performancetests bei Hardwareänderungen / Plattformausbau IT-Sicherheitsmechanismen prüfen / anpassen

31 Optimierung: Verbesserungen ableiten Was ist aus Qualitäts- Sicht relevant? Sammeln, verdichten und aufbereiten der durch die QS-Maßnahmen gewonnenen Informationen als Input für Optimierungen, u.a. - CQM: Codemetriken - Wirkbetriebsfehler, Fehleranalysen - Erkenntnisse aus L&P, Security, Usabilitytests - Monitoringdaten

32 4. Konkretes Vorgehen bei den QS- Elementen.

33 Leistungen zur Qualitätssicherung. IT-Strategie & Beratung Testberatung Code Quality Management Funktionstest Abnahmetest Lasttest & Performanceanalyse Test-Automatisierung Security Usabilitytest Geschäftsprozessmonitoring Service- & Betriebsüberleitung Betrieb- & Fachsupport IT-Service Management Business Service Management ITIL V3 Zertifizierung

34 Testorganisation / -planung. Testing Services als unabhängige Qualitätssicherungsinstanz wird in den gesamten Entwicklungsprozess eingebunden Fachabt. Releasemanagement Fachabt. Anforderungen Change Entwicklung IT und Partner Quality Gate Konzept Testing Services End-to-End Geschäftsprozesstests Begleitung und Reviews Quality Gate Betrieb IT-Service Nutzen Change-, Konfig- und Fehlermanagement Release - Zyklus

35 Einbettung in das V-Modell. Fachbereiche Anforderung geprüft Abnahmekonzept Validierung Abnahmetest Architektur Entwicklung Spezifikation geprüft Systementwurf geprüft Testfälle Verifikation Testfälle Verifikation Systemintegrationstest Integrationstest Testing Services Realisierung Feinspezifikation geprüft Testfälle Ver. Komponententest Programmierung

36 Testorganisation Testauswertung Testdurchführung Testkonzeption Testvorbereitung Teststrategie und Testziele Testumfang Teststufen Testvoraussetzungen Testumgebung Bedarfsanalyse zur Testautomatisierung Toolauswahl QS Maßnahmen Ressourcen Fehlerklassen und Fehlerworkflow Risikomanagement Testdaten Klassifizierung Testobjekte auf Basis A/B/C-Analyse Erarbeitung Testfälle -> Testspezifikation Erstellung der Testscripte Erstellung der Testdaten Bereitstellung der Testumgebung Installation Konfiguration der Testtools Annahmetest Testdurchführung nach Testspezifikation Protokollieren der Testergebnisse Erstellung der Fehlermeldungen Re-Test Erstellung der periodischen Berichte Bewertung der Testergebnisse Überprüfen der Abnahmekriterien Dokumentation / Bericht Zertifizierung Freigabe

37 Qualitätsmerkmale Systematik entspricht den DIN-ISO- Normen 9126 und Qualitätsmerkmale von Softwaresystemen: Funktionsumfang kann die Software alle Aufgaben erfüllen? Zuverlässigkeit wie reagiert das System auf die Fehleingaben? Benutzbarkeit ist das System verständlich und leicht bedienbar? Effizienz wie sind die Antwortzeiten? Änderbarkeit kann die Software erweitert werden? Übertragbarkeit läuft die Software unter verschiedenen Betriebssystemen oder Browsern?

38 IT-Sicherheit Sicherheits- und Datenschutzkonzeption Content Content-Security Security wird wichtiger. Sicherheitslücken verlagern sich in die Web-Anwendung selbst (ca. 60 % derzeit). Firewalls und Virenscanner sind inzwischen akzeptierter Standard, aber nicht mehr ausreichend. Kommerzialisierung: Freizeit-Hacker wird abgelöst durch geschäftsmäßiges Ausnutzen von Sicherheitslücken, wie Erpressung oder Schädigung von Konkurrenten. Hohe Motivation und Ressourcen vorhanden. Verschärfte rfte Anforderungen durch den Gesetzgeber (z.b. ISO / 27001, KonTraG, SOX, Basel II, Neuregelung Datenschutzgesetz), u.a. Informatiosnpflicht und höhere Bußgelder bei Verlust personenbezogener Daten. Sehr hohe öffentliche Aufmerksamkeit für Datenschutz und Sicherheit Prozesse müssen sehr hoher Dynamik gewachsen sein (ständig neue Angriffsmethoden, Sicherheitslücken, usw.) Hoher Imageschaden bei Sicherheitsvorfällen wahrscheinlich Umfassendes Sicherheits-Management Management: Thema Sicherheit wird zukünftig, statt bisher punktuell (Hardware, Netzwerksicherheit, Tools), umfassend und prozessorientiert angegangen (umfassende Konzeption von Sicherheitsprozessen / ITIL).,

39 IT-Sicherheit Sicherheits- und Datenschutzkonzeption

40 IT-Sicherheit Sicherheits- und Datenschutzkonzeption Datenschutzkonzept Identifizieren personenbezogener und anderer sensibler Daten und ableiten des Schutzbedarfes Untersuchung von Verarbeitungsweg, Speicherung, Auswertemöglichkeiten Erkenntnisse fließen in Sicherheitskonzept ein, wo Maßnahmen zur Durchsetzung des Schutzes definiert werden Sicherheitskonzept Objektanalyse der Komponenten, Schnittstellen, Rollen, Prozesse, Informationswerte, Dienste, Protokolle, Ports Ermitteln des Schutzbedarfes: Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit Analyse der potentiellen Bedrohungen (u.a. denkbare Angriffsarten Denial of Service Angriffe, Cross-Site-Scripting XSS oder SQL Injection) Einschätzung des Risikos (Schadenspotential, Eintrittswahrscheinlichkeit) Ableitung von Maßnahmen (u.a. Vorgaben für sichere Programmierung, Passwortregeln). den Sicherheitsstatus während der Dauer der Nutzung zu erhalten

41 IT-Sicherheit Codereviews Durchführung von Code Reviews Analyse von Quelltexten auf Sicherheitsprobleme u.a. Empfehlung des OWASP (Open Web Application Security Project) Vorgehen Automatische Untersuchung des Quelltextes mit Hilfe von Werkzeugen Manuelle Bewertung der Ergebnisse (aussortieren von false positives, Einschätzung des Potentials der gefundenen Lücken) Ggf. manuelle Reviews (hoher Aufwand) Verbesserung kritischer Codezeilen

42 IT-Sicherheit Sicherheitstests Vorbereitung Durchführung Bewertung der Informationen Auswahl Testsystem Informationsbeschaffung und Überpr berprüfung Einschätzung Sicherheitsniveau der Testsystem, Produktivsystem,... Festlegen der Testtiefe und Aggressivität wie sehr darf das Testsystem belastet werden, dürfen Daten zerstört werden? Testrisiken und Planung von Notfallmaßnahmen welche Risiken bestehen durch den Test, ggf. Planung von Notfallmaßnahmen Befragung der Entwicklungsabteilung Systemverständnis erlangen, Identifizierung kritischer Bereiche aus Sicht der Entwickler Auswahl der zutreffenden Testmodule z.b Test auf Fehler im Sessionmanagement, (Sitzungsübernahme, manipulation), Fehlerhandling (Preisgabe von sensiblen Informationen) Netzwerksicherheit Schwachstellenscan auf Netzwerkebene Portscan Antest der Applikation Aktive Eindringversuche Cross Site Scripting {SQL, Command, HTML, PHP, } Injection Informationspreisgabe usw. OWASP Top 10 Anwendung Protokollierung gefundener Sicherheitslücken Empfehlung von Maßnahmen, um gefundene Sicherheitslücken zu schließen.

43 Usability-Reviews / -tests Usability ist das Ausmaß, in dem ein Produkt durch bestimmte Benutzer in einem Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen. "Ihre Website wird in jedem Fall auf Usability getestet. Wenn Sie es nicht selbst tun, dann tun es Ihre Kunden." Jakob Nielsen Warum die Usability verbessern? Imagegewinn bei den Kunden erreichen, Differenzierung von Wettbewerbern, Kundenzufriedenheit erhöhen Bedienaufwand reduzieren Einarbeitungszeit Anwender verringern Serviceteam entlasten Accessibility-Tests Barrierefreiheit Nutzbarkeit durch Blinde / Sehschwache Entsprechende Vorschriften bei öffentlichen Anwendungen und in großen Konzernen

44 Usability-Reviews / -tests Typische Problempunkte Texte werden nicht verstanden Links nicht gefunden Seiten und Texte sind unübersichtlich Nutzer verlieren das Interesse Vorgehen Usability-Tests Expertengutachten schon auf Basis von Konzeptionsdokumenten Tests mit Probanden - vorzugsweise schon an Prototypen Kosten der Fehlerbeseitigung steigen mit Entwicklungsfortschritt Kosten der Beseitigung erkannter Usability-Mängel im Lebenszyklus einer Web Site

45 Usability-Reviews / -tests Eye-Tracking bei Usability-Tests: Kommt ein Proband bei einer gezielten Suche schnell und ohne große Probleme zum Ziel? Wurden wichtige Informationen gesehen? Welche Regionen ziehen die Aufmerksamkeit und somit den Blick auf sich?

46 Usability-Reviews / -tests Usability-Test mit Lautem Denken: Versuchspersonen der Zielgruppe werden beim Bearbeiten von typischen Aufgaben beobachtet. (Dauer ca. 1,5 h) Videoaufzeichnung Bild-in-Bild Lautes Denken direktes Feedback der Anwender! Etwa 5-8 Probanden können helfen, etwa 80 % der Usability -Schwachstellen aufzudecken.

47 Funktionale Tests - Testfallspezifikation Testobjekt- Priorisierung Methoden zur Testfallermittlung: Äquivalenzklassenanalyse Grenzwertanalyse Intuitive Testfallermittlung Best Case Minimal Case Maximal Case Error Case Step Name Step 1 Description Objektauswahl über Klick auf Button "Objektauswahlansicht" starten. Expected Result Fenster "Objektauswahl" wird geöffnet Step 2 Klick auf Button "Neu" Maske "Neues Objekt anlegen" wird angezeigt Step 3 Im Feld "Objekt-Typ" aus einer Liste der verfügbaren Typen "Sub- Navigation" wählen Auswahl möglich, Anzeige korrekt

48 Testautomatisierung Motivation für Testautomatisierung Typische Anwendungsbereiche Kosten- und Aufwandsreduktion Antests / Smoke Tests Schnelle Reproduzierbarkeit Regressionstests Entschärfung kritischer Zeitpfade Massentests bzw. datengetriebene Entlastung von Routineaufgaben Tests (z.b. alle PLZ) Hohe Genauigkeit der Testergebnisse Testdatengenerierung Reduktion von Expertenabhängigkeit Nachvollziehbarkeit der Tests

49 Testautomatisierung Mögliche Varianten Automatisierung über die Erkennung der Anwendungsoberfläche Automatisierung auf Protokollebene (z.b. http) Teststufen-übergreifende Nutzung

50 Code Quality Management Warum CQM? Hoher Wartungskostenanteil im Gesamtlebenszyklus einer Anwendung Wartungsaktivitäten fallen kontinuierlich an: - Fehler werden behoben - Neue Anforderungen werden umgesetzt Wartung Aufwände in SW-Entwicklungsprojekten Analyse Spezifikation Design Implementation Test Gut strukturierter Code ist besser (schneller) zu verstehen, Mögliche Fehlerquellen können frühzeitig erkannt werden Die Wahrscheinlichkeit, neue Fehler einzubauen, ist geringer Einsatz als Quality Gate gegenüber Softwarelieferanten Resultiert in Verringerung des Wartungsaufwandes Verteilung des Aufwandes bei SW- Wartungsaktivitäten

51 Code Quality Management Kriterien Übertragbarkeit: wie gut ist die Software zu anderen Entwicklern übertragbar Änderbarkeit: Wie einfach und schnell eine Anwendung modifiziert werden kann Zuverlässigkeit / Robustheit: Wie hoch ist das Risiko von Ausfällen oder Defekten Performance: Wie hoch ist das Risiko von Leistungsproblemen auf Grundlage der Architektur Sicherheit: Wie hoch ist das Risiko von Sicherheitsverstößen? ISO 9126:

52 Code Quality Management Bildung der Qualitätsmerkmale innerhalb der CAST Application Intelligence Plattform Application Quality Health Factors Quality Indicators Quality Metrics Subset Direkter Effekt Application Quality Mittelfristiger Effekt Performance Robustness Security Transferability Changeability Maintainability Complexity Architecture Programming Practices Naming Conventions Documentation Size Class complexity (Inh. depth) Class complexity (Inh. width) Method complexity (Param.) Method complexity (control flow) File conformity Dead code Structuredness Controled data access Modularity Empty code Encapsulation conformity Inheritance Package naming Class naming Interface naming Method naming Attribute naming Constant naming Package comment Class comment Method comment Package size Class size (methods) Class size (attributes) Interface size Method size Architektur und sprachspezifische code checks

53 Code Quality Management Darstellung der Ergebnisse im Webportal Bewertung des Quellcodes in 5 Qualitätsmerkmalen tsmerkmalen Ausgangsbasis für f r die weitere Untersuchung

54 Last- und Performancetests Warum L&P Tests? Durchsatz und Antwortzeiten ermitteln Steigende Zugriffszahlen, Änderungen an Anwendung oder Hardware können Verzögerungen bzw. Ausfälle nach sich ziehen Wichtige Geschäftsprozesse werden gestört oder fallen aus (z.b. keine Bestellungen im Shop möglich) Wirtschaftliche Schäden durch Ausfall und Störungen entstehen Imageverlust durch schlechte Performance 8 Sekunden Regel - Kunde macht sein Geschäft woanders! Folgende Fragen sind zu beantworten Wie viele Nutzer, Transaktionen verkraftet meine Anwendung? Wo liegen die Performance- Engpässe unter Last? Wie lange müssen die Kunden bei steigender Nutzer-Anzahl warten? Wie sind meine Web-Server ausgelastet? Wann muss die Hardware ausgebaut werden?

55 Last- und Performancetests Antwortzeit / s Antwortzeitverhalten 45,00 40,00 35,00 30,00 25,00 20,00 15,00 10,00 5,00 0,00 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Serverauslastung Kleine Auslastungssteigerung hat großes Delta in den Antwortzeiten zur Folge Wo liegt der Knick? Weiteres typisches Problem: memory leaks bestimmte Fehler treten erst unter Last auf, sind also im Funktionstest nicht zu finden

56 Last- und Performancetests Sorgfältig bei der Ermittlung der Performanceanforderungen arbeiten. Realität möglichst genau nachbilden!

57 Last- und Performancetests Auch längere Zyklen und langfristige Entwicklung berücksichtigen!

58 Last- und Performancetests Ergebnisse Antwortzeitverhalten Entwicklung des Antwortzeitverhaltens bei steigender Last Anteil der Nutzer < 5s Antwortzeit, zwischen 5 und 8s, >8s

59 Last- und Performancetests Ergebnisse Ansteigende Fehlerrate Transaktionen stagnieren, das System kommt in den Bereich der Sättigung Bei den höchsten Teststufen steigt die Fehlerrate (fehlgeschlagene Transaktionen, rot)

60 Last- und Performancetests Bewertung der Ergebnisse Sättigungsgrenze CPU-Auslastung Problemanalyse Überlastung des Webservers Korrespondierend dazu starker Anstieg der Antwortzeiten CPU-Auslastung Webserver T01_50VU_10min T02_100VU_10min T03_150VU_10min Overall Response Time

61 Applikationsanalysen / Performanceanalysen Trotz vorheriger Tests kommt es zu Performanceproblemen mit unklaren Ursachen treten Memory Leaks auf kommt es zu sporadischen Fehlern, die in einer Testsituation so gar nicht zu finden waren In der Wirkbetriebssituation sind schnelle, zielführende Lösungen gefragt, aber Die Ursachenanalyse ist komplex (Hardware, Netzwerk, Anwendung) Wo existiert konkretes Optimierungspotential? Muss mehr Bandbreite bereitgestellt werden, die HW-Plattform ausgebaut oder die Applikation verbessert werden?

62 Applikationsanalysen / Performanceanalysen Einordnung - Mehrwert. Client Metriken Testszenario (Frontend) Geschäftsprozesse Metriken (Responsetime, ) Server Metriken Appl? Appl Platform Black Box System Parameter (CPU, Memory, IO) Applikationsspezialisierte Analyse (SQL-Server) Applikationsmetriken Appl? Applikationsverhalten Appl Ausführungspfade Server Serverübergreifend OHNE Manipulation des Quellcodes!

63 Applikationsanalysen / Performanceanalysen Setzen der Messpunkte Agent Zeiten (µs), Exception Instrumentierung Java Code (unverändert) Instrumentierung Zeit

64 Web Servers Web Servers Web Servers Application Servers Application Servers Application Servers Data Center Data Center Data Center Backoffice Backoffice Backoffice Applikationsanalysen / Performanceanalysen Simulierte und reale Endbenutzer Komplexe Softwareanwendungen verteilt und heterogen Java/J2EE Server.NET Server Datenbank Sensor Problem Ausführungspfad Diagnostics Agent Diagnostics Server Diagnostics Client

65 Applikations-Monitoring Sicherstellen eines stabilen und performanten Betriebs der Anwendung Wie erlebt der Kunde die Anwendung? Ist die Anwendung von verschiedenen Standorten aus erreichbar? Funktionieren die wichtigen Geschäftsprozesse immer korrekt? Wie ist das Antwortzeitverhalten? Werden die SLAs der Anwendung eingehalten? Wann muss der Support proaktiv eingreifen?

66 Applikations-Monitoring Einordnung. Systemmonitoring Applikationsmonitoring Server Netz Dienste DB Geschäftsprozesse (E2E) Transaction Tracking Aktiv Passiv SLM Verfügbarkeit SLM Verfügbarkeit, Antwortzeiten, Fehler, Problem analyse

67 Applikations-Monitoring Aktives Monitoring. Proaktives Ausführen ausgewählter wichtiger Geschäftsprozesse durch synthetische Nutzer nach einem definierten Schedule (z.b. alle 15 min). Ansprechen der Applikation i.d.r. über die Protokollebene (gleiche Technologie wie bei Lasttest- Werkzeugen) Teilweise Wiederverwendung der Lasttestskripte möglich Sammeln und reporten zu Verfügbarkeit, Stabilität und Antwortzeitverhalten der Applikation

68 Applikations-Monitoring Passives Monitoring Real User Monitoring. Seitenaufrufe Internet Callcenter A Callcenter B Callcenter C Erfassen des gesamten eingehenden Webtraffics auf eine Anwendung Netzwerk Antwortzeit Seite geladen oder abgebrochen? Netzwerk Timeout? Antwortzeit Internet / MPLS Firewall Auswertung: von welcher Lokation kommt die Anfrage, Browsertyp, Antwortzeiten, Fehler,. Passive-Monitoring Switch Aufbereitung, Reporting Server Antwortzeit Antwort aller Seiten und Komponenten? Server Fehler, Website Fehler, Content Fehler Größe von Seiten Antwortzeit Webserver Datenbankserver

69 DANKE FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT! T-Systems Multimedia Solutions GmbH Leiter Business Unit Test and Integration Center Riesaer Str.5, Dresden Tel Internet:

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